Seine Anfangsbetrachtung geht in die richtige Richtung, die Ursachen sind aber vollkommen falsch. Der Postkolonialismus funktioniert ebenso wenig wie sein Vorbild. An der aktuellen Situation ist die westliche Welt vollkommen alleine schuld und nun, wo die Ausbeutung nicht mehr funktioniert sind die anderen Schuld.
Aber dies ist nur eine Fassette der aktuellen Entwicklung und die Krisen sind von Regierungen und Schattengesellschaften willentlich organisiert, worin mMn der größte Unterschied zu allen vorherigen Krisen ist.
Die näheren Zukunftsaussichten wie er sie darstellt sind sicher möglich, aber nichts neue und ob/wie die Gasumlage, Blackout, etc. kommten weiß auch noch niemand.
Wir werden keine große Depression wie 1929 bekommen, weil schon die Ursache und das betroffene Volk anders sind. Das aktuelle Finanzsystem ist im Umbruch, von mir aus auch am Ende, und es wird von einem neuen System abgelöst werden.
Egal wie, wer sich dem System nicht entziehen kann wird mit in die Tiefe gerissen.
Aber dagegen auf alte Faktoren, wie Arbeit/Job, Sparen/Geldanlage, etc. zu setzen ist ein sicherer Weg in den Untergang!
Sicher werden nun einige denken, dass dies nicht möglich ist, aber erinnert euch einfach daran wer/warum Geld geschaffen hat, was Sinn/Zweck von Regierungen oder Demokratie ist. Geld wird in der Zukunft an Wert verlieren und schließlich nichts mehr wert sein. Was will man dann mit aus Konsumverzicht gesparten Geld anfangen?
Die Arbeit lohnt sich nicht mehr, wenn der körperliche Aufwand höher wie der Ertrag wird ist diese Beschäftigung ist. Wenn man für den Job mehr Leistung aufwendet als am Ende über Bezahlung und Konsum zurück kommt, schuftet man sich nur zu Tode.
Seine "Tipps" sind teilweise falsch bzw. recht sinnlos (Powerstation) und andere sind nicht realisierbar. Wer keinen Garten hat, kann auch nichts anbauen und wer im dicht besiedelten Gebiet Gemüse anbaut, wird kaum der sein der auch erntet.
"Es gibt so viel worauf wir uns vorbereiten müssen"... Ich kanns nur wiederholen: wer sich vorbereitet ist sehr wahrscheinlich dazu verdammt es nicht zu schaffen. Alles was nicht im täglichen Leben fest verankert ist, wird schlicht und einfach nicht funktionieren!
Technische Geräte anzuschaffen um diese dann in der Krise nutzen zu können wird schief gehen. Viele Menschen haben sich Aggregate, Kocher, etc. gekauft, aber keinerlei Ahnung wie man diese verwendet. Wer Dinge kauft, die er nicht täglich verwenden kann und deren Betrieb von der gesamten Familie erprobt wurde, ist in der Krise allenfalls jemand der diese gegen eine warme Mahlzeit tauschen kann.
Von der anderen Seite betrachtet sind Dinge, die man nicht schon heute nutzt in der Krise auch weitgehend sinnlos.
Lebensmittel und Wasserbevorratung, bzw. Beschaffung in der Krise sind ein komplexes Thema, das auch nur wenige verstanden haben. Jeder Vorrat geht irgendwann zu Ende oder kommt abhanden, spätestens dann zahlt sich ein durchdachtes Konzept aus.
Letztlich präsentiert der gute Mann hier eine (aus meiner Sicht unbeholfene) Mainstreammeinung, die jemand der sich mit der Materie beschäftigt keine neuen Erkenntnisse bringt und letztlich niemand weiter hilft. Wenigstens macht er dies mit angenehmer Stimme und ohne die Arroganz anderen YT-Komiker..
Mein Fazit:
Ein weiterer Schwätzer der erzählt was war und sein könnte, aber keinerlei realistische Lösungsansätze bringt.