Beiträge von Bargold

    Ich wette seit mehr als 20 Jahren , zumindest was die Währung in Gold angeht, gegen die Amis. Und was soll ich sagen... Ich hab dabei immer nur gewonnen.

    Ich halte die Skandinavischen Berge für potent. Aber so viel Werbung ist mir suspekt. Man wird die Aktie sehr wahrscheinlich weit unter Ausgabekurs kaufen können.

    In der Breite laufen die Silberminen und -explorer noch nicht Top, aber einzelne brillieren.


    Heute zeigt sich Silver Storm ganz stark. Stand heute MEZ + 25 % mit Ausbruch, Bodenbildung und 30 Monatshoch. Danke und Gratulation! [smilie_blume]


    Sobald dort die Verarbeitungsanlage wieder neugestartet wird, firmieren sie unter ,,Produzent" und Fonds auf Juniorproduzenten werden kaufen müssen.

    Auch im Krieg gibt es einen Markt. Wie der aussieht und wer wie daran teilnimmt ist eine andere Frage. Genauso wie es in der Nachkriegsordnung einen Markt gibt, für den das Gleiche gilt.

    Bis zum nächsten Krieg.

    Und bislang war besonders im Krieg Gold/EM immer sehr begehrt. Sowohl von Staaten als auch Privaten.


    Es hat seine Gründe, warum das so ist. Und wahrscheinlich wird es beim nächsten mal wieder ganz genau so sein.

    Natürlich gibt es verschiedene Krisen in verschiedenen Ausartungen.

    Die von dir genannten sind aber immer nur örtlich begrenzt mit funktionierender Infrastruktur drum herum.

    Und sollte der Dollar den Bach runtergehen wird es, dank Globaler Vernetzung, weltweite Auswirkungen haben.

    Und dann sind die Infrastruktur sowie Produktionsmittel ebenfalls kaputt? Ich glaube kaum. Es hapert dann alleinig am fungiblen Tauschmedium. Wir werden sehen, was Ersatzweise hergenommen wird. Schnaps und Kippen werden es nicht sein. Auch keine Verderblichen Güter...

    Guck doch einfach mal den Regelfall an. Venezuela, Argentinien, Deutschland in den 1920ern, Russland in den 90ern usw. Dort war EM absolut Trumpf.


    Die Zerrüttung der Währung kann auch ohne völlige Vernichtung und Besetzung eines Landes von statten gehen, wo es dann selbstredend besser war, Lebensmittel zu produzieren. Das ist sogar der Regelfall. Deutschland 45 war da die absolute Ausnahme.

    Ich sage mal so:


    Demoralisierung in dem Sinne, dass eben von heute auf morgen einfach mal der Hebel auf full stop umgelegt werden kann. Das wirkt immer noch nach und das ist die Unsicherheit, die ich meine. Niemand hätte das für möglich gehalten. Und es ist auch nicht auszuschließen, dass sie das nochmal machen. Zu dem eben die Währungsreformgefahr. Bei der der USD gaaanz oben auf der Kandidatenliste steht. Da wird auch in Nevada kein Auge trocken bleiben, wenns heisst: Der neue Dollar ist jetzt goldgedeckt durch lauter zukünftig Förderbare Goldunzen in Nevadas Claims.

    *kopfschüttel* ….Wenn wir eine stabile neue Währung haben braucht mindestens 20/30 Jahre kein Mensch Edelmetall…dann muß man die Seite wechseln. Eier, Eier, Eier….um es mit Olli zu sagen.

    So ist es!


    Es gab zwar lange kein diesbezügliches Großereignis in dieser Form, aber man könnte ja ein kleineres , wenn auch etwas anders geartetes Ereignis heranziehen. Die Wirren der Wendezeit in Deutschland z.B.


    Und dann guckt man auf den Goldchart und schaut einmal, was der Preis da so nach dem November 1989 in DM gemacht hat. Da steht fast ein Drittel Verlust binnen 2 Jahren auf der Uhr!


    Eben weil sich die Lage beruhigt hatte und alles wieder festgezurrt war. Wer damals in deutsche Aktien ging, hatte zwar einiges auszuhalten, wurde aber 10 Jahre später fürstlich belohnt.

    Nein,

    Em wird erst dann Trumpf sein wenn die Währungskrise vorbei ist und eine stabile neue Währung da ist.

    Was ist denn das für eine Unlogik?


    Stirbt die staatliche Zwangswährung, wird sie durch Marktgeld ersetzt. Das war in der Historie nie anders. Und in den aller meisten Fällen war das EM. Haste in dieser Phase kein Marktgeld, haste also keinen Trumpf und verlierst.

    Denke wenn der Dollar wegfällt braucht man erstmal kein EM.

    Dann hat man wohl andere Sorgen.

    Genau dann wird EM und nichts anderes Trumpf sein! Das war bei Währungsabstürzen schon immer so und es ist sehr wahrscheinlich, dass es diesmal wieder so ist.

    Wenn das Ratio passt, werde ich gegen Gold eintauschen…


    Lg meggy

    Ja. Wenn das Ratio passt tauschen. Genau so. Aber dieses ist Dollarneutral, da sich die Einheiten über und unter dem Bruchstrich wegkürzen. Der Kurs in Dollar oder sonstigem Fiat ist also nominal unerheblich.

    Ich verkaufe bei GAR keinem Dollarkurs. Wenn der weg ist, reden wir weiter.

    In Westafrika werden sich noch einige die Finger verbrennen. Ich bin dort nur in Côte d'ivoire, weil Fortuna Mining Roxgold übernahm. Ich kann nicht verstehen, weshalb sie sowohl den Rohstoff Silber wie auch den Standort Nordamerika dermassen vernachlässigen. Ich habe noch eine mittlere Position Fortuna Mininig, aber die Zeit läuft ab.

    Das sehe ich ähnlich. Sobald dort ein neuer Masamakumba an die Täte kommt, wirds unlustig, wenn der sich nicht kaufen lässt. Und nachdem Frankreich nun völlig raus ist als Hegemon, werden dort alle Nasen lang neue Häuptlinge kommen und gehen und sich kräftig bedienen.


    Ich bin jedenfalls schon mit Mexiko am Rand meiner Toleranzschwelle. Im Grunde ist die durch ständig neue Gesetze und drohende Staatseingriffe eigentlich überall schon mehr als überschritten. Auch in westlichen Ländern. Wahrscheinlich ist diese weltweite Unsicherheit und Instabilität der Grund, warum die Minen einfach nicht so richtig aus der Hefe kommen. Profitabel sind sie ja mittlerweile. Nur wie lange? Bis der Staat oder eben der neue Häuptling abkassiert!

    The cost of borrowing SLV shares - the largest ETF backed by physical silver - continues to climb, a sign of a growing imbalance between supply and demand. By the morning of Wednesday July 16, there were virtually no shares left available for rent, reflecting a saturation of the secondary market.

    This rise in the borrowing rate indicates that the quantity of shares in free circulation (float) is tightening sharply. In other words, investors are holding on to their shares rather than lending them out, drying up liquidity for short sellers. When the cost of borrowing an asset soars, it's often a sign of a tight market, in which pressure on shorts is increasing and bullish movements can rapidly amplify if a short squeeze is triggered.

    This tightening of the float reflects growing confidence in the value of physical silver and increased commitment from SLV holders, who prefer to hold on to their positions despite financial incentives to lend.

    The confrontation between these short positions and growing physical demand (visible in EFP spreads or Chinese premiums) promises a fierce battle in the weeks ahead. If the bullish side manages to stay above $37, and neutralize the selling pressure without a sharp pullback, the potential for a short squeeze becomes real, and the next technical target could then be well above $40 per ounce.

    https://goldbroker.com/news/silver-market-turmoil-3569

    Man kann nur hoffen, dass die Käuflichkeit für ein paar lächerliche Krümel weiter abnimmt und letzlich nur noch Starke verbleiben, die der Bande die Hammelbeine langzieht!

    Zumal hier noch angemerkt werden muss, dass Verkäufe im ETF zumindest gemäß den Statuten immer physische Verkäufe und damit echten Preisdruck verursachen.


    Ist das nicht mehr möglich, spielt sich die Leerverkauferei innerhalb der Papierblase ab, was weniger effizient sein dürfte um den Preis zu drücken. Dann müssen sie auf den Futuresmarkt ausweichen, wo dann Auslieferung der Ware verlangt werden kann.

    Klar kann jeder mit jedem Wetten auf fallende Silberkurse machen.


    Leiht man sich allerdings ETF Anteile und verkauft sie, hat man kein klassisches Emittentenrisiko sondern nur die Pflicht, diese Anteile wieder an den Verleiher zurückzugeben. Das wäre also das klassische transparente Leerverkaufsgeschäft.


    Jetzt ist es so, dass scheinbar niemand mehr bereit ist, ETF Anteile an Leerverkäufer zu verleihen. Also müssen Potentielle Leerverkäufer entweder Derivate von Banken kaufen, oder, falls diese Leerverkäufer selber Banken sind, andere Kontrahenten suchen, die diese Wetten eingehen.


    Das kann also nur bedeuten, dass das shorten schwerer, riskanter und damit teurer wird. Und das wiederum bedeutet tendenziell weniger shortlust und damit , bei ausbleibenden shortattacken, einen Preisauftrieb im Silber. So interpretiere ich das zumindest.