Ok... war das falsche Forum ![smilie_blume [smilie_blume]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_blume1.gif)
Die 3er Regel ist eine der ältesten und universellsten Planungshilfen, welche ursprünglich auf dem Bereich von Siedlern und Expeditionen stammt.
Natürlich müssen die Zeiträume auf die jeweilige Person und die Umgebung in der sie sich befindet gesehen werden. Beim ersten Punkt "Atemluft" ist dies noch relativ einfach und für jeden einleuchtend. Auch wenn Sportler weitaus länger ohne Atemluft auskommen, geschieht dies in einer kontrollierten und von äußerem Stress weitgehend freien Umgebung. Die Selbe Leistung im Angesichts eine Katastrophe oder sogar des eigenen Todes zu erbringen ist etwas vollkommen anderes.
Beim Schutz spielt die Umgebung eine wesentliche Rolle und jeder wird 3 Stunden auf seinem Sofa schon oft überlebt haben. Aber wie sieht es im Freien aus - bei einem Sturm oder in Eiseskälte? Oder in freier Natur bzw. bei Unfällen/Katastrophen/Aufständen/Krieg?
Ohne Wasser und Nahrung, bezieht sich auf wirklich keine Nahrung, also auch keine Gemüsebrühe.. Katastrophenhelfer kennen diese Zeiträume beispielsweise aus Erdbebengebieten. Auch wenn es sicher Menschen gibt die paar Tage länger durchhalten, werden nach dieser Zeit sehr wahrscheinlich nicht mehr in der Lage sein sich selbst zu helfen.
Aber wie jede Regel ist auch die 3er Regel nur als Anhaltspunkt zu verstehen - Sie definiert die Wertigkeit der Bedürfnisse, ebenso wie mögliche Überbrückungsdauer!
Dabei muss man jedoch beachten, dass es die Extremsituation normalerweise nicht als Einzelereignis gibt und dass Stress und Angst die Zeiträume massiv verkürzen. Was heute kein Problem ist, hat dann schnell eine tödlichen Ausgang.
Auch in eine aktuell möglichen Szenario "Versorgungs- und Energieausfall/Blackout" können Atemluft und Schutz schnell bedroht sein. Was geschieht z.B. mit Industrieanlagen wenn plötzlich der Strom ausfällt? Und wie reagieren gewisse Teile der Bevölkerung?
Die Folgen könnten Versuchung von Luft und Oberflächenwasser durch Niederschläge, Explosionen und Freisetzung von gefährlichen Substanzen, Marodierende Gruppen und ansteigen der Kriminalität, Ausfall der Grundwasserabsenkung, usw. sein... Diese Auflistung liese sich noch lange fortsetzen!
So werden sicher mehr Menschen an schlechtem Wasser sterben, als verdursten.
Die 3er Regel definiert die Punkte an denen es kritisch werden kann, ab wann man wahrscheinlich nicht mehr in der Lage sich selbst zu helfen.