E-Autos: Und bist du nicht willig.....
Von Peter Haisenko
Allenthalben wird die Weisheit der Märkte gepriesen, die alles schon richtig regeln werden. Im Fall der E-Autos tun sie genau das. Aber was hilft alle Weisheit, wenn sie den Ideologen nicht passt? E-Autos sollen unbedingt zu Millionen auf deutsche Straßen gebracht werden, ob es sinnvoll ist oder nicht. Das neue Gesetz dazu spricht der Marktwirtschaft Hohn. Es erinnert mehr an einen „Fünfjahresplan“ der kommunistischen Vergangenheit.
Die Prämie für den Kauf eines E-Autos wird nochmals erhöht und auf weitere Jahre verlängert. Ursprünglich sollte sie 2020 auslaufen. Die Märkte, die Käufer, haben trotz diverser Vergünstigungen kaum auf die Kaufanreize reagiert. Vergünstigungen, die eigentlich Subventionen sind, für die alle mit ihren Steuern bezahlen müssen. Besonders pikant daran ist, dass Käufer von besonders hochpreisigen E-Autos noch höher subventioniert werden sollen als jene, die sich ein derartiges Luxusmodell nicht leisten können. Zwei Milliarden sind dafür vorgesehen und das bedeutet, dass jeder Steuerzahler etwa fünfzig Euro dafür aufbringen muss, ganz gleich, ob er überhaupt ein Auto hat. Dazu kommen noch Steuervergünstigungen. Insgesamt spart der Käufer eines E-Autos etwa 20.000 Euro an Steuern, die natürlich von allen anderen zusätzlich aufgebracht werden müssen. Genaueres dazu hier: https://www.anderweltonline.co…os-ist-grundgesetzwidrig/
Frau Merkel denkt immer vom Ende her
Das neue Gesetz zur Förderung von E-Autos hat noch mehr Nebenwirkungen. Neubauten werden noch teurer, denn es müssen verpflichtend Ladestationen installiert werden. Kein Wort darüber, dass dann die gesamte Elektroinfrastruktur verstärkt werden muss, denn die Stromleitungen sind nicht für einen derartigen Verbrauch ausgelegt. Da wird man ganz schön viel Kupfer brauchen, für die neuen Leitungen. Bei den Minenkonzernen knallen schon die Sektkorken. Und wo werden die Kraftwerke stehen, die so viel Strom produzieren sollen, die schon reihenweise abgeschaltet werden? Ach ja, Frau Merkel denkt ja immer vom Ende her, sagt man. Gut, wenn das „Ende“ das Ende der BRD sein soll, hat sie das tatsächlich getan.
In meinem Bekanntenkreis gibt es einen, der schon ein E-Auto hat. Natürlich wohnt er in der Stadt. Die Erfahrungen sind interessant. So ist die Auswahl der Parkplätze ganz anders. Das Navi sagt, wo es Ladestationen gibt und die sind meistens frei. Man fährt also zu einem solchen Ladeplatz, ganz gleich, wie weit er vom eigentlichen Ziel entfernt ist und steckt den Strom an, ob man ihn aktuell braucht oder nicht. Aber Parken ist dort nur genehmigt, solange man Strom zieht. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von solchen Exklusivparkplätzen, die aber meist leer stehen. Diese Parkplätze fehlen jetzt dem normalen Verkehr und der „Parkverkehr“ nimmt dementsprechend zu. Ja, das ist praktizierter Umweltschutz.
Dass es problematisch ist, die nötigen Mineralien für die Batterieproduktion abzubauen, ist schon erstaunlich oft thematisiert worden. Dass es auf der ganzen Erde gar nicht so viel davon gibt, wie man für diese Massen an Akkus benötigt, ist auch schon angesprochen worden. Wiederaufbereitung? Auch hierzu ist noch keine Lösung gefunden worden, denn diese Mineralien sind in den Akkus dermaßen eng verbunden, dass es eines enormen Aufwands bedürfte, sie wieder zu trennen und wiederzuverwenden. Eine brauchbare Technologie ist noch nicht erfunden. Ach ja, Frau Merkel denkt ja immer vom Ende her.
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bg bh