Beiträge von DarkMatter

    Der Mechaniker alter Schule wird die Krise sehr gut überstehen, ob sich seine Lage danach so sehr verschlechtert werden wir sehen.

    Es ging mir um heute und die nähere Zukunft, was "danach" kommt ist schwer zu sagen. Aber wer was kann, will und gesund ist, wird es in (fast) jedem Fall besser haben als die Masse.
    Der mögliche "fast Fall" macht mir jedoch einige Gedanken, da ich damit schon in der Vergangenheit zu tun hatte. - Hoffentlich täusche ich mich.

    @Wurschtler auch wenn wir sonst recht ähnlich denken, aber ich denke da kollabiert nichts, nur weil 5% der Unternehmen ausfallen. Selbst wenn es 10% oder 20% wird das nur wenig Auswirkungen haben, den die Masse wird mit anderen Dingen beschäftigt!
    Wenn es im Unternehmen Kündigungen gibt ist doch der erste Gedanke: "Hoffentlich trifft es mich nicht", anstatt das Unternehmen an sich zu hinterfragen. Dann werden Zugeständnisse gemacht, die nur dazu dienen das die Führung/Inhaber einen noch größeren Teil aus dem Unternehmen herausholen können. Am Ende kommt dann das Gejammer, weil man als AN ja alles versucht hat!


    Der Zusammenbruch wird kommen, das steht außer Frage, aber nicht weil ein Unternehmen seinen Betrieb einstellt, sondern weil das System von oben herab die Wirtschaft zerstört.


    Der heute Schlaue nutzt das System, z.B. ALG statt Job, weil bis 2023 das meiste gelaufen sein sollte und wer weiß ob die Zahlung überhaupt noch so lange geleistet wird? Für Unternehmer gibt es vergleichbare Möglichkeiten..
    Persönliche Konzentration auf Gesundheit, Familie/Beziehungen, usw. an statt Karrieredenken oder Wachstum/Vermögensmehrung.


    Widerstand lohnt sich gegenwärtig nur in soweit als er zum hinauszögern des Unvermeidlichen und der System(aus)nutzung hilft, denn etwas dadurch abwenden ist Illusion.
    Offener Widerstand macht erst Sinn wenn es dafür einen Boden/eine zuverlässigen Blick auf die Zeit danach gibt.


    Somit bin ich bei deinem letzten Satz wieder zu 100% bei dir [smilie_blume]

    @noli.melavo deine Entscheidung in Ehren, aber was bringt selbst es wenn einige Unternehmen das auch so durchziehen? - Es ist ein Griff nach einem schon abgeknickten Strohhalm!


    Wenn ich heute morgen wieder lese was hier und in anderen Foren so geschrieben wurde, dann sind das völlig sinnfreie Ideen die aus einem Blasendenken heraus entstanden sind.


    Natürlich hätte es Auswirkungen wenn plötzlich alle Handwerker ihre Werkzeuge nieder legen und ihre Unternehmen schließen. Aber diese Annahme ist eine Illusion, weil es eben auch viele systemkonforme Handwerker gibt. Geht man mal ganz euphorisch von 50:50 aus, dann würden eben 50% ihren Betrieb einstellen und die anderen 50% sich über die Mehraufträge und freien Fachkräfte freuen.
    In der Realität wird das 50:50 aber eher ein 95:5 für die Systemlinge werden.


    Außerdem musst durch auch sehen wie viel Unternehmen aktuell als Zombies am Markt agieren und wie viele mittlerweile durch C-Nebenerscheinungen zu solchen werden. Wenn ich hier in den örtlichen Unternehmerverein schaue, haben die Meisten "aufgegeben" und Jeder!!! versucht seine Schäfchen noch ins trockene zu bringen. Dabei macht es keinen Unterschied ob diese nun Systemlinge oder Gegner sind. Aber "aufgegeben" bedeutet eben nicht das Unternehmen bewusst zu schließen, sondern seine Strategie auf die Befriedigung der persönliche Seite zu verändern. Es sind einfach familiäre (von mir aus auch egoistische) und nicht mehr unternehmerische Entscheidungen, die dort getroffen wurden.


    Dazu kommen die Unternehmen aus den Branchen die in Zukunft weitweniger nachgefragt werde, wie um den Bereich der Automobiltechnik, Freizeit und Veranstaltung, Altenpflege, usw.


    Das Problem, welches ich seit langen sehe, sind die Überlagerungen von Veränderungswellen und die am gegenüberliegenden Unternehmer (wie Arbeitnehmer), in ihren Blasen und mit Scheuklappen an den Augen. Diese sehen dann in dem Schaumkrönchen den Silberstreifen am Horizont und wundern sich warum dann das Wasser plötzlich höher wird..

    Das Problem, was du vielleicht nicht kennst, wenn dein Klo unterhalb des Kanalanschlusses liegt.

    Ja, sowas gibt es bei uns nicht, da der Grundwasserspielgel keine 2m unter der Oberfläche liegt.
    Hatte ich in deinem Kommentar überlesen ;)
    Wir haben ja nicht mal einen Regenwasserkanal hier und das Schmutzwasser geht im Fall der Fälle auch direkt in den Fluss. Im Notfall... naja, denke du verstehst schon und wohnst nicht flussabwärts von mir [smilie_blume]

    @Salorius II ich denke das die Betrachtung zur "wieder in den Kreislaufbringung von EM" hier in diesem Forum bringt nicht viel. Ich sehe bei EM große Risiken und habe deshalb auch wenig, viele hier im Forum sehen das anders und haben entsprechend mehr - Für mich kein Problem: Leben und leben lassen [smilie_blume]


    Der staatliche Zugriff bezog sich aber weniger auf EM sondern vorrangig auf Immobilien. - Etwas was hier schon mehrmals diskutiert wurde.
    Bei der Entscheidung EM oder Immo, gibt es aus meiner Sicht viele Parameter zu bedenken, aber risikofrei ist eben keine der beiden Möglichkeiten. Vor dem Kauf einer Immo, wie @KROESUS diese beschreibt, sollte man jedoch auch die persönlichen Möglichkeiten der Nutzung sehen: Kenntnisse, Gesundheit, Alter,... Denn so ein Nutzgarten macht auch viel Arbeit bevor er Früchte abwirft.
    Außerdem sollte man nicht vergessen, dass der Staat "überschüssige Immobilien" schon einmal für die Unterbringung Bedürftige enteignet hat. Das Häuschen am Waldrand, das meine Großelter damals bekommen haben, ist noch heute in unserem Besitz.


    Wäre die Entscheidung einfach hätte er die Frage sicher nicht gestellt..

    Das kommt drauf an wo du aktuell wohnst und ob du ein kleines Bauernhaus überhaupt nutzen kannst?


    Ich wohne außerhalb der Stadt und war vor einem Jahr auch an einer ähnlichen Entscheidung: Investiere ich weiter hier oder kaufe ich noch etwas tiefer im Nirgendwo etwas dazu?


    Ich bzw. wir haben uns aber mittlerweile dagegen entschieden, weil das Eigentum dem Staat bekannt ist (Grundbuch), Pachten zu problematisch und die Überlegung einen grundlegenden Haken hat.
    Der Nebenwohnsitz muss im Notfall auch erreichbar sein und deshalb in der Nähe liegen als nur soweit entfernt, dass wir auch im Fall der Fälle schnell dorthin kommen könnten - Notfalls zu Fuß. Nur wie groß ist den der verbleibende regionale Nutzen, wenn die regionale Distanz nur vergleichsweise klein ist?


    Der Nutzen von EM (leider habe ich dazu keine Antwort im anderen Faden bekommen)ist aus meiner Sicht allenfalls nach der Krise möglich. Von daher sehe ich auch keinen Sinn eine größere Position zu erwerben.


    Also wenn du, dort wo du aktuell wohnst die Situation als weitgehend abschätzbar ansiehst dann investiere evtl. eher dort, als noch etwas Zusätzliches zu kaufen. Letztlich sehe ich EM , Immo, etc. ähnlich problematisch, denn ob du die Werte gegen Verlust/Staatlichem Zugriff schützen kannst ist fraglich, ob man diese nach der Krise wieder in den Kreislauf zurückbringen kann noch unsicherer.

    @Salorius II ist es nicht immer so dass man als Verkäufer vom realen Verkaufserlös hochrechnet?
    Die Verteilung ist durch nur Makulatur, denn wenn ich als Verkäufer z.B. 250 T€ erzielen möchte, dann rechne ich logischerweise vorher meine Verkaufsnebenkosten dazu.
    Der Verkaufspreis für einen Käufer sind dann eben 270 T€ und fertig.


    Vom Ablauf und der Betrachtung zur gesetzlichen Regelung hast du schon Recht, aber die Praxis ist etwas anderes und solche Verteilungsregelungen lauf zumeist ins Leere (bzw. alleine zu Lasten des Käufers)

    Solche Vorfälle oder staatliche Übergriffe gab es immer wieder, wobei der Umgang der Besucher mit dem Problem früher ein anderer war. Klar gab es kein FB, nicht mal Handys, aber ich kann mich noch gut an wilde Szenen erinnern, wenn von staatlicher Seit plötzlich Auftritte untersagt wurden.. Hab einige Narben aus der Zeit behalten.


    Eigentlich gab es nur 2 Möglichkeiten: Entweder der Auftritt kam doch zustande, oder die Lokation samt Umgebung hat gelitten. Nur klein beigeben war für uns nicht drin! - Auch wenn wir immer versucht haben die Probleme sachlich und respektvoll zu klären (ging leider nicht immer..)


    Im Vergleich dazu eines meiner letzten Konzerte in der alten Zeit (2019). Nach zwei Vorgruppen wurde das Konzert des Hauptakts vom Ordnungsamt untersagt. Die Reaktion darauf war betroffen Ruhe im Saal :wall:
    Also bin ich mit einigen anderen Rentnern auf die Bühne geklettert und haben die nette Frau, samt Kollegen vom örtlichen Ordnungsamt zur Rede gestellt. Nach einer halben Stunde Diskussion stellte sich heraus, dass es nur um drei Titel ging, den die Band nicht spielen sollte und das Konzert konnte stattfinden. War eine tolles Entgegenkommen von der Frau, die zeigte dass man in ihrem Job auch einen gewissen Handlungsspielraum hat :thumbsup:
    Also fand das Konzert mit etwas Verspätung dennoch statt - In einer fast leeren Halle mit einem Durchschnittsalter um die 50. Denn der Großteil der "jüngeren" Besucher war bereits mit eingeklemmtem Schwanz nach Hause gegangen..

    WACKEN wird abgesagt!? Zu meiner Zeit hätten wir das Ding durchgezogen und eventuelle Ordnungskräfte im Schlamm gewälzt....

    Bin zwar von der schwarzen Zunft, aber mal ganz realistisch betrachtet, was ist denn heute noch von der Metal oder in meinem Fall Schwarzen Szene geblieben?
    Wir die die Szene begründet haben sind heute im Rentenalter und für das was vor allem die letzten 20 Jahre nach kam, ist seine Mischung aus Karneval mit Musik! Da geht es um Fun und Selbstdarstellung, aber schon lange nicht mehr das Eintreten für eigene Überzeugungen - Soweit die heutigen sog. Szene-Mitglieder überhaupt noch Überzeugungen kennen/haben..


    Wenn ich mich erinnere gegen welche Widerstände und Vorurteile wir damals gekämpft haben. Wir waren die Außenseiter der Gesellschaft, die die man mied und denen man ging. Aber wir haben unsere Lebensphilosophie verteidigt und letztlich unseren Platz bekommen.. Ich hab noch die Anfänge von Wacken als nicht genehmiget Veranstaltung mitbekommen...
    Heute beschwert man sich danach auf FB, dass der Kaffee nicht geschmeckt hat oder die Sanitäranlagen zu dreckig waren, anstatt vor Ort einfach mit den Zuständigen zu reden - und Sanitärablagen [smilie_happy]
    Zufällige jemand hier der in der 1990er auf dem WGT war, als wir uns noch auf dem Sportplatz trafen?


    Die Szenen sind tot bzw. bestehen nur noch aus den Rentnern die diese damals begründet haben.

    Ich lese hier nun eine Weile mit, auch wenn das mangels Masse nicht ganz so wein Thema ist.
    Doch ich hätte eine Frage zu Edelmetalle raus aus DE oder der EU:


    Wenn man dann auch seinen Wohnsitz in das jeweilige Land verlegt verstehe ich den Sinn dahinter. Aber wenn man seine Werte ins Ausland verlagert und selbst in der EU weiterlebt, wie will man dann diese Werte später in eine digitale bzw. presonengebundene Digitalwährung bekommen?
    Oder sollen die Münzen dann als Schattenwährung oder so etwas wie Schwarzgeld genutzt werden?


    Klärt mich bitte mal auf [smilie_blume]

    Interessant welche Blüten eine heraufzeihende Finanzkrise/Inflation treibt.
    Aber Oldtimer heute?, als Wertanlage mit Zukunft ?? - Echt jetzt.. [smilie_happy]


    Ich bin ja überzeugter C303 Fahrer, aber als Geldanlage hab ich meinen Dicken noch nie gesehen - Eher als Lustobjekt..
    Auch wenn die Anschaffungspreise in den letzten Jahren stark gestiegen sind und er heute mindestens das Doppelte wie vor 10 Jahren kosten würde, deckt das nicht mal die Unterhaltskosten!


    Aber bei so viel Fahrspaß, fragt man weder nach Unterhaltskosten noch dem Verbrauch :D :D :D

    Für die Hochstaplerin ist das "Aus für den Verbrennungsmotor" eines der großen Projekte. Die dämliche Kuh begreift gar nichts. Es ist wirklich nicht mehr zu fassen, wie blöd wir Deutsche sind - immerhin haben 15 % diese Turbonullen allen Ernstes gewählt.


    https://www.epochtimes.de/poli…en-projekte-a3644226.html

    Vom Ansatz stimme ich dir zu, aber im Kontext der anderen Entwicklungen, bzw. den gesellschaftlichen Veränderungen, ist das Aus für den Verbrennungsmotor in ein paar Jahren vollkommen uninteressant.


    Entweder wird der Bewegungsradius der Bevölkerung so eingeschränkt, dass die Masse kein Auto mehr braucht bzw. sinnvoll nutzen kann (egal ob Verbrenner oder E). Oder wir erreichen schon vorher einen Punkt an dem solche Vorhaben generell keinen mehr interessieren, weil es keine nennenswerte Wirtschaft mehr gibt. Dazu braucht es nicht mal einen (Bürger-)Krieg, ein einfacher wirtschaftlicher oder finanzieller Zusammenbruch reicht hierfür vollkommen aus. - Und der ist mMn bereits heute unvermeidlich!
    Andere Länder haben hinsichtlich des Staatsbedarfs noch Reserven und können evtl. die Steuern erhöhen, aber in DE sind wir am Limit. Arbeit ist heute schon für viele Menschen unwirtschaftlich und wird nur noch aus vermeintlicher Verpflichtung/Zwang ausgeführt. Nur 5-10% mehr Abgaben und sei es durch eine unausgeglichene Inflation, lassen das Gefüge kollabieren, spätestens wenn sie sich bewusst werden, dass sie Geld zu ihren Arbeitgebern tragen.
    Die Einsparungen der privaten Haushalte durch Corona (Kein Urlaub, keine Veranstaltungen,...) werden derzeit schon aufgebraucht und monatlich weniger. Den Rest werden in einigen Monaten die Energiepreiserhöhungen aufzehren.


    Von daher rechne ich kurzfristig mit weiteren Einschränkungen (nicht nur für Impfverweigerer) und dann mit dem schon heute unausweichlichen finanzwirtschaftlichen Zusammenbruch. Glaube nicht dass sich dann noch jemand für Klimageschwafel oder Verbrennungsmotor interessiert.

    Ich denke, jede Situation ist unterschiedlich und das Empfinden darüber auch dem Wandel der Zeit unterworfen.
    Wenn jemand zur Eigennutzung kaufen möchte, hat er sich dies überlegt und es bleibt alleine seine Entscheidung. Wenn es aus Seiner Sicht gut ist wird er kaufen und wenn nicht eben weitersuchen.


    Allgemeine gültige Aussagen gibt es deshalb auch nicht, bzw. führen diese zu nichts außer Verunsicherung!


    Ich/wir haben unsere Kaufabsicht mittlerweile auch begraben. Dabei ist der Preis kein Argument mehr, da wir auch fast geschenkt nichts mehr in DE kaufen werden. Aber das ist unsere Entscheidung und passt sicherlich auch nur zu unserer beabsichtigten Lebensführung für die nächsten Jahre.