Beiträge von Schwundgeldfluechter

    So eine Vermutung habe ich auch.

    Der CN Preis bezieht sich immer auf physische Ware und nicht auf einen "Cash Settled" wie bei der Comex und so. So wird sich die Preisdifferenz vermutlich auf die Dauer einpendeln.

    Das mit der Comex glaube ich nicht. Mag ja sein, dass 95%+ der Futures Cash gesettelt werden, aber Spot ist wirklich Spot, d.h. Abholung des 400-oz-Barrens heute (oder morgen) im Freihafen London, oder so ähnlich.

    Bin gerade mal wieder mit Familie in Bangkok. Da sehe ich gestern im altehrwüdigen MBK Billig-Shoppingcenter einen Goldautomaten. 1 Gramm Singapur-Minibarren für 3.990 Thaibath, macht 102 Euro. Nur mal so zur Info für Interessierte...

    PS: Dass du (wie eben gesehen) diese Stückelung in 1g-Barrenform bei deutschen Händlern schon für 74 Euro erhältst, also mit gerademal rund 2.5% Aufschlag zum Realtime-POG, finde ich erstaunlich.

    Interessante Info, danke. Zu normalen Zeiten kostet der 1g Barren in D etwa Spot +10%, glaube ich. Momentan quellen die Lager wohl gerade über.


    Was kosten denn größere Einheiten in Bangkok so, Barren/Münzen bis eine Unze? Gibt es dort auch was für Schnäppchenjäger unter den Thais?

    Ich habe ja nicht wenige der 10 Euronen 925 und dachte, vielleicht schichte ich mal um und werfe auch ein paar tausend auf den Markt.

    Nun beobachte ich den Heubach seit Tagen und er verkauft alle für 14 Euro.

    Aber maximale Menge 2 [smilie_happy] [smilie_blume]

    Ist ja praktisch wenn er oben steht und im Ankauf 11 gibt. <3

    Ich fand den ja schon immer komisch und hab auch immer beim Mittelwert angegeben, ohne Heubach. Das ist wohl so sein Ding.

    Ja, solche Silber-Angebote sind eher ein Witz. Bei den güldenen lohnt sich so ein Lockangebot schonmal eher, manchmal kann man auch zwei der drei kombinieren.


    Und wenn der Goldheinz einen Euro unter Heubach bleibt, und dafür durchaus mal ne größere Anzahl anbietet, wird es langsam ein richtiges Schnäppchen :thumbup: .

    Nun fantasiert mal nicht über Schieflagen. Wenn ein Händler eine sehr große Position ankauft, macht er gleich danach halt ein Sonderangebot und stellt es bei gold.de ein. Macht z.B. der Goldheiz häufiger, dort oft Franzosen.


    Da bleibt i.d.R. schon noch eine positive Marge hängen ^^ .

    Allerdings bei Schießereien erscheinen sie mir nicht wirklich professionell-rennen durcheinander wie ein Hühnerhaufen.

    Na erstmal müssen die ja Deckung suchen, alle völlig ungedeckt. Zwei verwundete Polizisten (von anfänglich vier). Danach stehen sie in 20+ Meter Entfernung, da triffst du kaum noch was in der Hektik.


    Nach 5 Minuten Polizei in Kompaniestärke vor Ort. Eigentlich ja eine Art bessere Gegend, kleine EFH.

    Möglichkeiten gibt es gar viele.


    Eine mögliche Erklärung wäre, dass die Chinesen nicht nur am Spotmarkt gekauft haben, sondern auch am Terminmarkt mit Lieferung in 3, 6, oder 9 Monaten usw. Normalerweise werden die meisten Kontrakte wohl vor effektiver Lieferung wieder aufgelöst, aber diesmal bestehen die Kunden auf Lieferung. Und nun muss eben rasch das entsprechende Material beschafft und in die vereinbarte Barrengröße und Qualität gebracht werden, koste es was es wolle ^^

    da ich die 50 überschritten habe, werde ich den Silberpreisanstieg nicht mehr in meinem Leben sehen.

    Och, was ich nicht so alles schon erlebt habe:


    2 Ölkrisen

    Die Hunt-Silber-Rally (ich war komplett an der EM-Seitenlinie, besser gesagt ich habe gerade an meinem Humankapital gearbeitet)

    Fall der Mauer

    9/11

    Das Neuland Internet

    Kapitalmarktkrise 2008, besonders die Panik in den Augen institutioneller Kapitalanleger

    BTC und 10.000 andere digitale Tulpen

    Negative Zinsen

    Negativer Ölpreis

    Krieg der Nato gegen Rußland =O

    Ende des US$ als Weltleitwährung, teilweiser Ersatz durch Gold (läuft noch)


    Ich für meine Person weiß jedenfalls, dass ich nicht weiß, was die Zukunft noch bringen wird.

    Ähnlich wie beim Ansparen gibt es auch beim Entsparen den Aspekt, dass halt das Gesamtvermögen vernünftig strukturiert sein sollte, und man sich mit der prozentualen Aufteilung wohlfühlen sollte (worüber man sich aber erst mal im Klaren sein muss).


    Daneben gibt es den Aspekt, dass man die Verwaltung eventuell mal in andere Hände legen muss, wenn man dies selbst nicht mehr bewerkstelligen kann. Ein Sparbuch verwaltet sich sicher einfach, ein Wertpapiervermögen ebenso, aber nur für den, der sich auskennt, und das sind wohl kaum mehr als 20 bis 30% unserer Zeitgenossen. Immobilien sind ganz schwierig, weil arbeitsintensiv, und die mag man zusätzlich zum Pflegefall nicht unbedingt auch noch betreuen.


    Wenn es Standardanlagen sind, sollten EM auch keine großen Probleme machen, mit ein paar schriftlichen Hinweisen, an wen verkauft werden kann (entweder Namen der Händler festhalten, oder Hinweis auf gold.de), dann ist das m.E. Auch noch zumutbar. Horribel wären eine Vielzahl kleinteiliger unterschiedlicher Stücke mit Sammelcharakter, die man entweder nur mit viel Aufwand nach und nach an privat loswird oder unter Wert als Lot an den nächstbesten Händler; bei letzeren solltest du lieber selbst noch tätig werden, solange es die Gesundheit zulässt.

    Die Frau ist BASF Erbin und hat glaube ich einen Teil Ihres Vermögens aufgegeben.

    Was sagen die BWLer dazu? Klingt das vernünftig?

    Vergiss die Theorien von der BWL. Bei dem Wort "BASF" kannst du sowieso aufhören, zu lesen.


    Der Großvater hat Boehringer Mannheim aufgebaut, mit einem Werk auch in Tutzing, inzwischen nach Penzberg verlagert. War der 1. Arbeitgeber meiner Frau.


    Er residierte in der Schweiz und Bermuda, profitierte also von Niedrigsteuer-Oasen. Aus Altersgründen verkaufte er an Roche (CH).


    Die Enkelin, keine Unternehmerin, lediglich Erbin/Verwalterin von Teilen des Vermögens, wirbt heute für höhere Steuern. Die Unterlasserin - ich nenne sie mal so - und indirekte Profiteurin von Niedrigsteueroasen wirbt also dafür, die steuergeplagten Unternehmer im Hochsteuerland Deutschland noch höher zu besteuern. Kein Journalist hat das je thematisiert, aber die sind bekanntermaßen realitätsverlustig.


    Aus Arbeitnehmer-Sicht: die Gehälter waren/sind bei Boehringer/Roche schon ziemlich gut, vor allem bei Qualifikation im MINT- oder technischen Bereich. Die Betriebsrenten waren früher geradezu fürstlich, aber das hat noch unter ihrem Großvater abgenommen, Langlebigkeit und so...

    Das Hamsterrad ist also schon golden angestrichen, Stress in der Arbeit gibt es aber schon, Versetzungen aus betriebsdingten Gründen nach Rotkreuz (CH) beispielsweise, wenn du Pech hast und deine Abteilung verlagert wird.

    Es wird ja grundsätzlich empfohlen, möglichst große Stückelungen zu kaufen, da sich das Aufgeld bei kleinen Größen besonders negativ auf den Verkaufswert auswirkt. Als Standard gilt 1 Unze....

    Ich ging bisher davon aus, dass Gold eine recht sichere Anlage sei.

    Zum ersten Teil: das sagen die, die nicht für zwei Pfennig Ahnung haben. Schau mal auf die Aufgeldtabelle bei gold.de, da gibt es ständig wechselnde günstige Angebote, auch Klein-Münzen, allerdings nie aus dem laufenden Jahr, das kostet immer extra. Letzteres als Kapitalanlage für mich ein No-go, aber bei dir musst du das selber entscheiden.


    Zum zweiten Teil: Sicher sind der Tod und die Steuern, ich bin bekennender Maximaldiversifizierer und Risikominimier (Immo, Aktien-ETFs, paar Festverzinsliche, EM). Ich schlafe und esse gut ^^ !