eine gewaltige energieverschwendung, dies trifft mehr oder weniger auf alle power-to-x verfahren zu.
Ist alles relativ. Flüssige Kohlenwasserstoffe sind unschlagbar, was die Praktikabilität angeht. Speziell bei Straßenfahrzeugen muß man auch den Aufwand für den Tank bzw. die Betankung bei Sprit vs. Gas oder gar Akku sehen und das millionenfach, weil in jedem Fahrzeug. Da kommt es auf ein paar Prozent Wirkungsgrad nicht an. Wenn man mal die Klimahysterie ausblendet, ist der einzige Nachteil am flüssigen Sprit, daß man dafür Öl aus dem Boden holen muß.
Synthetischer Sprit könnte auf die Bedürfnisse einer neuen Motorengeneration zugeschnitten werden, wodurch lästige Nebeneffekte, wie Ruß, NOx usw. vermindert werden. Die Gerüchteküche sagt, daß die Chinesen intensiv daran arbeiten. Da werden sich die Elektro- und Wasserstoffgläubigen in den heiligen deutschen Hallen nochmal kräftig in den Hintern beißen. Für jedes Jahr, das die da verpennen, werden sie fünf brauchen, um den Rückstand aufzuholen. Wenn sie es überhaupt schaffen.
Schnelle Reaktoren, und da besonders der DFR, haben das Potential, den bestehenden "Atommüll" zu verwerten und dabei die Transurane aufzuspalten, so daß dann nur noch Elemente überbleiben, die nach paar hundert Jahren abgeklungen sind. Wenn man nüchtern gegenrechnet, was ein brauchbares Endlager kosten würde, hat man da demnächst Energie, die a) im Überfluß und b) billiger als geschenkt ist, weil sie unterm Strich noch Kosten spart. Demgegenüber fällt die EROI-Betrachtung, die ja natürlich richtig ist, schon fast hinten runter.
Der Massenhysterie gegen "Atom" muß demnächst einmal vernünftig begegnet werden, d.h. nicht mit igendwelchen neuen Parolen, die von der Kanzel herunter verkündet werden, sondern mit Ehrlichkeit. Und dazu gehört, offen einzuräumen, daß die Siede/Druckwasserreaktoren ein Irrweg sind, der z.T. aus militärischen Gründen, aber auch aus Geldgeilheit der Energiekonzerne eingeschlagen wurde. Die haben lieber U-Boot-Reaktoren aufblasen lassen, als das nötige Kleingeld in die Hand zu nehmen, um Technologien zur Marktreife zu bringen, die für den GW-Bereich besser passen.
Bevor aber überhaupt glaubhaft argumentiert werden kann, braucht es bei den Natur-/Ingenieurwissenschaften eine gründliche Selbstreinigung. Solange da mehrheitlich gepredigt wird, was das Klimapolitbüro vorgibt, kann man es vergessen. Das ist dasselbe wie mit dem Pharma/Medizinbereich nach dem Corona-Coup. Das wird noch ein richtig harter Brocken, viel härter als alle technischen Probleme.