Beiträge von Katzenpirat

    Brechen wir jetzt nach unten weg? Eher nicht. An der Shanghai Gold Exchange werden aktuell 114 $ für die Unze physisch bezahlt!


    25’500 RMB pro Kilogramm Silber an der SGE.

    1. Kilogramm → Unzen (troy)

      1 kg Silber = 32.1507466 troy oz.

    2. Preis pro Unze (in RMB)

      25’500 RMB / 32.1507466 ≈ 793.5 RMB/oz.

    3. Umrechnung RMB → USD

      Aktueller Wechselkurs: ca. 1 RMB ≈ 0.1435 USD.

      ⇒ 793.5 RMB × 0.1435 ≈ 113.8 USD/oz.


    Die Antwort von ChatGPT auf die Fragestellung: (habe nicht nachgerechnet).


    Einordnung der Endeavour-Silver-Guidance (Kosten vs. Silberpreis):

    Viele stolpern über die Passage, dass sich bei jedem +1 $ Silberpreis die „direct costs per tonne“ um +0,90 $ (Terronera), +3,80 $ (Guanaceví) bzw. +0,50 $ (Kolpa) erhöhen. Das klingt dramatisch, ist es aber nicht.

    Wichtig:

    Diese Zahlen beziehen sich auf Kosten pro Tonne Erz, nicht auf AISC pro Unze. Dahinter stecken preisabhängige Abgaben wie Royalties, Zölle und Third-party-Ore-Käufe – keine operativen Kostenexplosionen (Löhne, Diesel, Chemie etc.).

    Wenn der Silberpreis steigt, kassieren Staat und Partner stärker mit – das ist normal. Gleichzeitig steigt aber der Metallwert pro Tonne Erz viel stärker, weil in jeder Tonne mehrere Silber- (und Gold-)Unzen stecken. Der zusätzliche Erlös überkompensiert die höheren Abgaben deutlich.

    Beispielhaft gedacht:

    +50–100 $ mehr Abgaben pro Tonne stehen schnell +500–1’000 $ zusätzlichem Metallwert pro Tonne gegenüber, wenn Silber von ~36 $ auf 75–90 $ steigt.

    ➡️ Marge und Cashflow steigen massiv, auch wenn AISC rechnerisch etwas höher aussehen können.

    Fazit:

    Das ist keine Kostenexplosion, sondern normale Preis-Mechanik bei hohen Metallpreisen. Für Endeavour Silver bedeutet ein hoher Silberpreis klar mehr Umsatz und deutlich höhere operative Marge – die Passage ist schlecht formuliert, aber ökonomisch kein Warnsignal.


    Hier ist eine einfache Mini-Rechnung

    (vereinfachtes Beispiel, nur zur Mechanik)


    Mini-Rechnung: Silberpreis ↑ vs. Kosten ↑ (Endeavour-Logik)

    Annahme (vereinfacht):

    • 1 Tonne Erz enthält 15 oz Silber

    • Fokus auf Terronera (niedrigster Kosteneffekt)

    🔹 Fall 1: Silberpreis 36 $

    • Erlös pro Tonne:

      15 oz × 36 $ = 540 $

    • Preisabhängige Zusatzkosten:

      0 $ (Basisannahme)

    • Brutto-Spielraum: ~540 $

    🔹 Fall 2: Silberpreis 75 $

    • Erlös pro Tonne:

      15 oz × 75 $ = 1’125 $

    • Zusatzkosten laut Guidance:

      +0,90 $ × (75–36) ≈ +35 $ pro Tonne

    • Brutto-Spielraum:

      1’125 – 35 = ~1’090 $

    ➡️ +550 $ mehr Erlös

    ➡️ nur +35 $ mehr Kosten

    🔹 Fall 3: Silberpreis 90 $

    • Erlös pro Tonne:

      15 oz × 90 $ = 1’350 $

    • Zusatzkosten:

      +0,90 $ × (90–36) ≈ +49 $ pro Tonne

    • Brutto-Spielraum:

      1’350 – 49 = ~1’300 $

    ➡️ Kosten +49 $

    ➡️ Erlös +810 $

    🎯 Was man daraus lernen muss

    • Die Kosten steigen linear

    • Der Umsatz steigt exponentiell pro Tonne, weil mehrere Unzen enthalten sind

    • Marge & Cashflow explodieren, nicht die Kosten

    Die Passage in der Guidance beschreibt staatliche & vertragliche Mitnahmeeffekte, keine operative Kostenkrise.

    Fazit:

    Ein Silberpreis von 75–90 $ ist für Endeavour Silver kein Problem, sondern der Kern der Equity-Story.

    Die Formulierung ist sperrig – die Ökonomie ist eindeutig positiv.

    Wenn du willst, mache ich dir die gleiche Rechnung für Guanaceví (wo die 3,80 $ pro Tonne viele verunsichern) – dort sieht man den Effekt noch klarer.


    Das sind schon eigenartige Zeiten. Jahrzehnte wurde gewartet, aber wenn dann es soweit ist, nimmt man es einfach so hin.

    Und man weiss gar nicht so genau was machen. Daytraden? Umschichten? Zuschauen? Münzen polieren? Staunen? Urlaub planen? PEA und FS von Explorern studieren? Eine Flasche Wein auf machen? Es geht alles rasend schnell, die Warrants laufen davon. Nur die Minen sind in Schockstarre... [smilie_love][smilie_denk] :hae: [smilie_blume]

    Nachtrag: keinen eigenen Faden zu SVE gefunden, daher packe ich es mal hier rein, Meinungen dazu + zur Aktie an sich?

    Es gibt einen. Manchmal findet man sie besser, wenn man über die Suchfunktion von google geht: "Goldseitenforum" + "gesuchte Mine". Schade, dass das nicht besser funktioniert.



    Ich bin schon lange dabei. 10 Jahre haben sie fast nichts unternommen, nur die Resourcen verwaltet. Jetzt kommt langsam Bewegung rein. Die Verwässerung gestern war ein Dämpfer.

    Man findet sie recht gut mit der Suchfunktion im Forum. Hier 2019 hattest du einige von ihr erwähnt. Ich habe einige immer noch im Depot, z. B. Integra und Troilus. Nighthalk und Highgold wurden übernommen, die hatte ich auch. Auch Pure Gold hatte sie schon:

    Und hier ein paar:


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    Gwen Preston hatte wohl zu viel Explorer in der Frühphase, auch wenig Schwächlinge gefeuert, aber ansonsten gutes Feeling.

    EM, hattest du nicht damals ihren Minenbrief verfolgt? Hast du noch einen Auszug von 2020/2021 mit den Titeln, die sie in ihrem Portfolio hatte? Die Entwicklung ihrer Werte rückzuverfolgen wäre interessant...

    Gwen mit Helm! [smilie_happy]  :love: Jetzt ist sie ein richtiger Bergmann/Bergfrau. Wünschen wir "Glück auf!"


    Ob sie die Werte aus ihrem Minenbrief noch hat? Sie musste auch stark Federn lassen 5 Jahre lang...


    Ich bin nicht investiert, ich traue dem Braten noch nicht so ganz und habe mein Geld primär in Silber. Aber ich beobachte eng.

    Der physisch gekoppelte Future hat nach der Abendsession an der PGE in Shanghai (19.30 MEZ) bei ca. 17.400 CNY (ca. 77,15 USD) geschlossen. Die Chinesen zahlen also zurzeit einen Aufpreis von gut 5 USD. Ich gehen davon aus, dass sich der Kurs morgen an der Comex auffängt.


    Is es eigentlich jetzt besser noch BeerCreek oder Highlander zu kaufen??

    Die Kurse sind ab heute durch den Arbitragehandel aneinander gekoppelt, sie werden parallel laufen. Wenn du beide noch nicht hast, würde ich Highlander kaufen. Aus folgenden Gründen (mit Unterstützung von KI Gemini :):(


    Keine Depot-Umstellung, wenn Bear Creak vom Handel genommen wird: Es gibt keinen Zwangsumtausch, keine neue ISIN/WKN und keine Wartezeit, bis die neuen Aktien eingebucht werden.


    Keine Zusatzgebühren: Viele Broker verlangen für den Umtausch von Aktien bei Fusionen (Corporate Actions) Pauschalgebühren. Diese sparst du dir.


    Keine „krummen“ Aktienbestände: Da das Umtauschverhältnis (0,1175) keine glatte Zahl ist, hättest du bei Bear Creek am Ende fast immer Bruchstücke, die oft kompliziert verkauft oder ausgebucht werden müssen.


    Geringeres Risiko: Falls die Fusion aus irgendeinem Grund doch noch platzt, steht Highlander finanziell solide da. Bear Creek hingegen hat eine massive Schuldenlast und wäre ohne den Deal in einer existenziellen Krise.


    Höhere Liquidität: Die übernehmende Firma ist meistens die Aktie, die aktiver gehandelt wird. Du kommst also im Zweifelsfall schneller und zu besseren Preisen rein und raus.


    Fazit: Mit Highlander kaufst du das Management und die Zukunft, ohne den Ballast der alten Bear-Creek-Struktur im Depot mitschleppen zu müssen.

    Silver Storm (jetzt passt der Namen :) ) ist kein Schnäppchen mehr mit einer MC von 400 Mio CAD. Aber sie stehen kurz vor der Produktion, First Majestic und Sprott sind mit 30 % dabei und die Gesamtressourcen sind dank San Diego absolut top.




    Ich werde nicht mehr zukaufen, aber halten. So sehen sie sich selbst in der Lassonde Kurve: