Beiträge von DarkMatter

    Hier noch ein Test-Video zum ICOm IC-R30 das sich lohnt (Funkscanner ICOM IC R30 - Ein Filetstück aus CC2tv - 22 Minuten):

    Das Video geht teilweise sicher zu tief in die Technik, wobei ab Minute 13 das Thema digital mal angerissen wird und vor allem die Grenzen.


    Die Aussage zur Praxis möchte ich jedoch nicht so stehen lassen, denn jeder! Handscanner hat große Probleme mit Mischprodukten oder eben eine relativ geringe Empfindlichkeit. Auch wenn der Icom ein sehr guter Scanner ist, kann er sich der Physik nicht entziehen.
    Die Frage ist das Vergleichsgerät - Innerhalb der Handscanner ist der IC-R30 ein Spitzengerät, im Vergleich mit dem FT-818 weit dahinter. Dies liegt an der einfachen Tatsache, dass jedes Gerät das gewünschte Signal aus dem gesamten Spektrum herausziehen bzw. isolieren muss. Hierfür werden u.a. Filter benötigt und dies brauchen nunmal viel Platz und passen nicht in ein Handscannergehäuse.
    Die digitale Signalverarbeitung des IC-R30 nutzt hierzu einen DSP (Prozessor) anstatt dedizierter Filter um das Signal zu isolieren. Dabei muss aber beachtet werden, dass die Auflösung des AD-Wandlers (Bit) immer vom stärksten Signal herunter skaliert wird. Wenn man also in der Nähe eines sehr starken Signals steht, wobei es unabhängig ist auf welcher Frequenz, so reduziert sich die Empfindlichkeit rapide oder der DSP wird übersteuert.
    Mit der Stummelantenne des IC-R30 funktioniert das durch die geringe Leistung noch recht gut, verwendet man aber eine andere Antenne oder ist in einem städtischen Umfeld ist die Freude meist schnell vorbei.


    Hier liegt auch die Ursache, warum Einzelfunkgeräte einem Scanner (fast) immer überlegen sind. Wenn das empfangene Signal schon durch die Antenne von vorneherein begrenzt wird, ist auch die Aufarbeitung wesentlich einfacher.
    Beim Scanner wird die große Bandbreite, z.B. 100kHz - 3GHz, vorrangig mit Nachteilen in de Empfindlichkeit und Störempfindlichkeit erkauft.
    Dabei muss man aber auch sehen, dass ein Scanner ein völlig anderes Anwendungsspektrum hat und kein anderes Gerät eine derartige Bandbreite bietet. Ob man diese Tatsächlich sinnvoll nutzen kann, ist Sache des Hobbys, wobei es oberhalb von 460Mhz eigentlich nicht mehr viel gibt, außer die Videokamera des Nachbarn vielleicht?

    Ja, das ist klar, dass man das digitale Signal dann mitschneiden und anderweitig entschlüsseln muss.

    Ging mir nur um die Unterscheidung, weil meist alles in einen "digitalen Topf" geworfen wird [smilie_blume]


    Digitale Übertragung aus Freenet/PMR ist jedoch sehr selten und ob dies mal mehr wird, glaube ich nicht.
    Das was dort als digitale Übertragung konzipiert ist, ist ausschließlich für die jeweiligen Frequenzbänder. Es wird weder vom AFU, noch einem anderen Dienst/Anbieter genutzt.
    D.h. dort kann nur mit wenigen speziell für diesen Zweck konstruierten Geräten digital gefunkt werden. Das Angebot ist überschaubar und eigentlich sind die angebotenen Geräte konstruktiv rund 3 Jahre oder älter. Die Preise sind ebenfalls am Boden.
    Für PMR kosten die digitalen Geräte um die 150€ und für Freenet kenne ich aktuell nur noch das Kenwood NX-1200D. Wer im Freenet-Band digitale Übertragung nutzt kombiniert dies dann meist mit anmeldepflichtigem Betriebsfunk. Der Hintergrund ist, dass digitale Schlüssel in DE offengelegt bzw. bekanntgegeben werden müssen.



    Wenn man das Thema zusammenfasst kommt man auf folgende Möglichkeit:


    - 3 Geräte (CB, Freenet, PMR), die zusammen etwa 550 € kosten, mit denen senden und empfangen möglich ist.


    - Für den reinen Empfang steht mit dem Alinco DJ-11E ein günstiger und leistungsfähiger Scanner (nur analog) zur Verfügung (rund 300€). Mit dem Icom IC-R30 (analog und digital) das obere Ende der Fahnenstange bei rund 600€.


    - Die Kombination wäre das bereits geschriebene Yaesu FT-818, dass die Möglichkeiten beider vorherigen Versionen verbindet, jedoch auch auf die digitale Übertragung verzichtet. Dieses liegt preislich bei rund 650e.


    Eine großer Unterschied besteht als nicht und jede der 3 Möglichkeiten hat ihre Vor- und Nachteile, die man an Hand der eigenen Bedürfnisse abwägen muss.
    Außerdem sollte bedacht werden, dass die Geräte alle! eine gründliche Einarbeitung erfordern, insbesondere die Scanner mit ihren vielseitigen Möglichkeiten.

    digitale Signale verarbeiten kann

    Vorsicht, das geht mit keinem Scanner!
    Das "Digital" bezieht sich eher auf die interne Funktion des Geräts, aber nicht auf das zu empfangende Signal.


    Ein Scanner empfängt und demoduliert das Signal, was natürlich auch mit digitalen Signalen geht, aber es wird dabei nichts entschlüsselt. Man hört eben das digitale Signal als Tonfolge oder Rasseln. Die Decodierung von PMR-D und Digitalem Freenet geht zwar theoretisch, aber dazu müssen die Schlüssel bekannt sein, sonst geht nur Standard.
    Natürlich kann man das digitale Signal mit weiteren Geräten evtl. entschlüsseln, aber dies ist nicht so einfach.


    Der Icom IC-R30 ist nach wie vor lieferbar, wenn auch mit den heute üblichen Lieferzeiten.
    Die Vertragshändler haben die Geräte aber meist kurzfristig lieferbar, da die Nachfrage hierfür eher gering ist.

    Bei uns hat die Gemeinde viele im Gemeindebesitz befindlichen Äpfel- und Birnbäume gekennzeichnet. An diesen kann jedermann kostenlos Früchte holen.

    Bei uns hier auch und im Ergebnis verrotten wie jedes Jahr Tonnen am Boden, während man sich im Supermarkt paar hundert Meter weiter über den Preis der Neuseeländischen? Äpfel beschwert.


    Wir verbrauchen übers Jahr etwa 80-100 Gläser und haben dieses Jahr schon gut 150 Gläser eingekocht. Viele auch getrocknet..
    Alle Jahre ein trauriger Anblick wenn ich die Wege entlang laufe und das ganze Obst liegen sehe, aber mehr wie Essen können wir auch nicht.

    Wichtiger war für mich der Tecsun S-8800 PLL DSP Weltempfänger mit SSB Empfang.
    Da kann man dann im Notfall alle Bänder abhören.

    Wenn es dir nicht auf ein paar Euro ankommt, gibt es mit dem "Standard-Preppergerät" Yaesu FT-818 etwas vergleichbares.
    Das ist ein kompaktes und leichtes Gerät für alle Rundfunkbänder und sonstigen Funkdienste (Empfang 100klHz - 470 MHz) mit internem Akku oder AA-Batterien. Oder 10-16VDC aus dem Auto bzw. Batterie/Solar.
    Dabei ist es auch noch sendefähig mit bis zu 6W, was natürlich verboten ist, aber das sehe ich wie @Währungshüter - Heute will ich nur hören und später hätte ich zumindest die Möglichkeit.
    Eine Empfangsantenne ist übrigens dabei und leistungsfähigere Antennen kann man natürlich auch anschießen.


    Wäre sicherlich ein Alternative zum Icom IC-R30, vor allem da oberhalb von 450MHz ohnehin nichts mehr Empfangenswertes ist. Preisliche liegen die Geräte etwa gleichauf.
    Die Programmiersoftware mit -leitung kostet um die 50€ und ist sehr empfehlenswert, weil dies am Rechner einfacher und schneller geht als über die Tasten am Gerät.


    Ich hatte als Empfänger lange Jahre den Icom IC-R8500 (heute R8600) im Betrieb, aber dass was dieser hinsichtlich Rundfunk kann, macht der kleine Yaesu genauso gut. - Nur war der R8500 nicht tragbar..



    @Währungshüter - "Denn im Nahbereich geht Funk immer, nur auf größre Distanzen ist man auf Relais angewiesen."
    Die Relais haben in der keine oder zumindest keine bessere Notstromfunktion wie die Mobilfunktechnik!
    Wobei es fraglich ist, ob man zum Senden überhaupt mehr als 10-40km braucht?



    Ja, das hatte damals viel damit zu tun und viele Funker haben damals auch ins lizenzierte Lager (AFU) gewechselt. Ich hab so meine Probleme mit Organisationen, sei es nun der Amateurfunk oder andere, weshalb ich mich bis heute gegen eine Mitgliedschaft wehre.
    Aber ich baue immer noch für lokale Amateurfunker Antennen und habe früher, als dies noch möglich war, auch Geräte repariert. Der Kontakt ist gut, das "Generve" wegen der Lizensierung/Prüfung leider auch. Wenn ich mal Lust habe, kann ich die Stationen von befreundeten Funkern mal mitbenutzen - kommt aber sehr selten vor.
    Naja, anderes Thema..

    Wenn ich euren Enthusiasmus so sehe, solltet ihr auch bedenken 1 Liter Wasser = 1 Kilogramm.


    500 Liter sind sicher in der Wohnung noch nicht das Problem, aber darüber hinaus solltet ihr auch die Statik eures Eigenheims im Hinterkopf behalten.


    Das Wasser wird der Genickbruch für die städtischen und stadtnahen Häuser, bzw. deren Bewohner sein.
    Grundsätzlich solltet ihr mit mind. 10 Liter pro Tag kalkulieren, so wie man dies im Outdoor-/Survivalbereich ermittelt hat. Damit würde ein 2000 Liter Vorrat bei 4 Personen nach spätestens 6 Wochen zu Ende gehen. Mit Konservierung des Wassers (Silber/Chlor) braucht man sich dabei sicher keine großen Gedanken zu machen.


    Wir haben hier genügend Wasser vor der Tür, aber ob dieses dann auch noch genießbar sein wird?
    Abkochen hilft bei Verunreinigungen gar nichts und Filtern ist je nach Eintragsstoff auch schwierig bis unmöglich. Die Nutzung natürlicher Quellen ist eine Möglichkeit, wobei diese dann schnell überlaufen sein werden.
    Also in Jedem Fall vor der Entnahme immer testen!

    Ich hab zugegeben von Wald keine Ahnung und mich nur vor Jahren mal als Anlagemöglichkeit damit bisschen beschäftigt. Das mit dem Wald ist nicht so einfach.. Neben der von @Goldhut erwänden "elendigen Arbeit", gibt es tausend Vorschriften, etc. und ohne Ahnung und Kontakte ist mir das zu aufwendig
    Außerdem frag ich mich, warum die Waldbesitzer daneben die Fläche (noch) nicht kaufen?
    Aktuell fallen die Preis hier in der Gegend immer weiter, doch ob es nur Abwarten ist??


    Nein, gemäß dem Grundsatz "Schuster bleib bei deinen Leisten" hab ich mich vom Waldbesitzer verabschiedet. In meinem Fall würde der Wald dann sicherlich eher mich besitzen als umgekehrt..

    @Goldhut das Stück das zum Verkauf steht sind hauptsächlich alte Eichen und Buchen mit etwa 80cm Durchmesser, und mehr. Aber auch einige sehr große Speierlinge (keine Ahnung ob man die fällen darf?).
    Dazwischen kleinere Bäume die aber auch so 20cm haben. Relativ ebene Fläche und leicht mit Maschinen zu ernten. Die nächste Straße ist ach nicht weit weg..
    Der Verkauf kommt dadurch zustande dass der aktuelle Besitzer die "elendig Arbeit" nicht mehr machen will und auch kann. Sind jetzt beide um die 80 Jahre und Kinder sind auch keine da.

    Er meinte ES gebe Berichte von alten Sorten, welche in Tongefässen über 100 Jahre gehalten haben. Also das volle Korn.

    Das geht in die Richtung des Weizens, den wir seit einigen Jahren anbauen lassen. Wie geschrieben haben wir das Saatgut in einem verlassene Anriss-Bauernhof in Fässern gefunden. Alter über 50 Jahre, da der Hof seit etwa 1960 nicht mehr bewirtschaftet wurde und verfiel.
    Nachdem wir uns nicht sicher waren, was den Verzehr angeht, haben wir es aussähen lassen. Die Keimfähigkeit lag bei ca. 30% und bildete den Grundstock unseres heuten Weizens.


    Wahrscheinlich hätte man die Körner damals auch mahlen und verzehren können.. Zum Glück haben wir uns für die Aussaat entschieden.

    Und ja Bayern hat inzwischen extreme Preise für land- und forstwirtschaftliche Flächen. Im Norden noch nicht ganz so schlimm wie im Süden, aber reicht trotzdem.

    Durch die vergleichsweise verstreute Siedlungsweise ist es schwer etwas zu bekommen. Der nächste Nachbar ist halt häufig max. 1km entfernt. Also weiche ich auf die uninteressanten Hügelflächen aus, wo etwas mehr Freiraum ist. Doch diese sind meist im unbeachteten Besitz von Erben, die oft nicht mal wissen was sie haben. Deshalb hoffe ich auf Notverkäufe von in Schwierigkeiten geratenen Kreditnehmern.


    Aktuell wird hier ein Stück Wald mit Top Bestand verkauft 3,3 ha für aktuell unter 50 T€. Das ist zwar spotbillig, aber für die Großen eben zu klein und ansonsten steht der Wald hier nicht so hoch im Kurs.
    Aktuell sind die Waldpreise hier ohnehin am fallen - Wobei ich mir ganz sicher keine Arbeit kaufe.


    Nun ja, die Hoffnung gebe ich nicht auf, auch wenn es ein recht aussichtsloses Unterfangen ist.

    @durran Verzehnfacht ist vielleicht etwas übertrieben, es sei denn der Kauf ist schon lange her und dann waren in der Zwischenzeit sicherlich auch Instandhaltungskosten?


    Meine bescheidene Behausung wurde durch den damaligen Besitzer 2002-2004 komplett saniert. Damaliger Wert nach Sanierung rund 300T€ und heute könnte ich im Verkauf etwa 790T€ erzielen. Also das 2,5fache.
    In normalen Lagen ist das denke ich auch so der Durchschnitt. Zumindest wenn ich die einschlägigen Internetportale sehe, sind die Preise hier in den letzten ca. 10 Jahren auf das 2,5 - 3fach gestiegen.


    Klar ist Gold und Silber auch nicht 100% sicher, aber wirklich sicher ist derzeit gar nichts und die Immo kann dir nach dem Kauf auch enteignet werden. Aber ganz ehrlich macht mir das nur wenig Sorgen, denn sterben könnte ich auch in der nächsten Minute - C'est la vive
    Also mach ich das was ich seit Jahrzehnten mache, bleibe ruhig und gelassen während ich mich nach Angeboten umsehe und genieße das, was das Leben mit zugesteht.
    Wenn du bei einem Kauf schnell zuschlagen willst, dann musst du das Geld auch schnell verfügbar haben und damit bleiben dir die nur EM oder Bargeld.

    Die Frage ist doch auch, wie bringe ich mich in Stellung bis dahin.


    Bargeld, Buchgeld, Aktien, EM, andere Wertgegenstände?


    Was bringt es, jetzt Buchgeld zu horten, wenn dieses vor den Immobilien einen Wertverfall erleidet?

    Das wichtigste ist Kontakte dorthin zu knüpfen wo die Angebote entstehen, also beispielsweise zum freundliche Bankberater. Ich denke es gibt da sehr viele Möglichkeiten, je nach persönlicher Situation und dem gesuchten Objekt.
    Die finanzielle Seite bleibt nur Bargeld und EM, alles andere ist evtl. nicht schnell genug verfügbar (Wertgegenstände, Aktien) oder wegen Negativzinsen eher ungünstig.
    Das Risiko des Wertverfalls hast du immer - Das ganze Leben ist ein Risiko und auch jedes zu kaufende Objekt beinhaltet immer gewisse (Rest-)Risiken...
    Wobei ich bei Edelmetallen nicht so recht an einen großartigen Einbruch glaube.

    Mag alles sein und so kommen, aber ich denke egal wie man es dreht und wendet, ist gerade jetzt die optimale Zeit sich in Stellung zu bringen.
    Kommt dann eine Chance kann man schnell zugreifen und wenn nicht, hat man nicht viel verloren. Zumindest wenn man nicht in einem Ballungsbereich wohnt, kann man der Entwicklung erstmal in Ruhe zusehen. In Folge der Unternehmenspleiten werden auch Menschen ihren Job verlieren und verkaufen müssen. Dann trennt man sich lieber von uninteressanten Grundstücken...
    Ich werde jedenfalls abwarten und bei Gelegenheit zuschlagen - Bitte 2x 5-30Tqm in der nahen Pampa ^^


    Mit steigenden Leerständen wird auch der Baubereich und die Preise dort, wegen rückläufiger Nachfrage wieder sinken.
    Kaufen sehe ich nicht als Problem, solange es aus dem Vermögen geschieht. Eine Kreditfinanzierungen würde ich aktuell jedoch nur mit täglicher Kündigung/Tilgung eingehen.


    Ich denke mal in einigen Monaten wissen bzw sehen wir mehr und vielleicht auch klarer.

    Aber wenn dann bitte mit richtig zugeschneit.... am besten sollte sich um alle Drecksloch-Großstädte eine 50 Meter hoher Gletscherwand bilden, die unpassierbar ist und auch den Sommer nicht wegschmilzt.

    Dein "Wunsch" in Ehren, aber was wird passieren, wenn der Schnee irgendwann schmilzt?
    Die Städter werden zumindest zum Teil durchgefüttert werden können und sobald es wieder geht werden sie das Umland stürmen - Ohne Rücksicht auf Verluste und mit einer unbändigen Wut auf die Landbevölkerung im Bauch!

    Also sind normale Steuerschulden nach der Restschuldbefreiung auch erlassen.

    Nach dem was ich weiß und miterlebt habe "Jain"


    Es stimmt schon, dass Steuerschulden mit der Restschuldbefreiung erlassen werden, aber eben erst 1-2 Jahre später. Im dem Fall, den ich mitgekommen habe wurden alle Schulden bis auf das Finanzamt erlassen, die Finanzamtsschulden jedoch erst mit der ersten Steuererklärung, nach!! der Restschulderlassung.
    Der Hintergrund war, dass während der Laufzeit der Privatinsolvenz Steuerklärungen abgegeben wurden, die nach dem Restschuld-Erlassungstermin noch hätten korrigiert werden können. Damit hätte dies auch rückwirkend Einfluss auf die Privatinsolvenz haben können.


    Ging aber nicht um Betrug oder Insolvenzverschleppung, sondern ganz einfach wegen unerwartetem Jobverlust und Bauschulden. Also eigentlich der Klassiker..

    @Salorius II nicht dass mir diese Entwicklung Angst machen würde, ist sie dennoch etwas, was kommen wird. Ob es so ausgeht wie in Kuba weiß ist nicht, glaube ich aber nicht, da die Entwicklung nicht auf DE beschränkt ist. Damit fehlt der übergeordnete Gegenpart der Kuba erst zu Kuba gemacht hat.
    "Mietendeckel, Enteignung und extremer Verarmung" werden kommen und das wohl schneller als gedacht. Die Frage die offen bleibt, ist wie die Menschen im Land darauf reagieren, vor allem die Gäste.


    In jedem Fall ist es etwas worauf man sich einstellen und vorbereiten sollte. Wobei das mit dem Vorbereiten gar nicht so einfach ist. Wir suchen seit Langem geeignete Flächen/Gebäude zum Kauf, die dafür dienlich sein könnten. Aber der Markt hierfür ist sehr knapp, weil es in dieser Preisklasse recht egal ist ob man das bisschen Geld oder die Immo hat. Quasi das andere Ende der Fahnenstange, wo die Villen hängen.
    Ich denke dass die Immobilienpreise im mittleren Feld (EFH) einbrechen könnten, wenn immer mehr überschuldete Besitzer diese verkaufen müssen, aber darüber (Villen, Toplagen, etc.) und darunter (Flächen außerhalb des Bebauungsgebiets) wird sich nicht viel tun. Bedingt durch die Inflation könnten hier die Koste sogar steigen.
    Andererseits ist dass in einer zu erwartenden Zukunft vielleicht er einzige Fleck Erde, wo man das Elend nicht täglich mit ansehen muss?