Ich hab grad mein Bierbestand angetestet, keinerlei Schwindel.
WBT
Nachkaufen!
Bb
18. August 2026, 13:39
Ich hab grad mein Bierbestand angetestet, keinerlei Schwindel.
WBT
Nachkaufen!
Bb
Naja, wei nott?
Im Grunde genommen isser ja schon reingetapert.
In jedem Fall werden alle früher oder später mit dem Finger auf ihn zeigen.
Wenns gut geht, was ich ich vorzugsweise nicht vermuten möchte, und wenns ins Höschen geht sowieso.
Vielleicht gehts ihm dadrum?
Er wirkt irgendwie ein bißchen enthemmt…
Grüße Bb
Print Baby, Print....
Ob er das merkt, in welche Falle er da möglicherweise stiefelt?😳
Das ist bei privaten Verköufen oder Käufen mit Nichten der Fall
…und Neffen?
Angekommen.
Ja, ich fürchte auch, das er das vorhat.
Und ich denke, er zündelt an einer ziemlich kurzen Lunte. 🧟
Und hinterher wills keiner gewesen sein…
Grüße Bb
macht trump nicht das, was sich die europäer schon immer gewünscht haben?
das imperium in der bedeutungslosigkeit auflösen?
trump selbst wollte wohl was anderes - aber so ist das nunmal mit egogetriebenen plänen - sie verkehren sich ins gegenteil.
Ich weiß nicht, ich versuche grad mir vorzustellen, was passiert, wenn Trump der FED über Powell versucht vorzuschreiben, was sie zu tun hat.
Diese merkwürdige Ermittlung jedenfalls liest sich wie ein Witz, ähnlich den Vorwürfen gegen Maduro et al.
Er hat auf jeden Fall ganz schön Tempo drauf.
Bin gespannt.
Grüße Bb
Ja, diese Lümmel.
Was möchte Jerome Powell uns hier mitteilen…?
Trump mischt jetzt die FED auf 🤑🤔?
Grüße, Bb
Blues, ich störe nur ungern bei Deinem fleißigen Erstellen von Beiträgen. Aber hast Du vielleicht was von Oswald Spengler auf Lager? Der wurde ja hier im Forum inzwischen auch schon erwähnt. Ich denke, das könnte hier den ein oder anderen tatsächlich interessieren
. Mein Vater hat sein Buch. Ich habe es leider nicht gelesen.
Ich schau mal was sich machen lässt. 🤓
Danke für den Tipp.
Ein bisschen Zeit brauch ich aber, weil ich den Bogen hinkriegen möchte ihn zu referenzieren und aktuell einzuordnen.
Grüße Bb
Gestaltungskraft vs. Zerstörung:
Während die USA und China ihre Macht durch technologische Gestaltung (Halbleiter, KI) ausbauen, riskieren sie gleichzeitig globale Fragmentierung und Wettlauf um Ressourcen (kritische Mineralien).
Umwertung der Werte:
Die Sanktionen und Propaganda‑Kampagnen zeigen, dass jede Seite versucht, die moralische Bewertung von Handlungen umzuwandeln – ein klarer Hinweis auf Nietzsches Umwertung aller Werte.
Übermensch‑Ambitionen:
Die Bestrebungen, ein neues internationales Ordnungssystem zu etablieren, können als Streben nach dem Übermenschen interpretiert werden, bergen jedoch das Risiko, dass das „Über‑Mensch‑Über-Staat-Projekt“ in Autoritarismus oder technologischen Totalitarismus umschlägt.
Die Glaskugel:
Ich erwarte weitere technologische Blockaden (Halbleiter, KI) und regional begrenzte Militäraktionen (z. B. mögliche weitere US‑Operationen in Lateinamerika und in internationalen Gewässern).
Die EU‑Strategie der strategischen Autonomie könnte zu einer dritten Machtachse führen, die zwischen den USA und China vermittelt. Die Rolle Europas und Russlands könnte und sollte sich neu definieren, da ansonsten die Mittlerposition zwischen USA und China funktionslos bleiben würde, die vier Akteure müssten sich quasi gegenseitig in ihrem autonomen Gestaltungswillen akzeptieren.
Wenn die Akteure ihre Willen‑zur‑Macht nicht mit einer kritischen Selbst‑Reflexion verbinden, besteht die Gefahr einer globalen Spirale von Eskalation – ein Szenario, das Nietzsche bereits als „Verlust des Lebens‑Bejahens“ warnte.
Schlussgedanke aus Nietzsches Sicht
„Der Wille zur Macht ist das tiefste Prinzip des Lebens; er wird erst dann wirklich groß, wenn er nicht nur zerstört, sondern schöpft – neue Werte, neue Formen, neue Möglichkeiten.“
Die derzeitige geopolitische Bühne zeigt, dass alle vier Mächte gerade an diesem Scheideweg stehen: Sie können entweder weiter nur Macht ausüben (Zerstörung) oder Macht als schöpferische Kraft einsetzen, um neue, stabilere und lebensbejahendere Ordnungen zu schaffen. Die Entscheidung liegt nicht allein bei Regierungen, sondern bei allen, die das Ergebnis dieser Machtspiele mittragen – von Wissenschaftlern über Unternehmer bis zu jedem einzelnen Bürger.
Hinweis: Alle hier dargestellten Fakten basieren auf öffentlich zugänglichen Quellen (Reuters 2025 , NATO 2024 , US‑Intelligence 2025, NATO‑Analyse 2024, US‑Export‑Kontrollen 2024, öffentliche Medienportale) und wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengefasst.
Grüße Bb
Alle vier Akteure operieren aus einem Nietzsche‑typischen Willen zur Macht heraus, unterscheiden sich jedoch in Ausdrucksform und Legitimationsbasis:
USA – imperial‑expansiver Wille, manifestiert durch militärische Interventionen (Ukraine, Venezuela) und technologische Beschränkungen.
China – kollektiver, technokratischer Wille, umgesetzt über industrielle Substitution, Exportkontrollen und infrastrukturelle Expansion.
EU – normatives, wertebasiertes Machtprojekt, das versucht, durch Sanktionen, Rechtsstaatlichkeit und strategische Autonomie eine moralische Führungsrolle zu übernehmen.
Russland – defensiver, ressourcen‑gestützter Wille, der auf die Bewahrung von Einflussgebieten und die Nutzung von Energie‑ und Cyber‑Werkzeugen setzt.
Betrachtet man den Nietzschen Übermenschen als Konstrukt einer quasi Hegelschen Entwicklung aus These-Antithese-Synthese so ließe sich diese Idee auch auf Staaten übertragen.
Aus dem Staat wird somit ein Überstaat.
USA strebt nach einer globalen Ordnung, in der demokratische Werte und technologische Vorherrschaft zusammenwirken – ein Über‑Staat‑Projekt.
China will durch technologische Selbstversorgung und die Belt‑and‑Road‑Initiative ein alternatives globales Netzwerk etablieren – ebenfalls ein Über‑Staat‑Ansatz.
EU sucht nach einer strategischen Autonomie, die sie von transatlantischen und sino‑amerikanischen Zwängen befreit – ein Versuch, sich selbst zu übersteigen.
Russland sucht ebenfalls nach strategischer Autonomie wie die EU, ebenfalls ein Versuch sich selbst zu übersteigen.
Daraus folgt:
Nietzsche fordert die Umwertung bestehender moralischer Kategorien. In der heutigen Geopolitik lässt sich das an den Sanktionen und Legitimationsstrategien beobachten:
Und nu die Brille:
Nietzsche definiert den Willen zur Macht nicht ausschließlich als physische Gewalt, sondern als grundlegendes Streben nach Selbst‑Verwirklichung und Wertschöpfung. In diesem Sinne lässt sich jede staatliche Handlung als Ausdruck dieses Willens interpretieren:
Am 3. Januar führten US‑Streitkräfte koordinierte Luft‑ und Bodeneinsätze in Caracas durch, nahmen Präsident Nicolás Maduro und seine Frau Cilia Flores gefangen.
Die USA rechtfertigten den Einsatz als Maßnahme gegen Drogen‑ und Menschenhandel sowie als Schutz der regionalen Sicherheit, was sich mittlerweile als vorgeschoben erwiesen hat laut Medien. Internationale Reaktionen waren gespalten: Während einige Verbündete die Aktion als „Verstoß gegen das Völkerrecht“ brandmarkten, sahen andere darin ein Zeichen amerikanischer Entschlossenheit, autoritäre Regime zu bekämpfen.
China
Dezember 2024 veröffentlichte das US‑Commerce‑Department neue Exportkontrollen, die den Verkauf von fortgeschrittenen Halbleitern, KI‑Software‑Tools und High‑Bandwidth‑Memory (HBM) an mehr als 140 chinesische Unternehmen untersagten.
Chinas Gegenreaktion erfolgte im Dezember 2024 mit Exportverboten für kritische Mineralien (Gallium, Germanium, Antimon), die für die Halbleiterproduktion unerlässlich sind.
Diese Wechselwirkungen markieren einen technologischen Wettlauf, bei dem beide Seiten versuchen, ihre Gestaltungskraft (Nietzsches Wille zur Macht) über Schlüsselindustrien zu sichern.
𝘔𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘕𝘪𝘦𝘵𝘻𝘴𝘤𝘩𝘦-𝘉𝘳𝘪𝘭𝘭𝘦:
Seit dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine 2022 hat sich das geopolitische Gefüge zwischen den vier größten Akteuren – den Vereinigten Staaten, der Volksrepublik China, der Europäischen Union und der Russischen Föderation – dramatisch verschärft. Parallel dazu haben die USA in Südamerika mit der „Operation Absolute Resolve“ Präsident Nicolás Maduro gefangen genommen und die Handelspolitik gegenüber China mit umfangreichen Halbleiter‑ und KI‑Exportbeschränkungen intensiviert.
Nietzsche sah Macht nicht nur als militärische oder ökonomische Stärke, sondern als Gestaltungskraft des Willens, die Werte schafft, um das Leben zu erhöhen. Seine Begriffe Wille zur Macht, Umwertung aller Werte und Übermensch bieten ein analytisches Gerüst, um zu prüfen, wie Staaten ihre Macht konstituieren, legitimieren und transformieren.
| USA | Imperial‑Willen zur Machtausdehnung – ein dynamischer, expansiver Wille, der nicht nur Territorium, sondern globale Regelwerke kontrollieren will. | • Fortgesetzte militärische Unterstützung der Ukraine (mehr als €50 Mrd. in 2024) • Operation Absolute Resolve: Direkter Eingriff in Venezuela, um einen autoritären Führer zu entfernen und ein Signal der Durchsetzung amerikanischer Interessen zu senden • Erweiterte Exportkontrollen für fortgeschrittene Halbleiter, KI‑Tools und kritische Materialien, um Chinas technologische Selbstständigkeit zu beschneiden |
| China | Kollektiver Macht‑Wille – Fokus auf staatliche Koordination, wirtschaftliche Dominanz und technologische Selbstversorgung („Military‑Civil Fusion“). | • Einführung neuer Exportkontrollen für kritische Mineralien (Gallium, Germanium, Antimon) als Vergeltung für US‑Halbleiter‑Beschränkungen . • Aggressive Investitionen in heimische Chip‑Fabriken (SMIC, HuaWei) und Ausbau von 5G/AI‑Infrastruktur. • Diplomatischer Druck im Rahmen der Belt‑and‑Road‑Initiative, um Einfluss in Afrika, Südostasien und Lateinamerika zu festigen. |
| Europa (EU) | Normatives Macht‑Projekt – versucht, durch Werte‑ und Rechtsnormen (Menschenrechte, Demokratie) eine moralische Leitmacht zu etablieren. | • Gemeinsame Sicherheitsgarantien für die Ukraine, inkl. langfristiger Finanz‑ und Rüstungshilfen (≥ €40 Mrd. 2024) • Einheitliche Sanktionen gegen Russland (Energie‑ und Finanz‑Beschränkungen) und gegen China (eingeschränkter Zugang zu EU‑Technologie‑Märkten. • Stärkung der strategischen Autonomie (EU‑Verteidigungsfonds, eigene Halbleiter‑Strategie). |
| Russland | Defensiver Macht‑Wille – versucht, den eigenen Einflussbereich zu erhalten und die westliche Hegemonie zu blockieren. | • Fortdauernder Krieg in der Ukraine, trotz wachsender militärischer Belastungen. • Nutzung von Energieexporten (Gas, Öl) als politisches Druckmittel gegenüber Europa. |
Ich unterstelle übrigens allen Parteien Cyber-, Informations- und Desinformationskampagnen.
An was auch immer man gerade glaubt, es wird einem begegnen. Also achte darauf, woran du glaubst.
Das woran ich glaube ist auch nur eine Brille, eine Facette von vielen.
Mir persönlich macht es Spaß die Facetten anderer zu nutzen, um mir vielleicht Erkenntnisse zu verschaffen, die mir mein kleiner Horizont und die zensierten Medien verweigern.
Gerade im Dialog und in der Weglassung persönlicher Werte und Ressentiments durch die Gestaltung einer Phantasiebrille von mir geschätzten Denkern, die mir ihre Perspektive ermöglichen, mach ich mir die Welt nicht wie sie mir gefällt sondern seh erstmal wo ich tatsächlich steh und wirken kann oder ohnmächtig bin.
Glaube wirkt wie ein Fokus und verengt die Wahrnehmung.
Hab ich Zahnschmerzen seh ich überall Zahnarztpraxen, hab ich Hunger überall Pommesbuden, bin ich streng orthodox seh ich überall Ungläubige.
Meine Gedanken zu Nietzsche in Bezug zum aktuellen Tagesgeschehen sind einfach Ausfluss einer geistigen Tätigkeit, die in jedem von uns mehr oder weniger wirkmächtig ist.
Ich verkünde hier keine Wahrheiten sondern denke einfach nur laut, im Schutz des Forums und seiner Mitglieder und Regeln.
Grüße Bb
Und warum find ich ihn wichtig?
Das sind zusammengefasst alles Aspekte, denen ich glaube tagtäglich um mich herum zu begegnen.😶
Das hatte dann später auch Einfluss auf:
| Martin Heidegger | Existenzielle Ontologie, „Sein zum Tode“, und die Kritik an der Metaphysik. |
| Jean‑Paul Sartre & Albert Camus (Existentialismus) | Betonung der Freiheit, Verantwortung und der Sinnsuche im absurden Universum. |
| Michel Foucault | Genealogische Analyse von Macht‑ und Wissensstrukturen, inspiriert von Zur Genealogie der Moral. |
| Gilles Deleuze | Konzept des „Werdens“, Wiederholung und Differenz; Zusammenarbeit mit Félix Guattari. |
| Friedrich Engels (kritisch) | Nutzt Nietzsches Kritik an Moral, um kapitalistische Ideologien zu analysieren (obwohl er Nietzsches Antisemitismus ablehnte). |
| Psychologie (Freud, Jung) | Nietzsches Ideen zum Unbewussten, zum „Ich‑Überwindungs‑Drang“ und zu Archetypen. |
| Literatur (Thomas Mann, Hermann Hesse) | Verwendung von Nietzsches Motiven (Übermensch, Sinnsuche) in Romanen und Gedichten. |
| Post‑Moderne (Lyotard, Derrida) | Skepsis gegenüber universellen Wahrheiten, Betonung von Perspektivismus und Sprachspiel. |
| Kritische Theorie (Adorno, Horkheimer) | Trotz ihrer Ablehnung von Nietzsches Ästhetik nutzen sie seine Kritik an Kulturindustrie und Massenkonsum. |
Warum ist Nietzsche noch aktuell?
Man kann in den Werken durchaus eine Entwicklung sehen.
Gesamtentwicklung
Damit bildet Nietzsche ein kontinuierliches Projekt: von der Analyse kultureller Formen über die kritische Reflexion von Moral bis hin zur aktiven Forderung einer neuen Wertekultur.
Beeinflusst wurde er unter anderem von:
| Arthur Schopenhauer | Anfangs Bewunderung für den Pessimismus und die Idee des „Willens“, später Ablehnung des negativen Weltbildes. |
| Friedrich Hölderlin | Poetische Sprache, Idee des „großen Ganzen“ und die Sehnsucht nach einer höheren, fast mystischen Einheit. |
| Richard Wagner (frühe Phase) | Inspiration für die Idee von Gesamtkunstwerken (Musik‑Drama) und das Dionysische; später Bruch wegen Wagners Nationalismus und Antisemitismus. |
| Griechische Tragödie | Fundament für die Apollinisch‑Dionysische Dichotomie. |
| Darwinismus | Stärkte die Sicht auf das Leben als Kampf um Macht, jedoch ohne biologische Determiniertheit. |
| Philosophen der Antike (Heraklit, Stoiker) | Heraklits Idee des ständigen Wandels („panta rhei“) spiegelt sich im Gedanken der ewigen Wiederkehr wider. |