Beiträge von Katzenpirat

    Kriminelle Finnen wollen für die Ukraine kämpfen


    https://www.euractiv.de/sectio…uer-die-ukraine-kaempfen/


    Eine Gruppe finnischer Bürger mit krimineller Vergangenheit ist in die Ukraine gereist, um dort gegen die russische Besatzung zu kämpfen, wie verschiedene Medien berichten.


    Einer von ihnen, der unter dem Pseudonym „Ville“ auftritt, ging in die Ukraine auf der Suche nach Adrenalin und seine unterschwellige Wut über das Vorgehen Russlands, sagte er der finnischen Nachrichtenagentur STT in einem Interview.
    In seinem früheren Leben war Ville wegen seiner Vorstrafen vom finnischen Militär abgelehnt worden.
    Mitglieder:innen der Motorradgang Cannonball sollen laut der Zeitung Turun Sanomat ebenfalls auf dem Weg in die Ukraine gewesen sein.
    Finnische Neonazis haben ebenfalls ihr Interesse bekundet, sich dem Krieg in der Ukraine anzuschließen, wie der finnische Sicherheits- und Nachrichtendienst Supo bestätigt. Allerdings wurde nicht bestätigt, ob einige von ihnen bereits zur Ukraine aufgebrochen sind.
    Kriminelle und extremistische Organisationen, die Kampferfahrung sammeln, geben Anlass zur Sorge, sagte Petteri Lalu, ein leitender Forscher bei Supo, der Finnischen Nachrichtenagentur.


    (Anmerkung Katze: Vielleicht wollen Sie sie auch einfach günstig mit Waffen eindecken. In den 90igern gingen die Rockergangs der Bandidos und Hellsangels in Dänemark und Schweden mit Panzerabwehrrakten aufeinander los. Waffen aus dieser Gattung gibt es einige zu holen in der Ukraine in diesen Tagen.)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Rockerkrieg_in_Skandinavien


    Nach Darstellung des finnischen Ministerpräsidenten Sauli Niinistö hat die Türkei zugestimmt, den NATO-Beitritt Schwedens und Finnlands zu unterstützen.


    Russland interessiert sich keine Bohne für Schweden und keine Bohne für Finnland. Putin will verhindern, dass Russland von aussen und von innen an seinen Rändern erodiert und sich die US-Amerikaner im russischsprachigen Einflussgebiet Russlands breitmachen. Das ist alles.


    Manchmal ist es einfacher, als man denkt...

    Habe am 24.6.Copper Mountain / CMMC und heute Capstone / CS zugekauft.

    Ich habe mich geärgert, dass mir 2020 Copper Mountain entwischt sind. Jetzt böte sich wieder die Gelegenheit für einen Einstieg. Ich bin aber nicht so zuversichtlich, dass sich Kupfer in der sich abzeichnenden Stagflation bzw. sogar Rezession positiv bzw. besser als Gold und Silber entwickelt. Andererseits möchte ich mittelfristig den Kupferanteil im Depot erhöhen.


    Ich habe meinen Cashbestand im Minendepot in den letzten Wochen auf 20 % erhöht und beobachte weiter.

    Sunvalley schlägt gleich doppelt zurück. Hast du abgestimmt Alfons. Für wen?


    Sunvalley Company DMCC Files Letter to Shareholders for Canagold Resources Ltd., Highlighting the Urgent Need for Change Under Current Board’s Value Destruction

    https://www.marketscreener.com…lighting-the-Ur-40835193/


    https://www.marketscreener.com…ue-Proxy-Amidst-40844270/


    • Canagold legt einen absurden Nebelschleier von Kommentaren aus, um die fortlaufende Wertvernichtung und das Versagen des Vorstands zu vertuschen
    • Canagold widerspricht seinen früheren Vergütungsangaben und versucht, den Optionsplan mit übermäßigen und ungerechtfertigten 20 % der Aktien des Unternehmens aufzuladen
    • Bradford Cooke hat die Fehler in der öffentlichen Offenlegung seines Aktienbesitzes durch Canagold nicht ordnungsgemäß erklärt und gibt schamlos dem SEDI-Agenten die Schuld an seinen Meldefehlern - er weigert sich, die Verantwortung zu übernehmen
    • Canagold verschlimmert seine prekäre Finanzlage, indem es einen teuren Kampf um die Vollmachten beginnt, anstatt Geld für die Immobilie auszugeben; riskiert eine Überprüfung durch die CRA
    • Stimmen Sie nur mit der BLAUEN Vollmacht FÜR die Kandidaten von Sun Valley bis Donnerstag, 14. Juli 2002, 17.00 Uhr. Um abzustimmen, wenden Sie sich an Kingsdale Advisors unter 1-888-213-0093 oder contactus@kingsdaleadvisors.com.


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

    Biden bezweifelt, dass die Ukraine ihr gesamtes Gebiet zurückgewinnen kann
    Quelle: CNN


    https://edition.cnn.com/2022/0…ine-projection/index.html
    Beamte des Weißen Hauses verlieren die Zuversicht, dass die Ukraine
    jemals in der Lage sein wird, das gesamte Land, das sie in den
    vergangenen vier Kriegsmonaten an Russland verloren hat,
    zurückzuerobern, so US-Beamte gegenüber CNN, selbst mit den schwereren
    und ausgefeilteren Waffen, die die USA und ihre Verbündeten schicken
    wollen.


    Berater von Präsident Joe Biden haben begonnen,
    intern darüber zu debattieren, ob und wie der ukrainische Präsident
    Wolodymyr Zelenski seine Definition eines ukrainischen "Sieges" ändern
    sollte, um der Möglichkeit Rechnung zu tragen, dass sein Land
    unwiderruflich geschrumpft ist...


    Die Stimmung hat sichjedoch in den letzten Wochen geändert, da die Ukraine die russischen
    Vorstöße im Donbass nur mit Mühe abwehren konnte und schwindelerregende
    Truppenverluste hinnehmen musste - bis zu 100 Soldaten pro Tag. Außerdem
    verbrauchen die ukrainischen Streitkräfte ihre Ausrüstung und Munition
    schneller, als der Westen sie mit neuen, dem NATO-Standard
    entsprechenden Waffensystemen ausstatten und ausbilden kann...


    Intern haben einige in der Regierung Biden das Gefühl, dass Zelensky die
    Erwartungen an die realistischen Möglichkeiten der ukrainischen
    Streitkräfte etwas zurückschrauben muss.....


    Ein hochrangiger Verteidigungsbeamter räumte gegenüber CNN ein, dass die
    Bestände aus der Sowjetzeit zwar "schwinden", aber noch nicht den
    "Tiefpunkt" erreicht haben. Der Beamte sagte, dass einige osteuropäische
    Länder immer noch über mehr Bestände verfügen, die sie zur Verfügung
    stellen könnten - aber nur, wenn sie weiterhin von Verbündeten mit
    modernerer Ausrüstung aufgefüllt werden.


    In der Zwischenzeithaben die USA und ihre Verbündeten die Welt nach Munition aus der
    Sowjet-Ära durchforstet, die zu der Ausrüstung passt, über die die
    Ukraine bereits verfügt, einschließlich 152 mm Artilleriemunition.
    NATO-Standardwaffen feuern größere 155-mm-Munition ab. Ein anderer
    US-Verteidigungsbeamter erklärte jedoch gegenüber CNN, dass diese
    Bemühungen praktisch am Ende sind, da fast alles, was die Länder bereit
    sind zu liefern, bereits geliefert wurde.


    Angesichts der enormenGeschwindigkeit, mit der die Ukrainer ihre ältere Munition in den
    heftigen Artilleriekämpfen im Donbass verbraucht haben, sagte der
    Beamte: "Die Waffen aus der Sowjetzeit sind wie vom Erdboden
    verschluckt".

    Der Rubel rollt. Heut plus 3 % gegenüber dem USD. Seit dem Verlaufstief im Febraur hat er sich verdreifacht.





    Der russische Aktienindex RTS mit den 50 wichtigsten Werten legt heute sogar 7 % zu und ist auf Vorkreigsniveau. Die Sanktionen wirken... 8|



    Um die Ereignisse in der Ukraine in ihren übergeordneten Zusammenhängen zu verstehen, würde es manchem gut tun, das Buch "Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft" des US-Imperialisten Brzezinski zu lesen. Das lineare und erschreckend einfältige Weltbild der Europäer (liebe Ukrainer vs. böse Russen) half jedenfalls weder den Krieg zu verhindern noch hilft es ihn zu beenden. Die Amis hatten und haben kein Interesse daren.


    Putin hat Brzezinski jedenfalls gelesen (besonders das Kapitel "Das schwarze Loch") und am 24. Februar ein neues Kapital angefügt. Es heisst: "Ohne uns Russen - hier ist die rote Linie!".


    Es kommt selten vor, dass jemand es wagt den USA "Stopp" zu sagen. Brzezinski müsste sein Buch jetzt überarbeiten, nur lebt er nicht mehr.


    https://de.wikipedia.org/wiki/…rategie_der_Vorherrschaft



    Südafrika lässt sich durch die G7 und NATO nicht instrumentalisieren.


    Europa und die USA (nicht Russland!) haben während Jahrhunderten Afrika kolonialisiert und dessen Menschen versklavt. Welche Arroganz jetzt zu meinen, dass sich die Menschen in diesen Staaten nun devot hinter der NATO versammeln...



    "Dann reißen wir die ganze Solarindustrie mit"


    https://www.rbb24.de/studiocot…tschernitz-industrie.html


    (Ich bin für Solarenergie. Aus meiner Sicht eine Katastrophe...!)


    Die GMB in Tschernitz stellt Solarglas her - als letzter Hersteller in Europa. Nach dem Ausrufen der Gas-Alarmstufe bereitet man hier einen Produktionsstopp vor. Das Unternehmen befürchtet eine Katastrophe - für die gesamte Branche.


    Als am Donnerstagvormittag die Gas-Alarmstufe durch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck Bündnis90/Grüne) ausgerufen wird, greift Nico Succolowsky direkt zum Telefon. Er ist der Geschäftsführer der Glasmanufaktur Brandenburg (GMB) in Tschernitz (Spree-Neiße).
    Sein Anruf geht an die Bundesnetzagentur, dort beruhigt man ihn zunächst. Der Gashahn werde nicht zugedreht, sagt man ihm. Aber die Kosten werden steigen, weil die abgeschlossenen Verträge nun durch die Anbieter gekündigt werden können. Allein das ist aber für ein Unternehmen wie GMB verheerend. Der Hersteller von Solarglas verbraucht 420.000 Kilowattstunden Gas täglich.
    "Das Hauptthema, das wir bekommen, wird natürlich die Preisentwicklung sein, die jetzt am Markt höchstwahrscheinlich explodiert und unsere Herstellungskosten dementsprechend belastet", befürchtet der Geschäftsführer.


    300 Arbeitsplätze bei Gasstopp gefährdet


    Seit Februar sind die Kosten für Strom und Gas bereits um 120 Prozent gestiegen. Auf die Kunden umlegen lässt sich das in dieser Höhe nicht - die würden solche Preise nicht bezahlen. Er will keine Panik machen, erklärt Succolowksy, aber, von der Bundesnetzagentur habe er erfahren, dass er sich darauf vorbereiten solle, die Schmelzwanne im Ernstfall innerhalb von 30 Tagen herunterzufahren.
    Das wäre eine Katastrophe, sagt Produktionsleiter Karsten Zeisig. Ist die Wanne kalt, dauert es 18 Monate, sie wieder anzufahren. "Wenn wir hier ablassen, fallen auch 300 Arbeitsplätze", sagt Zeisig.


    Einziger europäischer Hersteller


    Weil Tschernitz allerdings auch nur ein Zulieferer ist, hängen weitere Produktionen an solchen Entscheidungen. GMB stellt Solarglas her, unter anderem für Photovoltaikanlagen in ganz Europa. Ein Produktionsstopp würde auch die Modulhersteller schwer treffen, so Zeisig. "Wir reißen die ganze Solarindustrie mit. Es gibt keinen Lieferanten mehr von Solarglas", sagt er. "Mittlerweile sind wir der einzige Solarglasproduzent in ganz Europa."
    Damit sieht sich die GMB aber auch als Träger der Energiewende. Eine Abschaltung hätte solch weitreichende Folgen, dass Geschäftsführer Nico Succolowksy auf eine Ausnahmeregelung hofft und sein Werk, sollte es dazu kommen, zu den letzten gehört, die abgeschaltet werden.

    Stand der militärischen Lage in der Ukraine Anfang Juni

    Jacques Baud, Ex-Oberst des Generalstabs, Ex-Mitglied des strategischen Nachrichtendienstes der Schweiz, Spezialist für osteuropäische Länder und Nato-Mitarbeiter, mit einer fundierten Einschätzung der Lage und der zu erwartenden Aussichten.


    Die vom Pentagon angegebenen Zahlen zeigen, dass Russland seine Offensive mit rund 80 Bataillonskampfgruppen (BTG) mit insgesamt 65.000-80.000 Mann startete. Hinzu kommen noch die Milizen der DVR und der RLP. Wenn man bedenkt, dass die ukrainischen Streitkräfte zu diesem Zeitpunkt 200.000-250.000 Mann stark waren, stellt man fest, dass die Russen mit einer insgesamt drei- bis viermal kleineren Streitmacht angriffen. Im Donbass kann das Kräfteverhältnis auf 1 (Koalition) zu 2 (ukrainische Streitkräfte) geschätzt werden.


    Dies scheint den Regeln der militärischen Kunst zu widersprechen. Aber nur scheinbar. Die russische Militärdoktrin lässt sich in drei Hauptkomponenten unterteilen: Taktik (taktika), operative Kunst (operativnoe iskoustvo) und Strategie (strategiya). Die operative Kunst ist keine Operationsart (wie von einigen Experten behauptet), sondern ein allgemeiner Rahmen, in dem militärische Operationen konzipiert werden. Laut der russischen Militärenzyklopädie ist dies die Ebene der Kreativität.


    Die Russen sind Meister der operativen Kunst. Um eine Streitmacht mit zahlenmäßig unterlegenen Mitteln anzugreifen, schaffen sie lokale Überlegenheiten. Sie manövrieren ihre Truppen so, dass sie zeitlich und räumlich begrenzte Überlegenheit erzielen, die ausreicht, um einen Vorteil zu erlangen, und verlegen dann Truppen zurück, um in einem anderen Sektor eine weitere lokale Überlegenheit zu schaffen...


    Alles weitere siehe:
    https://overton-magazin.de/kra…-der-ukraine-anfang-juni/


    Einer der interessantesten Diskussionsbeiträge der letzten Wochen!



    "Ohne Hilfe können wir zusammenpacken" - die ukrainische Armee ist am Rand ihrer Kräfte.


    https://www.nzz.ch/internation…ste-im-donbass-ld.1690268


    Ein beelendender Bericht von der Front in der NZZ über das sinnlose Sterben. Die bürgerlichen Medien berichten nach 4 Monaten nun realistischer. Das endet übel für die Ukraine.


    Auszüge:


    "Seit Monaten kämpfen die ukrainischen Truppen im Donbass gegen einen materiell überlegenen Feind. Angesichts hoher Verluste und fehlender Waffen wird die Lage für die Soldaten immer prekärer. Das wirkt sich auch auf die Moral aus.


    "Wir haben nur unsere Kalaschnikows und ein paar Panzerabwehrwaffen, sonst nichts", sagt Wolodimir Babenkо. Der Hauptmann der Nationalgarde hat schon 2014 gekämpft. Doch so hart wie jetzt war es noch nie. "Wir haben so viele Männer verloren", sagt er. Babenkоs Einheit war in Sewerodonezk stationiert, der am härtesten umkämpften Stadt an der Front, die nun gefallen ist. In dem tristen Industrieort im Donbass beschossen sich Russen und Ukrainer aus kürzester Distanz mit Granaten und Raketen.


    Es sei dort die Hölle gewesen, sagt Babenkо, der sich mit seinen Männern für ein paar Tage in die Nachbarstadt Lisitschansk zurückgezogen hat. Jetzt sitzen die Soldaten im Schatten eines Plattenbaus im Gras und rauchen Zigaretten. Auf der Munitionskiste vor ihnen stehen leere Konservendosen. Die Männer sehen mitgenommen aus. Fast alle tragen Verbände, ihre Gesichter sind schmutzig und ihre Blicke müde und leer. Man kann nur erahnen, was sie in Sewerodonezk durchgemacht haben.


    "Für jede Granate von uns schiessen die Russen zehn ab", sagt Babenkо. Seine Truppe sei zahlenmässig und materiell komplett unterlegen. "Ohne Hilfe können wir zusammenpacken und uns gleich bis nach Lwiw zurückziehen", ruft einer der Soldaten dazwischen.


    Tatsächlich ist der Druck der Russen am anderen Ufer des Donez-Flusses enorm. Immer wieder hört man gegenüber das Grollen der Artillerie, die Brücken zwischen den beiden Städten sind längst zerstört. Man könne nur noch mit Booten oder schwimmend hinübergelangen, sagt Babenkо. Und auch das nur unter enormen Verlusten.
    (...)
    «Wir haben fast nur Soldaten hier liegen», sagt Witali Jaroslawowitsch, der im nur zwanzig Kilometer hinter der Front liegenden Zivilspital von Kramatorsk als Militärchirurg arbeitet. «Die Männer werden schrecklich zugerichtet eingeliefert, mit Schrapnell-Wunden, zerschmetterten Gliedmassen und schweren Kopfverletzungen.»


    «Wir bluten regelrecht aus»


    Serhi, der aus der Westukraine stammt, kämpfte als Panzerjäger. Dabei hat er immer wieder erlebt, wie seine Kameraden an ihre Grenzen kamen. «Vor allem die jungen, frisch rekrutierten Soldaten macht der Dauerbeschuss fertig», sagt er. Manche stünden dermassen unter Schock, dass man sie sofort wieder abziehen müsse. «Wir bluten daher regelrecht aus.»


    Zu den schweren personellen Verlusten kommen jene an Material hinzu. Tausende von Fahrzeugen gingen verloren, längst kaufen Freiwillige den Markt für gebrauchte Geländewagen in ganz Europa leer, um Autos für die Front zu besorgen. Sogar an Munition fehlt es inzwischen, denn die meisten Waffenfabriken im Land sind zerstört, und im Ausland lassen sich die passenden Geschosse für die aus der Sowjetzeit stammenden Waffen kaum mehr finden.


    Westliche Waffen kommen hingegen immer noch in viel zu kleiner Zahl an. Das macht sich nicht nur im Donbass bemerkbar, sondern auch an den übrigen Frontabschnitten. Nördlich von Mariupol etwa, wo die Front durch liebliche Dörfer und Felder führt, kämpft Ihors Flugabwehreinheit. Sie verfügt über keine einzige Rakete mehr. «Vor ein paar Tagen haben wir mit unserer letzten Igla einen russischen Helikopter abgeschossen», sagt der 41-Jährige stolz. «Jetzt warten wir auf Nachschub.»


    Aber dieser kommt nicht. Stattdessen müssen die Männer improvisieren. So fahren sie mit ihrem eigenen Auto an die Front, einem klapprigen Lada aus dem Jahr 1984. Ihre Uniformen und Helme haben sie sich ebenfalls selbst zusammengesucht. Normalerweise sollte ein Drei-Mann-Team wie das von Ihor höchstens einen Kilometer Front abdecken. «Hier sind wir inzwischen für vier zuständig», sagt er.
    (...)
    Nicht überall ist die Moral noch so intakt. Nach monatelangen harten Kämpfen und einem enorm hohen Blutzoll sind manche Soldaten nicht mehr bereit, die prekäre Versorgungslage einfach hinzunehmen. So tauchten im Internet in den letzten Wochen immer wieder Videos auf von ganzen Einheiten, die ankündigen, nicht mehr weiterkämpfen zu wollen, sollte sich an der Situation nicht bald etwas ändern.
    (...)
    Andris Einheit liegt nördlich von Slowjansk. Auch hier drücken die Russen in Richtung der ukrainischen Linien, auch hier fehlt es an allem. Dazu kommt aber noch ein anderes Problem: «Viele der Einheimischen hier mögen uns nicht. Sie sehen uns als Fremde und machen uns für den Krieg verantwortlich», sagt Andri.


    Tatsächlich beäugen die alten Frauen im Plattenbauviertel, wo die Truppe kurzfristig untergekommen ist, die Soldaten mit Argwohn. «Die sollen alle verschwinden», sagt eine von ihnen. «Wir wollen, dass das endlich vorbei ist.»


    Die meisten Bewohner des Donbass sprechen Russisch. Das macht sie noch lange nicht zu Anhängern Moskaus. Trotzdem gibt es unter jenen, die nicht geflohen sind, auch solche, die mit Russland sympathisieren. «Die warten nur darauf, dass wir hier weg sind», sagt Andri. Manche würden dem Feind sogar die Positionen der ukrainischen Truppen verraten. «Ich verstehe das nicht», sagt ein anderer Soldat, der ebenfalls in der Nähe von Slowjansk einen Checkpoint bewacht. «Wenn es ihnen hier nicht passt, dann sollen sie doch einfach nach Russland gehen.»


    Entsprechend ermüdet und abgestumpft wirken die Soldaten. Wenn sie nicht kämpfen, blicken sie auf ihre Mobiltelefone oder hören Musik. Über den Krieg sprechen wollen viele nicht mehr. Stattdessen sagen sie oft nur einsilbige Worte wie: «Es ist schon okay» oder «so ist der Krieg nun mal». Das ganze Land, so scheint es, hat sich inzwischen auf einen langen Kampf eingestellt. Die Züge, die in den Nächten aus dem Osten in Richtung Westen fahren, sind voll von Soldaten auf Fronturlaub.


    Babenkо und seine Männer in Lisitschansk hingegen haben vorerst ganz andere Probleme. Sie müssen in Kürze wieder an die Front und brauchen dazu Feuerschutz durch die Artillerie. Aber eine der so dringend benötigten Panzerhaubitzen ist nicht angekommen. Das Gefährt steckt ein paar Kilometer hinter der Front auf einer Landstrasse fest.


    «Die Steuerung funktioniert nicht mehr, das verdammte Ding fährt nur noch geradeaus», sagt einer der Männer, die die fünfzigjährige Sowjet-Haubitze vom Typ 2S1 eigentlich ins Gefecht fahren sollten. Später kommt der Kommandant der Batterie hinzu, ein breitbeiniger Typ mit Sonnenbrille und nach hinten gedrehter Baseball-Mütze. Aus seinem Toyota-Landcruiser dringt harter, ukrainischer Hip-Hop.


    Von den ehemals 18 Panzerhaubitzen in seiner Einheit sind nur noch 5 gefechtsbereit. «Sag deinen Leuten in der Schweiz, wir brauchen Paladin-Panzerhaubitzen, M777-Geschütze und Munition, und zwar schnell», sagt er, ehe er den Befehl gibt, das kaputte Gerät zur Reparatur abzuschleppen."

    Der Ex-CIA Larry Johnson zur Lage der Ukrainer im Donbass:
    https://sonar21.com/even-the-u…an-debacle-in-the-donbas/



    "Wenn Sie sich vorstellen können, dass 80 % der 82nd Airborne oder 80 %
    der Delta Force verloren gehen, dann können Sie die schreckliche
    Bedeutung dieser Verluste für die Fähigkeit der Ukraine, eine kompetente
    Kampftruppe aufzustellen, verstehen. Es ist keine Lösung, dezimierte
    Einheiten mit unausgebildeten Männern zu verstärken. Wenn man
    untrainierte Soldaten in ehemalige Eliteeinheiten steckt, wird daraus
    keine Truppe, die effektiv kämpfen kann.

    Zur Kriegskunst einer Einheit gehört es, zu wissen, wie man unter Beschuss
    manövriert, wie man
    Hinterhalte legt, wie man Feuerstellungen errichtet, wie man mit dem
    Hauptquartier kommuniziert und wie man mitten im Kampf die Waffen
    reinigt und wartet. Die ukrainischen Männer, die in den letzten 10
    Wochen in die ukrainische Armee gepresst wurden, können nicht in so
    kurzer Zeit ausgebildet werden, um diese Fähigkeiten zu beherrschen.


    Einige eingefleischte Neokonservativen zeigen weiterhin ihre Unkenntnis in
    militärischen Angelegenheiten, indem sie die langsamen Fortschritte
    Russlands bei der Einnahme von Sewerodonezk als Beweis für Russlands
    inkompetente, schwache Armee anführen. Was sie nicht verstehen, ist,
    dass Russland versucht hat, die Tötung der Zivilisten zu vermeiden, die
    sich noch in Sewerodonezk befinden und von den Ukrainern als menschliche
    Schutzschilde benutzt werden. Putin und die russischen Befehlshaber
    legen mehr Wert auf die Rettung von Zivilisten als auf die Entfesselung
    ihrer gesamten militärischen Macht, um der Welt zu zeigen, wozu sie
    wirklich fähig sind. Dies ist eine bemerkenswert ausgereifte
    militärische Strategie."

    Ukrainische Offensive in den Startlöchern


    Die mehrmals angekündigte große Gegenoffensive des ukrainischen Militärs wird immer realer. Die Vorbereitungen dafür sind abgeschlossen oder stehen unmittelbar vor dem Abschluss. Die kommenden Wochen könnten kriegsentscheidend sein, dabei ist der Ausgang völlig offen.
    (aus RT Artikel)

    Es gibt diskutable Überlegungen im Text, aber als Gesamtwerk scheint er Satire oder eine simulierte Gegenposition innerhalb von RT zu sein.


    Woher meine Zweifel an der Ensthaftigkeit des Artikels? Mein Kommentar zu einzelnen Abschnitten.


    "Derzeit mehren sich Informationen, die dafür sprechen, dass die Vorbereitungen dieser Offensive abgeschlossen sind und ihre Umsetzung unmittelbar bevorstehen könnte."
    Katze: Wo mehren sich Informationen und durch wen? Wo bleiben Quellen?


    "Entgegen vollmundiger Ankündigungen ist es den alliierten Truppen Russlands und der beiden Volksrepubliken auch nach vier Monaten nicht gelungen, größere Verbände ukrainischer Truppen einzukesseln und zu schlagen."
    Was heisst grössere Verbände? Russland hat gegen 10'000 ukrainische Kriegsgefangene inzwischen. Darunter bald das ganze Asow Regiment. Und das Ajdar Batallion.


    "Selbst russische Experten gestehen mittlerweile ein, dass die ukrainische Militärführung taktisch überaus geschickt vorgeht und eine ihr günstige Balance zwischen der Verzögerung des russischen Vormarsches mithilfe erbittert verteidigter Knotenpunkte und taktischem Rückzug auf gut vorbereitete neue Verteidigungslinien gefunden hat."
    Wo gestehen das russiche Experten ein? Quellen? Der Rückzug erfolgt eben meist zu spät oder gar nicht. Ukrainische Truppen werden in Stellungskämpfen aufgerieben (bis zu 80 % Verlust) oder eingekesselt. Die erfahrenen Leute werden fehlen zur Verteidigung der zentralen Ukraine oder Odessa und für einen allfälligen Partisanenkampf. Die Verlust liegen in den 10'000en.

    "Diese seit Monaten aufgebaute neue Front frischer und mittlerweile gut ausgerüsteter Truppen wurde an den noch immer tief im ukrainischen Hinterland gelegenen Grenzen des von den Volksrepubliken beanspruchten Gebietes nicht dazu konzentriert, diese Grenzen defensiv zu halten. Vielmehr sind die rückwärtigen Stellungen als Basis einer Offensive vorbereitet, die gleich in ihrer ersten Etappe die Großstadt Donezk und ihre Agglomeration überrollen soll."
    Das kann doch kaum ernst gemeint sein? Belege? Die "frischen" Truppen sind meist weder gut ausgebildet noch gut ausgerüstet. Donezk überrollen? Wie soll das gehen? Ohne Luftunterstützung, mit begrenzter Artillerie? Spätestens wenn Donezk in Gefahr wäre, würde der Kreml die Teil- oder Generalmobilmachung ausrufen.


    "Die beobachtete Verlegung ukrainischer Einheiten, die bislang an der ukrainisch-weißrussischen Grenze stationiert waren, nach Nikolajew wird von russischen Experten zugleich als sicheres Anzeichen dafür gewertet, dass die Ukraine Garantien des polnischen Militärs hat, hier zum gegebenen Zeitpunkt einzumarschieren."
    Reine Spekulation. Dass Polen in der heissen Phase des Krieges einmarschiert und das ukrainische Hinterland deckt, ist geopolitisch gesehen völlig unrealistisch.


    Personelle Hilfe angeblicher Verbündeter wie China oder Syrien, über die in den ersten Kriegswochen spekuliert worden war, blieb Wunschdenken.
    Ein personelles Eingreifen Chinas auf seiten der Russen ist abwegig. Davon war nie die Rede. Oder habe ich was verpasst?


    "(...) zumal der qualitative Vorsprung russischer Waffen in Artillerie und Lufthoheit bisher nicht kriegsentscheidend war und zusätzlich durch die westlichen Waffenlieferungen zunehmend schmilzt."
    Nicht kriegsentscheidend? Man schaue sich mal eine aktuelle Karte der Ukraine an.


    Die entscheidende Frage ist, ob Russland und die Volksrepubliken die Kraft haben, den angehäuften Reserven der Ukraine Widerstand zu leisten und die bevorstehende ukrainische Gegenoffensive zu zerreiben. Das werden die kommenden Wochen zeigen.
    Welche angehäuften Reserven? Ja, das werden die kommenden Wochen zeigen.


    Im Prinzip gibt der Text 1:1 Selenskis mitternächtlichen Durchhalteparolen wider. Soweit geht nicht einmal der Clown in London. Auffällig ist, dass der Autor nicht eine einzige Quelle nennt, sondern alles aus den Fingern saugt. Richtig ist, dass die Aktion der Russen kein Zuckerschlecken ist.