Beiträge von Bargold

    Oder Liquiditäts Bedarf? :hae:

    So siehts mal aus. Liquiditätsloch! Die Repos haben es angedeutet, die japanischen Renditen von den Dächern gepfiffen und jetzt schlägt es durch.


    Ähnliche Situation wie 2019...


    Man darf also sehr gespannt sein.


    Da kommt was! Und die Fed scheint momentan nicht daran interessiert zu sein, das zu beheben. Bzw. gehen ihr die Möglichkeiten aus, die Carrytraderückabwicklung zu stoppen. Denn dazu müssten sie die Zinsen erhöhen/die US Bondrenditen steigen lassen, wenn sie in Japan ebenfalls steigen. Und eine Zinserhöhung wäre negativ für den Aktien-und Immobilienmarkt. Klassisch Schachmatt. Sie können nur zuschauen. Oder wieder eine gigantische Ablenkung wie 2019/20 starten, um die eigentliche Problemursache zu verschleiern.

    Wird Zeit, dass der Dreck mal richtig runterkommt. Zeitgleich mit steigenden japanischen Anleiherenditen und deren Folgen wird das Thema nun virulent. Und Saylors Schneeballsystem schmilzt auch rapide. Bei BTC 75k soll die Wasserlinie sein. Das könnte auch noch mal ne kleine Kaskade geben, wenn das platzt.



    Nasdaq unter 20.000 in zwei Wochen oder sowas. So, dass auch wirklich jeder überrascht wird , ansonsten gibts zu viele Vorbereitete. Hart und schnell weit runter, so dass die ganzen counts und Linien unter Ulk verbucht und neu gemalt werden können... [smilie_happy]


    Meine Puts aus dem Oktober mit strike 22800 reüssieren gerade, sind aber noch etwas im Minus. Vielleicht wird das ja noch der Hit.

    Ganz ehrlich, wenn der Euro weg ist gibt es die DM wieder und die wird sofort aufwerten. Denn egal wie beschissen die Lage bei uns ist, ist sie in FR, IT, E etc noch viel schlimmer.

    4-8 Jahre Aufbau würden hier für einen Turbostart genügen, ließe man uns einfach mal machen.


    Wir können nur hoffen, dass die Franzosen und Briten dann nicht mehr in der Lage sind, die Deutschen anzugreifen.


    Denn dieses Spiel läuft genau so seit mehr als 150 Jahren.


    Der Neid auf die Leistungsfähigkeit und den Leistungswillen der Deutschen führte bei unseren Nachbarn schon immer zu Gewaltausbrüchen und Beutegelüsten.

    Dann wird eben der deutsche Wald gerodet und damit das nachgeholt was mir linksgrüne Pädagogen im Schulunterricht der 80er weismachen wollten, nämlich dass es im Jahr 2000 keinen Wald mehr in Buntland geben wird - wegen des sauren Regens. Angst & Schrecken hat das Pack damals an den Schulen gelehrt Die letzten Kinder von Schewenborn hätten sie uns am liebsten 5 x lesen lassen.

    Da brauchst du nichts roden. Pro Kopf stehen 1000 Bäume in unserem Land.


    Ein Baum liefert nach 100 Jahren 10 ster Holz.


    Ich verheize etwa 10 Ster pro Saison und ersetze damit 80% Gasverbrauch. 4 Personenhaushalt, EFH.


    Von den 4000 Bäumen, die auf diese 4 Personen entfallen wird also einer pro Jahr bzw. 100 Bäume in hundert Jahren gefällt.


    Und nach 100 Jahren sind dann immer noch 3900 davon da. Nur 100 Jahre älter und dann 20-30 Ster "schwer".


    Zum Heizen der Wohnungen würde es also rein von der Ressource ganz ganz locker und nachhaltig ausreichen. Sogar "grün" wäre es. Nachwachsend.


    Und für die gröberen Sachen gibts Kohle. Es liegt genug für 1000 Jahre davon rum im Kohlepott und im Mitteldeutschen Braunkohlerevier.

    Wären die Gasheizer unwichtig, würden sie in der Lastabwurfkaskade ganz oben stehen und nicht ganz unten.


    Denn die können dann ganz komisch werden, wenns drinne genau so kalt ist wie draussen. Da ist dann plötzlich Motivation da, das Sofa zu verlassen und mal persönlich beim Dispatcher nachzufragen, ob sie irgend wie nachhelfen sollten, das Problem zu lösen.


    Was die Frage nach dem Wunsch oder dem Nichtwunsch eines Blackouts angeht:


    Sie arbeiten doch immer weiter darauf hin. 25% mehr Netzeingriffe im Vergleich zum Vorjahr. Mittlerweile über 8000. Also mehr als 20 am Tag...


    Jede Stunde geht der Alarm an.... Bis er irgend wann von alleine wieder ausgeht. Weil alles aus ist.


    Man kann also warten, bis der Punkt der völligen Instabilität ( nicht nur technisch systemisch sondern auch privat und gesellschaftlich und psychologisch) erreicht ist und dann umso chancenloser in dieses Szenario gehen. Es wäre allerdings besser, dass es vorher eintritt. Bevor sämtliche Mittel erschöpft sind und man noch nicht in der Mangelwirtschaft steckt und kurz vor der totalen Handlungsunfähigkeit steht.

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    Interview von Tichy mit Max Otte. Ich mag ihn sehr und hätte ihn gern als BPräs gesehen. Nichts wesentlich Neues für uns hier, wirtschaftlicher Abschwung, USA/GB keine wirtschaftspol. Vorbilder für Deutschland, Möglichkeiten der Besserung. Dazu Möglichkeiten der Vermögenssicherung (Aktien Alianz, MüRück, große globale Unternehmen), Gold und Silber und die Risiken der CBDCs.


    Seine ruhige, unaufgeregte Erzählweise sind mir immer recht sympathisch.

    Allianz und MüRück... Also die großen Anleihehalter und Risikoträger von Bankenpleiten.


    Nicht falsch verstehen. Das sind schon Möglichkeiten, Vermögen zu sichern, wenn man dort Geld reinbuttert. Aber eben halt die Vermögen anderer. Danke Anke. [smilie_happy]

    Obwohl so viele dann ihr Schwarzgeld billig über Gold waschen könnten.


    cu DL....auch eine Möglichkeit [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]

    Am Ende ist es wenigstens konsequent zu Ende gedacht.


    Wer den illegalen Wirtschaftsektor mit ins BIP einfließen lässt, sollte auch Steuern aus selbigem einnehmen... [smilie_happy]


    Keine Ahnung ob la Familia in Italien auch 1/8 von ihren Schutzbefohlenen verlangt, damit sie weiter mitspielen dürfen.


    Verlangt der Staat auch 1/8 von der Familia, ist es nur noch 1/64... Und das klingt doch fair. [smilie_happy]

    Als Ergänzung:


    Bisher hat die US Wirtschaft vor allem Dollar exportiert. Waffen und neuerdings auch Energie haben die Exporte etwas verbessert. Welche amerikanische Produkte die dort produziert und exportiert werden!, kennt ihr auf Anhieb? Boeing? Am Arsch.... Tesla, noch ok, der Rest der Autos einfach Schrott. Ansonsten Chemikalien die als Lebensmittel verkauft werden. Der Handelsbilanzdefizit von ca 1 Billion ist zum Problem geworden, wenn der Dollar weiter abraucht und die Ausgaben explodieren. Die ganzen Taugenixe müssen gefüttert werden, sonst plündern sie die Malls. Die Produktion von wertvollen Gütern ist stark zurückgegangen. Zölle verteuern die ohnehin teuern amerikanischen Produkte im Inland weiter und die Importe auch, würgen den Konsum damit ab. Alles auf Pump geht nur, wenn das Kapital nach USA weiter fließen wird, das glaube ich aber nicht. Dort ist ales eine große Blase, selbst die guten Firmen sind überteuert. Aber wenn die Börse steigt, hilft das dem arbeitslosen Redneck überhaupt nicht. Die Produktion ist größtenteils verlagert. Wie rum auch immer, die Wettbewerbsfähigkeit der USA ist einfach schlecht. Deshalb versucht Donald alle Länder zu zwingen, irgendwas aus USA zu kaufen, am besten Waffen, die können von Staaten direkt gekauft werden und müssen nicht über den Verbraucher gehen. Selbst dann, die allgemein Inflation steigt trotzdem und die Wettbewerbsfähigkeit der USA wird nicht besser.

    Zuzüglich die Privatverschuldung, die so in noch keinem Land da gewesen ist.


    Es ist also nicht nur Verwaltung, die innen hohl ist. Auch der Pöbel ist völlig am Ende mit seiner Kaufkraft.


    Welcher Kapitalist will denn dort investieren, wenn keine Aussicht auf Absatz besteht?


    Bevor das nicht geklärt ist, wird auch das europäische Kapital den Teufel tun, dort zu investieren. Danach...anderes Thema. Dann ist neue Zeit und das gesamte Umfeld ein anderes.


    Kapital flieht zwar, wenn die europäischen Staaten in die Pleite gehen. Es wird aber nicht dort hin fliehen, wo diese Pleite ebenfalls droht. Erst nach dem bankrott wird das wieder eine Möglichkeit sein.


    Und bis da hin zieht es sich zurück (Gold) oder es geht gleich nach Asien (nein nicht nur nach Jakarta. Auch China, Indien und der Arabische Raum gehört dazu), wo der Markt brummt.

    4. Gold ist Geld. Instant Liquidity! Ich kann nicht zuviel davon kaufen. Ich kann es gar nicht "kaufen". Höchstens Kredite dafür hergeben.

    Bei der Photovoltaik muss ich aber etwas Wasser in den Wein gießen.


    Auch wenn dieser Wahnsinn gut für den Silberkurs ist. Es ist und bleibt schlecht investiertes Geld. Der Return on Invest ist im Vergleich zu anderen Elektrizitätserzeugungsvarianten zusammen mit der Windkraft der aller schlechteste. Und das nicht nur monetär, also Geldeinsatz vs. Ertrag. Sondern auch energetisch, also hineingesteckte Energie vs. Energieertrag über die Laufzeit.


    Auch wenn die Propaganda anderes behauptet, ist die Bilanz verheerend. Es geht da nicht um Unterschiede von einigen zehn Prozent. Es ist Faktor 50 , der da im Vergleich mit AKWs zu Buche steht. Pure Vernichtung von Ressourcen und Geld. Aber dieses korrupte System braucht genau das. Wäre ja noch schöner, wenn der Pöbel immer weniger arbeiten müsste, weil seine Effizienz steigt.

    Auch wenn ganz böse Zungen die letzten 3 Beiträge als ’Durchhalteparolen‘ klassifizieren würden, mir gefallen sie, die 3 Beiträge. [smilie_blume]

    Manchmal lohnt sich das Durchhalten eben. Vor allem, wenn die Fundamentaldaten stimmen.


    Die, die das in den letzten Jahren tapfer und unbeirrt getan haben, haben in den letzten zwei Jahren einen Vorgeschmack auf den Lohn erhalten, der am Ende des Tages winkt.


    Beim Skat muss man auch manchmal die ersten Stiche abgeben, bis nur noch Stehkarten im Blatt sind. Man muss es nur zu Ende spielen und gewinnt trotzdem.


    Zeit... Wie der Vorposter schon sagte. Zeit die ich noch habe, aber das System nicht mehr.

    Na dann schauen wir mal, wie absorbtionsfähig dieser Anleihemarkt in Zukunft ist. Der Trend, weg vom USD und dessen Schuldpapieren dürfte doch unübersehbar sein.


    Das dürfte auch der Grund sein, warum für die Dollarpapiere fast 5% geboten werden müssen und der Dollar trotzdem gegen die Schwachwährung Euro verliert.


    Die bisherige Absorbtionsfähigkeit beruhte anfangs mal auf nennenswerter wirtschaftlicher Stärke. Die aber immer weiter erodierte und heute quasi nur noch durch finanzielle Zwänge aufrecht erhalten werden kann. Allein die Entwicklung der Relation echter Industrieproduktion vs. finanzialisierter Luftnummern spricht doch Bände. Fällt der Dollarzwang im internationalen Handel, platzt diese Blase und man wird dann erst sehen, wie schwach die eigentliche Basis der US Wirtschaft ist.


    Denn dann gehen auch die angeworbenen Fremden. Die im Ausland gut ausgebildet wurden, aber in ihrer Geldgier den USA für eine Hand voll Dollars ihre Intelligenz verkauft haben.


    Aus den eigenen Reihen kommt da nicht viel nach. Und dieses Strukturproblem werden sie, genau wie die marode Infrastruktur in anderen Bereichen, nicht binnen weniger Jahre lösen können.


    Sie werden sogar noch länger als Russland nach 1990 brauchen, um wieder Fuß zu fassen. Denn dort waren die Leute in der Breite und auch im Detail besser ausgebildet als die Yanks und auch die Tribute der Vasallen waren viel geringer als die heutigen, die in Richtung USA abgeführt werden. Die spätrömische Dekadenz - also das Leben auf zu großem Fuß auf Kosten anderer- ist in den USA massiv höher als es sich die Sowjetunion erlaubt hat.


    Und was das europäische Geld angeht... Das hat schon immer den den Weg nach Osten gesucht und auch gefunden. Weil dort echte Reditechancen da waren. Es wurde nur regierungsseitig gezwungen, beim großen Bruder zu investieren.


    Warum sollte es damit nicht wieder beginnen, sobald der große Bruder dann gar nicht mehr so groß ist? Der natürliche Nachbar ist immer der nächste Investitionsplatz. Wasser fließt natürlicher weise bergab. Wird es gezwungen bergauf zu fließen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis es wieder seinen natürlichen Weg nimmt.

    Ich sage mal ,,ambitioniert" dazu. Was genau haben die USA denn dem Kapital zu bieten, was dort hinkommen soll?


    Die Staatsschuldenquote dürfte in der Rezession, die keine leichte sein wird, auf über 200% des BIP ansteigen. Was ein überdeutlicher Hinweis auf die künftige Steuerpolitik ist.


    Die Demografie - geschenkt. Alles unter 2 Kindern pro Frau bedeutet Schrumpfung. Und die Frage wer dort merheitlich die meisten Kinder bekommt, wäre auch ganz interessant. Spoiler : Die Weißen sind es nicht...


    Bildung? [smilie_happy]


    Moderne Infrastruktur?


    Der US Militärapparat als Garant für weiter fließende Tribute aus der gesamten Welt?


    Auch dieser Nimbus bröckelt mit der anstehenden strategischen Niederlage in der Ukraine.


    Mir fällt da partout nichts ein, warum sich Kapital unbedingt dort hin orientieren sollte.


    Das Powerhouse ist Asien. Dort investiert nicht nur das EU Kapital schon seit einigen Jahrzehnten. Und wird es weiterhin tun.

    Was wäre die crimex nur ohne die Charttechnik. Silber würde glatt ohne Rücksicht auf sie oben rausmarschieren, egal ob im dünnen Handel Papiere ohne Limit auf den Markt gekippt wird. Oder wars umgekehrt? ;)




    nähere Informationen hinter der Bezahlschranke. Kann da jemand den Inhalt zusammenfassen?
    wow. Es war mir ganz neu, dass einige Anleger besser überhaupt kein Gold in ihrem Depot haben sollten.

    Wir kennen doch unsere Pappenheimer. Ohne es ganz lesen zu können, wird dort mit hoher Wahrscheinlichkeit drin stehen, dass Oppa und Omma doch lieber in Anleihen bleiben sollen. Nicht dass die noch Kurverluste realisieren müssen oder es nicht mehr zum EM Händler schaffen, wenn der Arzt, Apotheker oder Pfleger mal nen längeren Kassenbon ausstellen. [smilie_happy]