Beiträge von Euroliebhaber

    Der Preis schwankt täglich und Umtäusche kosten Zeit und Geld (Handelsspannen), was Gold zu einer schlechten Liquiditätsaufbewahrung macht. Es macht daher 0 Sinn, alles in Gold zu parken. Da könnt ihr euch noch so sehr über die vermeintlich zu hohen Geldwerte der Deutschen beschweren. Ich habe noch niemanden gesehen, der seine Rechnungen mit Gold bezahlt. Bei Gold als mögliche Langfristanlage gehe ich mit.
    Nur ein persönliches Beispiel: Allein meine liquide Notreserve besteht aus 12 Monatsausgaben. Wodurch meine Sachwertanlagen in einer auftretenden Krisensituation sogar noch geschüzt wären, weil ich sie dann nicht zu jedem Preis auf den Markt werfen müsste. So etwas ist allein im Zuge der allgemeinen Coronakrise zigfach geschehen, weil Anleger in Liquiditätsengpässe gerieten. Auch hier galt: Auf jeden Verkäufer traf ein Käufer und andersherum.

    Mangelhaftes Geldmanagement vieler Anleger ist kein Argument für Sichteinlagen, die jederzeit gesperrt oder mit Minuszinsen versehen werden können.


    Deshalb: Ist diese Reserve real oder nur virtuell vorhanden? Das ist auch etwas, was nicht verstanden wird und der entscheidende Unterschied zwischen Gold und Bargeld sowie Bankguthaben ist.


    Deshalb: Bist du Gläubiger deiner Bank oder ist deine Reserve tatsächlich ohne Einschränkungen verfügbar? Der Blick z. B. nach Zypern sollte erklären, warum das wirklich wichtig ist.

    Mal davon abgesehen, dass jeder über eine Liquiditätsreserve verfügen sollte und ungefähr 30.000 € pro Kopf nicht außerordentlich viel wären, begeht ihr einen entscheidenden Denkfehler: Dieses Geld würde nicht verschwinden, wenn davon beispielsweise Sachwerte wie Edelmetalle gekauft würden, sondern es würde sich bloß auf anderen Konten ansammeln. Dessen Halter ihr dann wiederum anprangern würdet. Eine niemals endende Geschichte.


    Wer Gold kauft, kauft keinen "Sachwert", sondern weltweit akzeptiertes, echtes Geld. Geld, das jederzeit in der gewünschten Menge gegen ein gesetzliches Zahlungsmittel eingetauscht werden kann. Worauf man sofort wieder "flüssig" ist. Muss man bei dir jetzt beim Urschleim anfangen und das ganz kleine 1x1 erklären?


    Mir scheint etwas ganz anderes eine "niemals endende Geschichte" zu sein: nicht endende Trollbeiträge von Leuten, die noch nichtmal die simplesten Eigenschaften von Gold begriffen haben.

    Bin mit einer spekulativen Position eingestiegen, da der Chart sehr interessante Divergenzen und einen überstandenen Ausverkauf zeigt. Sowohl RSI als auch MACD steigen seit geraumer Zeit trotz fallender Kurse, was einen nahenden Trendwechsel nahelegt. Wichtig: das ist eine rein charttechnische Betrachtung.


    Das die Hedgerei komplett hirnverbrannt ist, darüber müssen wir nicht reden. Aber irgendwann kommt mal eine technische Reaktion.



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    @Dionicar


    So ist halt jeder in seinem eigenen Film unterwegs und sieht, was er sieht. Sonst kämen Märkte letztlich ja auch nie zustande... Ich bin der Überzeugung, dass am Freitag die Umkehr stattgefunden hat und dass uns jetzt spektakuläre Wochen und Monate ins Haus stehen.


    Hier mal mit Tagesschlusskursen mit weniger "Noise", wie die Amis so schön zu sagen pflegen.
    Zunächst der Goldanstieg seit 2019, die Abwärtstrendlinie der August- und Januarhochs wurde übersprungen, die Herbst 2019 gebildete Aufwärtslinie hat gehalten. Der Flashcrash entpuppt sich Fehlausbruch bzw. dreiteilige ABC-Korrektur und 2 der neuen Aufwärtswelle.


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    Hier das letzte Jahr in 4 Stunden. Im Zoom sieht man deutlicher, was da am Freitag passiert ist. Wir sind aus dem Abwärtstrendkanal raus und haben schön am Tageshoch geschlossen. Über 1.850 geht die Luzi ab.


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    Was die Minen angeht, gucke ich ja immer auf den Platzhirsch. Und da sieht's so aus:


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    25% Korrektur vom Allzeithoch sind abgeschlossen, jetzt geht es wieder nach Norden. Sobald das Dreieck nach oben verlassen wurde, wird es spaßig.


    Die Frage ist halt, was die Chartisten aller Länder sehen, wenn sie sich dieses Wochenende und Anfang nächste Woche die Charts ansehen, nachdem sie Powells "Die-Inflation-interessiert-uns-nicht" - Ansprache haben sacken lassen. Das, was Du siehst oder das was ich sehe?


    Ich habe da so eine Vermutung und bin überzeugt, dass man jetzt dabei sein MUSS. Weil der nächste Aufwärtsschub viele vor allem deshalb auf dem falschen Fuß erwischen wird, weil er so wuchtig und irreversibel sein wird.

    Dann erwarte mal schön weiter. Ich habe heute nochmals Cash abgebaut und zugegriffen.


    Die Fed hat heute den Dollar offiziell beerdigt, indem sie die für jedermann sichtbare Inflation für irrelevant erklärt hat.


    Jetzt muss man nur noch warten, bis die Stagflation in ihrer unnachahmlichen Art und Weise alles wegfrisst, was an realem Wohlstand übrig geblieben ist. Zu blöd, dass jeder zweite amerikanische Haushalt eine Wumme unter dem Kopfkissen hat. Wird nicht einfach, die Bevölkerung weiter gegeneinander aufzuhetzen nachdem klar wird, wer hier was verbrochen hat. Trump dürfte heute ein Fläschchen entkorkt haben.


    Was den POG angeht: warten wir mal ab was passiert, wenn die 1850 übersprungen werden. Sind ja keine zwei Prozent mehr. Ich schließe mich da ganz @cadafi an. Wir haben mit der nächsten Aufwärtsbewegung von Gold eine Phase vor uns, die hochinteressant wird, weil sie eine Menge Leute auf dem falschen Fuß erwischen wird. Vor allem die, die auf tiefere Preise warten.

    @Edel Man


    Es ist ja alles richtig im Bezug auf das Treiben der USA in den letzten Jahrzehnten. Aber ich halte es einfach für grob fahrlässig, den Faktor Dummheit (und Gier) bei Powell und Co. zu vernachlässigen. Powell selbst ist bis zur Halskrause in ETFs invstiert, vor allem vom Russel 2.000 (weswegen ich mir einen kleinen Put gegönnt habe).


    Der ganze Fed-Verein schwebt in einer kompletten Wahrnehmungsblase, das ist meine feste Überzeugung. Ab jetzt heißt es: immer der Musik hinterher.


    Nebenbei, der "gelungene" Abzug aus Afghanistan hat doch z. B. gezeigt, dass der Kaiser nicht mal mehr Feinripp an seinem abgemagerten Hintern trägt. Es kommen spannende Zeiten auf uns zu!

    Das alles Entscheidende steht am Ende der Rede:


    Auch nach dem Ende unserer Ankäufe von Vermögenswerten werden unsere hohen Bestände an längerfristigen Wertpapieren die akkommodierenden finanziellen Bedingungen weiterhin unterstützen.


    Der Zeitpunkt und das Tempo der bevorstehenden Reduzierung der Ankäufe von Vermögenswerten soll kein direktes Signal für den Zeitpunkt der Zinserhöhung sein, für die wir einen anderen und wesentlich strengeren Test formuliert haben. Wir haben gesagt, dass wir das Zielband für den Leitzins so lange auf dem derzeitigen Niveau halten werden, bis die Wirtschaft Bedingungen erreicht hat, die mit maximaler Beschäftigung vereinbar sind, und die Inflation 2 % erreicht hat und auf dem besten Weg ist, 2 % für einige Zeit moderat zu übersteigen. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns, um die Höchstbeschäftigung zu erreichen, und die Zeit wird zeigen, ob wir die Inflationsrate von 2 % auf Dauer erreichen werden.

    Alles bleibt wie es ist, Feuer frei aus allen Rohren. Der Irrsinn kennt einfach keine Grenzen, Simbabwe wir kommen.


    Gold long, long, long. Denn weder Powell noch ein anderes Mitglied der FED hat den exponentiellen Charakter der Inflation begriffen.

    Resolute ist ein großer Scheißhaufen. Zum Glück ist meine Position so klein, dass sie fürs Gesamtdepot keine Rolle spielt und daher zur Not als abschreckende Mahnung dienen kann, endlich mal die Finger von einem verlockenden Zock zu lassen, wenn das Management absolut nix taugt.


    Aber sie sitzen eben nach wie vor auf einer Menge Gold. Und vielleicht kommt ja mal ein fähiges Gesicht in den Vorstand des Grauens und reisst das Steuer herum. :rolleyes:


    Alleine schon diese Aussage des CEOs:


    "Unsere Organisation hat in der ersten Hälfte des Jahres 2021 einen bedeutenden Wandel durchlaufen, der zu neuem Enthusiasmus und Fokus geführt hat. Die betriebliche Leistung in diesem Zeitraum spiegelt dies wider, da die Untertagemine Syama im Juni-Quartal eine Rekordproduktion erzielte, die mit dem Durchsatz sowohl im Sulfid- als auch im Oxidverarbeitungskreislauf von Syama einherging. Leider wurde diese Leistung durch niedrigere Abbaugehalte in den Sulfid- und Oxidbetrieben von Syama wieder aufgehoben."


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

    Man hat also mehr von weniger ausgebuddelt, Spitzenleistung. Und dann müssen Abschreibungen in Höhe von fast 175 Mio. vorgenommen werden...


    Der Buchwert der gesamten Bude ist von Dezember 2020 bis zum 30.06.2021 von 815 auf 577 Mio gefallen! Das heißt also, innerhalb eines halben Jahres ist der Wert um 30% geschrumpft.


    Würde ich sie Stand heute kaufen, wenn ich sie nicht hätte? Auf keinen Fall.

    @woernie


    Nur 1.350? [Blockierte Grafik: https://www.goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/wink.png]



    Wir wissen doch alle, dass bei dem morgigen Treffen wieder nur heiße Luft produziert wird, da die Fed schlicht nicht tapern kann, ohne den Zusammenbruch des Aktienmarktes zu riskieren. Also wird ein bisschen Drohkulisse aufgebaut, so getan als ob und alles geht weiter wie bisher. Bis es richtig knallt.


    Das Schöne an allen bekannten Chartmarken ist ja nunmal, dass man unbegrenzt Papiermunition nachladen kann, um zu versuchen, den Kurs unter diese Marken zu bekommen.


    Die Frage aller Fragen ist nur: Warum zum Kuckuck ist das bis jetzt nicht gelungen? Gelegenheiten gab es genug. Und noch nicht einmal beim kürzlichen Flashcrash konnte der Kurs nachhaltig drunter geprügelt werden. Mitten in der Nacht, bei geschlossenen asiatischen Börsen, während der Urlaubszeit, mit allem drum und dran.


    Die Antwort ist für mich ganz klar: weil wir nicht die einzigen Knallköppe sind, die sehen was los ist. Und weil genug Kauforders im Markt liegen. Von Leuten die genau wissen, auf welchen tönernen Füßen der Dollar steht.


    US-Inflationsrate nominell:


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    US-"Kerninflation" ohne Energie und Lebensmittel:


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    Transitory? Am Arsch, wie man bei uns sagt. Ich weiß, dass ich hier penetrant den Dauerbullen gebe, aber mir ist das bisschen auf und ab völlig egal. Denn wir vergessen auch eins immer wieder: unsere Währung ist noch mieser als der Dollar.

    @Euroliebhaber


    ganz so will ich das nicht stehen lassen!


    solche Großprojekte müssen gemäß EU international ausgeschrieben werden und da restde der eu die schei im a rührt, macht restde das natürlich.

    Nachvollziehbar, allerdings nicht im Fall von straßen.nrw. Ich hatte tiefe Einblicke in Internas schon während der Planungsphase und habe einige der handelnden Personen erlebt. Glaub mir, denen würdest Du privat nichtmal die Planung eines Geräteschuppens für den Garten anvertrauen...

    Früher nannte man sowas mäkelig. Ich glaube der neue Begriff ist wohlstandsverwahrlost :D

    Ja, aber genau andersherum. Wer der Meinung ist, dass Linsen- oder Ravioli-Mampf aus der Dose irgendeinen echten Geschmacks- oder Nährwert hat, hat nicht nur aufgehört zu schmecken, sondern kann auch nicht rechnen.


    Beispiel Linsen, als schwäbische Variante mit Spätzle der All-Time-Klassiker für ein äußerst leckeres und gesundes Arme-Leute-Essen.


    1 kg Linsen liegt bei rund 3 Euro.
    1 kg Spätzleteig kosten knapp 2 Euro.


    Gewürze und Co. solten eh vorhanden sein, aber sei's drum.


    Vergleichen wir das jetzt mal mit einem Doseninhalt, zum Beispiel dem unsäglichen Erasco Linseneintopf, im 6er Pack für rund 16,- Euro zu haben. Da würgt es mich schon beim Blick auf die Zutatenliste.


    https://www.netto-online.de/er…0-g-6er-pack/p-2165006000


    100 Gramm Doseninhalt ergeben


    4,2 g Eiweiß
    9,5 g Kohlenhydrate
    2 g Fett.


    Brennwert 77 Kalorien, Kosten: 0,34 Euro für 100 g.


    Jetzt 100 g DIY-Gericht im gekochten Zustand:


    17 g Eiweiß
    41 g KH
    2 g Fett


    Brennwert ca. 250 Kalorien, Kosten: 0,25 Euro für 100 g.


    Im Nährwert sind wir um den Faktor 4 besser bei rund 25% Kostenersparnis (den Strom zum Kochen und Gewürze rechne ich mal drauf). Also ich weiß, welche Wahl zu treffen ist...

    Auch wenn es etwas abschweift, das Stahlproblem ist ebenfalls zum großen Teil hausgemacht - nicht zuletzt durch Skandale der "öffentlichen Hand".


    Beispiel Rheinbrücke bei Leverkusen: Hier musste es ja unbedingt die Porr AG mit aus China herbeigekarrtem Billigstahl sein, der sich dann natürlich als Schrott entpuppt hat. 30 km den Rhein runter wäre ThyssenKrupp am Start gewesen, aber nein, die Heckenpenner von Straßen.nrw wussten ja alles besser.


    https://www.wiwo.de/unternehme…entschieden/25808210.html