Beiträge von Bumerang

    Die Amis messe auch die Fähigkeit sich Immobilien leisten zu können.







    Viele träumen jetzt von der billigen Immobilie. Tatsächlich wird sie jetzt aber in weiter Ferne rücken.


    Auch jene die mit einem BGE (Bürgergeld) in einer "enteignete" Immobilie chillen dürfen, wurden eines besseren belehrt.


    Die Parteien haben sich geeinigt, dass quasi nur der Name von ALGII (Hartz4) zum Bürgergeld geändert wird, aber es wird nicht bedingungslos sein und man muss nach einer weile seinen Vermögen auch verbrauchen.


    Wählt weiter links.grün!

    Moin,
    Ich denke eher an die Konstellation, wenn man EM einmal als überbewertet betrachten sollte und dann für diesen Vermögensbereich die Assetklasse tauschen wollte, ein Tausch aber legal nicht möglich wäre. Und klar funktioniert der Drogenhandel auch, wird aber von Individuen mit entsprechend krimineller Energie betrieben.



    Da bin ich als braver Familienvater doch etwas anders gestrickt.

    Genau da trennen sich Spreu vom Weizen! Wer nicht bereit ist zu schießen, braucht auch keine Pistole.


    Aber ich kann dich beruhigen, es wird jede Menge "Dienstleister" geben, die für dich mit deinem Gold einkaufen gehen werden. Ein Restrisiko bleibt freilich. Der ist aber deutlich geringer als im Papier zu bleiben ;) .


    Auch kannst du in deinem Netzwerk tauschen. Der eine hat Butter der andere Vodka, ein anderer wiederum braucht Gold, weil er sich eben traut damit einkaufen zu gehen. Der Schwarzmarkt funktioniert bestens. Je größer die Krise, desto besser eigentlich. Sagt ein Ostblock-Survivor :thumbup:

    Mein Kommentar:
    Die Banken sind sozusagen mit einem hohen Anteil ihres (Eigen-)Kapitals in niedrig verzinsten Staatsanleihen gefangen. Da sie für Einlagen höhere Zinsen zahlen müssen, als sie aus den Anleihen erhalten, führt das letztlich zu Verlusten in der Bilanz. Die Frage lautet also, ob es für die Banken von Vorteil ist abzuwarten und die Probleme auszusitzen?


    Das ist m. M. n. ganz eindeutig nicht der Fall!
    Bei einem Verkauf großer Anleihebestände fällt deren Kurs und die Buchverluste der Banken, die noch nicht verkauft haben nehmen zu. Das bedeutet, wer zuerst umfällt, hat den geringsten Schaden. - Wer möchte da nicht erster sein?

    Naja, der geringe Schaden kann immer noch zu groß sein. Warten kann sich also auszahlen, denn die Rettung des Systems dürfte nicht lange auf sich warten lassen, wenn die Ersten über den Jordan gehen.

    das tolle am EM ist ja, dass man aus Münzen und Barren relativ einfach Kunst, Schmuck oder Medaillen machen kann.... oder einen unansehnlichen Klumpen mit Schlacke, den dann eh niemand will.

    Deshalb sollte man auch einen Juwelier (Goldschmied) seines Vertrauens haben, unter anderem. :thumbup:
    Da kann ich mich glücklich schätzen, hat doch ein ehemaliger Klassenkamerad tatsächlich diesen Beruf ergriffen (selbständig!).


    Das mit de Klumpen kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen :D . Im Rohzustand sieht gold wie 'ne billige Legierung aus. Alleine das Gewicht ist verräterisch.

    es wird keine 8Jahre dauern und der KaufKredit kalt wird bei 6,5% liegen :D

    An den 6,5% glaube ich nicht, es sei denn auf dem Weg zu 15%,


    Dann aber haben wir eine 0 mehr auf jedem Schein.


    Bereits jetzt wird kaum ein neues Projekt begonnen.


    Die Meisten Käufer wollen selbst einzuziehen.
    Die kleineren und mittleren Investoren mit Geld auf der Kante hielten sich eher zurück. Doch irgendwann werden sie handeln müssen. Die Aktienmärkte brechen ein, die 1% Guthabenzinsen sind lachhaft. Wenn man mit 30/60% EK an eine Immobilienfinanzierung ran geht, sind auch 5% Zinsen kein Problem.


    Es gibt immer noch Viele die Geld in der Größenordnung von > 100k auf dem Konto oder in irgendwelchen Papieren haben, die gerade schmelzen. " Hätte ich nur meine Aktien verkauft und ein Immobilie gekauft" hört man in den Kreisen immer öfters. ;)


    Der Markt war überhitzt, dachten sie. Ja, der Aktienmarkt viel mehr als der Häusermarkt. Mein Makler kommt nicht an Objekten die zu verkauf stehen. Außer Bruchbuden zum Mondpreis.


    Die Nominale Illusion wird wieder voll zuschlagen. Rasiert werden genau jenen, die das unterschätzen.

    Bei der ING kann man sehr schön erkennen, was der Trend ist:


    5 Jahre 3,73%
    10 Jahre 3,75%
    15 Jahre 3,89%
    20 Jahre 4,07%


    Die Bank geht davon aus, dass die Zinsen nicht länger steigen als vielleicht noch 1/2 Jahre.


    Die Prämie für 10 Jahre Zinsfestschreibung ist quasi nicht vorhanden.
    Für 15 und 20 Jahren marginal.


    Die Zinsen steigen maximal bis auf 5% und dann werden sie wieder sinken, weil nichts mehr läuft und die Wirtschaft zusammenbricht.


    Die FED hat zwar die Zinsen wieder erhöht aber gleichzeitig macht sie wieder QE.


    Sie brauchen höhere Zinssätze um sie wieder senken zu können. Anders ist die Schnelligkeit der Schritte nicht zu erklären.

    Heute in Trainings-App geschaut. Einer hat schon die 4. Sumpfung. Warum erzählt er das? Ist wohl noch stolz drauf?
    Am Anfang habe ich noch gedacht die kapieren das irgendwann.

    Kognitive Dissonanz. Sie wird stark unterschätzt. Er beweist sich selbst mit der nächsten Impfung, dass er richtig liegt.


    Wir anderen beweisen uns das Gegenteil auch täglich mit Beiträgen, Videos, Zahlen etc.


    Nur eine kleine Minderheit ist sich dessen bewusst und kämpft dagegen an um einigermaßen objektiv zu bleiben. Abschalten kann das keiner. Deshalb wundert euch nicht, wenn das Narrativ weiter geritten wird. Das ist psychologisch immer sinnvoll aus Sicht derer die dahinter stehen. Bis zur letzten Kugel, 1000 Jahre Mauer etc. lassen grüßen.

    Moin,
    18 Kg Gold kaufen - dann klappt das mit dem Erhalten :D Aber genau das ist die Kunst, die Immobilien laufend (!) instand und somit wertbeständig zu erhalten. Jedes Jahr investiere ich einen namhaften Betrag und ein Laie sieht das nicht einmal ;)


    Grüße
    Goldhut

    Da muss ich schon nachfragen, warum jedes Jahr solch eine Investition notwendig ist (in die gleiche Immobilie)?

    Moin,


    ich habe mindestens 10 meiner Immobilien jeweils innerhalb einer halben Stunde gekauft :D
    Ablauf: Besichtigung => meine Anforderungen an den Standard selbstredend nicht erfüllt => kurz kalkuliert, was es kostet, die Immobilie in Richtung meiner Anforderungen zu entwickeln => Vermietungserträge ..


    Grüße
    Goldhut

    Das glaube ich dir, bei Mietobjekten. Da sind auch die Preise geringer und die Absicht eine andere.
    Ich hatte für mich und meine Familie gesucht, 2 bis 3 WE. Da wird es schon schwieriger, weil die eigenen Ansprüche bezgl. der Immobilien zahlreicher sind als nur die gute Rendite.




    Ein Bekannter (Bauhandwerker) hatte genau das gesucht und ich habe ihn ein wenig beraten bzw unterstützt. Kurz gesagt, das Angebot ist groß, die Vorstellungen über den Zeitwert allerdings sind in 99% der Fällen abartig. Das mag sich jetzt ggf ändern.


    Beispiel: Fachwerkhaus, 100 qm Wohnfläche, nur von außen gut renoviert/verputzt, innen zwar auch aber standard 80-er, bisschen Laminat und das war es, alte Stromheizung, aber eine ca 100 qm Halle/Garage, dafür gar kein Garten, in einer Kleinstadt ca 45Km von Frankfurt entfernt 190 Tausend wollte der Eigentümer.


    Das Haus ist energetisch kompletter Schrott. Neue Heizung und Wasserleitungen müssen rein, ordentliche Dämmung von und eine vollständige Renovierung von Ihnen aber auch des Dachs. Die niedrigen Decken bleiben, kein Garten, aber halt die Halle, was für meinen Bekannten interessant war. Als Handwerker hätte er das alles machen können. Aber 190 + NK waren utopisch. Er müssten noch mind 100 reinstecken, ohne die eigene Arbeit zu zählen. Für einen Nichthandwerker der Tod.


    Das sind Preise von 2019! Weiß nicht was heute ist.



    Die angeblich gute Bausubstanz der 50-er ist ein Verkaufsgag. Fallt darauf nicht ein. Was war denn gut in den 50-ern? Die Gemäuer sind nicht der Kostenfaktor in einem Haus! Auch wenn diese "gut" wären. Strom und Wasserleitungen, Fußbodenheizung, schwimmender Estrich (Dämmung), Außen oder -Innendämmung, Dach dämmen, Fenster, Bäder, alles muss erneuert werden, falls es nicht getan wurde. Kostenverhältnis Rohbau/Ausbau ist ungefähr 30/70. Ihr kauft also angeblich einen guten Rohbau, aber müsst 70%, also den Rest, erneuern. Kein gutes Geschäft.


    Hat sich der Eigentümer das gegeben und selbst gemacht, ist der Preis i.d.R. unwesentlich niedriger als bei einem Neubau, wenn überhaupt.



    Ein Kollege hat sich ein 3FH gekauft, mit "guter Bausubstanz" aus den 60-er. Der Keller war feucht, Abwasserleitung mussten erneuert werden (Ton) und die Kellerwände nachträglich von außen isoliert werden (Erdarbeiten!). Ganz trocken ist der Kelelr trotzdem nicht. Schalldämmung musste eingebaut werden im DG etc. Das hat nochmal ordentlich gekostet. Doch er hatte das Haus vor über 10 Jahren gekauft und deshalb hat es sich das Ganze inzwischen amortisiert. Heute würde ich das nie machen, wenn der Preis nicht mindestens 40% unter dem eines Neubaus liegt. Genau das ist das Problem. Die Eigentümer wissen, dass es keine Angebote gibt, also beharren Sie auf hohe Preise. Entweder sie wohnen selbst drin, oder vermieten, da längst abgezahlt oder kaum Hypothek drauf. Sie sagen, was soll's. Entweder ordentlich Kasse, oder ich bleibe drin bzw vermiete.


    Somit ist der Markt sehr schwer für Käufer. Die Wenigen Häuser die günstig verkauft werden müssen, weil die Eigentümer umziehen, die Erblasser gestorben sind, oder die Hypothek nicht mehr tragbar ist etc, gehe weg bevor der Makler das Inserat fertig geschrieben hat.


    Steigende Zinsen


    Man merkt also, dass bezüglich des abgezahlten Bestands, die Zinsen keine Rolle spielen. Ob selbstbewohnt oder vermietet, es gibt kaum Druck zu verkaufen.


    Dem Käufer bringen die höheren Zinsen nichts, denn seine potentielle Belastung reduziert sich nicht, falls er ein Haus günstiger bekommen sollte.


    Beispielrechnung.


    Noch letztes Jahr lagen die Zinsen bei rund 1% für 10 Jahre.
    Neue ETW in Frankfurt ca 500k mit 75k EK
    Kredit 425k - 1 % + 2% Tilgung, 12.750 Rate p.a, 1.062,50 € Rate p.m. davon 354 Zinsen und 708 Tilgung.


    Heute bei 3% Zinssatz 75k EK und gleicher Rate von 12.750.


    dürfte das Haus insgesamt nur


    a) bei 2% Tilgung ca 330k kosten , 34% weniger
    b) bei 1% Tilgung ca 394k kosten 21% weniger


    damit der fiktive Käufer sich die ETW auch jetzt leisten kann.


    Die ehrliche Rechnung ist freilich a), aber der Markt wird von b) beeinflusst.


    Fazit: Die Käufer müssen nun warten bis die Preise um mindestens 21% einbrechen, damit sie jetzt das gleiche kaufen können wie letztes Jahr, aber viel länger bezahlen werden, weil nur 1% Tilgung.


    Gewonnen haben sie aber noch nichts! Weil viele hier von dem Zusammenbruch träumen (und den Straßenzügen für eine Unze. Ich auch, aber ich wette nicht mein Haus darauf :thumbup: )


    Erst wenn die Preise mehr fallen als 34%, stehen sie besser da als letztes Jahr. Davon sind wir weit entfernt, denn, die Untergrenze ist die Miete!


    Diese fiktive Wohnung kann in FFM heute für 1.400 kalt vermietet werden. Somit ist zwar unser Käufer aus dem rennen, dafür aber andere noch dabei.


    Nehmen wir auch die Untergrenze an also


    a) 1% Tilgung,


    Wären also 4% 1400*12 = 16.800 also 100% Kreditsumme 420.000 + 75 EK 495k, der Preis quasi gleich geblieben. Darunter würde kein Bauträger verkaufen. Man sieht also, der Druck ist kaum vorhanden. Denn genau so denkt der potentielle Käufer, der sagt bis 1400 Rate, liege ich nicht schlechter als der Mieter! Was in der Vergangenheit (vor 2010 cca) eigentlich nie so war, man lag als Käufer immer ca 30% über der Miete mit der Belastung.


    b) 2% Tilgung
    Wären also 5% 1400*12 = 16.800 also 100% Kreditsumme 336.000 + 75 EK dürfte das Haus nur 411k kosten. Doch auch hier gilt, egal wie ehrlich a) ist, die Untergrenze wird durch b) 1% Tilgung bestimmt.




    Edit: DA ich ja Analogien liebe, folgende hierzu.


    Viele Nichtkäufer lachen darüber, dass die letzten Käufer die auf den Fahrenden Immobilien-Zug gesprungen sind, sich kaum an den Griffen der Türe halten können und drohen zu fallen. Der eine oder andere tut das auch. Doch die meisten werden in den Wagen rein kommen.


    Was die Nichtkäufer übersehen ist: Der Zug ist abgefahren! Ob noch einer in Ihrem Leben vorbei kommt, ist unwahrscheinlich.

    M.E ist es noch zu früh, Zahlen zu analysieren. Wir hatten das auch in 2020, als die Covid-Toten meine ich, im Frühjahr 2021 nachträglich (nach unten) korrigiert wurden.


    An einem Massensterben glaube ich aber auch nicht. Die Toten sind im Verhältnis zu anderen Impfungen sehr hoch, aber absolut werden sie wohl eher in der Gesamtzahl untergehen. Die Langzeitauswirkungen müssen abgewartet werden.

    Wie aufmerksam doch der Immobilienmarkt ist..


    Heute bin ich also genau 4 Jahre auf der Onlinesuche nach einer Immobilie.
    Immer noch erfolglos, aber mittlerweile reich an Erfahrung.


    Zum Glücksind waren meine Anforderungen ja auch von Anfang an soo hoch [smilie_happy]

    Also 4 Jahre habe ich nicht gebraucht, aber nach 2 Jahren habe ich beschlossen selbst zu bauen. :rolleyes:
    Ich weiß aber wovon du sprichst. Alles was einigermaßen gut ist, ist teuer. Man setzt zunächst eine Preisobergrenze. Dann sammelt man viel Erfahrung, dann erhöht man ein wenig die Preisobergrenze, bekommt aber nur eine Handvoll mehr an Angebote, dann verkleinert man die Fläche, und merkt das es doch nur Kompromisse sind. Dann ist man frustriert und am Ende gibt man auf, oder beginnt Grundstücke zu suchen. Nicht das es einfacher wird, aber es geht irgendwie voran. :rolleyes:

    Ich weiß, viele wollen das nicht mehr hören, aber es ist so. Wir haben Inflation, und zwar eine sehr hohe.


    Zunächst einmal müssen wir uns um die Begrifflichkeiten kümmern im Zeitalter der offenen Manipulation! Denn heute ist unten oben und weniger mehr etc. Falls ein Dialog stattfinden soll. Wenn es dazu keine Bereitschaft besteht, wird halt getrollt.


    Also habe ich mir hier zwei Zitate geholt:


    "Inflation ist dagegen nichts Anderes als eine Zuwachsrate der Geldmenge, die größer ist als die Zuwachsrate der Güter- und Leistungsmenge."


    Das ist die heutige Definition der Inflation in der MMT.


    Tatsächlich hieß mal Inflation allein der Zuwachs der Geldmenge unabhängig der Preisentwicklung.


    Mir ist aber völlig egal, welche Definition korrekt ist!


    Wenn wir bei der MMT Definition bleiben, dann haben wir Inflation, wenn die Geldmenge schneller steigt als die Güter- und Leistungsmenge, richtig?


    Wo lebst du? Auf dem Mond? Die €-Geldmenge ist in den letzte 10 Jahren explodiert, die Produktion aber nicht.
    Sie geht sogar zurück. Also haben wir Inflation, laut der eigenen Definition.


    Jetzt wird aber ein Kaninchen aus dem Hut gezaubert. Putin ist schuld und die EZB hat die Zinsen erhöht, also haben wir nur eine Preissteigerung, gar eine Deflation.


    B U L L S H I T


    "Tatsächlich liegt derzeit eine Mangelteuerung, also klar B) vor, die meist B1) Charakter hat manchmal auch, unter steter Kategorisierung als immer noch deflatorische Mangelteuerung, den Status B2) annimmt."


    Die Frage ist, WARUM gibt es AUCH eine Mangelteuerung? Hat man übernacht die Produktion hingeschmissen aus Faulheit? Denn die Produktionsstätten sind noch alle da.


    Die Antwort ist - Weil die Politik das so gewollt hat. Lockdown und Gasstopp aus Russland ist politisch herbeigeführt worden. Die Gründe warum, sind irrelevant.


    Also stimmt doch, dass wir Preiserhöhungen und nicht Inflation haben?


    NEIN


    Warum? Weil die MMT sagt, dass die Geldmenge in so einem Fall (nach unten) angepasst werden muss. Das war die Begründung für die Aufgabe des Goldstandards und Einführung einer flexiblen Währung die für Preisstabilität sorgen wird. Die Politik tut es aber nicht! Hält sich also nicht an den eigenen Regeln. Diese 2% Zinsen, nach der Gelddruckorgie der letzten 20 Jahren gar als Deflation zu bezeichnen, ist ein schlechter Witz.


    Genauso gut könnte man sagen, dass jemand der zunächst über sein Dispo hinaus ins Minus gegangen ist und säter wieder unterhalb des Dispos gekommen ist, als jemandem der "ein Guthaben" hat. Merkste selbst, oder?


    Warum tut es die Politik nicht? Weil sie es gar nicht kann. Denn, die Schulden, die sie aufgenommen hat, kann sie nicht zurückzahlen. Sie landen bei der EZB. Die EZB muss aber dafür mit Zentralbankgeld bezahlen und somit die Geldmenge erhöhen. Tatsächlich müsste die EZB aber Staatsanleihen verkaufen, um die Geldmenge zu reduzieren. Da gäbe es aber Zinssätze jenseits der 10%, manche sagen sogar 15%. Das wäre der Exitus für den Euro.



    Böse Zungen munkeln, der Lockdown und der provozierte Krieg in der Ukraine sollen die demnächst galopierende Inflation rechtfertigen.

    Da die Schulden wohl nur als elektronisches Dokument und nicht verbrieft in Händen Chinas existieren, die Chinesen sie also nicht eigenhändig an andere verkaufen können, werden die USA das tun, was sie immer dann tun, wenn jemand etwas tut, das ihnen nicht in den Kram passt.
    Dreimal darfst Du raten, was das ist.


    Ein kleiner Tipp: es hat was mit Kälte und Starre zu tun.

    Es ist völlig irrelevant ob die Schulden in Papierform oder digital sind, es sind Treasuries vor allem und Bankguthaben bei fremden Banken. Also können sie diese sehr wohl verkaufen.


    Wie @Neo schon gesagt hat, führte es zur starken Abwertung des Dollars, Inflation in USA, denn am Ende landen dort alle Dollars die Weltweit gehalten werden.


    Ich glaube aber nicht an so einem Schritt der Chinesen. Zum einen wollen sie den Kursverlust nicht selbst herbeiführen. Zum Anderen wollen sie die USA nicht in einer Situation bringen, unüberlegt zu handeln. Sie machen das langsam, Schritt für Schritt und etablieren den Yuan als Rivalen zum $. Sie wollen auch weiterhin nach USA exportieren.


    Das Ziel ist, die USA von ihrem absoluten Platz 1 zu holen, und so ihre Dominanz zu brechen, nicht aber das gesamte Land.