Beiträge von DarkMatter

    Es kommt immer darauf an, was man mit einer Klinge machen möchte und der für die Anwendung falsche Schliff führt immer zum Scheitern.


    Die Verarbeitungsqualität, die man früher gewissen Herstellen zuschreiben konnte, gibt es in der Form heute nicht mehr. Selbst große Namen wie Böker lassen heute viele Messer in Fernost produzieren, mit teilweise beachtlichen Qualitätsschwankungen. Ein Gespräch mit dem jeweiligen Außendienst öffnet einem da schnell die Augen und erklärt auch den teilweise hohen Preisunterschied zwischen recht ähnlichen Messern.


    Am Ende entscheidet das Handling und der Einsatzzweck, während Klingenmaterial, Härte, etc. eher nebensächlich sind. In meiner Küche sind die Anforderungen nunmal ganz andere als draußen, wo das Messer auch schon mal recht hart rangenommen wird.
    Deshalb verwende ich für draußen für die Arbeit immer noch bevorzugt das Glock 78. Es ist ein gutes Universalmesser und wenn es kaputt oder verloren geht ist das auch nicht schlimm.


    Wenn es um kritische Situationen geht verwende ich wie in der Küche anwendungsspezifische Messer/Werkzeuge, die sich über die Jahre durch viel testen und scheitern als beste Lösung herausgestellt haben.

    So oder so, Unfall wird in keinem Fall als Erklärung herangezogen werden (können).

    Dann schau mal in die russischen Medien oder RT: "Schäden an der Krimbrücke durch LKW-Explosion"
    In anderen Medien wird sogar ein Schaden am Zug als Unglücksursache genannt.


    Das ist aus meiner Sicht die größtmögliche Relativierung des Geschehens auf das Niveau eines Unfalls.

    Sollte das Geldsystem explodieren, dann macht es schon einen Unterschied ob mein Guthaben auf dem Sparbuch 10:1 "resetet" wird - also aus 100.000 € dann 10.000 gemacht werden.
    Oder ich Gold im Wert von 100.000 Euro besitze und dieses 50% an Wert verliert - also unterm Strich noch 50.000 bleiben.

    Wenn du so weit in die Zukunft denkst, dann solltest du auch beachten, dass Gold seinen äquivalenzwert bisher nie großartig verändert hat. 1 Unze Gold entsprach schon immer dem Grundbedarf eines Monats.
    Warum sollte sich daran etwas ändern?


    Ich sehe eher das Risiko eines privaten Handelsverbots oder einer massiven Versteuerung, die einem Verbot gleich kommt.
    Um bei deiner Rechnung zu bleiben wäre das dann ein "Reset-Verlust" bei der Währung von 1:10, bzw. 90% und bei Gold eben 0% oder 99%.
    Wie immer wird man mit Diversifikation (AU, AG, Immo, Vorräte,...) am sichersten, wenn auch nicht am Besten fahren.

    Gibt es eigentlich keine Wechselrichter, die mit höheren Eingangspannungen als 12/24 V zurecht kommen?

    Einigermaßen gängig sind noch 36V und 48V, aber darüber hinaus ist mir nichts geläufig.


    Das Problem ist sicherlich die deutsche Vorschriftenlage die bei 50V einen Riegel vorschiebt, aber auch die Tatsache, dass Batterien über 48V von Solarmodulen nicht mehr direkt geladen werden können. Natürlich könnte man diese kaskadieren, aber der Aufwand wäre dann schon immens nahe an einem Hochspannungswechselrichter für Netzeinspeiseanlagen.
    Evtl. wäre dies aber auch eine Lösung für dich, wenn du 3 deiner 72V Akkus (DC 212V) in Reihe schalten würdest?

    Ich hab mir das Video von der Explosion mal angesehen und wo ist denn bitte der LKW der da explodiert??


    Die beiden Lkw auf der rechten Fahrspur können es nicht sein, denn der eingestürzte Abschnitt ist zwischen ihnen!
    Der vordere LKW fährt vor der Explosion bereits die Rampe zu Bögen hoch und der hintere ist noch vor der Explosion. Außerdem kommt die Explosion eher von der rechten Seite der Brücke.


    Ob nun Rakete oder Drohne ist egal, wichtig ist nur dass das Russland es als Unfall darstellt, obwohl sie sicherlich mehr wissen. Eine Reaktion von Russland wird entsprechend auch nicht kommen und eine große Bedeutung hatte die Brücke durch die nun vorhandene Landverbindung ohnehin nicht mehr.


    Es war ein symbolischer und provokativer Akt, den Russland (wieder einmal) sehr sanft abfederte...

    Ich glaube nicht, dass es eine kurzfristige Reaktion von russischer Seite geben wird. Dafür reagiert Russland viel zu besonnen und rational.
    Der Westen will den Krieg mit Russland jedoch um jeden Preis, ebenso wie in den 1930er Jahren mit Deutschland.
    Wahrscheinlich werden wir noch viele westliche Terrorakte gegen Russland sehen, ebenso wie ein vermeintlich schwaches Russland ohne Gegenwehr.


    Wer beginnst schon einen Krieg im heraufziehenden Winter?
    Auch wenn die Ukraine recht südlich liegt, kommt der Nachschub aus Russland, in dem die Winter weitaus hefiger sind. Deshalb aktuell ein klarer Vorteil für den Westen...
    im Frühjahr denke ich wird sich dieses Bild dann wandeln und wir werden den Bären sehen.


    Genießt die verbleibenden Monate...

    Taugen bei Böker die Kunststoffgriffe oder lösen sie sich nach Jahren und Schweiß (oder auch ohne) einfach in Matsch auf ?

    Die Griffe sind bei Böker sicherlich besser, als so manchem Billigmesser, aber zu wenig robust für den Außeneinsatz. Wie geschrieben ist das Messer ein recht gutes Alltagsmesser, aber es ist nicht für den Wald, geschweige denn den harten Outdooreinsatz gemacht.
    Wenn man jedoch ein kleines feststehendes Alltagsmesser sucht ist das Böker durch den hochwertigen und sehr standfesten Klingenstahl wirklich ein gutes Messer. Für mehr ist es auch nicht konzipiert, wobei der aufgespritzte Griff eher das kleinere Problem darstellt. Die Klinge in Länge, Form und Schliff, sowie das Handling insgesamt schränken die Verwendung ein.


    Aber es geht hier um ein Messer, dabei setzt jeder seine eigen Prioritäten. jede Hand ist auch anders, usw.
    Mir persönlich ist es für die gebotene Leistung mit rund 150€ etwas teuer - Vor allem wenn ich andere Messer von Böker vergleiche..

    So ich habe mir auch mal wieder neue Hardware gegönnt, das Neue Böker Bronco.

    Jetzt macht den Neuen hier doch nicht gleich so nieder...


    Das Böker ist als Allrounder (Küchen und Brotzeitmesser) nicht schlecht. Den Mini-Feuerstab braucht aber kein Mensch - ist wohl eher dem Zeitgeist geschuldet?


    Als Vorsorge würde ich es aber auch nicht sehen - Ist einfach ein praktisches Messer für alle Tage, an dem man wahrscheinlich lange seine Freude haben wird.


    Viel Spaß damit [smilie_blume]



    PS: Ich hab das Mooreiche und Saga bei mir im täglichen Küchengebrauch - Als Universalmesser seit vielen, vielen Jahren das Glock 78

    Keine Sache, mach ich doch gerne [smilie_blume]


    Ich betreibe die Funkerei als Hobby nun schon um die 40 Jahre, da ist einiges an Erfahrungen zusammen gekommen.


    Hierzu vielleicht auch ganz interessant, dass der CB-Funk damals eigentlich als Not- und Pannenfunk begonnen hat. Die Automobilclubs waren bei der Einführung der damals 6 Kanäle mit 1W Sendeleistung ganz vorne mit dabei. Der große Erfolg des CB-Funks in den 1970er und 1980er Jahren, ist u.a. dieser Tatsache und dass er seine Funktion sehr gut erfüllte zu verdanken.
    Erst mit der zunehmenden Verbreitung der Mobiltelefone wurde diese Erfolgsgeschichte beendet.

    @Währungshüter Danke für die Blumen ^^


    @Polkrich Die Idee mit den Geräten nur im Notfall aus dem Schrank holen wird dir sehr wahrscheinlich nicht den Erfolg bringen, den du dir erhoffst. Natürlich kannst du dann mit Freunden noch Kontakt halten, aber du hast dann keinerlei Erfahrung und kennst auch niemand der sonst noch so auf Band ist.
    Würdest du in einer Notsituation mit einem Unbekannten reden? - Ich denke nicht und die anderen Station sehen das sicherlich ebenso.
    Das Funkgerät einfach Abends mal einschalten und mit anderen Funkern über alltägliche Themen reden kostet nichts, bringt aber Kontakte und Bekanntheit. Persönliche Infos außer einem Vornamen und einem Standort (Stadt, bzw. Ort) brauchst du nicht preisgeben.


    Wie man die Wichtigkeit einer Kommunikationsmöglichkeit in Krisenzeiten für sich persönlich einschätzt, muss sich jeder selbst beantworten. Aber wir haben uns heute an Handy, Radio, Fernsehen, Internet,... so sehr gewöhnt, dass der Wegfall heute viel schneller zu einem Problem werden wird, als noch vor 10 oder 20 Jahren.



    Mal ein paar generelle Worte zu (AFU-)Funkgeräten:


    Zum Empfang darf jedermann jedes beliebige Gerät in DE benutzen, zum Senden jedoch nur die für den freien Funk zugelassenen Geräte. Dies gilt auch für Funkamateure..
    In der Praxis stören sich aber wenige an der Verwendung von Amateurfunkgeräten auf freien Bändern, solange die Leistung halbwegs eingehalten wird. Wenn man sieht, dass in DE vom Volksfunkgerät IC-7300 fast die 3fache Menge in DE verkauft wurde wie es Funkamateure gibt, muss man sich schon fragen wo diese Geräte geblieben sind?
    Ob eine 1500€-Investition in ein solches Gerät sinnvoll ist, braucht man wie bei jedem Hobby mMn generell nicht zu fragen..


    Ein aus meiner Sicht gewichtiges Argument ist die Tatsache, dass man mit einem AFU-Gerät mehrere oder sogar alle freien Bereiche abdecken kann und zusätzlich noch die ganze Bandbreite der Rundfunksender empfangen kann. Hier hatte das Yaesu FT-857 oder heute das mMn sogar geeignetere FT-818 ein weite Verbreitung in den Kreisen der vorsorglichen Menschen erlangt.


    Die Alternative sind dann 3 Funkgeräte und ein Weltempfänger, was preislich auch nicht so viel günstiger ist und von der Bedienung eher schwierig wird - zumindest aber 100% rechtlich diskussionsfrei ist.


    Letztlich ist es jedem selbst überlassen, was er tut und wie er sich zu diesen Fragen stellt - Ob er das Funken als Hobby für sich entdeckt oder darin nur eine Notlösung sieht..
    Verlässt man den rechtlich zulässigen Bereich, riskiert man in DE aktuell eine Ordnungswidrigkeit. Aber wer schon länger das Hobby betreibt, weiß wie schnell und häufig sich die rechtliche Situation verändert und ich kenne niemand der sein LPD weggeworfen hat, nur weil das Band geschlossen wurde.
    Dass die Regelungen für den freien Funkbereich in jedem europäischen Land anders sind, tut sein übriges und Funkwellen machen an Landesgrenzen nunmal keinen Halt..


    Ich wage mal die Behauptung, dass es in DE keinen Funkamateur oder freien Funker gibt, der nicht an irgendeiner Stelle seines Hobby die rechtlichen Grenzen überschreitet, auch wenn dies aus Unwissenheit oder Unachtsamkeit geschieht.

    Die Dual-Band-Antennen sind primär für den AFU-Bereich und somit nur bedingt für Freenet/PMR zu gebrachten.
    Bei den Portablen fällt das nicht so sehr ins Gewicht, weil die kleinen Strahler ohnehin immer eine schlechtere Anpassung haben.
    Ich hab schon einiges mit Dual-Band- Antennen experimentiert, aber am Ende musste ich mich immer für ein primäres Band, wo diese besser läuft entscheiden. Nachdem wir PMR nur sehr begrenzt im unmittelbaren Umfeld nutzen macht dies wenig aus, aber wenn du beides willst wird es schwierig.


    Eine Lösung die wir auch verwenden, ist die Diamond 770 Teleskopstabantenne, für einen sehr weiten Frequenzbereich im VHF/UHF-Band. Ist aber vom Handling recht unschön und nicht sonderlich robust.


    Die kurze Nagoya Mobilantenne wird derzeit nicht produziert und wer eine hat gibt sienatürlich nicht her :whistling:



    NACHTRAG:
    Yaesu FT4 sind wieder eingetroffen. Zwar jetzt 79€, aber immer noch eine sehr attraktiver Preis für eine Funke mit UKW-Radioempfang.
    Für die Antenne braucht es idR einen Adapter von R-SMA auf die Antenne!

    Die Frage ist einfach zu beantworten wie "Welches Auto ist das Beste...?"


    Es kommt darauf an, ob du die Antenne portabel auf dem Handgerät montieren willst oder ob du diese abgesetzt, z.B. auf dem Hausdach. Weiterhin ist der Frequenzbereich entscheidend also Freenet, PMR oder beides?


    Wenn du mir hierzu noch eine Auskunft gibst kann ich dir mehr sagen, bzw. etwas empfehlen [smilie_blume]


    Als Relation vielleicht ganz interessanter Vergleich den ich vor einigen Jahren mal gemacht habe:
    Die von Yaesu mitgelieferte Gummiwurst funktioniert auf 2m etwa über 1-2km, eine gute Portable (40cm) rund 4km, eine ca. 60cm auf den Autodach 8-10km, eine Monoband (ca. 1,2m) auf dem Autodach 20-30km. Die 4,5m Stationsantenne über 100-150km, wobei dort auch die topologische Grenze meines Wohnorts liegt. Die selbe Stationsantenne auf dem nahen Hügel ging mehr als 400km bis in die Schweiz.
    Dabei muss man aber auch sehen, dass die Gegenstation auch entsprechend ausgestattet sein muss!
    Sonst wird man gehört, hört aber selbst nichts...

    Das sind an sich identische Geräte, also von der HF-Technik!
    Das mit der Leistung die sich auf die Batterie-/Versorgungsspannung bezieht, hatte ich schon mal irgendwann geschrieben. Je höher die Versorgungsspannung desto höher die Leistung bei den Boafeng-Kistchen.
    Die Versorgung erfolgt idR per Akku mit etwa 7,4 V, wo die Geräte dann rund 5W bringen. Alternativ kann man die Geräte auch mit 12V, also z.B. im Auto betreibe, wobei das Spannungsfenster dabei 10-16V ist.
    Je nachdem wo man nun die Spannung als Referenz sieht, variiert die Leistung zwischen 5W (bei 7,4V) und 10W (bei 16V).


    Nachdem ein Transistor jedoch nur einen recht engen Betriebsbereich hat und außerhalb davon übersteuert, liegt hier auch das Hauptproblem aller Boafeng-Handgeräte. Häufig ist schon bei 13,6V (laufender KFZ-Motor die Verständigung sehr schwierig.
    Die namhaften Hersteller begrenzen deshalb die Sendeleistung bei 5W. D.h. ein Yaesu, Icom, oder vergleichbares Gerät, bringt ab etwa 7,2V eine Leistung um die 5W die auch bei externer Versorgung mit 16V nicht ansteigt. Unterhalb sind die Geräte aber meist bis unter 5V noch verwendbar, jedoch mit reduzierter Leistung. Von Yaesu gibt es ein 3x AA Batteriepack mit dem im Notfall noch 2,5W Sendeleistung möglich sind. Gerade aus Sicht einer Verwendung in schwierigen Zeiten eine sehr gute Lösung.


    Mal generell einige Fakten zur HF-Leistung:
    Die Leistung ist gar nicht so ausschlaggebend für die Reichweite wie man oft vermutet. Ein guter Empfänger/Antenne und Übersteuerungsfreier Sender sind da weitaus wesentlicher.
    Um die Reichweite eines 4W-Funkgeräts zu verdoppeln, also beispielsweise von 4 auf 8km, wird etwa die 8-10fache Leistung benötigt. Das wären dann rund 30-40W. Andererseits kann die Reichweite von rund 8-10km auch durch die Nutzung einer leistungsfähigeren Antenne erreicht werden.
    Gerade aus Sicht des Notfunks ist der Sendebetrieb mit hoher Leistung immer zu vermeiden, da elektrische Energie dann sich knapp ist.
    Auch erinnere man sich immer an die alte Funkerregel: "So viel Leistung wie nötig und so wenig wie möglich"
    Dies hatte damals weniger mit der Energieeinsparung, als HF-Belastung für den Funker zu tun.

    dann hast DU aber sehr SPEZIELLE Anforderungen


    für 95 % der Leute, die eine Immobilie suchen, wird es zigtausende passende Objekte geben
    (bei überregionaler Suche)

    Wenn ich die nächste Stadt +50km Umkreis angebe, dann bekomme ich rund 400 Angebote. Alles in der Stadt oder im Speckgürtel und vlt.50 außerhalb.


    ich suche ein kleineres, etwas abgelegenes Haus oder Gewerbefläche mit einem kleinen Gebäude auf dem Land, jedoch nicht unmittelbar im Ortskern. Grundstücksgröße sollte mind. 1000m² sein, aber keine Grenze nach oben.
    Falls das schon "zu speziell" ist in Ordnung.


    Dabei ist mir der Zustand des Hauses ziemlich egal, solange diese nicht von alleine einfällt. Ob es nun gut in Schuss ist oder Grundsaniert werden muss, kommt am Ende auf die selben Kosten.


    Konkret werden hier in der Gegend 2!! immo's angeboten die diese Anforderungen so halbwegs erfüllen.
    Die eine ist preislich völlig überzogen und beinhaltet geschätzte 250T€ Altlasten.
    Die andere steht seit über einem Jahr im Angebot, wobei der private Verkäufer nicht erreichbar ist und auch nicht antwortet. War auch schon direkt vor Ort und hab mit den Nachbarn gesprochen. Diese meinten dass es wohl ein Witz ist, denn seine Geschwister (Erbengemeinschaft) wissen nichts von einem Verkauf. Hat mir der Bruder dann auch bestätigt...


    An dieser Situation hat sich seit nunmehr 8 Jahren nichts verändert.

    @Seeadler - Risiko erkannt Gefahr gebannt!
    Ein Aggregat, dass man hört ist wertloser als gar kein Aggregat.
    Es gibt viele Möglichkeiten ein Aggregat soweit zu dämmen, dass man in 5m Umkreis nichts mehr hört. Andererseits ist auch kein Dauerbetrieb notwendig.
    Was Rauch und Gerüche betrifft ist es ähnlich... und ein Garten Barbecue ist eine gaaanz schlechte Idee.


    Mit der Anschaffung eines Geräts oder dem Anlegen von Vorräten ist nichts erreicht! Die Arbeit beginnt erst danach, um die Gerätetechnik fit zu machen und der Verwaltung der Vorräte. Ohne Konzept ist man apäter nur ein gefundenes Fressen für den Pöpel.
    Aber ehrlich gesagt bin ich auch froh um alle die "vorsorglichen Menschen", die dann in der ersten Phase einer Krise das Gesindel auf sich ziehen. Und wer weiß, vlt. wird von dem wohl ebenso fachkundigen Gesindel noch das eine oder andere Nützliche zurückgelassen?


    So werden die heutigen Prepper zu den ersten gehören die ins Gras beißen, aber sie werden dadurch eine willkommene Beschaffungsquelle für Andere sein.


    "Alles was du tust und nicht schon heute integral in dein tägliches Leben einbindest, wird dir in der Krise eher zur Last, als von Nutzen sein"
    ..stammt im Original glaub ich von Ted Sullivan


    Ich kann es nur jedem ans Herz legen, über diese Worte nachzudenken!

    Natürlich werde ich weiterhin schauen ob es was passendes gibt.
    Wenn man etwas spezielleres sucht ist das immer schwierig, egal worum oder welche Preisklasse es betrifft.
    Ich weiß natürlich auch, dass solche Immo's in DE Mangelware sind und auch wenn der Käuferkreis recht klein ist, das Angebot ist noch kleiner. Häufig haben diese Immo's für die Erben oder aktuellen Besitzer keinen Wert und werden dem Verfall preis gegeben, viele scheuen auch den Aufwand eines Verkaufs, wenn am Ende nicht so viel dabei rum kommt.
    Die Hoffnung lebt am längsten :/


    @Dark-End das Thema ist schon lange erledigt, bzw. im Einsatz :thumbup:
    Der mobile Stützpunkt ist aber Bestandteil vom abgeschlossenen Plan B. Meine Schwierigkeiten betreffen mit der Immo Plan A...

    Das weiß man erst hinter her ob der Denkansatz falsch ist man muss erstmal abwarten in welche Richtung , das Pendel ausschlägt. Ich möchte mich nur variabel aufstellen und den Rest muss man dann nach Bedarf entscheiden.

    Entscheidend ist, dass alles was du machst/vorbereitest möglichst einfach gestaltest. Komplexe Lösungen sind in kritischen Situationen selten erfolgreich und Komfort wird dann an ganz anderen Stellen zu finden sein.


    Ein Inverter-Aggregat ist für sensible Technik sinnvoll und bietet viele Vorzüge, wie klein, leicht, leise, usw.
    Aber ein robustes klassisches Aggregat, einfach nur Motor mit angebautem Generator sollte man immer in der Hinterhand haben..


    Was am Ende davon wirklich brauchbar oder hilfreich ist, wird sich zeigen, aber besser zu viel und zu umfangreich, als dass im Ernstfall etwas fehlt.. [smilie_blume]

    Dieser bayerische Hansl mit seinen gefährlichen Ideen und falschen Aussagen ist mir schon paarmal aufgefallen und eigentlich müsste er entfernt werden. Zum seinem eigenen Schutz, denn früher oder später glaubt jemand den Unsinn und dann wird es schnell eng für ihn.



    Zurück zum Thema und @Jockys Frage:


    Das heute öffentliche Stromnetz ist in den meisten Gebieten als 3phasiger Wechselstrom ausgeführt. Dies hat hauptsächlich den Grund, dass damit sehr einfach motorische Antriebe betrieben werden können. Die anderen Hintergründe lasse ich mal weg, weil der 3phasige Strom im privaten Haushalt ohnehin nur selten benötigt wird.
    Viel viele Geräte mit dem roten 5poligen CCE-Stecker hat man denn schon im häuslichen Bereich? - Ich hab keines!


    Dieser 3phasiche Anschluss des Hauses kann im Notfall in den meisten Fällen mit einem 1phasigen Aggregat versorgt werden. Dazu werden die 3 Außenleiter (schwarz, schwarz, braun) einfach zusammengeschalten und der blaue Neutralleiter sorgt für die Rückleitung. Die vielen Probleme des 3pahisgen Stroms, wie Schräglast, etc. treten dann gar nicht erst auf.


    Die Leistung sollte man in einem Notfall immer so weit es geht reduzieren und jeder hat so seine stillen Verbraucher die einfach aus Faulheit permanent in der Steckdose stecken... Reizthema StandBy :sleeping:
    Bei der einphasigen Notversorgung muss man auch beachte, dass es ab 3,5 kW schwierig und teuer wird. Nur wer braucht im Notfall schon mehr und der Treibstoff will ja auch gebunkert sein.


    Diese kinderleichte und sehr sichere Lösung zu realisieren ist in der Praxis recht einfach - Plug und Play und kostet vlt. 100€
    Dazu wird einfach die Einspeisung der Hausverteilung vor dem Verteiler auf eine CEE-Steckdose 32A gelegt und dort wird dann mit einem CEE32-Stecker die Verteilung eingesteckt. In vielen Fertig- und Holzhäusern ist dies bereits seit einigen Jahren der Standard, weil die Elektroverteilung als vormontierter Zukaufartikel von Hausbauer erworben wird.
    Fällt der Strom aus wird der Stecker aus der Steckdose gezogen und über ein Verbindungskabel mit CEE32-Kupplung mit dem Aggregat verbunden. Dies hat auch den Vorteil, dass alle Schutzeinrichtung, Erdung, etc. nicht verändert werden und in ihrer Funktion erhalten bleiben.
    Es werden lediglich eine CCE 32A Steckdose, eine Kupplung und ein Stecker benötigt, ebenso wie paar Meter Zuleitung H07RN-F3G4 (3polig 4mm²).


    Der Schutz der Hausinstallaton vor Überspannung, etc. ist eine anderes Thema und hat mit dem Notbetrieb nichts zu tun. Hierfür können im einfachsten Fall Überspannungsableiter (von Dehn oder Phoenix)in der Verteilung eingebaut werden, was auch kein allzu großer Aufwand ist. Auch diese bleiben im Notstrombetrieb vollständig in Funktion!


    Die ganzen Lösungen mit Umschaltautomatik, Überwachung, usw. sind für den Fachmann interessant und für den Laien faszinierend - Aber mal im Ernst, wie oft hättet ihr in der Vergangenheit schon mal Notstrom gebraucht?
    Ich sehe in diesen ganzen technische Firlefanz keine Sinn, außer der Verdienststeigerung der Installateurs. Man sollte auch nicht außer Acht lassen, dass jedes Bauteil auch eine mögliche Störungsquelle darstellt.


    Die oben erklärte Lösung haben ich in unzähligen Privathäusern nachträglich gemacht.

    Ich habe viele Jahre mit einem Weggang aus DE geplant, was dann aber letztlich aus familiären Gründen nahezu unmöglich gemacht wurde.
    Dann begann ich um 2014 zu suchen, konnte aber nichts passendes finden und halbe Lösungen sind im Nachhinein immer ein fauler Kompromiss. Es ging mir nicht um die Kosten, das Problem ist schon mal überhaupt was zu finden.
    Dann kam die Corinna und die politische Veränderung, was mich wieder etwas Abstand vom Immokauf nehmen lies. Seit 2021 bin ich nun wieder am Suchen und ebenso erfolglos wie die Jahre davor.


    Ich könnte hier gut leben, wenn nicht die anstehenden Veränderungen wären. Dann wird es u.U. recht schwierig.
    Auch wenn es sicher besser als andere Wohnlagen ist, erwarte ich hier einige Probleme die ich bzw. wir nicht mehr so einfach managen können.


    Nachdem ich im Gegenzug alles hier verkaufen würde, wäre die Immo nur zur Eigennutzung und keine Anlage im klassischen Sinn.
    Also weiter schauen und hoffen...