Die Briten haben jetzt Refinanzierungskosten für ihre 20- jährigen Anleihen von 5,232%. Auktion von heute. Dieser Satz flächendeckend gedacht, verdoppelt ihre Schuld theoretisch alle 13,5 Jahre. Ohne Neuverschuldung, diverser Sondervermögen oder sonstiger buchhalterischer Tricks wohlgemerkt.
Für mich sind die Briten ein ganz heißer Anwärter auf Platz 1 der Liste derjenigen Länder, die als erste platzen.
Wenn ich nur wüsste, wie die aus der Nummer rauskommen wollen. Ohne dieses Wissen sind die ganzen Spekulationen eigentlich nur Alibiaktivität. Ok, Spass machts zumindest.
Ist die Lösung so schwer?
Ich hab das Gefühl, dass sich die Wahrnehmung der Dinge nach 17 Jahren Rettungsorgie dermaßen verzerrt hat, dass man das Offensichtliche gar nicht mehr andenken, geschweige denn aussprechen will oder kann.
Blaschzok spricht vom Mysterium der Goldrally , die möglicherweise durch Insider OTC Käufe und Zentralbanken getrieben ist.
Die Wirtschaftspresse spricht von Zollbedingten Arbitragegeschäften, was die massive Verlagerung von Gold in die USA angeht.
Warum machen die denn diesen Zauber? Um sich ein paar Brosamen aus dem relativ kleinen Goldmarkt rauszuschneiden? Dollars könnten die Insider locker wo anders machen. In größeren Größenordnungen.
Das Lösungswort, was zu Eichelburgs Zeiten noch wöchentlich genannt wurde, scheint heute ein verbotenes Wort zu sein.
Währungsreform!