Beiträge von DarkMatter

    ich baue mir gerade eine kl. PV-Anlage, ein sog. Balkonkraftwerk x2, einen Strang für die Direkteinspeisung 600W max. und einen weiteren mit 1.600 Wp zum LAden eines 5 kWh Akkus, aus dem dann des Nachts die Grundlast bedient werden soll.

    Falls du nicht ganz tief im Süden Europas lebst, wird das nichts werden.
    Das was die Module leisten können gilt bei direkter Sonneneinstrahlung im optimalen Winkel und selbst dann wird deine 5kWh Batterie nicht lange halten. Entweder du bekommst diese gar nicht voll geladen oder oszillierst diese an der Volladegrenze. Egal wie wird die Lebensdauer eher gering ausfallen.
    Mit einer 1,6 kWp Solaranlage kannst du im Herzen der Republik etwa 1-1,5 kWh an Batteriekapazität betreiben. Das ist einfach eine Wert aus der Praxis - Im Sommer ginge etwas mehr im Winter nicht mal das.

    Früher waren die Gruppen, ob man sie jetzt Prepper oder wie auch immer nennt, sehr isoliert und schotteten sich generell von der Außenwelt ab. Imitiert durch die Entwicklungen der letzten Zeit, insbesondere im letzten Jahr hat nun eine zweckmäßige/anonyme Verbindung einzelner Gruppen etabliert.
    So kann mit anderen Gruppen kommuniziert und ein einigermaßen anonymer Kontakt gehalten werden. Eine Notwendigkeit, die sich immer mehr durchsetzt und nicht nur Hardcore-Prepps, sondern auch andere Gruppen und Familien verbindet.


    Basierend darauf haben sich nun einige Gruppen auf generelle Not-)Funkfrequenzen geeinigt.


    CB-Band:
    Primärer Anrufkanal 1 FM - 26,965 MHz
    Ausweichkanal überregional 2 FM - 26,975 MHz
    Sekundärer Notfunk-/Krisenkanal: 3 FM - 26,985 MHz
    Rundspruch und Informationskanal 4 FM - 27,005 MHz


    Mit entsprechender Ausstattung
    Für diejenigen in Nordbayern, Thüringen und Westsachsen:
    Anrufkanal 15 USB - 27,135 MHz
    Notfunk-/Krisenkanal: 33 USB - 27,335 MHz


    Bayern gesamt und darüber hinaus:
    Anruf-/Notfunk-/Krisenkanal: 8 USB - 27,055 MHz



    Freenet:
    Primärer Anrufkanal 3 FM - 149.0500 MHz


    PMR:
    Primärer Anrufkanal 1 FM - 446.00625 MHz


    Diese Frequenzen ist noch recht frisch und wurden erst letztes Wochenende festgelegt, füllt sich aber bereits nach nicht mal einer Woche zusehens mit Leben.

    @Polkrich Wir wissen alle, dass unsere Chancen als Einzelkämpfer in der Zukunft nicht gut sein werden.
    Was neben den persönlichen Dingen zählt, sind dann Kontakte - persönliche in der Nähe, wie andere nach "etwas weiter weg".
    Auch wenn manche das Thema Funk nur als lokales Kommunikationsmittel betrachten, sehe ich hierin eine weitaus größere Bedeutung. Insbesondere zum Informationsaustausch und um eine Kontakt in die Welt zu haben. Das Internet, Telefon, etc. werden die ersten Dinge sein die wegfallen oder zumindest nicht mehr zuverlässig funktionieren.


    Wenn ich heute in einer Stelle helfen kann mach ich das sehr gerne, denn jeder der ein gewisses Level erreicht könnte evtl. auch mir in der Zukunft auch mal eine Hilfe sein!
    Keiner weiß wie sich die Zeit entwickelt und ob es den Einen oder Anderen man nicht mal in die räumliche Nähe spült...oder er vielleicht schon heute gar nicht so fern ist?

    Sorry,.. wollte dich nicht verwirren..


    Der freie Bereich teilt sich in Freenet, wo es 6 Kanäle gibt:


    Kanal 1 - 149.0250 MHz - FM
    Kanal 2 - 149.0375 MHz - FM
    Kanal 3 - 149.0500 MHz - FM
    Kanal 4 - 149.0875 MHz - FM
    Kanal 5 - 149.1000 MHz - FM
    Kanal 6 - 149.1125 MHz - FM


    und PMR, wo es 8 analoge und 8 digitale Kanäle gibt:


    Kanal 1 - 446.00625 MHz - FM
    Kanal 2 - 446.01875 MHz - FM
    Kanal 3 - 446.03125 MHz - FM
    Kanal 4 - 446.04375 MHz - FM
    Kanal 5 - 446.05625 MHz - FM
    Kanal 6 - 446.06875 MHz - FM
    Kanal 7 - 446.08125 MHz - FM
    Kanal 8 - 446.09375 MHz - FM


    Die 8 digitalen Kanäle liegen im selben Frequenzabstand, also 12,5 kHz darüber.
    Aktuell sind die digitalen Kanäle vorrangig von den digitalen Anwendungen, auch Datenfunk genutzt. Ich würde sie aber dennoch mit einprogrammieren.


    Der Kanal zwischen zwei Frequenzen nennt sich Zwischenkanal und liegt 6,25kHz von dem darunter und darüber liegenden entfernt. Also Kanal 1 149,0250 MHz und Kanal 2 149,3750 MHz liegen 12,5 kHz auseinander. Der Zwischenkanal 12 liegt entsprechend bei 149,3125 MHz.
    Das Raster von 12,5kHz ist zwar vorgegeben, da ein Sprechsignal aber keine 12,5kHz an Platz benötigt entsteht zwischen den Kanälen Lücke. Auf dem Zwischenkanal kann man den oberen und unteren Kanal etwas durchhören, zumindest ob dort Betrieb ist.
    Es gibt auch noch andere Gründe für die Zwischenkanalnutzung - erklär ich wenn du dich eingearbeitet hast...


    Beim Funken unterscheidet man u.a. zwischen Anruf - und Sprechkanälen. Die Anrufkanäle werden von vielen Funkern überwacht und für die Herstellung einer Verbindung genutzt. Steht die Verbindung wechseln die beteiligten dann auf eine Sprechkanal um den Anrufkanal wieder für andere Funker frei zu machen.
    Die Anrufkanäle sind identisch mit den Notrufkanälen, auf denen man in Notfällen eigentlich immer Kontakt bekommt.



    Lass dich von den vielen Funktionen des FT4 nicht verwirren!
    In der Praxis brauchst du nach der Programmierung der Frequenzen/Kanäle nur einige Wenige.

    @Polkrich bevor du dich über die Bedienungsanleiten her machst.. gibt auch ein Tutorial :whistling:


    Das Wichtigste ist der Geräte-Reset, wie im Video ziemlich am Ende erklärt, damit du die Exportprogrammierung löschen und den vollen Funktionsumfang wiederherstellen kannst.



    Beim Zubehör kommt es darauf an, wie du das Gerät verwenden willst?


    Eine Antenne ist obligatorisch, weil die Gummiwurst ist nicht wirklich der Brüller.


    Ein zweiter Akku oder größerer externer Akku sind auf jeden Fall auch empfehlenswert.


    Ich verwende meine Handys gerne mit Headset (SSM512B, gibt aber bessere von Drittanbietern!) oder Lautsprecher-Mike (SSM-17B). Wenn ich einfach nur unterwegs bin ist das Lautsprecher-Mike eine tolle Sache, vergleichbar einer Freisprecheinrichtung. Das Headset ist diskreter, mit Druckdosen-Ohrröhrchen und Handgelenk-Mikrofone, aber die ganze Zeit den Stöpsel im Ohr ist mir zu unangenehm wenn ich es nur selten brauche.
    Hier kommt auch der externe Akku ins Spiel, denn wenn das Gerät am/im Rucksack ist, stört dieser nicht weiter. Ich verwende fast immer 12,8V LiFePO4-Akkus mit 6Ah, die einfach an die ext. Spannungsbuchse angeschlossen werden. Egal wie viel du funkst oder Radio hörst, wirst du den über einen Tag nicht leer bekommen.


    Für die Programmierung brauchst du die 6 Freenet und 16 PMR Kanäle, wobei ich such die Zwischenkanäle programmieren würde. Das stört beim Suchlauf nicht, aber viele Gruppen nutzen nicht das vorgeschriebene Raster :saint: . Die Anruf- bzw. Prio-Kanle sind die Freenet 3 FM und PMR 1 FM, über die du immer jemand erreichen solltest, danach aber bitte auf einen anderen Kanal wechseln und den Kanal wieder frei geben.

    @Wayne Schlegel Bein Kaufen hab ich bisher noch nicht bemerkt dass der Reis anders aussieht oder etwas im Beutel ist. Ich weiß auch nicht, wo die Tierchen in den Reis kommen, ob diese schon bei der Ernste als Eier drin sind, oder erst später beim Transport oder im Abfüllerlager?
    Beim neu gekauften Reis hatte ich bisher 2 Beutel die unmittelbar beim Kauf befallen waren, und immer wieder welche in denen sich nach einigen Wochen Leben entwickelte. Aber wie aktuell die Situation mit den Schädlingen ist kann ich dir auch nicht sagen, denn wir gefrieren seit einigen Jahren generell und danach entwickelt sich dort nichts mehr.
    Wenn du eine befallene Packung öffnest siehst du sofort was los ist - und riechst es meist auch. Bisher wurden mir auch alle gekauften Beutel anstandslos ersetzt, soweit diese im MHD lagen.


    Ich kaufe meist 1kg oder 5kg Beutel, die ich dann direkt nach dem Kauf in die Gefriertruhe gebe. Nach ca. 1 Woche kommt der Reis aus der Tüte und wird vakuumiert.
    Zu den 20kg Säcken kann ich dir nichts sagen, weil ich die noch nie gekauft habe.


    Seitdem ich die Beutel gefriere und dann umpacke hatte ich nie wieder Probleme.

    Bezüglich der Beschaffung muss lokal bei dir schauen, was du bekommst, je höherwertiger des Gut desto einfacher die Lagerung. Mach dir auch nicht so viel Gedanken zu theoretischen Parametern, wie Energiedichte, bis jetzt hast du auch nicht darüber nachgedacht und letztlich kommt es auch darauf an was du magst. Wer keine Bohnen mag sollte auch keine lagern :saint:


    Zur Lagerung kannst du lebensmittelechte Fässer mit 30l verwenden. Die größeren werden vom Handling zu Umständlich/schwer.
    Getreide lagern wir einfach lose in den Fässern, wobei in ein 30l Fass etwa 25kg passen. Generell sind kleinere Gebinde immer besser wie ein Großes, weil immer mal was schief laufen kann und wenn mal Käfer im Fass sind, taugt es halt nur noch für die Hühner. Wir verwenden hier auch keine Trocknungsmitte (wie Salz), oder Sauerstoffabsorber und hatten über 3-4 Jahre Lagerung bisher noch keine größeren Probleme.
    Wichtig ist das Getreide vor der Einlagerung einige Tage zu gefrieren. Dazu geben wir die Körner in größere Vakuumierbeutel die etwa 10-15kg fassen und gefrieren diese für 1 Woche, danach kommen die Körner lose in die Tonne. Das ist insbesondere bei Reis sehr wichtig, da dort meist Insekten Larven oder Eier enthalten sind!


    Hülsenfrüchte vakuumieren wir generell vor der Lagerung in 500g Einheiten. Alles andere hat über die Jahre immer wieder mal Schwierigkeiten gemacht.


    Du musst immer mit Ausfällen durch Schädling im Gut, aber auch von Außen (Mäuse und Ratten) rechnen. Hier sind Hülsenfrüchte weitaus mehr gefährdet wie Getreide. Deshalb kommen die 500g vakuumierten Einheiten auch in Stahlblechkisten. Wir verwenden hier Werkzeugkisten aber auch alte Bekleidungsspinte.


    Wenn du detaillierte Fragen schreib mich einfach an

    Mag für dich so sein, aber schau dich mal nur in deinem persönlichen Umkreis oder Job um, die Masser der Menschen würde massive Schwierigkeiten bekommen. Handelt es sich dann um Menschen die dir nahe stehen, würde dies indirekt auch Auswirkungen auf dein Leben haben.
    Was die Blockhütte aus dem Video oder auch anderen Videos betrifft, ist diese gar nicht so weit von alten Bauernhäusern hier in der Gegend entfernt. Da lässt es sich schon gut leben - wenn man das möchte :saint:

    Das Problem ist aber dass du kein Ureinwohner, sondern ein verweichlichter und konditionierter Zivilisationsmensch bist, der ohne äußere Zuwendung gar nicht mehr lebensfähig wäre.


    Das ist nicht abwertend gemeint, aber die heutigen zivilisierten Menschen haben mit den Ureinwohnern nichts mehr gemeinsam. Wenn du die so wie die Nordamerikanischen Indianer leben und die auch so ernähren würdest, wärst du nach wenigen Wochen am Ende.
    Die Masse der heutigen Bevölkerung bekommt schon Verdauungsschwierigkeiten, wenn sie (Brunnen-)Wasser oder Lebensmittel zu sich nicht, die nicht vorher gereinigt/entkeimt wurden. Natürlich ist eine Aufweichung der Konditionierung möglich, wenn du auf Supermarktware, industrielle Lebemsmittel, etc. verzichtest, aber selbst dann dauert es u.U. Jahre bis du deinen Körper wieder an die "dreckige Nahrung" gewöhnt hast.
    Ein Bekannter gönnt sich den Spaß jedes Jahr, wenn die Touris auf den Hof kommen und unbedingt ein Glas frische Milch wollen. Die ist dann schneller wieder raus wie sie geschluckt war und wenn sie drin bleibt musst halt bisschen warten...
    Das liegt nicht an schlechter Milch, sondern dem hohen Fettgehalt und anderen Inhaltstoffen die den modernen Verdauungstrakt schlicht überfordern.


    Es gibt einige solcher Videos übrigens auch aus DE - Aus dem Reinhardswald, Bayerischen Wald oder dem Allgäu.
    Im Ergebnis sind diese aber alle gleich unrealistisch und systemgeprägt - Meist als Promo für die Outdoor- und Prepper-Ausstatter.

    @Polkrichgenau das sind die bescheuerten Videos die rein gar nichts mit der Realität zu tun haben und einen vollkommen falschen Eindruck vermitteln.
    Selbst in der "Zivilisation" ist das Überleben ohne öffentliche Versorgung schwierig - für die Masse nahezu unmöglich... aber im Winter in einer Blockhütte [smilie_happy]
    Vor allem würde mich bei dem Video interessieren, wo er die Birnen, Paprika und das Fleisch gefunden hat?
    Wahrscheinlich im Supermarkt wo er täglich einkaufen war??


    Selbst wenn sich viel das Überwintern in einer solchen Blockhütte als romantisch und einfach vorstellen, sieht die Realität eben anders aus. Nahrungssuche im Wald im Winter stellt den Menschen vor die selben Probleme wie das Wild - Außer paar Wurzeln und Insekten findet sich da nicht viel. Und das Heizen mit nassem Holz ist auch nicht so einfach und will gekonnt sein, sonst wird die Hütte schnell zum Räucherofen.


    Mit ausreichender Vorbereitung an trockenem Holz, Lebensmitteln und allem was man sonst noch so braucht, klappt es einigermaßen. Aber die Vorratskammer wäre dann sicher doppelt so groß wie die Hütte...
    Ob selbst dann die Romantik entsteht, die der Typ da ausstrahlt wage ich zu bezweifeln!

    CO oder CO2, ebenso wie Sauerstoffmangel sind eher ein Problem in den heutigen dichten Häusern.
    Früher gab es genügend Luftwechsel durch Undichtigkeiten an den Gebäuden, die gefährliche Konzentrationen sicher vermieden.
    Heute muss man eben zeitweise mal durchlüften oder durch leicht gekippte Fenster für eine Undichtigkeit sorgen, dann klappt das auch.
    Wenn ich im Winter merke, wo bei uns überall kühl Luft in den Raum kommt, bin ich immer wieder fasziniert, dass die Bude dennoch warm wird. Ist eben über 100jährige Bausubstanz..

    Messer schleifen muss man können. Ich bin ganz ehrlich auch zu blöd dafür.

    Nein, bist sich nicht [smilie_blume]
    Es erfordert viel Übung und Geduld, aber wenn du den Dreh mal raus hast, ist es fast eine meditative Tätigkeit.
    Musst auch keine Angst haben, dass du aus einem Küchenmesser ein Filiermesser machst, da bietet das Material viel Übungsmasse.
    Ich hab auch meine Zeit gebraucht...

    Einmal im Jahr bekommen meine Messer ihren Schliff und der hält meist auch das Jahr über. Gute Schleifsteine sind dabei ein Muss, ebenso wie Übung und Geduld.
    Ist jedes Jahr mein Ritual, wenn die erste Frühlingssonne warm genug zum Arbeiten mit Wasser im Freien ist. Das Schleifen dauert auch seine Zeit, während gelegentliches Nachschärfen auch mal schnell zwischendurch geht.
    Ist wie @PatronaLupa schreibt sicher ein bisschen Kunst und Leidenschaft dabei. Der jährliche Grundschliff bringt die Scheiben in Form, während das unterjährige Nachschärfen lediglich die Schneide wieder einigermaßen begradigt.
    Zum Nachschärfen der Messer verwende ich einen kleinen Bandschleifer (Work Sharp) mit sehr feinem Diamantband. Diesen Bandschleifer verwende ich mit einem etwas gröberen Band auch für die Arbeitsklingen von Äxten und Arbeitsmessern.

    Es kommt immer darauf an, was man mit einer Klinge machen möchte und der für die Anwendung falsche Schliff führt immer zum Scheitern.


    Die Verarbeitungsqualität, die man früher gewissen Herstellen zuschreiben konnte, gibt es in der Form heute nicht mehr. Selbst große Namen wie Böker lassen heute viele Messer in Fernost produzieren, mit teilweise beachtlichen Qualitätsschwankungen. Ein Gespräch mit dem jeweiligen Außendienst öffnet einem da schnell die Augen und erklärt auch den teilweise hohen Preisunterschied zwischen recht ähnlichen Messern.


    Am Ende entscheidet das Handling und der Einsatzzweck, während Klingenmaterial, Härte, etc. eher nebensächlich sind. In meiner Küche sind die Anforderungen nunmal ganz andere als draußen, wo das Messer auch schon mal recht hart rangenommen wird.
    Deshalb verwende ich für draußen für die Arbeit immer noch bevorzugt das Glock 78. Es ist ein gutes Universalmesser und wenn es kaputt oder verloren geht ist das auch nicht schlimm.


    Wenn es um kritische Situationen geht verwende ich wie in der Küche anwendungsspezifische Messer/Werkzeuge, die sich über die Jahre durch viel testen und scheitern als beste Lösung herausgestellt haben.

    Sollte das Geldsystem explodieren, dann macht es schon einen Unterschied ob mein Guthaben auf dem Sparbuch 10:1 "resetet" wird - also aus 100.000 € dann 10.000 gemacht werden.
    Oder ich Gold im Wert von 100.000 Euro besitze und dieses 50% an Wert verliert - also unterm Strich noch 50.000 bleiben.

    Wenn du so weit in die Zukunft denkst, dann solltest du auch beachten, dass Gold seinen äquivalenzwert bisher nie großartig verändert hat. 1 Unze Gold entsprach schon immer dem Grundbedarf eines Monats.
    Warum sollte sich daran etwas ändern?


    Ich sehe eher das Risiko eines privaten Handelsverbots oder einer massiven Versteuerung, die einem Verbot gleich kommt.
    Um bei deiner Rechnung zu bleiben wäre das dann ein "Reset-Verlust" bei der Währung von 1:10, bzw. 90% und bei Gold eben 0% oder 99%.
    Wie immer wird man mit Diversifikation (AU, AG, Immo, Vorräte,...) am sichersten, wenn auch nicht am Besten fahren.

    Gibt es eigentlich keine Wechselrichter, die mit höheren Eingangspannungen als 12/24 V zurecht kommen?

    Einigermaßen gängig sind noch 36V und 48V, aber darüber hinaus ist mir nichts geläufig.


    Das Problem ist sicherlich die deutsche Vorschriftenlage die bei 50V einen Riegel vorschiebt, aber auch die Tatsache, dass Batterien über 48V von Solarmodulen nicht mehr direkt geladen werden können. Natürlich könnte man diese kaskadieren, aber der Aufwand wäre dann schon immens nahe an einem Hochspannungswechselrichter für Netzeinspeiseanlagen.
    Evtl. wäre dies aber auch eine Lösung für dich, wenn du 3 deiner 72V Akkus (DC 212V) in Reihe schalten würdest?

    Taugen bei Böker die Kunststoffgriffe oder lösen sie sich nach Jahren und Schweiß (oder auch ohne) einfach in Matsch auf ?

    Die Griffe sind bei Böker sicherlich besser, als so manchem Billigmesser, aber zu wenig robust für den Außeneinsatz. Wie geschrieben ist das Messer ein recht gutes Alltagsmesser, aber es ist nicht für den Wald, geschweige denn den harten Outdooreinsatz gemacht.
    Wenn man jedoch ein kleines feststehendes Alltagsmesser sucht ist das Böker durch den hochwertigen und sehr standfesten Klingenstahl wirklich ein gutes Messer. Für mehr ist es auch nicht konzipiert, wobei der aufgespritzte Griff eher das kleinere Problem darstellt. Die Klinge in Länge, Form und Schliff, sowie das Handling insgesamt schränken die Verwendung ein.


    Aber es geht hier um ein Messer, dabei setzt jeder seine eigen Prioritäten. jede Hand ist auch anders, usw.
    Mir persönlich ist es für die gebotene Leistung mit rund 150€ etwas teuer - Vor allem wenn ich andere Messer von Böker vergleiche..

    So ich habe mir auch mal wieder neue Hardware gegönnt, das Neue Böker Bronco.

    Jetzt macht den Neuen hier doch nicht gleich so nieder...


    Das Böker ist als Allrounder (Küchen und Brotzeitmesser) nicht schlecht. Den Mini-Feuerstab braucht aber kein Mensch - ist wohl eher dem Zeitgeist geschuldet?


    Als Vorsorge würde ich es aber auch nicht sehen - Ist einfach ein praktisches Messer für alle Tage, an dem man wahrscheinlich lange seine Freude haben wird.


    Viel Spaß damit [smilie_blume]



    PS: Ich hab das Mooreiche und Saga bei mir im täglichen Küchengebrauch - Als Universalmesser seit vielen, vielen Jahren das Glock 78

    Keine Sache, mach ich doch gerne [smilie_blume]


    Ich betreibe die Funkerei als Hobby nun schon um die 40 Jahre, da ist einiges an Erfahrungen zusammen gekommen.


    Hierzu vielleicht auch ganz interessant, dass der CB-Funk damals eigentlich als Not- und Pannenfunk begonnen hat. Die Automobilclubs waren bei der Einführung der damals 6 Kanäle mit 1W Sendeleistung ganz vorne mit dabei. Der große Erfolg des CB-Funks in den 1970er und 1980er Jahren, ist u.a. dieser Tatsache und dass er seine Funktion sehr gut erfüllte zu verdanken.
    Erst mit der zunehmenden Verbreitung der Mobiltelefone wurde diese Erfolgsgeschichte beendet.

    @Währungshüter Danke für die Blumen ^^


    @Polkrich Die Idee mit den Geräten nur im Notfall aus dem Schrank holen wird dir sehr wahrscheinlich nicht den Erfolg bringen, den du dir erhoffst. Natürlich kannst du dann mit Freunden noch Kontakt halten, aber du hast dann keinerlei Erfahrung und kennst auch niemand der sonst noch so auf Band ist.
    Würdest du in einer Notsituation mit einem Unbekannten reden? - Ich denke nicht und die anderen Station sehen das sicherlich ebenso.
    Das Funkgerät einfach Abends mal einschalten und mit anderen Funkern über alltägliche Themen reden kostet nichts, bringt aber Kontakte und Bekanntheit. Persönliche Infos außer einem Vornamen und einem Standort (Stadt, bzw. Ort) brauchst du nicht preisgeben.


    Wie man die Wichtigkeit einer Kommunikationsmöglichkeit in Krisenzeiten für sich persönlich einschätzt, muss sich jeder selbst beantworten. Aber wir haben uns heute an Handy, Radio, Fernsehen, Internet,... so sehr gewöhnt, dass der Wegfall heute viel schneller zu einem Problem werden wird, als noch vor 10 oder 20 Jahren.



    Mal ein paar generelle Worte zu (AFU-)Funkgeräten:


    Zum Empfang darf jedermann jedes beliebige Gerät in DE benutzen, zum Senden jedoch nur die für den freien Funk zugelassenen Geräte. Dies gilt auch für Funkamateure..
    In der Praxis stören sich aber wenige an der Verwendung von Amateurfunkgeräten auf freien Bändern, solange die Leistung halbwegs eingehalten wird. Wenn man sieht, dass in DE vom Volksfunkgerät IC-7300 fast die 3fache Menge in DE verkauft wurde wie es Funkamateure gibt, muss man sich schon fragen wo diese Geräte geblieben sind?
    Ob eine 1500€-Investition in ein solches Gerät sinnvoll ist, braucht man wie bei jedem Hobby mMn generell nicht zu fragen..


    Ein aus meiner Sicht gewichtiges Argument ist die Tatsache, dass man mit einem AFU-Gerät mehrere oder sogar alle freien Bereiche abdecken kann und zusätzlich noch die ganze Bandbreite der Rundfunksender empfangen kann. Hier hatte das Yaesu FT-857 oder heute das mMn sogar geeignetere FT-818 ein weite Verbreitung in den Kreisen der vorsorglichen Menschen erlangt.


    Die Alternative sind dann 3 Funkgeräte und ein Weltempfänger, was preislich auch nicht so viel günstiger ist und von der Bedienung eher schwierig wird - zumindest aber 100% rechtlich diskussionsfrei ist.


    Letztlich ist es jedem selbst überlassen, was er tut und wie er sich zu diesen Fragen stellt - Ob er das Funken als Hobby für sich entdeckt oder darin nur eine Notlösung sieht..
    Verlässt man den rechtlich zulässigen Bereich, riskiert man in DE aktuell eine Ordnungswidrigkeit. Aber wer schon länger das Hobby betreibt, weiß wie schnell und häufig sich die rechtliche Situation verändert und ich kenne niemand der sein LPD weggeworfen hat, nur weil das Band geschlossen wurde.
    Dass die Regelungen für den freien Funkbereich in jedem europäischen Land anders sind, tut sein übriges und Funkwellen machen an Landesgrenzen nunmal keinen Halt..


    Ich wage mal die Behauptung, dass es in DE keinen Funkamateur oder freien Funker gibt, der nicht an irgendeiner Stelle seines Hobby die rechtlichen Grenzen überschreitet, auch wenn dies aus Unwissenheit oder Unachtsamkeit geschieht.