Beiträge von DarkMatter

    Natürlich ist das Leben in Italien wunderbar, perfekte Küche, perfektes Klima, lustige Menschen.

    Also hast du ein Entscheidung für ein (womöglich) besseres Leben gewählt und bist dem Guten gefolgt. Sicher sind zu erwartende Einschränkungen des Lebens keine positiven Aussichten, aber du hast die Toskana nicht verlassen weil du erwartest in der Zukunft dort nicht mehr leben zu zu können.
    Es war also eine Entscheidung für etwas Besseres /Gutes und keine auf Basis von etwas Negativen. Und ein gewisser Wehmut über den Weggang aus der Toskana wird an mehreren Stellen im Hintergrund erkennbar.


    Ich meine du verstehst jetzt was ich meine [smilie_blume]
    Es ist ein großer Unterschied ob man eine Entscheidung im Guten zum Besseren trifft, oder als Getriebener auf der Flucht bzw. in Erwartung von etwas Negativem.

    @Salorius II hab ich anders bzw. weiter gefasst gemeint. Also nicht im Hinblick auf die aktuelle Beschaffungssituation, sondern als generelle Grundlage für eine Planung.


    Warum hast du das Projekt Ungarn überhaupt ins Auge gefasst und dich aktiv mit der Realisierung befasst?


    Ging es dir um eine "besseres/sichereres Leben" als in der Toskana oder war eine für dich zu erwartende konkrete Krise/Katastrophe der Ausschlag gebende Punkt?
    Also hast du den Schritt nach Ungarn zu gehen aus positiven Gründen getroffen und waren dabei familiäre Gründe und einfach einen weiteren Wohnsitz zu haben vorrangig - Oder gingst du davon aus das ein Leben in der Toskana zeitnah nicht mehr sicher/möglich sein wird?


    Mal ganz ohne Budda, Allah und Co. ^^

    Das macht bestimmt bis zu einem gewissen Grad viel Spaß, aber all den Aufwand nur um dann die evtl. Apokalypse, oder zumindest eine richtig miese Zeit mit ungewissem Ausgang, irgendwie zu überleben. Und dann?
    Es geht für uns Menschen doch nicht nur darum zu überleben, sondern zu leben. Im Hier und Jetzt.

    Damit hast du den wesentlichen Punkt erkannt!


    Entweder ist die "Vorbereitung" ein fundmental in das eigene Leben integrierter Bestandteil oder man steht vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Andererseits ist des dann aber gar keine Vorbereitung mehr, sondern einfach das tägliche Leben selbst.
    Eine Krise oder gar Apokalypse sollte nie die Intention für derartige Aktivitäten sein, weshalb ich schon zum Begriff der Vorbereitung sehr skeptisch eingestellt bin. Man könnte sich ohnehin nur auf einige wenige mögliche Ereignisse vorbereiten und dies auch nicht allumfänglich. Zudem ändern sich die Szenarien in kurzen abständen...


    Es geht darum, ein erfülltes und glückliches Leben im Hier und Heute zu führen, ebenso wie in der Zukunft soweit diese abschätzbar ist. Dies bringt schon von alleine ein Interesse vielerlei Themen mit sich, und schließt fast automatisch Aspekte der Spiritualität einen gewissen Autarkie-Wunsch ein.
    Also Fragen nach dem Sinn des eigenen Lebens, wie man seine Zeit nutzt und was danach kommt, ebenso wie Themen zur Verbesserung des eigenen Lebens, wie dem Erhalt der Gesundheit/Fitness, Nachhaltigkeit bzw. respektvoller Umgang mit der Natur, etc..
    Dies beginnt schon beim Eimer mit Tomatenpflanze auf dem Balkon der Mietswohnung.. Es muss nicht die umfassende Landwirtschaft zum Zweck der Selbstversorgung sein. Die eine Tomate aus dem Eimer bringt mehr Freude und Glück, als der 20% Ernteausfall im großen Treibhaus!


    Natürlich hab ich als abgeschobenes Landkind einiges bereits in die Wiege gelegt bekommen, aber den Großteil von dem was mich heute umgibt hab ich selbst geschaffen. Natürlich auch vieles mit Schweiß und Schmerz, aber immer mit einem Blick aufs Gute und nie als Vorbereitung auf kommende schlechte Zeiten!

    der goldene Weg liegt in der Mitte...

    Mein Kommentar war nicht abwertend gemeint und deine Aussagen sind im Kern fundiert und sachlich, aber wenn ich diese lese kommt ein gewisser Absolutismus durch. Dies ist aber umgekehrt wohl genauso und führt zu Unverständnis bzw. befremdlichen Gedanken.
    Nachdem hier im Forum mittlerweile auch Dr. Rife und die Arbeiten anderer "Scharlatane" genannt wurden, glaube ich schon, dass du (und einige andere hier) sehr offen seid und vieles weißt. Aber etwas zu wissen und dieses Wissen praktisch anzuwenden sind zwei paar Schuhe. Und jeder sieht seine Mitmenschen, so wie deren Aussagen immer durch sein "persönliche Brille".


    Der goldene Weg liegt sicher in der Mitte und wenn man sich nicht auf einen Erfahrungsschatz und Kenntnisse berufen kann, sind Medis die einzige praktikable Alternative. Dennoch halte ich es auch heute noch für sinnvoll sich in diese Materie der natürlichen Medikamente einzuarbeiten, ebenso wie seine spirituale Basis zu festigen.


    Ich sehen in einem Vorrat primär den Sinn die Anfangszeit einer Krise zu überbrücken - Bis man Kontakte zu Menschen geknüpft hat, die über Wissen verfügen und von denen man lernen kann. Denn heute, wie in der Vergangenheit, waren die Menschen welche beispielsweise um die Kräuter, Resonanzen, etc. wussten, nicht anhand ihres Türschilds zu finden. Diejenigen wurden eher als Spinner oder Irre belächelt - Meine persönliche Erfahrung.


    Die gesamte Bevorratungsthematik lenkt mMn von einem wesentlichen Umstand ab.
    Wie viel und wie lange kann ein Vorrat reichen? - Jeder Vorrat geht früher oder später zu Ende!
    Und jedem sollte klar werden, dass er alleine nahezu keine Chance hat (auch ohne gebrochenen Arm) und nichts wichtiger als eine abgestimmte und auf "höherer Ebene" verbundene Gemeinschaft ist.

    So langsam treibt die Zeit immer skurrilere Blüten..


    Medikamente bunkern? - Warum, um die Pharmaaktien zu stützen? [smilie_happy]


    Ich hab keinerlei Medikamente im Haus und darin noch nie ein Problem gesehen. Hab solche Sachen auch noch nie gebraucht, weder für mich, die Familie oder unsre Tiere.
    Antibiotika, Schmerzmittel und Mittel zur Wundbehandlung/-heilung gibt's draußen in der Natur und für jeden Fall das Richtige. Dabei sind diese Mittel weitaus besser Verträglich, haben weniger Nebenwirkungen und bei der Verwendung lernt man sehr viel über sich, seinen Körper und die Zeichen auf die man achten sollte - Bevor der Körper mit einer ernsten Erkrankung reagiert!
    Ein bewusstes, geerdetes und spirituell ausgeglichenen Leben, ist dabei ebenso eine wichtige Komponente.


    Sorry @Salorius II, ich lese deine fundierten Beiträge wirklich gerne, aber manchmal in letzter Zeit verrennst du dich mMn etwas in eine Sackgasse. Beim Thema Medikamentenbevorratung stelle ich mir schon die Frage, wie die Menschen die letzten Jahrhunderte überleben konnten?
    Aber sicherlich ist das Bunkern von Medikamenten etwas, was das Leben von "Unwissenden" noch etwas verlängern könnte. Zumindest wenn sie wenigsten wissen, wann sie was einnehmen sollten.. naja, bis die Schachtel eben leer ist...

    @hui-buh hier der gewünschte Link.


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    Der beste Freund des Guerilla-Gärtners :saint:


    Einfach hier und da eine Knolle in den Boden und sich selbst überlassen. Im Ernstfall wird es sicherlich eine gewissen Schwund geben, aber auch die Eichhörnchen erinnern sich oft erst wieder an das Nüsseversteck wenn der Busch sprießt.
    Vorbereitung ist dabei alles und mit einem 5 kg Steckknollen kann man sich ein ausreichendes Erntegebiet anlegen..


    Zu den feuchten Wiesen.. Die Topinambur wachen bei mich auch in den feuchten Wiesen, solange die Wiese nicht das halbe Jahr unter Wasser steht. Sie scheinen aber auch davon nicht kaputt zu gehen, denn wenn es trockener wird treiben Sie wieder aus. Der Nachbar hatte welche im Aushub für einen Teich die schon seit Jahren nicht mehr blühten, doch auf den Erdhügel nach mehreren Jahren wieder austrieben!

    Ich würde LÖWENZAHN Samen vorschlagen.

    Klasse Idee :thumbup:
    Wenn man mir die Adresse gibt, schick ich ihm meine gesammelten Verwendungsmöglichkeiten (vom Salat bis zur Tinktur).


    Aber im Ernst - Nachbarschaftsstreit bringt nie eine Lösung, es sein denn einer der Sturköpfe gibt nach.
    Die Frage ist, was dich an Ihm stört und ob das nicht eher nur an deinem Blickwinkel liegt?
    Eine sehr alte Weisheit besagt: "Was du gibst/tust kommt auch zu dir zurück" - Um bei Löwenzahn zu bleiben.. [smilie_blume]

    yep. Kenne ich auch nur so. Nicht nur für Sensen, sondern auch Spaten, Beile etc. Hab ich schon in der Kindheit eingebläut bekommen,

    "Wenn der Mond deine Klinge erblickt, wird sie dir keine keine Hilfe mehr sein und dir keinen Schutz mehr bieten"


    Schöne dass sich auch hier Menschen finden lassen, die noch näher an der Natur leben. Leider ist ein großer Teil des alten Wissens um diese Zusammenhänge und unsere Verbindung untereinander und zur Natur verloren gegangen... [smilie_blume]


    In der heutigen Welt wird man damit schnell in die Abergläubigen-/Esoteriker-Ecke geschoben oder einfach als Spinner abgetan. Dabei wäre/ist vieles davon mit heutigen Methoden der Wissenschaft zu belegen und würde diese Welt wohl auch zu einem besseren Ort machen..
    "Alle Freude und alles Leid kommt aus uns selbst und alles was über uns kommt, kommt von uns."


    Aber keine Sorge, ich werde mich in dieser Richtung auch weiterhin hier etwas zurückhalten..

    Hinzu kommt das Sensen. Wer kann heute noch mit der Sense umgehen?
    Ich habe es mir von meinem Opa seinerzeit angeeignet. Das können sicher viele besser, aber für meinen Hausgebrauch reicht es. Bin früher immer auf die Wiese und habe das Futter für die Karnickel gehauen (Sense).

    Sensen ist ja wirklich kein Hexenwerk..
    Man braucht nur jemand der es einem zeigt und auch beibringt wie die Sense geschärft und wie der Hau sein muss.


    Ich kanns bzw. brauchs, weil unsere Wiesenstücken nicht maschinell zu bearbeiten sind und auch weil die Viecher eher frisches Grün mögen. Aber keiner aus der Nachbarschaft wills lernen - "Du machst das schon.."


    Damit geht dieses Wissen in absehbarer Zeit verloren..

    H2O2 ist ein sehr altes Hausmittel, zumindest hier in der Region und die alten auf dem Land wissen um die universelle Anwendung und haben immer einen Vorrat. Nicht nur für den menschlichen Bereich, sondern vor allem für ihre Nutztiere und als universelles Desinfektionsmittel.
    Bei der jüngeren Generation und Stadtbewohnern sieht das natürlich auch hier anders aus und man blickt in leere Augen.


    Wenn man hier im Forum mal rund 2 Jahre, an den Beginn von Corona, zurück liest, findet man Seitenlange Diskussionen zu Desinfektionslösung. Eine der Zutaten gemäß einer WHO, aber auch nationaler Dienste in DE war 3%igr H2O2-Lösung. Und auch damals wurde viel über die Verwendung von H2O2 diskutiert.
    Wenn man weiterhin sieht, wer da damals die führenden aktiven Forumsmitglieder waren, so sind dies heute weitgehend die Selben, wie nun bei der Diskussion über die Verwendung als Wunddesinfektionsmittel.


    So sehr ich den Austausch auf hohem Niveau hier im Forum schätze, so traurig macht mich andererseits die geringe Reichweite.
    Meine Frage galt nur dem Interesse ob dies in Bezug auf H2O2 genauso ist, wie in anderen Bereichen, die mir beim "Rücklesen" so aufgefallen sind.


    Aber es mach auch Hoffnung, dass es zwischen den wenigen Wissenden/Anwendenden hier, wenn es schwieriger wird auch eine direkte Zusammenarbeit geben könnte!

    Danke @tulius destructivus für deinen Cartoon.


    Wer versucht an bisherigen Methoden und Lebensweisen festzuhalten, wird früher oder später scheitern.
    "Die Überlebenden werden nur die sein, die Toden bestatten.."


    Es geht um ein Hinterfragen und Umdenken..
    Wie haben die Menschen früher ohne Strom und Kühlschrank gelebt ist sicher sinnvoller, als sich Stromaggregate samt gigantischem Treibstoffvorrat anzuschaffen. Klar hilft ein Aggregat in der Übergangszeit, aber was ist danach, wenn man die Übergangszeit nicht genutzt hat... oder auf Grund fehlender Kenntnisse/Fähigkeiten nicht nutzen konnte?


    Der Schlüssel für das Leben liegt in der Vergangenheit und dies bezieht sich nicht nur auf Lebensmittel, Mobilität, etc., sondern auch auf innere Werte wie Glaube, Güte und Liebe.


    Wenn man bisschen recherchiert findet man viele Berichte über Prepper die in vollen Lagern verhungert sind, oder schlicht nach einiger Zeit durchdrehten.
    Ein Überleben ohne innere, psychische Stabilität ist nicht möglich und der Glaube oder eine fundamentale Überzeugung sind mindestens ebenso, wenn nicht sogar weitaus wichtiger als Lebensmittel, Wertgegenstände und anderes.
    Wenn man jüngere Analysen über die Insassen von Konzentrationslagern liest, so erfährt man, dass es nicht die Wohlgenährten oder Wohlabenden waren die überlebten, sondern die eher die fest in einem Glauben verankert waren - Die, die aus "Etwas" eine immerwährende Hoffnung zogen oder eine Verpflichtung in einer Zukunft für sich sahen.

    Ich schiebe diese Frage schon länger vor mir her, weil ich mich nicht gern als Anfänger oute. Aaaalso:

    Es ist keine Schande zu sagen dass man etwas nicht weiß, sondern dumm wenn man nicht fragt!


    An dieser Stelle war ich auch schon oft und bei mir ist es mittlerweile auf einen Kompromiss hinaus gelaufen.
    Wenn der Keller die Schinkenlagerung her gibt, dann mach es, denn geschmacklich ist dies die optimale Lösung.
    Der Geruch ist aber ein riesen Problem, da der Keller eine Lüftung benötigt und man so den Schinken somit weit im Umfeld riecht. Salami ist nicht ganz so geruchsintensiv, aber immer noch zu erschnüffeln.


    Ich hab für mich seit längerem als Kompromiss eine zweigleisige Lösung gewählt. Einerseits Schinken und Salami offen in einem Keller und andererseits das ganze in Gläsern.
    Geschmacklich zu Brot und Wein ist die offene Lagerung durch nichts zu übertreffen, aber sobald du die Sachen zum Kochen verwendest, gibt es keine Unterschied mehr zwischen offen und im Glas. Die Haltbarkeit ist im Glas und vakuumiert in der Unterdruckkammer (Kammervakuumierer) etwas höher, und im eingekochten Zustand, z.B. für Räucherbauch sogar mehrere Jahre.


    Im Notfall werde ich die offenen Sachen dann auch in Gläser packen und vakuumieren.
    Ein Kammervakuumierer hat auch den Vorteil, dass man das Vakuum wiederherstellen kann ohne das Glas erwärmen z müssen.

    Das hab ich schon mit Mitte 40 gemacht, als die globale Entwicklung aus meiner Sicht unabwendbar wurde.


    Die Zeit die ich bis dahin in meiner Firma verbracht hatte, hab ich ab dann für den Aufbau einer kleinen Landwirtschaft, viel lesen und erproben genutzt. Und viele hielten mich deshalb für irre und durchgedreht...eben einen Spinner.


    Heute muss ich feststellen, dass es viel schlimmer gekommen ist als ich dachte, aber auch dass ich in den Jahren davor weiter gekommen bin als ich mir erträumt hatte. Es hat viel Geld und Mühe gekostet, sowie einige Fehlschläge und viele Misserfolge gebracht.. Doch heute hab ich dafür ein recht sorgenfreies und ziemlich autarkes Leben.

    Ok... war das falsche Forum [smilie_blume]


    Die 3er Regel ist eine der ältesten und universellsten Planungshilfen, welche ursprünglich auf dem Bereich von Siedlern und Expeditionen stammt.


    Natürlich müssen die Zeiträume auf die jeweilige Person und die Umgebung in der sie sich befindet gesehen werden. Beim ersten Punkt "Atemluft" ist dies noch relativ einfach und für jeden einleuchtend. Auch wenn Sportler weitaus länger ohne Atemluft auskommen, geschieht dies in einer kontrollierten und von äußerem Stress weitgehend freien Umgebung. Die Selbe Leistung im Angesichts eine Katastrophe oder sogar des eigenen Todes zu erbringen ist etwas vollkommen anderes.
    Beim Schutz spielt die Umgebung eine wesentliche Rolle und jeder wird 3 Stunden auf seinem Sofa schon oft überlebt haben. Aber wie sieht es im Freien aus - bei einem Sturm oder in Eiseskälte? Oder in freier Natur bzw. bei Unfällen/Katastrophen/Aufständen/Krieg?
    Ohne Wasser und Nahrung, bezieht sich auf wirklich keine Nahrung, also auch keine Gemüsebrühe.. Katastrophenhelfer kennen diese Zeiträume beispielsweise aus Erdbebengebieten. Auch wenn es sicher Menschen gibt die paar Tage länger durchhalten, werden nach dieser Zeit sehr wahrscheinlich nicht mehr in der Lage sein sich selbst zu helfen.


    Aber wie jede Regel ist auch die 3er Regel nur als Anhaltspunkt zu verstehen - Sie definiert die Wertigkeit der Bedürfnisse, ebenso wie mögliche Überbrückungsdauer!
    Dabei muss man jedoch beachten, dass es die Extremsituation normalerweise nicht als Einzelereignis gibt und dass Stress und Angst die Zeiträume massiv verkürzen. Was heute kein Problem ist, hat dann schnell eine tödlichen Ausgang.


    Auch in eine aktuell möglichen Szenario "Versorgungs- und Energieausfall/Blackout" können Atemluft und Schutz schnell bedroht sein. Was geschieht z.B. mit Industrieanlagen wenn plötzlich der Strom ausfällt? Und wie reagieren gewisse Teile der Bevölkerung?
    Die Folgen könnten Versuchung von Luft und Oberflächenwasser durch Niederschläge, Explosionen und Freisetzung von gefährlichen Substanzen, Marodierende Gruppen und ansteigen der Kriminalität, Ausfall der Grundwasserabsenkung, usw. sein... Diese Auflistung liese sich noch lange fortsetzen!
    So werden sicher mehr Menschen an schlechtem Wasser sterben, als verdursten.


    Die 3er Regel definiert die Punkte an denen es kritisch werden kann, ab wann man wahrscheinlich nicht mehr in der Lage sich selbst zu helfen.

    @Gosi-Fan In der Praxis hilft dir die Theorie aber auch nur für die ersten Stunden - vielleicht auch weniger!


    Nimm dir einfach die 3er Regel zu dem was dich recht sicher tötet, wobei jede Stufe die nachfolgenden beende:
    3 Minuten ohne Atemluft
    3 Stunden ohne Schutz
    3 Tage ohne Wasser
    3 Wochen ohne Nahrung


    Bereits hier siehst du schon, dass Lebensmittel zwar wichtig sind, aber eben erst nach einer Vergleichsweise langen Zeit. Es ist wie bei einem Hausbau - Taugt das Fundament nichts, hält das Schloss oben drauf auch nicht lange.
    Während einige Menschen Wasser und Nahrung auf dem Schirm haben, ist den meisten von ihnen nicht bewusst, dass sie schon weit bevor diese Vorsorge greift, von den ersten beiden Punkten getötet werden können.


    Natürlich muss man auch etwas abwägen, wie Wahrscheinlich ein Ereignis eintritt und sich dann Gedanken zu praktisch möglichen Maßnahmen machen.


    Theorien sind aus meiner Sicht etwas für die Menschen die sich nicht mit diesem Thema befassen wollen oder können.


    Aber um auf Lebensmittel zurück zu kommen:
    Nach einen STHF-Ereignis wird es in vielen verlassenen Häusern Lebensmittel geben, die von den flüchtenden Bewohnern zurückgelassen wurden, oder von den Plünderern nicht mitgenommen wurden.
    Ich gehe eher von einem allmählich eintretenden Ereignis aus, was aber auch einen großangelegten, einfachen Lebensmittelvorrat sinnlos macht, denn jeder Vorrat irgendwann zu Ende geht.
    Entweder man kann dann für stetigen Nachschub für sich aus der Natur sorgen oder wird eben an Mangelerscheinungen zu Grunde gehen.
    Also Vorrat ja, aber eben eher die Dinge nur schwer oder gar nicht selbst aus der Natur gewonnen werden können.

    In deinem Szenario musst du realistisch erkennen, das dies zu einem quasi sofortigen Zusammenbrauch der Gesellschaft führen würde. Damit werden Probleme geschaffen, die weit über die Lebensmittelversorgung hinaus gehen.
    "Alles geplündert" wären für die meisten Familien dann wohl max. 3 Tage - Soweit sie die Plünderungen so lange überleben!


    Denke mal der Hintergrund deiner Frage war wohl eher der Umfang an vorhandenen verzehrbaren Lebensmitteln?
    Die Frage ist zwar auch nur theoretisch zu beantworten, aber bei uns sollte rund 6-8 Wochen reichen bis erste Lücken auftreten.


    Deine 9 Monate sind aber reines Wunschdenken, ebenso wie ein dauerhaftes Überleben im Wald.

    Der Großteil der Zuwanderer sind Komfort-Flüchtlinge die nicht viel anders als die Deutschen sind. Viele von diesen werden wie die Heuschrecken weiter ziehen, wenn das Schlaraffenland DE nicht mehr genug hergibt.


    Daneben gibt es eine kleine Gruppe, wie auch du schreibst, vornehmlich Osteuropäer die über weitreichende Fähigkeiten/Kenntnisse für alle möglichen Lebenslagen verfügen und auch eine ausreichende mentale Stabilität für schwierige Zeiten haben. Der Zugang zu Vereinen wird ihnen hier in der Gegend jedoch vom engstirnigen deutschen Volk ebenso verweigert, wie dem Deutschen aus dem Nachbardorf..
    Das diese Gruppe weiterzieht, wenn die Lage schwieriger wird glaube ich nicht, da sie gelernt haben auch ohne Obrigkeit gut zu leben und die Alterativen realistisch abwägen.


    Ich treffe diese Menschen öfter bei meinen Aktivitäten. Der Kontakt war anfangs sehr schwer, da neben sprachlichen Schwierigkeiten diese sehr vorsichtig und zurückhaltend sind - Nicht nur beim Schwarz-Angeln.
    Ein großes Problem ist für sie die andere Umgebung als in ihrer Heimat - also andere Gelände/Natur, Pflanzen und eben auch Pilze. Also vermittle ich ihnen die Kenntnisse hierzu und sie mir Praktiken aus ihrer Erfahrung.
    Letztlich eine Win-Win-Situation für uns beide.
    Mittlerweile ist das Eis an vielen Stellen gebrochen und an einigen Stellen gibt es mittlerweile sogar eine funktionierende Zusammenarbeit (auch beim Angeln..)


    Interessanterweise sehen diese die Situation auch in Hinblick auf die Bevölkerung bzw. möglich zukünftige Entwicklungen sehr ähnlich...

    @blackpearl sehe ich genauso, wobei es in anderen Teilen Europas nicht so viel besser aussieht. Nur dass man dort beim Ausländerproblem noch zusätzlich die Seite wechselt.


    Der Vorteil von DE ist mMn derzeit das überwiegend dumme Volk, dass wahrscheinlich schneller in den eigenen 4 Wänden dahin vegetiert, als es aktiv wird. Ich mir wenig Sorgen, dass mir jemand in der Natur etwas wegessen könnte.
    Von den Zuwanderern wird man sehen was kommt - Die große Welle steht ja noch aus..
    Aber In den, in den letzten Jahre immer mehr nach DE ziehenden Risikogruppen, sehe ich auch eine Chance!
    Je komplexer und unüberschaubarer die Bevölkerungsstruktur/Menge/Mentalität wird, desto schwieriger wird deren Management und desto mehr Lücken werden sich zwangsläufig ergeben.
    Ich glaube nicht, dass es in einigen Jahren einen großen Unterschied macht wo in Europa man lebt. Entscheidend werden die nutzbaren räumlichen Lücken und die eigenen Fähigkeiten zu deren Nutzung sein.


    Hier in der Heimat bzw. um den Wohnort kennt man sich aus und kann sich sehr unauffällig verhalten. Wer bisher noch keinen geeigneten Wohnsitz außerhalb der Städte hat, wird es ehr schwer haben. Zudem sind Vorbereitungen nahe dem Wohnort auch einfacher als, denn da fragt dich auch keiner wie am Wochenendgrundstück: "Na, auch wieder da ?"


    Der Grundsatz "Wer sich nicht vorbereitet es zu schaffen, bereitet sich darauf vor es nicht zu schaffen", wird sich bald bewahrheiten - sehr bald..
    Bei Allem wird aber auch immer eine gewisse Portion Glück von Nöten sein.