Beiträge von Katzenpirat

    Von den 24 Projekten die First Mining im Angebot haben, reicht es m. E. sich auf Springpole zu konzentrieren. Gemäss PEA von 2019 ist eine jährliche Produktion von 410'000 oz während 12 Jahren zu erwarten. Bei einem Au Preis von 1'500 $ wird ein NPV nach Steuern von 1.22 Mrd USD veranschlagt, IRR mit 33 %. 3 Fragezeichen stehen für mich im Raum:


    1. Das Initial Capital liegt bei satten 800 Mio USD. Woher soll das Geld kommen?
    2. Die AISC sollen bei nur 611 $/oz liegen. Da habe ich ziemliche Bedenken anbetracht des Geländes und eines Goldgehalts von 1.0 g/t.
    3. Das Gelände. Die Openbit soll in den Springpole Lake zu liegen kommen, 6 % des Sees müssten mit Dämmen trockengelegt werden. Deshalb wohl die hohen Capex. Das Bewilligungverfahren soll mind. bis 2023 dauern und bei einem so schweren Eingriff in die Natur können dabei einige Stolpersteine lauern.


    Hier braucht man einen langen Atem. Trotzdem reizt es mich anbetracht des 3-fach Bodens eine kleine Position zu eröffnen mit SL bei 0.19 CAD. C/R sähe nicht so schlecht aus.


    Open Pit im See


    Nein, Gold im oberen Bereich der Erwartung. Silber knapp darunter. Der hohe Au Preis wird das kompensieren. Was klar ist, Coeur funkioniert nur bei weiter steigendem EM Preisen, geht man nicht davon aus, muss man es lassen. Glaubt man an Au über 1600 und Ag über 20, liegt sehr viel drin.

    Mittlerweile auch meine höchste. Und mein absoluter Überflieger der letzten 18 Monate mit fast einer Vervierfachung. Froneman weiss, was er macht. Ein Topmann. Es hat sich auch durch die politischen Wirren in SA gut geschlagen und die meisten Probleme mit den Gewerkschaften gelöst. Eine Freude. [smilie_blume]

    SKE hat mich bei der ersten Durchsicht echt überzeugt. Ich bin leider etwas spät dran - mit der Exploration der Explorers allgemein- - aber hier wollte ich unbedingt zugreifen. Ich konnte den Rücksetzer Anfang Woche für einen einigermassen ansprechenden Einstieg nutzen. :rolleyes:
    Inzwischen habe ich 16 Titel im Depot und möchte nicht über 20 gehen. Das heisst, hart selektionieren, was nicht so einfach ist, bei dieser Riesenauswahl am Buffet...

    Danke, das hilft mir ein wenig weiter, aber noch nicht ganz. Ich steh offenbar auf der Leitung... :hae:


    Nehmen wir die Tabelle oben in 328 nochmals zur Hand. Da steht, in den ersten 9 Monaten von 2019 wurden 260'251 "GEOs loaded to the pads". Man schichtet doch aber nicht Gold Equivalent Ounces auf die Pads, sondern gecrashtes, gemahlenes Erz. Da wäre die Gewichtangabe in Tonnen. Man kann doch trotz präzisen Gesteinsanalysen nicht auf die Unze d. h. auf's Gramm genau sagen, wieviel Metall enthalten ist? Nämlich 260'251 GEOs.
    Zudem, wie erklärt sich die grosse Differenz zwischen den produzierten GEOs und den "to the pads geloadeten GEOs"?


    Danke für Aufklärung...

    Ich habe eine Frage zum Finanzbericht Q3 2019 von Argonaut. Bei der Goldproduktion (s. Tabelle im Anhang) sprechen sie von GEOs. Für was steht das? Unzen? Äquivalente? Was wäre dann die Bedeutung von "GEOs loaded to the pads" im Gegensatz zu GEOs "produced"? :hae: Habe das noch nie gesehen...


    Hab mal interssehalber einen frühen Chart von South American Silver herausgekramt, eine meine schönsten Highflyer in 2010 /11 vor der brutalen Enteignung, sh.Anhang.

    Wieder ich und wieder geb ich meinen Senf dazu. Ich will nicht die Leistung von verdienten Bergleuten schmälern, ich erlaube mir einfach hier im Forum kritische Fragen zu stellen. :hae:


    Morales wurde 2005 als Sozialist zum ersten Mal als Präsident gewählt. Die Verstaatlichung der Öl- und Gasindustrie stand in seinem Wahlprogramm, bereits 2006 wurde sie umgesetzt.
    https://www.spiegel.de/wirtsch…asindustrie-a-414011.html


    Wenn auch Johnson bergbautechnisch keine Fehler begannen hat und ich die genauen Umstände der Enteignung nicht kenne, stellt sich mir doch die Frage: Schätzte er das Länderrisiko nicht komplett falsch ein in Bolivien? War Bolivien nicht ein Himmelfahrtskommando?


    Bei einem allfälligen Zusammenbruch des globalen Finanz- und Währungssystems und der weltweiten Verelendung breiter Bevölkerungsschichten, ist m. E. in jedem Land ein Systemwechsel und die Vergesellschaftung bzw. Verstaatlichung der Bodenschätze denkbar. In den Ländern des Trikont auf jeden Fall, aber auch in den Schwellenländern und selbst in den Industriestaaten. (Sogar in den USA mit ihrer kolossalen Schuldenlast, ihrer Historie im Umgang mit Gold, den kläglichen Au-Reserven würde ich irgendwelche Sondergesetze zum "Schutz der Nation" nicht ausschliessen). Ich will hier nicht eine Diskussion über Länderrisiken vom Zaun reissen, dafür gibt es ja einen Extra-Thread, aber ich denke dieser Faktor wird bei einigen Invests vernachlässigt. Tiefe AISC werden nun mal oft mit einem höheren Länderrisiko erkauft.


    Dieser mein Einwand zur Historie in Bolivien heisst nicht, dass ich PGE uninteressant finde, ganz und gar nicht. :rolleyes:

    Die letzten AISC stammen aus dem Full Year Report 2018. (S. 3 des beiliegenden Dokuments).
    https://www.coeur.com/_resources/news/nr_20190220b.pdf


    Adjusted AISC perAverage Spot AgEqOz: 14.55 $
    Adjusted AISC perAgEqOz: 17.74 $


    Ebenda fand ich folgende Mitteilung (S.12):


    Following a comprehensive review of the Company’s historical guidance framework, Coeur is modifying its production and cost guidance framework for 2019. Key changes include:


    - Elimination of silverequivalence - Production and unit cost guidance will focus on site-level figures by metal rather than silver equivalent units


    - Change in unit cost methodology - Site-level unit cost figures will be presented on a co-product basis, with the exception of Wharf, which will be presented on a by-product basis


    - Elimination of all-in-sustaining costs (“AISC”) - The Company will no longer provide guidance or financial reporting on AISC


    Ich habe mir im Dezember vorgenommen, mich in den nächsten 3 Monaten im Bereich Explorer auf einen ähnlich hohen Wissensstand zu bringen wie den der anderen Forumsteilnehmer hier. Ich studiere im Durchschnitt 3 Minen pro Tag, macht im Monat knapp 100, in einem halben Jahr 5-6 Hundert. - Und dann werde ich wohl festellen, dass ich immer noch kaum was weiss. So gross ist dieser Ozean... :rolleyes:

    Sauberer wäre wohl das Fibo am Tiefpunkt nach der Korrektur vom Oktober anzulegen. Dann sehen wir, dass die Korrektur bis zum 50er ging - auch gut.
    Wäre ich bisher nicht investiert, würde ich jetzt nach Einbezug des Fundamentalen und der Technik eine überschaubare Position eröffnen (2 - 4 % Depotanteil. Ich liege bei 15 %). Keine Kaufempfehlung!


    So und jetzt versuche ich mal die Minen beiseite zu legen. Hab einiges anderes versäumt die letzten Tage/Nächte... ;(


    Für Montag habe ich aber bereits einen Trade geplant... :P (sofern sich das Gold hält).


    Ich lasse mich bei grösseren Käufen nie nur von Charttechnik leiten. Als Entscheidungshilfe oder Motivation für einen spielerischen Trade nehme ich sie aber gerne zu Hilfe. Würde mich aber auch nicht als Experte bezeichnen. Ich stütze mich primär auf Markttechnik (Unterstützungs-, Widerstandslinien zum Ausbruchs- und Bewegungstrading) und Candlestick Pattern. Auch liebe ich das Traden von Gaps. Mit Elliot Wellen kann ich nicht dienen.


    Ich lege auch gerne mal ein Fibo Retracement an und das würde ich in diesem Fall jetzt tun. Wenn wir den Anstieg von Juni 19 nehmen, sehen wir, dass die Korrektur genau bis zum 38er ging. Viele würden sagen: ideal. Zudem blieb der Aufwärtstrend in Takt, die Unterstützung bei 6.1 $ hat gehalten. 8o


    Coeur ist zurzeit mein Liebling <3 und Depotschwerstgewicht. Ich hätte einiges dazuzusagen. Als erstes, der Rücksetzer tat weh, war aber überfällig. Seit Juni hatte sich Coeur verdreifacht (+ 198 %) und steuerte massgeblich dazu bei, dass mein Depot im 4. Quartal ein Performance von 30 % realisierte.
    Katzes Fundgrube


    Auslöser der heftigen Korrektur waren verschiedene Downgrades von Experten in den letzten Tagen. Diese stützten sich aber auf Annahmen und Fakten, die längst bekannt sind (Rochester hat Probleme mit dem Crusher, Silvertip kommt nicht richtig in die Gänge). Mit Wharf (Unternehmenanteil der Goldprodukiton 24 %), Kensington (Gold 35 %), Palmarejo (Gold 28 %/Silber 51 %) haben sie aber sehr gute Minen. Die Probleme bei Rochester (Gold 13 % / Silber 34 %) sind zu beheben und Silvertip (Silber 15 %) hat nicht die riesige Bedeutung.


    Ich merke, ich verliere mich. :boese: Ich mache es kürzer. Die Präsentation von Coeur ist m. E. eine der besten und transparentesten, die es gibt. Alles was man wissen will, findet man dort...


    Was ich hier schreibe, schreibe ich zu meiner Reflexion. Ich will niemanden von etwas überzeugen. Coeur (und auch Hecla) sind gefährliche Kollegen, der hohe Hebel (bedingt durch hohe AISC und Schulden) wirkt nach oben, aber natürlich auch nach unten. Mein nächstes Kursziel liegt bei 10 $ und ich habe mich entschieden mit meiner grossen Position in die Berichtsaison der Zahlen 2019 zu gehen - ohne vorgängig Gewinn herauszunehmen. Ausser - und das ist wichtig - es gibt eine grössere Korrektur bei Gold. Allerspätestens beim Bruch des Aufwärtstrends bei 1'445 $ würde ich teilverkaufen. Da Coeur (wie Hecla) zu 60 % vom Gold lebt und dies zurzeit so gut läuft, sind die Risiken überschaubar. Einen Bonus hat Coeur (wie Hecla): Wenn die Wallstreet in Stocken gerät und Geld in den Edelmetallsektor fliesst, werden die Amis v. a. bei diesen beiden zugreifen (bekannt und "Made in USA"). Da bin ich überzeugt.


    Die Frage war ja eigentlich eine andere... ?) Ah, ja. Dazu später.