Beiträge von txlfan

    Glaube nicht, daß uns die Juristen in irgendeiner Weise weiterhelfen können/werden.


    Den gäbe es aber in diesem Fall, argumentiert Boehme-Neßler: „Es gibt
    bereits das marktwirtschaftliche Instrument eines CO2-Emissionshandels.“
    Bedeutet: Je mehr Schadstoffe eine Heizung ausstößt, desto mehr müssen
    die Eigentümer für sie zahlen.


    Diese Aussage impliziert bereits, daß CO2 ein Schadstoff ist. Damit ist die Kuh auf dem Eis und leider ist es nicht in Sicht, wie sie da jemals wieder runter soll. Diese Assotiation CO2->Erwärmumg->Katastrophe ist in den Hirnen fast schon fest verdratet, selbst bei sog. Naturwissenschaftlern.


    Wie wahrscheinlich ist es, daß es in D Juristen gibt, die bereit sind, die Zirkelschlüsse des IPCC auf den Prüfstand zu stellen? Und wenn es die geben sollte, wie wahrscheinlich ist es, damit durch die Instanzen zu kommen, wenn man z.B. sagt, bereits der Emissionshandel ist verfassungswidrig? Da beißt sich die Katze dann fortlaufend in den Schwanz und am Ende weigert sich das BVerfG, den Fall anzunehmen.


    Bei Covid hat man ja gesehen wie die Juristen ticken, obwohl die Lage da noch halbwegs kompatibel zur juristischen Denke war. Es gab nichts, was man irgendwie inhaltlich durchdringen mußte, die gesetzliche Lage, speziell bei den Familiengerichten, war völlig eindeutig. Dennoch hat es nichts genützt.


    Die Klimasachen werden erst in D erst hinterfragt werden, wenn es Massenarbeitslosigkeit und -obdachlosigkeit gibt. Fürchte ich zumindest. Bis dahin heißt es Ohren anlegen und warten.

    im Auto das alte R12, es wurden wegen Schädigung der Ozonschicht verboten, durch R134a ersetzen

    Ich hatte mal am Rande was mit Kühlanlagen zu tun, da ist das eine oder andere hängengeblieben. Der Teufel liegt im Detail, wie überall.


    Historisch war die Idee wohl, daß vollhalogeniertes Zeugs nicht brennbar bis inert ist und man das daher gern genommen hat. Aber eben auch schwerst abbaubar, falls mal was entweicht. Und früher oder später entweicht fast alles, da muß man sich nichts vormachen. Im Hinterkopf kann man auch haben, daß die Industrie tendentiell einen Chlorüberschuß hat und deshalb jede Gelegenheit gerne nutzt, wo sie das Zeug loswerden kann.


    Ozonmäßig ist Chlor kritisch, deshalb wurde das dann auf Flour umgestellt, FCKW->FKW. Bei Bestandsanlagen muß man sich daran orientieren, was die Hersteller sagen, damit man keine Dichtungen gefährdet u.ä. Bei neu zu entwickelnden Anlagen ist das mehr oder weniger egal, dieser Kompressor-/Drosselkreislauf funktioniert prinzipiell mit allem, was siedepunkt- und druckmäßig halbwegs zu den Betriebsparametern paßt. Gibt ja seit zig Jahren auch Kühlschränke mit Propanfüllung (R290).


    Wie das mit den Wirkungsgraden ist, da bin ich überfragt. Kann sein, daß man mit speziellen Kühlmitteln und darauf ausgelegten Drücken einiges optimieren kann. Und das ist ja bei Wärmepumpen die Crux, daß sie bei tiefen Minusgraden schlecht performen, erst recht, wenn man hohe Vorlauftemperaturen braucht. Da werden einige noch ihr blaues Wunder erleben. Deswegen würde ich für mich selbst notfalls Splitklimaanlagen nehmen, die die Raumluft direkt heizen. Da braucht man die niedrigstmögliche Vorlauftemperatur.


    Aber am PFAS-Verbot wird es nicht scheitern, eher daran, daß es von Haus aus eine Schnapsidee ist. Möchte nicht wissen, wie die Wärmetauscher vor dem Haus aussehen, wenn sie ein paar Jahre vorsichhinoxidiert haben und mit Straßendreck zugepappt sind. Diese engen Rippen sauberzuhalten ist richtig Arbeit...

    Naja, ob der Typ den vollen Durchblick hat? Ich bin weiß Gott kein Freund dieser EU-Bürokraten, aber ob man diese langkettigen vollflourierten Gebilde, wie PFAS, überall reinkippen muß, darüber kann man streiten. Gibt genug andere Kältemittel, z.B. R32. Zur Not funktioniert das auch mit Propan.


    Ich bin gespannt, wie weit sich der Klimabogen noch spannen läßt. Bei diesen Heizungsumbauten wird es die gleichen Exzesse geben, wie bei der Coronawirtschaft, da werden höchst kreative Geschäftsmodelle entstehen und Staatsknete in alle möglichen Taschen umleiten.


    Hinterher stehen dann abertausende Geschröpfte bedröppelt rum, mit reinem Umweltgewissen aber völligen Fehlplanungen im Keller, die sie sich von irgendwelchen Spezialisten haben aufschwatzen lassen. Naja, ganz die Falschen wird es nicht treffen hoffentlich sind sie dann geheilt.

    Beim Geschimpfe auf die Banken nicht vergessen: es ist das erklärte Ziel der Zentralbanken, den Bankensektor komplett zu übernehmen. Zuerst die Kleinen, dann die Großen, dann Zentralbankkonten für alle, vorzugsweise mit Digitalkohle.


    SVB war eher überschaubar ist, paßt insofern ins Bild. CS wäre eigentlich verfrüht, möglicherweise ein Ablenkungsmanöver? Aber was weiß ich, kann schon sein, daß sie jetzt gleich übern Jordan geht.

    Ok, ganz so schnell geht's wohl doch nicht mit der Verdopplung ^^ . Toronto war eben bei 12 C$ und sieht unspektakulär aus, Tief war bei 11,45 C$, mal sehen, ob es dabei bleibt.


    Nichtsdestotrotz wurden an der Börse vorbei 50 MC$ für 2,2 Mio Flow-Through-Aktien bezahlt. Soweit es aus der Meldung hervorgeht sind das aus Sicht von PMET zweckgebundene Mittel und es gibt auch eine steuerliche Sonderbehandlung. Scheint eine verwässerungsarme Kapitalbeschaffung zu sein. Vielleicht kann ja jemand was dazu schreiben, der sich genauer damit beschäftigt hat.


    Dann schaunmermal, mit 50 MC$ kann man viele Löcher bohren.

    Finde ich auch, aber mich fragt ja keiner.


    Andererseits wollen die Leute sich impfen, die hauen sich z.T. um die Spritzen. Solange die WHO das propagiert, warum soll ein Land wie RU nicht als Anbieter auftreten? Dann hat die Westpharmakrake weinigstens Konkurrenz und kann nicht überall nach gusto schalten und walten.


    Jetzt muß man erstmal schauen, wie das bei den nächsten Plandemien läuft, da wird ja auf jeden Fall was kommen.

    Ich werde weiterhin vorsichtig sein und auch Russland gegenüber skeptisch bleiben.

    Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.


    Aber warum sollte RU nicht im Impfstoffmarkt mitmischen wollen? Sie haben ja mit dem SputnikV gezeigt, daß sie Kapazitäten haben und die BRICS kaufen im Zweifel sicherlich lieber bei den Russen ein, als bei Pizer&Co.

    Privatplatzierung durch zu CAD 22,46 :!:
    Was denn da los :thumbsup: 8o

    Verrückt. Hier die eingedeutschte Meldung. So, wie es drinsteht, kann es eigentlich kein Tippfehler sein:


    - Privatplatzierung von Flow-Through-Aktien zu einem Preis von C $ 22,57, was einem Aufschlag von 90 % auf den zuletzt am Montag, dem 13. März 2023, an der TXV-X gehandelten Aktienkurs des Unternehmens entspricht.


    Ich kann es kaum glauben, daß mein Blick in die Kristallkugel derart hingehauen hat. Hätte ich mal zurückgekauft, heul. Ok, gut die Hälfte hab ich noch, und ein gutes Werk getan, Bekannte wollte nen Lithiumtip, die ist am Montag zu 8,30€ mit nem kleinen Betrag rein. Na die wird Augen machen. ^^



    PS:
    Bemerkbar gemacht hat sich o.g. Preis bisher noch nirgends. Mal schauen, wie es aussieht, wenn es in Toronto weitergeht. Aber zumindest der Boden vom Montag sollte jetzt eigentlich betoniert sein.

    kannst Du das bitte mal näher erklären, das interessiert mich.

    Ich kann den Denkansatz erklären, mehr ist es nicht. Es geht um die "65% erneuerbare Energie". Wenn diese Interpretation den Kern der Sache trifft, gibt es unter anderem die Option


    - Wärmepumpen-Hybridheizung (Der Heizlastanteil der Wärmepumpe muss mindestens 30 % betragen. Fossiler Spitzenlasterzeuger)


    Nehmen wir 20kW an, das ist ja die Größenordnung für EFH. 30% davon wären 6kW die von der WP kommen muß. Splitklimaanlagen lassen sich als WP betreiben. Mit zwei solchen Dingern (keine Werbung, gibt auch andere) ist das bereits übererfüllt, lt. Datenblatt bis 4,1kW Heizleistung pro Stück. In dem Moment, wo man auf den Propeller an der Wand zeigen kann, ist die Bestandsanlage ein "fossiler Spitzenlasterzeuger". Und man kann im Sommer noch kühlen, wenn man mag.


    Abwarten, wie das Gesetz verabschiedet wird, da werden ggf. Schlupflöcher sein. Im Zweifel garnix machen, Fristen ausschöpfen, werden eh verlängert, welche Handwerker sollen das denn in der kurzen Zeit umsetzen. Hohe Wahrscheinlichkeit, daß sich die Gretel:innen mit diesem Gesetz verheben und sich der Spieß umdreht.

    Ich hole etwas weiter aus.

    Ja, Du begründest es sehr ausführlich. Der Kollaps wäre tatsächlich unvermeidlich, wenn wir eine exponentiell wachsende Menschheit hätten. Und das Konzept Wind/Sonnenstrom für E-Fahrzeuge ist ein Irrweg, völlig klar.


    Die Menschheit etwickelt sich nach einer S-Kurve, wie eigentlich alles Biologische. Du deutest das ja auch an, allerdings braucht es keine endzeitlichen Zustände, damit "die exponentielle Kurve abknickt", wie Du es andeutest. Wir sind doch bereits im sich abflachenden Bereich, wobei sich das in unterschiedlichen Regionen der Welt zeitlich versetzt abspielt. Aber im Großen und Ganzen kann man es beobachten.


    Energiekonzepte, die ohne Mineralöl auskommen, sind zwar noch nicht marktreif, es stecken aber einige in der Pipeline. Und sie könnten z.T. auch schon durch sein, wenn uns die grüne Ideologie nicht einen Entwicklungsstopp aufgenötigt hätte. Darin liegt durchaus die Gefahr größerer wirtschaftlicher Verwerfungen und die können lokal auch kritisch werden. Was aber nichts neues ist, siehe z.B. Detroit o.ä. Für diejenigen, die sich von solchen Orten nicht lösen können, kann das durchaus katastrophal werden, insofern sind wir wieder d'accord.


    Wie es auch immer kommt, es ist nie eine schlechte Idee, auf alles mögliche vorbereitet zu sein.

    etwaige Bemühungen weniger 100 Mio. Europäer + Kalifornier werden durch einen chinesischen Wirtschaftsaufschwung schnell überkompensiert - bewirken also allenfalls eine Umverteilung des Wohlstands

    und damit auch einen verminderten Einfluß der Klimaspinner. Wächst sich alles aus. Das geht natürlich mit einem deutlich spürbaren Wohlstandsverlust einher. Vermutlich ein geringeres Übel, als die Herrschaft der Gretels.

    Jaja der Postillon, die politisch korrekten Hofnarren. Ziegen- bzw. Bockhaltung im Buntentag wäre ein besserer Gag gewesen und vom Output her noch sehr viel allgemeinwohlverträglicher.


    Aber zurück zur Heizung. Auf EFH-Ebene besteht m.E. noch lange kein Grund zum Aktivismus. Notfalls schraubt man sich halt ein paar Splitklimaanlagen für 800€/Stück hin und schon ist die bestehende Anlage rechnerisch ein Spitzenkessel mit wenigen Betriebsstunden pro Jahr. Das muß dann auch erst mal juristisch bewertet werden.


    Was die EU da ausbrütet (Habeck verkündet das ja nur), trifft in D zuerst die Mieter, die sind in der Überzahl. Wenn die Kostenspirale anläuft, mit den ersten Umbauten,wird das Geschrei nicht auf sich warten lassen. Außer vielleicht in B (EU-Wahl 2019):
    [Blockierte Grafik: https://interaktiv.morgenpost.de/europawahl-berlin/images/europawahl_berlin_facebook.jpg]Dort, in den dunkelgrünen Bezirken, werden die Mieter sicherlich gern einer Ver-x-fachung ihrer Nebenkosten zustimmen, wenn sie dafür dem lieblichen Summen der Wärmepumpe im Altbauhinterhof lauschen dürfen...

    Es wird eine riesige Nachfrage nach Eseln und Pferden geben wenn die Benzinpumpen an der Tankstelle nicht mehr funktionieren. Generell wird langfristig Nutzvieh wieder in Mode kommen.

    Klar, z.B. in der Tretmühle zum Tesla aufladen. Geh.


    Ich geh ja bei den meisten Sachen mit, die Du schreibst, aber das ist ja sehr weit weg. Wie hoch ist eigentlich der Wirkungsgrad solcher Viecher? Also in kWh/a pro Hektar Getreideacker, oder was sie eben futtern. Ich kann mir vorstellen, daß ein Diesel mit Rapsöl besser abschneidet.


    Aber das Szenario sehe ich eh nicht. Sobald es weh tut, haben die Leute keinen Bock mehr auf Gretels.

    Was den Heizungsterror angeht, mal angenommen, Habeck bringt das so durch und man hat das Pech hat, zu den ersten zu gehören, die laufzeitmäßig hintenrunter fallen. Ein paar Jahre lassen sich ggf. rausholen, wenn sämtliche Unterlagen/Aufkleber etc. verschwunden sind, die auf das Einbaudatum schließen lassen. Dann müßte der Schorni das gerichtsfest nachweisen und das geht m.E. nur bauartbedingt. Sofern er sich überhaupt darauf einläßt, wenn er schlau ist, legt er das lapidar als "Alter unklar" zu den Akten.


    "Einbauzeitpunkt vergessen" sollte eine völlig neue Komplikation sein, bis es da Grundsatzurteile gibt, das dauert.


    Man denke sich zwei Anlagen mit baugleichen Komponenten, die eine im Jahr x und die andere im Jahr y installiert. Beide haben vergessen, wann. Als Anhaltspunkt gibt es nur noch den Produktionszeitraum der jüngsten Komponente. Und dann sagt einer, das war ein Sonderangebot, weil der Heizungsbauer die Teile schon 10 Jahre auf Halde liegen hatte und unmittelbar danach insolvent wurde. Name der Firma auch vergessen...


    Das ist jetzt alles nur blöd dahergedacht. Aber falls das kommt, ist das m.E. die richtige Tonlage. Man muß ja nur solange durchhalten, bis die kritische Masse solcher Fälle erreicht wird, dann klappt der ganze Klimascheiß eh in sich zusammen. Oder glaubt jemand ernsthaft, die holen einen mit der GSG9 aus dem Haus, weil der Kessel zu alt ist?

    Was passiert, wenn CO2 auf über 400ppm steigt?


    Um wieviel soll es steigen? Noch bin ich ja guten Willens. Damit wir aus der Endlosschleife rauskommen schlage ich eine leicht geänderte Fragestellung vor: "Was passiert, wenn CO2 auf 800ppm steigt?" Das wäre eine Verdopplung und hätte den Vorteil, daß man sich nicht länger mit den ganzen Kleinklein-Szenarien abmühen müßte. 800ppm sind unerreichbar, selbst wenn man sämtliches verfügbare fossile Zeug, was irgendwie aus dem Boden zu holen ist, so schnell wie möglich verbrennt.


    So, bitteschön, was sagt der Klimatiker dazu? Mal ein Uhrenvergleich: 800ppm sind 0,08%, d.h. wir wären dann immer noch bei weniger als einem Promille CO2 in der Atmosphäre.


    Die Möglichkeiten, die man als landläufiges CO2-Molekül hat, um Planetentemperaturen zu beeinflussen, sind überschaubar. Man kann Strahlungsquanten absorbieren und wahlweise in eine zufällige Richtung emittieren oder als Wärmeenergie an benachbarte Moleküle abgeben. Das werden in den allermeisten Fällen Stickstoff- oder Sauerstoffmoleküle sein. Oder Wärmeenergie von benachbarten Molekülen aufnehmen und quantenweise abstrahlen, wiederum in zufällige Richtungen.


    Um das ersthaft zu diskutieren, ist ein wenig Grundwissen über Gasstrahlung nötig, das man sich aber anlesen kann. CO2 kann über eine Handvoll Frequenzen interagieren, wovon hier nur solche in Frage kommen, die nicht schon von H2O blockiert sind. Letzteres ist nämlich kein Spurengas.

    Ich fürchte, das Problem liegt tiefer.


    Was sich jetzt lautstark hervortut, sind eher diese Blockwart-Typen. Bis vor 15 Jahren saßen die noch unauffällig irgendwo rum. Denen geht es weder ums Klima, noch um die Wissenschaft, die haben aber einen Instinkt dafür, auf welchen Feldern man andere nötigen kann und noch Fleißbildchen dafür bekommt. Keine Ahnung, wie man das in Worte fassen soll, das scheint irgendein Dachschaden zu sein, der aber hinreichend oft vorkommt.


    Der Klimahype bietet Aufstiegschancen für jeden, völlig unabhängig von der Qualifikation. Notfalls pappt man sich zweimal im Monat auf der Straße fest, kommt dafür ins Fernsehen und kassiert immer noch mehr, als beim Amt...

    Wissenschaft ist Zweifel und nicht Gewissheit. Oder der gegenwärtige Stand des Irrtums.

    Exakt. Wahrheiten zu behaupten und Zweifel zu bekämpfen sind Kennzeichen von Religionen. In einer aufgeklärten Gesellschaft sollte es mehrheitlich gelingen, diese beiden Konzepten auseinanderzuhalten. Leider ist dies bei uns, aber auch anderswo, nicht (mehr) der Fall. Der Klimastreit ist nur ein Symptom.


    Was die geistige Offenheit angeht hatten wir um 1800 den vorläufigen Höhepunkt einer Entwichlung, die 300 Jahre vorher mit Luther begann und die Erosion des Vatikans in Gang setzte. Kant brachte das Faß offenbar zum Überlaufen. Seitdem schlägt das Pendel zurück. Hegel, Marx, Freud und die darauf aufbauende Frankfurter Schule haben die Religion als Herrschaftswerkzeug gerettet und die Unis zu den Kirchen der Moderne pervertiert.


    Man muß zur Kenntnis nehmen, daß es Kräfte gibt, die über lange Zeiträume virtuos die massenpsychologische Orgel spielen. Ob zu unseren Lebzeiten noch ein Kraut dagegen wächst? Hoffen kann man ja.