Beiträge von Bluesbeobachter

    Es liegt an jedem selbst, die Puzzleteile für sich zusammen zu fügen und damit die Erkenntnisse auch für sich selbst zu nutzen.

    Nachvollziehbare Idee.

    Wenns ein Puzzle ist, sollte ja sowas wie eine Vorlage des Ergebnisses existieren.

    Die könnte ich mir vorstellen, auch unabhängig von medial propagierten Ideen.

    D.h., wir befinden uns quasi in einer Art Übergangsphase zu was auch immer, in der grad die Möglichkeiten zur Machtausübung und Kontrolle ausgetestet werden?

    Ein riesengroßes Experimentierfeld für machtgeile Spinner, die sich für erlesen halten dem Rest der Welt ihre durchgeknallten Phantasieen überzustülpen unter Benutzung der aktuellen Macht-, Sozial- und Herrschaftsstrukturen.

    Schaffung von Chaos, Unordnung und Zwietracht als Mittel zur globalen Umgestaltung.

    Hm, kennt jemand die Bücher von Robert Shea und Robert Anton Wilson?

    War 1975, als die Trilogie " Illuminatus " rauskam, ich hab die Bücher mit großer Freude konsumiert.

    Son bißchen erinnert das aktuelle Geschehen ja schon an diese leicht anarchistische Phantasie…

    Naja, in den Büchern wird auch die ganze Zeit gekifft, weils der Erleuchtung dient, und wild gev..elt, eben aus demselben Zweck.

    Ich muß die Bücher unbedingt nochmal lesen und mir Gedanken über meine Lebensführung machen, speziell was das Thema Verständnis der Weltpolitik betrifft.

    Mein persönlicher Favorit aus der damaligen Zeit war " Die Universalschraubenschlüsselbande " von Edward Abbey.

    Es ist erstaunlich wie viel Prophetie in diesen Büchern wiederzufinden ist.

    Ob die Verantwortlichen für die heutigen Zustände auch sowas gelesen haben oder haben die sich einfach nur ihren parteipolitischen Brainfuck abgeholt?

    Ich weiß es ehrlich gesagt nicht.


    Grüße Bb

    Einfach einschalten wenn der Don die Bühne betritt


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    Grüße Bb

    Naja, zumindest bietet Armstrong so etwas wie eine amerikanische positiv gedeutete und mit europäischen Ressentiments begründete Perspektive.

    Auf den Hinweis, Grönland gehöre zum amerikanischen Kontinent aufgrund seiner geologischen Beschaffenheit und damit sei ein territorialer Anspruch der USA gerechtfertigt, würde ich die Frage in den Raum stellen, ob eine Neudefinition territorialer Ansprüche und Grenzen überhaupt auf dieser Ebene möglich ist.

    Gehört dann ein Teil der Türkei zu China und der andere Teil zur EU? Hat die EU einen kontinental begründbaren Anspruch auf Russland oder umgekehrt?

    Dieses Argument hinkt also meiner Meinung nach, weil die Staatstheorie zwar ein Territorium vorsieht, aber nicht geologisch definiert.

    Das Beispiel Frankreichs mag erquicklich klingen, läßt sich aber auf viele Länder übertragen. Die Präferenz de Gaulles für ein Europa der Vaterländer war möglicherweise den historischen Erkenntnissen geschuldet, die sich in den 200 Jahren davor entwickelt hatten. Zurück zum Absolutismus wollte man nicht, eine Unterordnung unter vermeintlich Gleichberechtigte innerhalb einer echten demokratischen Struktur kam nicht infrage, da alle Beteiligten noch zu sehr mit den durch den WW II entstandenen Ressentiments und Feindbildern zu tun hatten. Sich in einem solchen Moment auf sich selbst als Volk und Staat zu besinnen setzt erstmal Grenzen und macht das eigene Handeln überschaubar. Nicht unklug, wie ich finde.

    Die Geschichte hat gezeigt, daß eine Entwicklung zum gemeinsamen agieren als Staatenverbund möglich ist, weil es die Möglichkeit beinhaltet unterschiedliche Meinungen und Perspektiven wirksam werden zu lassen, z.B. durch Kompromisse.

    Die Bildung einer EU nach heutigem Bild wäre direkt nach dem Krieg gar nicht möglich gewesen. Man könnte sagen gerade das war ja das Ziel der WW I + II, es hätte dann nur anders geheißen, " Heiliges Europäisches Reich Französischer/Deutscher Nation " oder so ähnlich. Napoleon und Hitler lassen grüßen.

    Armstrong läßt hier den historischen Kontext außer acht und verlegt sich auf die persönliche Ebene der stellvertretenden Darstellung Frankreichs durch die Person de Gaulles, den er als anglo-amerikophob hinstellt mit einem übertriebenen Hang zum Nationalismus.

    Da dürfte es seinerzeit einige gegeben haben, die auf die Wahrung nationaler Interessen achteten. Das große Verteilen hatte begonnen und die Verhältnisse wurden von den Siegern bestimmt.

    Möglicherweise hatte de Gaulle aber auch noch die Olympiade '36 in Erinnerung, als die Franzosen mit stolz erhobenem rechten Arm ins Stadion marschierten und wollte fremden Einflüssen einfach einen Riegel vorschieben. Nationalismus hilft dabei, wie wir heute wieder erleben dürfen.

    Der Clou mit dem Rücktransport von Goldreserven nach Frankreich war von den Amerikanern mitgetragen. Immerhin bestand ja die Möglichkeit für dergleichen Unternehmungen. Ein Dummkopf, wer diese Möglichkeit nicht sieht und nutzt. Hätten die USA im umgekehrten Fall anders gehandelt? Wohl kaum.

    Alles in allem zeigt der Artikel von Armstrong ( danke woernie ) eine schon ziemlich gefärbte Position, die den Ausdruck von erwartbarer Dankbarkeit der USA gegenüber Europa trägt. 🦸‍♂️🧎

    Was die politische Inkompetenz und Idiotie der europäischen Führungseliten betrifft, muß ich ihm leider recht geben.


    Grüße Bb

    Respekt, diese Betrachtungsebene haben viele wahrscheinlich noch nicht erreicht.

    Allein der Hinweis auf „ Die Brüder Karamasof“ und der Auftritt des Großinquisitors dürfte vielen Kopfschmerzen bereiten.

    Aber kleiner Schwenk zurück zum Heute, die Großinquisition funktioniert mittlerweile angepasst an aktuelle Verhältnisse:



    Ganze Abteilung des Paul-Ehrlich-Instituts legt während Corona-Impfkampagne kein Protokoll an
    Angeblich soll nicht nur der für die Impfstoffsicherheit zuständige Fachbereich, sondern auch die gesamte übergeordnete Abteilung des PEI über Jahre hinweg…
    share.google


    Das PEI, also das für Impfstoffe und Risikobewertung zuständige Institut, ließ verlauten, daß es während der Corona-Zeit keine Protokolle führen konnte, wegen Überlastung. Also ca. 3-4 Jahre.

    Rausgekommen über eine Anfrage von Bastian Barucker.

    Den mitverlinkten Artikel über einen Gerichtsbeschluss gegen eine impfgeschädigte Frau, ( anerkannt von BG u.a.), einfach lesen und auf der Zunge zergehen lassen.


    Grüsse Bb

    Naja, wei nott?

    Im Grunde genommen isser ja schon reingetapert.

    In jedem Fall werden alle früher oder später mit dem Finger auf ihn zeigen.

    Wenns gut geht, was ich ich vorzugsweise nicht vermuten möchte, und wenns ins Höschen geht sowieso.

    Vielleicht gehts ihm dadrum?

    Er wirkt irgendwie ein bißchen enthemmt…


    Grüße Bb

    Nicht nur Rumkritteln, Sanktionen müssen her. Und Rechtsbeistand für Betroffene.

    Das ist die offizielle Antwort, nachzulesen im Handelsblatt:


    Coronapandemie: Politiker werfen Kennedy Angriff auf deutschen Rechtsstaat vor
    Der US-Gesundheitsminister hat mit seiner Kritik am deutschen Umgang mit Corona scharfe Reaktionen provoziert. Die Grünen werfen Kennedy vor, liberale…
    www.handelsblatt.com


    Dieser ungehörige Bursche verbreitet also Falschbehauptungen und möchte unseren Rechtsstaat delegitimieren.🤪 🤣😂


    Grüße Bb

    macht trump nicht das, was sich die europäer schon immer gewünscht haben?

    das imperium in der bedeutungslosigkeit auflösen?


    trump selbst wollte wohl was anderes - aber so ist das nunmal mit egogetriebenen plänen - sie verkehren sich ins gegenteil.

    Ich weiß nicht, ich versuche grad mir vorzustellen, was passiert, wenn Trump der FED über Powell versucht vorzuschreiben, was sie zu tun hat.

    Diese merkwürdige Ermittlung jedenfalls liest sich wie ein Witz, ähnlich den Vorwürfen gegen Maduro et al.

    Er hat auf jeden Fall ganz schön Tempo drauf.

    Bin gespannt.


    Grüße Bb

    Was möchte Jerome Powell uns hier mitteilen…?


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    Trump mischt jetzt die FED auf 🤑🤔?


    Grüße, Bb

    Blues, ich störe nur ungern bei Deinem fleißigen Erstellen von Beiträgen. Aber hast Du vielleicht was von Oswald Spengler auf Lager? Der wurde ja hier im Forum inzwischen auch schon erwähnt. Ich denke, das könnte hier den ein oder anderen tatsächlich interessieren :). Mein Vater hat sein Buch. Ich habe es leider nicht gelesen.

    Ich schau mal was sich machen lässt. 🤓

    Danke für den Tipp.

    Ein bisschen Zeit brauch ich aber, weil ich den Bogen hinkriegen möchte ihn zu referenzieren und aktuell einzuordnen.



    Grüße Bb

    Gestaltungskraft vs. Zerstörung:


    Während die USA und China ihre Macht durch technologische Gestaltung (Halbleiter, KI) ausbauen, riskieren sie gleichzeitig globale Fragmentierung und Wettlauf um Ressourcen (kritische Mineralien).


    Umwertung der Werte:


    Die Sanktionen und Propaganda‑Kampagnen zeigen, dass jede Seite versucht, die moralische Bewertung von Handlungen umzuwandeln – ein klarer Hinweis auf Nietzsches Umwertung aller Werte.


    Übermensch‑Ambitionen:



    Die Bestrebungen, ein neues internationales Ordnungssystem zu etablieren, können als Streben nach dem Übermenschen interpretiert werden, bergen jedoch das Risiko, dass das „Über‑Mensch‑Über-Staat-Projekt“ in Autoritarismus oder technologischen Totalitarismus umschlägt.


    Die Glaskugel:


    Ich erwarte weitere technologische Blockaden (Halbleiter, KI) und regional begrenzte Militäraktionen (z. B. mögliche weitere US‑Operationen in Lateinamerika und in internationalen Gewässern).


    Die EU‑Strategie der strategischen Autonomie könnte zu einer dritten Machtachse führen, die zwischen den USA und China vermittelt. Die Rolle Europas und Russlands könnte und sollte sich neu definieren, da ansonsten die Mittlerposition zwischen USA und China funktionslos bleiben würde, die vier Akteure müssten sich quasi gegenseitig in ihrem autonomen Gestaltungswillen akzeptieren.


    Wenn die Akteure ihre Willen‑zur‑Macht nicht mit einer kritischen Selbst‑Reflexion verbinden, besteht die Gefahr einer globalen Spirale von Eskalation – ein Szenario, das Nietzsche bereits als „Verlust des Lebens‑Bejahens“ warnte.




    Schlussgedanke aus Nietzsches Sicht


    „Der Wille zur Macht ist das tiefste Prinzip des Lebens; er wird erst dann wirklich groß, wenn er nicht nur zerstört, sondern schöpft – neue Werte, neue Formen, neue Möglichkeiten.“


    Die derzeitige geopolitische Bühne zeigt, dass alle vier Mächte gerade an diesem Scheideweg stehen: Sie können entweder weiter nur Macht ausüben (Zerstörung) oder Macht als schöpferische Kraft einsetzen, um neue, stabilere und lebensbejahendere Ordnungen zu schaffen. Die Entscheidung liegt nicht allein bei Regierungen, sondern bei allen, die das Ergebnis dieser Machtspiele mittragen – von Wissenschaftlern über Unternehmer bis zu jedem einzelnen Bürger.


    Hinweis: Alle hier dargestellten Fakten basieren auf öffentlich zugänglichen Quellen (Reuters 2025 , NATO 2024 , US‑Intelligence 2025, NATO‑Analyse 2024, US‑Export‑Kontrollen 2024, öffentliche Medienportale) und wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengefasst.



    Grüße Bb

    Alle vier Akteure operieren aus einem Nietzsche‑typischen Willen zur Macht heraus, unterscheiden sich jedoch in Ausdrucksform und Legitimationsbasis:


    USA – imperial‑expansiver Wille, manifestiert durch militärische Interventionen (Ukraine, Venezuela) und technologische Beschränkungen.


    China – kollektiver, technokratischer Wille, umgesetzt über industrielle Substitution, Exportkontrollen und infrastrukturelle Expansion.


    EU – normatives, wertebasiertes Machtprojekt, das versucht, durch Sanktionen, Rechtsstaatlichkeit und strategische Autonomie eine moralische Führungsrolle zu übernehmen.


    Russland – defensiver, ressourcen‑gestützter Wille, der auf die Bewahrung von Einflussgebieten und die Nutzung von Energie‑ und Cyber‑Werkzeugen setzt.

    Betrachtet man den Nietzschen Übermenschen als Konstrukt einer quasi Hegelschen Entwicklung aus These-Antithese-Synthese so ließe sich diese Idee auch auf Staaten übertragen.

    Aus dem Staat wird somit ein Überstaat.



    USA strebt nach einer globalen Ordnung, in der demokratische Werte und technologische Vorherrschaft zusammenwirken – ein Über‑Staat‑Projekt.


    China will durch technologische Selbstversorgung und die Belt‑and‑Road‑Initiative ein alternatives globales Netzwerk etablieren – ebenfalls ein Über‑Staat‑Ansatz.


    EU sucht nach einer strategischen Autonomie, die sie von transatlantischen und sino‑amerikanischen Zwängen befreit – ein Versuch, sich selbst zu übersteigen.


    Russland sucht ebenfalls nach strategischer Autonomie wie die EU, ebenfalls ein Versuch sich selbst zu übersteigen.