Beiträge von DarkMatter

    @Dark-End ich war gerade dabei das Dokument in eine druckbare Form zu bringen und hab das auch gelesen ?(
    Hab @Salorius II *.doc vorhin nur schnell ins PDF gewandelt, ohne es weiter anzuschauen.


    Die Beschaffung der Grundstoffe ist sicher nicht leicht, aber falls man über eine Apotheke 'stolpert' ist so ein Dokument evtl. hilfreich. Wären auch nur 50 Blatt Papier - beidseitig gedruckt.
    Wobei einiges an Zutaten bei mir auch griffbereit wären.


    Warum dieser dumme Kommentar dort eingefügt wurde erschließt sich mir allerdings auch nicht. Aus den Zutaten und Mengenangaben, ergibt sich die Rezeptur so einigermaßen.
    Das Problem ist für mich eher die Wortwahl "Selbermachen macht schlau", die das Dokument bei näherer Betrachtung etwas unglaubwürdig erscheinen lässt.

    Schau dir "Back dein Wunderbrot für mehrere Monate auf Vorrat! Brot im Glas, auch für Prepper" auf YouTube an



    Für die Brot-Esser. Doch da könnte ich auch schwach werden. Die Zutaten gefallen mir ganz gut und es ist lange haltbar.

    Das Rezept hatte ich schon vor längerem mal eingestellt und auch auf die Problematik der Haselnüsse hingewiesen. Ohne Haselnüsse ist das Brot bei weitem länger wie ein Jahr haltbar.


    Die Vakuumierung im Wasserbad funktioniert und wäre für den Notfall tauglich, aber wer wird dann noch Brot zur Lagerung herstellen?
    Das Brot hält etwa eine Woche, die Zutaten jedoch weitaus länger. Ich denke backen nach Bedarf ist dann die bessere Lösung
    Weitaus effektiverer ist es die Gläser nach dem Abkühlen im Kammervakuumierer zu vakuumieren. Ich hatte eine Test-Charge ohne Haselnüsse (6 Gläser) hier in der Küche stehen, wovon wir nach 12 Monaten "Lagerung" alle 6 Monate ein Glas geöffnet haben. Nach 3 jahren lässt der Geschmack im Vergleich zum frischen nach, aber ansonsten waren alle Gläser verzehrbar. Das selbe hatten wir schon mal mit Haselnüssen gemacht, wobei das Brot nach 18 Monaten ungenießbar war.


    Für den kurzfristigen Verzehr kann man die Rezeptur auch ohne Gläser, z.B. in einem Topf auf den Herd verwenden oder die Rohmasse anstatt in Glas zu füllen auf einem Plattengrill backen.


    Die Flohsamenschalen haben wir durch ganze Flohsamen und den Agavendicksaft gegen eigenen Birken- oder Ahornsirup ersetzt. Bei den Flocken muss es auch nicht Hafer sein, geht mit gequetschten Dinkel und Roggenkörnern ebenso.
    Ist jedenfalls ein weites Feld zum Experimentieren und ergibt ein sehr schmackhaftes Brot - auch ohne jegliche Krise

    @Marbod das stimmt schon, das Kartoffeln auch früher angebaut wurden. Mir ging es um deren Popularität, also den Übergang zum nahezu alleinigen Grundnahrungsmittel durch alle Bevölkerungsschichten.
    Bis vor 1900 gab es sehr viele pflanzliche Lebensmittel, die alternativ zur Kartoffel angebaut und verzehrt wurden. Nach 1900 wurden diese dann von der Kartoffel weitgehend verdrängt.


    Deutschland war schon immer eine "Hungerland" und der Siegeszug der Kartoffel war letztlich Fortschritten in der Landwirtschaft, aber sicher auch der politischen Situation geschuldet. Der einfache und recht sichere Ertrag, gegenüber anderen Früchten sowie die gute Transport- und Lagerfähigkeit waren hierbei ausschlaggebend.


    Die anderen Knollenfrüchte die bis etwa 1900 vielfach angebaut wurden gerieten dann schnell in Vergessenheit. Heute ist die Situation eine etwas andere und somit bekommen gerade diese alten, heute vergessenen Pflanzen wieder eine zunehmende Bedeutung.
    Eine Kartoffelpflanzen können viele (zumindest auf dem Land) noch erkennen, was den freien Anbau schwierig macht. Aber die alten Früchte kennt heute keiner mehr.
    In schwierigen Zeiten wird ein Feld oder auch Garten viel Hungrige anlocken, ein paar unscheinbare Pflanzen irgendwo in freier Natur eher nicht.

    Kartoffeln wurden erst vor etwa 100 Jahren in Deutschland populär gemacht. Als einfaches und satt machendes Grundnahrungsmittel eines Kaisers für den Pöbel.
    Also müssen die Menschen vorher etwas anderes gegessen, was einfache im Anbau, etc. war..?


    @Wayne Schlegel
    Kalorien sind für die Erhaltung der körperlichen Leistungsfähigkeit wichtig, keine Frage, aber noch wichtiger ist die Gesundheit und dabei spielen Kalorien eher eine Nebenrolle.
    Ein Lebensmittelvorrat soll die Zeitspanne bis zur Rettung (die sehr wahrscheinlich nicht kommen wird) oder hochgefahrenen Selbstversorgung überbrücken. Diesen auf Monate oder Jahre auszudehnen macht keine Sinn und verzögert allenfalls das Ableben.
    Ein Blick in vergangene Krisen- und Katastrophengebiete ist dabei recht hilfreich.


    Ich weiß, dass es schwer ist seinen Luxuskörper vom bequemen Sofa zu erheben (geistig gesehen), aber wer es jetzt nicht tut wird einfach verloren haben.
    Alles was wir in Zukunft benötigen gab es schon vor dem großen Krieg und alles "Errungenschaften" aus der Zeit nach 1900 sollte man zumindest sehr kritisch sehen. Wer glaubt den Status Quo von heute halten zu können, geschweige denn alleine mit einem überzogenen Lebensmittelvorrat überleben zu können, wird den Fehler wahrscheinlich bald erkennen.


    Ich kann euch nur raten, informiert euch solange es noch geht, beschafft euch alte Saaten und baut diese dezentral an. Jeder hat die Möglichkeit dazu, auch in der Stadt gibt es Grünflächen, Parks, Industriebrachen, etc. Sammelt praktische Erfahrung und festigt durch Erfolge eure innere Stärke, aber auch euren Glauben und eure Hoffnung - Lernt mit Messerfolgen umzugehen.

    Und wenn es zum Beispiel bei Offshore Anlagen trockener ist , wird es dann ja demzufolge an Land mehr regnen ?

    Ich kann nur das schreiben, was weiß bzw. selbst erlebe und Offshore ist paar Kilometer weg von mir.


    Das Thema hier in der Gegend ist weitaus komplexer, wie nur einfach trocken - wird bei dir sicher ähnlich sein..?
    Durch die Windschleppe wird die Bodenfeuchtigkeit reduziert was vielschichtige Folgen hat. Für dich wahrscheinlich keine Stechinsekten, für mich keine Bestäuber, trockene Böden, geringere und minderwertigere Ernten, etc.
    Der Bodenantrag ist das größte Problem, denn nach der mehrjährigen Laufzeit ist nichts mehr da, worauf man etwas anbauen könnte. Es sei denn man dünnt bis zum Umfallen....

    Wie aufmerksam doch der Immobilienmarkt ist..


    Heute bin ich also genau 4 Jahre auf der Onlinesuche nach einer Immobilie.
    Immer noch erfolglos, aber mittlerweile reich an Erfahrung.


    Zum Glücksind waren meine Anforderungen ja auch von Anfang an soo hoch [smilie_happy]

    Also wenn wir nun bei der Physik sind..


    "Energie entsteht nicht und geht nie verloren.."
    Daraus abgeleiert muss die verfügbare Menge an Energie auf dem Planeten eine relativ konstante Größe sein. Die Energie, die durch die Sonne dazu kommt, geht ebenfalls in diesen Kreislauf ein, erhöht aber nicht die Gesamtmenge.
    Jede Art von Umformung/Veränderung benötigt Energie oder setzt Energie frei. Dies hat immer einen gewollten und ungewollten Einfluss. Den ungewollten teil nennen wir Verluste, was aber idR gar nicht nutzlos ist, wir nutzen es nur nicht.
    Alles was wir als Energiegewinnung (Kraftwerke) bezeichnen sind nur Einrichtungen die Energie transportabel machen.


    Soweit die Physik... und so haben wir das mal gelernt, bevor Ideologie und Verblendung ihren Siegeszug aufnahmen.
    Klar keine Klugscheißerei und eine einfache naturwissenschaftliche Tatsache, die aber heute durch Indoktrination und Verdummung nur die wenigsten Menschen noch verstehen können.


    Egal was wir tun und wie wir es tun, befeuern wir mit jeder energieverbrauchenden Handlung den Energiekreislauf.
    Beispiele finden sich sehr viele und wenn man diesen Ansatz berücksichtigt, entlarvt man schnell die Klimalügen um die so umweltfreundliche Solar- und Windenergie. Der Unterschied ist nur, dass die negativen Folgen noch nicht wahrgenommen werden.


    Die Lösung des Problems ist Verzicht und ein überlegter Umgang mit der vorhandenen Energie.
    Doch auch diese Wahrheit wurde inzwischen von Ideologen gekapert.

    Ausbau der Windenergie um 10%..?


    Falls es sich dabei um landgestützte Anlagen handelt, wovon ich mal ausgehe, wäre das ein weiterer Dolchstoß für die Landwirtschaft und Lebensmittelversorgung


    Auch wenn die massiven Umweltschäden vornehmlich durch Windenergie erst langsam ihren Weg an die Öffentlichkeit finden sind diese unbestreitbar.
    Es geht hierbei nicht direkt um die Vernichtung von Wäldern, sondern die Boden Zerstörung durch die Windschleppen der Rotoren. Wir haben hier in der Nähe eine Zeile mit 8 Windkraftanlagen seit rund 6 Jahren am Laufen und die Veränderung der Landschaft "dahinter" ist gravierend. Die Böden sind ausgetrocknet und die Wiesen, oder was davon noch übrig ist (deshalb?) nahezu Insektenfrei. Etwa 600m hinter der Zeile sterben nun die Bäume ab - Wegen der Trockenheit im Sommer!
    Natürlich nur in der Windschleppe denn 1 km nach rechts und links hats ja ausreichend geregnet.
    Nun setzt so langsam die Bodenerosion ein und die Oberschicht wird durch den Wind und Regen weggeblasen /gespült.


    Also weniger und minderwertige Ernte für ideologisch verblendeten Ökostrom.. :wall:

    Zudem muss man erstmal abwarten ob dieses genannte Bürgergeld überhaupt noch bar auszahlbar sein wird oder dieses nur digital per Karte geht.

    Was willst du da abwarten?


    ALG, Hartz, etc. kommt auch nur digital auf ein Konto,. Du kannst schon heute keinen Cent in bar vom Amt bekommen.
    Ich denke viel mehr, dass das Bürgergeld an ganz andere Dinge gekoppelt werden wir. Linientreue und Impfstatus fallen mir da so ganz spontan ein...

    Ich setz das jetzt mal rein, weil doch einige hier mittlerweile Funkgeräte haben und nach Kontakten suchen.


    Am Samstag den 5.11. findet mal wieder eine "Notfunkübung" statt.
    Dazu kann man sich HIER auch bisschen einlesen...


    Wer dabei nicht versteht, um was es dabei eigentlich geht, ist nicht dumm, sondern über ein häufiges Phänomen der letzten Monate gestolpert. Diese Übungen gibt es mittlerweile alle paar Wochen, dazwischen dann noch ähnliche Gruppen mit einer "Internetverlinkung" - Aber nicht mal die Veranstalter gegen den Hintergrund/Sinn der Veranstaltung bekannt. Häufig kennen nicht mal die regionalen Funker den wirklichen Veranstalter.


    Der Ablauf ist recht einfach: Man meldet sich mit Vorname, Funkalias (Skip) und Wohnort und bekommt eine (wertlose) Registrierung dafür. Irgendeinen praktischen Wert für den Funker haben diese Veranstaltungen jedoch nicht. - Also warum das Ganze?


    Nur eine Vermutung, aber vielleicht auch mehr..
    Bevor des den freien Funk von heute gab und sich jeder einfach ein Funkgerät anonym anschaffen konnte, musst man den Besitz bei der Verwaltung anmelden (und einen Obolus entrichten). Aber so war immer bekannt, wer, mit welchem Namen über ein Funkgerät verfügte. Später wurde diese fallen gelassen (Bürokratieaufwand), aber immer wieder kamen ähnlich gelagerte "Wünsche". So wurde die Freigabe der kleinen UHF-Funkgeräte mit dem "möglichen verdeckten/unbemerkten Tragen" eine Zeitlang verzögert.
    Nachdem die Verkaufszahlen für Funkgeräte in den letzten Jahren massiv angestiegen sind, kommen nun die Notfunkveranstaltungen - Nachtigall ich hör dich trapsen...


    Dennoch eine interessante Möglichkeit mal in den Betrieb zu HÖREN.
    Reden ist silber - Zuhören ist Gold !



    Und bitte immer daran denken:
    Eine Funkverbindung hat keinen Mithörschutz - Egal was ein Gerätehersteller behauptet!
    Keine persönlichen Infos über den Äther schicken, auch wenn man den Gesprächspartner persönlich kennt.
    Vorname und/oder Skip sowie ein ungefährer Ort (nächste größere Stadt) oder Region genügen völlig.

    Du siehst Deine eigene, selbstbewohnte Immos als Gebrauchsgut an, den Du täglich fahren willst und Deine selbstbewohnte Immo ist auf dem Land mit einem sehr großen Garten, Holzheizung, Holzofen , ohne großen komplexen Schnick Schnack etwas abseits, idealerweise in Österreich Land oder Sachsen Land.

    Dann hast du immerhin 5% der Hausaufgaben gemacht, die für eine Wohnung in der Zukunft notwendig sind [smilie_blume]
    Eine Wohnung/Haus, also ein Ort an dem du warm und trocken Schutz findest , kommt in der Hierarchie der lebensnotwendigen Dinge noch vor Wasser und Nahrung!

    Was ich so über Foren lese setzen sehr viele auf Lebensmittel in Dosen - Was vielleicht auch an Irrlaier liegt..?


    Dosen haben sicher ihre Vorteile, wie sehr robust, lange haltbar, sofort verzehrbar, etc. Aber eben auch massive Nachteile was den Müll angeht und verbrennen kann man diese auch nicht.
    Im Gegensatz dazu sind Schraubgläser von Glaskonserven wiederverwendbar und verursachen gar keinen Müll. Hinsichtlich der Haltbarkeit unterscheiden sich Dosen und Gläser nur in der Lagerung. Ein dunkel gelagertes Glas wird aber ebenso lange den Inhalt konservieren wie eine Dose.


    Das Thema der Weichmacher, etc. aus der Dosen Beschichtung ist auch etwas, was viele offensichtlich nicht auf dem Schirm haben.
    Was man bei der Lagerung von Lebensmitteln sollte man neben den Nährwerten die Schadstoffbelastung bedenken. Bereits die letzten Jahrzehnte waren Weichmacher aus Konservendosen, etc. immer wieder als Ursache von Krankheiten, Allergien, etc. im Gespräch. Diese finden sich in der Dichtung vom Glas zwar auch, aber eben nicht in direktem Kontakt zum Lebensmittel.
    Die letzten Jahre waren aber "gesunde Jahre" und wenn hier schon Probleme auftraten, wie sieht es dann in Krisenzeiten, mit einer ohnehin schon hohen Schadstoffaufnahme des Körpers aus. Ob dann die Schadstoffe aus Konserven immer noch tolerierbar sind, oder zu weitaus größeren gesundheitlichen Problemen führen werden..?


    Generell sollte Müll vermeiden, wo es geht und wann immer möglich auf wiederverwendbare Verpackungen setzen. Eine Familie die alle paar Wochenihre 80l Restmülltonne gefüllt an den Straßenrand stellt, wird ohne öffentliche Müllabfuhr schnell Schwierigkeiten bekommen...

    @Dr.Who das sind viele Aspekte, die du da berücksichtigst, aber vielleicht machst du dir auch zu viele Gedanken?


    Generell sind Vorräte ein Thema, mit dem man etwa 2 Jahre überbrücken kann. Auch wenn einige Lebensmittel länger halten werden andere ausgehen und du steuerst in eine Mangelernährung. Es macht keinen großen Sinn Nudeln für 10 Jahre zu lagern, denn alleine von Nudeln wird das Überleben auch schwierig.
    Ein zweiter Punkt der häufig vergessen wird, ist der Müll. Denn irgendwo musst du die leeren Verpackungen/Dosen, etc. lagern, was Schädlinge anzieht. Eine Entsorgung im Freien ist auch schwierig, denn du musst nur einmal dabei beobachtet werden und schon bekommst Besuch von den Hungrigen.
    Der dritte Punkt ist Wasser! Leitungswasser und Grundwasser wird in vielen Gegenden sehr schnell unbrauchbar sein und hier ist die Lagerung schlicht unmöglich!
    Das MHD ist generell nur eine Empfehlung des Herstellers und hat wenig mit der tatsächlichen Haltbarkeit zu tun.


    Auf Basis dieser Überlegungen ist die Lagerung mit System eigentlich überflüssig. Nachdem auch in der Krise eine gewisse Abwechslung in der Ernährung nötig ist, wird spätestens die Entnahme ohnehin chaotisch laufen.


    Wir lagern nach Gesichtspunkten der ausgewogenen Ernährung etwa für einen Zeitraum von 4-6 Monaten. was auch gut mit unserem Selbstversorgungsanteil zusammen passt. Natürlich sind da auch einige Dinge dabei, die weitaus länger haltbar sind, aber zur alleinigen Ernährung reichen diese nicht.
    Das Lager ist wie ein Ring aus Regalen aufgebaut in dem sich eine Lücke befindet. rechts von der Lücke wird das Regal gefüllt und links entnommen, wodurch die Lücke übers Jahr im Kreis herum wandert. Nicht in diesem Regalsystem sind einige wenige Lebensmittel die einem Ernteintervall folgen und deren Menge zu groß wäre (z.B. Getreide, Kartoffeln, etc.). Innerhalb der Regale herrscht natürliches Chaos, was aber in der Praxis nicht problematisch ist. Ob ein Glas nun nach 2,4 oder 6 Monaten entnommen wird ist egal, und wenn es nicht verzehrt sondern nur verschoben wird erfolgt die zyklische Kontrolle.
    Die Rotation im Regalsystem beträgt 6 Monate, wodurch jede Packung, Glas, etc. 2mal im Jahr angefasst und kontrolliert oder verzehrt wird.


    Das Lagersystem nimmt etwa 50% des Lagers ein, 25% sind für die Lebensmittel außerhalb des Regalsystems und 25% sind für den Abfall, der in luftdichten, dickwandigen Müllsäcken gesammelt werden kann.


    Eine Lagerung die über die 6 Monate hinaus geht ist nahezu unmöglich, ohne dass Versorgungslücken auftreten. Ob eine längerfristige Lagerung überhaupt sinnvoll ist, bezweifle ich auf Grund der Punkt 2 und 3 von oben. Wie wird das Land nach 6 Monaten aussehen, wenn jegliche Versorgung weggefallen ist?


    Dass wir unseren Selbstversorgungsanteil in einer Krise halten können ist ebenfalls Illurisch. Das Plündern und Zerstören wird bereits nach Wochen beginnen und der Ertrag von Guerilliagardening ist auch sehr unsicher.
    Die Idee sich über Jahre unbemerkt in seinen 4 Wänden verstecken zu können, ist auch nur Wunschdenken.

    Die Frage ist nur, ob das auch für den Dispo gilt? Pfändbar dürfte ein eingeräumter Überziehungskredit - sobald er vom Kontoinhaber genutzt wird, das Angebot der Bank also angenommen wird - auch sein, wie ich die allgemeine Rechtssprechung verstehe.Auf diese Vorgehensweise deutet auch die Umdeutung von Schulden zu "Sondervermögen" hin :huh:

    Bei meiner Bank steht dazu: "in der Höhe des genutzten Umfangs"
    Ist nur die Frage was das in der Praxis heißt?
    Ist es der aktuell vom Kunden genutzte Umfang innerhalb der KK-Linie, oder ob schon die Bereitstellung als Umfang zählt, auch wenn dieser nicht genutzt wird.


    Nachdem Kosten für eine KK-Linie/Dispo auch bei Nicht in Anspruchnahme an den Bankkunden indirekt verrechnet werden, bin ich mir da nicht so sicher. Ich hatte das Thema anlässich der AGB-Änderung und Preiserhöhung im Sommer mit meinem Bänker.
    Er meinte hierzu, dass er einen nicht genutzten Dispo immer auf ein Minimum reduzieren würde, da sich dies auch positiv auf andere Darlehenszinsen auswirken würde. "Wir müssen mittlerweile immer den Kunden in seiner Gesamtheit sehen - Alle Kreditlinien, das Verhaltung, usw., aber auch das der direkten Familienmitglieder..

    Vor staatlichem Zugriff wirklich sicher ist nur was man im Kopf und der Seele trägt.
    Alles andere ist immer mit einem Risiko verbunden, selbst das Vergrabene in den Gärten...


    Das soll jetzt keine Schwarzmalerei sein, sondern stellt einfach eine Tatsache auf unterster Ebene dar.


    Alle Ebenen darüber werden uns vom System zu Nutzung gestellt bzw. angeboten. Je weiter man auf diesen Ebenen nach oben kommt, also je wohlhabender man wird, desto interessanter wird man für das System und entsprechende riskanter werden Anlagen auf diesen Ebenen.
    Die Mächtigen und wirklich Reichen sind nicht Teil dieses Systems, sondern der Personenkreis der das System geschaffen hat und nun in eine finale Phase führt.


    Ein System, das in die finale Phase geht, also aus Sicht des Volkes am Scheitern ist (was natürlich nicht korrekt ist), wird Zug um Zug die Ebenen leeren und die Werte von unten nach oben verschieben.
    Nicht unbedingt der hierarchischen Reihenfolge der Ebenen nach, sondern nach dem Ertrag und dem zu erwartenden Widerstand. Einige wenige Ebenen werden direkt abgeschöpft, die überwiegende Zahl aber indirekt geleert. Es ist einfacher die Spargutgaben der Bürger per Inflation oder Währungsreform zu enteignen, als an einem Stichtag alle Guthaben auf ein Staatskonto umzubuchen.
    Aber am Ende der finalen Phase, bzw. bis zum Zeitpunkt des Scheiterns werden alle Ebenen geräumt sein, weil diese mit dem System abgewickelt werden / zusammen brechen.


    Die Kunst ist es möglichst lange zwischen den Ebenen zuspringen und dadurch einen gewissen finanziellen Spielraum zu behalten. Am Ende wird natürlich jeder mit einem Verlust aus den System ausscheiden.


    Wenn man sich dieses Bild vor Augen hält erkennt man, wie die Ebenen geleert werden. Sparguthaben hatte ich schon erwähnt, bei Immobilien ist es vielschichtiger, denn hier werden diese durch die Zahlungsunfähigkeit der Mieter, den gewerblichen Niedergang und die Geldpolitik (Zinsen), Bevölkerungsumschichtung, usw... auf viele Arten gleichzeitig entwertet. Die direkte Enteignung kommt erst langsam in Gang, wird aber mittels medialer Indoktrination bereits massiv vorbereitet. "Unterkünfte für Flüchtling" ist da nur eine Fassette der Maßnahmen.


    Was am Ende bleiben wird ist das Geld der Mächtigen und Reichen, weshalb wir hier im Forum sind. Ob wir nach der Abwicklung dieses Systems diese Werte nutzen können, bzw. am nächsten System damit teilnehmen dürfen, ist dann die andere Frage.


    Am Ende kommen wir wieder zum Anfang dieses Kommentars.

    @Bumerang wie gesagt jeder hat seine Sichtweise, Erfahrungen und Meinungen über die Zukunft.
    Du schreibst primär über die Vergangenheit, was in den letzten 20 Jahren war und hierzu stimme ich dir auch zu. Sonst hätte ich auch keine Immobilien.
    Ich habe die Immo damals gekauft weil ich in die Zukunft geschaut und mir meine Gedanken dazu gemacht habe. Nachdem meine Vorstellungen eingetreten sind waren die Käufe eine gute und profitable Entscheidung.


    Während du nun zurück blickst und dich an deinem Erfolg erfreust, schaue ich immer noch nach vorne und erkenne für mich, dass meine Immos zukünftig eher zur Last werden und auch keine großen Profite mehr abwerfen werden. Klar hängt viel von der Ausführung,. Lage, etc. ab, aber selbst Top-Lagen werde hier seit einiger Zeit durch Zuzügler massiv entwertet. Ich hab in diesem Bereich den Absprung geschafft, heute müsste ich mit weit weniger verkaufen.


    Der Staat wird immer gieriger und bedient sich auch immer dreister. Das kann man erkennen und dann reagiert man eben darauf. Auf irgendwelche Mächtigen oder einen Messias zu hoffen, ist seit 2000 Jahren gescheitert und der Ritter auf dem weißen Pferd wird auch nicht kommen!
    Entscheidungen sollten immer in die Zukunft gerichtet sein und sich nicht an Erfolgen der Vergangenheit orientieren. Das muss kein Widerspruch sein, aber in der Regel ändern sich die Rahmenbedingungen alle paar Jahre.
    Darauf mit Flucht (Wegzug) zu reagieren ist eine Möglichkeit, hier zu bleiben und sich mit zeitgemäßen Entscheidungen anzupassen, muss aber nicht die schlechtere Wahl sein.


    Du musst auch nicht auf die Enteignung durch den Staat warten, denn diese hat schon längst begonnen. Nicht nur in Form von Inflation und Abgabenlast, sondern auch ganz gezielt durch die Ausübung von Vorzugsrechten und direkten Beschlagnahmungen/Enteignungen.