Ja, weiss ich. Aber bis jetzt war der Rückzug gesittet und auch nur von einigen wenigen. Und jetzt Spieltheorie: Was ist los wenn die Spieler die immer noch viel zu viel Papier haben das eigentliche Spiel realisieren und alles abstoßen weil sie mitbekommen haben das egal wie hoch der Preis ist, es immer noch besser ist einen hohen Preis zu zahlen als alles zu verlieren. Und was ist wenn das auch noch die breite Masse realisiert? Bin mir nicht sicher ob das wirklich so geplant ist, tippe eher auf viele Gruppen mit unterschiedlichen Zielen. Ein paar werden gewinnen und sehr viele alles verlieren. Wir hatten Glück das zu erkennen.
Ich glaube Vartian war es, der das Konzept der kommunizierenden Röhren im Finanzmarkt ab und zu ins Feld führt.
Für den von dir beschriebenen Fall finde ich das sehr passend.
Was würde denn unterm Strich passieren, wenn die Anleihen durch den Massenabverkauf implodieren und der Goldkurs im gleichen Zug sehr stark ansteigt? Und zwar in einem Ausmaß, dass sich Anleiheverluste und Goldgewinne gegenseitig nullen.
Richtig. GAR nichts!
Nicht mal von der buchhalterischen Qualität her würde es Änderungen geben, da beide seit Basel 3 absolut gleichrangig sind.
Das einzige, was sich ändert, ist die Allokation innerhalb des Systems. Es wird also eine massive Umverteilung geben. Hin zu den Goldhaltern, weg von den Anleihespekulanten.
Und wenn man halbwegs im Bilde ist, weiss man, wer auf den Anleihen sitzt. Nämlich am Ende der Pöbel. Und das Gold liegt bei den Zentralbanken, bei Leuten, die seit 55 Jahren Zettel gegen Gold tauschen (altes Geld, Bankvorstände, Leute, die nah an der Dollarpresse sitzen) und bei einer verschwindend geringen Zahl von Gold Bugs. Also genau nach Plan.
Das Script ist mir in keinem Punkt unplausibel.