@LehmannBrothers
Der Artikel deckt sich weitgehend mit meiner Ansicht zum Wert einer Nation, bzw. der lediglich historischen Bedeutung von Gold/Silber, etc.. Es ist nicht dessen was man heute als Reichtum bezeichnet, das eine Nation ausmacht, sondern deren direkte Wertschöpfung an lebensnotwendigen Gütern.
Die Schlüsse zum Ende hin verwässern dann die guten Aussagen leider etwas. Denn Wertschöpfung hat wenig mit Konsumgesellschaft zu tun. Diese Betrachtung wird erst in einem größeren Rahmen wie einer globalisierten Welt und auch dort nur im Vergleich gültig.
Das Land mit der leistungsfähigsten Landwirtschaft, das ein starkes und robustes Volk generieren kann, ist das wahre reiche Land. Besitztümer denen ein Wert lediglich zugesprochen wird, wie auch Gold und Silber, haben diesen nur bis er wieder entzogen wird.
Früher gab es den Sprüche: "Geht es den Bauern gut, geht es dem ganzen Land gut" oder "Um eine Krieg zu gewinnen, braucht es starke Bauern"...
An der Gültigkeit dieser Aussagen hat sich mMn bis heute nichts geändert und spätestens wenn die Überfluss- und Konsumgesellschaft endet, werden auch die künstliche Wertgegenstände, inkl. Gold und Silber ihren Wert verlieren. Denn letztlich sind all diese Wertgegenstände nur Tauschmittel, die solange akzeptiert werden und eine Wert behalten, wie das eigene Auskommen gesichert ist.