Beiträge von Katzenpirat

    Mariupol galt als schmutzigste Stadt der Ukraine. Asowstal verpestete seit langem die Luft und liess die Menschen früh sterben. Das Meer ist verseucht, die Menschen krank. Der Komplex gehört dem reichsten ukrainischen Oligarchen Achmetow. Er hat sich immer geweigert, dass Stahlwerk ökologisch zu sanieren. Umweltschützer wurden mit dem Tod bedroht.


    Das Stahlwerk wird kaum mehr in Betrieb gehen, zumindest nicht der frühen Form. Für die Stadt kann das eine grosse Chance sein. Hintergründe zu Mariupol aus 2021 in diesem Podcast:
    www.br.de/mediathek/podcast/breitengrad/...nd-europas/1833631


    Wer auch immer Mariupol wieder aufbaut, wird viel Geld in die Hände nehmen müssen. Zurzeit sieht es eher so aus, als werden es die Russen sein. In Grosny haben sie gezeigt, wie sie das machen.


    Grosny heute



    „Die Russen gehen operativ inzwischen sehr langsam, breit gefächert,koordinierter vor, nicht mehr so in tief gestaffelten Kolonnen wie zu Beginn des Konfliktes. Aber unterm Strich haben sie die militärische Dominanz und die Lufthoheit im Raum. Und das muss man stärker beachten, auch wenn man an Waffenlieferungen denkt.
    Aktuell laufen wir Gefahr, Russland zu unterschätzen. Die russischen Truppen besitzen eine deutliche militärische Dominanz auf dem Boden sowie in der Luft."


    https://www.n-tv.de/politik/Wi…tzen-article23330449.html

    "Russians with Attitude" versuchen aufzuzeigen, was am Flussübergang Seversky Donets geschah. Die Ukraine reklamieren dort einen grossen Sieg für sich. RWA identifizieren alle Wracks (gegen 50!) und kommen zum Schluss, dass das keinesfalls alles russisches Material ist. Es müsse mehrere Kämpfe während mehrerer Tage gegeben haben.


    What really happened at the Seversky Donets crossing?
    https://rwasamizdat.substack.c…pened-at-the-seversky?s=r

    FAZIT von RWA


    1) Nach der Zusammensetzung der verbrannten Ausrüstung zu urteilen, sind die russische und die ukrainische Armee sowie die Streitkräfte der LPR und der DVR vertreten. Wir können nicht mehr den gesamten Haufen als russische Opfer abtun.


    2) Wie auf Foto 5 zu sehen ist, ist der Weg dorthin gut befahrbar, was verständlich ist. Nachdem die Brücken gesprengt worden waren, konnte ein solch günstiger Übergang von beiden Seiten nicht unbemerkt bleiben.


    3) Damit kommen wir zu der wahrscheinlichsten Version dessen, was an der Kreuzung bei Belogorovka geschah. Beiden Seiten gefiel der Ort des Übergangs. Zuerst die Ukrainer, aber auch die russischen (alliierten) Truppen erlitten bei dem Übergang Verluste.


    4) Die "Mischung" der Ausrüstung und ihr Zustand deuten darauf hin, dass die Seiten einige Zeit (wahrscheinlich etwa eine Woche) um den Übergang gekämpft haben, bis er in die Hände der Alliierten fiel.


    5) Darauf deuten auch die ukrainischen Fotos und Videos hin, die aus respektvoller Entfernung aufgenommen wurden. Der Übergang befindet sich eindeutig nicht unter der Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte, sonst wäre das Internet mit Nahaufnahmen von Leichen und Fahrzeugen überschwemmt worden.


    6) Auf den Aufnahmen sind keine Leichen zu sehen, was darauf schließen lässt, dass eine der Parteien die Möglichkeit hatte, sie zu entfernen.


    7) Der ukrainische Generalstab erklärte am Abend des 11. Mai: "Der Feind versucht, Stellungen am rechten Ufer einzunehmen", und am nächsten Morgen: "Der Feind überquert den Fluss Sewerskij Donez, um eine Offensive durchzuführen."


    Später gab es Berichte, dass sich die russischen Truppen nicht nur nicht aus dem Gebiet zurückgezogen hatten, sondern den Brückenkopf ausbauten. Es ist schwer zu sagen, wie groß der Brückenkopf jetzt ist, aber nach den veröffentlichten Satellitenbildern zu urteilen, war der Übergang über den Sewerskij Donez am 11. Mai noch intakt. Im Moment werden Kämpfe auf der anderen Seite des Flusses gemeldet, was auf einen erfolgreichen Übergang hindeutet.


    Es sieht so aus, als ob die meisten Kämpfe in diesem Gebiet von der LPR und der DVR ausgetragen wurden, während die russischen Streitkräfte die Flussüberquerung selbst durchführten.


    Zwei unabhängige private Quellen vor Ort haben mir mitgeteilt, dass die alliierten Streitkräfte "etwa 20" bzw. "weniger als zwei Dutzend" Fahrzeuge verloren haben, mit 30 bis 50 Verletzten.


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)



    Alles wo "links" draufsteht, ist in diesem Thread nicht sonderlich beliebt. Hören wir uns trotzdem an, was Sarah Wagenknecht zur Lage gerade so meint...


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    Da ist jede Hilfe recht. Ausserdem haben die Russen bei den Tschetschenen noch was gut.

    Wenn kriminelle islamistische Clans unsere Innenstädte terrorisieren, kommt von allen das grosse Wehklagen. Die selben Leute zur Verteidigung der eigenen Werte und Kultur einzusetzen, soll aber opportun und folgenlos sein. Die Wertevorstellung scheinen hier ja ziemlich zu divergieren...


    Man kann natürlich einen Pakt mit dem Teufel eingehen, das tut man aber in der Regel aus Not, nicht aus Überzeugung. Wenn sich solche Kräfte einmal in der Gesellschaft festgesetzt haben, ist das wie ein Krebsgeschwür, das man nicht mehr los wird. Auch Putin hat die Kadyrowzy im Nacken. Wenn er sich mit ihnen anlegen würde und sie in der Folge "not amused" nach Moskau reisten, könnten sie den Kreml zerlegen. Will man eine solche Schattenmacht in seinem eigenen Land?


    Das hat nichts mit Agitprop zu tun, Solarius, sondern mit einer kritischen Reflexion der herrschenden Machtverhältnisse. Mit Schönfärberei und Tagträumen gewinnt man weder Kriege noch den Kampf für einen Staat entsprechend seinen Werten.

    Übrigens nehme ich das Putin hauptsächlich übel, dass er die Tschetschenen-Schlächter da rüber geschickt hat.

    Diesen Aspekt kann man m. E. nicht einfach unter den Tisch wischen. Es ist mehr als ein Schönheitsfehler, wenn man islamische Klerikalfaschisten anheuern muss, um sein Vaterland gegen den US-Imperialismus verteidigen zu können. Es ist ein Zeichen von Schwäche.


    Sonst legen viele hier auch immer Wert darauf, dass ein Volk in der Lage sein sollte, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen - und es nicht anderen zu überlassen.

    Die Russen haben die Operation unter Kontrolle

    Das habe ich bis vor ein paar Wochen auch gedacht. Den Beweis, dass dem wirklich so ist, müssen sie noch erbringen. :!:


    Die Odyssee nach Kiew wirft zumindest Fragen auf. Sollte es ein Scheinmanöver gewesen sein, was ich nicht mehr glaube, so wäre das ein sehr teurer Ausflug geworden. Ein hoher Preis an Mann und Material. Das hätte man auch anders anstellen können. Fragen werfen auch die hohen Verluste auf, wobei das Zahlenmaterial beider Seite natürlich mit äusserster Vorsicht zu geniessen ist.


    In Mariupol läufts zäh, noch immer, genauso wie im Donbas. Hätte mir vor 3 Monaten jemand gesagt, wie sich die Russen an der Frontlinie von 2014 die Zähne ausbeissen werden, so ich hätte ihn ausgelacht. Da haben sich die Ukrainer vorbereitet, das muss gesagt sein.


    Wie gehts weiter? Einige der m. E. prioritär angestrebten Ziele hat der Kreml erreicht:


    - NATO-Beitritt der Ukraine vom Tisch
    - Landverbindung zur Krim hergestellt
    - Wasserversorgung der Krim hergestellt (ganz wichtig, die Krim war am Vertrocknen wegen der ukr. Dämme)
    - Das Asow Nazi Regiment dezimiert
    - Den Städten Luhansk und Donesk Luft verschafft
    - Verbot der russischen Sprache in einigen Regionen aufgehoben


    Was noch fehlt:
    - Die ganzen Oblaste Luhansk und Donesk
    - Neutralitätsstatus der Ukraine


    Stand heute würde ich sagen: Nach der Eroberung des Donbas ist vorerst Schluss. Moskau wird den Konflikt einfrieren, die neuen Territorien sichern und für die Bevölkerung die Infrastruktur wieder in Stand stellen. Den Menschen das Leben wieder ermöglichen. Putin hat kein Interesse an einer entvölkerten Ost-/Südukraine.


    Den Vorstoss nach Odessa sehe ich in nächster Zeit nicht. Odessa wäre bis zum Fall noch die grössere Hausnummer als Mariupol. Unter der ganzen Stadt liegen Katakomben bis in 60 m Tiefe. Die aktuelle Verfassung der Russen ist fragwürdig und wenn sie die Landbrücke nach Transnistrien erschliessen und die ganze ukrainische Westküste zum schwarzen Meer kontrollieren wollten, entstünde eine über 1'000 km lange Frontlinie nach Norden. Mit entsprechender Verwundbarkeit ihrer Leute. Diese Linie zu sichern wäre teuer und truppenintensiv.


    Putin will in den nächsten 10 Jahren weder 150'000 Mann in der Südukraine parkieren, noch in ein Tschetschenien bzw. Afghanistan 2.0 verwickelt werden, noch die Ukraine verwüsten. Auch er arbeitet an Szenarien für eine politische Anschlusslösung. Irgendwann will er Russland aus der Isolation holen.


    Sollten die Ukrainer auf Druck der Amis jedoch Verhandlungen für eine politische Lösung (besonders zur Neutralität) weiter verweigern, würde Putin wohl militärisch nachlegen (müssen).


    Nur meine Meinung. Wie an der Börse ist in der Ukraine vieles möglich - auch das Gegenteil!

    Das sollen die überlebenden Kämpfer des ukrainischen Winniza-Bataillons sein, die angeblich geschlossen desertiert sind. Versteht das jemand? Kann das jemand bestätigen?


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    Wobei der Vergleich von Reisner im Video (ab 12:35) mit der Schlacht um Kursk von 1943 hinkt. Im Gegensatz zu den Deutschen sind die Russen nicht gleichzeitig in unzählige andere Schlachten auf europäischem Boden verwickelt und können sich auf den Donbas konzentrieren. Sie befinden sich zudem nicht Tausende von Kilometern von ihrem Stammterritorium weg wie die Deutschen 43 und haben weitgehend die Lufthoheit. Die Aufrechterhaltung der Versorgungslinien ist also kein Problem. Ob die Ukrainer ausserdem bereit sind, alle ihre erfahrenen Kämpfer im Donbas zu opfern, ist eine weitere offene Frage.

    Der österreichische Oberst und Militärexperte Markus Reisner erklärte, dass die westlichen Länder einen schweren Fehler begehen, wenn sie sich auf umfangreiche Waffenlieferungen für die ukrainische Armee verlassen.

    Von wann ist dieses Statment? Im heutigen Video (s. oben) sieht er die Lage im Donbas für die Russen einiges kritischer.

    Alle fiebern voller Erwartung auf das erste Gold hin, mögliche Probleme werden ausgeblendet. Alle schweben auf der rosaroten Wolke. Und auf einmal treten unerwartet höhere Kosten, Probleme mit der Geologie oder der Finanzierung auf. Die Anleger sehen ihre Hoffnungen nicht erfüllt und springen ab. Passiert ist das z. B. in den letzten Monaten Pure Gold, Harte Gold und Aurcana. Alle Pleite oder nahe daran. Der Übergang vom Entwickler zum Produzenten birgt grosses Risiko. Und von Tag 1 der Produktion an sinken die Reserven, wenn nicht neue erschlossen werden.


    Dazu auch die Lassonde Kurve:


    Es sieht hier kursmässig immer noch düster aus. Heute aber wiedermal ein paar schöne Bohrresultate von ihrem 100-Moz-Openpit-Projekt Berenguela in Peru. Oberflächennah (ab 24 m)!


    9m @781ppm Ag + 1.26% Cu within a Broader Zone of 53.25m@256ppm Ag + 1.29% Cu

    https://www.marketscreener.com…25m-256ppm-Ag-1-40268763/

    Denke, es sind infill-Bohrungen, sie wurden aber "in einem großen Winkel zur stratigraphisch kontrollierten Mineralisierung durchgeführt, so dass die Abschnitte ungefähr der tatsächlichen Mächtigkeit entsprechen".