Beiträge von DarkMatter

    dann hast DU aber sehr SPEZIELLE Anforderungen


    für 95 % der Leute, die eine Immobilie suchen, wird es zigtausende passende Objekte geben
    (bei überregionaler Suche)

    Wenn ich die nächste Stadt +50km Umkreis angebe, dann bekomme ich rund 400 Angebote. Alles in der Stadt oder im Speckgürtel und vlt.50 außerhalb.


    ich suche ein kleineres, etwas abgelegenes Haus oder Gewerbefläche mit einem kleinen Gebäude auf dem Land, jedoch nicht unmittelbar im Ortskern. Grundstücksgröße sollte mind. 1000m² sein, aber keine Grenze nach oben.
    Falls das schon "zu speziell" ist in Ordnung.


    Dabei ist mir der Zustand des Hauses ziemlich egal, solange diese nicht von alleine einfällt. Ob es nun gut in Schuss ist oder Grundsaniert werden muss, kommt am Ende auf die selben Kosten.


    Konkret werden hier in der Gegend 2!! immo's angeboten die diese Anforderungen so halbwegs erfüllen.
    Die eine ist preislich völlig überzogen und beinhaltet geschätzte 250T€ Altlasten.
    Die andere steht seit über einem Jahr im Angebot, wobei der private Verkäufer nicht erreichbar ist und auch nicht antwortet. War auch schon direkt vor Ort und hab mit den Nachbarn gesprochen. Diese meinten dass es wohl ein Witz ist, denn seine Geschwister (Erbengemeinschaft) wissen nichts von einem Verkauf. Hat mir der Bruder dann auch bestätigt...


    An dieser Situation hat sich seit nunmehr 8 Jahren nichts verändert.

    @Seeadler - Risiko erkannt Gefahr gebannt!
    Ein Aggregat, dass man hört ist wertloser als gar kein Aggregat.
    Es gibt viele Möglichkeiten ein Aggregat soweit zu dämmen, dass man in 5m Umkreis nichts mehr hört. Andererseits ist auch kein Dauerbetrieb notwendig.
    Was Rauch und Gerüche betrifft ist es ähnlich... und ein Garten Barbecue ist eine gaaanz schlechte Idee.


    Mit der Anschaffung eines Geräts oder dem Anlegen von Vorräten ist nichts erreicht! Die Arbeit beginnt erst danach, um die Gerätetechnik fit zu machen und der Verwaltung der Vorräte. Ohne Konzept ist man apäter nur ein gefundenes Fressen für den Pöpel.
    Aber ehrlich gesagt bin ich auch froh um alle die "vorsorglichen Menschen", die dann in der ersten Phase einer Krise das Gesindel auf sich ziehen. Und wer weiß, vlt. wird von dem wohl ebenso fachkundigen Gesindel noch das eine oder andere Nützliche zurückgelassen?


    So werden die heutigen Prepper zu den ersten gehören die ins Gras beißen, aber sie werden dadurch eine willkommene Beschaffungsquelle für Andere sein.


    "Alles was du tust und nicht schon heute integral in dein tägliches Leben einbindest, wird dir in der Krise eher zur Last, als von Nutzen sein"
    ..stammt im Original glaub ich von Ted Sullivan


    Ich kann es nur jedem ans Herz legen, über diese Worte nachzudenken!

    Natürlich werde ich weiterhin schauen ob es was passendes gibt.
    Wenn man etwas spezielleres sucht ist das immer schwierig, egal worum oder welche Preisklasse es betrifft.
    Ich weiß natürlich auch, dass solche Immo's in DE Mangelware sind und auch wenn der Käuferkreis recht klein ist, das Angebot ist noch kleiner. Häufig haben diese Immo's für die Erben oder aktuellen Besitzer keinen Wert und werden dem Verfall preis gegeben, viele scheuen auch den Aufwand eines Verkaufs, wenn am Ende nicht so viel dabei rum kommt.
    Die Hoffnung lebt am längsten :/


    @Dark-End das Thema ist schon lange erledigt, bzw. im Einsatz :thumbsup:
    Der mobile Stützpunkt ist aber Bestandteil vom abgeschlossenen Plan B. Meine Schwierigkeiten betreffen mit der Immo Plan A...

    Das weiß man erst hinter her ob der Denkansatz falsch ist man muss erstmal abwarten in welche Richtung , das Pendel ausschlägt. Ich möchte mich nur variabel aufstellen und den Rest muss man dann nach Bedarf entscheiden.

    Entscheidend ist, dass alles was du machst/vorbereitest möglichst einfach gestaltest. Komplexe Lösungen sind in kritischen Situationen selten erfolgreich und Komfort wird dann an ganz anderen Stellen zu finden sein.


    Ein Inverter-Aggregat ist für sensible Technik sinnvoll und bietet viele Vorzüge, wie klein, leicht, leise, usw.
    Aber ein robustes klassisches Aggregat, einfach nur Motor mit angebautem Generator sollte man immer in der Hinterhand haben..


    Was am Ende davon wirklich brauchbar oder hilfreich ist, wird sich zeigen, aber besser zu viel und zu umfangreich, als dass im Ernstfall etwas fehlt.. [smilie_blume]

    Dieser bayerische Hansl mit seinen gefährlichen Ideen und falschen Aussagen ist mir schon paarmal aufgefallen und eigentlich müsste er entfernt werden. Zum seinem eigenen Schutz, denn früher oder später glaubt jemand den Unsinn und dann wird es schnell eng für ihn.



    Zurück zum Thema und @Jockys Frage:


    Das heute öffentliche Stromnetz ist in den meisten Gebieten als 3phasiger Wechselstrom ausgeführt. Dies hat hauptsächlich den Grund, dass damit sehr einfach motorische Antriebe betrieben werden können. Die anderen Hintergründe lasse ich mal weg, weil der 3phasige Strom im privaten Haushalt ohnehin nur selten benötigt wird.
    Viel viele Geräte mit dem roten 5poligen CCE-Stecker hat man denn schon im häuslichen Bereich? - Ich hab keines!


    Dieser 3phasiche Anschluss des Hauses kann im Notfall in den meisten Fällen mit einem 1phasigen Aggregat versorgt werden. Dazu werden die 3 Außenleiter (schwarz, schwarz, braun) einfach zusammengeschalten und der blaue Neutralleiter sorgt für die Rückleitung. Die vielen Probleme des 3pahisgen Stroms, wie Schräglast, etc. treten dann gar nicht erst auf.


    Die Leistung sollte man in einem Notfall immer so weit es geht reduzieren und jeder hat so seine stillen Verbraucher die einfach aus Faulheit permanent in der Steckdose stecken... Reizthema StandBy :sleeping:
    Bei der einphasigen Notversorgung muss man auch beachte, dass es ab 3,5 kW schwierig und teuer wird. Nur wer braucht im Notfall schon mehr und der Treibstoff will ja auch gebunkert sein.


    Diese kinderleichte und sehr sichere Lösung zu realisieren ist in der Praxis recht einfach - Plug und Play und kostet vlt. 100€
    Dazu wird einfach die Einspeisung der Hausverteilung vor dem Verteiler auf eine CEE-Steckdose 32A gelegt und dort wird dann mit einem CEE32-Stecker die Verteilung eingesteckt. In vielen Fertig- und Holzhäusern ist dies bereits seit einigen Jahren der Standard, weil die Elektroverteilung als vormontierter Zukaufartikel von Hausbauer erworben wird.
    Fällt der Strom aus wird der Stecker aus der Steckdose gezogen und über ein Verbindungskabel mit CEE32-Kupplung mit dem Aggregat verbunden. Dies hat auch den Vorteil, dass alle Schutzeinrichtung, Erdung, etc. nicht verändert werden und in ihrer Funktion erhalten bleiben.
    Es werden lediglich eine CCE 32A Steckdose, eine Kupplung und ein Stecker benötigt, ebenso wie paar Meter Zuleitung H07RN-F3G4 (3polig 4mm²).


    Der Schutz der Hausinstallaton vor Überspannung, etc. ist eine anderes Thema und hat mit dem Notbetrieb nichts zu tun. Hierfür können im einfachsten Fall Überspannungsableiter (von Dehn oder Phoenix)in der Verteilung eingebaut werden, was auch kein allzu großer Aufwand ist. Auch diese bleiben im Notstrombetrieb vollständig in Funktion!


    Die ganzen Lösungen mit Umschaltautomatik, Überwachung, usw. sind für den Fachmann interessant und für den Laien faszinierend - Aber mal im Ernst, wie oft hättet ihr in der Vergangenheit schon mal Notstrom gebraucht?
    Ich sehe in diesen ganzen technische Firlefanz keine Sinn, außer der Verdienststeigerung der Installateurs. Man sollte auch nicht außer Acht lassen, dass jedes Bauteil auch eine mögliche Störungsquelle darstellt.


    Die oben erklärte Lösung haben ich in unzähligen Privathäusern nachträglich gemacht.

    Ich habe viele Jahre mit einem Weggang aus DE geplant, was dann aber letztlich aus familiären Gründen nahezu unmöglich gemacht wurde.
    Dann begann ich um 2014 zu suchen, konnte aber nichts passendes finden und halbe Lösungen sind im Nachhinein immer ein fauler Kompromiss. Es ging mir nicht um die Kosten, das Problem ist schon mal überhaupt was zu finden.
    Dann kam die Corinna und die politische Veränderung, was mich wieder etwas Abstand vom Immokauf nehmen lies. Seit 2021 bin ich nun wieder am Suchen und ebenso erfolglos wie die Jahre davor.


    Ich könnte hier gut leben, wenn nicht die anstehenden Veränderungen wären. Dann wird es u.U. recht schwierig.
    Auch wenn es sicher besser als andere Wohnlagen ist, erwarte ich hier einige Probleme die ich bzw. wir nicht mehr so einfach managen können.


    Nachdem ich im Gegenzug alles hier verkaufen würde, wäre die Immo nur zur Eigennutzung und keine Anlage im klassischen Sinn.
    Also weiter schauen und hoffen...

    Moinsen,


    danke allen [smilie_blume]


    denke habe die Lösung gefunden h__ps://www.youtube.com/watch?v=kwjhv-N-9SY

    [smilie_happy] - Hoffe, das war Ironie !


    Wenn es ernst gemeint war, sicher dir das Video und schau mal was bei den Schwätzer zu holen ist, wenn's bei dir knallt - oder schlimmeres.
    Selten so einen haarsträubenden und gefährlichen Unsinn gesehen!


    Vor allem der Hinweis zur Bedeutungslosigkeit Fehlerspeicher, der wichtigsten Funktion in diesem Zusammenhang ist fahrlässig. Diese Funktion unterbindet das automatische Wiedereinschalten bei Netzwiederkehr.
    Wenn die öffentliche Netzspannung den eingestellten Min-/Max-Bereich verlässt wird die nachfolgende Installation durch das Installationsschütz vom Netz getrennt. Aber dies geschieht im Falle einer Überspannung durch Schaltanlagen oder Umwelteinflüsse viel zu langsam und wäre damit vollkommen wirkungslos. Die Überspannungen die durch den Netzausfall, bzw. die Wiederkehr verursacht werden, treten im unmittelbaren Ereignismoment auf. Eine Technik die für die Trennung mehr als 50 Millisekunden braucht ist viel zu träge um zu schützen.


    Wird die dargestellte Technik zum Umschalten auf ein Aggregat genutzt wird es richtig gefährlich da dann eine unsynchronisierte Umschaltung erfolgt. Bei einem modernen Inverter-Aggregat stirbt dabei das Aggregat bei einem robusten, konventionellen Aggregat mindestens einer der Verbraucher im Haus.
    Die einstellbare Umschaltzeit bezieht sich nicht auf die Umschaltung, sondern lediglich die Reaktionszeit des Relais!! - Die Umschaltzeit des Relais kann nicht beeinflusst werden und liegt bei rund 20ms


    Generell sollte bei einem Stromausfall immer das Haus komplett vom öffentlichen Netz getrennt und dann zumindest alle nicht zwingend benötigten Verbraucher abgeschaltet werden. Damit erfolgt die spätere Wiedereinschaltung mit geringer Last und ohne Stoßströme, die wiederum Überspannungen verursachen. In der Praxis heißt das Vorsicherung und dann zumindest die wichtigen Stromkreise abschalten. Nach sicherer Wiederkehr dann erst die Vorsicherungen wieder einschalten, die Verbraucher kontrollieren und erst dann die restliche Stromkriese wieder zuschalten.
    Dieser manuelle Ablauf muss auch von einer Automatiknachgebildet werden. Die Umschaltung zwischen Netz- und Aggregat-Betrieb muss mindesten 60 Sekunden betragen. Besser wären 5 Minuten..


    So bleibe die Aussage "lösung is des need..." die wichtigste Aussage des Videos :wall:

    @John_Mayence es machte für mich jetzt keinen Sinn tiefer in Detail zu gehen, denn der Aufbau ist wirklich sehr aufwendig. Aber die Technik funktioniert nachweißlich sehr zuverlässig, selbst bei direkten Blitzeinschlägen!
    die Funktion beruht dabei nicht auf einer Beseitigung der Überspannungsleistung, sondern einem kurzzeitigen Anheben der Erdpotentials.
    Die manuelle Trennstrecke in der klassischen Hauinstallation hat mindestens 15mm, was eine Spannung von 10kV sicher trennt. Die Umschalteinrichtungen, welche wir früher gebaut haben arbeiten mit Trennstrecken von mehr als 50mm.
    Bei kurzzeitigen Ableitströmen von mehreren 10.000A kommt auch die Mechanische Komponenten des elektrischen Stroms zum Tragen, auch wenn es nur um Sekundenbruchteile geht. Die nachgeschalteten Schutzorgane haben Reaktionszeiten im Bereich weniger Nanosekunden, was erheblich mechanische Kräfte frei setzt...


    Auf die einzelnen Aspekt solcher Umschalteinheiten hier im Detail einzugehen macht denke ich keinen Sinn, weil das technische Verständnis der meisten Foristen in anderen Bereich liegt.

    Wer darauf gewartet hat, dass "die Blase platz", und er mit seinem tollen ETF (sic) eine Immobilien kaufen kann, muss wohl doch noch "länger warten".

    Die Finanzierung ist das eine, überhaupt eine Immobilie zu finden das andere :(
    Ich lass die Preise mittlerweile schon außen vor, aber das bringt auch nicht viel, wenn von den vlt 100? in DE für mich verfügbaren interessanten Immos keine zum Verkauf steht.

    @Jocky da vermischt du nun zwei grundsätzlich unterschiedlich Dinge!


    Für die Umschaltung Netz-/Notstorm kannst du auf einen Eigenbau mit Schützen zurückgreifen, also selbst bauen oder bauen lassen. Doch meist gibt es diese Technik schon als Option für das dann benötigte Aggregat mit Autostartfunktion.
    Ein automatischer Netzumschalter ohne Autostartaggregat macht ja wenig Sinn, Denn wenn man das Aggregat manuell starten muss, kann man auch manuell umschalten/umstecken.


    Der Schutz vor Überspannung ist etwas vollkommen anderes und auch wesentlich komplizierter. Dabei musst du das deine Installation als 2 Netze sehen. Zum Einen das öffentliche Netz bis zur Umschalteinheit und dann deine eigentlich Hausinstallation nach der Umschalteinheit.
    Im Normalfall kommt der Strom über das öffentliche Netz und die beinen Schutzorgane sind einfach in Reihe hintereinander und teilen sich die Arbeit. Kommt über das Netz eine Überspannung, wird diese erkannt, das Haus vom Netz getrennt und das Aggregat gestartet.
    Das Überspannungsschutzorgan in der öffentlichen Zuleitung schützt deine Hausinstallation für den Moment der Umschaltung und das andere schützt deine Hausinstallation. Wenn du dir als Ursache einen nahen Blitzeinschlag vorstellst, kannst du dir auch die Größe und Leistungsfähigkeit der in der Umschalteinheit benötigten Schütze vorstellen. Spannungen von mind. 10.000V müssen hier schließlich sicher abgehalten werden!


    Der Ausbau ist aufwendig und auch kostspielig, aber halbe Sachen machen dabei keinen Sinn.


    In wie weit das für ein normales Wohnhaus überhaupt sinnvoll ist muss man selbst entscheiden, aber ich sehe das wirklich nur in Ausnahefällen. Hätte ich die letzten Jahre eine geeignete Immobilie gefunden, was in DE nahezu unmöglich ist, hätte ich eine ähnliche technische Lösung aufgebaut. Die Pläne sind ja da, bzw. haben wir solche Einrichtungen früher mehrfach für Kunden gebaut.


    Bei dem was in DE an Wohnsituation möglich ist, scheint mir ein manuelles Handling mit einem einfachen Aggregat weitaus sinnvoller.
    D.h. Überspannungsschutz am Hausanschluss (Verteilerkasten) und dann eben hoffen, dass die Geräte die Überspannung bei der Abschaltung überleben. Wenn der öffentliche Strom dann weg ist, das Haus sofort vom Netz trennen (Vorsicherungen abschalten oder ziehen), auf Eigenversorgung gehen und erst wenn das öffentlich Netz sicher wieder da ist (nach 15-30 Minuten) zurückschalten.

    @Cheep die Drahtantenne die ich verwende ist eine sog. End-Fed mit rund 5,2m Länge für das CB-Band.


    Im Prinzip besteht die Antenne auch einem Empfangsdraht über dessen Länge die Resonanzfrequenzeingestellt wird und einem sehr breitbandig einsetzbaren Übertrager für die Anpassung ans Funkgerät.
    Diese Antenne kannst du komplett für relativ viel Geld bei einigen AFU-Buden kaufen, oder einfach selbst bauen. Die Kerngröße ist lediglich für die Leistung relevant, aber der größere Kern bewickelt sich auch leichter...
    Die Beschreibung ist dabei komplizierter wie der Aufbau :saint:


    Du brauchst dafür:
    1 Stk PL/UHF Stecker in dichter Ausführung
    ca 60cm Koax-Leitung RG 58 oder H155
    6m Antennenlitze oder notfalls auch H07V-K0,75 oder 1,0 Verdrahtungslitze
    1 Stk Abzweigdose Hensel D9020 für den kleinen Kern oder D9040 für den 240er Kernähnlich
    2 Stk M6x30 Schraube mit 2x Scheibe, 1x Zahnscheibe und 1x Flügelmnutter
    2 Stk M6 Kabelschuhe
    1 Stk Hochspannungs-Keramikkondensator 120pF/3000V (www. reichelt.de)
    1 Stk Amidon FT 140/43 oder FT240/43 (www. reichelt.de)
    1 m Kuferlackdraht 0,5 - 1,0mm
    1 m Glasgewebeband wie für Vakuumiergeräte (das braune) zum isolieren des Kerns
    1 Rolle Teflonband aus den Wasserinstallationsbereich zum Fixieren der Wicklungen


    Falls du die Antenne mit mehr wie 12 W betrieben möchtest, brauchst du noch eine Mantelwellensperre.


    Zuerst machst du nun an drei Seiten der Dose jeweils ein 6mm Loch in das Unterteil. Unten und links kommt die M6 Schraube mit dem Kabelschuh innen und das obere Loch ist für die Koaxleitung.
    Auf den Amidon-Kern wickelst du erst das Glasgewebeband stamm auf, so dass der Kern koplett bedeckt ist. Darüber wickelst du das Teflonband ebenso stramm aber etwas großzügiger, damit die Wicklung guten Halt hat.


    Dann kommt die Wicklung mit dem Kupferlackdraht bestehend aus 16 Windungen, siehe Foto. Die ersten beiden Windungen sind doppelt/verdrillt mit der Einspeisewindung. Über die Einspeisewindung lötest du dann noch den 120pF Kondensator.
    Am Anfang der Spule, wo die beiden Windungen enden, wird der Schirm der Koaxleitung angelötet und ein Draht zur linken Schraube (Masse) weitergeführt. Der Innenleiter kommt an das Ende der Einspeisewindung (nach 2 Windungen). Die beiden Drähte nur leicht verdrillen, damit der Lack nicht beschädigt wird!
    Das Ende der großen Wicklung kommt an die untere Schraube, wo dann später außen der Antennendraht angeschlossen wird.
    Dann wird das Ganze mit etwas Heißkleber in der Dose fixiert und am Ende der Koaxleitung nach 52cm von der Wicklung aus gemessen der PL-Stecker montiert.


    Falls die Antenne nur für das CB-Band mit max. 12 W verwendet werden soll, wars das auch schon. Bei Leistungen darüber wird am PL-Stecker noch eine Mantelwellensperre benötigt.
    Bei höheren Leistungen ist auch Vorsicht geboten, da der Übertrager wie ein Transformator abreitet und am Antennendrahtanschluss beachtliche Spannungen anliegen können !!


    Dann wird die Antenne aufgehängt und der Antennendraht so lange gekürzt, bis er auf 27 MHz resonant ist, also SWR nahe 1:1. Klappt das nicht wird am Masseanschluss noch eine kurze 55cm Leitung als Ausgleich benötigt. Das hängt alleine vom Aufbauort ab und idR geht es auch ohne.


    Die auf den Fotos sichtbare Verschraubung keinesfalls zudrehen, da dann das Koaxkabel beschädigt wird. Sie eignet sich aber sehr gut für die Befestigung, wenn man diese von innen mit Heißkleber voll laufen lässt. Das dickere Anschlusskabel bitte auch ignorieren..

    Ich kenne sogar noch das sog. NATO-Alphabet (Alpha, Bravo, Charly, Delta, Foxtrott.....).....wenn ich mal nachts nicht einschlafen kann, sage ich das immer im Kopf auf. Hilft :thumbup:

    Ich bin bisher nur am Rand auf die "Dinge die man fürs Funken beherrschen muss" eingegangen - Schließlich wollte ich niemand schon im Vorfeld verschrecken, denn das ist mehr als man denkt [smilie_blume]


    Die Bedienung des Geräts versteht sich von selbst, wobei man diese nicht nur im Schlaf, sondern auch im Dunkeln beherrschen muss. Das Problem ist dabei, dass die meisten Funkgeräte keine beleuchteten Tasten besitzen.
    Bevor man ans Funken geht müssen die Geräte Installiert und die Antenne abgeglichen werden (entfällt bei Handgeräten). Die Anpassung wird als SWR-Verhältnis oder SWR-Wert bezeichnet und drückt aus, wie viel der Sendeleistung abgestrahlt und welcher Anteil wieder zurück ins Funkgerät reflektiert wird. Ist der SWR-Wert zu hoch wird das Funkgerät beschädigt und evtl zerstört!
    Je kleiner das SWR-Verhältnis desto besser ist idR auch die Abstrahlung Ein SWR von 1:1 - 1:3 ist dabei in Ordnung, während Werte über 1:1,3 kritisch sind und vermieden werden sollten.


    Im deutschen Sprachraum sind 4 Alphabete gängig:


    1. Das internationale Alphabet (auch NATO-Alphabet) mit dem man überall zurechtkommt.
    2. Das DIN5009 Alphabet welches in DE etwa genauso viel wie das NATO-Alphabet genutzt wird. Dies ist auch das gängige BOS-Alphabet
    3. Das österreichische Alphabet Nach ÖNORM A 1081
    4. Das Schweizer Alphabet welches zivil wie militärisch genutzt wird.


    Es ist kein Problem, wenn man mit einem anderen Alphabet antwortet wie die Gegenstation gerade verwendet, aber verstehen muss man natürlich alle. Allgemeine Sprachkenntnisse in Englisch setze ich mal als gegeben voraus.


    Dazu kommen dann die für die Kommunikation unerlässlichen Abkürzung, auch Q-Codes genannt. Darüber hinaus gibt es noch eine ganze Reihe von Abkürzungen die man mit der Zeit lernt und die auch lokal unterschiedlich sein können.


    Und letztlich wird noch ein möglichst eindeutiger und einfacher Rufname (Skip) für den Funkverkehr benötigt. Funkamateure bekommen ihr Rufzeichen von der Bundesnetzagentur zugeteilt, freie Funker dürfen sich selbst eines aussuchen. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt,


    Wenn man diese Grundlagen erfüllen kann, geht es ans praktische Funken. Dies hier allgemeingültig zu erklären ist sehr schwierig, das Situation und Gesprächspartner verschieden sind.
    Am Einfachsten startet man seine Funker-Karriere mit einem allgemeinen Anruf auf einem der freien Kanäle:
    "CQ CQ hier spricht die Station "Rufzeichen" " und wartet dann auf Antwort.
    Danach paar Minuten warten und dann wieder versuchen. Wenn man nach mehreren Anläufen keinen Erfolg hat den Kanal wechseln und von vorne.


    Meldet sich eine Gegenstation ist dann meist ganz entspannt, wobei zu Anfang das Rufzeichen, der Vorname und der Standort QTH ausgetauscht werden. Danach dann die Empfangsqualitätsdaten, der sog. S/R Wert. Der S-Wert oder "Santiago" entspricht dabei der Anzeige des S-Meters (0-9, bzw. 9+10... usw) des eigenen Funkgeräts und der R-Wert "Radio" der Verständlichkeit in 5 Stufen (R1= schlecht/teilweise verständlich bis R5 = Radioqualität).
    Danach folgt dann das mehr oder weniger ausführliche Gespräch zu diversen Themen ums Funken.
    Bitte dabei beachten, dass es im Funk auch Verzögerungszeiten gibt! Also die Gegenstelle ausreden lassen, 2 Sekunden Pause und erst dann antworten. Auch darauf achten, dass die Durchgänge kurz sind und keinen Roman erzählen, denn die Gegenstelle muss die Infos auch aufnehmen können.


    Die Gepflogenheiten und den "Funker-Slang" lernt man einfach in der Praxis - wenn man etwas nicht versteht ist auch keine böse wenn ein Neueinsteiger nachfragt.


    Darüber hinaus muss man sich auch mit der technischen Seite recht ausführlich befassen. CB-Funk ist Kurzwelle und die hat es in vielerlei Hinsicht in sich.
    Vorrangig geht es dabei um die Fragen, wo ein guter Standort und wie die Abstrahlung der Antenne ist, ebenso wie die Ausbreitungsbedingungen zur aktuellen Tageszeit sind.
    Hierzu wurden schon unzählige Bücher geschrieben und ich will eigentlich kein weiteres hier schreiben.


    Besser ist es natürlich, wenn man den Einstieg zusammen mit einem Funker macht, der einen Einführt und unterstützt. Aber es geht auch alleine..


    Noch ein paar Worte direkt zum Notfunk:
    Es gibt einige Organisationen, die sich mit dem Thema befassen und auch eigene Rufzeichen vergeben.
    Die meiner Kenntnis nach derzeit größte Vereinigung ist die Hotel-November Group mit rund 1900 Mitgliedern, die auch über die deutschen Grenzen hinaus tätig ist. Diese vergibt Rufzeichen bestehend aus dem Landeskenner, für DE ist die die 13, gefolgt von "HN" und einer laufenden Nummer. Also z.B. 13 HN 1234
    Diese Rufzeichen dienen zum gegenseitigen Erkennen beim Funkverkehr, aber auch für diverse Testbetriebe, Wettbewerbe, usw.
    Wenn man sich im Funkbereich mal etwas etabliert und Erfahrung gesammelt hat, kann man in solchen Organisationen mitarbeiten.



    Das waren jetzt mal die wichtigsten Dinge, die mir gerade so eingefallen sind und natürlich gibt es noch wesentlich mehr. Aber für den Anfang sollte dies erstmal ausreichen...

    @Anzugpunk
    "Die Bedienung erfordert nicht nur die intensive Einarbeitung in ein Handbuch, sondern eine viel tiefere Einarbeitung in die Materie Funk."


    Der Größenunterschied zwischen einem CB und Freenet-Handfunkgerät ist in der Praxis sich irrelevant.
    Dass viele glauben, dass mehr Leistung auch mehr Reichweite bedeutet ist schlicht falsch!
    Um die Reichweite zu verdoppeln wird etwa die 10fache Leistung benötigt - Das ist nunmal einfache Physik!


    Zur Erinnerung: Die Kreisfläche A = Radius² x 3,14
    Um also alleine die Reichweite einer Sichtverbindung zu verdoppeln, benötigt man rund die 4fache Leistung. Da die Erdoberfläche aber nicht flach ist, eben idR keinen Sichtverbindung besteht, die Antenne nichtvorrangig horizontal arbeitet und auch die Widerstände (Dämpfung) mit der Entfernung zunehmen, kommt man am Ende für eine Reichweitenverdopplung auf rund die 10fache benötigte Leistung. Im Fall von PMR mit etwa 1,5km Reichweite bei 0,5 W, wären das in der Praxis dann 3km bei 5 W oder eben rund 50W für 6km.


    Andererseits kann man mit besseren Antennen und anderer Modulation weitaus mehr erreichen. Und dazu muss es auch keine monstermäßige CB-Antenne sein. Ich funke über fast täglich über weit mehr wie 100km im CB-Band und meine Antenne ist lediglich ein 2mm dünner fast unsichtbarer Draht.
    Aber selbst mit einer 1m Antenne auf den Auto oder Blechdach sind Verbindungen über rund 30-40 km möglich.


    Ohne Übung und Fachkenntnisse wird man hier keinen Erfolg haben und es ist schon heute schwierig genug für Neueinsteiger in Gruppen zu kommen. Das liegt weniger am Unwillen der Funker, sondern oft schlicht an den Defiziten und der Bereitschaft der Einsteigerseite. Einfach kaufen und los blubbern ist eben nicht!


    Die Frage der Gerätewahl richtet sich einfach danach was man mit der Funktechnik vor hat?
    Will man vorrangig in der eigenen Familie/Gruppe über kurze Distanzen funken ist Freenet und PMR eine gute Wahl. Auch weil man hier zu einem Funkgerät mit integriertem Breitbandempfänger greifen kann. Geht es um größere Distanzen kommt CB ins Spiel (einfachere Bedienung, komplizierte Technik)
    Aber generell sollte man die Leistung immer soweit möglich reduzieren, das spart Batterieleistung und verringert die Mithörer. Von den Südthüringer Hügeln in die Alpen braucht es auch selten die volle zulässige Leistung.

    Kann man damit auch off. Funk (Pol, Feuerwehr, THW,...) empfangen?


    Gäbe es dafür auch was preisgünstigeres?


    Danke!

    Generell mit keinem der Scanner am Markt, weil hier eine andere Technik mit mehreren Frequenzen zum Einsatz kommt. Solange der Mastercode nicht bekannt ist, ist auch kein Empfang möglich und selbst dann wird es schwierig, weil man immer nur eine Gruppe empfangen kann (Hierarchisches Konzept)


    Das System funktioniert aber bis heute nicht so wie man sich das in seinen feuchten Träumen vorgestellt hat. Ohne eine zentrale Leitstelle geht gar nichts und in der Praxis sind Ausfälle an der Tagesordnung und zwingt häufig auf andere Kommunikationswege zurückgegriffen.
    Im Krisenfall gebe ich dem digitalen BOS keine große Funktionsdauer, da es zu viele Schwachstellen gibt und dann Manpower eher Mangelware sein wird. Andererseits möchte ich den BOSler sehen, der seinen Job als Staatsmarionette macht wenn die eigene Familie ihn braucht?


    Vor denen die viel Lärm machen (BOS) musst du auch keine große Angst haben, kritischer sind die die man weder sieht noch hört!

    Nur damit es nicht untergeht. An solch einer Empfehlung wäre ich auch interessiert.Idealerweise muß Mann kein Harvardstudium absolviert haben um der Gerät bedienen zu können.

    Ob man nun einen Handscanner kauft oder ein Dualband-Handfunkgerät ist preislich und hinsichtlich der Bedienung das Selbe. Nur mit den Handfunkgerät kann man auch aktiv funken.


    ABER!


    Die Bedienung erfordert nicht nur die intensive Einarbeitung in ein Handbuch, sondern eine viel tiefere Einarbeitung in die Materie Funk. Hier geht es um aktive Frequenzen, Modulation, Wellausbreitung, und vieles mehr. - Kurz gesagt viel Übung und Erfahrung!
    Die öffentlichen Frequenzen in DE beschränken sich auf etwa 100 Kanäle, die man programmieren und nachfolgend Scannen kann. Und hier endet auch für die Masse sicherlich der Einsatz von Funktechnik. Für die allgemeine Informationsbeschaffung und gegen das Alleine-Gefühl ist das 3, 6, 9 12 Stundenraster eine gute Wahl und die wenigen Kanäle können auch einfach überwacht werden.


    Wer glaubt die Scan-Funktion wäre darüber hinaus nützlich wird bitter enttäuscht werden, denn bei der Länge der Aussendung in anderen Bereichen wird selbst der schnellste Scanner zu langsam sein. Man müsste schon vorher wissen in welchem Bereich wann gesendet wird, wobei sich dann weitere Schwierigkeiten mit Modulation und Raster ergeben. Doch selbst wenn man per Zufall etwas hört, wird es nahezu unmöglich sein dies zu verstehen - wenn ihr darauf antwortet erübrigt sich höchstwahrscheinlich das Abendessen..

    @Wayne Schlegel du machst den selben Fehler wie alle die da draußen auf die Panikmache und Prepperwerbung hereinfallen. Eine Weiterführung des bisherigen Mainstream-Lebens, mit Job, Fremdversorgung, etc. wird in einer Krise nicht möglich sein - Egal wie groß die Vorbereitung/Vorräte auch sein mögen.


    Jeder Mensch hat ein Grundbedürfnis nach Kommunikation und deshalb sollte man Funk keinesfalls außer Acht lassen. Funk ist immer eine bessere Lösung, als sich direktunter Menschen zu begeben.. Und Tauschhandel ist etwas für absolute Notfälle, in denen man sich anders nicht behelfen kann.
    Funk kann auch zur Informationsbeschaffung dienen, den Aufbau einer Kooperation sehe ich aber eher als sehr großes Risiko für die eigene Sicherheit. Wer gelernt hat autark zu leben, braucht idR auch keine Kooperation, bzw. wäre dann nur in einer ungünstigen Geberrolle. Eine Krise ist ohnehin eine schlechte Zeit für Moral und Nächstenliebe!


    Funk ist viel mehr ein gutes Mittel um einfachen und auch anonymen Kontakt in die Umwelt zu halten. Egal, wie gut du und deine Familie/Freunde mental vorbereitet seid, werdet ihr in einer Krise das Gefühl nicht allein zu sein brauchen. Informationen zu Internas der eigenen Gruppe, oder Aussagen aus denen sich der Standort ermitteln ließe sind unbedingt zu vermeiden - Denn wer weiß schon, wer alle mithört?


    Kontakt die eine Zusammenarbeit ermöglichen knüpft man besser weit vor! einer Krise und selbst dann sollte man diese Kontakte immer sehr kritisch hinterfragen.
    Wenn es erstmal los geht ist Unauffälligkeit, Verschwiegenheit und Anonymität das oberste Gebot.

    @John Doe Silver das was du als "Pseudopreppen" bezeichnest, betrifft eigentlich den kompletten Perpperbereich!
    Alles was man nicht in sein tägliches Leben eingebaut hat oder zumindest jetzt noch /soweit es geht) einbaut ist sinnlos. Und jeder Lebensmittelvorrat ist endlich. Hier bin ich vollkommen deiner Meinung.


    Sicher wird es bereits zu Anfang einer Krise viele erwischen und viele Prepper werden ganz vorne dabei sein oder sich in der folgende Gruppe, ohne große Aussicht auf ein Überleben wiederfinden. Aber hier muss man es etwas differenziert sehen, denn die meisten Prepper werden auf ihren Vorräten verrecken und diese können dann evtl. übernommen werden und das eigene Leben sichern.


    Auch wenn ich das schon so oft geschrieben habe, muss ich es immer wieder wiederholen: Ohne persönliches Konzept geht in einer Notsituation gar nichts.
    Dieses Konzept ist auch nichts was man am Tag X aus der Schublade holt, sondern etwas, das man bereits lange Zeit vorher in sein Leben eingebaut hat. - Stichwort Autarkie!
    Es geht nicht darum, dass jetzt jeder zu einem völligen Ausseigerleben über geht, sondern dass die Familie dort wo es geht eine möglichst weitgehende Autarkie lebt. Die Lücken müssen jedem bekannt sein und auch wie diese im Bedarfsfall geschlossen werden. Bis zum Tag X kann man auch ohne große Schwierigkeiten ein Leben etwas am Rand der Gesellschaft führen.
    Es macht keine Sinn wenn jetzt jeder aufs Land zieht, denn ohne die dort notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse ist er nur zu einem noch schnelleren Scheitern verurteilt. Andererseits ist auch die Stadt kein Ort an dem na nicht mehr leben kann, nur die Anforderungen sind vollkommen andere!


    Letztlich findet ein großer Teil der Vorbereitung im Kopf statt. Fitness, Gesundheit/Ernährung, Leistungsfähig und Belastbarkeit sind Dinge die erst im Kopf entstehen und dann ins eigene täglich Leben einfließen. Es geht auch nicht darum nun gleich ein großer Sportler zu werden, sondern die Dinge in ihrer Breite zu sehen.
    Heute ist gesunde Ernährung eine machbare Aufgabe, doch in einer Krise muss all dies selbst produziert werden. Obst, Gemüse, Fleisch, usw. dafür braucht es nicht nur sehr umfangreiche Kenntnisse sondern auch praktische Erfahrung und schlachten sollte man auch können. Das ist nichts was man am Tag X aus dem Hut (Buch) zaubert.
    Entweder hat man diese Dinge fest in sein Leben eingebaut oder man wird scheitern. Ob die Eigenversorgung nun 20, 40, oder 80% umfasst ist egal - Der Lerneffekt ist entscheidend.
    Wenn man keine Möglichkeit für eigene eine Kleintierzucht hat, kann man evtl beim Bauern im Ort mit schlachten, Hühner rupfen, oder ähnliches. Der Körper benötigt tierisches Protein, als keine Ausrede dass man dann Veggie wird.


    Aber man muss sich auch darüber klar werden, dass man viel Leid und Elend sehen wird und Nächstenliebe und Mitgefühl dann fehl am Platz sind. Nach einer gewissen Zeit wird man das Leid auch in der eigenen Familie miterleben müssen. Die psychische Belastung ist enorm hoch und ich kann das auch nicht mit Worten so richtig rüber bringen - sorry.


    Nach jeder Krise geht es wieder bergauf, aber nach dem was vor uns liegt wird es sehr lange dauern, bis wieder ein organisiertes Leben eintritt. Das wird aber auch zum großen Teil daran liegen, dass die Überlebenden die Autarken und rational denkenden Menschen sind, die schon heute wenig Interesse an (politischen) Strukturen haben.

    Für einige Geräte gibt es ein "Vertriebsverbot", natürlich sind dann paar Buchstaben in der Modellbezeichnung evtl wieder anders. Aber wenn es auf der schwarzen Liste wäre, wäre es eigentlich Arbeit für den Zoll...
    Ob die dann ihre Machen?

    Das ist eine Mär, die immer wieder erzählt wird!
    Den Zoll interessiert so etwas überhaupt nicht und die Importzahlen gehen davon auch nicht zurück.
    Jeder Funkamateur hat das Recht eigen Funkgeräte zubauen, bestehende umzubauen, etc. ..und diese auch in Betrieb zu nehmen. Daher ist die Wortwahl "Vertriebsverbot" sehr irreführend und entspricht auch nicht den Tatsachen.

    Das rechtliche Thema ist wie gesagt sehr kompliziert und mit unzähligen Sonderregelungen und Ausnahmen versehen - Wie halt fast alles in Deutschland


    Aktueller Stand ist:


    Man darf die Geräte besitzen und auch betrieben, nur ohne Lizenz nicht damit senden.
    Im Notfällen gib es aber Ausnaheregelungen dass man auch ohne Lizenz mit jedem Gerät einen Notruf absetzen darf. Was genau ein solcher Notruf ist, ist allerdings nicht erläutert.
    Die Regelungen bezüglich der Leistung etc. auf den 3 öffentlichen Bänder (CB, Freenet und PMR) gilt auch für Funkamateure, wobei sich in der Praxis nahezu keiner daran hält.


    Die AFU-Klasse K wurde vor einigen Wochen offiziell von der Bundesnetzagentur eingeführt und soll vom Prüfungsumfang in etwa der alten Klasse E entsprechen. Der Unterschied zur Klasse E ist di in der Klasse K auf 10W begrenzte Leistung. Die alten Klassen E und A wurden komplett neu aufgebaut und mit einem neuen Prüfungskatalog versehen. Neu dazu gekommen sind unzählige Fragen zu digitalen Betriebsarten und EDV-Nutzung - Meiner Meinung nach alles Dinge die in einer Prüfung nichts zu suchen haben, aber die alte verbohrte Riege der Funkamateure möchte eben den elitären Verein um jeden Preis erhalten. Aus meiner Sicht macht alles was über die rechtlichen Grundlagen hinaus geht in einer Zugangsprüfung keinerlei Sinn, denn die wenigsten befassen sich später mit diesen Technik und die Fragen sind zudem schon heute veraltet. Bei nun über 1800 Fragen wird das mit dem auswendig lernen auch unmöglich.
    Der Amateurfunk ist seit vielen Jahren am Serben und die aktuellen Neuerungen werden den Untergang eher beschleunigen, als die Attraktivität erhöhen. Derweil wenden sich Immer mehr Funkamateure den öffentlichen Bändern zu, was verschiedene Ursachen hat...


    Sorry, für den kleinen Ausflug, aber ich denke man sollte auch die Hintergründe kennen [smilie_blume]


    Für die Kommunikation in Notsituationen oder Krisenzeiten sollte man sich nicht zu viele Gedanken über die sich ständig ändernden rechtlichen Grundlagen machen. Ein AFU-Gerät zum Empfangen ist legal und bietet neben dem weitaus besseren Empfänger auch wesentlich mehr Möglichkeiten.
    Für den Sendebetrieb kommen dann die günstigen freien Geräte zum Zug, bei deren Verlaus auch nicht viel verloren ist und die zum üben und organisieren vollkommen ausreichend sind. Damit ist man auf der rechtlich sauberen Seite und was man dann im Fall x mit welchen Gerät macht dürft dann auch niemand mehr groß interessieren. In der Regel gibt es dann ohnehin sehr schnell Verbote für den Funkverkehr, insbesondere für die Funkamateure wegen der hohen Sendeleistungen.
    Aktuell ist die Ukraine ein schönes Beispiel dafür: Der Amateurfunk ist dort auf Grund von Verboten nur noch sehr eingeschränkt möglich. Während Verbindungen im 11m-Band massiv zugenommen haben.


    "Suche die Lücke" gilt beim Funk ebenso wie in jeder anderen Lebenslage!