Derzeit priorisiert der Markt das Metall selbst gegenüber Ansprüchen auf zukünftige Metallerträge. Diese Unterscheidung erklärt alles.
Bergbauunternehmen sind Aktien.
Aktien bergen Risiken: Finanzierung • Investitionsausgaben • Arbeitskräfte
•Kosteninflationsabsicherung •Politik
• Verdünnung
Silber und Gold weisen keine dieser Eigenschaften auf.
Wenn Anleger also ein reines Metallengagement anstreben, kaufen sie zuerst das Metall, nicht die Unternehmen.
Und jetzt wird es richtig verrückt:
Als man das Metallverhältnis der Miner mit dem Bitcoin-Verhältnis verglich, ergab sich ein schockierendes Ergebnis…
Sie bewegen sich fast auf die gleiche Weise.
Ich hatte es nicht erwartet. Niemand spricht darüber. Aber wenn man es einmal gesehen hat, kann man es nicht mehr übersehen.
Ich bin quasi zufällig auf einen versteckten Indikator für die Minderleistung von Minern gestoßen.
Warum sollte Bitcoin die Minderleistung der Miner im Metallsektor widerspiegeln?
Weil der Markt Miner und Bitcoin in dieselbe Kategorie einordnet:
>hohes Beta
>liquiditätssensitiv
> nicht Sicherheiten
>volatiler
>eher spekulativ
Die Metalle selbst befinden sich derweil in einem ganz anderen Bereich:
→ stabil
> gefordert
>Null Kontrahentenrisiko. Daher trennen sich die Kapitalflüsse deutlich.
Deshalb existiert die Verzögerung:
Metalle erfahren eine direkte Nachfrage.
Mining-Unternehmen erhalten aktienähnliche Kapitalflüsse.**
Und im Moment sind aktienähnliche Kapitalflüsse schwächer als physische Metallflüsse.
Das ist kein negatives Signal für die Metallpreise.
Auch für Miner ist das kein negatives Signal.
Es handelt sich schlicht um eine Verschiebung der bevorzugten Arbeitsabläufe.
Der Markt will zuerst Metall, dann erst Minenbetreiber.
Die Beobachtung des Verhältnisses von Minern zu Metallen durch BTC zeigt, dass dies kein Zufall ist. Es handelt sich um ein Muster:
Anleger erhöhen ihr Metallengagement. Anleger reduzieren ihr Engagement in risikoreichen Anlagen.
Reine, physische Vermögenswerte erzielen eine überdurchschnittliche Rendite.
Risikosensitive Anlagen hinken hinterher
Wenn die Metallpreise explodieren, während die Minenbetreiber ins Stocken geraten, ist das keine Verwirrung, sondern eine Folge der Allokationslogik.
Die wichtigste Erkenntnis: Bergbauunternehmen können über lange Zeiträume hinter Metallpreisen zurückbleiben.
Das macht die Bewegung des Metallbullen nicht ungültig.
Das bedeutet einfach, dass die erste Kapitalwelle in den Metallsektor fließt und erst später in die Aktien von Bergbauunternehmen.
Diese Strömungen der zweiten Welle sind oft die explosivsten.
Lassen Sie sich also nicht von der Verzögerung des Miners täuschen.
Es heißt nicht: „Die Bergbauunternehmen sind am Ende.“ Es heißt nicht: „Der Metallpreisanstieg ist nicht real.“ Es heißt nicht: „Investoren verkaufen Bergbauaktien.“
Der gefundene Proxy, Bitcoin, der das Verhältnis von Minern zu Metall abbildet, ist nur eine weitere Bestätigung dafür, dass der Markt eine klare Trennlinie zwischen physischer Präsenz und Risikoexposition zieht.
Das ist der Schlüssel zum Verständnis dieser Phase.
Der Markt sagt damit einfach: „Ich will das Metall jetzt sofort.“
Alles andere ergibt sich daraus.