Die meisten Sonden der von mir recherchierten Geräte haben eine Eindringtiefe von gerade mal 150 μm (0.15 mm). Wenn die Goldverzierung um den Wolframkern also 0.2 mm beträgt, melden solche Geräte: "pures Gold".
Ich habe mich stattdessen für eine Magnetwaage entschieden. Das Messen damit funktioniert folgendermassen:
"[Der] Unterschied zwischen paramagnetischen und diamagnetischen Stoffen bildet die Grundlage für die Echtheitsbestimmung von Edelmetallen mittels der Magnetwaage. Denn diamagnetische Stoffe wie Reingold oder Reinsilber bewirken einen leicht positiven Wert (typischerweise +0.010 bis +0.090 Gramm), da das Material den Magnetmesskopf leicht abstößt und dieser daher leicht auf die Waage drückt. Im Falle von paramagnetischen Stoffen wird das Material (z.B. Wolfram oder Tantal) leicht vom Magneten angezogen und die Waage entlastet; es ergibt sich ein negativer Wert.
Es ist wichtig zu beachten, dass der paramagnetische Effekt bei vielen Fälschungsmaterialien deutlich stärker ausgeprägt ist als der diamagnetische Effekt von Gold oder Silber. Daher reichen schon kleine Mengen eines Paramagneten (ab 3-5%) z.B in einem Goldbarren um einen recht eindeutigen negativen Wert hervorzurufen."
Es gibt dazu auch ein Video mit einem echten und einem falschen Royal Mint Barren.
Mit Referenzkunden wie ESG oder Pro Aurum liegt man mit Geräten dieses Herstellers vermutlich nicht wirklich falsch.
Das Gerät ist auch bei Amazon erhältlich. (Für Schweizer Sparfüchse: die deutsche Umsatzsteuer von 19% wird bei Einsendung des vom Zoll abgestempelten Export-Formulars zurückerstattet.)