Gut. Je mehr Gas auf den Weltmarkt kommt, desto günstiger wird es. Die zusätzlichen Kosten für die Umwandlung in LNG muss dennoch jemand zahlen. Entweder Russland oder die Abnehmer.
Beiträge von hamstergold
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Schätzungsweise haben wir in einer Woche schon andere Untertöne, bei den Gashochrechnungen.Bis jetzt haben wir einen milden November. Über das Wochenende soll es zwar im Osten relativ kalt werden aber dann normalisieren sich die Temperaturen schnell wieder.
Auf wetteronline kann man sich den Trend ansehen:
https://www.wetteronline.de/wetter/dresden
und auch den Rückblick auf die Vorjahre:
https://www.wetteronline.de/we…riod=4&month=11&year=2021
Von einem kalten Winter bis jetzt keine Spur.
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Interessanter Artikel auf ntv:
https://www.n-tv.de/wirtschaft…satt-article23722293.html
Europas Gasmarkt ist satt
<<Deutschland muss nach heutigem Stand eine Gaslücke von 20 Prozent schließen. Die bisherigen Sparerfolge zeigen, das ist machbar, möglicherweise bald aber auch gar nicht mehr nötig: "Die Dinge sind jetzt viel besser, als sie im Mai aussahen," zitiert die "FT" Rui Soares von Frankfurt Asset Management. "Wenn die Terminals in Betrieb sind, könnte sogar dieses Opfer vermeidbar sein", so Soares. "Es wird ein weniger angenehmer Winter als sonst in Deutschland, aber die Haushalte werden nicht frieren und die Industrie nicht zusammenbrechen. Die Realität ist besser als die Wahrnehmung.">>
Hoffen wir, dass er Recht hat.
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Bald gibt es Geld, wenn jemand das Gas abnimmt. Gas entsorgen kostet auch Geld (zumindest in westlichen Staaten durch die CO2-Abgabe).
Es ist tatsächlich jetzt schon so:
https://www.welt.de/wirtschaft…die-Preise-ins-Minus.html
"Während die Politik in Berlin und Brüssel um die Gaspreis-Bremse verhandelt, brechen die Notierungen für den Brennstoff drastisch ein. Stundenweise müssen die Händler sogar Geld bezahlen, um ihr Gas loszuwerden. Doch Experten warnen vor falschen Schlüssen."
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Erdgaspreis - TTF
28,17EUR
-23,43EUR
-45,40%
24.10.22
wahnsinniger Preisverfall die letzten TageBald gibt es Geld, wenn jemand das Gas abnimmt. Gas entsorgen kostet auch Geld (zumindest in westlichen Staaten durch die CO2-Abgabe).
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IDie Deindustrialisierung Deutschlands wird sich also weiter beschleunigen. Für mich ist das sehr wohl ein Horrorszenario!
Für die Ratingagentur Fitch offenbar nicht:
https://fundscene.com/ratingag…schlands-spitzenbonitaet/
"Die Ratingagentur Fitch bestätigte am Freitag die deutsche Top-Note „AAA“ und rechnet auch künftig mit keiner Verschlechterung. Der Ausblick sei stabil, teilten die Bonitätsprüfer mit. Die Bundesrepublik bleibt damit weltweit einer der kreditwürdigsten Staaten. Damit kann Deutschland auch künftig zu Vorzugskonditionen Schulden aufnehmen. Die Benotung reflektiere Deutschlands breit aufgestellte Wirtschaft und solide Finanzen. Europas größte Volkswirtschaft habe zudem ihre Energiequellen rasch diversifiziert und den Energieverbrauch gesenkt. Der Arbeitsmarkt wird nach Einschätzung der Agentur trotz der hohen Inflation und des Ukraine-Kriegs robust bleiben."
Was soll also die Schwarzmalerei? -
Gut ausgebaute Infrastruktur?
Du meinst die unzähligen Brücken, die schwer sanierungsbedürftig sind?
Oder allgemein die verrottenden Straßen, Schienen oder Schulen?Ja, ich weiß, insbesondere Indien ist uns da weit voraus.
[Blockierte Grafik: https://i.insider.com/56d08e6a2e526555008b9e1d?width=700&format=jpeg&auto=webp]
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Bis zu einer Bodenbildung der Gaspreise werden schon noch ein paar Jahre vergehen. Laut Futures wird das erst ab dem Sommer 2026 der Fall sein. Der "Boden" Liegt dann bei ca. 50 €/MWh, also immer noch 2,5-fach soviel wie früher. Auf dem Preisniveau wird es laut den Futures dann langfristig bleiben.
Hast du dir mal überlegt, was das für langfristige Konsequenzen für den Industriestandort Deutschland hat?
Quizfrage: Was war der Hauptgrund für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie?
A: Niedrige Löhne
B: Wenig Bürokratie
C: Niedrige Steuern und Lohnnebenkosten
D: Geringe Umweltauflagen
E: Billiges Gas
https://www.cmcmarkets.com/de-…spreise-gerade-einbrechen"Weitestgehend in der Normalität könnte der Erdgasmarkt in drei Jahren angekommen sein. Die langfristige Terminkurve für TTF-Gas geht von Preisen von rund 70 Euro/MWh im Jahr 2025 und von 40 Euro/MWh im Jahr 2026 aus. "
Wie kommst Du auf 50?
Die Quizfrage ist: Wo lag die Terminkurve Anfang 2022 noch vor dem Ukraine-Krieg?
Du hast mindestens noch folgendes vergessen:
F: Politische Stabilität
G: Geringe Korruption
H: Menschen, die arbeiten wollen und können
J: Verteilung der Risiken durch Versorgung mit Rohstoffen auf viele Lieferanten und (möglichst stabile) Länder
K: Menschen mit guter Ausbildung
L: Kein Interesse daran vollkommen sinnfreien Kriege zu führen (z. B. wegen imperialistischer Träumereien)
M: Gut ausgebaute InfrastrukturBei J sind wir jetzt auf dem richtigen Weg.
Bei keinem dieser letzten Punkte sehe ich im übrigen die BRICS im Vorteil, sonst wären sie nicht jetzt so rückständig.
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Die Gaspreise sind ungefähr auf das Niveau von vor 5 Monaten angekommen. Wir zahlen außerdem noch immer rund 500 % Aufschlag zum Weltmarktpreis.Hier von "lange nicht gekannten Tiefständen" zu sprechen hat was von Fake News.
Das sind keine Fake News, sondern Realität.
Es geht um die Preise am wichtigsten Handelsplatz TTF und nicht um den Preis für den Endverbraucher.
Die Preise für den Endverbraucher reagieren nicht 1 : 1 sofort auf die Preise an diesem Handelsplatz.
Die Preis sind gefallen, obwohl keinerlei Gas durch NS1 und NS2 fließt und auf lange Zeit nicht fließen wird. Zwar werden die Preise mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr auf das sehr niedrige Niveau von 2021 zurückkommen. Aber irgendwelche Horrorszenarien lösen sich gerade in Luft auf.
Das milde Wetter, der reduzierte Erdgasverbrauch und überschüssige LNG Lieferungen drücken eben auf den Preis.
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Gaspreis weiter im freien Fall.
https://www.agrarheute.com/mar…er-neue-gaspolitik-599281
"Die Gaspreise fallen immer weiter. Sowohl in Europa als auch in den USA stürzen die Preise auf lange nicht gekannte Tiefstände. Die Kommission hat diese Woche eine Reihe von Vorschlägen zur Regulierung des Gasmarktes vorgelegt. Dazu gehören eine gemeinsame Einkaufsplattform und ein neuer Flüssiggaspreis-Index."
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...wenn alles planmäßig läuft, dann bin ich ab November nicht mehr auf Erdgas angewiesen...
- Heizung durch 2 Kaminöfen
Schon mal die Holz- und Kohlepreise gesehen? Und wenn jetzt viele so umsteigen werden die Preise noch mehr steigen.
Wenn eine Energiequelle knapp wird, dann steigen die Preise für alle anderen mit. Denn irgendwo muss die Energie herkommen.
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EWI-Studie zum Gaspreis:
https://www.ewi.uni-koeln.de/de/aktuelles/gasmaerkte-2030/
"Ginge die Gasnachfrage bis zum Jahr 2030 um 20 Prozent gegenüber 2021 zurück, könnten sich Großhandelspreise auf dem Niveau von 2018 einstellen – unabhängig davon, ob der Gashandel mit Russland beschränkt ist oder nicht. Die Nachfragereduktion durch Elektrifizierung, Effizienzgewinne und Produktion von Biomethan als Erdgas-Substitut entspannt in den Szenarien den europäischen Gasmarkt. Bliebe die Nachfrage in der EU auf dem Niveau von 2021 ohne Gashandel mit Russland, könnten die Gaspreise 2030 oberhalb des Niveaus von 2021 liegen.