Beiträge von Katzenpirat

    Die Sanktionen schlagen zurück

    Die westlichen Russland-Sanktionen drohen die deutsche Wirtschaft in eine Strukturkrise zu stürzen. Russlands Wirtschaft wird geschwächt, die Sanktionen aber laut Experten überstehen.


    https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8932


    (Zusammenfassung)


    BERLIN/MOSKAU – Die aktuellen westlichen Russland-Sanktionen drohen die deutsche Wirtschaft in eine „strukturelle Krise“ zu stürzen, werden aber nicht genügen, um Russland zu „ruinieren“ (Annalena Baerbock). Dies ergibt sich aus aktuellen Prognosen und Einschätzungen deutscher Experten. Demnach verschärft nicht nur der Ukraine-Krieg die ohnehin angespannte Lage der deutschen Wirtschaft, die für dieses Jahr allenfalls noch mit einem schwachen Wachstum rechnen kann. Der dramatische Anstieg der Energiepreise, der etwa durch den Umstieg auf teureres Flüssiggas und insbesondere durch die anhaltende Drohung mit einem Öl- und Gasboykott immer weiter forciert wird, belastet die in hohem Maße energieabhängige deutsche Industrie stark. Er könne dazu führen, dass die deutsche Wirtschaft „Kernbranchen verliere“, und „Teile der wirtschaftlichen Struktur“ der Bundesrepublik „zersetzen“, warnen Spezialisten. Die russische Wirtschaft wiederum werde durch die Sanktionen zwar geschwächt, aber nicht, wie in Berlin erwünscht, in den Kollaps getrieben, sagt ein Russland-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) voraus; sie werde „überleben“.

    Die Russen verschiessen Propagandagranaten wie im WK1 und 2. Ich habe etwas meine Zweifel, dass die Flyer unverkohlt den ukrainischen Boden erreichen bei diesem Kaliber... kann jemand entziffern, was auf den Flyern steht?


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Nach der Einschätzung des österreichischen Oberst nun hier die des schweizerischen Oberstleutnants Bosshard*. Auch er sieht die Ukrainer im Donbass unter Druck. 20'000 Mann sind in Gefahr eingeschlossen zu werden.


    https://www.nachdenkseiten.de/?p=84127
    https://www.nachdenkseiten.de/…A-2022-Bericht-23-Mai.pdf


    "Wenn es den Verbündeten tatsächlich gelingen sollte, die Hauptgruppe der UAF ungehindert in mehrere Kessel aufzuteilen, dann träte offen zutage, dass nach der operativen Handlungsfreiheit auf Seiten der UAF nun auch der operative Zusammenhang verlorenging und dass die verbündeten Kräfte ihre Gegner in den Kesseln einzeln vernichten können. Kiew wäre dann dazu verdammt, zuzuschauen, wie die ukrainische Armee zerschlagen wird. Am Samstag wurde offenbar die Brücke über den Severskyj Donets zwischen Severodonetsk und Lysychansk gesprengt, womit den ukrainischen Truppen in Severodonetsk der Rückzug abgeschnitten ist."


    *Ralph Bosshard, Oberstleutnant iG., war Berufsoffizier der Schweizer Armee, u.a. Ausbilder an der Generalstabsschule und Chef der Operationsplanung im Führungsstab der Armee. Nach der Ausbildung an der Generalstabs-Akademie der russischen Armee in Moskau diente er als militärischer Sonderberater des Ständigen Vertreters der Schweiz bei der OSZE, als Senior Planning Officer in der Special Monitoring Mission to Ukraine und als Operationsoffizier in der Hochrangigen Planungsgruppe der OSZE. Zivilberuflich ist Ralph Bosshard Historiker (Magister, Universität Zürich).

    Der österreichische Journalist Wehrschütz (ORF) im Interview mit dem Bundesheer Oberst Reisner. Im Gegensatz zu amerikanischen, russischen und ukrainischen Quellen stehen hier für einmal Fakten im Vordergrund und nicht Propaganda.


    Gemäss Reisner werden Waffen, die die NATO der Ukraine in einer Woche liefert, innerhalb eines Tages verbraucht. Bezüglich Donbas ist er nicht zuversichtlich für die Ukrainer. Und es gibt auch noch ein paar Hakenkreuze zu sehen im Video.


    24.5.22


    https://fb.watch/dcxpeNMoO1/

    Die einflussreichste Zeitung der Welt fordert den US-Präsidenten auf, Selenskyj Grenzen aufzuzeigen. Krieg mit Russland sei nicht in Amerikas Interesse.


    Das Sturmgeschütz der amerikanischen Liberalen, die New York Times, hat ihre Haltung zum Ukraine-Krieg überraschend geändert. Sie hat einen Kommentar veröffentlicht, in dem vor einer Ausweitung des Krieges gewarnt und nach den Zielen Amerikas in der Ukraine gefragt wurde.


    https://www.berliner-zeitung.d…hra-wagenknecht-li.229127


    (Anmerkung Katze: Die Berliner Zeitung ist m. E. das unabhängiste bürgerliche Medium in diesen Tagen.)


    Bilder von der Gefangennahme in Asowstal. ES geht ruhig und gesittet zu. Die Ukrainys sehen noch relativ bei Kräften aus, es schien bis am Schluss eine gute Infrastruktur in den Asowstalbunkern geben zu haben. Das waren immerhin noch über 2'500 Leute drin. In den 40igern wurden die Bunker für über 20'000 Arbeiter gebaut.


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Der Kommander des Asow-Regiments Denis P. hat offenbar auch aufgegeben. Er hingegen sieht abgekämpft aus. Hier sein Schlusswort.


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    USA wollen Ukraine moderne Anti-Schiffs-Raketen liefern

    Die USA wollen Insidern zufolge der Ukraine fortgeschrittene Anti-Schiffs-Raketen zukommen lassen, damit sie die russische Blockade ihrer Häfen am Schwarzen Meer brechen kann. Gegenwärtig sind dafür zwei Raketen-Typen in der Diskussion, wie die Nachrichtenagentur Reuters von drei US-Regierungsvertretern und zwei Kongress-Mitarbeitern erfuhr, die namentlich nicht genannt werden wollten.


    https://www.t-online.de/nachri…iffs-raketen-liefern.html


    Kommentar Katze:
    Wenn das so kommt, wird der Kreml seine "militärische Spezialaktion" ein Level hochschalten müssen. Ohnehin arbeitet die Zeit auf militärischer Ebene gegen Russland, etwas was ich so nicht erwartet hätte. Die Amis und ihr NATO-Anhang sind bereit in diesen Stellvertreterkrieg Hunderte von Mrd. (frisch gedruckter) USD zu stecken. Es ist es nicht mehr an der Zeit von einem russichen Spaziergang zu sprechen, was einige hier immer noch tun. Da muss objektiv und kritisch hingeschaut werden, alles andere ist Firlefanz.


    Ich gehe davon aus, dass höchstens 40 - 50 Tausend Mann der alliierten russischen Kampfheinheiten wirklich kompromisslos (bis in den Tod) kampfbereit sind. Ein Teil der Tschetschenen, Wagner (beide beklagen logistische Probleme der regulären Truppe), die Kämpfer der Republiken Luhansk und Donesk, russische Spezialeinheiten (wie OMON, SOBR). Es ist unmöglich in dieser Truppenstärke ein grösseres Territorium eines Staates mit 40 Mio Einwohnern einzunehmen und zu halten. Die Ukrainer sitzen inzwischen wieder nördlich von Charkiw 30 km vor dem strategisch wichtigen russichen Belgorod (in Reichweite der Artillerie), halten die Frontlinie von 2014, werden mit Waffen überhäuft, trainieren im Ausland.


    Wenn die Ukrainer 10 % der männlichen Bevölkerung unter Waffen setzen, so stehen den Russen früher oder später 1 bis 2 Mio. Mann gegenüber. Wenn jeder Zug eine Stinger und modernes panzerbrechendes Kleinzeugs mitführt, wird es sehr ungemütlich für die Russen. Grössere Ausflüge z. B. nach Odessa sehe ich zurzeit schlichtweg nicht. Gewisses Territorium kann jetzt kaum gehalten werden.


    Ich sehe zurzeit zwei Szenarien:
    a) Russland übernimmt zeitnah die Kontrolle über den ganzen Donbass. Friert den Konflikt ein, sichert die neuen Territorien, sucht nach einer politischen Lösung.
    b) Russland gerät zunehmend in Begrängnis, z. B. auch durch Anti-Schiffs-Raketen, und löst sich vom offiziellen Begriff der "militärischen Spezialoperation" und ruft eine (Teil-)Generalmobilmachung aus um richtig Leute und Material aufzufahren.
    (bei Variante b begänne der richtige Krieg. Die USA sind bereit dazu. Ob die Ukrainer auch, würde sich zeigen.)


    Wenn die "Operation" während Monaten so vor sich in plätschert, wird das für den Kreml zum ernsthaften Problem, weniger ökonomisch als militärisch.

    Das wird ein Mad-Max-Szenario.

    Der Kreml liesse sich nicht lumpen um es dem Westen zeigen zu können. Die wollen sicher nicht ein Trümmerfeld auf der Wegstrecke von der Krim zu ihrem Kernland liegen haben. Das Problem wird eher die territoriale Rechtslage sein. Der Wiederaufbau wird in Tranchen geschehen, es werden nicht alle der ursprünglichen 450'000 Einwohner zurückkehren.


    Ein anderes Beispiel russischer Anrichte: Sotschi