Ich weiß nicht, wer es hier schon mal erwähnt hat, aber Besitz und Vermögen werden zumindest in der direkten Krisenzeit uninteressant sein und danach??
Von daher mach ich mir diesbezüglich keine großen Sorgen, meine Sorgen liegen bei anderen Dingen, die derzeit noch nicht sicher absehbar sind und auf die ich mich nicht einstellen kann.
Die jetzige Situation wurde schon vor langer Zeit geplant und angestoßen. Und wer heute auf Zufall und Glück baut, bereitet sich allenfalls darauf vor es nicht über die Zeit zu schaffen!
"Lebensmittelvorrat von 2 Jahren"
An diesem Thema waren wir auch schon mal dran und haben es verworfen. Zum Einen ist ein Vorrat von 2 Jahren eine größere logistische Herausforderung - Nährstofferhaltung ist da schon eher schwierig bei normalen Lebensmitteln und NRG & Co. gehen nach paar Monaten sehr zu Lasten den Verdauungssystems. Außerdem stellt sich die Frage "was danach?", denn nach der Krise werden die Supermärkte ja nicht einfach wieder aufmachen.
Ob dann Ackerbau/Viehhaltung möglich sein wird ist ebenso wenig gesichert, wie ob der Flecken Land dann überhaupt noch bewohnbar ist. Mit jahrealtem Saatgut wird man jedenfalls keine großes Glück haben...
Wir werden solange es geht hier bleiben und danach direkt oder in Stufen auf eine flexible Lösung umsteigen. Damit hat sich ein großer Lebensmittelvorrat erledigt, weil er nicht transportabel wäre.
Konkret haben wir für etwa 2-3 Monate Vorrat plus die laufende Produktion und als Reserve Notnahrung, die aber wirklich nur im Notfall angetastet wird.
Nachdem jede persönliche Situation anders ist, muss(te) auch jeder seinen Weg finden und seine Gruppe aufbauen. Dass so nach über 20 Jahren einiges entstanden ist versteht sich sicher von selbst. Und als dynamisches System kommt permanent neues dazu und unnütz gewordenes wird aufgegeben..
Ich wünsch allen, dass sie einigermaßen unbeschadet über die Zeit kommen