Beiträge von DarkMatter

    @Polkrich bevor du dich über die Bedienungsanleiten her machst.. gibt auch ein Tutorial :whistling:


    Das Wichtigste ist der Geräte-Reset, wie im Video ziemlich am Ende erklärt, damit du die Exportprogrammierung löschen und den vollen Funktionsumfang wiederherstellen kannst.



    Beim Zubehör kommt es darauf an, wie du das Gerät verwenden willst?


    Eine Antenne ist obligatorisch, weil die Gummiwurst ist nicht wirklich der Brüller.


    Ein zweiter Akku oder größerer externer Akku sind auf jeden Fall auch empfehlenswert.


    Ich verwende meine Handys gerne mit Headset (SSM512B, gibt aber bessere von Drittanbietern!) oder Lautsprecher-Mike (SSM-17B). Wenn ich einfach nur unterwegs bin ist das Lautsprecher-Mike eine tolle Sache, vergleichbar einer Freisprecheinrichtung. Das Headset ist diskreter, mit Druckdosen-Ohrröhrchen und Handgelenk-Mikrofone, aber die ganze Zeit den Stöpsel im Ohr ist mir zu unangenehm wenn ich es nur selten brauche.
    Hier kommt auch der externe Akku ins Spiel, denn wenn das Gerät am/im Rucksack ist, stört dieser nicht weiter. Ich verwende fast immer 12,8V LiFePO4-Akkus mit 6Ah, die einfach an die ext. Spannungsbuchse angeschlossen werden. Egal wie viel du funkst oder Radio hörst, wirst du den über einen Tag nicht leer bekommen.


    Für die Programmierung brauchst du die 6 Freenet und 16 PMR Kanäle, wobei ich such die Zwischenkanäle programmieren würde. Das stört beim Suchlauf nicht, aber viele Gruppen nutzen nicht das vorgeschriebene Raster :saint: . Die Anruf- bzw. Prio-Kanle sind die Freenet 3 FM und PMR 1 FM, über die du immer jemand erreichen solltest, danach aber bitte auf einen anderen Kanal wechseln und den Kanal wieder frei geben.

    @Wayne Schlegel Bein Kaufen hab ich bisher noch nicht bemerkt dass der Reis anders aussieht oder etwas im Beutel ist. Ich weiß auch nicht, wo die Tierchen in den Reis kommen, ob diese schon bei der Ernste als Eier drin sind, oder erst später beim Transport oder im Abfüllerlager?
    Beim neu gekauften Reis hatte ich bisher 2 Beutel die unmittelbar beim Kauf befallen waren, und immer wieder welche in denen sich nach einigen Wochen Leben entwickelte. Aber wie aktuell die Situation mit den Schädlingen ist kann ich dir auch nicht sagen, denn wir gefrieren seit einigen Jahren generell und danach entwickelt sich dort nichts mehr.
    Wenn du eine befallene Packung öffnest siehst du sofort was los ist - und riechst es meist auch. Bisher wurden mir auch alle gekauften Beutel anstandslos ersetzt, soweit diese im MHD lagen.


    Ich kaufe meist 1kg oder 5kg Beutel, die ich dann direkt nach dem Kauf in die Gefriertruhe gebe. Nach ca. 1 Woche kommt der Reis aus der Tüte und wird vakuumiert.
    Zu den 20kg Säcken kann ich dir nichts sagen, weil ich die noch nie gekauft habe.


    Seitdem ich die Beutel gefriere und dann umpacke hatte ich nie wieder Probleme.

    Bezüglich der Beschaffung muss lokal bei dir schauen, was du bekommst, je höherwertiger des Gut desto einfacher die Lagerung. Mach dir auch nicht so viel Gedanken zu theoretischen Parametern, wie Energiedichte, bis jetzt hast du auch nicht darüber nachgedacht und letztlich kommt es auch darauf an was du magst. Wer keine Bohnen mag sollte auch keine lagern :saint:


    Zur Lagerung kannst du lebensmittelechte Fässer mit 30l verwenden. Die größeren werden vom Handling zu Umständlich/schwer.
    Getreide lagern wir einfach lose in den Fässern, wobei in ein 30l Fass etwa 25kg passen. Generell sind kleinere Gebinde immer besser wie ein Großes, weil immer mal was schief laufen kann und wenn mal Käfer im Fass sind, taugt es halt nur noch für die Hühner. Wir verwenden hier auch keine Trocknungsmitte (wie Salz), oder Sauerstoffabsorber und hatten über 3-4 Jahre Lagerung bisher noch keine größeren Probleme.
    Wichtig ist das Getreide vor der Einlagerung einige Tage zu gefrieren. Dazu geben wir die Körner in größere Vakuumierbeutel die etwa 10-15kg fassen und gefrieren diese für 1 Woche, danach kommen die Körner lose in die Tonne. Das ist insbesondere bei Reis sehr wichtig, da dort meist Insekten Larven oder Eier enthalten sind!


    Hülsenfrüchte vakuumieren wir generell vor der Lagerung in 500g Einheiten. Alles andere hat über die Jahre immer wieder mal Schwierigkeiten gemacht.


    Du musst immer mit Ausfällen durch Schädling im Gut, aber auch von Außen (Mäuse und Ratten) rechnen. Hier sind Hülsenfrüchte weitaus mehr gefährdet wie Getreide. Deshalb kommen die 500g vakuumierten Einheiten auch in Stahlblechkisten. Wir verwenden hier Werkzeugkisten aber auch alte Bekleidungsspinte.


    Wenn du detaillierte Fragen schreib mich einfach an

    Mag für dich so sein, aber schau dich mal nur in deinem persönlichen Umkreis oder Job um, die Masser der Menschen würde massive Schwierigkeiten bekommen. Handelt es sich dann um Menschen die dir nahe stehen, würde dies indirekt auch Auswirkungen auf dein Leben haben.
    Was die Blockhütte aus dem Video oder auch anderen Videos betrifft, ist diese gar nicht so weit von alten Bauernhäusern hier in der Gegend entfernt. Da lässt es sich schon gut leben - wenn man das möchte :saint:

    Das Problem ist aber dass du kein Ureinwohner, sondern ein verweichlichter und konditionierter Zivilisationsmensch bist, der ohne äußere Zuwendung gar nicht mehr lebensfähig wäre.


    Das ist nicht abwertend gemeint, aber die heutigen zivilisierten Menschen haben mit den Ureinwohnern nichts mehr gemeinsam. Wenn du die so wie die Nordamerikanischen Indianer leben und die auch so ernähren würdest, wärst du nach wenigen Wochen am Ende.
    Die Masse der heutigen Bevölkerung bekommt schon Verdauungsschwierigkeiten, wenn sie (Brunnen-)Wasser oder Lebensmittel zu sich nicht, die nicht vorher gereinigt/entkeimt wurden. Natürlich ist eine Aufweichung der Konditionierung möglich, wenn du auf Supermarktware, industrielle Lebemsmittel, etc. verzichtest, aber selbst dann dauert es u.U. Jahre bis du deinen Körper wieder an die "dreckige Nahrung" gewöhnt hast.
    Ein Bekannter gönnt sich den Spaß jedes Jahr, wenn die Touris auf den Hof kommen und unbedingt ein Glas frische Milch wollen. Die ist dann schneller wieder raus wie sie geschluckt war und wenn sie drin bleibt musst halt bisschen warten...
    Das liegt nicht an schlechter Milch, sondern dem hohen Fettgehalt und anderen Inhaltstoffen die den modernen Verdauungstrakt schlicht überfordern.


    Es gibt einige solcher Videos übrigens auch aus DE - Aus dem Reinhardswald, Bayerischen Wald oder dem Allgäu.
    Im Ergebnis sind diese aber alle gleich unrealistisch und systemgeprägt - Meist als Promo für die Outdoor- und Prepper-Ausstatter.

    @Polkrichgenau das sind die bescheuerten Videos die rein gar nichts mit der Realität zu tun haben und einen vollkommen falschen Eindruck vermitteln.
    Selbst in der "Zivilisation" ist das Überleben ohne öffentliche Versorgung schwierig - für die Masse nahezu unmöglich... aber im Winter in einer Blockhütte [smilie_happy]
    Vor allem würde mich bei dem Video interessieren, wo er die Birnen, Paprika und das Fleisch gefunden hat?
    Wahrscheinlich im Supermarkt wo er täglich einkaufen war??


    Selbst wenn sich viel das Überwintern in einer solchen Blockhütte als romantisch und einfach vorstellen, sieht die Realität eben anders aus. Nahrungssuche im Wald im Winter stellt den Menschen vor die selben Probleme wie das Wild - Außer paar Wurzeln und Insekten findet sich da nicht viel. Und das Heizen mit nassem Holz ist auch nicht so einfach und will gekonnt sein, sonst wird die Hütte schnell zum Räucherofen.


    Mit ausreichender Vorbereitung an trockenem Holz, Lebensmitteln und allem was man sonst noch so braucht, klappt es einigermaßen. Aber die Vorratskammer wäre dann sicher doppelt so groß wie die Hütte...
    Ob selbst dann die Romantik entsteht, die der Typ da ausstrahlt wage ich zu bezweifeln!

    CO oder CO2, ebenso wie Sauerstoffmangel sind eher ein Problem in den heutigen dichten Häusern.
    Früher gab es genügend Luftwechsel durch Undichtigkeiten an den Gebäuden, die gefährliche Konzentrationen sicher vermieden.
    Heute muss man eben zeitweise mal durchlüften oder durch leicht gekippte Fenster für eine Undichtigkeit sorgen, dann klappt das auch.
    Wenn ich im Winter merke, wo bei uns überall kühl Luft in den Raum kommt, bin ich immer wieder fasziniert, dass die Bude dennoch warm wird. Ist eben über 100jährige Bausubstanz..

    Messer schleifen muss man können. Ich bin ganz ehrlich auch zu blöd dafür.

    Nein, bist sich nicht [smilie_blume]
    Es erfordert viel Übung und Geduld, aber wenn du den Dreh mal raus hast, ist es fast eine meditative Tätigkeit.
    Musst auch keine Angst haben, dass du aus einem Küchenmesser ein Filiermesser machst, da bietet das Material viel Übungsmasse.
    Ich hab auch meine Zeit gebraucht...

    Einmal im Jahr bekommen meine Messer ihren Schliff und der hält meist auch das Jahr über. Gute Schleifsteine sind dabei ein Muss, ebenso wie Übung und Geduld.
    Ist jedes Jahr mein Ritual, wenn die erste Frühlingssonne warm genug zum Arbeiten mit Wasser im Freien ist. Das Schleifen dauert auch seine Zeit, während gelegentliches Nachschärfen auch mal schnell zwischendurch geht.
    Ist wie @PatronaLupa schreibt sicher ein bisschen Kunst und Leidenschaft dabei. Der jährliche Grundschliff bringt die Scheiben in Form, während das unterjährige Nachschärfen lediglich die Schneide wieder einigermaßen begradigt.
    Zum Nachschärfen der Messer verwende ich einen kleinen Bandschleifer (Work Sharp) mit sehr feinem Diamantband. Diesen Bandschleifer verwende ich mit einem etwas gröberen Band auch für die Arbeitsklingen von Äxten und Arbeitsmessern.

    Es kommt immer darauf an, was man mit einer Klinge machen möchte und der für die Anwendung falsche Schliff führt immer zum Scheitern.


    Die Verarbeitungsqualität, die man früher gewissen Herstellen zuschreiben konnte, gibt es in der Form heute nicht mehr. Selbst große Namen wie Böker lassen heute viele Messer in Fernost produzieren, mit teilweise beachtlichen Qualitätsschwankungen. Ein Gespräch mit dem jeweiligen Außendienst öffnet einem da schnell die Augen und erklärt auch den teilweise hohen Preisunterschied zwischen recht ähnlichen Messern.


    Am Ende entscheidet das Handling und der Einsatzzweck, während Klingenmaterial, Härte, etc. eher nebensächlich sind. In meiner Küche sind die Anforderungen nunmal ganz andere als draußen, wo das Messer auch schon mal recht hart rangenommen wird.
    Deshalb verwende ich für draußen für die Arbeit immer noch bevorzugt das Glock 78. Es ist ein gutes Universalmesser und wenn es kaputt oder verloren geht ist das auch nicht schlimm.


    Wenn es um kritische Situationen geht verwende ich wie in der Küche anwendungsspezifische Messer/Werkzeuge, die sich über die Jahre durch viel testen und scheitern als beste Lösung herausgestellt haben.

    Sollte das Geldsystem explodieren, dann macht es schon einen Unterschied ob mein Guthaben auf dem Sparbuch 10:1 "resetet" wird - also aus 100.000 € dann 10.000 gemacht werden.
    Oder ich Gold im Wert von 100.000 Euro besitze und dieses 50% an Wert verliert - also unterm Strich noch 50.000 bleiben.

    Wenn du so weit in die Zukunft denkst, dann solltest du auch beachten, dass Gold seinen äquivalenzwert bisher nie großartig verändert hat. 1 Unze Gold entsprach schon immer dem Grundbedarf eines Monats.
    Warum sollte sich daran etwas ändern?


    Ich sehe eher das Risiko eines privaten Handelsverbots oder einer massiven Versteuerung, die einem Verbot gleich kommt.
    Um bei deiner Rechnung zu bleiben wäre das dann ein "Reset-Verlust" bei der Währung von 1:10, bzw. 90% und bei Gold eben 0% oder 99%.
    Wie immer wird man mit Diversifikation (AU, AG, Immo, Vorräte,...) am sichersten, wenn auch nicht am Besten fahren.

    Gibt es eigentlich keine Wechselrichter, die mit höheren Eingangspannungen als 12/24 V zurecht kommen?

    Einigermaßen gängig sind noch 36V und 48V, aber darüber hinaus ist mir nichts geläufig.


    Das Problem ist sicherlich die deutsche Vorschriftenlage die bei 50V einen Riegel vorschiebt, aber auch die Tatsache, dass Batterien über 48V von Solarmodulen nicht mehr direkt geladen werden können. Natürlich könnte man diese kaskadieren, aber der Aufwand wäre dann schon immens nahe an einem Hochspannungswechselrichter für Netzeinspeiseanlagen.
    Evtl. wäre dies aber auch eine Lösung für dich, wenn du 3 deiner 72V Akkus (DC 212V) in Reihe schalten würdest?

    Taugen bei Böker die Kunststoffgriffe oder lösen sie sich nach Jahren und Schweiß (oder auch ohne) einfach in Matsch auf ?

    Die Griffe sind bei Böker sicherlich besser, als so manchem Billigmesser, aber zu wenig robust für den Außeneinsatz. Wie geschrieben ist das Messer ein recht gutes Alltagsmesser, aber es ist nicht für den Wald, geschweige denn den harten Outdooreinsatz gemacht.
    Wenn man jedoch ein kleines feststehendes Alltagsmesser sucht ist das Böker durch den hochwertigen und sehr standfesten Klingenstahl wirklich ein gutes Messer. Für mehr ist es auch nicht konzipiert, wobei der aufgespritzte Griff eher das kleinere Problem darstellt. Die Klinge in Länge, Form und Schliff, sowie das Handling insgesamt schränken die Verwendung ein.


    Aber es geht hier um ein Messer, dabei setzt jeder seine eigen Prioritäten. jede Hand ist auch anders, usw.
    Mir persönlich ist es für die gebotene Leistung mit rund 150€ etwas teuer - Vor allem wenn ich andere Messer von Böker vergleiche..

    So ich habe mir auch mal wieder neue Hardware gegönnt, das Neue Böker Bronco.

    Jetzt macht den Neuen hier doch nicht gleich so nieder...


    Das Böker ist als Allrounder (Küchen und Brotzeitmesser) nicht schlecht. Den Mini-Feuerstab braucht aber kein Mensch - ist wohl eher dem Zeitgeist geschuldet?


    Als Vorsorge würde ich es aber auch nicht sehen - Ist einfach ein praktisches Messer für alle Tage, an dem man wahrscheinlich lange seine Freude haben wird.


    Viel Spaß damit [smilie_blume]



    PS: Ich hab das Mooreiche und Saga bei mir im täglichen Küchengebrauch - Als Universalmesser seit vielen, vielen Jahren das Glock 78

    Keine Sache, mach ich doch gerne [smilie_blume]


    Ich betreibe die Funkerei als Hobby nun schon um die 40 Jahre, da ist einiges an Erfahrungen zusammen gekommen.


    Hierzu vielleicht auch ganz interessant, dass der CB-Funk damals eigentlich als Not- und Pannenfunk begonnen hat. Die Automobilclubs waren bei der Einführung der damals 6 Kanäle mit 1W Sendeleistung ganz vorne mit dabei. Der große Erfolg des CB-Funks in den 1970er und 1980er Jahren, ist u.a. dieser Tatsache und dass er seine Funktion sehr gut erfüllte zu verdanken.
    Erst mit der zunehmenden Verbreitung der Mobiltelefone wurde diese Erfolgsgeschichte beendet.

    @Währungshüter Danke für die Blumen ^^


    @Polkrich Die Idee mit den Geräten nur im Notfall aus dem Schrank holen wird dir sehr wahrscheinlich nicht den Erfolg bringen, den du dir erhoffst. Natürlich kannst du dann mit Freunden noch Kontakt halten, aber du hast dann keinerlei Erfahrung und kennst auch niemand der sonst noch so auf Band ist.
    Würdest du in einer Notsituation mit einem Unbekannten reden? - Ich denke nicht und die anderen Station sehen das sicherlich ebenso.
    Das Funkgerät einfach Abends mal einschalten und mit anderen Funkern über alltägliche Themen reden kostet nichts, bringt aber Kontakte und Bekanntheit. Persönliche Infos außer einem Vornamen und einem Standort (Stadt, bzw. Ort) brauchst du nicht preisgeben.


    Wie man die Wichtigkeit einer Kommunikationsmöglichkeit in Krisenzeiten für sich persönlich einschätzt, muss sich jeder selbst beantworten. Aber wir haben uns heute an Handy, Radio, Fernsehen, Internet,... so sehr gewöhnt, dass der Wegfall heute viel schneller zu einem Problem werden wird, als noch vor 10 oder 20 Jahren.



    Mal ein paar generelle Worte zu (AFU-)Funkgeräten:


    Zum Empfang darf jedermann jedes beliebige Gerät in DE benutzen, zum Senden jedoch nur die für den freien Funk zugelassenen Geräte. Dies gilt auch für Funkamateure..
    In der Praxis stören sich aber wenige an der Verwendung von Amateurfunkgeräten auf freien Bändern, solange die Leistung halbwegs eingehalten wird. Wenn man sieht, dass in DE vom Volksfunkgerät IC-7300 fast die 3fache Menge in DE verkauft wurde wie es Funkamateure gibt, muss man sich schon fragen wo diese Geräte geblieben sind?
    Ob eine 1500€-Investition in ein solches Gerät sinnvoll ist, braucht man wie bei jedem Hobby mMn generell nicht zu fragen..


    Ein aus meiner Sicht gewichtiges Argument ist die Tatsache, dass man mit einem AFU-Gerät mehrere oder sogar alle freien Bereiche abdecken kann und zusätzlich noch die ganze Bandbreite der Rundfunksender empfangen kann. Hier hatte das Yaesu FT-857 oder heute das mMn sogar geeignetere FT-818 ein weite Verbreitung in den Kreisen der vorsorglichen Menschen erlangt.


    Die Alternative sind dann 3 Funkgeräte und ein Weltempfänger, was preislich auch nicht so viel günstiger ist und von der Bedienung eher schwierig wird - zumindest aber 100% rechtlich diskussionsfrei ist.


    Letztlich ist es jedem selbst überlassen, was er tut und wie er sich zu diesen Fragen stellt - Ob er das Funken als Hobby für sich entdeckt oder darin nur eine Notlösung sieht..
    Verlässt man den rechtlich zulässigen Bereich, riskiert man in DE aktuell eine Ordnungswidrigkeit. Aber wer schon länger das Hobby betreibt, weiß wie schnell und häufig sich die rechtliche Situation verändert und ich kenne niemand der sein LPD weggeworfen hat, nur weil das Band geschlossen wurde.
    Dass die Regelungen für den freien Funkbereich in jedem europäischen Land anders sind, tut sein übriges und Funkwellen machen an Landesgrenzen nunmal keinen Halt..


    Ich wage mal die Behauptung, dass es in DE keinen Funkamateur oder freien Funker gibt, der nicht an irgendeiner Stelle seines Hobby die rechtlichen Grenzen überschreitet, auch wenn dies aus Unwissenheit oder Unachtsamkeit geschieht.

    Die Dual-Band-Antennen sind primär für den AFU-Bereich und somit nur bedingt für Freenet/PMR zu gebrachten.
    Bei den Portablen fällt das nicht so sehr ins Gewicht, weil die kleinen Strahler ohnehin immer eine schlechtere Anpassung haben.
    Ich hab schon einiges mit Dual-Band- Antennen experimentiert, aber am Ende musste ich mich immer für ein primäres Band, wo diese besser läuft entscheiden. Nachdem wir PMR nur sehr begrenzt im unmittelbaren Umfeld nutzen macht dies wenig aus, aber wenn du beides willst wird es schwierig.


    Eine Lösung die wir auch verwenden, ist die Diamond 770 Teleskopstabantenne, für einen sehr weiten Frequenzbereich im VHF/UHF-Band. Ist aber vom Handling recht unschön und nicht sonderlich robust.


    Die kurze Nagoya Mobilantenne wird derzeit nicht produziert und wer eine hat gibt sienatürlich nicht her :whistling:



    NACHTRAG:
    Yaesu FT4 sind wieder eingetroffen. Zwar jetzt 79€, aber immer noch eine sehr attraktiver Preis für eine Funke mit UKW-Radioempfang.
    Für die Antenne braucht es idR einen Adapter von R-SMA auf die Antenne!

    Die Frage ist einfach zu beantworten wie "Welches Auto ist das Beste...?"


    Es kommt darauf an, ob du die Antenne portabel auf dem Handgerät montieren willst oder ob du diese abgesetzt, z.B. auf dem Hausdach. Weiterhin ist der Frequenzbereich entscheidend also Freenet, PMR oder beides?


    Wenn du mir hierzu noch eine Auskunft gibst kann ich dir mehr sagen, bzw. etwas empfehlen [smilie_blume]


    Als Relation vielleicht ganz interessanter Vergleich den ich vor einigen Jahren mal gemacht habe:
    Die von Yaesu mitgelieferte Gummiwurst funktioniert auf 2m etwa über 1-2km, eine gute Portable (40cm) rund 4km, eine ca. 60cm auf den Autodach 8-10km, eine Monoband (ca. 1,2m) auf dem Autodach 20-30km. Die 4,5m Stationsantenne über 100-150km, wobei dort auch die topologische Grenze meines Wohnorts liegt. Die selbe Stationsantenne auf dem nahen Hügel ging mehr als 400km bis in die Schweiz.
    Dabei muss man aber auch sehen, dass die Gegenstation auch entsprechend ausgestattet sein muss!
    Sonst wird man gehört, hört aber selbst nichts...

    Das sind an sich identische Geräte, also von der HF-Technik!
    Das mit der Leistung die sich auf die Batterie-/Versorgungsspannung bezieht, hatte ich schon mal irgendwann geschrieben. Je höher die Versorgungsspannung desto höher die Leistung bei den Boafeng-Kistchen.
    Die Versorgung erfolgt idR per Akku mit etwa 7,4 V, wo die Geräte dann rund 5W bringen. Alternativ kann man die Geräte auch mit 12V, also z.B. im Auto betreibe, wobei das Spannungsfenster dabei 10-16V ist.
    Je nachdem wo man nun die Spannung als Referenz sieht, variiert die Leistung zwischen 5W (bei 7,4V) und 10W (bei 16V).


    Nachdem ein Transistor jedoch nur einen recht engen Betriebsbereich hat und außerhalb davon übersteuert, liegt hier auch das Hauptproblem aller Boafeng-Handgeräte. Häufig ist schon bei 13,6V (laufender KFZ-Motor die Verständigung sehr schwierig.
    Die namhaften Hersteller begrenzen deshalb die Sendeleistung bei 5W. D.h. ein Yaesu, Icom, oder vergleichbares Gerät, bringt ab etwa 7,2V eine Leistung um die 5W die auch bei externer Versorgung mit 16V nicht ansteigt. Unterhalb sind die Geräte aber meist bis unter 5V noch verwendbar, jedoch mit reduzierter Leistung. Von Yaesu gibt es ein 3x AA Batteriepack mit dem im Notfall noch 2,5W Sendeleistung möglich sind. Gerade aus Sicht einer Verwendung in schwierigen Zeiten eine sehr gute Lösung.


    Mal generell einige Fakten zur HF-Leistung:
    Die Leistung ist gar nicht so ausschlaggebend für die Reichweite wie man oft vermutet. Ein guter Empfänger/Antenne und Übersteuerungsfreier Sender sind da weitaus wesentlicher.
    Um die Reichweite eines 4W-Funkgeräts zu verdoppeln, also beispielsweise von 4 auf 8km, wird etwa die 8-10fache Leistung benötigt. Das wären dann rund 30-40W. Andererseits kann die Reichweite von rund 8-10km auch durch die Nutzung einer leistungsfähigeren Antenne erreicht werden.
    Gerade aus Sicht des Notfunks ist der Sendebetrieb mit hoher Leistung immer zu vermeiden, da elektrische Energie dann sich knapp ist.
    Auch erinnere man sich immer an die alte Funkerregel: "So viel Leistung wie nötig und so wenig wie möglich"
    Dies hatte damals weniger mit der Energieeinsparung, als HF-Belastung für den Funker zu tun.