Beiträge von Euroliebhaber

    Das ist in dieser Aussage natürlich auch falsch.


    Wenn ein Krügerrand innerhalb eines Jahres 20% an Wert zulegt, ist man natürlich auch diese 20% "reicher" geworden. Ob man das macht oder nicht ist eine andere Frage.


    Aber ein Wertzuwachs bleibt ein Wertzuwachs.

    Guck einfach nach, welche Bundesbank-Filiale in Deiner Nähe geöffnet hat. Da kannst Du die Dinger rollenweise mitnehmen - im übrigen nicht die schlechteste Idee, wenn man die Kombination aus Bargeld mit eingebautem Inflations-Hedge haben will. ;)

    Gibt es noch wen, der die Meinung von Jamie-Dimon vertritt?


    Wenn das einer von 100 Forumsmitgliedern denkt, mach ich mir keine Sorgen, bei 30-40 von 100 würde ich mal mein Investment überdenken … ;)ich nichtIch ni

    Ich nicht, bin allerdings aber auch nur wegen des Euros in der Edelmetallversicherung. Dass diese Witzwährung keinen Bestand haben wird, erkennt jeder mit einem Grundkurs VWL.

    Jede Kursentwicklung hat ihren Grund. Westgold mag günstige fundamentale Daten haben. Aber sowohl auf 5-Jahressicht und im Vergleich der letzten 6 Monate wird Westgold von Gold selbst klar ausperformt (vom GDXJ auch und der läuft wirklich bescheiden).


    Deshalb lasse ich die Finger von der Aktie, denn die Gründe dafür liegen ganz klar in dem hirnverbrannten Hedging, das @HansE oben dankenswerterweise erwähnt hat. Wenn eine Zockerbude wie Wiluna eine Quartalsproduktion für einen Spotpreis für 2.000 US $ absichern kann, sollte ein mittelgroßer Produzent wie Westgold erst recht in der Lage dazu sein.


    Sind sie es nicht, riecht es für mich seltsam. Entweder zieht da jemand massive persönliche Vorteile raus (Korruption?). Oder es liegt unfassbare Inkompetenz vor. Beides keine Gründe, die Aktie zu kaufen.

    Richtig, die Pferde wollen bzw. können nicht mehr saufen.


    Auf CHECK24 kannst Du dir 1.000 Euro zu -0,4% pumpen:


    https://www.check24.de/kredit/minuszins/


    Aber eben auch kein Zeichen für Deflation, sondern dafür, dass die Nachfrageseite immer mehr absinkt.


    Weil man eine Volkswirtschaft eben nicht per Dekret folgenlos an- und ausknipsen kann. Die einzige Möglichkeit, das zu lösen besteht in ständig steigenden Preisen, um den Kaufprozess in Gang zu halten oder Repression durch Minuszinsen. Schwer, solange es noch Bargeld gibt.

    Naja, wir haben beim Gold immerhin einen Anstieg von fast 250 $ innerhalb von 2 Monaten. Das hat dazu geführt, dass wir technisch so überkauft sind wie seit dem Allzeithoch nicht mehr, da ist eine Korrektur ja weder überraschend noch ein Beinbruch...Silber ist über 20 % gestiegen, da darf es auch mal 5 % zurück gehen.


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    Freuen wir uns doch darüber, wenn die Preise nochmal zurückkommen. Dafür rappelt es dann umso mehr, wenn die 2.000 bzw. 30 das nächste Mal fallen.

    Vartian dürfte der Meinung sein, dass es sich bei den derzeitige Preisanstiegen nicht um Inflation, sondern um Teuerung aufgrund der zusammengebrochenen Lieferketten handelt. Damit liegt er grundsätzlich ja auch nicht verkehrt. Weniger Angebot = höhere Preise. Hat mit Inflation ja auch nix zu tun, wenn nur noch eine Wurstbude in Köln Currywurst verkaufen darf und deshalb 10 € aufruft. Wir kennen das ja alle vom Flughafen, wenn man dem Check-In plötzlich Durst bekommt und für das Mineralwasser horrende Preise latzen darf.


    Auch der Hoheprediger der deflationären Depression, Günter Hannich, vertritt die gleiche Ansicht und postet unbeirrt entsprechende Durchhaltevideos aus seinem Wohnzimmerbunker - dieses Mal muss er kommen, der Zusammenbruch, nachdem schon wieder 10 Jahre Bullenmarkt verpasst wurden. :D


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    Mit der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes hat Hannich prinzipiell auch Recht, allerdings übersieht er ebenso wie Vartian, dass das Geld sehr wohl ausgegeben wird: für Häuser und an den Aktienmärkten.


    Deshalb haben wir mittlerweile auch wieder eine veritable Immobilienblase, die sogar alles in den Schatten stellt, was während der Subprime-Krise am Start war.


    https://fred.stlouisfed.org/graph/fredgraph.png?g=EgkY


    Auch bei uns in der Gegend werden für die letzten Schrottbuden atemberaubende Preise aufgerufen, "Betongold" halt.


    Wenn Vartian günstige Bewertungen im Nasdaq sieht, ist das natürlich ein Witz, aber er schwebt halt in seiner eigenen Welt (tun wir ja alle).


    Der prinzipielle Denkfehler von Vartian, Hannich und Co. liegt darin, dass sie die klassische Inflationsschule vertreten, die da heißt: "Gütermengenausweitung plus Lohnsteigerungen plus Umlaufgeschwindigkeit ergeben Inflation".


    Der Blick nach Venezuela oder Zimbabwe zeigt ganz klar, dass das Quatsch ist. Das einzige, was da ausgeweitet wurde, war die Zahl der Banknoten. Hat gereicht. Wenn man Inflation als systematische Währungszerstörung ansieht, liegt man näher bei der Wahrheit. Aber wem sage ich das hier ;-).

    Zum Wochenende auch noch was von mir. Habe mir Gedanken um Silber und die Indizes gemacht. Silber sehe ich noch nicht auf dem Weg nach oben, warum seht Ihr hier:


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    Im Tageschart sieht Silber für mich korrektiv aus. In der Wochenansicht glaube ich an einen weiteren Rücksetzer, bevor es dann in die Stratosphäre geht. Wir können problemlos bis 30 kommen und wären dann immer noch nicht ausgebrochen. Außerdem mahnt die Saisonalität noch dazu, zu warten.


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    Muss nicht so kommen, aber ich warte erst noch ab, bevor ich pyhsisch all in gehe. Ich habe die Kursrutschen von 2008 und 2011 mitgemacht und bin daher etwas vorsichtiger als die Apes bei Wallstreetsilver.


    Silber hat ja die Doppelfunktion Geld/Rohstoff, während Gold "nur" das ultimative Geld ist. Was, wenn die Märkte zurückgehen, weil das Vertrauen futsch ist?


    Hier der S&P im Tageschart: oben, oben, oben. Der RSI ist seit geraumer Zeit auf dem Rückzug.


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    Der Wochenchart: einfach nur pervers wenn man weiß, welche Müllwerte und Witzbewertungen da unterwegs sind. Es ist alles für den großen Knall angerichtet, RSI und MACD sprechen eine deutliche Sprache. Obwohl: vielleicht wird es auch der zermürbendste Salamicrash aller Zeiten. Wer weiß, auch wenn das angesichts der Hebelung im Markt unwahrscheinlich ist.


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    Und wie sieht der Nasdaq aus? Nicht vergessen: Trotz Rekordzahlen ging es für Apple nicht mehr weiter hoch, die Luft war einfach raus. Tageschart, was für ein geiles Doppeltop. Weder RSI noch MACD haben den Anstieg auf das Allzeithoch mitgemacht.


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    Der Wochenchart ist der blanke Wahnsinn. Man beachte RSI und MACD.


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    Zum Abschluss der Wilshere 5.000. Hier ist alles versammelt, was an Aktien in den USA kreucht und fleucht.


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    Ohne Worte. Ich bin ganz ehrlich: mir geht gerade der Arsch auf Grundeis und ich habe überlegt, ob ich nicht auch alle Minen verkaufen soll. Mache ich aber nicht, da keiner weiß, wie es wirklich weitergeht. Also bleibt es bei 50 % Cash. Auch wenn das vielleicht zu wenig ist. Neulich war bei Kitco der Trader Chris Vermeulen. Er eröffnete dem staunenden Moderator, dass seine Cashquote bei 100 % liegt. Oha.


    Das, was da kommt, hat die Welt noch nicht gesehen, da lege ich mich fest. Und die Dreckssäcke wissen ganz genau, warum die Banken rekapitalisiert wurden. Schönes Wochenende!

    Jaja, der Dirk Müller mit seinen teuren Abos...

    Für mich zeigt alleine schon das Timing, dass Müller eine Luftpumpe ist, der lediglich (das zugegebenermaßen aber sehr geschickt) Profit aus seiner Prominenz schlägt.


    Hätte er die Cochones gehabt, Anfang März zum Einstieg bei den Minen zu trommeln, ok. Aber erst, nachdem Gold schon wieder 200 $ rauf ist? Hier mal der Vergleich von Harmony zum Müller-Fonds. HMY gab's im Februar/März für knapp 3 Euro, seitdem sind sie über 40% gerannt. Der meiste Speck ist am Anfang eines Anstiegs da, da muss man doch für seine Kunden trommeln.


    Harmony hat eine Dreimonatsperformance hingelegt, die Müller in Gänze mit seinem Witzfonds nicht geschafft hat.


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    ich sehe überall sich zuspitzende Dreiecke... Mir fällt es schwer zu sagen, aber ein Ausbruch ist die nächsten Stunden drin... und - ohje... die Erfahrung zeigt... wir hören uns dann hier wieder ;)

    Ja. Ich habe meine Cashreserve nicht angerührt, weil am Aktienmarkt der pure Wahnsinn tobt. Wie lange das noch gutgeht, steht in den Sternen. Aber wenn es knallt, dann kann es auch bei den Metallen schnell im zweistelligen Prozentbereich korrigieren. Wie gesagt, kann, nicht muss. Aber ich verliere lieber ein paar Prozent durch Inflation auf dem Tagesgeldkonto als kein Pulver trocken zu haben, wenn der schwarze Schwan vorbei schwimmt.


    Ganz klar: die Hebelung ist aberwitzig und dementsprechend wird alles aus den Depots fliegen, was Geld bringt. Denn alle Leute verkaufen ja das gleiche, wenn sie per Margin Call aus der Türe befördert werden. Übersetzt: mir ist die Lage nicht geheuer.

    aktuelle Aussage von zwei Großhändlern: Material gibt's, wenn die Form egal ist, maximal noch sechs Wochen. Dann wurden alle Lieferungen geliefert und was danach noch kommt ist homöopathischen. Läuft aktuell schon über anteilige Zuteilung.


    Schau ma mal wie es kommt.

    So einen Kappes glaube ich keine Sekunde. Mein Nachkaufzeitfenster für physisches Silber liegt immer noch im Juni. Denn irgendwann muss es am Aktienmarkt knallen. Und dann bekommen auch unsere Metalle nochmal ordentlich einen verpasst, bevor es in Richtung Umlaufbahn geht.


    Gold und Silber werden erst wirklich relevant, wenn das Vertrauen in den Aktienmarkt verloren geht und dieser als Inflationsschutz ausfällt!

    Also ich wäre sehr vorsichtig bei Zu- oder Nachkäufen. Man darf nicht vergessen, dass auch das wichtige Türkei-Asset im Land eines unzurechnungsfähigen Islamisten liegt. Die Kursbewegung der letzten Tage könnte auch erstmal nur eine technische A-B-C Korrektur sein. Ich würde auf jeden Fall mit Käufen warten, bis es wieder nachhaltig über 9 US-$ geht.

    Hallo zusammen,


    wollte nur mal kurz darauf hinweisen, was beim Platzhirsch momentan so los ist.


    Newmont auf 5 Jahres-Sicht, müsste jetzt in der Welle 5 der 3 der großen 3 sein:


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    Und hier der Blick auf den 21-Jahres Chart. Wir sind jetzt an der riesigen Widerstandszone bei rund 72 Dollar angekommen. Kurzfristig natürlich überkauft, aber wenn die Hürde nach einem Rücksetzer übersprungen wird, ist der Weg frei zum alten Allzeithoch bei 108 $ aus dem Jahr 1987 (!).


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    Und da Newmont ja gerne den Weg für den Sektor vorgibt... :whistling:

    Läuft er jetzt an, der Abverkauf der Aktienblase? Das würde bedeuten, dass mit Hochdruck alles aus den gehebelten Depots fliegt, was schnell zu versilbern ist - sorry für das Wortspiel ;-).


    Hier mal ein Blick auf den Nasdaq Composite, der ein sauberes Doppeltop ausgebildet haben dürfte.


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    Das Ding kann auf 8.000 Punkte fallen, ohne den langfristigen Aufwärtstrend zu verletzen!


    So oder so müssen wir da jetzt durch. Und zwar solange, bis die Kohle aufgrund der steigenden Inflation und des Vertrauensverlustes in den Aktienmarkt zu den Rettungsbooten "Edelmetallen" fließt. Bis dahin heißt es jammern und zugleich alles zu verhökern, was man nicht mehr braucht, um es in Unzen umzuwandeln.

    Hatten wir den Schwachsinn schon?


    "Die Koalition hat lange um die Frage gerungen – jetzt steht die Einigung: Die Kosten des nationalen CO2-Preises für Heizenergie tragen zu 50 Prozent die Vermieter. Das haben Union und SPD an diesem Mittwoch im Rahmen eines „Klimapakts“ beschlossen, dem in den nächsten zwei Wochen noch ein Sofortprogramm mit Maßnahmen zur Umsetzung der Klimaziele folgen soll."


    Wahnsinn. Immer wenn man meint, dass die Dilettantentruppe den Gipfel der Unfähigkeit erreicht hat, setzen die Vollpfosten noch einen drauf. Der Neubau von Mietwohnungen dürfte sich jetzt zügig gen null einpendeln. Man muss ja wahnsinnig sein, wenn man sich dieses sozialistische Kasperltheater antut.


    https://www.handelsblatt.com/p…sten-tragen/27183896.html

    @ Mortarion: Ich habe mir angewöhnt, immer erstmal einen technischen Fehler in Betracht zu ziehen, bevor ich andere zu kompletten Vollidioten abstemple.


    Du handhabst das offensichtlich anders, aber hast jetzt Deinen großen Auftritt gehabt. Jeder, wie er kann. <X