Beiträge von DarkMatter

    Mir war bisher gar nicht bewusst, in wie viele wohlklingende Worte man Neid und Missgunst verpacken kann.
    Aber am Ende bleibt es doch nur der Neid derer, die aus ihrer Sicht gescheitert sind, gegenüber denen die es zu vermeintlichem Reichtum gebracht haben.

    @Blue Horseshoe und @Goldhut ich versteh euch und kann mit euch mitfühlen, auch wenn ich schon vor rund 10 Jahren die Reißleine gezogen und mich weitgehend zurückgezogen habe. Das war mir aber nur möglich weil ich malocht habe und 100 Wochenstunden eben der Standard und nicht die Ausnahme waren.
    Aber nur wer etwas selbst geleistet und aufgebaut hat kann verstehen was das wirklich bedeutet. Die Schmarotzer können dies nicht mal nachempfinden und leben direkt oder indirekt auf unsere Kosten bzw. unserem Leistungen.


    Heute stell ich mir aber oft auch die Frage, warum es so viel mehr Schmarotzer als Macher gibt?
    Und warum die Schmarotzer und vollständig gescheiterten Menschen häufig gerade auch aus Macher-Familien stammen. Ist dies vielleicht auch in unserer Schuld, weil wir mehr Macher als Familienmenschen/Väter waren?
    Und sind unsere Kinder alleine durch ihre Herkunft nicht auch Vorbild für andere?


    Verurteilen ist leicht, aber jemand zu verurteilen der dies gar nicht versteht und evtl. auch nicht die alleinige Schuld trägt, ist mMn zu kurz gegriffen. Die Kritik von unten natürlich noch mehr...

    Nachdem wir nun weit in die einzelnen Geräte gegangen sind, mal wieder bisschen zurück zu dem, was man empfangen kann und welche generellen Grenzen es gibt. Außerdem hab ich mir die letzten Tage mal die Mühe eines Vergleichs gemacht, den ich auch nicht vorenthalten will.


    Die Entscheidung für einen der wenigen Handscanner ist vergleichsweise einfach, aber dabei sollten die Einschränkungen, die sich aus der breiten Empfangsfrequenz und kleinen Bauform ergeben bedacht werden. Ein Handscanner ist als einfaches handliches Gerät, das man überall ihn mitnehmen kann, eine schöne Sache. Aber es ist eben nicht so einfach mit dem Empfänger eines Mobilfunkgeräts oder Heimgeräts zu vergleichen.
    Dafür bietet es unzählige Möglichkeiten, die die größeren Geräte nicht bieten, wie schneller Kanalscann. Dies liegt einfach daran, dass die Arbeitsweise mit diesen Geräten eine völlig andere ist.
    Am Heimgerät sind dafür spezifische Antennen und Zusatzgeräte anschließbar, die eine andere Welt eröffnen. Doch dies geht in eine sehr spezifisches Hobby und hat auch nur wenig mit dem normalen Empfang zu tun. Preislich liegen diese Anlagen auch in einem anderen Bereich und 10 T€ sind da schnell investiert.


    Soweit man diese Unterschiede berücksichtigt wird man mit einen Handscanner auch sehr glücklich werden. Und wie bereits geschrieben sind die Unterschiede in der Praxis nicht wirklich relevant, denn ein 3000T€ Heimgerät empfängt mit einer gebräuchlichen Scannerantenne eben auch nicht so viel mehr wie ein Handscanner!



    Wenn man ein universelles Handgerät (Scanner) für wirklich portablen Einsatz sucht ist die Auswahl eher bescheiden:
    Alinco DJ-X11 (ca. 350€), AOR-DV10 (13200€) und 8200 (650€), Icom IC-R20/30 (650€), Yaesu ist identisch mit AOR.
    Der Rest des aktuellen Marktes ist auf Grund technischer Einschränkungen nicht geeignet (keine SSB-Empfang!)
    Von der Bedienung sollte man sich die kleinen Alleskönner recht genau anschauen, denn die Bedienung erfordert bei allen eine Einarbeitung.


    Welche Bereiche sollte ein Scanner sinnvollerweise abdecken:


    0-30 MHz Kurzwelle (Rundfunk, Amateurfunk, CB-Band)
    88,5 - 108 MHz UKW-Radioband
    108 - 137 MHz Flugfunk
    140 - 155 MHz Amateurfunkband 2m und öffentliches Freenet
    420 - 560 MHz Amateurfunkband 70cm, LPD und öffentliches PMR


    Die anderen Beriech sind weniger wichtig, da dort keine öffentlichen Sendungen erfolgen und ein Großteil ohnehin verschlüsselt gesendet wird.


    Bei einem Handscanner, auch den vorgenannten ist die Leistung im Kurzwellenbereich eher auf dem Niveau eines guten Radios. Auf Grund durch die kleine Bauform nicht möglichen Filter und Eingangskreisen, ist hier nicht viel mehr möglich. Insbesondere bei SSB-Empfang wird er Abstand zu einen gebräuchlichen CB-Funkgerät schon recht beachtlich. Für den Nahbereich ist dies nicht problematisch, aber weiter entfernte Stationen können häufig nicht empfangen werden.
    Aber dafür bietet der Handscanner einen weitaus größeren Empfangsbereich und eine dennoch kompaktere Baugröße!


    Der UKW-Radiobereich ist vergleichbar, da hier mit sehr starken Signalen gearbeitet wird.
    Dies bringt jedoch Einschränkungen im Flugfunk mit sich, wo die schwachen Signale im Scanner oft nicht ausreichend von den intern durchschlagenden UKW-Sendern separiert werden können. Oft führen die UKW-Sender zu unerwünschten Mischprodukten (Intermodulation), die einen Empfang der eigentlichen Frequenz erschwert.


    In den oberen beiden Bereichen sind die Scanner gleichauf mit einfachen Handfunkgeräten (Freenet/PMR), aber eben auch wesentlich schwächer wie die Geräte aus dem Amateurfunkbereich. Diese Unterschiede ergeben sich einfach aus dem reduzieren Frequenzbereich, der eine Filterung und bessere Signalaufbereitung ermöglicht. Die verwendeten Chips in diesen AFU-Gräten sind oft die selben wie bei den öffentlichen Ablegern.



    Nach aller Theorie die Praxis mit dem Alinco der letzten Tage:


    Rundfunkempfang auf Kurzwelle: diverse europäische Stationen, CRI aus China, IRIB aus dem Iran, Stimme Russlands und viele mehr sind verständlich empfangbar. Mit einem Kopfhörer geht's um einiges besser wie mit dem eingebauten "ultra flat speaker" ;)
    Das CB-Band in FM ist etwas schwächer als am Vergleichsgerät, aber die meisten Stationen kommen durch, wenn auch nach rund 25km die Signale zusehens schwächer werden, bzw. im Rauschen unter gehen. Bei SSB reicht der Empfang für die Ortsrunde bei brauchbarer Verständlichkeit, wobei man beachten muss, dass SSB keine Rundfunkempfang ist. Der integrierte Lautsprecher ist dabei aber schon merklich über dem Limit.
    Wird die mitgelieferte Antenne gegen eine CB-Portabelantenne wie die Highflex27 getauscht, wird der Empfang erheblich besser und kommt aber nicht an das Vergleichsgerät. Bei 70cm Antennenlänge ist das Ganze auch nicht mehr so wirklich portabel.


    UKW-Rundfunk ist wie im Autoradio..


    Im Flugfunkbereich ist einiges zu hören und bis auf die Probleme durch die die UKW-Sender verursachen, vergleichbar mit dem anderen Empfängern. Auch hier macht der eingebaute Lautsprecher einige Schwierigkeiten, bzw. kommt einfach an seine Grenzen. Flugfunk ist für mich derzeit nicht so interessant, bietet aber eine gute Möglichkeit den Empfänger, insbesondere den Einfluss durch starke benachbarte Sender zu testen. Der Empfang ist wie erwartet, nicht wirklich schlecht, aber doch mit den gerätespezifisch erwarteten Einschränkungen.


    Die Bänder darüber laufen identisch zu den Freenet- und PMR-Geräten, wobei der Alinco hier teilweise sogar stärkere und verständlichere Signale liefert. Wird er an der anstelle des Freenet-Geräts betrieben, zieht er klar an diesem vorbei. Die Antenne am PMR ist leider nicht abnehmbar, aber bei Verwendung einer anderen PMR-Antenne auch hier dasselbe Bild. Stationen die auf dem PMR-Gerät fast unverständlich sind, kommen am Alinco mit PMR-Antenne klar und verständlich.


    Zusammengefasst ist der Handscanner im unteren Bereich klar schlechter und im oberen Bereich gleichwertig, teilweise sogar besser. Zusammen mit den scannerspezifischen Möglichkeit der Grund, warum ich immer noch Handscanner verwende, obwohl ich weitaus leistungsfähigere zur Verfügung habe.
    Als "Radio" mit der Option auf andere Frequenzbereiche, als Überwachungsempfänger durch den schnellen Suchlauf und nicht zuletzt durch das kompakte Hosentaschenformat, ist der Handscanner unübertroffen universell. Diverse Einschränkungen sind sicher vorhanden, aber in der Praxis (für mich) nicht wichtig, da es hierbei um empfange ich etwas weniger oder ich habe gar kein Gerät dabei geht.


    Der Icom IC-R20 (Vorgänger des R30) eines Freundes der mich dabei unterstützte, lief parallel und war bis auf Feinheiten vergleichbar, tendenziell durch den besseren Laufsprecher jedoch etwas besser verständlich.
    Teilweise konnte ich noch einen leihweise überlassenen Yaesu/AOR DV10 mit vergleichen, der aber nicht so viel besser als der Alinco lief, als dass es den 4fachen Preis gerechtfertigt hätte. Der Empfang/Verständlichkeit lag auf dem Level des Icom IC-R20, was aber auch primär dem besseren Lautsprecher zu verdanken scheint. Die Mehrfunktionen im Digitalen Bereich konnte ich nur auf PMR testen, wobei ich hier nur eine einzige Station in den paar Tagen empfing. Aber das in sehr guter Qualität.


    Wenn man den Nachteil des "ultra flat speakers" am Ainco mal ignoriert haben sich die 3 Handscanner nicht wirklich viel gegeben. - Einen Favoriten möchte und kann ich nicht benennen.
    Was den Preisunterschied betrifft liegt der Alinco als mittlerweile 100% Chinagerät klar in vorne. Ob hierdurch evtl. größere Serienstreuungen oder Serviceprobleme entstehen kann ich nicht beurteilen.
    Ein Handscanner ist ein Gerät das unterwegs vielen Umwelteinflüssen ausgesetzt wird und nicht die Lebensdauer eines Stationsempfängers hat. Durch den vergleichsweise günstigen Preis bei gleicher Leistung wäre dies aber verschmerzbar.
    Ich habe aktuell den zweiten Alinco am Start, der erste hat nach gut 4 Jahren exzessiver Außeneinsätze aufgegeben. Mehrere Regenguss verursachte Überflutungen und einige Abstürze haben zu Ausfall des Displays geführt - Ob der Yaesu/AOR dies überhaupt so lange überstanden hätte wage ich mal zu bezweifeln...

    Es gibt sicherlich auch in deiner Nähe Funkhändler die verschiedene Scanner vorrätig habe und wo du einfach mal selbst vergleichen kannst. Die großen Unterschiede liegen nicht in de Empfangsleistung, sondern in der Bedienung und dem gesamten Handling. Doch da hat jeder so seine Vorleiben und Neigungen, was die Position von Tasten, ihre Größe und das Konzept der Menüs betrifft.


    Falsch machen kannst du bei keinem der namhaften Hersteller etwas, ob du nun zu Alinco, AOR, Icom, Yaesu, usw. greifst.

    Ja und Nein... die Empfindlichkeit an der Antennenbuchse ist ein einfacher Vergleichsparameter, aber eben nur ein! Parameter zwischen Dem Signal in der Luft und dem was aus dem Lautsprecher kommt.


    Auf der einen Seite der Antennenbuchse befindet sich die Antenne, die mehr oder weniger Signal aus der Luft fischt und auf der anderen Seite liegt die Signalaufbereitung. Dies ergibt noch viele Parameter, die in die Empfangsleistung einfließen und erst alle Parameter zusammen würden eine Aussage ermöglichen - eine theoretische zumindest..


    Eine geringere Empfindlichkeit kann durch eine leistungsstärkere Antenne kompensiert werden, wobei man sehen muss, dass eine Antenne immer nur einen kleinen Teil des Empfangsspektrums abdeckt. Je Breitbandigkeit geht auf Kosten der Empfinglichkeit. Eine hohe Empfindlichkeit erfordert wiederum eine bessere Signalaufbereitung, die jedoch schnell an die räumlichen Grenzen des Handgerätes stößt....
    Das Thema der Empfindlichkeit ist ein sehr komplexes Thema, wobei die Datenblattwerte nur wenig Aussage auf die praktisch nutzbare Empfindlichkeit zulassen.
    Ein übersteuertes oder intermoduliertes Signal auf Grund hoher Empfindlichkeit ist weitaus weniger verständlich als ein kleineres aber sauberes Signal. Ein Handscanner ist hier immer ein Kompromiss, aber selbst ausgewachsene Kommunikationsempfänger wie der IC-R8600 sind nicht wirklich frei von diesen Problemen. Und was hilft eine hohe Empfindlichkeit, wenn diese dann wegen der lokalen Situation die dauerhafte Aktivierung des Abschwächers bedingt?


    Messtechnische Datenblattwerte sind das Eine, die Praxis aber häufig etwas ganz anderes. Ich habe einige Geräte hier im Betrieb, sowohl die Icom IC-R8500 (noch) und 8600, aber auch Handscanner u.a. den Alinco. Jedes Gerät hat seine Stärken und Schwächen und auch wenn der IC-R8600 an der Hochantenne mehr Signale liefert, muss er spätestens passen wenn es vor die Tür geht. Paar hundert Meter weiter hat dann der Alinco auf Grund besserer Umgebungsbedingungen die Nase vorn.
    Dabei ist der Unterschied in der Empfangsleistung aber keineswegs so groß wie man als Außenstehender denkt. Insbesondere der praktisch nutzbare Unterschied zwischen dem Icom I-R30 und dem Alinco ist nahe Null. - Mal ist der eine minimal besser, mal der andere.


    Also hast du schon Recht mit den Äpfeln und Birnen, aber was hilft dir der Birnbaum im Nachbargarten, wenn du nicht an die Birnen kommst? - um bei dem Vergleich zu bleiben [smilie_blume]



    Zu deinem Datenblattauszug:
    Icom gibt seine Empfindlichkeiten in eine anderen Bezugseinheit und Messbasis an, wodurch die reinen Zahlenwerte nicht vergleichbar sind. - Nur zur Ergänzung..

    Was ich noch vergessen hab...


    Das Programmierkabel dient auch der kompletten Fernsteuerung des Alinco vom PC aus. Die Software ist ebenfalls kostenlos!
    Es wird nicht am Scanner sondern am Standlader eingesteckt, was den Vorteil bietet, dass die Bedienung Zuhause am PC erfolgen kann und wenn man weggeht, steckst man des kleine Teil (ca. 10 x 5 x 3 cm) einfach in die Tasche. Die Einstellungen bleiben dabei erhalten, also nichts mit erst wieder suchen, einstellen, usw.
    Beim Zurückstecken muss die Software dann jedoch neu getartet werden um den Scanner wieder zu erkennen.


    Die aktuelle Software kann einfach bei Alnico heruntergeladen werden. Kein riesen Paket sondern einfach kleine kompakte Softwarelösungen die auch recht unsensibel auf älteren Rechnern laufen.

    Ich hatte diese Woche Kontakt zu Icom und hab auch mal wegen dem IC-R30 nachgefragt.
    Hier gibt es Probleme mit einem Schaltkreis der Signalaufbereitung, weshalb derzeit nur sehr wenige Geräte gebaut werden können. Der Schaltkreis ist auch in anderen Geräten im Einsatz und dort teilweise mehrfach. D das Kerngeschäft von Icom aber nunmal nicht gerade die Handscanner sind, gibt es hierfür nur eine sehr geringe Zuteilungsmenge.
    Aktuell wird es demnächst eine letzte Lieferung für 2021 von etwa 30 Geräten für Deutschland geben. Wie es 2022 weiter geht ist noch unklar, aber große Mengen wird es keinesfalls geben.
    Falls Interesse besteht könnte ich mal mit einem Icom-Partner sprechen, wo ihr dann bestellen könntet...


    Alternativ zum Icom ist der Alinco DX-11E meine persönliche Empfehlung - Ein sehr guter und kompakter Scanner, der lieferbar ist und mit rund 300€ auch um einiges günstiger. Der Bereich über 1 GHz ist mMn wenig interessant und die Möglichkeit eines Empfangs digitaler Sendungen eher Augenwischerei, denn dies geht nur bei unverschlüsselten Aussendungen und diese gibt es so gut wie gar nicht.
    Ansonsten hat der Alinco alles an Bord, was man braucht und ist mit 100 Schritten/Speicherkanälen ausreichend schnell. Ein vernünftiger Standlader wird ebenfalls serienmäßig mit geleifert und die Software ist kostenlos!


    Nachtrag:
    Das Programmierkabel ERW-8 USB für den Alinco muss man separat bestellen. Kostet knapp 60€, wird aber von einigen Händlern auch im Bundle günstiger angeboten.

    Es war heute früh nicht meine Absicht der Christenheit auf die Füße zu treten, denn die anderen großen westlichen Religionen sind vom Prinzip nichts anderes. Das Christentum hab ich nur deshalb gewählt weil es die dominierende Religion in Deutschland ist und somit jeder einen Bezug dazu hat. Unabhängig ob er sich nun zu dieser Glaubensgemeinschaft zählt oder diese nur von außen beobachtet.
    Dass es auch anders geht zeigen einige Religionen Asiens, die jedoch wie Naturreligionen eher von sich selbst, aus einer Lebensphilosophie und Demut vor der Natur/Erde entstanden.


    Das, worauf ich hinaus wollte ist die Stagnation in der sich die Menschheit nun seit Jahrhunderten befindet. Da ist keine Entwicklung im Denken und Umgang untereinander. Ich stimme dabei auch dem Vergleich von @John Doe Silver mit dem Krebsgeschwür zu, wobei es keine einzelnen schuldigen gibt. - Es ist die Menschheit an sich die sich im Wege steht.
    Es geht letztlich nur um Macht, um das Gefühl der eigenen Überlegenheit über seine Mitmenschen. - Um das Ausleben urinstinkthafter Triebe.
    Heute verpackt in Kilmawandel, Pandemien, Energiewende, etc., früher in die Religionen. Einzig die körperlich Gewalt ist der geistigen Gewalt gewichen.
    Es geht/ging niemals darum ein Problem zu lösen, sondern dieses nur zu verschieben, ihm ein neues Gewand zu geben, oder als etwas neues zu verkaufen. Denn die Probleme sind es, die den Anspruch auf die Macht begründen, aber auch die Möglichkeit zu Unterdrückung und Ausbeutung bilden.


    Nach der Überzeugung Darwins verläuft die Evolution nicht linear, sondern in Schüben die auf einen massiven äußeren Stimulus folgen. Eine Veränderung die aus der Menschheit kommt wird es nicht geben, denn die gewohnten Wege sind einfach zu tief eingebrannt.
    Vielleicht kommt demnächst so ein Stimulus, ein Reset - Vielleicht dauert es auch noch viele Jahre?

    Ja, es ist wohl so, seit vielen Jahren will kein ehrlicher, aufrichtiger Mensch mehr in die Politik.
    Und heute haben wir das Ergebnis.

    Ist das nicht ein bisschen ein Trugschluss?
    Wenn ich mir die Politiker seit '45 anschaue, waren alle korrupte, eigennützige Psychopathen. Natürlich konnten einige dies besser verstecken als andere oder haben es durch Volksnähe und geschickte Schachzüge vertuscht, aber wenn man diese genauer anschaut, findet man wohl bei Politiker die Schattenseiten und Leichen im Keller.


    Ein guter Führer ist der der dies nicht sein möchte.. Aber wenn jemand den Willen entwickelt in die Politik zu gehen, entspringt dies dem inneren Wunsch Macht über andere Menschen auszuüben und damit die das Samenkorn auch schon gesät.


    Dass dieser missliche Umstand, insbesondere in Deutschland durch den Berufsstand den Berufspolitikers und das nicht vorhandene Interesse des Volks, dessen Aufgabe! deren Kontrolle wäre, noch befeuert wird, ist nunmal eine Tatsache.
    "Alle Macht geht von Volke aus" funktioniert eben auch nur solange das Volk die Macht ausübt, oder ausüben will.

    Bei Putin habe ich keine Angst, dass er sich provozieren oder über den Tisch ziehen lässt, aber er ist auch nicht mehr der Jüngste und seine Nachfolge ist ein großes Fragezeichen.

    ..und genau hier sehe ich, wie bei jedem langjährigen Staatslenker, das Problem der vergleichsweise schwachen Nachfolger.
    Ich denke auch nicht, dass Putin sein Land dem Westen unterwerfen wird, aber er wird die eine oder andere Türe öffnen und auch offen halten. Doch Türen können in der Regel von beiden Seiten durchschritten werden und wenn dann auf Russischer Seite mal kein Putin mehr steht... ?(

    Wenn ich die Nachrichten der letzten Wochen so verfolge, bewegte sich einiges hinter dem Vorhang des wirtschaftlichen Wandels. Und der Wind gegen Russland wird nicht rauer, bekommt aber mehr Angriffsfläche.
    Womit ich mich jetzt nicht auf Nordstream II beschränken möchte.


    Russland ich vom Westen eingekreist und musste sich die letzten Jahrzehnte immer mehr auf sein Kernland zurück ziehen. Nachdem im Westen die amerikanisch geführte EU liegt, haben die Amerikaner mit Kasachstan, der Ukraine und Usbekistan den Ring immer enger gezogen.
    Nun zeigt sich seit 2-3 Wochen eine grundlegenden Veränderung, die in einer Öffnung Russlands, also Angeboten zur Zusammenarbeit mit den westlichen Schattenregierungen. Wenn ich alleine betrachte welche Kooperationen in den letzten Tagen zur Themen wie KI, Datenverarbeitung und Bevölkerungssteuerung, aber auch anderen "urwestlichen Teufelstechnologien" eingegangen wurden, verblüfft mich dies.
    Selbst eine tiefgreifenden, konstruktive Zusammenarbeit Russlands mit dem WEF ist plötzlich auf dem Tisch.
    Könnte mir gut vorstellen, dass nun die Differenzen zu Nordstream bald beigelegt werden...


    Nunja, für Deutschland bedeutet das evtl. keinen kalten hintern wegen Gasmangels, aber was ist mit dem russischen Volk? - Was wenn der Bär erwacht und wild um sich schlägt??


    Natürlich hat für viele Hamsterradmenschen in Deutschland der wirtschaftliche Niedergang, Jobverlust, etc. mehr Bedeutung. Doch in denke dass die wirklich wichtigen Entwicklungen momentan etwas dahinter verschwinden!



    Nachtrag:
    ich war wohl etwas zu langsam beim Schreiben... LINK

    Ich hatte 4,5km einfach zur Schule..
    Fußmarsch bei Wind und Wetter, außer man konnte sich die Bus-Monatskarte leisten. So zogen wir als keine Gruppe jeden Morgen los und sparten kräftig, um uns für die Wintermonate eine Monatskarte kaufen zu können. Die Monatskarte auf Staatskosten gab es erst ab 5km Entfernung.
    Ferienjobs waren damals die Regel, zumindest für uns, wo die Eltern eben auch aus einfachen Verhältnissen kamen und das Geld manchmal schon zur Monatsmitte knapp wurde. Geschadet hat der Fußmarsch von 9km am Tag keinem von uns und der Zusammenhalt und Freundschaft bedeutete damals noch sehr viel.


    Ich hab in meiner Jugend viel aufgeschnappt, was Erfahrungen/Wissen für das Leben angeht. Seien es handwerkliche Sachen, Kochen, Einlagern/Konservieren und selbst hauswirtschaftliche Dinge wie Näharbeiten.
    Damals war es oft lästig, aber als ich etwas älter wurde, musste ich die Erfahrungen immer mehr zu schätzen. Ich begann mit etwa 16 die Rezepte meine Oma zu notieren und konnte so noch einiges retten.
    Heute bin ich froh darüber und hätte mir auch für meine Kinder so eine Kinder- und Jugendzeit ermöglicht. - Ging aber leider nicht mehr..


    Wenn ich mein jetziges Leben betrachte, wäre ich schon 100mal auf der Nase gelandet ohne dass, was mir meine Großeltern mitgaben. Meine Großeltern waren meine eigentlichen Eltern und gaben mir alles an Wissen und Kenntnissen mit, wovon ich mein bisheriges Leben bestritt.
    Ich kann auch noch altdeutsche Handschrift lesen, weil auch Oma viel für mich aufschrieb.


    Die Dankbarkeit in Worte zu fassen ist unmöglich und die beiden fehlen mir sehr...

    In meiner Jugend hat man sich auch manchmal Butter und Milch gespart.Beim Kartoffelernten wurde das Kraut angezündet und die hineingeratenen Knollen gegessen.
    Auch heute noch beim Grillen fliegen die Kartoffeln (nicht die Bamberger Hörnchen!!!) bei mir direkt in die Glut.
    Falls zimperliche Mädels dabei sind, wickle ich die Knollen in Alufolie, ist aber nicht wirklich nötig.
    Dazu wird Moscht getrunken.
    Nachtwächter

    Da werden Jugenderinnerungen wach...
    Auch wenn es an manchem aus heutiger Sicht fehlte, hatten wir doch eine schöne und lehrreiche Jugend !

    Das nennt sich bei uns Stampf :thumbup:


    Kann man noch mit Gewürzen oder Früchten verfeinern, wenn man möchte.
    Ist eine einfache aber sehr nahrhafte und geschmackvolle Mahlzeit oder eben als Beilage zu Fisch oder Fleisch.


    Leider sind viele solch alte Rezepte heute verloren gegangen.

    Als Pellkartoffel und popel nach dem Kochen die Schale ab.Wenn man die alten Sorten vorher schält, bleibt nicht viel.

    Ausserdem schont das garen in der Schale die Inhaltsstoffe.


    Nachtwächter

    Wenn du die Bamberger Hörnla vom Bauern deines Vertrauen hast, kannst du die Schale auch problemlos mitessen. Nur musst du die Kartoffeln dann vorher gut sauber machen - nimmst om besten a Börschtla.


    Hab noch nie gehört, dass jemand bei uns hier die Hörnla schölt...
    Und wenns es am Ende Örpfelstampf (grober Kartoffelbrei) werden soll, geht die Schale beim zerdrücken meist am Stück ab.


    Aber bisschen aufpassen, die meisten Supermarkthörnla kommen heute von weit her und sind entsprechend landwirtschaftlich belastet. Der Anbau ist nicht so einfach und entsprechend exzessiv ist oft der Dünger- und Pflanzenschutzeinsatz.


    Fränkischer Groß

    Vielleicht hat mal jemand von den Admins ein Einsehen und ermöglicht es Nutzern hier Dateien und Bilder hochzuladen - Wie dies in anderen Foren der Standard ist!


    Letztlich ist jeder für das was er schreibt ebenso verantwortlich, wie das was er hochlädt. Die Unterbindung dieser für ein Forum grundsätzlichen Funktion, ohne dass man die Hosen herunter lässt, ist mir unverständlich.
    So informativ und kompetent dieses Forum ist, so restriktiv/rückständig ist die Administration.



    @Währungshüter ...dann könnte ich die auch eine Antwort auf deine Vermutung geben... sorry!