Beiträge von DarkMatter

    Moinsen,


    danke allen [smilie_blume]


    denke habe die Lösung gefunden h__ps://www.youtube.com/watch?v=kwjhv-N-9SY

    [smilie_happy] - Hoffe, das war Ironie !


    Wenn es ernst gemeint war, sicher dir das Video und schau mal was bei den Schwätzer zu holen ist, wenn's bei dir knallt - oder schlimmeres.
    Selten so einen haarsträubenden und gefährlichen Unsinn gesehen!


    Vor allem der Hinweis zur Bedeutungslosigkeit Fehlerspeicher, der wichtigsten Funktion in diesem Zusammenhang ist fahrlässig. Diese Funktion unterbindet das automatische Wiedereinschalten bei Netzwiederkehr.
    Wenn die öffentliche Netzspannung den eingestellten Min-/Max-Bereich verlässt wird die nachfolgende Installation durch das Installationsschütz vom Netz getrennt. Aber dies geschieht im Falle einer Überspannung durch Schaltanlagen oder Umwelteinflüsse viel zu langsam und wäre damit vollkommen wirkungslos. Die Überspannungen die durch den Netzausfall, bzw. die Wiederkehr verursacht werden, treten im unmittelbaren Ereignismoment auf. Eine Technik die für die Trennung mehr als 50 Millisekunden braucht ist viel zu träge um zu schützen.


    Wird die dargestellte Technik zum Umschalten auf ein Aggregat genutzt wird es richtig gefährlich da dann eine unsynchronisierte Umschaltung erfolgt. Bei einem modernen Inverter-Aggregat stirbt dabei das Aggregat bei einem robusten, konventionellen Aggregat mindestens einer der Verbraucher im Haus.
    Die einstellbare Umschaltzeit bezieht sich nicht auf die Umschaltung, sondern lediglich die Reaktionszeit des Relais!! - Die Umschaltzeit des Relais kann nicht beeinflusst werden und liegt bei rund 20ms


    Generell sollte bei einem Stromausfall immer das Haus komplett vom öffentlichen Netz getrennt und dann zumindest alle nicht zwingend benötigten Verbraucher abgeschaltet werden. Damit erfolgt die spätere Wiedereinschaltung mit geringer Last und ohne Stoßströme, die wiederum Überspannungen verursachen. In der Praxis heißt das Vorsicherung und dann zumindest die wichtigen Stromkreise abschalten. Nach sicherer Wiederkehr dann erst die Vorsicherungen wieder einschalten, die Verbraucher kontrollieren und erst dann die restliche Stromkriese wieder zuschalten.
    Dieser manuelle Ablauf muss auch von einer Automatiknachgebildet werden. Die Umschaltung zwischen Netz- und Aggregat-Betrieb muss mindesten 60 Sekunden betragen. Besser wären 5 Minuten..


    So bleibe die Aussage "lösung is des need..." die wichtigste Aussage des Videos :wall:

    @John_Mayence es machte für mich jetzt keinen Sinn tiefer in Detail zu gehen, denn der Aufbau ist wirklich sehr aufwendig. Aber die Technik funktioniert nachweißlich sehr zuverlässig, selbst bei direkten Blitzeinschlägen!
    die Funktion beruht dabei nicht auf einer Beseitigung der Überspannungsleistung, sondern einem kurzzeitigen Anheben der Erdpotentials.
    Die manuelle Trennstrecke in der klassischen Hauinstallation hat mindestens 15mm, was eine Spannung von 10kV sicher trennt. Die Umschalteinrichtungen, welche wir früher gebaut haben arbeiten mit Trennstrecken von mehr als 50mm.
    Bei kurzzeitigen Ableitströmen von mehreren 10.000A kommt auch die Mechanische Komponenten des elektrischen Stroms zum Tragen, auch wenn es nur um Sekundenbruchteile geht. Die nachgeschalteten Schutzorgane haben Reaktionszeiten im Bereich weniger Nanosekunden, was erheblich mechanische Kräfte frei setzt...


    Auf die einzelnen Aspekt solcher Umschalteinheiten hier im Detail einzugehen macht denke ich keinen Sinn, weil das technische Verständnis der meisten Foristen in anderen Bereich liegt.

    Wer darauf gewartet hat, dass "die Blase platz", und er mit seinem tollen ETF (sic) eine Immobilien kaufen kann, muss wohl doch noch "länger warten".

    Die Finanzierung ist das eine, überhaupt eine Immobilie zu finden das andere :(
    Ich lass die Preise mittlerweile schon außen vor, aber das bringt auch nicht viel, wenn von den vlt 100? in DE für mich verfügbaren interessanten Immos keine zum Verkauf steht.

    @Jocky da vermischt du nun zwei grundsätzlich unterschiedlich Dinge!


    Für die Umschaltung Netz-/Notstorm kannst du auf einen Eigenbau mit Schützen zurückgreifen, also selbst bauen oder bauen lassen. Doch meist gibt es diese Technik schon als Option für das dann benötigte Aggregat mit Autostartfunktion.
    Ein automatischer Netzumschalter ohne Autostartaggregat macht ja wenig Sinn, Denn wenn man das Aggregat manuell starten muss, kann man auch manuell umschalten/umstecken.


    Der Schutz vor Überspannung ist etwas vollkommen anderes und auch wesentlich komplizierter. Dabei musst du das deine Installation als 2 Netze sehen. Zum Einen das öffentliche Netz bis zur Umschalteinheit und dann deine eigentlich Hausinstallation nach der Umschalteinheit.
    Im Normalfall kommt der Strom über das öffentliche Netz und die beinen Schutzorgane sind einfach in Reihe hintereinander und teilen sich die Arbeit. Kommt über das Netz eine Überspannung, wird diese erkannt, das Haus vom Netz getrennt und das Aggregat gestartet.
    Das Überspannungsschutzorgan in der öffentlichen Zuleitung schützt deine Hausinstallation für den Moment der Umschaltung und das andere schützt deine Hausinstallation. Wenn du dir als Ursache einen nahen Blitzeinschlag vorstellst, kannst du dir auch die Größe und Leistungsfähigkeit der in der Umschalteinheit benötigten Schütze vorstellen. Spannungen von mind. 10.000V müssen hier schließlich sicher abgehalten werden!


    Der Ausbau ist aufwendig und auch kostspielig, aber halbe Sachen machen dabei keinen Sinn.


    In wie weit das für ein normales Wohnhaus überhaupt sinnvoll ist muss man selbst entscheiden, aber ich sehe das wirklich nur in Ausnahefällen. Hätte ich die letzten Jahre eine geeignete Immobilie gefunden, was in DE nahezu unmöglich ist, hätte ich eine ähnliche technische Lösung aufgebaut. Die Pläne sind ja da, bzw. haben wir solche Einrichtungen früher mehrfach für Kunden gebaut.


    Bei dem was in DE an Wohnsituation möglich ist, scheint mir ein manuelles Handling mit einem einfachen Aggregat weitaus sinnvoller.
    D.h. Überspannungsschutz am Hausanschluss (Verteilerkasten) und dann eben hoffen, dass die Geräte die Überspannung bei der Abschaltung überleben. Wenn der öffentliche Strom dann weg ist, das Haus sofort vom Netz trennen (Vorsicherungen abschalten oder ziehen), auf Eigenversorgung gehen und erst wenn das öffentlich Netz sicher wieder da ist (nach 15-30 Minuten) zurückschalten.

    @Cheep die Drahtantenne die ich verwende ist eine sog. End-Fed mit rund 5,2m Länge für das CB-Band.


    Im Prinzip besteht die Antenne auch einem Empfangsdraht über dessen Länge die Resonanzfrequenzeingestellt wird und einem sehr breitbandig einsetzbaren Übertrager für die Anpassung ans Funkgerät.
    Diese Antenne kannst du komplett für relativ viel Geld bei einigen AFU-Buden kaufen, oder einfach selbst bauen. Die Kerngröße ist lediglich für die Leistung relevant, aber der größere Kern bewickelt sich auch leichter...
    Die Beschreibung ist dabei komplizierter wie der Aufbau :saint:


    Du brauchst dafür:
    1 Stk PL/UHF Stecker in dichter Ausführung
    ca 60cm Koax-Leitung RG 58 oder H155
    6m Antennenlitze oder notfalls auch H07V-K0,75 oder 1,0 Verdrahtungslitze
    1 Stk Abzweigdose Hensel D9020 für den kleinen Kern oder D9040 für den 240er Kernähnlich
    2 Stk M6x30 Schraube mit 2x Scheibe, 1x Zahnscheibe und 1x Flügelmnutter
    2 Stk M6 Kabelschuhe
    1 Stk Hochspannungs-Keramikkondensator 120pF/3000V (www. reichelt.de)
    1 Stk Amidon FT 140/43 oder FT240/43 (www. reichelt.de)
    1 m Kuferlackdraht 0,5 - 1,0mm
    1 m Glasgewebeband wie für Vakuumiergeräte (das braune) zum isolieren des Kerns
    1 Rolle Teflonband aus den Wasserinstallationsbereich zum Fixieren der Wicklungen


    Falls du die Antenne mit mehr wie 12 W betrieben möchtest, brauchst du noch eine Mantelwellensperre.


    Zuerst machst du nun an drei Seiten der Dose jeweils ein 6mm Loch in das Unterteil. Unten und links kommt die M6 Schraube mit dem Kabelschuh innen und das obere Loch ist für die Koaxleitung.
    Auf den Amidon-Kern wickelst du erst das Glasgewebeband stamm auf, so dass der Kern koplett bedeckt ist. Darüber wickelst du das Teflonband ebenso stramm aber etwas großzügiger, damit die Wicklung guten Halt hat.


    Dann kommt die Wicklung mit dem Kupferlackdraht bestehend aus 16 Windungen, siehe Foto. Die ersten beiden Windungen sind doppelt/verdrillt mit der Einspeisewindung. Über die Einspeisewindung lötest du dann noch den 120pF Kondensator.
    Am Anfang der Spule, wo die beiden Windungen enden, wird der Schirm der Koaxleitung angelötet und ein Draht zur linken Schraube (Masse) weitergeführt. Der Innenleiter kommt an das Ende der Einspeisewindung (nach 2 Windungen). Die beiden Drähte nur leicht verdrillen, damit der Lack nicht beschädigt wird!
    Das Ende der großen Wicklung kommt an die untere Schraube, wo dann später außen der Antennendraht angeschlossen wird.
    Dann wird das Ganze mit etwas Heißkleber in der Dose fixiert und am Ende der Koaxleitung nach 52cm von der Wicklung aus gemessen der PL-Stecker montiert.


    Falls die Antenne nur für das CB-Band mit max. 12 W verwendet werden soll, wars das auch schon. Bei Leistungen darüber wird am PL-Stecker noch eine Mantelwellensperre benötigt.
    Bei höheren Leistungen ist auch Vorsicht geboten, da der Übertrager wie ein Transformator abreitet und am Antennendrahtanschluss beachtliche Spannungen anliegen können !!


    Dann wird die Antenne aufgehängt und der Antennendraht so lange gekürzt, bis er auf 27 MHz resonant ist, also SWR nahe 1:1. Klappt das nicht wird am Masseanschluss noch eine kurze 55cm Leitung als Ausgleich benötigt. Das hängt alleine vom Aufbauort ab und idR geht es auch ohne.


    Die auf den Fotos sichtbare Verschraubung keinesfalls zudrehen, da dann das Koaxkabel beschädigt wird. Sie eignet sich aber sehr gut für die Befestigung, wenn man diese von innen mit Heißkleber voll laufen lässt. Das dickere Anschlusskabel bitte auch ignorieren..

    Ich kenne sogar noch das sog. NATO-Alphabet (Alpha, Bravo, Charly, Delta, Foxtrott.....).....wenn ich mal nachts nicht einschlafen kann, sage ich das immer im Kopf auf. Hilft :thumbup:

    Ich bin bisher nur am Rand auf die "Dinge die man fürs Funken beherrschen muss" eingegangen - Schließlich wollte ich niemand schon im Vorfeld verschrecken, denn das ist mehr als man denkt [smilie_blume]


    Die Bedienung des Geräts versteht sich von selbst, wobei man diese nicht nur im Schlaf, sondern auch im Dunkeln beherrschen muss. Das Problem ist dabei, dass die meisten Funkgeräte keine beleuchteten Tasten besitzen.
    Bevor man ans Funken geht müssen die Geräte Installiert und die Antenne abgeglichen werden (entfällt bei Handgeräten). Die Anpassung wird als SWR-Verhältnis oder SWR-Wert bezeichnet und drückt aus, wie viel der Sendeleistung abgestrahlt und welcher Anteil wieder zurück ins Funkgerät reflektiert wird. Ist der SWR-Wert zu hoch wird das Funkgerät beschädigt und evtl zerstört!
    Je kleiner das SWR-Verhältnis desto besser ist idR auch die Abstrahlung Ein SWR von 1:1 - 1:3 ist dabei in Ordnung, während Werte über 1:1,3 kritisch sind und vermieden werden sollten.


    Im deutschen Sprachraum sind 4 Alphabete gängig:


    1. Das internationale Alphabet (auch NATO-Alphabet) mit dem man überall zurechtkommt.
    2. Das DIN5009 Alphabet welches in DE etwa genauso viel wie das NATO-Alphabet genutzt wird. Dies ist auch das gängige BOS-Alphabet
    3. Das österreichische Alphabet Nach ÖNORM A 1081
    4. Das Schweizer Alphabet welches zivil wie militärisch genutzt wird.


    Es ist kein Problem, wenn man mit einem anderen Alphabet antwortet wie die Gegenstation gerade verwendet, aber verstehen muss man natürlich alle. Allgemeine Sprachkenntnisse in Englisch setze ich mal als gegeben voraus.


    Dazu kommen dann die für die Kommunikation unerlässlichen Abkürzung, auch Q-Codes genannt. Darüber hinaus gibt es noch eine ganze Reihe von Abkürzungen die man mit der Zeit lernt und die auch lokal unterschiedlich sein können.


    Und letztlich wird noch ein möglichst eindeutiger und einfacher Rufname (Skip) für den Funkverkehr benötigt. Funkamateure bekommen ihr Rufzeichen von der Bundesnetzagentur zugeteilt, freie Funker dürfen sich selbst eines aussuchen. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt,


    Wenn man diese Grundlagen erfüllen kann, geht es ans praktische Funken. Dies hier allgemeingültig zu erklären ist sehr schwierig, das Situation und Gesprächspartner verschieden sind.
    Am Einfachsten startet man seine Funker-Karriere mit einem allgemeinen Anruf auf einem der freien Kanäle:
    "CQ CQ hier spricht die Station "Rufzeichen" " und wartet dann auf Antwort.
    Danach paar Minuten warten und dann wieder versuchen. Wenn man nach mehreren Anläufen keinen Erfolg hat den Kanal wechseln und von vorne.


    Meldet sich eine Gegenstation ist dann meist ganz entspannt, wobei zu Anfang das Rufzeichen, der Vorname und der Standort QTH ausgetauscht werden. Danach dann die Empfangsqualitätsdaten, der sog. S/R Wert. Der S-Wert oder "Santiago" entspricht dabei der Anzeige des S-Meters (0-9, bzw. 9+10... usw) des eigenen Funkgeräts und der R-Wert "Radio" der Verständlichkeit in 5 Stufen (R1= schlecht/teilweise verständlich bis R5 = Radioqualität).
    Danach folgt dann das mehr oder weniger ausführliche Gespräch zu diversen Themen ums Funken.
    Bitte dabei beachten, dass es im Funk auch Verzögerungszeiten gibt! Also die Gegenstelle ausreden lassen, 2 Sekunden Pause und erst dann antworten. Auch darauf achten, dass die Durchgänge kurz sind und keinen Roman erzählen, denn die Gegenstelle muss die Infos auch aufnehmen können.


    Die Gepflogenheiten und den "Funker-Slang" lernt man einfach in der Praxis - wenn man etwas nicht versteht ist auch keine böse wenn ein Neueinsteiger nachfragt.


    Darüber hinaus muss man sich auch mit der technischen Seite recht ausführlich befassen. CB-Funk ist Kurzwelle und die hat es in vielerlei Hinsicht in sich.
    Vorrangig geht es dabei um die Fragen, wo ein guter Standort und wie die Abstrahlung der Antenne ist, ebenso wie die Ausbreitungsbedingungen zur aktuellen Tageszeit sind.
    Hierzu wurden schon unzählige Bücher geschrieben und ich will eigentlich kein weiteres hier schreiben.


    Besser ist es natürlich, wenn man den Einstieg zusammen mit einem Funker macht, der einen Einführt und unterstützt. Aber es geht auch alleine..


    Noch ein paar Worte direkt zum Notfunk:
    Es gibt einige Organisationen, die sich mit dem Thema befassen und auch eigene Rufzeichen vergeben.
    Die meiner Kenntnis nach derzeit größte Vereinigung ist die Hotel-November Group mit rund 1900 Mitgliedern, die auch über die deutschen Grenzen hinaus tätig ist. Diese vergibt Rufzeichen bestehend aus dem Landeskenner, für DE ist die die 13, gefolgt von "HN" und einer laufenden Nummer. Also z.B. 13 HN 1234
    Diese Rufzeichen dienen zum gegenseitigen Erkennen beim Funkverkehr, aber auch für diverse Testbetriebe, Wettbewerbe, usw.
    Wenn man sich im Funkbereich mal etwas etabliert und Erfahrung gesammelt hat, kann man in solchen Organisationen mitarbeiten.



    Das waren jetzt mal die wichtigsten Dinge, die mir gerade so eingefallen sind und natürlich gibt es noch wesentlich mehr. Aber für den Anfang sollte dies erstmal ausreichen...

    @Anzugpunk
    "Die Bedienung erfordert nicht nur die intensive Einarbeitung in ein Handbuch, sondern eine viel tiefere Einarbeitung in die Materie Funk."


    Der Größenunterschied zwischen einem CB und Freenet-Handfunkgerät ist in der Praxis sich irrelevant.
    Dass viele glauben, dass mehr Leistung auch mehr Reichweite bedeutet ist schlicht falsch!
    Um die Reichweite zu verdoppeln wird etwa die 10fache Leistung benötigt - Das ist nunmal einfache Physik!


    Zur Erinnerung: Die Kreisfläche A = Radius² x 3,14
    Um also alleine die Reichweite einer Sichtverbindung zu verdoppeln, benötigt man rund die 4fache Leistung. Da die Erdoberfläche aber nicht flach ist, eben idR keinen Sichtverbindung besteht, die Antenne nichtvorrangig horizontal arbeitet und auch die Widerstände (Dämpfung) mit der Entfernung zunehmen, kommt man am Ende für eine Reichweitenverdopplung auf rund die 10fache benötigte Leistung. Im Fall von PMR mit etwa 1,5km Reichweite bei 0,5 W, wären das in der Praxis dann 3km bei 5 W oder eben rund 50W für 6km.


    Andererseits kann man mit besseren Antennen und anderer Modulation weitaus mehr erreichen. Und dazu muss es auch keine monstermäßige CB-Antenne sein. Ich funke über fast täglich über weit mehr wie 100km im CB-Band und meine Antenne ist lediglich ein 2mm dünner fast unsichtbarer Draht.
    Aber selbst mit einer 1m Antenne auf den Auto oder Blechdach sind Verbindungen über rund 30-40 km möglich.


    Ohne Übung und Fachkenntnisse wird man hier keinen Erfolg haben und es ist schon heute schwierig genug für Neueinsteiger in Gruppen zu kommen. Das liegt weniger am Unwillen der Funker, sondern oft schlicht an den Defiziten und der Bereitschaft der Einsteigerseite. Einfach kaufen und los blubbern ist eben nicht!


    Die Frage der Gerätewahl richtet sich einfach danach was man mit der Funktechnik vor hat?
    Will man vorrangig in der eigenen Familie/Gruppe über kurze Distanzen funken ist Freenet und PMR eine gute Wahl. Auch weil man hier zu einem Funkgerät mit integriertem Breitbandempfänger greifen kann. Geht es um größere Distanzen kommt CB ins Spiel (einfachere Bedienung, komplizierte Technik)
    Aber generell sollte man die Leistung immer soweit möglich reduzieren, das spart Batterieleistung und verringert die Mithörer. Von den Südthüringer Hügeln in die Alpen braucht es auch selten die volle zulässige Leistung.

    Kann man damit auch off. Funk (Pol, Feuerwehr, THW,...) empfangen?


    Gäbe es dafür auch was preisgünstigeres?


    Danke!

    Generell mit keinem der Scanner am Markt, weil hier eine andere Technik mit mehreren Frequenzen zum Einsatz kommt. Solange der Mastercode nicht bekannt ist, ist auch kein Empfang möglich und selbst dann wird es schwierig, weil man immer nur eine Gruppe empfangen kann (Hierarchisches Konzept)


    Das System funktioniert aber bis heute nicht so wie man sich das in seinen feuchten Träumen vorgestellt hat. Ohne eine zentrale Leitstelle geht gar nichts und in der Praxis sind Ausfälle an der Tagesordnung und zwingt häufig auf andere Kommunikationswege zurückgegriffen.
    Im Krisenfall gebe ich dem digitalen BOS keine große Funktionsdauer, da es zu viele Schwachstellen gibt und dann Manpower eher Mangelware sein wird. Andererseits möchte ich den BOSler sehen, der seinen Job als Staatsmarionette macht wenn die eigene Familie ihn braucht?


    Vor denen die viel Lärm machen (BOS) musst du auch keine große Angst haben, kritischer sind die die man weder sieht noch hört!

    Nur damit es nicht untergeht. An solch einer Empfehlung wäre ich auch interessiert.Idealerweise muß Mann kein Harvardstudium absolviert haben um der Gerät bedienen zu können.

    Ob man nun einen Handscanner kauft oder ein Dualband-Handfunkgerät ist preislich und hinsichtlich der Bedienung das Selbe. Nur mit den Handfunkgerät kann man auch aktiv funken.


    ABER!


    Die Bedienung erfordert nicht nur die intensive Einarbeitung in ein Handbuch, sondern eine viel tiefere Einarbeitung in die Materie Funk. Hier geht es um aktive Frequenzen, Modulation, Wellausbreitung, und vieles mehr. - Kurz gesagt viel Übung und Erfahrung!
    Die öffentlichen Frequenzen in DE beschränken sich auf etwa 100 Kanäle, die man programmieren und nachfolgend Scannen kann. Und hier endet auch für die Masse sicherlich der Einsatz von Funktechnik. Für die allgemeine Informationsbeschaffung und gegen das Alleine-Gefühl ist das 3, 6, 9 12 Stundenraster eine gute Wahl und die wenigen Kanäle können auch einfach überwacht werden.


    Wer glaubt die Scan-Funktion wäre darüber hinaus nützlich wird bitter enttäuscht werden, denn bei der Länge der Aussendung in anderen Bereichen wird selbst der schnellste Scanner zu langsam sein. Man müsste schon vorher wissen in welchem Bereich wann gesendet wird, wobei sich dann weitere Schwierigkeiten mit Modulation und Raster ergeben. Doch selbst wenn man per Zufall etwas hört, wird es nahezu unmöglich sein dies zu verstehen - wenn ihr darauf antwortet erübrigt sich höchstwahrscheinlich das Abendessen..

    @Wayne Schlegel du machst den selben Fehler wie alle die da draußen auf die Panikmache und Prepperwerbung hereinfallen. Eine Weiterführung des bisherigen Mainstream-Lebens, mit Job, Fremdversorgung, etc. wird in einer Krise nicht möglich sein - Egal wie groß die Vorbereitung/Vorräte auch sein mögen.


    Jeder Mensch hat ein Grundbedürfnis nach Kommunikation und deshalb sollte man Funk keinesfalls außer Acht lassen. Funk ist immer eine bessere Lösung, als sich direktunter Menschen zu begeben.. Und Tauschhandel ist etwas für absolute Notfälle, in denen man sich anders nicht behelfen kann.
    Funk kann auch zur Informationsbeschaffung dienen, den Aufbau einer Kooperation sehe ich aber eher als sehr großes Risiko für die eigene Sicherheit. Wer gelernt hat autark zu leben, braucht idR auch keine Kooperation, bzw. wäre dann nur in einer ungünstigen Geberrolle. Eine Krise ist ohnehin eine schlechte Zeit für Moral und Nächstenliebe!


    Funk ist viel mehr ein gutes Mittel um einfachen und auch anonymen Kontakt in die Umwelt zu halten. Egal, wie gut du und deine Familie/Freunde mental vorbereitet seid, werdet ihr in einer Krise das Gefühl nicht allein zu sein brauchen. Informationen zu Internas der eigenen Gruppe, oder Aussagen aus denen sich der Standort ermitteln ließe sind unbedingt zu vermeiden - Denn wer weiß schon, wer alle mithört?


    Kontakt die eine Zusammenarbeit ermöglichen knüpft man besser weit vor! einer Krise und selbst dann sollte man diese Kontakte immer sehr kritisch hinterfragen.
    Wenn es erstmal los geht ist Unauffälligkeit, Verschwiegenheit und Anonymität das oberste Gebot.

    @John Doe Silver das was du als "Pseudopreppen" bezeichnest, betrifft eigentlich den kompletten Perpperbereich!
    Alles was man nicht in sein tägliches Leben eingebaut hat oder zumindest jetzt noch /soweit es geht) einbaut ist sinnlos. Und jeder Lebensmittelvorrat ist endlich. Hier bin ich vollkommen deiner Meinung.


    Sicher wird es bereits zu Anfang einer Krise viele erwischen und viele Prepper werden ganz vorne dabei sein oder sich in der folgende Gruppe, ohne große Aussicht auf ein Überleben wiederfinden. Aber hier muss man es etwas differenziert sehen, denn die meisten Prepper werden auf ihren Vorräten verrecken und diese können dann evtl. übernommen werden und das eigene Leben sichern.


    Auch wenn ich das schon so oft geschrieben habe, muss ich es immer wieder wiederholen: Ohne persönliches Konzept geht in einer Notsituation gar nichts.
    Dieses Konzept ist auch nichts was man am Tag X aus der Schublade holt, sondern etwas, das man bereits lange Zeit vorher in sein Leben eingebaut hat. - Stichwort Autarkie!
    Es geht nicht darum, dass jetzt jeder zu einem völligen Ausseigerleben über geht, sondern dass die Familie dort wo es geht eine möglichst weitgehende Autarkie lebt. Die Lücken müssen jedem bekannt sein und auch wie diese im Bedarfsfall geschlossen werden. Bis zum Tag X kann man auch ohne große Schwierigkeiten ein Leben etwas am Rand der Gesellschaft führen.
    Es macht keine Sinn wenn jetzt jeder aufs Land zieht, denn ohne die dort notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse ist er nur zu einem noch schnelleren Scheitern verurteilt. Andererseits ist auch die Stadt kein Ort an dem na nicht mehr leben kann, nur die Anforderungen sind vollkommen andere!


    Letztlich findet ein großer Teil der Vorbereitung im Kopf statt. Fitness, Gesundheit/Ernährung, Leistungsfähig und Belastbarkeit sind Dinge die erst im Kopf entstehen und dann ins eigene täglich Leben einfließen. Es geht auch nicht darum nun gleich ein großer Sportler zu werden, sondern die Dinge in ihrer Breite zu sehen.
    Heute ist gesunde Ernährung eine machbare Aufgabe, doch in einer Krise muss all dies selbst produziert werden. Obst, Gemüse, Fleisch, usw. dafür braucht es nicht nur sehr umfangreiche Kenntnisse sondern auch praktische Erfahrung und schlachten sollte man auch können. Das ist nichts was man am Tag X aus dem Hut (Buch) zaubert.
    Entweder hat man diese Dinge fest in sein Leben eingebaut oder man wird scheitern. Ob die Eigenversorgung nun 20, 40, oder 80% umfasst ist egal - Der Lerneffekt ist entscheidend.
    Wenn man keine Möglichkeit für eigene eine Kleintierzucht hat, kann man evtl beim Bauern im Ort mit schlachten, Hühner rupfen, oder ähnliches. Der Körper benötigt tierisches Protein, als keine Ausrede dass man dann Veggie wird.


    Aber man muss sich auch darüber klar werden, dass man viel Leid und Elend sehen wird und Nächstenliebe und Mitgefühl dann fehl am Platz sind. Nach einer gewissen Zeit wird man das Leid auch in der eigenen Familie miterleben müssen. Die psychische Belastung ist enorm hoch und ich kann das auch nicht mit Worten so richtig rüber bringen - sorry.


    Nach jeder Krise geht es wieder bergauf, aber nach dem was vor uns liegt wird es sehr lange dauern, bis wieder ein organisiertes Leben eintritt. Das wird aber auch zum großen Teil daran liegen, dass die Überlebenden die Autarken und rational denkenden Menschen sind, die schon heute wenig Interesse an (politischen) Strukturen haben.

    Für einige Geräte gibt es ein "Vertriebsverbot", natürlich sind dann paar Buchstaben in der Modellbezeichnung evtl wieder anders. Aber wenn es auf der schwarzen Liste wäre, wäre es eigentlich Arbeit für den Zoll...
    Ob die dann ihre Machen?

    Das ist eine Mär, die immer wieder erzählt wird!
    Den Zoll interessiert so etwas überhaupt nicht und die Importzahlen gehen davon auch nicht zurück.
    Jeder Funkamateur hat das Recht eigen Funkgeräte zubauen, bestehende umzubauen, etc. ..und diese auch in Betrieb zu nehmen. Daher ist die Wortwahl "Vertriebsverbot" sehr irreführend und entspricht auch nicht den Tatsachen.

    Das rechtliche Thema ist wie gesagt sehr kompliziert und mit unzähligen Sonderregelungen und Ausnahmen versehen - Wie halt fast alles in Deutschland


    Aktueller Stand ist:


    Man darf die Geräte besitzen und auch betrieben, nur ohne Lizenz nicht damit senden.
    Im Notfällen gib es aber Ausnaheregelungen dass man auch ohne Lizenz mit jedem Gerät einen Notruf absetzen darf. Was genau ein solcher Notruf ist, ist allerdings nicht erläutert.
    Die Regelungen bezüglich der Leistung etc. auf den 3 öffentlichen Bänder (CB, Freenet und PMR) gilt auch für Funkamateure, wobei sich in der Praxis nahezu keiner daran hält.


    Die AFU-Klasse K wurde vor einigen Wochen offiziell von der Bundesnetzagentur eingeführt und soll vom Prüfungsumfang in etwa der alten Klasse E entsprechen. Der Unterschied zur Klasse E ist di in der Klasse K auf 10W begrenzte Leistung. Die alten Klassen E und A wurden komplett neu aufgebaut und mit einem neuen Prüfungskatalog versehen. Neu dazu gekommen sind unzählige Fragen zu digitalen Betriebsarten und EDV-Nutzung - Meiner Meinung nach alles Dinge die in einer Prüfung nichts zu suchen haben, aber die alte verbohrte Riege der Funkamateure möchte eben den elitären Verein um jeden Preis erhalten. Aus meiner Sicht macht alles was über die rechtlichen Grundlagen hinaus geht in einer Zugangsprüfung keinerlei Sinn, denn die wenigsten befassen sich später mit diesen Technik und die Fragen sind zudem schon heute veraltet. Bei nun über 1800 Fragen wird das mit dem auswendig lernen auch unmöglich.
    Der Amateurfunk ist seit vielen Jahren am Serben und die aktuellen Neuerungen werden den Untergang eher beschleunigen, als die Attraktivität erhöhen. Derweil wenden sich Immer mehr Funkamateure den öffentlichen Bändern zu, was verschiedene Ursachen hat...


    Sorry, für den kleinen Ausflug, aber ich denke man sollte auch die Hintergründe kennen [smilie_blume]


    Für die Kommunikation in Notsituationen oder Krisenzeiten sollte man sich nicht zu viele Gedanken über die sich ständig ändernden rechtlichen Grundlagen machen. Ein AFU-Gerät zum Empfangen ist legal und bietet neben dem weitaus besseren Empfänger auch wesentlich mehr Möglichkeiten.
    Für den Sendebetrieb kommen dann die günstigen freien Geräte zum Zug, bei deren Verlaus auch nicht viel verloren ist und die zum üben und organisieren vollkommen ausreichend sind. Damit ist man auf der rechtlich sauberen Seite und was man dann im Fall x mit welchen Gerät macht dürft dann auch niemand mehr groß interessieren. In der Regel gibt es dann ohnehin sehr schnell Verbote für den Funkverkehr, insbesondere für die Funkamateure wegen der hohen Sendeleistungen.
    Aktuell ist die Ukraine ein schönes Beispiel dafür: Der Amateurfunk ist dort auf Grund von Verboten nur noch sehr eingeschränkt möglich. Während Verbindungen im 11m-Band massiv zugenommen haben.


    "Suche die Lücke" gilt beim Funk ebenso wie in jeder anderen Lebenslage!

    CB-Band 27 MHz /4-12W geht etwa 40-100km
    Freenet 149MHz / 1W geht etwa 5-10 km
    PMR 446 MHz/0,5W geht etwa 1-2km


    Die erreichbare Reichweite richtet sich nach mehreren Parametern und schwanken auch über den tagesverlauf ("Funkwetter"). Die Reichweiten kann man in normalbebauten Gebieten regelmäßig sicher erreichen.
    Aus höheren, freien Standorten sind die Reichweiten natürlich weitaus größer, in der Stadt entsprechend kleiner.


    PMR eignet sich für den räumlich begrenzten Bereich, wobei in städtischen Lagen auch schon 500m zur Herausforderung werden können. Von daher ist PMR als Notfunk nur in speziellen Bereichen nützlich. CB- Funk erreicht stabil weitaus größere Reichweite, wobei hier auch die Effekte der Kurzwelle zum Tragen kommen. Bei kleiner Leistung geeignet sich CB-Funk auch für den Nahbereich von ein paar Kilometern sehr gut und benötigt auch nicht die beinahe Sichtverbindung von PMR.
    Freenet liegt dazwischen und ist sehr universell nutzbar. Durch das 2m-Band bleiben auch die Antennen relativ kurz und die Geräte damit sehr Portabel.

    @Cheep Die Boafeng sind alle ziemlich gleicht gestrickt und haben einige mehr oder weniger gravierende Macken. Das Hauptproblem ist die Sendendstufe die direkt an den Stromversorgung hängt und die volle Leistung nur bei externer Versorgung bringt. Mit Akku ist die Leistung etwa 60% von der Prospektangabe!


    Andererseits bekommst du für das Geld auch ordentliche Technik von Anytone bis Yaesu. Auf jeden Fall solltest du ein Gerät nehmen was auch UKW-Rundfunkempfang kann. Das beginnt preislich beim Yaesu FT4 für rund 80€ oder FT65 für 100€. Beide 2M/70cm Duobander inkl. UKW-Empfang
    Letztlich reichen die beiden Geräte für Freenet/PMR und wenn du mehr im Budget hast kannst du zusätzlich über die von @ECU erwähnten Alan 42 oder die President Randy 3 für CB-Funk nachdenken.


    Preislich und leistungsseitig nach oben kommen die Multibandgeräte, die von Langwelle über das gesamte Kurzwellenband, so ziemlich alles bis inkl. PMR abdecken Der Standard ist hier das FT818.. eine Mischung aus Transceiver und Handfunkgerät, das mit Akku oder einfachen Mignon-Batterien betrieben werden kann. Preislich liegt so etwas bei 650€. Hört sich erstmal nach viel an, aber dafür bekommst du das Rundum-Sorglospaket in einem kompakten, robusten und batteriegbetriebenen Gerät.
    Mehr auszugeben macht eigentlich keinen großen Sinn, wenn es nur als Notfunk/Radio gedacht ist. Nach oben bekommst du nur mehr Sendeleistung bei geringerer Portabilität, wobei die höhere Sendeleistung eher nebensächlich ist.


    Dass die Geräte alle nur in "lizenzierten Händen" betrieben werden dürfen versteht sich von selbst. Die beiden CB-Geräte natürlich nicht.
    Die Legalität ist ohnehin eine schwierige Sache, da hier jedes Land sein eigenes Süppchen kocht. Aber im Bereich Notfunk würde auch die neue deutsche Einsteiger AFU-Lizenz "K" ausreichen um alles auf rechtlich stabile Füße zu setzen.

    Legionellen waren schon immer ein Thema, wobei es hier um Wasser das bei Temperaturen über Raumtemperatur "gelagert" wird oder im Rohrleitngsnetz verbleibt.. Bei den üblichen Lagertemperaturen unter Raumtemperatur, also bis etwa +20° entstehen idR keine Legionellen in schädlichem Ausmaß.
    Des Weiteren besteht die Gefahr eher beim Duschen/Baden wo das Wasser als Sprühnebel oder "über die Luft" mit eingeatmet wird. Wird das Wasser getrunken ist die Gefahr wesentlich geringer und sobald es über +70°erhitzt wird ist es ohnehin keimfrei.


    Wir lagern bei uns insbesondere im Sommer immer größere Mengen an Trinkwasser, den jede Quelle oder Brunnen können im Sommer auch mal austrocknen. Selbst wenn die Ausschüttungsmenge nicht komplett gegen null geht, steigt die Verschmutzung!
    Wir nutzen seit vielen Jahren 5x 200l Tanks die im Rotationsverfahren gefüllt und entleert werden. Dabei kann ein Fass auch mal 2 Monate oder länger stehen, was aber bisher zu keinen Schwierigkeiten geführt hat.
    Wichtig ist eine dunkle und möglichst kühle Lagerung, sowie der Verzicht auf jedes unnötige Rohr/Ventil. Aus den Fässern füllen wir nach Bedarf in 10l Kanister für den Verbrauch im Haushalt, Im Sommer können wir aber auch Lagertemperaturen von über +20°haben. Dies lässt sich konstruktiv nicht vermeiden.


    Wer sich unsicher ist, kann die Legionellen auch ausfiltern oder chemisch beseitigen, dafür gibt es viele Möglichkeiten.

    @Beowulf ich habe kein Problem damit und stehe ohnehin sehr weit neben der Gesellschaft. Würde die Gesellschaft über Nacht verschwinden hätte das auf mein/unser Leben hier keinerlei negativen Einfluss.


    Das einige was mich etwas zum Nachdenken bringt, ist das die Massen irgendwann aufs Land strömen werden und es dagegen dann keine Verteidigung gibt. Aber Angst macht mir dies auch nicht, denn entweder kommt es anders oder ist habe bis dahin ein gutes Leben führen können.

    Ihr werdet zum großen Teil mit euren Einschätzungen zur Entwicklung recht bekommen, aber was hilft mir das?
    Keiner von uns wird an der Entwicklung etwas ändern, weil die Masse genau diesen Zusammenbruch und Chaos aktiv fördert. Wenn diese Menschen erkennen was geschehen ist, wird es für jede Umkehr zu spät sein. Eigentlich sind wir schon heute weit über den Point of no return hinausgeschossen.


    Solange ich hier noch gut leben kann, was momentan der Fall ist, werde ich bleiben und die Zeit genießen. Ich arbeite schon heute nichts mehr fürs System und entziehe mich wo ich kann, was mir aber keine Einschränkungen oder Schwierigkeiten macht. Meine Art von Widerstand, auch wenn das nichts bringt wenn es nur Einige machen..


    Was morgen ist werde ich, ebenso wie ihr morgen sehen und heute darüber zu spekulieren ist nichts anderes als eine Tatsache auf der Zeitachse etwas hin und her zu schieben.
    Vielleicht tut sich irgendwann eine Gegend auf, in der man dann besser leben kann als hier - Aber bis dahin werde ich hier sitzen und zusehen wie die Städte im Chaos versinken und in Rauch aufgehen.


    Aktuell haben wir hier im Ort eine ukrainische und eine türkische Familie - Naja, das Landleben ist eben für die Gäste wenig erstrebenswert.

    Vollgepackt halte ich nicht so lange durch, wie der Rucksack [smilie_happy]

    Deshalb maximal 8Kg !


    Bisschen was kommt am Ende immer noch dazu, aber so bleibt man sicher unter 10kg.
    Alles was darüber in den Rucksack könnte mag zwar hilfreich sein, belastet aber körperlich auf Dauer zu sehr.


    Jetzt bitte keine Stoppelhopser-Sprüche, wie 80kg für 40km kein Problem... Wir sind normale Menschen und idR keine Sportler. Außerdem weiß ich noch wie ich nach manchem sinnfreien Marsch drauf war, da hätte ein Hauch eines Feindes gereicht mich umzuwerfen [smilie_happy]