Beiträge von inspirare

    Etwas inspiriert von Caldera, s Eurochart habe ich jetzt nach stundenlangem Nachdenken den Fahrplan festgelegt:

    Der Stoppkurs €/ $ 1,063 entscheidet über den Verbleib meiner US- Anleihen im Depot. Spätestens mit Erreichen dieser Marke fliegen die Anleihen raus und ich nehme die aufgelaufenen Gewinne mit. So wenig ist das ja nicht :) Dann handle ich wieder nach einem meiner Lieblingssprüche: Das Geheimnis meines Erfolgs? Ich habe immer zu früh verkauft.

    Den Stoppkurs ziehe ich natürlich entsprechend weiter runter, sollte es der Markt mit neuen Tiefs hergeben. Und dann ist auch gut für dieses Jahr, man soll aufhören, wenn es am schönsten ist.

    Wäre natürlich super, wenn Du die Aussagen von Trump zu den BRICS dazu postest oder verlinkst. So können wir nur suchen oder raten. ?)

    Oh sorry, ich bin davon ausgegangen, dass das jeder schon mitbekommen hatte. Es gab auch schon mehrere Fäden hier im Forum, wo es eingestellt war.


    Alles kann man nicht haben. Wenn Trump, wie Du richtig vermutest für niedrige Zinsen sorgt, schwächt das den Dollar und stärkt das ...?


    LG Vatapitta

    Und genau das ist eben die Frage. Sollten die Zinsen in den USA fallen würde der Dollar nur dann schwächer zum Euro, wenn die EZB ihre Zinsen konstant halten würde. Stichwort Zinsdifferenz. Glaubst du daran? Ich nicht. Die EZB würde sofort ebenfalls die Zinsen senken, wenn es die FED macht.

    Wir sollten ausserdem nicht vergessen, dass Europa nach derzeitigem Stand im Kampf der Großen der große Verlierer ist. Lass mal heute noch die Regierung in Frankreich platzen, die "Chancen" stehen so schlecht nicht, dann ist die nächste Baustelle da...

    Ich muss mal wieder laut denken. Mir hilft es, wenn ich Wochen später meinen eigenen Müll erneut lesen kann. Sorry, wenn es jemanden auf den Zeiger geht.


    Für mich persönlich ist dieses WE durch Trumps (absichtliche oder versehentliche?) Äußerungen zu den BRICS ähnlich relevant wie damals im Frühjahr 2022 das Einfrieren der russischen Vermögenswerte. Ich würde es sogar fast auf eine Stufe stellen.

    Damals wurde für alle Welt öffentlich, was der Westen schon immer im Hintergrund gemacht hat. Den Dollar als Waffe zu nutzen. Seit gestern ist für alle Welt öffentlich, dass im Westen offensichtlich nahezu schon Panik hinsichtlich der Bestrebungen des globalen Südens, die Dollardominanz zu brechen, herrscht.


    Für mich steht nicht erst seit gestern fest, dass keine Seite freiwillig zurück ziehen wird. Es wird wohl darauf hinaus laufen, dass derjenige "gewinnt", der am längsten aufrecht stehen kann. Diplomatie können wir wohl vergessen, so sehr ich das bedaure. Damit wird das Zollthema sicher wieder prominenter, schaden wird auch das beiden Seiten. Die Krisen- und Kriegsherde werden tendenziell auch eher mehr als weniger, wie wir gerade ohnehin erleben. Mögliche Teuerungsschübe durch Zölle und damit gestörten Lieferketten stehen die brutalen deflationären Tendenzen durch Arbeitsplatzabbau und den Auswirkungen der Zinsen auf die Nachfrage gegenüber. Und das alles in einem Umfeld von Aktien, Edelmetallen, Rohstoffen und Zinsen, die so sind wie sie sind.


    Wie übersetzt man das alles in Anlagestrategie?

    Aktien halte ich privat momentan für zu gefährlich, deshalb beträgt meine Depotquote dort weniger als 2%. Trotz saisonal hervorragender Zeit.

    Mein knapp 50%-iger Depotanteil in US- Anleihen wurde aufgebaut um von den (eigentlich zwangsläufigen) Zinssenkungen und dem (eigentlich auch zwangsläufigen) Euroabsturz zu profitieren.

    Nur mit diesen Äußerungen Trumps, sind da noch beide Annahmen gerechtfertigt?

    Das nenne ich mal einen "interessanten" Tag.

    Öl und Gold könnte man mit dem Nahen Osten erklären. Dazu passen aber die Anstiege der Anleihen und die nur zaghaften Aktien nicht.

    Nimmt man als Erklärung den vorgestellten US- Finanzminister passen zwar irgendwie die Anleihen (aber eigentlich auch nicht wirklich), aber die Aktien sprechen auch hier dagegen.

    Bitcoin passt weder in die eine noch die andere Begründung.

    Und mischt man beide Begründungen, dann passt gar nichts mehr.


    Es gibt nur ein Szenario was alles erklären würde: Der Markt schüttelt die aktuellen militärischen Krisenherde ab und konzentriert sich auf die geldpolitischen Fundamentaldaten. Und die sagen recht eindeutig: Aufziehende Deflation.


    Meine Aktienquote liegt seit heute bei exakt 1,61%. Hatte ich, soweit ich mich erinnern kann, nur ganz am Beginn meiner Börsenzeit. So gefühlt 5 Tage nach der ersten Depoteröffnung.

    Das kann ganz böse schief gehen, also in Richtung Opportunitätskosten gedacht. Aber ist mir jetzt gerade relativ egal...

    Ich bin gespannt, ob die hochbegabten Wirtschaftsprofis in Brüssel, Berlin, Paris, Rom...vielleicht jetzt verstehen. Seit 8.00 Uhr heute morgen hagelt es Wirtschaftsdaten aus der Eurozone, die den ganzen wirtschaftlichen Selbstmordkurs dieses Kontinents in Zahlen fassen. BIP Deutschland und vor allem die EMI. Schrumpfung auf der ganzen Linie. Die Briten sehen langsam übrigens auch angeschlagen aus.

    Das Währungspaar €/$ macht das (vorläufige) Tief bei knapp über 1,03 in einem kleinen Minicrash.

    Tja, liebe EZB, und nun? Eigentlich müßtet ihr schnellstens mit den Zinsen runter um überhaupt noch irgendwas zu retten. Nur dann fliegt der Euro ins Bodenlose und die Teuerung in die Gegenrichtung. Aber auch mit Zinssenkungen ist das Problem der Energie- und Rohstoffversorgung nicht so einfach lösbar. Schon doof, wenn man geopolitisch aus ideologischen Gründen Entscheidungen trifft, die vorrangig dem eigenen Laden schaden.

    Bis jetzt geht der Plan der USA auf. Der nächste Teil der Welt, dessen Probleme nicht mehr seriös wegdiskutiert werden können. Und es ist ja nicht so, dass es keinen gegeben hätte, der das vorher gesagt hat. Ein Blick allein in diesen Faden des Forums hätte gereicht [smilie_happy]


    Wohl dem, der Gelder ausserhalb des Euroraums hält. Ob in Edelmetallen, Aktien oder Anleihen.

    Schon doof ohne Glaskugel. Ich könnte mich jetzt noch ärgern, dass ich gestern bei den Anleihen nicht auf den Knopf gedrückt habe. Eingestellt für den nächsten Kauf war alles. Für eine runde halbe Stunde konnte man über 4,75% Rendite kaufen.

    Ansonsten geht heute das "Rausnehmen" des Risikos weiter. Reduzierung BAT von knapp 10% auf gut 6% Depotgewichtung. Die nächsten Dividenden sind halt heute schon drin. Diese Position werde ich aber sehr offensiv zurück kaufen, wenn der Markt es anbietet.

    Letztlich habe ich eine Kauforder für Kraft Teil 2 bei rund 29,30 drin. Aber auch nur, weil die so dermaßen überverkauft sind. Läuft die Gesamtposition in > Dividenden bringende Regionen, geht sie sofort wieder komplett raus.


    Und da ich das Gefühl habe, dass die nächste Zeit bezüglich Stress an den Märkten heftig wird, werde ich zukünftig erstmal auf die Kommunikation meiner Transaktionen verzichten. Wird sicher nicht jeden interessieren, wie ich hier Gelder im Stundentakt hin und her schiebe. [smilie_happy]

    Tja, das sind die Momente, in denen ich mir eine Glaskugel wünschen würde...


    Ich denke mal wieder laut:

    Wir wissen spätestens seit gestern Abend, dass wir maximal noch eine Zinssenkung in den USA sehen, wenn überhaupt. Für mich der Grund schlicht Geopolitik. Offiziell aus Angst vor wieder anziehender Inflation. Wo soll die denn herkommen, wenn durch die Kapitalmarktzinsen immer mehr Unternehmen und Private in Umschuldungen rutschen, die in der Höhe nie kalkuliert waren? Die Nachfrage wird zwangsläufig sinken, da die Liquidität sinkt. Zölle hin oder her. Steigen die, geht es nur schneller.

    Ergo, die FED fährt den altbekannten Weg erst dann zu reagieren, wenn das Kind sichtbar im Brunnen ist.


    Nur wann ist das? Welche Höhe der Kapitalmarktzinsen läßt die Bücher der Banken platzen? Ich bin ja schon wieder mit dem Finger am Abzug, heute ist der 15.11. und damit Zahltag der November/Mai - ausgabe der Anleihen. Ohne nennenswerte Stückzinsen kaufbar mit Renditen, die Richtung 4.75% gehen...

    Für Aktien im großen Stil dürfte es definitiv noch zu früh sein. Die Einsicht, dass bei diesen Kapitalmarktzinsen historisch hoch bewertete Aktien vielleicht semioptimal sind, würde ich gern abwarten.

    Na, gehts jetzt los mit der Jahresendeuphorie, nur diesmal in die andere Richtung?


    Wie auch immer, Rückkauf der bei 33,25 verkauften Erstposition Kraft Heinz zu knapp 30,50 erfolgt.

    Damit sind jetzt Erstpositionen von Kraft, BMW und Mercedes im Depot. BAT als Standardinvestment ohnehin. Aktienquote damit gut 17%. Von mir aus kann es scheppern.

    Es ist wirklich nur Psychologie KROESUS .

    Ich gebe dir ein Beispiel aus meinem Universum, was völlig identisch zu deinem ist.


    Seit August, damals hatte ich ein sehr tiefgehendes Gespräch, steht Tesla bei mir ganz oben auf dem Einkaufszettel. Nicht wegen der Autos übrigens. Und auch gegen meine eigentliche Investitionsstrategie.

    Zig mal habe ich mir gesagt, jetzt kaufst du. Nie habe ich es aber wirklich gemacht, es gab immer einen Grund dagegen.

    Rückblickend habe ich zig mal Gewinne gemacht mit dieser Investition, aber nur "gedachte".

    Und ich gehe jede Wette ein, würde ich jetzt den Kauf tatsächlich ausführen, geht es nach hinten los.

    woernie , ich denke es ist gut jetzt. Wenn du mich zitierst, dann bitte im Kontext. Ansonsten gehst du wie jede propagandistische Institution vor.


    "Danke Herr Lindner" bezog sich ausnahmslos auf die Ablehnung, die Schuldenbremse zu ignorieren. Nachzulesen in Beitrag 7.617. Und in den nachfolgenden Beiträgen meinerseits sollte für jeden Leser sehr eindeutig dargelegt sein, was ich von Politikern halte.


    Wir können gern sachlich diskutieren. Für eine Diskussion auf dem Niveau deiner letzten 2 Beiträge bin ich nicht zu haben. Und diesmal hänge ich auch kein "sorry" für ggf. missverständliche Aussagen dran.

    Sorry ! Ich habe doch ’keine Ansprüche an irgendwelche Andere‘, Ich hab’ nur den Anspruch ,dass gewählte Politiker , Politik im Interesse ihrer Wähler, ihrer Bürger und ihres Landes machen. Das halte ich für legitim.

    ...

    Und gerade Typen wie Lindner (Werdegang !!!) haben ausreichend unter Beweis gestellt, dass Eigeninteressen über Allem stehen.

    ...

    Ok woernie , ich habe diese Grundsatzdiskussion nicht gewollt. Aber wir können sie führen. Und ganz am Anfang, ich meine nicht dich persönlich. Ich kenne dich ja nicht. Alles ist ganz allgemein gemeint.


    In einer heilen, wunderbaren und perfekten Welt würde ich deinen Anspruch aus dem ersten Absatz exakt so unterschreiben. Dann, aber nur dann wäre der Anspruch auch irgendwie legitim.

    Wir leben aber nicht in einer solchen Welt. Das siehst du ja offensichtlich auch so, denn dein zweiter Absatz beschreibt am Beispiel Lindner, wie die Welt tatsächlich ist.


    Ein Politiker einer Partei ist einfach nichts anderes als ein - mein Lieblingsbeispiel- Zahnarzt. Beide sind Menschen innerhalb des Systems. Beide denken im Zweifelsfall zuerst an sich. Man sollte an beide keine Ansprüche stellen, wohl aber angemessen reagieren.

    Du kommst nun mit Zahnschmerzen zum Zahnarzt deiner Wahl. Der ist Mist, wie sich entweder schnell oder erst später herausstellt. Natürlich gehst du beim nächsten Problem nicht zum gleichen Zahnarzt nochmal, sondern wählst einen anderen aus. Und wenn der wieder Mist ist, nimmst du den dritten Zahnarzt. Und wenn nach dem 6. immer noch die Hölle auf Erden herrscht, dann muss man halt selbst Zahnarzt werden. Aber mir kann keiner plausibel erklären, warum ich nach dem zweiten schlechten Zahnarzt zum ersten schlechten Zahnarzt zurück wechseln sollte.


    Aber genau das passiert ständig bei Wahlen. Nach der jetzigen Erkenntnis, dass die Ampel auch nicht so toll ist (was eine bahnbrechende Erkenntnis des deutschen Volkes, konnte es definitiv nicht vorher wissen) wird es wohl ein Zurück zur Union, möglichst in der großen Koalition werden. Haben wir überhaupt keine Erfahrung mit, kann ja nur besser werden...

    Wie war doch gleich der Spruch von Einstein bezüglich der Definition von Wahnsinn?


    Was aber bei Zahnschmerzen definitiv nicht hilft, auch nicht beim 6. ausprobierten Arzt, ist Meckern.


    Diese Kombination woernie , ständiges sinnloses Wiederholen von schon x- mal gescheiterten Dingen gepaart mit ständigem Meckern auf Andere, geht mir so dermaßen auf die Nerven, glaubst du nicht. Sorry, wenn du es irrtümlich so aufgefasst haben solltest, dass ich damit dich persönlich meine.

    Ich danke Herrn Lindner nicht. Er hat 3 Jahre lang mitgeholfen (''...schlecht regiert !'') uns tief in die Scheixxe zu reiten. Was die FDP für ein lottriger Karrieristenverein ist zeigt jetzt ganz brandaktuuell Wissing ! Pfui Deibel.


    Dass die Ampel jetzt platzt erfreut mich auch nicht wirklich. Die GEZ Fraktion hat den Ernst der Lage noch nicht erkannt. Ist noch nicht in jedem Portemonnaie angekommen. Folge: wir bekommen dann einen Kanzler Merz und einen Vizekanzler/Finanzminister Scholz, dann nimmt das Verhängnis seinen Lauf ! Nochmal: Pfui Deibel !

    ...

    Willst du mich falsch verstehen?


    Ich habe Lindner dafür gedankt, dass er jetzt die Reißleine zieht. Nicht mehr und nicht weniger.


    Dass in Deutschland viel zu viel schief läuft wissen einige, Tendenz langsam steigend. Und es läuft ganz sicher auch nicht erst seit 3 Jahren schief. Und übrigens auch nicht nur in Deutschland. Und natürlich müssen wir auch nicht darüber reden, dass ein zurück zur Union auch keine Lösung sein wird. Alles bekannt woernie .


    Und nun das dicke ABER:

    Warum war es in der Vergangenheit so, warum wird es auch zukünftig so sein? Ganz einfach, weil im Prinzip jeder nur an sich denkt und nach dem Prinzip Hoffnung lebt. Und dieses Forum ist in der Mehrheit nicht ein bisschen besser, eher sogar schlimmer.

    Hier gibt es so viele, die verstehen was schief läuft. Ein gewaltiger Unterschied zur breiten Masse. Und was wird mit diesem Wissen gemacht?

    Es wird versucht damit Geld zu verdienen und es wird über die "Doofen" da draussen gemeckert als gäbe es kein Morgen mehr.


    Sei mir bitte nicht böse, ich kann es einfach nicht mehr hören. Man sollte schon so ehrlich zu sich selbst sein und akzeptieren, dass so lange man selbst nach obigen handelt keinerlei Ansprüche an Andere hinsichtlich deren Verhalten stellen kann.

    Dieses Land hat 83,4 Mio Köpfe zum Denken und Handeln. Nutzt es dieses Potenzial nicht, hat es nichts besseres verdient. Ganz einfach.

    Nach dem Statement von BK Scholz, ohne die Statements von Lindner und co zu kennen:


    Meine Meinung, es ist düsterer als wir alle hier befürchten. Und wir sind schon etwas düsterer als der normale Deutsche unterwegs. Es läuft auf massive Neuverschuldung hinaus um damit alle Ausgaben, so sinnfrei sie auch im Detail sind, zu finanzieren. Das scheint kein Weg zu sein, den die FDP, aus welchen Gründen auch immer, mittragen möchte.


    Danke, Herr Lindner!

    Kommt Mädels, eines würde ich gern heute noch aus unserem Think Tank GSF mitnehmen. Sorry, wenn es der falsche Thread ist.


    These: Die Ampel platzt heute noch oder diese Woche. Also Neuwahlen.


    Lasst uns mal nicht darüber diskutieren, ob das jetzt aus Sicht der Protagonisten hinsichtlich ihrer Verantwortung für dieses Land angemessen wäre. Vielmehr, was würde es bedeuten?

    ...und seit ein paar Minuten ist es keine These mehr, sondern ein Fakt.


    Also, was bedeutet es für die Märkte? Jetzt mehr Interesse oder schlaft ihr alle schon? [smilie_happy]

    Kommt Mädels, eines würde ich gern heute noch aus unserem Think Tank GSF mitnehmen. Sorry, wenn es der falsche Thread ist.


    These: Die Ampel platzt heute noch oder diese Woche. Also Neuwahlen.


    Lasst uns mal nicht darüber diskutieren, ob das jetzt aus Sicht der Protagonisten hinsichtlich ihrer Verantwortung für dieses Land angemessen wäre. Vielmehr, was würde es bedeuten?

    Ok pekoeu und Jones, sicher ein Argument. Auf die Stimmrechte kommt es mir aber schon an. Man weiß ja nie.

    Aber egal, Mercedes Erstposition ist auch gerade rein, wollte zwar auf die 51,2x warten, aber auf den einen Euro kommt es heute nicht an.


    Damit steigt meine Aktienquote stark auf knapp 15%. Das spricht für crashartige Zustände in der nächsten Zeit. [smilie_happy]

    Nun können wir erst mal tief durchatmen. Klare Verhältnisse, keine tagelange Hängepartie.


    Betonung liegt auf wir (hier), in Brüssel und Berlin zum Beispiel möchte ich die Panik nicht live erleben wollen. Ob die wirklich so unvorbereitet da rein gerutscht sind? Wenn sich an den Märkten die erste Euphorie gelegt hat und die Absicherungsgeschäfte rückabgewickelt sind wird sich zeigen, wohin die Reise wirklich geht.


    Bis dahin warte ich erst mal ab. Die Probleme Naher Osten und Ukraine sind eben so wenig aus der Welt wie die viel zu hohen Zinsen für die Wirtschaft, die Privaten und das Wachstum aus der Welt sind.


    Aber noch mal zu Europa, unterstellt man zumindest bei den großen Unternehmen etwas mehr Realitätssinn als bei den hochbegabten Staatenlenkern, wären europäische, insbesondere deutsche Titel doch langsam einen genaueren Blick wert. Das erste Limit bei BMW habe ich heute morgen exakt 15 Cent zu tief gesetzt. Mal schauen, ob es noch mal einen Rücklauf gibt. Die Zahlen waren so genial bösartig, dass sie fast schon wieder gut waren. Da sollte doch auch eine deutsche Regierung mal ins Denken kommen...