Investieren im Westen ?
Ein wesentlicher Faktor bei Investitionen in der BRD ist der Standortfaktor "wissenschaftliche und technische Kompetenz" in dem ansonsten rohstoffarmen Land. Wir haben es im Forum schon öfters thematisiert, wie denn ein tragfähige Zivilisation möglich sein soll, wenn man sich nicht durch Binnenwirtschaft ernähren und versorgen kann. Exporte benötigen aber eine technologisch-wissenschaftliche Weltklasse als Voraussetzung, oder aber ein Absinken der Löhne und Sozialstandards auf unterklassiges Weltniveau.
- Machen Investitionen in Fabriken und Immobilien auf Dauer in der BRD/Westen noch Sinn ?
- Wie lange ist die politische Stabilität noch gewährleistet um im Westen zu leben und Eigentum zu halten ?
Darüberhinaus gibt es viele weitere Fragen, zumindest aber werden unsere Beobachtungen auch von Fachexperten bestätigt. Zu den Folgen im Detail äußert man sich nur vorsichtig, aber das Jahr 2040 ist nicht mehr so weit weg, und manche Entwicklungen können sich beschleunigen. Oder aber es könnte noch zu einer Trendwende kommen. Eine schnell schrumpfende Wirtschaft mit anschließendem Kollaps könnte eine Gegenbewegung einleiten. Dazu braucht es Mut, ich jedenfalls bin komplett aus Industriewerten und Immobilien ausgestiegen und All-In in Edelmetalle. Das bietet die höchste Flexibilität für alle Szenarien.
https://www.goldseiten.de/artikel/590548--Idiocracy.html
Der seit den 1930er Jahren zu beobachtende Anstieg des durchschnittlichen Intelligenzquotienten scheint jedenfalls derzeit zu Ende gegangen zu sein. Bezüglich der Ursachen gibt es verschiedene Theorien. Ein wichtiger Grund – und das wäre gewissermaßen die Ironie des Schicksals – könnte in der glücklicherweise stark zurückgegangenen Säuglings- und Kindersterblichkeit liegen, von der in der Vergangenheit die damals eher bildungsfernen Schichten am stärksten betroffen waren. Hinzu kommen die seit den 1960er Jahren effektiven Verhütungsmöglichkeiten, die zumindest zunächst vor allem von den als "klug" eingestuften Menschen genutzt wurden.
Rindermann weist aber auch nachdrücklich darauf hin, daß die Frage nach den Ursachen des Intelligenzrückgangs bis heute nicht abschließend beantwortet werden kann. Gleichwohl gehen Rindermann und viele seiner Kollegen davon aus, daß die durchschnittliche Intelligenz in Mitteleuropa bis zum Jahr 2100 um sieben IQ-Punkte fallen dürfte, während sie in anderen Teilen der Welt, z.B. in Ostasien, noch steigen wird.
Ostasien könnte danach den Westen bereits im Jahr 2040 "überholen“, Osteuropa um das Jahr 2060 herum. Damit wird es laut den Forschern auch zu deutlichen Wohlstandsverschiebungen kommen. Der Osten Europas könnte danach bereits im Jahr 2100 um ein rundes Drittel "reicher“ sein als der Westen. Gegen diese Entwicklung läßt sich nach Auffassung des Intelligenzforschers Edward Dutton nur wenig tun. Denn Menschen mit einem hohen "IQ“ müßten ganz einfach deutlich mehr Kinder als bisher bekommen. Doch das wird kaum eintreten, weil "intelligente Menschen empfindlicher auf die Umwelt reagieren“.
Dies konnte laut Forschern bereits in den Endphasen "von Rom und Athen“ beobachtet werden, als man in beiden sterbenden Reichen schließlich feststellen mußte, daß sich die Angehörigen der höheren Klassen u.a. wegen zunehmender Existenzsorgen einfach nicht mehr fortpflanzten. Kaiser Augustus erlegte ihnen deshalb noch eine Kinderlosensteuer auf, die die meisten Menschen aber lieber zahlten, statt für Nachwuchs zu sorgen.