Beiträge von DarkMatter

    aber gleich für 12 Monate?

    Das war jetzt einfach nur bildhaft auf ein Jahr hochgerechnet.


    Lebensmittelvorräte für 1 Jahr zu lagern ist von der Haltbarkeit kein Problem, vom Platzbedarf jedoch schon.


    Was die Verwendung von kleinen Münzen angeht, haben wir uns hier in der Gruppe aber auch mit anderen Gruppen schon oft unterhalten. Das Ergebnis war immer das Selbe: "Was bringt mir in der Krise so ein Goldstückchen?"
    Silber lässt sich zumindest noch für verschiedene Zwecke verwenden, aber großes Interesse zeigte keiner.


    Das Interesse an Gütern die dann gerade benötigt werden, waren sich alle einig, wird größer sein als nach einem "Wertspeicher für später".
    Tauschhandel ist immer äußerst kritisch - Ist aber kein Thema für hier.

    Man muß dem Boden das zurück geben, was man ihm entnommen hat.

    Du musst aber auch sehen, dass die Fläche beispielsweise von Deutschland nur für etwa 10 Mio. Menschen ausreicht.
    In der Theorie ist vieles machbar, aber letztlich setzt der verfügbare Platz einfach seine Grenze.
    Selbstversorgung der Familie aus dem Schrebergarten ist nicht möglich und die meisten Familien haben nicht mal einen Garten!


    Was die Regeneration von Böden betrifft hat der Mensch hier Jahrhunderte an Erfahrung gesammelt (und vielfach wieder vergessen).
    Kunstdünger ist praktisch, aber nicht besser wie natürliche Dünger. Ein weiterer wesentlicher Faktor ist die Rotation der angebauten Pflanzen und robuste Pflanzen (Urnahe Formen).


    Wir bewirtschaften etwa 3000qm und lassen auf weiteren Flächen etwa der selben Größe Getreide etc. für uns anbauen. Zur 100%igen Selbstversorgung reicht das nach jahrelanger Erfahrung dennoch nicht immer aus!
    Daneben kommt die Nutztierhaltung, die auch ihren Teil zu Düngung beiträgt.


    @Smithm der Spaß am Anbau, Ernste, Verwertung,.. ist sicher das Wichtigste. Denn wenn der Spaß geht, laufen alle Bemühungen schnell gegen die Wand.

    @museo del oro das Zauberwort heißt derzeit wohl Diversifikation.


    Hier geht (ging) es primär um EM und Werterhaltung, weshalb ich nicht mit diesen Dingen angefangen habe.
    Aber heute entspricht ein Unze Gold etwas einem Monatslohn, doch wie wird dies in der näheren Zukunft sein?
    Und kann ich dann die Unze wirklich in die Güter des täglichen Bedarfs für ein Monat eintauschen oder bekomm ich nur 1 oder 2 Wochen dafür?


    Ich denke man muss derzeit sehr breit aufgestellt sein und sich eingestehen, das EM eher etwas für die Zeit nach einer Krise sind. Doch dazu muss man erstmal durch die schwere Zeit kommen.


    Die Liste an Bevorratungs- oder Tauschgütern ist sehr lange.. Alkohol, Zigaretten, Lebensmittel, Medikamente, usw. bis zu Fertigkeiten die man anderen zur Verfügung stellen kann.


    Die Entscheidung ob man nun 10 Unzen mehr oder Vorräten für 12 Monate den Vorzug gibt ist jedem selbst überlassen. Ich denke ein zweckmäßiger Weg ist, sich erst um die Krise und dann die Zeit danach zu kümmern.
    Nach der Krise können die EM dann den Neustart der Überlebenden erheblich erleichtern.

    Damit hast du schon recht..


    Aber gab es in der jüngeren Vergangenheit, als EM kein gängiges Zahlungsmittel mehr waren, schon mal derartige Umwälzungen wie gerade eben?
    Ich meine nicht!


    Doch selbst wenn dies so wäre, wäre es mMn vermessen alleine daraus eine Sicherheit für die Zukunft abzuleiten.
    Die Wahrscheinlichkeit das EM einen Wert behalten ist hoch, aber neben dem Wert einer Sache ist eben auch der Zugang zum Markt dafür wichtig.
    Ich mach mir um den Wert weitaus weniger Gedanken, als wie ich EM in etwas für den täglichen Gebrauch tauschen könnte.
    Groß ist die Überlegung zugegeben nicht, weil ich keine Alternative zu EM sehe.
    Also bleibt nur die Hoffnung.

    Deine Hoffnungen in Ehren, hab auch bisschen so goldenes Klimperzeug.


    Ich denke aber dass nun eher die Zeit kommt in der alle sehen werden ob die alten Werte noch eine Bedeutung, sprich Wert, erhalten oder nicht.
    Letztlich sind Edelmetalle auch nur Tauschgüter die keinen primären Nutzen haben. SO wie sich die Welt die letzten Monate verändert hat und vor allem angesichts immer steigenden Tempos, könnt ich mir auch ein Ende des privaten Edelmetallhandels vorstellen.


    Wir haben früher bei uns im Unternehmen einiges an Silber verarbeitet und die Reste gingen dann zum Entsorger. Silber war ja nicht wirklich was wert, aber ein Essen für die Belegschaft kam alle Jahre raus.
    Seit dem sind nun fast 15 Jahre vergangen und heute nimmt der Entsorger die Abfälle nur noch mit Herkunftsnachweis und Überweisung auf das registriertes Firmenkonto an. Dies gilt seit einigen Monaten auch für Kupfer, etc.


    Auch wenn ich nicht an ein Handelsverbot glaube, weil dies einfach sinnlos ist, reicht doch schon eine Mobilitätseinschränkung/Lockdown um mich erfolgreich vom Handel auszuschließen (bzw. bliebe dann nur noch die örtliche Sparkasse - solange die Filiale noch existiert).


    Hoffnung ist wichtig und letztlich gibt es aktuell wenig bis keine Alternativen zu Edelmetallen mehr. Aber man sollte auch der Realität ins Auge blicken, dass der private Edelmetallhandel alles andere als eine sichere Sache für die Zukunft ist.
    Vergraben und auf später hoffen hilft auch nur wenn man das später noch erlebt..

    Ich denke nicht dass das so schnell weg geht.. Das sind schließlich ganze Paletten mit Dosen und Gläsern.


    Heute Mittag war nicht viel los und die Paletten stehen wohl schon paar Tage. Hab mit einem der Verkäufer gesprochen und er hat bedenken zum Abverkauf geäußert, da am 30.07. alles weg sein muss und aktuell noch Lieferungen aus anderen Märkten kommen.
    Die Menschen hatten 2-4 Dosen im Wagen - wollen wohl nicht als Natsiprepper auffallen [smilie_happy]


    Wenn du ohnehin in die Gegend kommst und das Zeug magst, dürfte sich ein Abstecher wahrscheinlich nächste Woche noch lohnen.


    NACHTRAG:
    Schau mal ob du nicht online bestellen bzw. reservieren kannst?

    Für die Foristen aus dem Raum Bamberg !!

    Der Real-Supermarkt im Hallstadter Gewerbegebiet bereinigt nach dem Verkauf sein Sortiment an ehemaligen Real-Hausmarken (TIP, etc.). Aktuell stehen dort die Konserven und anderes palettenweise in den Gängen.
    Wir alles zum Sonderpreis, geschätzt -50%, abgegeben.


    Wenn jemand was davon möchte und es nicht zu weit hat vielleicht eine interessante Sparmöglichkeit.
    Vor einer halben Stunde war der Käuferansturm sehr überschaubar - nix los..

    Zum Heizen eigenen sich auch normale Petroleum/Kerosin-Lampen sehr gut (Feuerhand und Co.). Falls das Licht dabei stört, die Lampe einfach mit einem Metallring (Konservendose ohne Deckel und Boden) abschatten.


    Zum Kochen gibt's unzählige Möglichkeiten, die sich nach den Anforderungen und Möglichkeiten, bzw. dem Konzept des Anwenders richten. Die Bucht oft eine Quelle für ältere Öfen/Kocher, wobei man auf den meisten Öfen auch kochen kann. Dabei nicht vergessen dass so ein Ofen auch Dochte benötigt!
    Die Geräte, die mit Druck arbeiten benötigen für die Nutzung einiges an Wartung/Reinigung. Hier sollte man ausgiebig testen, was wie funktioniert, denn vieles ist Erfahrungssache.


    Ein generelles Problem stellt die Brennstoffversorgung dar, denn was man im Ernstfall hat ist unklar.


    Eine universelle und recht einfach zu bedienende Kochstelle ist der SOTO Stormbreaker Multifuel Kocher, der mit fast jedem flüssigen Brennstoff klar kommt und auch mit Gas betrieben werden kann. Beim Gas ist mit etwas Basteln auch der Gebrauch von anderen Gasflaschen möglich (Natürlich auf eigene Gefahr!).
    Zum Heizen ist der Soto nicht wirklich geeignet, da die Brenndauer nur bei etwa 1 Stunde liegt und Der Druck auch alle 10 Minuten nachpumpt werden muss.


    Aber nicht dass sich jetzt jeder so ein Soto-Gerätchen holt...
    Entscheidend ist das persönliche Konzept! - Für jedes Konzept ist ein anderes Gerät optimal und was beim Einen super geht, kann an derer Stelle nutzlos sein..
    Bei der Indoor-Benutzung den Soto auf ein Backblech stellen und den Feuerlöscher nicht vergessen. Frauen lieben übrigens Schaumlöscher :thumbup: .. Spätestens nach der ersten Reinigung nach dem Pulverlöschereinsatz.

    Aber was ist die Alternative? Wenn es keinen Strom mehr gibt. Wie soll man am Anfang überleben, wenn man nichts verbrennen kann/sollte?

    Es gibt viele Möglichkeiten um Wärme zum Kochen und/oder heizen zu erzeugen, die unauffällig und ohne Rauchentwicklung sind. Benzin, Kerosin, Gas, usw. alleine bei den Brennstoffen gibt es viele Möglichkeiten. Bei der Zubereitung, insbesondere für Reis, Couscous, Nudeln, Kartoffeln, Eintöpfe,... leistet z.B. eine Kochbox sehr wertvolle Dienste.


    Wenn man auf Holz, Papier, etc. angewiesen ist, weil man nichts anderes hat, muss man eben für geeignete Ablenkung sorgen. Aber mMn ist Holz immer die letzte Wahl und nur für den absoluten Notfall, wenn alles andere scheitert oder es egal ist.


    Bei ALLEM! was man tut, ist immer Unauffälligkeit und Schwimmen in der Masse die oberste Prämisse. Hier ist die Empfehlung von @Dark-End mit der Feuertonne ein praktikabler Ansatz - Während im Haus das Essen gekocht wird..
    Insbesondere beim Essen zubereiten sollte man such die Gerüche und deren Reichweite nicht unterschätzen.
    Und natürlich sollte man an der gemeinschaftlichen Feuertonne auf ein angepasstes Äußeres achten, denn wenn man "anders" ist/spricht - z.B. alle Gewicht verlieren, während man selbst zunimmt - ist das Ganze auch schnell durchschaut.

    Bekannter von mir preppert gerade Vodka im großen Stil...
    Ewig lange haltbar, inflationsgeschützt und gut eintauschbar

    Kennen wir uns? [smilie_happy]


    Ist aber nicht als Inflationsschutz oder Tauschware gedacht und die Haltbarkeit ist auch nicht so lange bei uns.
    Nachdem der Nachschub an gutem Zeug immer schwieriger wird, muss man eben schauen wo man bleibt...


    Also kein preppen sondern eher Umlagerung :thumbup:

    Da musst Du zwischen Stadt und Land unterscheiden

    Das ist selbstverständlich, wobei "das Land" in DE auch meist eher Vorstadtcharakter hat.
    Echtes Land ist rar und auch nicht so sehr weitläufig, wenn der Mob aus den Städten erst mal loszieht.
    Wie lange der Vorteil dann auf dem Land bleibt ist für mich fraglich.


    Alles was dann nach "es gibt was zu holen" aussieht wir den Mob wie faules Obst die Fliegen anziehen.
    Deshalb macht aus meiner Sicht nur Sinn, was nach außen nicht groß auffällt und idealerweise noch mobil ist.


    Unsere Holzöfen werden jedenfalls schnell erlöschen, wenn es nach Versorgungsausfall riecht.
    Diese sind ebenso wenig Teil des Konzepts wie Kühl-/Gefriertechnik im Sommer

    Hab ich zwar schon mal schreiben..


    Eine Holzofen braucht Holz, was in jedem Fall bei Lagerung und Betrieb auffällt und zudem Lärm etc. bei der Beschaffung verursacht
    Wenn der Ofen dann brennt ist er, bzw. dessen Rauchsäule, die offizielle Einladung für die Wärmesuchenden!


    Keine Ahnung warum jetzt jeder auf Holzöfen setzt, denn die schaffen mehr Probleme als dass sie nutzen.
    Letztlich werden von dieser Entwicklung nur die Preise getrieben und am Ende sitzen die Leute dann vor dem Ofen und bekommen kein Holz.

    @hw2504


    Bis 30.06. wurden auf jede kWh 4,7Ct EEG-Umlage aufgeschlagen um damit die alternativen Energien zu fördern.
    Den genauen Betrag siehst du in deiner Jahresrechnung.


    Deine Jahresrechnung wird aber sicher nicht 1.7. bis 30.6. des Folgejahres erstellt, sondern vielleicht 20.3. bis 19.3.des Folgejahres. Um nun eine Abrechnung zum Stichtag 1.7. zu machen, benötigen die Versorger den Zählerstand vom 1.7. oder sie müssen diesen schätzen.
    Also alles was vor dem 30.6 bezogen worden sein könnte mit EEG-Umlage und alles ab 1.7. ohne Umlage.


    Dass eine Schätzung wohl ehr nicht zu Gunsten der Verbraucher ausfällt, dürfte recht wahrscheinlich sein.
    Wenn du den Strom über Bayernwerk beziehst und dort anrufst, bekommst du eine netten Text mitgeteilt. Vielleicht nicht 100% wörtlich, aber in meinen Worten: "Sie müssen keinen Zählerstand zum 1.7. abgeben, wir schätzen gerne ihren Bedarf auf Basis der Vorjahre.."
    Dass der Versorger bei jährlicher Ablesung gar keine detaillierten Verbräuche kennt, bekommt ja nur die Jahreswerte, bleibt viel Interpretationsspielraum für Schätzungen.


    Wie groß die Differenz zwischen der Schätzung und den tatsächlichen Werten sein kann, musst du selbst überschlagen. Aber je saisonaler dein Stromverbrauch desto größer die Abweichung.


    Nachtrag:
    Mein Nachbar gerade da war. Er heizt zwei Räume mit Elektroheizung (Marmorplatten an der Wand). Abrechnung jährlich im April. Da er nur im Winter heizt und die Heizung einen wesentlichen Teil der Stromrechnung ausmacht, kommt er auf eine Differenz von bis zu 341,22€, zwischen heutiger Ablesung und der Verteilung des Verbrauchs auf 12 Monate.

    Ich wusste jetzt nicht wohin damit..


    Vergesst nicht euren (Wunsch-) Zählerstand :thumbup: heute abzulesen und eurem Strom-Versorger zu melden.
    Ab heute entfällt die EEG-Umlage (4,7 Ct/kWh), die dann in der nächsten Jahresabrechnung abgezogen wird.
    Kommt keine Verbrauchsmeldung vom 1.7. wird der Verbrauch einfach geschätzt..

    @Dark-End wen interessiert denn Fratzenbuch?
    Für mich ist das die zweitgrößte Ansammlung von Müll im Netz und selbst die Zensur hat es nicht besser gemacht :wall:


    Platz 1 gehört aber immer noch diversen Prepper- und Survivalforen, wo ich immer gerne mitlese, wenn sie sich mit ihren Anschaffungen und Vorratslagern prahlen. Die Recherche der räumlichen Lage bzw. Wohnorte ist meist in kurzer Zeit erledigt (steht häufig schon in der Vorstellung oder in den Unterkategorien zu Treffen) und vielleicht ist es zukünftig nützlich zu wissen, wo was lagert.


    Als ich bzw. wir damals begonnen haben unseren eigenen Weg zu beschreiten wurden wir auch belächelt, später angefeindet und die letzten Jahre ins Lager der Spinner und Verschwörungstheoretiker geschoben. Somit haben wir die das Ende der Fahnenstange so langsam erreicht und in einigen Monaten könnte ich mir gut vorstellen, dass vielen das Lachen vergehen wird.
    Spätestens wenn die Vorrats- und Kochbuch-APP offline :hae:
    ...und s obwohl die wirkliche Krise dann noch gar nicht beginnt..

    Da sitzen Menschen in der Regierung, denen Du nicht mal die Katzenfütterung anvertrauen würdest!!

    Mit Katzenfütterung legst du die Latte aber auch sehr hoch.


    Eine Katze zufrieden zustellen ist wie ein Diva zu beglücken. Wenn mal eine Fliege dran, fressen eher die Hühner das Katzenfutter als dass sich die Dame dazu herab lässt - Dafür gibt's dann Gejammer vom Feinsten [smilie_happy]

    das problem ist leider das "die spiele" nicht unterscheiden, wer verantwortlich ist und wer nicht.man kann nur beten das diese regierung den sommer nicht überlebt und eine nachfolgende ns2 sofort in betrieb nimmt und die akw wieder in betrieb nimmt.

    Das ist mir durchaus bewusst, aber andererseits wäre eine "gerade noch die Kurve bekommen" auch keine gute Lösung. Es brauch aktuell ein reinigendes Feuer, damit der gesamte Polit- und Konzernrotz ein Stück weit zurückgeworfen wird.
    Natürlich werden sie nicht verschwinden, aber zumindest könnte es eine kleine Chance auf eine bessere Welt eröffnen.