Nachdem es im November noch hieß, "dass die 1.000 $ kaum noch zu verhindern seien", heißt es nun im aktuellen Hopf von gestern:
"Wir können uns nun so langsam aber sicher darauf einstellen, dass Gold die Hochs aus 2019 überschreiten wird und wir somit Kurse über 1566 $ sehen werden."
https://www.goldseiten.de/arti…rk-zum-Jahresauftakt.html
Das macht mir ehrlich gesagt ein wenig Sorge! 
Denn:
Naja, er gehört immerhin zu den besten Kontraindikatoren, die ich kenne, zumindest was die größeren Umkehrpunkte anbelangt.
Aber im selben Artikel vom 03.01.2020 heißt es dann:
"Vor kurzem erhielt ich die Frage eines Kunden, ob wir unsere Haltung zu einem starken Absturz der Metalle vom Tisch genommen haben und nun generell von einem mehrjährigen Bullenmarkt ausgehen. Thema "Gold fällt nochmals auf 1000 $ die Unze". Auch wenn aktuell kurz und mittelfristig noch ordentlich Platz nach oben ist, haben wir hier nichts vom Tisch genommen."
Jetzt bin ich wieder beruhigt! 
Und ganz nebenbei beschreibt dieser Satz auch das Geschäftsmodell von Hopf/Klinkmüller.
Alle erdenklichen (auch die unwahrscheinlichen) Szenarien stets auf dem Chart belassen, dann kann man zu jeder Zeit behaupten, dass man es von Anfang an gesagt hätte.
Das liegt wohl daran, dass "sie es lieben, wenn ein Plan funktioniert". (siehe Artikel von letzter Woche)
Das ist in etwa so, wenn man sagen würde:
Morgen schneit es.
Zeitgleich hat man jedoch auf der Wetterkarte Sonnenschein, Regen, Sturm, Nebel, Hagel und "neuartige, verbesserte Kondensstreifen"
vermerkt. Dazu noch von -20 bis +40 °C.
Irgendwas davon wird es dann schon geben.
Hopf/Klinkmüller müssen irgendwie sehr bescheiden und uneitel sein. Denn man bescheinigt sich lediglich eine Trefferquote von konstant 78 %, während man doch eigentlich mit diesem System bei nahezu 100 % liegen müsste.
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