Beiträge von DarkMatter

    CB-Band 27 MHz /4-12W geht etwa 40-100km
    Freenet 149MHz / 1W geht etwa 5-10 km
    PMR 446 MHz/0,5W geht etwa 1-2km


    Die erreichbare Reichweite richtet sich nach mehreren Parametern und schwanken auch über den tagesverlauf ("Funkwetter"). Die Reichweiten kann man in normalbebauten Gebieten regelmäßig sicher erreichen.
    Aus höheren, freien Standorten sind die Reichweiten natürlich weitaus größer, in der Stadt entsprechend kleiner.


    PMR eignet sich für den räumlich begrenzten Bereich, wobei in städtischen Lagen auch schon 500m zur Herausforderung werden können. Von daher ist PMR als Notfunk nur in speziellen Bereichen nützlich. CB- Funk erreicht stabil weitaus größere Reichweite, wobei hier auch die Effekte der Kurzwelle zum Tragen kommen. Bei kleiner Leistung geeignet sich CB-Funk auch für den Nahbereich von ein paar Kilometern sehr gut und benötigt auch nicht die beinahe Sichtverbindung von PMR.
    Freenet liegt dazwischen und ist sehr universell nutzbar. Durch das 2m-Band bleiben auch die Antennen relativ kurz und die Geräte damit sehr Portabel.

    @Cheep Die Boafeng sind alle ziemlich gleicht gestrickt und haben einige mehr oder weniger gravierende Macken. Das Hauptproblem ist die Sendendstufe die direkt an den Stromversorgung hängt und die volle Leistung nur bei externer Versorgung bringt. Mit Akku ist die Leistung etwa 60% von der Prospektangabe!


    Andererseits bekommst du für das Geld auch ordentliche Technik von Anytone bis Yaesu. Auf jeden Fall solltest du ein Gerät nehmen was auch UKW-Rundfunkempfang kann. Das beginnt preislich beim Yaesu FT4 für rund 80€ oder FT65 für 100€. Beide 2M/70cm Duobander inkl. UKW-Empfang
    Letztlich reichen die beiden Geräte für Freenet/PMR und wenn du mehr im Budget hast kannst du zusätzlich über die von @ECU erwähnten Alan 42 oder die President Randy 3 für CB-Funk nachdenken.


    Preislich und leistungsseitig nach oben kommen die Multibandgeräte, die von Langwelle über das gesamte Kurzwellenband, so ziemlich alles bis inkl. PMR abdecken Der Standard ist hier das FT818.. eine Mischung aus Transceiver und Handfunkgerät, das mit Akku oder einfachen Mignon-Batterien betrieben werden kann. Preislich liegt so etwas bei 650€. Hört sich erstmal nach viel an, aber dafür bekommst du das Rundum-Sorglospaket in einem kompakten, robusten und batteriegbetriebenen Gerät.
    Mehr auszugeben macht eigentlich keinen großen Sinn, wenn es nur als Notfunk/Radio gedacht ist. Nach oben bekommst du nur mehr Sendeleistung bei geringerer Portabilität, wobei die höhere Sendeleistung eher nebensächlich ist.


    Dass die Geräte alle nur in "lizenzierten Händen" betrieben werden dürfen versteht sich von selbst. Die beiden CB-Geräte natürlich nicht.
    Die Legalität ist ohnehin eine schwierige Sache, da hier jedes Land sein eigenes Süppchen kocht. Aber im Bereich Notfunk würde auch die neue deutsche Einsteiger AFU-Lizenz "K" ausreichen um alles auf rechtlich stabile Füße zu setzen.

    Legionellen waren schon immer ein Thema, wobei es hier um Wasser das bei Temperaturen über Raumtemperatur "gelagert" wird oder im Rohrleitngsnetz verbleibt.. Bei den üblichen Lagertemperaturen unter Raumtemperatur, also bis etwa +20° entstehen idR keine Legionellen in schädlichem Ausmaß.
    Des Weiteren besteht die Gefahr eher beim Duschen/Baden wo das Wasser als Sprühnebel oder "über die Luft" mit eingeatmet wird. Wird das Wasser getrunken ist die Gefahr wesentlich geringer und sobald es über +70°erhitzt wird ist es ohnehin keimfrei.


    Wir lagern bei uns insbesondere im Sommer immer größere Mengen an Trinkwasser, den jede Quelle oder Brunnen können im Sommer auch mal austrocknen. Selbst wenn die Ausschüttungsmenge nicht komplett gegen null geht, steigt die Verschmutzung!
    Wir nutzen seit vielen Jahren 5x 200l Tanks die im Rotationsverfahren gefüllt und entleert werden. Dabei kann ein Fass auch mal 2 Monate oder länger stehen, was aber bisher zu keinen Schwierigkeiten geführt hat.
    Wichtig ist eine dunkle und möglichst kühle Lagerung, sowie der Verzicht auf jedes unnötige Rohr/Ventil. Aus den Fässern füllen wir nach Bedarf in 10l Kanister für den Verbrauch im Haushalt, Im Sommer können wir aber auch Lagertemperaturen von über +20°haben. Dies lässt sich konstruktiv nicht vermeiden.


    Wer sich unsicher ist, kann die Legionellen auch ausfiltern oder chemisch beseitigen, dafür gibt es viele Möglichkeiten.

    @Beowulf ich habe kein Problem damit und stehe ohnehin sehr weit neben der Gesellschaft. Würde die Gesellschaft über Nacht verschwinden hätte das auf mein/unser Leben hier keinerlei negativen Einfluss.


    Das einige was mich etwas zum Nachdenken bringt, ist das die Massen irgendwann aufs Land strömen werden und es dagegen dann keine Verteidigung gibt. Aber Angst macht mir dies auch nicht, denn entweder kommt es anders oder ist habe bis dahin ein gutes Leben führen können.

    Ihr werdet zum großen Teil mit euren Einschätzungen zur Entwicklung recht bekommen, aber was hilft mir das?
    Keiner von uns wird an der Entwicklung etwas ändern, weil die Masse genau diesen Zusammenbruch und Chaos aktiv fördert. Wenn diese Menschen erkennen was geschehen ist, wird es für jede Umkehr zu spät sein. Eigentlich sind wir schon heute weit über den Point of no return hinausgeschossen.


    Solange ich hier noch gut leben kann, was momentan der Fall ist, werde ich bleiben und die Zeit genießen. Ich arbeite schon heute nichts mehr fürs System und entziehe mich wo ich kann, was mir aber keine Einschränkungen oder Schwierigkeiten macht. Meine Art von Widerstand, auch wenn das nichts bringt wenn es nur Einige machen..


    Was morgen ist werde ich, ebenso wie ihr morgen sehen und heute darüber zu spekulieren ist nichts anderes als eine Tatsache auf der Zeitachse etwas hin und her zu schieben.
    Vielleicht tut sich irgendwann eine Gegend auf, in der man dann besser leben kann als hier - Aber bis dahin werde ich hier sitzen und zusehen wie die Städte im Chaos versinken und in Rauch aufgehen.


    Aktuell haben wir hier im Ort eine ukrainische und eine türkische Familie - Naja, das Landleben ist eben für die Gäste wenig erstrebenswert.

    Vollgepackt halte ich nicht so lange durch, wie der Rucksack [smilie_happy]

    Deshalb maximal 8Kg !


    Bisschen was kommt am Ende immer noch dazu, aber so bleibt man sicher unter 10kg.
    Alles was darüber in den Rucksack könnte mag zwar hilfreich sein, belastet aber körperlich auf Dauer zu sehr.


    Jetzt bitte keine Stoppelhopser-Sprüche, wie 80kg für 40km kein Problem... Wir sind normale Menschen und idR keine Sportler. Außerdem weiß ich noch wie ich nach manchem sinnfreien Marsch drauf war, da hätte ein Hauch eines Feindes gereicht mich umzuwerfen [smilie_happy]

    Nachdem wir das Thema Rucksack die Tage hier hatten, will ich noch das von mir verwendete Tasmanian Tiger Radio Pack ergänzen.
    Die Qualität soll zwar auch Tasmanian Tiger etwas rückläufig sein, konnte aber auch bei Freunden die neuere Modelle haben keine gravierenden Mängel feststellen. Ich habe meine nun seit 8 Jahren und er hat schon einige Gebirgstouren und unzählige Wanderungen in der näheren Gegend mitgemacht.
    Hatte auch nie Probleme in auf Flugreisen als Handgepäck durch zu bekommen.


    Den Rucksack gibts in verschieden Farben (braun, schwarz, grün), nach Wunsch auch "gemustert" (würde ich aber nicht empfehlen)


    Der Link zu Amazon ist nur exemplarisch - Kaufen würde ich nicht dort, weil einfach zu teuer!

    @txlfan wie schon geschrieben, kann ich das Honda EC22i empfehlen. Ist ein Benzinaggregat mit Inverter-Technology das bei kleiner Leistung (bis etwa 600W) sehr leise und sparsam ist. Des Weiteren ist das Aggregat Indoor-geeignet, es muss lediglich der Abgasschlauch nach außen geführt werden (z.B. ungenutzte Kamin).


    Wir betrieben diese Aggregate mit Aspen-Katalytbenzin, da dieses sehr gut lagerfähig ist und auch längeren Nutzungspausen keine Probleme bereitet. Eine Stunde Betrieb im Halbjahr sollte man dem Aggregat aber schon gönnen.


    Noch eine Ersatzzündkerze und Flasche Motoröl dazu, dann solltest du über die Runden kommen.
    Den Benzinbedarf musst du selbst ermitteln, aber mehr als 1-2 Kanister a 20/25l wirst du wahrscheinlich nicht benötigen.

    Der einzig sinnvolle "Bifuel"-Ansatz wäre evtl. - für Hardcore-Prepper - dass man statt des Tanks einen Holzvergaser anschließen kann

    Die sind aber idR auch technisch sehr versierte Bastler a la Mac Gyver :saint:


    Das Problem aus meiner Sicht ist schlicht der höhere Verbrauch der Bi-Fuel oder Multi-Fuel-Aggregaten.
    Wir haben schon einiges ausprobiert und die Lösung mit mehreren Aggregaten für die unterschiedlichen Treibstoffe blieb letztlich immer die beste Lösung.
    Außerdem: "Eines ist keines" lautet ein alter Spruch...(Redundanz)


    Aber generell setzen ernsthaft Prepper mMn weit weniger auf elektrische Energie als viele denken. Hier fließen eben auch EMP-Szenarien und kosmischer Ereignisse ein, was die Betrachtung zur Nutzbarkeit elektrische/elektronischer Geräte sehr kritisch erscheinen lässt.
    Andererseits ist Treibstoff zu kostbar um ihn nur für elektrische Energie zu verbraten.


    Ist nicht ganz der richtige Faden für dieses Thema, wobei sich der Schwerpunkt der Stromversorgung auf den zeitweisen Erhalt der Kühl-/Gefriertechnik (also Lebensmittelversorgung) konzentriert. Werden diese Geräte nicht mehr benötigt bleiben nur Kommunikation, Taschenlampen und einige kleinere Gerätschaften - rund 250W Peak und 500Wh/Tag sind dann im Mittel ausreichend.

    @Blue Horseshoe ich kenne die Vielstoffmotoren schon, hab so einen bei einem Kunden in Betrieb und diese sind auch recht zuverlässig...
    Aber für den Preis bekommt man eine vergleichbares Diesel- UND Benzin-Aggregat. Die Wartung dieser Vielstoffmotoren ist auch eine recht komplizierte Sache und wird bei der Wartung geschlampt, wars das mit der Zuverlässigkeit. Der Verbuch liegt auch deutlich über dem eines spezialisierten Aggregats.


    Für sehr spezielle Anwendungen oder in der Rüstung sind diese Parameter nebensächlich, aber für den normalen Markt bleibt die Vielstofftechnik eben "nicht lösbar" - weil unwirtschaftlich und in der Praxis untauglich.


    Selbst ein Diesel - Frittenöl-Aggregat liegt schon über dem doppelten Preis eines reinen Dieselaggregats. Das Wartungsintervall liegt bei unter 100 Stunden oder knapp 4 Tage Dauerbetrieb.
    Damit ist selbst diese vereinfachte Mehrstoff-Technik, mMn für den normalen Anwender einfach zu kompliziert...

    Habe ich nicht. Aber warum sollte man für diesen Zweck eine kostbare Gasflasche verballern, wenn man sich einfach einen Kanister mehr hinstellen kann? Das einzige Dual-Fuel was sinnvoll wäre, nämlich Benzin oder Diesel, existiert nicht.

    Benzin / Diesel wird technisch nicht lösbar sein - oder zu aufwendig?


    Interessant ist u.U. Diesel, Pflanzen-/Fritten-Öl, etc. - wenn man einen Bezug dafür hat..
    Aber der Wartungsaufwand solcher Motoren ist nicht zu unterschätzen!

    Ich hab die Rechnung nur vereinfacht dargestellt. Also ausgehend von der Nennkapazität.
    Selbst bei LiFePO4 wird die Ladedauer aufgrund von Verlusten in der Realität um einiges länger ausfallen.
    Bei Bleibatterien müsste man von 50% ausgehen, aber selbst dann sind die 1-3 Stunden normalerweise nicht einzuhalten und der Ladestrom müsst bei rund 150 A liegen !

    von 1 bis 3 Stunden von nahezu leer wieder zu 100 % voll

    Da kann was nicht passen - Oder hast du ein Boot in Gorch Fock -Größe ?


    Du hast 2 Batterien 12V/220Ah, was dann eine Leistung von 5280 Wh ist.
    Wenn du diese in 1 - 3 Stunden laden kannst, müsstest du eine Solaranlage mit mindestens 2 kW auf dem Boot installiert haben, was wiederum etwa 15 qm entspricht!
    Selbst dann würde die Ladung nur bei voller und im optimalen Winkel auftreffender Sonnenstrahlung erreicht werden können.


    Ich habe eine ähnliche Leistung als Insel, mit einer 5 qm Solarfläche am Laufen und benötige für die Ladung 1-2 Tag bei voller Sonneneinstrahlung. Durch den stationären Aufbau ist der Einfallswinkel eben nur für maximal 2-3 Stunden im optimalen Bereich und damit eine Ausbeute von rund 600W möglich. Im Mittel über den Tag liegt die Ausbeute bei rund 250W.

    @Weizenbiertrinker
    Die Meisten hier haben sicherlich im Mittel immer noch unter oder zumindest um die 1000€/Unze gekauft. Je nachdem wie man nun rechnet ist das heute ein Realwert von rund 1300€, bei einer Notierung um die 1680€.
    1% Verlust bei der Notierung sind gerade mal 16,80€!


    Hab mir sagen lassen dafür wird man beim MC nicht mal satt [smilie_happy]

    Naja, das ist eine Frage der persönlichen Einstellung, wobei ich da kein großes Problem sehe. Der Kocher/Herd auf dem Boot läuft sicherlich mit Gas und einige andere brennbare Flüssigkeiten hat man idR wohl auch an Bord.


    Ich hab zwar kein Boot, aber in Fahrzeugbereich ist das bei mir ähnlich. Diesel zum Fahren, Gas zum Kochen, Benzin fürs Aggregat. Wobei man auch die Mengen sehen muss: Treibstoff 70 Liter, Gas 2x 400g und 10l Benzin (jeweils die üblichen Maximalmengen für 1 Woche).


    Im Fall des Boots wäre für mich aber ohnehin eher eine Speicherlösung mit Batterien interessant. Vom Gewicht/Platzbedarf gesehen wäre ein Aggregat etwa einer 5 kWh-Batterie vergleichbar und das reicht eine ganze Weile. Die Ladung könnte über den Motor erfolgen. Solar scheidet von der benötigen Solarzellenfläche eher aus.

    @Salorius II - 3 to - das sind doch Peanuts für Dich :D [smilie_blume]


    Wie gewonnen, so zeronnen - so schaut man sich den Kurs heute wieder an. Fast wieder 1% in EUR fort.

    Ich meine, das muss man im Vergleich sehen. - zu anderen Investitionsmöglichkeiten und auch nach dem realwertigen Einsatz beim Einstieg.


    Und was ist, mal ganz ehrlich schon 1% ?
    Klar kratzt es an der Gefühlswelt, aber im Vergleich zu den aktuellen Preissteigerungen für Lebensmittel ist das doch unbedeutend.

    Wie wäre es mit so etwas Dieselgenerator (Maritim)
    https://www.maritimusboote.de/…Products/%22A%20G02100%22
    Leise und braucht wenig Diesel. Okay, der Preis ist auch nicht ohne, dafür aber das Kühlsystem usw. auf Yachten ausgelegt. Leichtgewicht für ein Dieselaggregat.

    Honda EC22i als Diesel für teures Geld [smilie_happy]


    Ich hab's hier schon mal erwähnt - Das Honda-Aggregat hat bei uns in der Region jede Feuerwehr im Einsatz. Klein, zuverlässig, sparsam und relativ leise.
    Kostet um die 1600€ und Wartungsseitig ist ein Benzinmotor auch die bessere Lösung.

    @skeptisch4ever
    Wenn eine Immo weniger Ertrag bringt als diese für Steuern, Abgaben, Unterhaltung, Inflationsausgleich, etc. benötigt ist sie ein Verlustgeschäft. Der bereits vielfach umgesetzte Mietpreisdeckel ist nichts anders als eine Enteignung auf Etappen. Wenn dann noch der Mieter seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, geht das recht schnell und der Energieversorger oder die öffentliche Hand bekommen ihr Geld immer früher wie der Vermieter.


    Es ist sicherlich Definitionssache, aber als Investition zum Realwerterhalt taugen Immos derzeit in den meisten Fällen nicht mehr. Das Einzige was den Realwert einigermaßen über die Jahrzehnte sicherte waren EM. Zwar auch mit zeitweise größeren Verlusten, aber überschaubar und eine Münze benötigt auch keine Instandhaltung, verursacht keine Steuern, usw. - Doch auch EM sind nicht risikofrei oder vor Zugriff geschützt.

    Damit stimme ich dir (fast) uneingeschränkt zu, wobei ich Gold (EM) sogar weggelassen hätte.


    Wenn man sich heute so umsieht bleibt als Mittel zum Sparen nicht viel mehr wie EM. Aktien sind in einem rückläufigen Wirtschaftssystem sicher nicht die erste Wahl, Immos warten auf die Enteignung und Bargeld brennt nicht mal vernünftig... Am Ende landet man immer iwie bei EM.


    Für viele Menschen ist Sparen zu einer indoktrinierten Pflicht geworden, dabei schmälert es immer das aktuelle Leben, für ein wages Versprechen einer besseren Zukunft (die dann nie kommt).
    Damit werden dann auf der einen Seite künstliche Probleme durch die Wahl der Sparform geschaffen, während die andere Seite nur darauf wartet, wann der Topf voll genug zur Entleerung durch eine (Wirtschafts-)Krise, Krieg, etc. ist.


    Edelmetalle sind nicht das Allheilmitten, sondern nur das letzte was noch geblieben ist. Und sicherlich haben sie in den letzten Krisen einigermaßen funktioniert, aber daraus eine generelle Sicherheit für die Zukunft abzuleiten ist sehr dünnes Eis. Es gibt unzählige Mittel um auch EM-Rücklagen einzusammeln..
    Natürlich wird es nicht jeden treffen, aber die Masse der Kleinanleger schon. Und selbst bei physisch unterm Kopfkissen, muss man eine Krise erstmal überleben.


    "Etwas Gold" ist da sicher ein guter Kompromiss. Wenn das Zeug später was nützt in Ordnung und wenn nicht, ist nicht viel verloren. So sehe ich das zumindest.
    Sparen war aus meiner Sicht schon immer dumm und nur etwas für die Ängstlichen. Das Leben findet heute statt und nicht morgen oder irgendwann anders. Was hab ich vom Wohlstand im Rentenalter, wenn das Leben eigentlich vorbei ist?
    Aber so hat jeder seine eigene Lebensphilosophie - und das ist auch in Ordnung [smilie_blume]

    Kannst Du das zur Inspiration noch etwas ausführen? Insbesondere die "kleinen Dinge" die vielleicht nicht ganz so augenscheinlich sind?

    Die Frage hatte ich schon oft und meist endete es mit "da steht er schau einfach rein"...und danach noch viel mehr Fragen.


    Der Rucksack ist eine Tasmanian Tiger Radiopack, wobei das Radioabteil durch einen Schnellwechseleinschub ersetzt wurde. Da die umfangreiche Kommunikationstechnik recht schwer ist und nicht immer benötigt wird, kann ich hier auch einfachere Lösungen oder universelle Trays schnell einstecken.Für Touren hab ich nur ein Handfunkgerät und im Tray dann Kocher, etc.
    Im Hauptfach sind unten ein keramischer Wasserfilter, Entkeimungstabletten, Aktivkohle, Teststreifen, usw.
    Darüber die Kleidung (Swagman, Poncho, usw.) und darüber das Radio-Fach für die Kommunikation (Funkgerät, Antennen, Stromversorgung, usw.). Hier ist auch noch ausreichend Platz für etwas Essen.
    In der einzigen Außentasche am Beckengurt hab ich eine Kochflasche die ich auch als Trinkflasche nutze. Der Kochteil ist immer am Rucksack, währen dich die Flasch täglich nutze. Auf der anderen Seite hab ich eine leere Außentasche (braucht man immer mal..).


    Im Deckel Innen und Außenfächer kommen dann die kleinen Ding:
    Feuerzeug, MP3-Player (für mich ganz wichtig), Wachshanf, Multitool, Taschenesser, Handangelset, Zwille
    Werkzeuge, Säge mit verschiedenen Blättern, Blas-/Saugrohr, Klebeband, Kabelbinder, diverser Draht und Seile,Klammern und Haken, elektrisches Klemmmaterial und Messgerät
    Wachsstifte, Schreibmaterialien (Stifte, Block,..), Fernglas
    Rettungsdecke, Tuch, Kompass, Handschuhe, einfacher Atemschutz, Brille, Nähzeug, Taschenlampe, Farbfilter, Batterien/Akkus, diverse Tüten und Döschen, Tragetaschen, Kerneife und Geschirrtuch
    Geld für Notfälle und persönliche Unterlagen in Kopie, SV-Material/Tierabwehr,...
    Sowie die etwas umfangreichere medizinische Notfallausrüstung: Vom Klassischen über Nadel/Faden bis zu Definfaktions-, Durchfall- und Schmerzmitteln.


    ...und in 5 Minuten fällt mir sicher noch mehr ein


    Eine zweite reine Werkzeugtasche (Molle-Pouch) hab ich immer im Auto. Diese wiegt gut 2 kg und könnte im Extremfall auch außen an den Rucksack. War mal so eine Idee, hab ich aber bisher nie gemacht. Dafür hab ich mittlerweile auf fast allen Touren eine Gerber-Multiaxt am Rucksack - hat sich bewährt.


    Das obere Außenfach nutz ich für die Dinge die dazu kommen, wie Geldbeutel, Handy, Schlüssel, etc.


    Der Rucksack ist nicht direkt aus einer Überlegung für Notfälle entstanden, sondern hat sich über Jahre und über viele Wochenendtouren entwickelt. Den persönlichen "Feinschliff" aus Umfang und Handling hat er dann im tägliche Leben bekommen.
    Die Frau hat eine etwas andere Ausrichtung, die u.a. an die weiblichen Bedürfnisse angepasst ist (z.B. Menstruationstasse) aber letztlich auch eine Ergänzung zu meinem Rucksack darstellt.



    Nachtrag:
    Der Begriff "Vorbereitung" oder das Verständnis dafür sind meiner Meinung nach irreführend und werden meist auch falsch verstanden.
    Eine größere Menge an Lebensmitteln als Sicherheit für eine möglicherweise nahe Versorgungskrise kann man noch als Vorbereitung sehen. Aber bei Ausrüstung, Werkzeugen, Einrichtungen usw. sollte man nie in etwas investieren, was nicht auch ohne Krise verwenden kann und dies auch tut.
    Diese Anschaffungen funktionieren nur wenn diese schon heute fester Bestandteil des Lebens sind - Der Umgang damit erprobt und beherrscht wird. Selbst ein Wasserfilter und die Beschaffung von Quellwasser kann in das tägliche Leben problemlos integriert werden.
    Dinge die im heutigen Leben nicht praktikabel sind oder nicht verwendet werden, werden auch in einem Krisen nutzlos sein!