Beiträge von DarkMatter

    Du wirst allerdings auch mit 10 ha. heut zutage keine Familie mehr ernähren können.
    Selbst wenn du geringe Kosten ansetzt.

    Bisschen falscher Ansatz...
    Das Problem ist dass du kein Saatgut mehr bekommst!
    Bei mir hier höre ich von immer mehr Landwirten, dass diese nur noch industrielles Saat bekommen. Das dieses in diesem Jahren wetterbedingt große Ausfälle hatte ist das eine, aber es ist nicht Nachkeimfähig. Also nach 2-3 Jahren trägt es keine Früchte mehr.
    Die nicht industriellen Saatgüter werden mittlerweile geächtet, in der Form dass es bei Ausfall keine oder eine geringere Entschädigung gibt. Der Verkauf an größere Abnehmer wird durch gesetzliche Vorgaben erschwert.
    Der Schattenmarkt für altes Saatgut wächst stetig - Der entsprechende Getreidepreis leider auch.


    Ich hab zusammen mit anderen dort "investiert", also erstmal zum Verzehr und einen Teil für die Aussaat durch einige Landwirte. Wir stellen das Saatgut und bezahlen die Arbeitsleistung des Landwirts. Der Ertrag kommt dann wieder zu uns. Da es nun zunehmend Probleme bei den Landwirten wegen der Flächennutzungsmeldung gibt, werden wir wohl Äcker kaufen und in besitzrechtlich kleine Parzellen aufteilen müssen. Dies ist momentan in Vorbereitung, aber auch hier werden wir massiv behindert, z.B. mit Vorkaufsrechten der Verwaltung.


    Der Wille ist da und ich hoffe auch mal von einem Erfolg schreiben zu können, aber der Wille allein ist heute sehr schwer umzusetzen!

    Der fränkische Automobilzulieferer Bolta hat Insolvenz angemeldet. 1000 Arbeitsplätze sind betroffen.


    Derweil macht sich der Pöbel auf Facebook über leere Regale und Tankstellen in England lustig. Die schnallen nicht, dass es ein Blick in ihre nahe Zukunft ist.

    England ist uns nur etwa 2-3 Monate voraus..
    Also einfach abwarten, die Engpässe kommen sicher schneller als die Meisten erwarten.


    Was mich die letzten Wochen jedoch wundert ist zunehmende Abflachung in den wirtschaftlichen Diskussionen, leider auch hier. Der Mangel wird vielschichtig diskutiert, aber woher kommt der eigentlich so plötzlich?
    Ich habe einige Versorgungskrisen im Job miterlebt und immer waren die Gründe in Produktionsausfällen in Fernost.
    Nun sind etwa 30 Jahre seit der ersten aktiv miterlebten Krise vergangen und nicht hat sich verändert - Wenn Fernost hustet, bekommt die Welt die Grippe.
    Ich bin zwar ziemlich raus aus dem aktiven Geschäft, aber wenn ich bei befreundeten Komponenten-Distri's nachfrage, wissen die auch keine Antwort, außer "heruntergefahrene Produktion".
    Die Abhängigkeit von elektronischen Komponenten ist etwas das die westliche Welt sich selbst aufgezwungen hat. Eine vernünftige Erklärung gibt es eigentlich nicht und diese Geschichte beginnt schon um 1990.



    Aber zurück zum eigentlichen Thema.


    Erst fallen die Unternehmen bzw. Job und dann die Leben der Bevölkerung.
    Lediglich der Zeitpunkt war bis vor kurzem noch nicht klar. Aber dass es so endet, war mit dem Aufstieg der sogenannten Automatisierung schon absehbar. Nur wer es in 30 Jahren nicht gesehen und verstanden hat, der wird erst verstehen, wenn er mit leerem Magen vor einem ebenso leeren Regal steht.

    Ich denke das Stromausfallthema wird wie andere vergleichbare Themen hier maßlos überzogen. Der Ansatz ist häufig gut, die Umsetzung auch durchdacht, aber im wirklichen Ernstfall war es dann doch vergeben Liebesmüh.


    Zu deiner Frage @sie nach dem Zeitraum für ein Leben unter widrigen Umständen kann ich nur aus meiner Erfahrung sprechen. Bei uns geht es, wie ich mehrmals geschrieben habe um Hochwasser, also ein lokales örtlich begrenztes Ereignis. Eine Woche auszuharren und sich selbst zu versorgen ist machbar, aber alles was darüber hinaus geht wird mit jedem Tag schwieriger.
    Die Heizung, Stromversorgung und Ernährung ist dabei gar nicht das große Problem, sondern die Umgebungsbedingungen. Durch den Ausfall der Kanalisation schwimmen die Fäkalien, aber auch die dort lebende Tierwelt durchs Haus und auch wenn 100m weiter trockenes Land ist, die Biester beißen sofort zu!
    Nur ein Beispiel.. aber jedem muss klar sein, dass in seinem Kartenhaus alles einstürtzen kann wenn nur eine einzige Karte entnommen wird!


    Im Falle eines großflächigen Stromausfalls wird die Lage wesentlich schneller kritisch - spätestens wenn die Nacht kommt. Nachdem es schon einige solche Vorfälle gab, kann man dies gut recherchieren, dass es bereits nach 3 Stunden gefährlich auf den Straßen wurde, ehe nach 24 Stunden überall das völlige Chaos und Gewalt herrschten.


    Natürlich haben wir, wie sicher auch schon viele andere auch, über dieses Thema diskutiert und uns unsere Gedanken gemacht.
    Das wichtigste ist eine ausreichend größere Gruppe die sich auf ein oder zwei Häuser konzentriert. Wir verstehen uns hier super, arbeiten beim Hochwasser Hand in Hand und jeder hilft dem anderen, aber beim Gedanken an ein längerfristiges Zusammenleben unter einem Dach, tun sich schon erste große Gräben auf. - Anderseits ist klar, dass jeder für sich alleine keine Chance hat!


    Also macht heute jeder das, was er für sich für gut und richtig hält, wobei keiner in ein MadMax-Szenario investiert. Also alles im Rahmen dessen was auch heute schon nutzbar ist, bzw. gebraucht wird.
    Wenn beispielsweise ein großflächiger Stromausfall kommen sollte, werden wir sehen was sich ergibt und wie das miteinander dann aussieht. Aber dennoch werden wir realistisch nicht länger als eine Woche auf einem vernünftigen Niveau ausharren können und die größte Unbekannte liegt nicht bei uns sondern bei den anderen Menschen um uns herum.

    @DURAN wobei ich gestehen muss, dass mir dies vollkommen egal wäre. Die groben Bahnen in denen die Politik agieren darf sind vorgegeben und so sind auch die unmittelbaren Arbeitsweisen und Ziele der einzelnen Parteien sehr ähnlich.
    Vielleicht wird die Agenda von RRG etwas schneller umgesetzt als von einer anderen Konstellation, aber sind ein paar Monate wirklich noch wichtig?
    Oder ist es nicht vielleicht sogar besser wenn die Umsetzung und der Niedergang schneller kommen, um den Gewöhnungseffekt in der Bevölkerung zu verringern?


    Ich weiß es nicht und bin mir nicht mal sicher welche variante ich bevorzugen sollte.


    Was ich heute sehe ist Zerbrechen der Gesellschaften, nicht nur hier in Deutschland. Ein Internet mit all seinen Einrichtungen, welches mehr spaltet als zusammenführt. Während Gemeinschaften und Kultur bereits zerstört sind.
    Den Aufstieg krimineller Kreise deren Handeln niemand mehr kritisiert - entweder aus Angst oder weil es eigene Vorteile bringt.
    Ich denke die politische Kaste die diese Veränderung jahrelang voran treibt erkennt mittlerweile wie nahe sie selbst am Zaun stehen. Sie verkaufen nicht nur ihre Mutter, sondern auch ihre Seele - Im Wissen was auf der anderen Seite des Zauns passiert oder noch passieren wird.


    Hier geht es um denn wirtschaftlichen Niedergang der unmittelbar auch der persönliche Niedergang sein wird. Auch wenn viele dies leugnen oder etwas zu verdrängen versuchen - Hilflosigkeit und Angst haben bei vielen längst das innere Ruder übernommen.
    Die anderen stehen vor der Problematik, dass Freundschaften und Vertrauen plötzlich auch eine gefährliche Komponente bekommen..


    Am Ende zeigt sich, dass wir häufig in unserem Handlungsrahmen nicht so viel anders als die Politiker sind!

    Die heutige Politik ist weder der Besatzung noch Verschwörungen geschuldet.

    Es ist leider keine Verschwörungstheorie sondern eine Tatsache1
    Die Besatzungsverträge gelten bis heute weiter und stehen über nationalem deutschen Recht. Du must dir auch keine Sorgen machen, dass Deutschland jemals wieder frei sein wird. Denn die Ablösung, oder besser deren Erweiterung für die EU als Ganzes, ist in TTIP und den anderen Verträgen enthalten.
    Egal wer in Berlin oder sonst wo in diesem Land sitzt ist nur ein Verkünder und die Bevölkerung wird erst aufwachen wenn das tiefe Tal erreicht ist - Macht nichts, denn zu spät ist es schon heute..

    @John Doe Silver dir ist schon bewusst dass es bei den Wahlen nur um den Verkünder der Besatzerpolitik geht. In diesem Land wird nichts frei entschieden und entsprechend ist auch recht egal wer da wo sitzt.
    Es ist lediglich großes Kino für die Politikerkaste.. und der Pöbel jubelt.
    Einige Monate später schimpft wieder jeder, dass sich nichts ändert, zumindest nicht zu einem besseren, und hinter den Kulissen andere das Sagen haben. Und auch 90% für die AfD würden daran nichts ändern, außer dass die Besatzungsrechte noch etwas weiterreichender vollgezogen würden.


    Ehrlich gesagt finde ich das Ergebnis gut so. - Keine klare Mehrheit und keine wirklichen Macher vorne dran. Hoffe mal, dass es nun so wie die letzten Jahre zäh und ziellos dahin tümpelt und somit das unvermeidliche Ende noch bisschen hinausgezögert wird.
    Denn bei allen gehypten Katastrophen der letzten Jahre war das Leben hier in Deutschland für mich gut und ohne große Einschränkungen möglich. Klar habe auch ich einiges vermisst, aber dies ist wenn man die Gegenseite (Währungsverlust, wirtschaftlicher Niedergang, gesellschaftlicher Verfall und Bildungs-Diaspora,Zuwanderung,..) betrachtet doch gar nicht der Rede wert.

    @Salorius II ich kann hierzu nur meine Erfahrung mitteilen:
    Wenn bei uns der Hochwasserfall eintritt, wofür schon eine überflutete Straßenverbindung ausreicht, weis keiner was es noch gibt. Mal Gas, mal Benzin oder Diesel oder Heizöl, Holz, usw. und häufig wechselt die Verfügbarkeit im Laufe der paar akuten Tage. Lediglich der Strom, Internet, Handy,.. sind meist zeitnah weg.
    Hier liegt auch der Grund warum wir mittlerweile sehr omnivalent aufgestellt sind. Wir können heute nahezu alles verwenden um Wärme und Strom zu erzeugen. Dabei ist wichtig zu verstehen, dass nicht jeder alles haben muss, sondern vor allem Kabeltrommeln, Kanister und sonstige Hilfsmittel viel wichtiger sind. Gute nachbarschaftliche Beziehungen sind unerlässlich und im absoluten Notfall sammelt man sich eben in einem der Häuser. Eine helfende Hand ist ohnehin durch nichts zu ersetzen.
    Solar ist vorrangig eine persönliche Stütze, die jeder für sich selbst in für sinnvoll erachteter Größe und Ausführung umgesetzt hat.


    Finanziell oder wirtschaftlich macht das alles keinen Sinn, aber das war von vorneherein klar. Es geht lediglich um eine zeitlich begrenzte Autarkie im Krisenfall, um den Schäden zu begrenzen. Wobei die zeitliche Grenze bei 2-3 Wochen liegt, denn alles Weitere macht nach reichlicher Überlegung nur wenig Sinn.
    Durch die Entwicklung der letzten Jahre, insbesondere durch mehr Freizeit in Folge von Corona, haben wir einige kleine Dinge angepasst und wenn keine Pumpen benötigt werden, reicht es auch für 4-6 Wochen, je nach Jahreszeit/Wetter.


    Eine sicher nicht unwichtige Sache, die häufig außer acht gelassen wird, ist die Eigendynamik in einer Gruppe, vor allem in der jüngeren Generation. So haben wir seit einiger Zeit auch zwei Holzvergaser, die einerseits Strom produzieren und andererseits der Heizung dienen. Da kann alles rein, was irgendwie brennbar ist, erfordert aber rund um die Uhr einen erfahrenen Anlagenbediener. - Wenn alte Technik zum Hobby der Jugend wird..


    Die Größe einer Gruppe, die vor Allem nicht nur wegen oder für einen Notfall zusammenarbeitet, ist ein wesentlicher Faktor. Erst die unterschiedliche Ausrichtung, Gedanken. Kenntnisse, Möglichkeiten, Situationen und Erfahrungen lassen eine Lösung vielseitig (sicher) und zuverlässig werden. Als Einzelner oder Familie hat man schon bei den kleine Krisen der Vergangenheit keine Chance gehabt.
    Das sehe ich immer wieder im grünen Neubaugebiet wo jeder Einzelkämpfer sein will, keiner dem Anderen traut und am Ende die Meisten immer wieder auf der Nase liegen. Und selbst dann schlagen Sie jede Hilfe aus und rufen nach Hilfe von Verwaltung und Staat.
    Doch wenn Sie dann wieder aufstehen, sind wir plötzlich die bösen Reichsbürger, die Prepper, Umweltsünder,.. die Verrückten die weggesperrt gehören. Fehlt nur noch, dass wir auch für Wasser verantwortlich sind?

    Die Diskussion der letzten Tage erinnert mich sehr an andere Themen. Auf der einen Seite die "Verharmloser" und auf der anderen die "Panikponnys". Diejenigen die was sagen könnten halte sich zurück, weil man deren Erfahrung ohnehin nur als Kritik oder Hinweis auf eigene Versäumnisse sieht.
    Außerdem gibt es extra für das Thema Notstormversorgung eine eigenen guten Faden!


    Das wichtigste in schwierigen Zeiten ist Ruhe behalten und Pragmatismus. Und wenn man kein Ahnung hat oder die eigne Vorbereitung nicht klappt, sollte man eher zu Beginn der Krise Hilfe oder Anschluss bei Mensch suchen, die wissen was sie tun und entsprechende Erfahrungen/Kenntnisse haben.
    Heute noch schnell vor einem eventuellen Fall X aktiv werden zu wollen macht keinen Sinn mehr - Es ist schlicht zu spät !!


    Wie in jeder Situation bleiben dann drei üblichen Möglichkeiten der persönlichen Reaktion:
    Bleiben, Fliehen oder Kämpfen. Was man wählt hängt von der jeweiligen persönlichen Situation ab. Diese Fragen stellen sich uns immer wenn das Wasser steigt: Bleiben und kämpfen wir gegen das Wasser oder gehen wir und räumen später auf?
    Ebenso wie diese die Grundlage für viele Entscheidungen, wie den Job zu wechseln oder Deutschland zu verlassen.


    Wäre vielleicht ein Thema für einen eigene Faden?


    Meine Meinung siehe Spoiler..

    ich setze mich ins auto und lass den Motor an?

    Ich denke nicht, dass die Lichtmaschine das lange mitmacht..
    Die Rechnung mit der Blei-Säure-Batterie ist übrigens falsch!- Die 100Ah einer 12V-Batterie ergeben zwar theoretisch 1200Wh, aber in der Praxis sind nur etwa 60% davon nutzbar. Dies liegt in den chemischen Abläufen in der Batterie. Also realistisch rund 700Wh bei einer neuen und voll geladenen Batterie.


    An sich ist die Idee aber nicht so schlecht und entspricht dem, was man im WoMo-Bereich auch macht. Ladung einer separaten LiFePO4-Batterie (weil 94% der Energie nutzbar) für den Wechselrichter über die Lichtmaschine und zusätzlich über Solar.


    Ob die dies in der Praxis genügt musst du selbst herausfinden, aber Motor nur für die Ladung laufen lassen ist sehr ineffektiv, wenn du die Abwärme nicht zusätzlich nutzen kannst.

    Fazit: Wenn der Plebs jetzt noch RRG wählt, dann ist ihm nicht mehr zu helfen…

    Ich glaube nicht, dass das Kreuzchen schon jemals in der BRD-Geschichte einen großen Einfluss auf die Politik hatte. Es bestimmte lediglich die Person des Verkünders der Besatzungspolitik.


    Und wenn RRG kommt, wovon ich ausgehe, wird dies ebenfalls keine Einfluss haben. Vielleicht hat Merkel nur deshalb das Feld geräumt und mit Laschet einen tendenziell erfolglosen Kandidaten gesetzt um Schaden von Ihr und Ihrer Partei abzuwenden? - Sollen doch RRG die Überbringer der finalen schlechten Nachrichten sein!


    Also Ruhe bewahren zurücklehnen und das Schauspiel wie die vergangen Male auch betrachten. - Quasi aus der ersten Reihe vor dem Abgrund.
    Deutschland zu verlassen bringt auch nur etwas, wenn man wüsste wohin und die Trauben wachsen einem derzeit weltweit nirgends in den Mund. Also bleiben wir hier und genießen das Leben so wie wir es die letzten Jahre auch gemacht haben, denn schlecht waren die letzten Jahre hier ganz sicher nicht :)

    Der Landwirt hat mir gesagt Silomais +100 % 8o

    Das ist für ein anderes Klientel..


    Aus direkter Lebensmittelsicht ist Mais für mich irrelevant, denn entweder geht dieser in die Biogaserzeugung und wird als Milchkuhfutter verwendet. Nur dass die Mich solcher "Hochleistungs-Maiskühe" aus meiner Sicht ungenießbar ist. Taugt allenfalls für den Tetrapack, mit dem sich die Masse der Menschen ja aber auch zufrieden gibt.


    Aber von der Sache hast du Recht, die Maispreise sind gestiegen - Nur Geld kann man bekanntlich nicht essen [smilie_blume]

    Das Angebot von Mutter Natur ändert sich jährlich.. zumindest hier bei mir.
    Die Menge an Pilzen, wie auch Obst, etc., alles was ohne menschlichen Eingriff wächst ist in Summe relativ konstant.
    Dieses Jahr gab es bei uns fast keine Steinpilze, dafür Pfifferling in Massen. Birnen gibt es auch sehr wenig, dafür viele Äpfel.
    Natürlich gab es dieses Jahr sehr große Ernteausfälle, bei Tomaten, Kohl, etc. aber auch bei Getreiden!
    Dazu die Aussage meines Landwirts: "Der Ertrag eurer alten Sorten ist dieses Jahr so wie immer, recht gering aber solange ihr's zahlt (lacht). Die Hochleistungssorten und Hybriden, die ich für meine anderen Kunden anbaue sind dieses Jahr ein kompletter Ausfall und ich hoffe dass ich wenigstens noch auf 20-25% komme.."
    Die interessantere Aussage kam danach eher beiläufig "..ich muss diese Sorten anbauen, weil mir diese vorgegeben sind und die anderen nicht mehr abgenommen werden.. auch wenn ich untern Strich, wenn ich den Dünger und Spritzung einrechne, mit den alten Sorten fast genauso viel mit weit weniger Aufwand verdiene".


    MMn wird heute viel über den zyklischen, spezifischen Ertrag einzelnen Guts diskutiert, während man die natürlichen Abläufe immer mehr ignoriert.
    Dabei wird auch übersehen, das die Lebensmittelindustrie immer spezialisierter werden. - So wird ein Naturprodukt immer mehr ein genormtes und auch künstlich herstellbares Gut überführt. Das dies ein gutes Geschäft für die Konzerne geworden ist, die nebenbei auch an den Allergien und Krankheiten die daraus resultieren tüchtig verdienen, wird zu Gunsten dem Aktien-Mammon bei Seite geschoben.
    Heute werden die Erzeuger dazu animiert, nur noch "optimierte" Sorten zu produzieren und natürliche, robuste Sorten weitgehend verdrängt. Doch wenn das alte reproduktionsfähige Saatgut mal weg ist, dann ist das für immer!


    Auf der anderen Seite verfaulen hier wieder Tonnen an Obst, während sich die Menschen im Supermarkt über die Preise, etc. beschweren. Mag sein, dass für den Griff ins mittlere Regal weniger Anstrengung nötig ist, als die Äpfel draußen aufzulesen?
    Die Diskussionen neben dem Preis gehen um Umweltbelastung, Cäsium ist auch wieder ganz vorne mit dabei und Nachhaltigkeit, weil man mit dem Kauf der Zwiebel oder Kartoffel aus Ägypten ja die Menschen dort zu einem besseren leben anregt..
    Manchmal wird der Einkauf von Toilettenpapier zum unfreiwilligen Besuch in im Horror-Kabinett "Supermarkt"..

    Wo ist der Unterschied, ob ich an die Hausbank oder an die KfW zurückzahlen muss? Bin mal gespannt, wie die Olle sich das mit der Einhaltung der WKR (Wohnimmobilienkreditrichtlinie) so vorstellt Sorry Leute, die Grünen sind wirklich nicht ganz dicht

    So eine Aussage erschreckt mich immer wieder, weil diese einen gewisse Gleichheit von Hausbank und KfW suggeriert. Nur kann so eine Aussage auch nur von jemand kommen der noch nicht mit der KfW zusammengearbeitet hat. Einmal hab ich mich verführen lassen, wegen 0,3%eff und das hat mich fast mein Unternehmen gekostet - NIEMALS wieder KfW!
    Die Hausbank lebt von von ihren Kunden und man kann immer mit den Menschen dort reden, aber bei der KfW bist du nur eine Nummer, gefangen zwischen Paragraphen und der alles andere als wirtschaftsfreundlichen Arbeitsweise dieser Institution.
    Wir hatte damals ein gewerbliches Investdarlehen und 2 Wochen nach Auszahlung begann dann der Spießrutenlauf. Fast jede Woche wurden Auskünfte eingeholt, Geschäftszahlen abgerufen und eine umfassende Überwachung aufgebaut. Alleine damit war ein Mitarbeiter fast in Vollzeit beschäftigt.
    Nach einem halben Jahr begannen wir plötzlich immer mehr Aufträge, selbst an langjährige Kunden zu verlieren, weil uns zwei Mitbewerber unterboten. Nur wenn unser Preis sehr nahe dem EK lag gab es kein Mitbewerberangebot. War sehr mysteriös und die Ursache konnten wir auch nicht ermitteln. Ein Ausstieg, vorzeitige Rückzahlung, etc. nur um uns aus der Umklammerung zu befreien, wurde uns mit Hinweis auf die Geschäftsbedingungen abgelehnt.
    Am Ende kostete uns das KfW-Darlehen fast 30% mehr als das Angebot unserer Hausbank.


    Ich vermute mal, dass die Grünen auf Bundesebene das Ruder übernehmen werden. Vielleicht nicht weil sie die stärkste Fraktion werden, aber weil CDU, FDP und SPD sie gewähren lassen. Die AfD lass ich mal außen vor, weil diese sich wahrscheinlich auch bei 49% noch in ihrer Oppositionsrolle wohlfühlt?
    Dann werden die Gesetze einfach angepasst und der Bodensatz der mittlerweile bei fast 20% in Deutschland liegen soll jubelt. Diejenigen, die eine Leistung erbringen oder gespart haben werden die großen Verlierer sein. Die Frage ist nur, wenn es mit der Wirtschaft weiter in diesem Tempo bergab geht, wieviel Prozent das dann noch sein werden und wie viele direkt ins Lager des Bodensatzes wechseln?


    Von daher sehe ich eine erwerbsmäßige Anlageimmobilie heute kritische als je zuvor.

    das hört sich ja nach einem Vor-Ort-Lagebericht des OKW an Freies Schussfeld und möglicher Ausbau zu einer schwer einnehmbare Verteidigungsstellung Du wohnst doch schon auf dem Land.

    [smilie_happy] ..ob der 200m Hügel schwer einnehmbar ist, kann ich nicht beurteilen? - Denke eher nicht..
    Aber zumindest wäre dort nichts von Interesse, außer bisschen Obst..


    Hintergrund ist sicherlich, dass ich schon länger über den Kauf eines Grundstücks/Immo nachgedacht habe. Nachdem ich durch die Ferne geschweift bin um DE zu entfliehen, wurde nun durch C die Problematik des einfachen Erreichens sehr deutlich und entsprechend haben sich die Prioritäten etwas verändert.
    Es geht ja nicht um mein persönliches Reduit, sondern einfach eine Ausweichmöglichkeit ums WoMo abzustellen, wenn die Städter aufs Land strömen. Da reicht ein 10-20m Flüsschen schon aus um die Richtung des Mobs etwas abzulenken. Aber in einem Kriegsfall wäre dies sicher kein Hindernis.
    Anderseits wurde der Hügel im letzten Weltkrieg auch nicht genutzt - zu flach, zu unpraktisch,.. was weiß ich.
    Die Fernsicht über rund 10 (O)-30 (S)-15 (W) km ist wirklich sehr schön und ich bin einfach gerne dort.


    Primär geht es mir darum an einer Stelle zu investieren, wo ich den Grund auch selbst nutzen kann. Was hab ich von einem Traumgrundstück in der Ferne, wenn ich nicht hinkomme?

    Aus meiner Sicht läuft der 3. Weltkrieg schon einige Zeit, nur eben nicht direkt militärisch wie frühere Kriege, sondern auf wirtschaftlicher und IT-Basis.
    Die direkten physischen Auseinandersetzungen wurden bisher vermieden, beispielsweise durch China in Nahost oder Russland in der Ukraine. Aber früher oder später wird es zum direkten Schlagabtausch kommen.


    Die Oberen in Europa sind vorrangig durch den Adel repräsentiert bzw. mit diesem eng verbunden. Wenn man die spezifischen Immobilienbewegung der letzten Jahre in diesem gesellschaftlichen Bereich betrachtet, so zeigt sich ein Gebiet vom mittleren bis westlichen Polen im Norden über Tschechien, den Westen Ungarns, durch Bulgarien bis ans schwarze Meer im Süden. Die Ukraine liegt gegenüber, am nördlichen Ufer des schwarzen Meeres.
    Ich mag mich täuschen, aber so schlecht können die Lagen und Anwesen dort ganz sicher nicht, dass damit eine Erklärung für diese räumlich begrenzte Aktivität ersichtlich würde. Viele Anwesen in diesem Gebieten werden entweder verkauft (teilweise fast verschenkt), in die staatliche Betreuung gegeben oder dem Verfall überlassen, während am Rand sogar investiert wird. Dabei werden häufig nur die Gebäude mit dem unbedingt notwendigen Grund verkauft, während die überwiegenden Flächen lediglich langfristig dazu verpachtet werden.


    Natürlich nur eine Auffälligkeit, die viele Ursachen haben kann?? - auch das Spielfeld für zukünftige Aktivitäten vorwegnehmen könnte.


    Aber vielleicht kann ich damit auch @Andrej Oschins Frage "Was interessieren mich die Oberen? " etwas beantworten..

    Ich glaube, hier liegt ein Missverständnis vor.

    Nein, kein Missverständnis... ich hab mich nur auf das Foto bezogen, das du gepostet hast (wollte es aber der Übersichtlichkeit wegen nicht nochmals einfügen).


    Ich lebe hier nicht direkt in der Massenhaltung, der Ort hat ohne die Anhängsel nur rund 2000 Einwohner und ich wohne am Ortsrand direkt an der Grenze zum NSG. Aber durch den Ort führt eine regional wichtige Bundesstraße und die Lage am Wasser ist nicht gerade "fernsichtig". Sprich wenn etwas kommt, dann sehe ich das erst wenn es fast vor der Haustüre steht.
    Am anderen Ufer des Flusses steigt das Gelände an und bietet eine gute Fernsicht. Alles NSG (ehem. Keltensiedlung) und paar kleine private Obstgärten und alte, heute ungenutzte Bauernkeller. Im Tal darunter vegetiert ein kleines Gewerbegebiet mit etwa 8 Unternehmen, mangels Verkehrsanbindung (einzige Brücke 20to und einspurig) vor sich hin. Der Bergrücken ist von drei Seiten durch zwei Flüsse abgetrennt und die nächste kleine Ortschaft nördlich in einigen Kilometern. Sehr begrenzte Nutzung , keine Landwirtschaft und bis auf die Südseite zu mir hin vollständig bewaldet.


    Wäre für mich eine gut Kombination aus Nähe und "Uninteressantheit" - Mal sehen was sich ergibt?

    Was begründet diese Annahme?
    Das haben weder die Pest im 14. Jahrhundert noch der 30-jährige Krieg im 17. Jahrhundert geschafft!

    Die 80% sind sicher etwas hoch gesteckt, wenn auch nicht unmöglich, aber damit sollte es genügend Raum für eigene Ideen geben und ob dann noch jemand die Bay. Bauordnung interessiert oder diese überprüft wird?


    Bis vor Kurzem lag der Kauf einer Immobilie in Deutschland für mich auch sehr weit im High-Risk-Bereich. Doch nun, da sich die Situation immer weiter zuspitzt, denke ich intensiv darüber nach. Nicht gerade @Salorius II Villa, sondern eher ein Stück Land weg vom Schuss.
    So schön es hier am Wasser auch ist, so könnte die Verkehrsanbindung und zentrale Lage demnächst auch Nachteile mit sich bringen?


    Mal sehen was sich so findet?

    "Krieg schafft Armut. Armut schafft Demut. Demut schafft Frieden. Frieden schafft Reichtum. Reichtum schafft Übermut. Übermut schafft Krieg."

    Wenn du es auf den Querschnitt der Menschheit siehst, bzw. tendenziell auf die Bevölkerung, ja.
    Aber für die "oberen Familien" bedeutet "Armut" eben eher den Zeitraum des Einsammeln von Werten und Demut kennen diese nicht. Ist das Einsammeln beendet kommt der Frieden, die Zeit in der die Bevölkerung sich erholt und auf den nächsten Krieg vorbereitet. Frieden bringt aber keinen Reichtum und erzeugt auch keinen Übermut, sondern ist die Zeit der Investitionen und Kriegsvorbereitung.
    Von daher muss ich dir @Salorius II widersprechen, denn für die Oberen ist der Krieg der Motor für deren Wohlstand und Macht erhalt. So wurden die beiden letzten Weltkriege von dort mindestens finanziert, aber aber sogar ausgelöst.


    Dieser Zyklus der den Oberen Nutzen und der Bevölkerung Armut und Leid bringt, wird jedoch ausschließlich von der Bevölkerung angetrieben! - Denn stell dir vor die Regierung ruft zum Krieg auf und keiner würde gehen, dann würde der Zyklus in sich zusammenbrechen.


    @taheth so gerne ich dir zustimmen würde, aber die Menschheit war noch nie an dem Punkt sich gegen die Oberen zu stellen. Gegen eine lokale Regierung schon, aber das sind nur Mittelsmänner und werden später einfach ersetzt. Keine Revolution hat letztlich Gutes für die Bevölkerung gebracht, es wurde lediglich der Despot ersetzt.


    Die Oberen, die die Welt lenken und ausbeuten sitzen nicht in Frankfurt, New York, Tokio,.. sondern zurückgezogen und weit weg von der Bevölkerung. Sie haben auch in den letzten gut 100 Jahren (vorher weiß ich es nicht) an keinen Krieg persönlich teilgenommen oder waren von den Auswirkungen in irgendeiner Art und weise betroffen.
    Während der Zyklus früher Land gegen Land geführt wurde, ist die Situation seit einigen Jahren ein völlig andere. In der globalen Welt wird es immer schwieriger Land gegen Land antreten zu lassen, also müssen andere Betätigungsfelder gefunden werden. Die heutigen Kriege bzw. Schlachten umgehen weitgehend die direkte Zerstörung der Infrastruktur und spielen sich als Wirtschaftskrieg, IT/Cyberkrieg, etc. ab. Während direkt in den Ländern, nachdem nun die technischen Mittel vorhanden sind, die lange gehegten Pläne zur Optimierung der Bevölkerung (Eugenik, Reduzierung, etc.) vorangetrieben werden. Diese Pläne sind keineswegs neu sondern viele Jahrzehnte alt, nur dass zu deren Entstehung die Möglichkeiten zur Umsetzung fehlten.


    Damit entsteht nun der Eindruck eines Krieges von Regierungen gegen die eigene Bevölkerung, doch diese Betrachtung ist meiner Ansicht nach falsch, da es von Oben gesehen in der globalen Welt gar keine eigenständigen Regierungen mehr gibt.


    Ich möchte deshalb auf TTIP, CTEA und TISA zurück kommen, die weder öffentlich noch von einzelnen Regierungen mit des USA vereinbart werden. Diese Verhandlungen führt eine kleine Gruppe des Lobbyisten-Vereins EU unter Ausschluss. Den Regierung ist nicht einmal der Text dem sie zustimmen bekannt!
    Es dringt nur wenig nach außen, wie ein Passus, nach dem die unterzeichnenden Länder erst 5 Jahre nach Unterzeichnung die Vereinbarung erhalten sollen.
    Klar stellt sich nun die Frage, wie eine Vereinbarung funktionieren kann, wenn eine Seite gar nicht weiß, was sie zu tun hat und was sie eigentlich vereinbart hat?
    Eigentlich sind die Vereinbarung schon lange beschlossen und in der Umsetzung, über die Lenkung der EU. Ein wichtiger Punkt daraus ist die verpflichtende Privatisierung der Trinkwasserversorgung die beriets weitgehend in Deutschland umgesetzt wurde. Was den aufmerksamen Menschen dabei auffällt, die Käufer sind immer die selben Großkonzerne direkt oder Beteiligungsunternehmen. - Warum?
    Weil die USA sich in den Vereinbarungen ein umfassendes Zustimmungsrecht (kein VETO!) für dies Verkäufe aber auch die gesamte Gesetzgebung bis in den Kommunalbereich hat zusichern lassen.
    Dies ist nur ein Beispiel von vielen...
    Die Unterzeichnung der Vereinbarungen wird dann quasi auf einem Boden, der bereits alles Umgesetzt hat erfolgen - Wie sollte sich eine deutsche Regierung dann noch dagegen stellen?


    Es ist ein komplexes Thema mit dem ich mich seit vielen Jahren beschäftige und zu dem ich noch viel schreiben könnte. Doch bereits hier sollte klar werden worum es derzeit geht und das diese Wirtschaftskrise gewollt und nur für die Bevölkerung schädlich ist. Ebenso wie dass das Virus, CO2 und Klima nur weitere Werkzeuge sind, die alle wie die Zahnräder eines Getriebes ineinander greifen.