Geiler ist noch, wenn die Aufnahme den Abstrich macht und dem stationären Personal den Befund nicht weiterleitet. Das erfährt dann erst 3 Tage später vom Influenza A Befund des Patienten. Bis dahin war das Personal dran und der Patient auf Station unterwegs. Außerdem steckt das Pesonal das familiere Umfeld mit an.
![]()
![]()
Weshalb ich das aktuell erzähle, weiß ich selbst nicht.
![]()
![]()
Sollte nicht vorkommen.
Die Aufnahmeprozedur ist festgelegt und vorgeschrieben, je nach verwendetem Krankenhausinformationssystem ( KIS ).
Hat der Patient erstmal eine Aufnahmenummer, werden sämtliche Daten ( Aufnahmegrund, Erstdiagnosen, diagnostische und therapeutische Maßnahmen, etc. ) dem Patienten automatisch zugeordnet. Bewußtseinseingeschränkte Patienten oder prinzipiell nicht kommunikationsfähige Patienten ( Säuglinge, Intoxpatienten, Schwersttraumatisierte, etc. )bekommen ein Arm- oder Fußband zur Identifizierung,
in der Regel wird auch bei unbekannten Personen die Polizei benachrichtigt.
Sämtliche Daten sind im hausinternen Infonetz ( KIS ) hinterlegt und können von den befugten Personen eingesehen und bearbeitet werden.
Was schon mal vorkommt, daß Laborbefunde deren Bearbeitung länger dauert, nach dem Auftreffen des Patienten reinkommen oder Angehörige Vorbefunde verspätet mitteilen.
Grundsätzlich gibt es regelmäßig Aufnahmeräume, in denen Patienten bis nach Erhalt der Isolationsdiagnostik verbleiben, bei Fremdklinikübernahmen sind MRSA Aufnahmeprozeduren mittlerweile die Regel. Das hat den Hintergrund, daß bei MRSA, 3MRGN, 4MRGN und sonstigem Befall die Behandlungskosten der verlegenden Klinik aufgebrummt werden können, es sei denn die Verlegung erfolgt in eine Spezialabteilung, die sich speziell mit dieser Art Erkrankung beschäftigt.
Grüße Bb