Nur weil die Geschichte mit den Mitteldeutschen etwas anderes vorgehabt hat und sie daher einer Diktatur gegenüber wachsamer sind, sie in gewisser Weise durch die DDR-Propaganda eine Imprägnierung gegen den amerikanischen Way of Life erfahren haben und ihm anschließend noch nicht so lange ausgesetzt waren, glaubst Du doch allen Ernstes nicht, dass die Mitteldeutschen, hätten sie die westliche Gehirnwäsche der BRD-Insassen von Anfang an mitmachen dürfen, sich heute anders verhalten würden, als die anscheinend verhassten Landsleute weiter westlich...
Selbst wenn es anders wäre und die Mitteldeutschen sich in so einem hypothetischen Szenario immer noch als resistent gegen diese westliche Propaganda erweisen würden, was wir leider niemals erfahren werden, so wäre es immer noch menschlich absolut jämmerlich so etwas nur zu denken, geschweige denn zu empfinden. Eine ganz andere Qualität bekommt es dann, wenn man so etwas auch noch öffentlich bekundet:
Man sät aktiv Hass und Spaltung. Meinen Glückwunsch.
Das ist wohl ein Stockholm-Syndrom, daß viele Westdeutsche zum Wertewesten und viele Mitteldeutsche zu den Russen halten.
Die Spaltung der Deutschen finde ich immer dermaßen abartig. Das wurde vom Feind schon während des 1. WK betrieben, als Preußen und Bayern gespalten werden sollten. Heute wird dies mit alten und neuen Bundesländern probiert. Nur gemeinsam haben wir die Chance, wieder zur alten Stärke zu gelangen. Von außen wird keine Hilfe kommen.