Beiträge von DarkMatter

    Ich denke nicht dass das so schnell weg geht.. Das sind schließlich ganze Paletten mit Dosen und Gläsern.


    Heute Mittag war nicht viel los und die Paletten stehen wohl schon paar Tage. Hab mit einem der Verkäufer gesprochen und er hat bedenken zum Abverkauf geäußert, da am 30.07. alles weg sein muss und aktuell noch Lieferungen aus anderen Märkten kommen.
    Die Menschen hatten 2-4 Dosen im Wagen - wollen wohl nicht als Natsiprepper auffallen [smilie_happy]


    Wenn du ohnehin in die Gegend kommst und das Zeug magst, dürfte sich ein Abstecher wahrscheinlich nächste Woche noch lohnen.


    NACHTRAG:
    Schau mal ob du nicht online bestellen bzw. reservieren kannst?

    Für die Foristen aus dem Raum Bamberg !!

    Der Real-Supermarkt im Hallstadter Gewerbegebiet bereinigt nach dem Verkauf sein Sortiment an ehemaligen Real-Hausmarken (TIP, etc.). Aktuell stehen dort die Konserven und anderes palettenweise in den Gängen.
    Wir alles zum Sonderpreis, geschätzt -50%, abgegeben.


    Wenn jemand was davon möchte und es nicht zu weit hat vielleicht eine interessante Sparmöglichkeit.
    Vor einer halben Stunde war der Käuferansturm sehr überschaubar - nix los..

    Zum Heizen eigenen sich auch normale Petroleum/Kerosin-Lampen sehr gut (Feuerhand und Co.). Falls das Licht dabei stört, die Lampe einfach mit einem Metallring (Konservendose ohne Deckel und Boden) abschatten.


    Zum Kochen gibt's unzählige Möglichkeiten, die sich nach den Anforderungen und Möglichkeiten, bzw. dem Konzept des Anwenders richten. Die Bucht oft eine Quelle für ältere Öfen/Kocher, wobei man auf den meisten Öfen auch kochen kann. Dabei nicht vergessen dass so ein Ofen auch Dochte benötigt!
    Die Geräte, die mit Druck arbeiten benötigen für die Nutzung einiges an Wartung/Reinigung. Hier sollte man ausgiebig testen, was wie funktioniert, denn vieles ist Erfahrungssache.


    Ein generelles Problem stellt die Brennstoffversorgung dar, denn was man im Ernstfall hat ist unklar.


    Eine universelle und recht einfach zu bedienende Kochstelle ist der SOTO Stormbreaker Multifuel Kocher, der mit fast jedem flüssigen Brennstoff klar kommt und auch mit Gas betrieben werden kann. Beim Gas ist mit etwas Basteln auch der Gebrauch von anderen Gasflaschen möglich (Natürlich auf eigene Gefahr!).
    Zum Heizen ist der Soto nicht wirklich geeignet, da die Brenndauer nur bei etwa 1 Stunde liegt und Der Druck auch alle 10 Minuten nachpumpt werden muss.


    Aber nicht dass sich jetzt jeder so ein Soto-Gerätchen holt...
    Entscheidend ist das persönliche Konzept! - Für jedes Konzept ist ein anderes Gerät optimal und was beim Einen super geht, kann an derer Stelle nutzlos sein..
    Bei der Indoor-Benutzung den Soto auf ein Backblech stellen und den Feuerlöscher nicht vergessen. Frauen lieben übrigens Schaumlöscher :thumbsup: .. Spätestens nach der ersten Reinigung nach dem Pulverlöschereinsatz.

    Aber was ist die Alternative? Wenn es keinen Strom mehr gibt. Wie soll man am Anfang überleben, wenn man nichts verbrennen kann/sollte?

    Es gibt viele Möglichkeiten um Wärme zum Kochen und/oder heizen zu erzeugen, die unauffällig und ohne Rauchentwicklung sind. Benzin, Kerosin, Gas, usw. alleine bei den Brennstoffen gibt es viele Möglichkeiten. Bei der Zubereitung, insbesondere für Reis, Couscous, Nudeln, Kartoffeln, Eintöpfe,... leistet z.B. eine Kochbox sehr wertvolle Dienste.


    Wenn man auf Holz, Papier, etc. angewiesen ist, weil man nichts anderes hat, muss man eben für geeignete Ablenkung sorgen. Aber mMn ist Holz immer die letzte Wahl und nur für den absoluten Notfall, wenn alles andere scheitert oder es egal ist.


    Bei ALLEM! was man tut, ist immer Unauffälligkeit und Schwimmen in der Masse die oberste Prämisse. Hier ist die Empfehlung von @Dark-End mit der Feuertonne ein praktikabler Ansatz - Während im Haus das Essen gekocht wird..
    Insbesondere beim Essen zubereiten sollte man such die Gerüche und deren Reichweite nicht unterschätzen.
    Und natürlich sollte man an der gemeinschaftlichen Feuertonne auf ein angepasstes Äußeres achten, denn wenn man "anders" ist/spricht - z.B. alle Gewicht verlieren, während man selbst zunimmt - ist das Ganze auch schnell durchschaut.

    Bekannter von mir preppert gerade Vodka im großen Stil...
    Ewig lange haltbar, inflationsgeschützt und gut eintauschbar

    Kennen wir uns? [smilie_happy]


    Ist aber nicht als Inflationsschutz oder Tauschware gedacht und die Haltbarkeit ist auch nicht so lange bei uns.
    Nachdem der Nachschub an gutem Zeug immer schwieriger wird, muss man eben schauen wo man bleibt...


    Also kein preppen sondern eher Umlagerung :thumbup:

    Da musst Du zwischen Stadt und Land unterscheiden

    Das ist selbstverständlich, wobei "das Land" in DE auch meist eher Vorstadtcharakter hat.
    Echtes Land ist rar und auch nicht so sehr weitläufig, wenn der Mob aus den Städten erst mal loszieht.
    Wie lange der Vorteil dann auf dem Land bleibt ist für mich fraglich.


    Alles was dann nach "es gibt was zu holen" aussieht wir den Mob wie faules Obst die Fliegen anziehen.
    Deshalb macht aus meiner Sicht nur Sinn, was nach außen nicht groß auffällt und idealerweise noch mobil ist.


    Unsere Holzöfen werden jedenfalls schnell erlöschen, wenn es nach Versorgungsausfall riecht.
    Diese sind ebenso wenig Teil des Konzepts wie Kühl-/Gefriertechnik im Sommer

    Hab ich zwar schon mal schreiben..


    Eine Holzofen braucht Holz, was in jedem Fall bei Lagerung und Betrieb auffällt und zudem Lärm etc. bei der Beschaffung verursacht
    Wenn der Ofen dann brennt ist er, bzw. dessen Rauchsäule, die offizielle Einladung für die Wärmesuchenden!


    Keine Ahnung warum jetzt jeder auf Holzöfen setzt, denn die schaffen mehr Probleme als dass sie nutzen.
    Letztlich werden von dieser Entwicklung nur die Preise getrieben und am Ende sitzen die Leute dann vor dem Ofen und bekommen kein Holz.

    @hw2504


    Bis 30.06. wurden auf jede kWh 4,7Ct EEG-Umlage aufgeschlagen um damit die alternativen Energien zu fördern.
    Den genauen Betrag siehst du in deiner Jahresrechnung.


    Deine Jahresrechnung wird aber sicher nicht 1.7. bis 30.6. des Folgejahres erstellt, sondern vielleicht 20.3. bis 19.3.des Folgejahres. Um nun eine Abrechnung zum Stichtag 1.7. zu machen, benötigen die Versorger den Zählerstand vom 1.7. oder sie müssen diesen schätzen.
    Also alles was vor dem 30.6 bezogen worden sein könnte mit EEG-Umlage und alles ab 1.7. ohne Umlage.


    Dass eine Schätzung wohl ehr nicht zu Gunsten der Verbraucher ausfällt, dürfte recht wahrscheinlich sein.
    Wenn du den Strom über Bayernwerk beziehst und dort anrufst, bekommst du eine netten Text mitgeteilt. Vielleicht nicht 100% wörtlich, aber in meinen Worten: "Sie müssen keinen Zählerstand zum 1.7. abgeben, wir schätzen gerne ihren Bedarf auf Basis der Vorjahre.."
    Dass der Versorger bei jährlicher Ablesung gar keine detaillierten Verbräuche kennt, bekommt ja nur die Jahreswerte, bleibt viel Interpretationsspielraum für Schätzungen.


    Wie groß die Differenz zwischen der Schätzung und den tatsächlichen Werten sein kann, musst du selbst überschlagen. Aber je saisonaler dein Stromverbrauch desto größer die Abweichung.


    Nachtrag:
    Mein Nachbar gerade da war. Er heizt zwei Räume mit Elektroheizung (Marmorplatten an der Wand). Abrechnung jährlich im April. Da er nur im Winter heizt und die Heizung einen wesentlichen Teil der Stromrechnung ausmacht, kommt er auf eine Differenz von bis zu 341,22€, zwischen heutiger Ablesung und der Verteilung des Verbrauchs auf 12 Monate.

    Ich wusste jetzt nicht wohin damit..


    Vergesst nicht euren (Wunsch-) Zählerstand :thumbsup: heute abzulesen und eurem Strom-Versorger zu melden.
    Ab heute entfällt die EEG-Umlage (4,7 Ct/kWh), die dann in der nächsten Jahresabrechnung abgezogen wird.
    Kommt keine Verbrauchsmeldung vom 1.7. wird der Verbrauch einfach geschätzt..

    @Dark-End wen interessiert denn Fratzenbuch?
    Für mich ist das die zweitgrößte Ansammlung von Müll im Netz und selbst die Zensur hat es nicht besser gemacht :wall:


    Platz 1 gehört aber immer noch diversen Prepper- und Survivalforen, wo ich immer gerne mitlese, wenn sie sich mit ihren Anschaffungen und Vorratslagern prahlen. Die Recherche der räumlichen Lage bzw. Wohnorte ist meist in kurzer Zeit erledigt (steht häufig schon in der Vorstellung oder in den Unterkategorien zu Treffen) und vielleicht ist es zukünftig nützlich zu wissen, wo was lagert.


    Als ich bzw. wir damals begonnen haben unseren eigenen Weg zu beschreiten wurden wir auch belächelt, später angefeindet und die letzten Jahre ins Lager der Spinner und Verschwörungstheoretiker geschoben. Somit haben wir die das Ende der Fahnenstange so langsam erreicht und in einigen Monaten könnte ich mir gut vorstellen, dass vielen das Lachen vergehen wird.
    Spätestens wenn die Vorrats- und Kochbuch-APP offline :hae:
    ...und s obwohl die wirkliche Krise dann noch gar nicht beginnt..

    Da sitzen Menschen in der Regierung, denen Du nicht mal die Katzenfütterung anvertrauen würdest!!

    Mit Katzenfütterung legst du die Latte aber auch sehr hoch.


    Eine Katze zufrieden zustellen ist wie ein Diva zu beglücken. Wenn mal eine Fliege dran, fressen eher die Hühner das Katzenfutter als dass sich die Dame dazu herab lässt - Dafür gibt's dann Gejammer vom Feinsten [smilie_happy]

    das problem ist leider das "die spiele" nicht unterscheiden, wer verantwortlich ist und wer nicht.man kann nur beten das diese regierung den sommer nicht überlebt und eine nachfolgende ns2 sofort in betrieb nimmt und die akw wieder in betrieb nimmt.

    Das ist mir durchaus bewusst, aber andererseits wäre eine "gerade noch die Kurve bekommen" auch keine gute Lösung. Es brauch aktuell ein reinigendes Feuer, damit der gesamte Polit- und Konzernrotz ein Stück weit zurückgeworfen wird.
    Natürlich werden sie nicht verschwinden, aber zumindest könnte es eine kleine Chance auf eine bessere Welt eröffnen.

    Kochen, Braten, (Auf-)Backen [Topfbackofen] ist alles möglich... natürlich keine Gourmetküche mit mehrern Kochflächen gleichzeitig oder irgendwelchen speziell zu behandelnden Zutaten, sondern voll Outdoor spartanisch, einfach, praktisch.

    Das liegt aber eher an dir bzw. deiner Bereitschaft und weniger an den Möglichkeiten..


    Der Ofen, Herd oder die Feuerstelle bringen nur die Wärme, alles andere ist wie in der Gourmetküche auch möglich. Als wir uns um 2005 von dem technischen Firlefanz verabschiedet haben, wurde es auch erstmal etwas satanischer, aber mittlerweile werden auch richtige Menüs zaubert :thumbup:


    Bei uns kam der Wendepunkt als sich die Gruppe etablierte. Nur mit der Familie ist es nicht immer leicht den inneren Schweinehund zu überwinden, aber in der Gruppe ist immer jemand der eine Idee hat und die andern mitzieht.
    Das Ganze alles ohne eine Notwendigkeit, sondern einfach aus Geselligkeit und Verbundenheit entstanden.
    Wenn ich heute zurück blicke, sehe ich nichts was ich vermisse, wobei in unsere Küche auch keine 4 (oder mehr) Personen hätten arbeiten können.

    hatte ich ja schon des öfteren erwähnt, laut weltenwendenforum und seinen "experten", ist das zu 100% stuss...

    Nein, so einfach ist das nun auch wieder nicht und auch kein 100%iger Stuss.


    Man muss einfach die Person Irlmaier, seinen Lebensweg und auch die Zeit in der er lebte sehen. Dazu dann noch, dass er selbst fast nichts zu Papier gebracht hat und sich der überwiegende Teil der überlieferten Schauungen auf die Notizen von Zeitzeugen und der späteren Fixierung mündlicher Überlieferungen beziehen.
    Die Beschreibung von Dingen/Sachverhalten aus der Zukunft erfolgt immer als Vergleich zu den Dingen aus der Vergangenheit und aus dem einen Leben des Erzählers und! Schreibers.


    Kurz gesagt:
    Die Schauungen hatten mMn wahrscheinlich eine realen Kern, zumindest waren es Irlmaiers Träume. Aber bei der heutigen Betrachtung muss man einfach die obige Problematik sehen und kann sich auch nur auf einzelne Aussagefragmente beziehen.
    Das Ergebnis bleibt für sich immer ein etwas unklares Bild, aber in der Kombination mit anderen Sehern kommt dann doch etwas Kontrast dazu. Dennoch bleibt es immer nur eine Orientierung/Richtschnur für die Zukunft, aber ist eben keine Vorhersage.



    Meine Meinung zu dem "verderbenden Gläsern/Konserven":
    Wenn man sich ein vakuumiertes Konservenglas betrachtet, so wird beim Öffnen Luft ins Innere gesaugt. Und damit auch alles was sich an Verschmutzung in der Deckelfalz befindet. Eine Konservendose steht unter keinem oder zumindest geringeren Unterdruck und durch das Anstechen durch den Dosenöffner ist die Verunreinigung über das Loch auch wesentlich geringer. Außerdem kann man eine Dose vor dem Öffnen leicht reinigen, was bei einem Glas mit Falzdeckel nicht gelingt.
    In einigen Schauungen wird berichtet, dass die Menschen nach dem Verzehr starben. Damit muss der Inhalt unmittelbar nach dem Öffnen augenscheinlich genießbar gewesen sein. Egal, ob es sich nun um Keime oder radioaktive Kontamination handelt.
    Mich hat die Erzählung zum Nachdenken angeregt und dazu geführt, dass ich mit mit der Problematik befasst habe und heute nur noch Flachrandgläser verwende...


    Dies ist denke ich das was man aus den Schauungen beziehen sollte, also Hinweise die zum eigenen Nachdenken anregen, aber sicher keine detaillierte Zukunftsvorhersage.

    @Salorius II das ist im Gartenbau hier seit Jahrzehnten der Standard..
    Diese Techniken, insbesondere Ebbe-Flut-Tische waren bereits vor 30 Jahren sehr weit verbreitet. Mittlerweile findet man diese klassische Technik noch im Zierpflanzenbereich, während Nutzpflanzen wie Salat, etc. heute vorrangig die Nährstoff-Träger zum Einsatz kommen. Das ist ein seitlich schräg gestelltes Kunststoffgewebe über das permanent eine Wasser-Nährstoff-Pflanzenschutzlösung läuft. Durch die Schrägstellung ergeben sich auch einige andere Vorteile hinsichtlich Licht, Übersichtlichkeit und für die Automatisierung.
    Die Anzucht/Ernte erfolgt selbst bei der kleinen Gärtnerei hier im Ort, bereits mit einem Ernteroboter der die fertigen Salatköpfe erkennt, täglich erntet und gleich in die Marktkisten legt. Lediglich das Stecken der Pflänzchen geht noch von Hand,


    Draußen hängt das große BIO-Schild und im Treibhaus stabeln sich die Gebinde mit entsprechenden Warnzeichen drauf. Einmal die Woche kommt dann der CO2-Lieferant und tauscht die Flaschengebinde für die Treibhausbegasung.
    Vorletztes Jahr hat er ein neues Treibhaus für den Salat für die Regionalecke der lokalen Supermärkte gebaut, Darin wächst der Salat, aber auch anderes, auf 4-8 Etagen unter künstlicher Beleuchtung.


    Alles natürlich BIO und hochwertig und so... dass wir in der Bude nichts kaufen, versteht sich sicher von selbst. <X



    PS: so schön und naturnah wie auf deinem Foto sieht das in Praxis aber nicht aus..

    Ich beschäftige mich gerade mit Arlois Irlmaier. Da eben oft die Aussage fällt, das diese Form der Verpackung notwendig ist.

    Wir haben uns hier schon so oft mit dieser Aussage beschäftigt und keine belastbare Erklärung dafür gefunden. Denn der beschrieben Vorgang bleibt so schon in der Theorie nicht nachvollziehbar.
    Selbst radioaktive Strahlung scheidet aus, da das Glas für langwellige Strahlen schon schwer durchdringbar ist und kurzwellig in der notwendigen Intensität, menschliches Gewebe irreparabel zerstören würden.


    Selbst in den einschlägigen Foren gehen Viele von einem Aufzeichnungsfehler aus - ist ja nicht der einzige Kritikpunkt an den Irlmaier-Aufzeichnungen.


    Denkbar wäre jedoch ein historischer Zusammenhang, also was und wie Wasser und Lebensmittel zu Irlmaiers Zeit in die Flaschen/Gläser kam..
    Denn vorbelastetes Wasser kippt bei höheren Temperaturen sehr schnell um und wird ungenießbar, ebenso wie Lebensmittel. Da er auch von verdorrter Vegetation und Hitze spricht wäre hier ein Zusammenhang zumindest vorstellbar. Außerdem spricht er explizit von Lebensmitteln und Wasser, aber nicht vom im Bayern allgegenwärtigen Bier!
    Ein geringer Alkoholgehalt wirkt sich erwiesener Maßen sehr positiv auf die Haltbarkeit bei Erwärmung aus.


    Aus meiner Sicht ist eine Verschmutzung/Kontamination von Lebensmitteln und Wasser eher beim Öffnen der Gefäße und Verzehr ein Thema. Aber was soll schon in ein dicht verpacktes/vakuumiertes Gut kommen?

    So ein "Strohhalm-Wasserfilter" nimmt nicht viel Platz weg, wiegt nichts und daher kein Argument, ihn nicht eh immer dabei zu haben.

    Dagegen spricht, dass die Teile von Sawyer, ebenso wie die ähnlichen von Katadyn nur bei sehr sauberem Wasser und auch nur über kurze Zeit zu gebrauchen sind.
    Denn Schmutz der in Filter verbleibt kann nicht mehr entfernt werden und im nassen Zustand sind die Filter schnell wahre Keimschleudern. Die Idee mit der Rückspülung ist auch nur halbherzig, denn dafür bracht man schließlich sauberes Wasser!
    Weiterhin ist die Filterwirkung nicht zu umfangreich wie dies dargestellt wird und beispielsweise chem. Verunreinigungen gehen problemlos durch den Filter.


    Für den Trekking-Trip in die Berge sind die Filter gut zu gebrauchen, aber was wird im Krisenfall im Oberflächenwasser im deutschen Flachland sein?
    Wenn Industrieanlagen und Lager lecken und Kläranlagen außer Betrieb sind..


    Probiert einen 30€ Sawyer einfach an eurer Regentonne oder einer Pfütze. Dauer nicht lange, bis der Durchsatz merklich zurück geht. Dann lasst ihn eine Woche liegen und zersägt ihn.. <X

    Prepping ist in erster Linie ein Geschäft mit der Angst und viel Marketing, aber mehr auch nicht!
    Ich denke dessen muss man sich klar sein, ebenso wie dass viele Gadgets und Bücher nutzlos sind.


    Falls es zu einer Notsituation kommt ist es immer besser so lange es geht, am gewohnten Ort zu bleiben. Wenn man Haus oder Wohnung verlassen muss, sollte dies auch nicht zu weit sein und möglichst in der Nähe bleiben.
    Eine weiterer Weggang und verlassen der gewohnten Umgebung (Flucht) ist immer das letzte Mittel und nur empfehlenswert, wenn es am Wohnort wirklich nicht mehr geht und eine Flucht die bessere Alternative bietet. Wohl gemerkt die Flucht und nicht das eventuelle Ankommen anderswo!


    Das "am Ort bleiben" und eine "Flucht" sind zwei völlig unterschiedliche Szenarien und deshalb gelten hierfür auch vollkommen unterschiedliche Anforderungen.


    Überlegt euch was ihr in eurer Umgebung habt:
    Egal wo der Wohnort ist, habt ihr eine gute Ortskenntnis, Familie/Freunde/Bekannte. Ihr kennt euch dort aus, sprecht die Sprache/Kultur und seit unauffällig. Zudem bieten Haus/Wohnung eine große Fläche für alles was das Leben erleichtert - vor allen ein Dach über dem Kopf.
    Ihr wisst, wo ihr in der Nähe Essen und Trinken finden könnt, wo etwas angebaut wird und auch wo Gefahren lauern. Vielleicht habt ihr selbst einen Garten oder eines Schrebergarten etwas abseits, aus dem ihr einen Teil der Versorgung erhalten könnt?


    Das alles geht euch im Fall einer Flucht verloren und euer Leben wird auf einen 25 Liter/10kg Rucksack begrenzt. Ob angelegte Depots oder die Unterkunft am Zeil noch existieren ist auch nicht sicher.
    Ihr bewegt euch dann aber in jedem fall durch unbekanntes Terrain, wo ihr euch nicht auskennt und den "Elementen" ungeschützt ausgesetzt seid. Dies wird mit Kindern oder Alten nicht lange gut gehen..
    Und für alle die es immer noch nicht verstehen, schaut euch einfach mal die Bilder von Flüchtigen an.
    Schon mal einen mit Fluchtrucksack oder HighTech-Ausrüstung auf den Aufnahmen gesehen?
    Die Kinder und Alten halten sich auch sehr in Grenzen und idR sind es erstmal junge leistungsfähige/robuste Menschen die zu Fuß an die Grenze kommen.


    Keiner weiß was auf uns zukommt, aber an einen langen, großen Krieg glaube ich nicht.
    Bei einem Ereignis wie im Ahrtal wäre eine Hütte auf den nahem Hügeln jedoch die bessere Lösung als eine Notunterkunft oder Flucht gewesen.
    Generelle Empfehlungen kann keiner geben, denn jede Lebenssituation/Gesundheit und jeder Kenntnis-/Fähigkeitenstand ist anders. Ich kann nur empfehlen: Richtet euch zuhause und/oder in der Nähe ein, versucht möglichst autark zu werden und schließt die Lücken mit begrenzten Vorräten. Bildet und pflegt Kontakte, ihr könnt nicht alles wissen, aber in einer Gruppe kommt schon sehr viel zusammen. Dies kostet nicht viel und ihr könnt es auch ohne Krise als Bereicherung des Lebens nutzen.
    Ein kleiner Fluchtrucksack hilft in einer Krise primär bei der Bewegung draußen und auf dem Weg zwischen einzelnen nahen Standorten.


    Eine richtige Flucht ist aber alles andere als ein Abenteuer und keine Gruppe wird ein Ziel so erreichen wie sie losgegangen ist.