Beiträge von Nebelparder

    Wenn es nach den Q3-Zahlen am 06.11.2018 nochmals ordentlich nach unten gehen sollte (Goldcorp lässt grüßen), könnte man es sich echt überlegen FR ins Depot zu nehmen.


    Das Risiko ist eben, dass man derzeit bei Silberpreisen von 14-15 $ defizitär arbeitet. Und falls der Silberpreis aufgrund seines auch indurstiellen Charakters mit den Aktienmärkten weiterhin schwach bleiben sollte, fährt man hier das Risiko eines Rohrkrepierers, der immer noch nicht günstig bewertet ist. Bei bald steigenden Silberpreisen dagegen, ist FR im Bereich des Tiefs von 6,24 C$ eine gute Wahl. (hoher Hebel)


    Das Investieren in Minenaktien ist generell immer mit hohen Risiken behaftet. Silberaktien beherbergen dabei ein noch größeres Risiko. Und defizitäre Silberminenaktien im Depot zu haben, da muss man fast schon ein Kamikaze sein.


    Insofern konzentriere ich mich auf die ganz wenigen fundamental starken Silberaktien mit einer guten Bilanz.


    Das sind PAAS, FRES, FVI und bedingt SVM. (da China und hoher Basismetallanteil) Und dann hört es im Grunde genommen bei den mittelgroßen und großen Produzenten auch schon auf.


    Von USA habe ich mich vor ein paar Tagen in die Aufwärtsbewegung hinein getrennt. Der Grund liegt an dem hohen Basismetallanteil und an der Übernahme von Pershing, welche ein Management mit anscheinend kriminellen Machenschaften und ein bislang zweifelhaftes Projekt vorzuweisen haben. Nach ALO ist mir das zu viel Risiko des Scheiterns.

    @nicco


    Tiedje war mir bis zu dem Zeitpunkt als caldera in mal ins Spiel brachte kein Begriff.


    Vieles was ich seitdem von ihm gesehen habe gefällt mir nicht. Oft habe ich das Gefühl, dass er seine Zählungen, bzw. die EW-Regeln so weit verbiegt, dass es passt und dann das dabei herauskommt, was er gerne haben möchte.


    Beispiel gefällig?


    https://www.godmode-trader.de/…eo-count-trompete,6548121


    Diese von Dir genannte DAX-Analyse im langfristigen Bild.


    Da zählt er ein riesiges Dreieck von 2000 bis 2011 als Welle 4. Also von 8.136 (2000) bis 2.189 (2003) wäre die A dieses Dreiecks. Ohne zu wissen wo die großen Wellen 1, 2 und 3 liegen, kann man auf den ersten Blick erkennen, dass das prozentual viel zu viel für eine Welle 4 ist. Selbst wenn Welle 3 bei 0 Punkten gestartet wäre, wären das immer noch 73,1 % Korrektur in Welle 4 und damit vollkommen unmöglich.


    Ich habe es an anderer Stelle schon mal geschrieben:


    Wenn er keinen logarithmischen Chart sondern einen linearen verwenden würde, würde das sofort ersichtlich werden. Außerdem liegt die Welle B dieses Dreiecks leicht über dem Hoch aus dem Jahre 2000 (Welle 3) und macht es damit von vornherein unhaltbar.


    Und generell:


    Wieviele 1-2 er Wellen will der eigentlich noch starten lassen? Und das in einem logarithmischen Chart! Jeder der auch nur ein klein wenig Verständnis für eine Exponentialfunktion aufbringen kann, sieht sofort, dass das Endziel, welches erreicht werden würde, wenn alle Zählebenen 5-wellig zu Ende gehen und geschlossen würden, in einem aberwitzigen Bereich liegen würde.


    Sorry für die folgenden harten Worte, aber das sieht echt so aus, als ob da jemand aus der Irrenanstalt geflohen wäre. Das sind mindestens 6 Zählebenen mit 1-2er Eröffnungen seit der grünen großen 4. Wo soll das hinführen? In den Billionenbereich während die grüne große 3 nur 8.136 Punkte erreicht hat?


    https://img.godmode-trader.de/…0/daxfudsweek26102018.GIF


    Ich kann mit so etwas überhaupt nichts anfangen und halte es für gelinde gesagt unsinnig.


    @nicco


    Das ist in absolut keinster Art und Weise gegen Dich gerichtet. Ich schätze Deine Beiträge sehr.

    Beim DAX gehe ich davon aus, dass von 13.597 (24.01.18) bis 11.726 (27.03.18) die Welle 1 beendet wurde und seit 13.204 (23.05.2018) die Welle 3 läuft.


    Interessant dabei ist folgendes:


    Die ideale Welle 3 bedeutet bei mir gedanklich immer 161,8 % von Welle 1. Das wären 3.027 Punkte. Diese von den 13.204 Punkten (Welle 2) abgezogen ergibt 10.177 Punkte.


    Bei 10.175 Punkten liegt die Horizontalunterstützung vom November 2016 und ebenfalls in diesem Bereich liegt das Kursziel der SKS-Formation.


    Weitergesponnen mit 38,2 % von Welle 3 ergäbe sich ein Kursziel von 11.333 Punkten für Welle 4. Mit 100 - 138,2 % von Welle 1 für Welle 5 landet man im Unterstützungsbereich von 8.700 - 9.400 Punkten aus den Jahren 2015/16. Eine markante Stelle an der es zunächst einmal wieder deutlich nach oben gehen sollte. (Welle B siehe Beitrag # 1.265)


    Eigentlich fast schon zu offensichtlich.


    Nachtrag:


    Solange 11.000 Punkte nicht nachhaltig unterschritten werden, kann sich das ganze Geschehen seit den 13.597 Punkten auch noch als gängige abc-Korrektur herausstellen. Im linearen Chart verläuft die Aufwärtstrendlinie seit den Tiefs aus dem Jahre 2009 zz. bei ca. 11.000 Punkten.


    Aber ist es nicht sinnvoller den Goldpreis in Bezug zur Monetary Base zu setzen als die US-Goldreserven, welche seit den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts nicht mehr überprüft wurden? Wenn die nämlich nicht mehr da wären, dann hätte dieser Chart ein Kursziel von "Unendlich". :thumbup:


    Das hier habe ich auf die Schnelle gefunden:


    https://www.macrotrends.net/2485/gold-to-monetary-base-ratio


    Da kann man bis ins Jahr 1918 zurückgehen. Aktuell steht das Ratio bei 0,33. Wenn man die 4,8 wieder erreichen sollte, dann wären das 17.900 $. Wenn es wieder auf 1,13 wie zuletzt 2008 gehen sollte, dann wären das 4.200 $. Klingt für mich ganz realistisch. Aus EW-Sicht habe ich ja mal 5.000 $ genannt.


    Seit Herbst 2016 ging es nicht unter 0,32. Das würde umgerechnet ca. 1.195 $ bedeuten. (Stand heute)

    Zitat von Nebelparder

    Moin Nebelparder,


    ich bin etwas optimistischer.
    Im Bereich von 12500 hat der Dax eine starke Unterstützungszone.


    @nicco


    Du meinst sicherlich 10.500 Punkte oder?


    Auf der kurzfristigen Ebene ist vieles möglich. So auch dieses Szenario.


    Auf den Dow Jones bezogen, den ich wesentlich genauer beobachte, sind weiterhin auch max. 26.000 Punkte in einer verwirrenden Aufwärtskorrektur, wie ich sie zuletzt als Expended Flat beschrieben habe, möglich. Auch in Hiblick auf die US-Zwischenwahlen ist mit erhöhter Volatilität zu rechnen.


    Verdächtig ist, dass es gestern nicht mit Schmackes unter 24.500 Punkte ging. Wenn das nicht sofort mit Beginn der nächsten Woche nachgeholt wird, sollte dieses Aufwärts-Korrektur-Szenario an Wahrscheinlichkeit hinzugewinnen.


    Was das genau für den DAX bedeutet, kann ich nicht sagen.


    Und nicht vergessen:


    Bei 23.344 Punkten im Dow Jones und 10.XXX Punkten im DAX könnte es auch nochmals zu neuen Hochs kommen bevor es dann zu einem späteren Zeitpunkt nach unten rauscht.


    Ich halte dies jedoch für sehr unwahrscheinlich. Beim DAX noch unwahrscheinlicher als beim Dow Jones.


    Die Falltüren sind m.E. also klar definiert:


    23.344 Punkte beim Dow Jones und 10.100/10.200 Punkte im DAX.

    bedenke, nächstes Jahr beginnt die EZB mit dem steigenden Zinszyklus


    [smilie_happy] Bewirb Dich mal bei SAT 1 für die Sendung "Richtig witzig"!


    und die FED hat bisher trotz Gegenreaktion von Trump ihren Zinszyklus durchgeführt.


    Damit wird nur ein Ziel verfolgt: den Schwellenländern und insbesondere China zu schaden.


    Das hört genau dann auf, wenn man dieses Ziel erreicht hat oder wenn man Gefahr läuft, seinen eigenen Markt komplett abzufackeln. (was nicht mehr allzuweit entfernt liegen mag)


    In 2.Hälfte 2019 hat der Euro den Vorteil von Zinserhöhungen gegenüber dem Dollar,
    das bedeutet, der Goldpreis fällt in Euro zukünftig unter 1000


    Was würde wohl passieren, wenn in Europa die Zinsen auch nur um 1 % steigen würden?


    Zinswende? Vollkommen utopisch!


    Die Zinsen werden nur durch Vertrauensverlust steigen und das dürfte Gold extrem in die Karten spielen.


    es mag zwar für Goldfans unwirklich klingen, aber mit neu ausgegebenen 1 jährigen Staatsanleihen Rating AAA fährt man als Investor besser. Vorausssetzung Haltedauer 1 Jahr mit 100% Rückzahlung.
    Wer natürlich mit Staatsanleihen spekuliert versteht diese Anlage nicht.


    Die Betonung liegt auf 100 % Rückzahlung. :thumbup:


    Jedes Versprechen in einem ungedeckten Papiergeldsystem wurde bislang gebrochen. Aber dieses Mal wird alles anders! :thumbup:


    Gestern kam in der jährlichen SWR1 Hitparade "Das Narrenschiff" von Reinhard Mey. Mit Platz 65 so hoch platziert wie noch nie! An was das wohl liegen mag? :hae:


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    Da ich bislang immer etwas zum Dow Jones geschrieben habe, möchte ich hier auch mal etwas zum DAX schreiben.


    Erwartungen für die nächsten Jahre:


    Zunächst nochmals meine Einschätzung vom 28.10.2017 aus Charttechnik Meinungen und Diskussionen (# 969:(


    Charttechnik ...Meinungen und Diskussionen



    und # 992 vom 06.11.2017 ebenfalls in Charttechnik Meinungen und Diskussionen:


    Charttechnik ...Meinungen und Diskussionen



    Basierend auf dieser recht genauen Antizipation vom Herbst 2017 eines Markt-Topps idealerweise bei 13.644 Punkten um den Jahreswechsel 2017/18 herum und des tatsächlichen Markt-Topps am 24. Januar 2018 bei 13.597 Punkten, rechne ich mit folgendem weiteren Verlauf:


    Zunächst weiter runter in Richtung 10.100/10.200 Punkte (Welle 3 von A), danach nochmals hoch in den Bereich um 11.000 - 11.400 (Welle 4 von A) und abschließend in Richtung 8.700 Punkte, was jedoch lediglich den Abschluss von Welle A darstellen sollte. Danach deutliche Aufwärtskorrektur durch Welle B nochmals in den Bereich 11.000 - 11.700 Punkte (dahin wo Welle 4 von A geendet haben wird) und dann runter in Welle C zum Abschluss der Korrektur bei ca. 5.000 - 6.000 DAX Punkten. Das sollte irgendwann zwischen 2020 und 2025 erreicht sein und würde einer gesamten Korrektur von ca. 60 % +/- entsprechen.


    Der Dow Jones sollte sich zu dieser Zeit bei ca. 10.000 Punkten +/- einpendeln. (siehe auch meine Beiträge zum Dow Jones und insbesondere # 877 und 895 zu den zugrunde liegenden Ursachen)


    Kurz und Mittelfristige Spekulationen


    Kurz und Mittelfristige Spekulationen



    Nachtrag (für EW-Interessierte):


    Mit der Berechnungsmethode, die ich im oben zitierten Beitrag # 992 vom 06.11.2017 beschrieben habe, um EW-technisch das Markt-Topp einzugrenzen, habe ich ebenfalls versucht das Topp beim Dow Jones zu antizipieren. Hier ergaben eben diese Berechnungsmethoden ca. 26.900 - 27.500 Punkte als den wahrscheinlichsten Punkt eines Topps mit einer maximalen Ausdehnung (mit akzeptabler Wahrscheinlichkeit) bis ca. 28.500 Punkte. Aus diesem Grund bin ich ab dem 01. Oktober 2018 (Beitrag # 902 und folgend) short gegangen und weil dies in meinen Augen einen sehr großen und markanten Wendepunkt darstellte, hatte ich seit September auch recht viel darüber geschrieben. Auch über die Eröffnung meiner Shortpositionen mit konkreten Zahlen hatte ich berichtet. Dann wurde ich jedoch sogleich angefeindet, was mich dazu bewogen hat, nur noch allgemein über den weiteren Verlauf zu schreiben und größtenteils darauf zu verzichten über meine konkreten Trades zu berichten.

    Das Thema Finanzierung der Mine wird auch in anderen Boards heiß diskutiert. Ich war eigentlich der Meinung dies wäre mit der Absichtserklärung im Juni über eine 40 Mio $ Finanzierung von den Chinesen und der Bestätigung im aktuellen Report eingetütet. Vor allem da ja auch die gesamten Konditionen (7,5% Zinsen, 5 Jahre Laufzeit + 2,5% 2,25 % NSR auf die ersten 350 T oz) genannt wurden.


    Dachte ich eigentlich auch. Es scheint hier aber Unklarheiten zu geben.


    Sollte die Finanzierung jedoch so stattfinden, wären das ca. 2,4 Mio. $* p.a. an Zinsen + 2,5 % Royalty = 0,6 Mio. $** p.a. Dann hätte man ca. 7,2 Mio. $ Reingewinn p.a. und keine Verwässerung. Das Ergebnis wären in diesem Falle wiederum ca. 0,09 C$ EPS und damit ein KGV von 5.


    Die Frage ist jedoch ob genau solche Finanzierungskosten nicht in den ca. 200 $ höheren All-In Kosten bereits berücksichtigt sind?


    Aber ist letzendlich auch egal. Das KGV sollte so oder so um 5 herum liegen. (auf die anfängliche Produktion bezogen, also ohne Explorationspotenzial!)


    * 40 Mio. $ * 0,075 * 5 Jahre / 6,2 Jahre = 2,4 Mio. $
    ** 1.230 $ - 778 $ * 57.000 Unzen * 0,0225 = 0,6 Mio. $

    Ich habe mir in den letzten Tagen LIO nach langer Zeit mal wieder genauer angesehen.


    http://www.gowebcasting.com/ev…limited/play/stream/25910


    https://liononemetals.com/wp-c…8/10/LIO-PPT-OCT-2018.pdf


    In der Video-Präsentation ist die Rede von einer sehr hochgradigen, potenziellen "multi-decade" Mine und dass die 57.000 Unzen für 6,2 Jahre lediglich den Anfang darstellen.


    Multi-decade heißt für mich mind. 20 Jahre. Das sollten dann ein paar Mio. Unzen sein.


    Aber das ist ja bislang noch Phantasie, daher rechne ich nur mit den 6,2 Jahren und den 57.000 Unzen p.a. (Seite 13 der Präsentation)


    Die AISC liegen bei 778 $. Da die echten All-In-Kosten meist rund 200 $ über den AISC liegen, rechne ich mit 975 $ Gesamtkosten.


    Bei einem Goldpreis von 1.230 $ sind das 90 Mio. $ Gewinn. Von diesen ziehe ich 30 % Steuern ab, wobei ich nicht weiß, wie hoch die tatsächlich sind und ob die nicht schon in den 200 $ höheren Gesamtkosten enthalten sein könnten. Egal, man landet damit bei 63 Mio. $. Das Ganze durch 6,2 Jahre geteilt ergibt 10,2 Mio. $ Reingewinn.


    Am Ende des Videos wird die Frage gestellt, ob man die Mine durch Schulden oder durch Aktienverwässerung finanzieren wird.


    Die Antwort darauf: "Eine Kombination aus beidem."


    Daher gehe ich jetzt mal von 50/50 aus.


    Man hat 14,5 Mio. USD an Cash. Die Capex beträgt lediglich 48,6 Mio. $. Man braucht also noch ca. 34 Mio. $. Wenn 17 Mio. $ zu 0,50 C$ durch Aktienverwässerung finanziert werden, benötigt man ca. 44,4 Mio. neue shares, was einer Verwässerung von ca. 43 % entsprechen würde. Es gäbe dann ca. 147 Mio. shares.


    Nun den Gewinn eines Jahres in Höhe von 10,2 Mio. $ durch die 147 Mio. shares geteilt, ergibt das dann ein EPS von 0,069 $. (ca. 0,09 C$)


    Der Kurs ist aktuell bei 0,45 C$. Das wäre ein KGV von 5. (!!)


    Und die ganze Rechnung bezieht sich lediglich auf die popeligen 57.000 Unzen, das massive Upside-Potenzial und der Status einer potenziellen multi-decade Mine sind dabei in keinster Weise berücksichtigt!


    Walter Berukoff hat bereits einige Erfolge vorzuweisen und er hält sensationelle 22 % an LIO. Er muss von diesem Projekt also sehr überzeugt sein.


    Das bin ich mittlerweile auch wieder und habe die 0,45 C$ zum Einstieg genutzt.

    Wobei man aber beachten muss, dass die 4,5 Mio. shares, die er nun insgesamt besitzt, einen Fliegenschiss von gerade mal 0,6 % der ausstehenden shares darstellen.


    Da gibt es ganz andere Hausmarken in der Branche.

    Ich hätte nur eine Frage an dich, wie verhält sich Gold in dem von dir oben beschriebenen Szenario.


    Das ist die 1 Million Euro Frage!


    Ich weiß es nicht.


    Prinzipiell könnte Gold nochmals analog zu 2008 zumindest temporär in einem deflatorischen Szenario erstmal mitfallen.


    Ich finde den Satz "dieses Mal ist alles anders", der immer wieder aus der Kiste geholt wird, um sich zu gegebener Zeit mal wieder selbst in die Tasche zu lügen, zwar als das teuerste Missverständnis an den Börsen, aber es gibt m.E. tatsächlich einen signifikanten Unterschied zu 2008.


    Damals gab es noch eine Alternative zu Gold als Fluchtburg, den Anleihemarkt.


    Diese Krise hat jetzt aber einen Endspielcharakter und der Anleihemarkt selbst ist das Problem und fällt als sicherer Hafen damit aus. Was bleibt sind einzig und allein die Edelmetalle, denn irgendwohin muss das Geld ja fließen. (zumindest der Teil, der nicht durch Kreditausfälle vernichtet werden wird)


    Edelmetalle könnten sich daher konträr zu den fallenden Aktienmärkten entwickeln.


    Kurzes Update:


    Bislang ziemlich fahrplanmäßiger Fortgang des antizipierten Kursverlaufs.


    Es ging zunächst bis 24.772 Punkte runter, dann bis auf 25.355 Punkte hoch und gestern bis 24.533 Punkte nach unten.


    Es ergeben sich nun zwei Möglichkeiten:


    1. Direktes Ansteuern von 23.xxx Punkten mit Gegenbewegungen von max. ein paar Hundert Dow Jones Punkten. (von Anfang an favorisiertes Szenario)


    2. Das oben genannte Expanded Flat, welches tatsächlich noch Kurse bis max. 26.100 Punkten bringen könnte.


    Wahrscheinlicher ist eindeutig Variante 1, jedoch sollte man Variante 2 auf jeden Fall mit einplanen.


    Denn das wäre der Weg des größten Schmerzes. Die jetzt definitiv zahlreich angelockten Shorties, könnte man damit auf dem falschen Fuß erwischen. Gleichzeitig würde man diejenigen, die sowieso nur von einer Korrektur im Bullenmarkt ausgehen, also die Perma-Bullen, davon überzeugen, dass sie richtig liegen würden und Kurse unter 25.000 Punkten eine tolle Einstiegschance darstellen würden. Man hätte also beide Seiten kräftig verarscht, um anschließend den richtigen Rückgang einzuleiten.


    Das Expanded Flat könnte so aussehen:


    Vom Allzeit-Hoch bei 26.952 bis 24.899 Punkten Welle A (Korrektur) oder Welle 1 (Crash). Von 24.899 bis 25.860 Welle a des Expanded Flats, von 25.860 bis 24.533 Welle b des Expanded Flats und von 24.533 bis max. 26.100 Punkte Welle c des Expanded Flats. Insgesamt wäre das dann der Abschluss von Welle B (Korrektur) oder Welle 2. (Crash bzw. Bärenmarkt)


    Welle b in einem Expanded Flat erreicht max. 138,2 % und Welle c maximal 161,8 % von Welle a.


    Die a wäre in diesem Falle 961 Punkte lang, die b 1.327 Punkte und damit exakt 138 % und die c dürfte maximal 1.555 Punkte lang werden. In Zahlen wären das maximal 26.088 Punkte.


    Nochmals, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen:


    Das Expanded Flat stellt lediglich eine Alternative dar, die aus jetziger Sicht relativ unwahrscheinlich ist, jedoch mit eingeplant werden sollte, bzw. muss.


    Der direkte Abverkauf in den Bereich von 23.XXX mit kleineren Gegenbewegungen in Höhe von ein paar Hundert Punkten nach oben ist primär zu erwarten. Die 25.860 Punkte würden hierbei entweder Welle B (Korrektur) oder Welle 2 (Crash bzw. Bärenmarkt) darstellen.


    Ich gehe weiterhin davon aus, dass die 23.344 Punkte nur eine Durchgangsstation auf dem Weg in Richtung mind. 15.XXX Punkten (eher 10.000 Punkten +/-) sein werden. Aber an dieser Stelle, die ich als Falltüre bezeichnet hatte, wäre auch ein vorheriger Umweg über neue Hochs möglich jedoch aus meiner Sicht sehr unwahrscheinlich.

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    Potenzial für 5 - 10 Moz. 8o :thumbup:

    Momentan wird K92 mit einem KGV von 7 gehandelt. Und das wohlgemerkt mit einer Produktion von knapp 50.000 Unzen im Jahr. Diese soll schon bald auf 108.000 - 115.000 Unzen p.a. steigen. Das zukünftige KGV sollte also eher bei 3 - 4 liegen. Und wenn das wirklich mal ein 5 - 10 Moz. Projekt werden sollte, dann wären die 110.000 Unzen p.a. eher als ein konservativer Witz anzusehen.


    Sehr interessanter Wert, auch da man die weitere Exploration locker aus dem bereits vorhandenen Cash-Flow finanzieren kann.


    Demnächst soll es ein Ressourcen-Update und eine neue PEA geben.


    Ich finde K92 ist ein heißer Übernahmekandidat, vor allem auch für St. Barbara. (siehe Beitrag # 50 und 53 im SBM-Thread)


    @Edel Man


    Könntest Du die Beiträge # 50 und 53 aus dem SBM-Thread zusätzlich hier in den K92 Thread kopieren?


    Danke!

    An die (denkende) Fundamentalfraktion. Hier der KOSPI...ein seismographischer Frühindikator der Konjunktur:


    Ist der "Kospi" jetzt nicht im Gefängnis? :hae: [smilie_happy]


    Ernsthaft:


    Von 25.860 bis 24.835 könnte eine Welle 1 nach unten gewesen sein. Mit 50 % Korrektur nach oben in Welle 2 und dann 161,8 % von Welle 1 in Welle 3, danach 38,2 % von Welle 3 in Welle 4 und abschließend 100 % von Welle 1 als Welle 5, gelangt man ziemlich genau an das April Tief bei 23.344 Punkten im Dow Jones, dem Dreh- u. Angelpunkt für die weitere Entwicklung. Das würde einem DAX von ca. gut 10.000 Punkten entsprechen.


    Dass es bei 24.835 Punkten als Tief bleibt und zu neuen Hochs über 26.952 Punkten kommt, halte ich für extrem unwahrscheinlich. (weniger als 10 % wahrscheinlich)


    Was aber noch passieren könnte, wären nochmals Kurse um das Hoch bei 25.860 Punkten herum oder auch leicht darüber. (Expanded Flat) Aber auch das ist relativ unwahrscheinlich, wenn auch realistischer als die Variante mit den neuen Hochs.


    Am wahrscheinlichsten halte ich das oben skizzierte Szenario mit einer kleinen Aufwärtskorrektur bis ca. 25.350 Punkten +/- oder gleich weiter abwärts.

    Nochmal kauf zu 3,11. Bin sehr sprunghaft in diesem volatilen Markt. Gewann eben den Eindruck, dass die 11600 heute doch noch nachhaltig geknackt werden und wollte wieder rein.


    Und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir kurz vor dem Dammbruch stehen. (auf die amerikanischen Indizies bezogen)


    Aber Respekt für Deine Trades und deren Publikation hier. [smilie_blume]


    Ich würde mir wünschen, dass es nochmals für ein paar Tage hochgehen würde, da ich gerne meinen Short aufstocken möchte. Ich denke aber nicht, dass das gelingen wird.

    Goldminen in australien unglaublich stark, vor allem wieder AU:SAR. Die Aktie überhandelt das Top wie nichts. Der Switch in EVN war so geshen voreilig. Bei Minen scheint mir wirklich die Erfahrung zu fehlen;-)


    Aber auch EVN mit schönem Zug!


    Ich denke mit EVN liegst Du aber richtig.


    Den Chart habe ich am 03. Oktober 2018 im Thread "Sitz und Pits in Australia" eingestellt.


    Scheint aufzugehen und sieht gut aus.


    Ergo: Weitere Aufwärtsversuche sind zu erwarten, dürften aber in der Region 2820 - 2850 scheitern! Andererseits könnten die Bären schon jetzt einen ersten ernsthaften Test der 2700 initiieren.


    Hätte ich nichts dagegen. Ich wollte beim Dow Jones bei 25.900 Punkten meinen Short aufstocken. Leider knapp verfehlt dank FED Protokoll am Mittwoch Abend.


    Ich denke jedoch nicht, dass das nochmals erreicht werden wird, lass mich aber gerne überraschen, da ich ein berechtigtes Interesse an diesem Szenario habe.