Beiträge von DarkMatter

    Nachdem wir das Thema Rucksack die Tage hier hatten, will ich noch das von mir verwendete Tasmanian Tiger Radio Pack ergänzen.
    Die Qualität soll zwar auch Tasmanian Tiger etwas rückläufig sein, konnte aber auch bei Freunden die neuere Modelle haben keine gravierenden Mängel feststellen. Ich habe meine nun seit 8 Jahren und er hat schon einige Gebirgstouren und unzählige Wanderungen in der näheren Gegend mitgemacht.
    Hatte auch nie Probleme in auf Flugreisen als Handgepäck durch zu bekommen.


    Den Rucksack gibts in verschieden Farben (braun, schwarz, grün), nach Wunsch auch "gemustert" (würde ich aber nicht empfehlen)


    Der Link zu Amazon ist nur exemplarisch - Kaufen würde ich nicht dort, weil einfach zu teuer!

    @txlfan wie schon geschrieben, kann ich das Honda EC22i empfehlen. Ist ein Benzinaggregat mit Inverter-Technology das bei kleiner Leistung (bis etwa 600W) sehr leise und sparsam ist. Des Weiteren ist das Aggregat Indoor-geeignet, es muss lediglich der Abgasschlauch nach außen geführt werden (z.B. ungenutzte Kamin).


    Wir betrieben diese Aggregate mit Aspen-Katalytbenzin, da dieses sehr gut lagerfähig ist und auch längeren Nutzungspausen keine Probleme bereitet. Eine Stunde Betrieb im Halbjahr sollte man dem Aggregat aber schon gönnen.


    Noch eine Ersatzzündkerze und Flasche Motoröl dazu, dann solltest du über die Runden kommen.
    Den Benzinbedarf musst du selbst ermitteln, aber mehr als 1-2 Kanister a 20/25l wirst du wahrscheinlich nicht benötigen.

    Der einzig sinnvolle "Bifuel"-Ansatz wäre evtl. - für Hardcore-Prepper - dass man statt des Tanks einen Holzvergaser anschließen kann

    Die sind aber idR auch technisch sehr versierte Bastler a la Mac Gyver :saint:


    Das Problem aus meiner Sicht ist schlicht der höhere Verbrauch der Bi-Fuel oder Multi-Fuel-Aggregaten.
    Wir haben schon einiges ausprobiert und die Lösung mit mehreren Aggregaten für die unterschiedlichen Treibstoffe blieb letztlich immer die beste Lösung.
    Außerdem: "Eines ist keines" lautet ein alter Spruch...(Redundanz)


    Aber generell setzen ernsthaft Prepper mMn weit weniger auf elektrische Energie als viele denken. Hier fließen eben auch EMP-Szenarien und kosmischer Ereignisse ein, was die Betrachtung zur Nutzbarkeit elektrische/elektronischer Geräte sehr kritisch erscheinen lässt.
    Andererseits ist Treibstoff zu kostbar um ihn nur für elektrische Energie zu verbraten.


    Ist nicht ganz der richtige Faden für dieses Thema, wobei sich der Schwerpunkt der Stromversorgung auf den zeitweisen Erhalt der Kühl-/Gefriertechnik (also Lebensmittelversorgung) konzentriert. Werden diese Geräte nicht mehr benötigt bleiben nur Kommunikation, Taschenlampen und einige kleinere Gerätschaften - rund 250W Peak und 500Wh/Tag sind dann im Mittel ausreichend.

    @Blue Horseshoe ich kenne die Vielstoffmotoren schon, hab so einen bei einem Kunden in Betrieb und diese sind auch recht zuverlässig...
    Aber für den Preis bekommt man eine vergleichbares Diesel- UND Benzin-Aggregat. Die Wartung dieser Vielstoffmotoren ist auch eine recht komplizierte Sache und wird bei der Wartung geschlampt, wars das mit der Zuverlässigkeit. Der Verbuch liegt auch deutlich über dem eines spezialisierten Aggregats.


    Für sehr spezielle Anwendungen oder in der Rüstung sind diese Parameter nebensächlich, aber für den normalen Markt bleibt die Vielstofftechnik eben "nicht lösbar" - weil unwirtschaftlich und in der Praxis untauglich.


    Selbst ein Diesel - Frittenöl-Aggregat liegt schon über dem doppelten Preis eines reinen Dieselaggregats. Das Wartungsintervall liegt bei unter 100 Stunden oder knapp 4 Tage Dauerbetrieb.
    Damit ist selbst diese vereinfachte Mehrstoff-Technik, mMn für den normalen Anwender einfach zu kompliziert...

    Habe ich nicht. Aber warum sollte man für diesen Zweck eine kostbare Gasflasche verballern, wenn man sich einfach einen Kanister mehr hinstellen kann? Das einzige Dual-Fuel was sinnvoll wäre, nämlich Benzin oder Diesel, existiert nicht.

    Benzin / Diesel wird technisch nicht lösbar sein - oder zu aufwendig?


    Interessant ist u.U. Diesel, Pflanzen-/Fritten-Öl, etc. - wenn man einen Bezug dafür hat..
    Aber der Wartungsaufwand solcher Motoren ist nicht zu unterschätzen!

    Ich hab die Rechnung nur vereinfacht dargestellt. Also ausgehend von der Nennkapazität.
    Selbst bei LiFePO4 wird die Ladedauer aufgrund von Verlusten in der Realität um einiges länger ausfallen.
    Bei Bleibatterien müsste man von 50% ausgehen, aber selbst dann sind die 1-3 Stunden normalerweise nicht einzuhalten und der Ladestrom müsst bei rund 150 A liegen !

    von 1 bis 3 Stunden von nahezu leer wieder zu 100 % voll

    Da kann was nicht passen - Oder hast du ein Boot in Gorch Fock -Größe ?


    Du hast 2 Batterien 12V/220Ah, was dann eine Leistung von 5280 Wh ist.
    Wenn du diese in 1 - 3 Stunden laden kannst, müsstest du eine Solaranlage mit mindestens 2 kW auf dem Boot installiert haben, was wiederum etwa 15 qm entspricht!
    Selbst dann würde die Ladung nur bei voller und im optimalen Winkel auftreffender Sonnenstrahlung erreicht werden können.


    Ich habe eine ähnliche Leistung als Insel, mit einer 5 qm Solarfläche am Laufen und benötige für die Ladung 1-2 Tag bei voller Sonneneinstrahlung. Durch den stationären Aufbau ist der Einfallswinkel eben nur für maximal 2-3 Stunden im optimalen Bereich und damit eine Ausbeute von rund 600W möglich. Im Mittel über den Tag liegt die Ausbeute bei rund 250W.

    @Weizenbiertrinker
    Die Meisten hier haben sicherlich im Mittel immer noch unter oder zumindest um die 1000€/Unze gekauft. Je nachdem wie man nun rechnet ist das heute ein Realwert von rund 1300€, bei einer Notierung um die 1680€.
    1% Verlust bei der Notierung sind gerade mal 16,80€!


    Hab mir sagen lassen dafür wird man beim MC nicht mal satt [smilie_happy]

    Naja, das ist eine Frage der persönlichen Einstellung, wobei ich da kein großes Problem sehe. Der Kocher/Herd auf dem Boot läuft sicherlich mit Gas und einige andere brennbare Flüssigkeiten hat man idR wohl auch an Bord.


    Ich hab zwar kein Boot, aber in Fahrzeugbereich ist das bei mir ähnlich. Diesel zum Fahren, Gas zum Kochen, Benzin fürs Aggregat. Wobei man auch die Mengen sehen muss: Treibstoff 70 Liter, Gas 2x 400g und 10l Benzin (jeweils die üblichen Maximalmengen für 1 Woche).


    Im Fall des Boots wäre für mich aber ohnehin eher eine Speicherlösung mit Batterien interessant. Vom Gewicht/Platzbedarf gesehen wäre ein Aggregat etwa einer 5 kWh-Batterie vergleichbar und das reicht eine ganze Weile. Die Ladung könnte über den Motor erfolgen. Solar scheidet von der benötigen Solarzellenfläche eher aus.

    @Salorius II - 3 to - das sind doch Peanuts für Dich :D [smilie_blume]


    Wie gewonnen, so zeronnen - so schaut man sich den Kurs heute wieder an. Fast wieder 1% in EUR fort.

    Ich meine, das muss man im Vergleich sehen. - zu anderen Investitionsmöglichkeiten und auch nach dem realwertigen Einsatz beim Einstieg.


    Und was ist, mal ganz ehrlich schon 1% ?
    Klar kratzt es an der Gefühlswelt, aber im Vergleich zu den aktuellen Preissteigerungen für Lebensmittel ist das doch unbedeutend.

    Wie wäre es mit so etwas Dieselgenerator (Maritim)
    https://www.maritimusboote.de/…Products/%22A%20G02100%22
    Leise und braucht wenig Diesel. Okay, der Preis ist auch nicht ohne, dafür aber das Kühlsystem usw. auf Yachten ausgelegt. Leichtgewicht für ein Dieselaggregat.

    Honda EC22i als Diesel für teures Geld [smilie_happy]


    Ich hab's hier schon mal erwähnt - Das Honda-Aggregat hat bei uns in der Region jede Feuerwehr im Einsatz. Klein, zuverlässig, sparsam und relativ leise.
    Kostet um die 1600€ und Wartungsseitig ist ein Benzinmotor auch die bessere Lösung.

    @skeptisch4ever
    Wenn eine Immo weniger Ertrag bringt als diese für Steuern, Abgaben, Unterhaltung, Inflationsausgleich, etc. benötigt ist sie ein Verlustgeschäft. Der bereits vielfach umgesetzte Mietpreisdeckel ist nichts anders als eine Enteignung auf Etappen. Wenn dann noch der Mieter seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, geht das recht schnell und der Energieversorger oder die öffentliche Hand bekommen ihr Geld immer früher wie der Vermieter.


    Es ist sicherlich Definitionssache, aber als Investition zum Realwerterhalt taugen Immos derzeit in den meisten Fällen nicht mehr. Das Einzige was den Realwert einigermaßen über die Jahrzehnte sicherte waren EM. Zwar auch mit zeitweise größeren Verlusten, aber überschaubar und eine Münze benötigt auch keine Instandhaltung, verursacht keine Steuern, usw. - Doch auch EM sind nicht risikofrei oder vor Zugriff geschützt.

    Damit stimme ich dir (fast) uneingeschränkt zu, wobei ich Gold (EM) sogar weggelassen hätte.


    Wenn man sich heute so umsieht bleibt als Mittel zum Sparen nicht viel mehr wie EM. Aktien sind in einem rückläufigen Wirtschaftssystem sicher nicht die erste Wahl, Immos warten auf die Enteignung und Bargeld brennt nicht mal vernünftig... Am Ende landet man immer iwie bei EM.


    Für viele Menschen ist Sparen zu einer indoktrinierten Pflicht geworden, dabei schmälert es immer das aktuelle Leben, für ein wages Versprechen einer besseren Zukunft (die dann nie kommt).
    Damit werden dann auf der einen Seite künstliche Probleme durch die Wahl der Sparform geschaffen, während die andere Seite nur darauf wartet, wann der Topf voll genug zur Entleerung durch eine (Wirtschafts-)Krise, Krieg, etc. ist.


    Edelmetalle sind nicht das Allheilmitten, sondern nur das letzte was noch geblieben ist. Und sicherlich haben sie in den letzten Krisen einigermaßen funktioniert, aber daraus eine generelle Sicherheit für die Zukunft abzuleiten ist sehr dünnes Eis. Es gibt unzählige Mittel um auch EM-Rücklagen einzusammeln..
    Natürlich wird es nicht jeden treffen, aber die Masse der Kleinanleger schon. Und selbst bei physisch unterm Kopfkissen, muss man eine Krise erstmal überleben.


    "Etwas Gold" ist da sicher ein guter Kompromiss. Wenn das Zeug später was nützt in Ordnung und wenn nicht, ist nicht viel verloren. So sehe ich das zumindest.
    Sparen war aus meiner Sicht schon immer dumm und nur etwas für die Ängstlichen. Das Leben findet heute statt und nicht morgen oder irgendwann anders. Was hab ich vom Wohlstand im Rentenalter, wenn das Leben eigentlich vorbei ist?
    Aber so hat jeder seine eigene Lebensphilosophie - und das ist auch in Ordnung [smilie_blume]

    Kannst Du das zur Inspiration noch etwas ausführen? Insbesondere die "kleinen Dinge" die vielleicht nicht ganz so augenscheinlich sind?

    Die Frage hatte ich schon oft und meist endete es mit "da steht er schau einfach rein"...und danach noch viel mehr Fragen.


    Der Rucksack ist eine Tasmanian Tiger Radiopack, wobei das Radioabteil durch einen Schnellwechseleinschub ersetzt wurde. Da die umfangreiche Kommunikationstechnik recht schwer ist und nicht immer benötigt wird, kann ich hier auch einfachere Lösungen oder universelle Trays schnell einstecken.Für Touren hab ich nur ein Handfunkgerät und im Tray dann Kocher, etc.
    Im Hauptfach sind unten ein keramischer Wasserfilter, Entkeimungstabletten, Aktivkohle, Teststreifen, usw.
    Darüber die Kleidung (Swagman, Poncho, usw.) und darüber das Radio-Fach für die Kommunikation (Funkgerät, Antennen, Stromversorgung, usw.). Hier ist auch noch ausreichend Platz für etwas Essen.
    In der einzigen Außentasche am Beckengurt hab ich eine Kochflasche die ich auch als Trinkflasche nutze. Der Kochteil ist immer am Rucksack, währen dich die Flasch täglich nutze. Auf der anderen Seite hab ich eine leere Außentasche (braucht man immer mal..).


    Im Deckel Innen und Außenfächer kommen dann die kleinen Ding:
    Feuerzeug, MP3-Player (für mich ganz wichtig), Wachshanf, Multitool, Taschenesser, Handangelset, Zwille
    Werkzeuge, Säge mit verschiedenen Blättern, Blas-/Saugrohr, Klebeband, Kabelbinder, diverser Draht und Seile,Klammern und Haken, elektrisches Klemmmaterial und Messgerät
    Wachsstifte, Schreibmaterialien (Stifte, Block,..), Fernglas
    Rettungsdecke, Tuch, Kompass, Handschuhe, einfacher Atemschutz, Brille, Nähzeug, Taschenlampe, Farbfilter, Batterien/Akkus, diverse Tüten und Döschen, Tragetaschen, Kerneife und Geschirrtuch
    Geld für Notfälle und persönliche Unterlagen in Kopie, SV-Material/Tierabwehr,...
    Sowie die etwas umfangreichere medizinische Notfallausrüstung: Vom Klassischen über Nadel/Faden bis zu Definfaktions-, Durchfall- und Schmerzmitteln.


    ...und in 5 Minuten fällt mir sicher noch mehr ein


    Eine zweite reine Werkzeugtasche (Molle-Pouch) hab ich immer im Auto. Diese wiegt gut 2 kg und könnte im Extremfall auch außen an den Rucksack. War mal so eine Idee, hab ich aber bisher nie gemacht. Dafür hab ich mittlerweile auf fast allen Touren eine Gerber-Multiaxt am Rucksack - hat sich bewährt.


    Das obere Außenfach nutz ich für die Dinge die dazu kommen, wie Geldbeutel, Handy, Schlüssel, etc.


    Der Rucksack ist nicht direkt aus einer Überlegung für Notfälle entstanden, sondern hat sich über Jahre und über viele Wochenendtouren entwickelt. Den persönlichen "Feinschliff" aus Umfang und Handling hat er dann im tägliche Leben bekommen.
    Die Frau hat eine etwas andere Ausrichtung, die u.a. an die weiblichen Bedürfnisse angepasst ist (z.B. Menstruationstasse) aber letztlich auch eine Ergänzung zu meinem Rucksack darstellt.



    Nachtrag:
    Der Begriff "Vorbereitung" oder das Verständnis dafür sind meiner Meinung nach irreführend und werden meist auch falsch verstanden.
    Eine größere Menge an Lebensmitteln als Sicherheit für eine möglicherweise nahe Versorgungskrise kann man noch als Vorbereitung sehen. Aber bei Ausrüstung, Werkzeugen, Einrichtungen usw. sollte man nie in etwas investieren, was nicht auch ohne Krise verwenden kann und dies auch tut.
    Diese Anschaffungen funktionieren nur wenn diese schon heute fester Bestandteil des Lebens sind - Der Umgang damit erprobt und beherrscht wird. Selbst ein Wasserfilter und die Beschaffung von Quellwasser kann in das tägliche Leben problemlos integriert werden.
    Dinge die im heutigen Leben nicht praktikabel sind oder nicht verwendet werden, werden auch in einem Krisen nutzlos sein!

    Einen Sägedraht würde ich noch einpacken
    https://ousuca.com/drahtsaegen-vergleich/

    Die Seilsägen haben sich bei uns nicht bewährt.


    Wir verwenden seit Jahren Handgriffe für normale Sägeblätter. Neuerdings vorrangig die von Milwaukie
    Da passen nahezu alle Sägeblätter der namhaften Hersteller rein und der Griff ist auch sehr robust

    Ich hab immer wenn ich weiter weg fahre meinen 28l-Rucksack dabei. Man weiß ja nie, was kommt und Fahrzeugpannen sind ja auch nichts Ungewöhnliches.


    Das hat für mich nichts mit Krisendenken zu tun. Ich hab's einfach gerne, wenn ich im Fall der Fälle nur noch 2-3 Kleinigkeiten noch in den Rucksack packen muss und mich dann z.B. auf den Heimweg kümmern kann. Hat sich aber auch schon oft bei ungeplanten Übernachtungen bewährt.
    Auch wenn 28l nicht viel sind, steckt da warme Kleidung, Regenschutz, Werkzeuge, Verbandsmaterial, Funktechnik, Wasserfilter, Hartkekse und vieles mehr drin. Lediglich die Wasserflasche, Handy und Geldbeutel muss im Bedarfsfall noch rein.


    Bisschen Organisation erleichtert das Leben ungemein und wenn man den Kopf gerade voll anderer Sachen hat, vergisst man bei einem gepackten Rucksack auch nichts.


    Der genaue Inhalt füllt sicher 2 A4-Seiten und bringt ein Gesamtgewicht um die 8kg - sind eben viele kleine Dinge, bei denen sich über die Jahre gezeigt hat dass diese nützlich sind.

    der Strom ausfällt. Dann kann man alles was in der Verarbeitung war wegwerfen und erst mal wochenlang die Anlage reinigen und reparieren, damit man sie wieder anfahren kann. Es kann dann über Wochen oder schlimmstenfalls gar Monate nichts mehr produziert werden (Totalausfall).

    Das kenne ich noch von vielen ehemaligen Kunden, aus verschiedenen Branchen, wobei die Verbindungen bei weitem nicht auf nur eine Unternehmen begrenzt sind.
    Viele Unternehmen in räumlicher Nähe haben in den vergangenen Jahren Kooperationen zur Energie- und Rohstoffeinsparung, bzw. Recycling getroffen (Energie- und Grundstoffmanagement). Steht ein Unternehmen wegen eines Störfalls, hat das Folgen die weit über das Unternehmen hinaus reichen und andere mit in den Stillstand ziehen.


    Das was hier in den vergangenen Jahren unter dem wohlklingenden Begriff "Retourenmanagement" geschaffen wurde ist hoch brisant und wird und nun auf die Füße fallen.

    …und kein Benzin für die Privatkundschaft. Und genau deshalb fahr‘ ich Diesel. Hab‘ nen 10 000l Heizöltank.

    Klar ist man mit einem (alten) Diesel da flexibler. Aber die Reichweite eines Benziners liegt auch mit bisschen Vorrat bei rund 2000km
    Bleibt nur die Frage wohin ich dann fahren soll, ob es sinnvoll ist und ob es überhaupt noch befahrbare Straßen gibt?


    Ich denke dass 2000km dann sehr weit reichen, wenn man auf Grund Jobverlust und leerer Supermärkte eigentlich gar keine Auto mehr braucht.

    Ich weiß ja nicht, was eure Karren so an AdBlue verbrauchen, aber bei reicht eine Tankfüllung rund 15Tkm.
    Sehe da echt wenig sin das Zeug großartig zu bevorraten. Ich halte den Tank immer ziemlich voll und hab eine Reserve für rund 800km hier.
    Bevor AdBlue aus geht wird es sicher keinen Diesel mehr zu kaufen geben.

    Nochmal zurück zur Beschaffung von Petroleum, Brennpasten, Grillanzündern, etc.


    Der klassische Einzelhandel bzw. Baumarkt ist hier recht unbrauchbar - Kleine Gebinde, "Handling", auch viel zu teuer und auch in größeren Mengen auffällig.
    In jeder Region gibt es spezialisierte Großhändler für den Event- und Gastrobereich und sicher kennt jeder jemand der dort einkaufen kann. Wobei einige dieser Fachgroßhändler auch im Netz frei verkaufen.


    Die Unterschiede zwischen den Herstellern/Marken und Bezeichnungen sind meist nicht so groß, aber dennoch in gewissen Anwendungen entscheidend.
    Das Rohpetroleum kommt in den meisten Fällen von Shell, gibt aber auch einige andere Raffinerien, die hier sehr spezielle Varianten herstellen. Der Hauptunterschied ist der Anteil an flüchtigen Anteilen und den Zusatz von Stabilisatoren, denn das was Shell liefert ist nur das Rohpetroleum!


    AWN, Höfer und Co füllen das Rohpetroleum nach einer zusätzlichen Filterung als Standardware ab. Für einige Sorten kommen aber auch Zusätze für stabilere Flamme, längere Lagerung, erweiterten Temperaturbereich, usw. hinzu.
    Das Pelam ist eine spezielle Mischung für den Einsatz in den hauseigenen Starklichtlampen und zeichnet sich durch eine längere Lagerfähigkeit in "offenen Gefäßen" aus.


    Letztlich ist es eine Frage, welche Eigenschaften für die eigene Anwendung relevant sind, bzw. worauf man Wert legt. Für eine Notheizung, die u.U. lange Zeit ungenutzt bleibt, ist eine lange Lagerfähigkeit sicherlich vorzuziehen.