Beiträge von Bluesbeobachter

    Zweite Zusammenfassung:


    • 12 Kategorien des Verstandes →
    • 4 Gruppen (Quantität, Qualität, Relation, Modalität).
    • Jede Gruppe enthält 3 Begriffe, die zusammen sämtliche möglichen Urteilsformen abdecken.
    • Diese Kategorien bilden das Gerüst für alle synthetischen Urteile a priori – das Herzstück von Kants kritischer Philosophie.
    • In der Kritik der Urteilskraft ergänzt Kant das Bild um ästhetische und praktische Urteilskräfte, die besonders für kreative Felder relevant sind.

    Ergänzend kommen noch 4 Kategorien der Urteilskraft hinzu.


    Ich versuchs mal am Beispiel festzumachen.


    Ich koche ziemlich gern und hab mich auf Soßen spezialisiert, man kann Essen sehr oft in Hauptkomponente, Nebenkomponente zerlegen, also zB. Schweinebraten und Beilage.

    Die vermittelnde und sehr oft auch geschmacksgebende Komponente ist Soße, Sauce, Salsa, Tunke, Dip usw.

    Wie würde Kant rangehen, sollte er ein Sößchen beurteilen.


    Vielleicht so:


    DeterminativObjektive, logische Beurteilung (z. B. „Dieses Rezept ist korrekt.“)Nutzt primär Quantität, Qualität, Relation.
    ReflexivSubjektive, ästhetische Bewertung (z. B. „Diese Soße wirkt harmonisch.“)Aktiviert Modalität (Möglichkeit/Notwendigkeit des Gefühls).
    KognitivErkenntnis über das Objekt (z. B. „Die Reduktion von Säure erhöht die Stabilität.“)Verbindet Alle vier Gruppen zu einem synthetischen Urteil.
    PraktischMoralische Bewertung (z. B. „Eine gerechte Verteilung von Ressourcen ist Pflicht.“)Überschreitet rein theoretische Kategorien, greift auf den kategorischen Imperativ zurück.

    Daraus leitet er

    " Formenlogische Urteile "

    ab.


    UrteilsformBeschreibungZugehörige Kategorien
    Allgemeine Urteile (All‑Aussagen)Aussagen über alle Mitglieder einer Klasse.Allheit, Realität, Inhärenz & Subsistenz, Möglichkeit‑Unmöglichkeit
    Besondere Urteile (Ein‑Aussagen)Aussagen über ein bestimmtes Mitglied.Einheit, Negation, Kausalität & Ursache, Existenz‑Nicht‑Existenz
    Einzelne Urteile (Mehr‑Aussagen)Aussagen über mehrere, aber nicht alle Mitglieder.Vielheit, Limitation, Gemeinschaft, Notwendigkeit‑Zufälligkeit
    Verallgemeinernde Urteile (synthetisch a priori)Kombinieren mehrere Kategorien, schaffen neues Wissen.Alle zwölf Kategorien zusammen (z. B. „Alle Körper haben Masse“ = Quantität + Qualität + Relation + Modalität).

    Jetzt kommen die Kategorien.


    Hört sich kompliziert an, ist es aber eigentlich nicht.

    Im Grunde genommen " funktioniert " es wie ein Prüfschema.

    Die Systematiker hier, die sich mit Controlling, Booleschen Regeln, Logistik, Juristerei etc beschäftigen müssen, sollten das prinzipiell kennen.

    Die Struktur einer Bilanzerstellung ( Aktiva/Passiva, AP-Tausch etc.) oder Juristischen Zuordnung ( Prüfschema: Wer Will Was von Wem Woraus?) folgt den gleichen Prinzipien.


    Der gute Emmi hat sie halt nur ziemlich allgemein gehalten und zum universalen Erkenntnisprinzip erklärt.


    Die Kategorien:


    Quantität (Wie viel?)1. Allheit (Universalität)

    2. Einheit (Singularität)

    3. Vielheit (Pluralität)
    Beschreiben, ob etwas alle, einzelne oder mehrere Dinge betrifft.
    Qualität (Wie?)4. Realität (Vorhandensein)

    5. Negation (Abwesenheit)

    6. Limitation (Beschränkung)
    Entscheiden, ob ein Begriff ist, nicht ist oder nur teilweise zutrifft.
    Relation (Wozu?)7. Inhärenz & Subsistenz (Substanz‑Relation)

    8. Kausalität & Ursache (Ursache‑Wirkung)

    9. Gemeinschaft (Wechselseitigkeit)
    Stellen Beziehungen her: Was ist wovon abhängig?, Wer verursacht wen?, Wie stehen Dinge zueinander?
    Modalität (Wie geschieht?)10. Möglichkeit – Unmöglichkeit (Potential)

    11. Existenz – Nicht‑Existenz (Tatsächlichkeit)

    12. Notwendigkeit – Zufälligkeit (Unvermeidlichkeit)
    Fragen nach potenziellen Zuständen, tatsächlichem Sein und ob etwas unvermeidlich ist.



    Quantität legt fest, wie viele Gegenstände wir meinen.


    Qualität sagt, welche Art von Aussage wir machen (positiv, negativ, eingeschränkt).


    Relation verbindet Gegenstände miteinander (Substanz‑Beziehung, Ursache‑Wirkung, Wechselwirkung).


    Modalität bestimmt den Modus des Seins – ob etwas nur möglich, tatsächlich oder zwingend ist.

    Sinn und Zweck :


    Kant stellt uns eine Art Werkzeugkasten zur Verfügung, mit dem wir folgendermaßen vorgehen können:


    1. Bestimme das Erkenntnisobjekt (z. B. ein naturwissenschaftliches Phänomen, ein moralisches Dilemma, ein Kunstwerk).
    2. Identifiziere die zugrundeliegenden Begriffe (Raum, Kausalität, Freiheit, Schönheit).
    3. Frage nach den a priori‑Strukturen: Welche unmittelbaren Formen des Denkens werden vorausgesetzt?
    4. Prüfe die Möglichkeit der Synthese: Können diese Begriffe zu einem synthetischen Urteil kombiniert werden, das neues Wissen schafft?
    5. Erkenne die Grenze: Wenn die Synthese scheitert, haben wir das Grenzgebiet der Vernunft erreicht – dort dürfen wir keine endgültigen Behauptungen mehr aufstellen.

    Nun, da wir einschätzen können, wie er seine Kritiken meinte,

    hier in chronologischer und sinnstiftender Reihenfolge:


    Kritik der reinen Vernunft (1781)ErkenntnistheorieWir besitzen synthetische Urteile a priori (z. B. Raum‑Zeit‑Formen), die die Struktur aller Erfahrung bestimmen. Die Kritik deckt auf, dass wir nur die Phänomene (Erscheinungen) erkennen können, nicht das Noumenon (Ding an sich).
    Kritik der praktischen Vernunft (1788)MoralphilosophieDie reine Vernunft liefert das moralische Gesetz (kategorischer Imperativ) als a priori‑Prinzip. Die Kritik prüft, ob Freiheit und moralische Verantwortung logisch konsistent sind – und legt ihre Grenzen offen.
    Kritik der Urteilskraft (1790)Ästhetik & TeleologieHier wird die Fähigkeit des Geistes untersucht, Urteile über Schönheit und Zweckmäßigkeit zu fällen. Die Kritik verbindet die beiden vorherigen Bereiche und zeigt, dass ästhetische Erfahrung eine Brücke zwischen Erkenntnis und Moral schlägt.

    Jede Kritik ist ein Selbsttest der jeweiligen Vernunftart (theoretisch, praktisch, ästhetisch). Sie fragt: „Kann ich hier wirklich begründen, was ich zu sagen beabsichtige?“ – und gibt dann ein klares Ja‑ oder Nein‑Signal.

    Was meint er eigentlich, wenn er von Kritik spricht?


    Dieser Begriff ist heute durch populär-populistischen Gebrauch, oder besser Mißbrauch, negativ konnotiert, ein Ergebnis übrigens des herabgesetzten Bildungsniveaus, daß sich mittlerweile durch die Vulgarisierung der Sprache selbst, insbesondere offizieller Stellen, Ämter und Medien gefressen hat.


    Kant nutzte Kritik im Sinne von:


    EtymologieVom griechischen kritikē – „die Kunst des Urteilens“.Kant will nicht bloß kritisieren, sondern urteilend prüfen, ob unser Erkenntnisvermögen überhaupt das leisten kann, was wir von ihm verlangen.
    Methodischer AnsatzTranszendental‑Analyse: Untersuchung der a priori‑Bedingungen, die Erfahrung überhaupt erst ermöglichen.Ohne diese Grundbedingungen würden wir im epistemologischen Niemandsland wandern – keine sichere Basis für Wissenschaft oder Moral.
    ZielBestimmung der Grenzen und Möglichkeiten der reinen Vernunft.Damit wir nicht in spekulative Trugbilder (Metaphysik ohne Fundament) verfallen, sondern klar zwischen dem, was möglich ist, und dem, was jenseits unserer Erkenntnis liegt, unterscheiden.

    Kurz gesagt: Für Kant ist Kritik kein bloßes Negieren, sondern ein systematisches Prüfen – ein Werkzeug, das uns zeigt, wo das Denken fest verankert ist und wo es ins Leere stürzt.

    Kurze Zusammenfassung bis hierhin:


    • Kritischer Idealist: Kant verbindet rationalistische Erkenntnistheorie (a priori Strukturen) mit empirischer Erfahrung.
    • Deontologische Ethiker: Seine Moral basiert auf Pflichten, nicht auf Konsequenzen (im Gegensatz zu utilitaristischen Ansätzen).
    • Transzendentalphilosoph: Er erforscht die Bedingungen der Möglichkeit von Erkenntnis, nicht die Inhalte selbst.
    • Einfluss auf spätere Strömungen:

    Deutscher Idealismus (Fichte, Schelling, Hegel), Neukantianismus, analytische Philosophie (Kant‑Studien) und moderne Erkenntnistheorie.

    ( gehen wir hier nicht drauf ein, ist den einzelnen Darstellungen der Denker vorbehalten. )

    Was hat Kant versucht der Welt mitzuteilen:


    Kritik der reinen Vernunft1781 (zweite Auflage 1787)Analyse der Bedingungen möglicher Erfahrung; Einführung von Phänomen vs. Noumenon.
    Grundlegung zur Metaphysik der Sitten1785Formulierung des kategorischen Imperativs; Basis der deontologischen Ethik.
    Kritik der praktischen Vernunft1788Vertiefung der Moraltheorie; Verbindung von Freiheit und moralischem Gesetz.
    Kritik der Urteilskraft1790Ästhetik (Schönheit, Erhabenes) und Teleologie (Zweckmäßigkeit in der Natur).
    Metaphysik der Sitten1797Ausführliche Darstellung von Rechts- und Tugendethik.


    Zitate aus obigen Werken:


    • „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? (1784)
    • „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ – Aufforderung zur autonomen Vernunft.
    • „Der Himmel über uns und das Gesetz in uns.“Kritik der reinen Vernunft, Ausdruck der Dualität von Naturgesetzen und moralischer Autonomie.
    • „Zwei Dinge erfüllen den Geist stets mit neuer und zunehmender Bewunderung … das bestirnte Firmament über mir und das moralische Gesetz in mir.“Kritik der praktischen Vernunft (1793).

    Warum hat ihn das beschäftigt:


    An nachvollziehbaren Einflüssen stößt man darauf:


    David HumeSkeptizismus gegenüber Kausalität → Kant erkennt die Notwendigkeit einer apriorischen Kausalitätsstruktur.
    Rationalisten (Leibniz, Wolff)Tradition der deduktiven Metaphysik, die Kant kritisch weiterentwickelt.
    Pietismus & AufklärungEthik des Pflichtbewusstseins und das Streben nach universeller Vernunft.
    NewtonNaturgesetzmäßigkeit als Modell für die Struktur der reinen Vernunft.


    Den Begriff des " a priori " kann man am besten mit

    " Voraussetzung, ist von vornherein zwangsläufig vorhanden "

    verstehen.

    Der Jurist würde vielleicht ein

    " sine qua non " daraus machen, also "etwas, das nicht hinweggedacht werden kann ", ohne das der Erfolg einer Sache nicht stattfinden kann.


    Diesen Begriff muß man einmal verstanden haben, darauf beruht seine Kausalitätsstruktur der Wahrnehmung.


    Diese Kausalitätsstruktur unterteilt er in Kategorien.


    Genauer kommen wir später drauf zurück.

    Was hat ihn beschäftigt:


    1. Transzendentalphilosophie

      • Kant fragt nicht was wir wissen, sondern wie Erkenntnis möglich ist.
      • Die a priori‑Strukturen des Geistes (Raum, Zeit, Kategorien) formen jede Erfahrung.
    2. Kopernikanische Wende

      • Wie Kopernikus das Sonnensystem neu ordnete, stellt Kant das Subjekt ins Zentrum der Erkenntnistheorie: Objekte passen sich unseren Formen des Denkens an, nicht umgekehrt.
    3. Kategorischer Imperativ

      • Moralisches Handeln muss nach einer Maxime erfolgen, die als allgemeines Gesetz gelten könnte:
        Zitat
        „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“
    4. Drei Kritiken

      • Kritik der reinen Vernunft (Erkenntnistheorie)
      • Kritik der praktischen Vernunft (Ethik)
      • Kritik der Urteilskraft (Ästhetik & Zweckmäßigkeit)
    5. Grenzen der Vernunft

      • Metaphysische Fragen nach Gott, Freiheit und Unsterblichkeit bleiben transzendent – sie liegen jenseits dessen, was reine Vernunft begründen kann, sind aber moralisch notwendig (praktische Vernunft).

    Wer war Kant:



    1724Geburt am 22. April in Königsberg (Preußen). Sohn eines Sattlers; die Familie war pietistisch geprägt.
    1740‑1746Studium der Philosophie, Mathematik und Physik an der Universität Königsberg; Abschluss mit dem Magistergrad.
    1749‑1754Lehramt an der Collegium Fridericianum (Gymnasium); erste Vorlesungen über Logik und Metaphysik.
    1755Promotion zum Dr. philosophiae mit der Dissertation “De Mundi Sensibilis atque Intelligibilis Forma et Principiis”.
    1764‑1796Professor für Logik und Metaphysik (später Moral­philosophie) an der Universität Königsberg.
    1781Veröffentlichung der Kritik der reinen Vernunft – Durchbruch der kritischen Philosophie.
    1785Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (Moraltheorie).
    1790Kritik der praktischen Vernunft (Vertiefung der Ethik).
    1793Kritik der Urteilskraft (Ästhetik & Teleologie).
    1804Tod am 12. Februar in seiner Heimatstadt.

    Grüzi miteinand.

    Da der EM-Markt gerade Achterbahn fährt, vielerorts sich Crash-, Anlage- und Weltuntergangspropheten hinstellen und ihre warnenden " Ich habs ja immer schon gewusst "- Mittelfinger mit weitschweifiger " Ich habs ja immer schon gesagt "- Rhetorik in die Runde tuten, mir grad langweilig ist ob des Getöses, hab ich nun beschlossen den vorherigen Ausflügen in die Welt der Perspektivwechsel eine neue Facette dem aufwirbelnden Staub der Erkenntnis hinzuzufügen, getreu dem Motto:

    Unter Druck, wenn er lang und groß genug währt, wird aus Dreck ein Diamant.

    Zum Thema hab ich

    Emanuel Kant

    auserkoren, einen Denker alter Schule, vielfach zitiert, meistens unvollständig, auf Nachfrage gern mit Unwissen gepaart.


    Ich schau mal, daß ich den Bogen hinbekomm, ihn einigermaßen sauber und kurz genug zu skizzieren, ohne die geneigten Konsumenten meiner Perlen durch übermäßige Detailfreude von Emmis Gedanken ins intellektuelle Koma zu schießen.

    " Dosis sola facit venenum. "

    Diese Worte von Paracelsus, " Alles ist Gift, nichts ist ohne Gift; allein die Dosis macht, daß es kein Gift ist ", gelten auch und gerade für die Inhalation fremder Worte und Gedanken.


    Beowulf,

    den Oswald Spengler hab ich nicht vergessen, ganz im Gegenteil.

    Nur, um ihn auch einigermaßen zitieren und darstellen zu können, muss ich ihn erstmal lesen und verstehen. Er ist ja nicht ganz unumstritten, allein schon aufgrund seiner Beliebtheit bis Mitte letzten Jahrhunderts.

    Da dauerts halt ein Weilchen, bis ich die entsprechende Konkordanz zusammenhab.

    Kommt aber, versprochen.


    Los gehts.

    Viel Spaß und servile Grüße, Bb

    Bluesbeobachter

    Bzgl. Kant: "Wissen, ist eine Holschuld".


    Eine Aussage, hinter der ich je älter ich werde, immer fester stehe und ich stehe hinter selbiger schon seit meinem jungen Erwachsenenleben.

    Und wenn man das einmal begriffen hat, stellt man irgendwann fest, das Langeweile, Dummheit, Ignoranz und Unverstand selbstverschuldete Zustände sind, die man gehalten ist aus eigener Kraft zu überwinden.

    Welchen Weg man dazu wählt ist jedermanns eigene Entscheidung.

    Das ist im übrigen auch die Grundbedeutung des Koans: 1000 Meilen beginnen mit dem ersten Schritt.

    Vor dem ersten Schritt kommt die Entscheidung ihn zu tun.

    Vor der Entscheidung kommt die Erkenntnis ihn tun zu wollen.

    Und vor dem Wollen kommt die Selbsterkenntnis, daß der Weg gegangen werden muß.

    Und auf dem Weg erkennt man, daß der eigene Weg das Ziel war, ist und sein wird.


    Grüsse Bb

    Als überzeugter Anhänger dieser Denke, die sich in diesem Fall sehr trocken, teilweise sehr mystisch liest, komme ich immer mehr zu dem Schluss, daß vieles von dem, was darin steht, sich erst im Laufe des Lebens offenbart, quasi das Gelesene und das Gelebte sich irgendwann spiegeln können.

    Die Sprache darin ist ziemlich komplex, weil das Original im Sanskrit Ausdrücke benutzt, die wir nicht kennen und übersetzen können.

    Tatsächlich erinnert vieles zB an die Philosophie eines Kant und anderer Geister.

    Wenn man tatsächlich Zeit für sich hat und sich gedanklich beschäftigen möchte, empfehle ich dieses Buch.


    Grüsse, Bb

    Danke, das kann ich einordnen.

    Heißt das, daß der Lieferengpass lediglich an den Scheideanstalten besteht, also grundsätzlich die vom Markt geforderte Menge theoretisch verfügbar wäre?

    Oder bedeutet das, daß Angebot und Nachfrage sich nur aktuell auf den Silberpreis auswirken. Quasi der Preis so lange steigt, bis nur noch zahlungskräftige Käufer das Angebot der Scheideanstalten aufkaufen können.

    Dann könnte es ja rein theoretisch für industriell Bedürftige /Firmen/Produzenten sinnvoll sein, eigene Scheideanstalten zur internen Verwendung in Betrieb zu nehmen.

    Das wäre eine schlichte Kosten/Nutzen-Rechnung, die, wenn man das weiter spinnt, den Markt für frei verfügbares Silber noch mehr anheizt und den Verkaufspreis für silberhaltige Produkte nicht unerheblich verteuern könnte.

    Also mal rein spekulativ gedacht.


    Grüsse Bb