Beiträge von popeinnot

    Ja, argumentativ schwer in Not, denn wenn eines der letzt verbliebenen Zugpferde, nämlich Immos, nicht mehr als Sicherheit dienen können, sind wir im Endspiel.

    Nein, das sind wir in diesem Fall natürlich nicht! Es ist und bleibt so, wenn dir die Bank nicht traut, dann ist nicht die Hütte schuld oder das fehlende Einkommen, sondern es hat handfestere Gründe, insbesondere wenn es sich beim Kredit um Peanuts mit zigfacher Beleihungssicherheit handelt. Wenn es also an der Bonität nicht scheitert, z.B. weil die eigene Hütte erwiesenermaßen schuldenfrei ist, dann wahrscheinlich an der Zuverlässigkeit (Schufaeinträge).

    Naja, das kommt auf das System an.

    Im Fiat ist sie vorgesehen und zwingend notwendig, in einem Generationenvertrag nicht, sofern man diesen ordentlich ausgestaltet.

    Aus dem "Fiatvertrag" sollte man halt beizeiten größtenteils aussteigen, sonst überrollt er einen im dümmsten Fall bitterlich, nur hat das die Masse nie verstanden, weil es ihr absichtlich nicht gelehrt wurde. Wissen welches man nicht hat, kann man nicht weitergeben, in dem Fall verhält es sich genauso wie Geld oder anderes Vermögen.

    Wer nicht weiß warum er für Geld arbeitet, der macht etwas falsch, meist weil er nicht weiß was Geld überhaupt ist. Das ist doch schon die Krux bei >90%, von daher wundern die vielen Fehlentscheidungen hinsichtlich Geldverwertung auch gar nicht. Erst kommt die Erkenntnis, dann das (nachhaltige) Vermögen. Ohne Einkommen allerdings kein Vermögen, so viel steht auch fest, irgendwie muss dies somit generiert werden. Ansonsten lebt man von der Substanz, was jedoch im Widerspruch zum Generationenvertrag steht. Schulden sind darin nicht vorgesehen, Wachstum indes schon.

    Kein Geschäft zu machen, ich bin meine eigene Bank mit 100% Eigenkapital. [smilie_happy]

    Und siehe da, Jeder bekommt immer irgendwo einen Kredit aufgetrieben, er muss nur wollen, zur Not gibt er ihn sich selbst. 😂

    So handhabe ich das auch seit jeher und es funktioniert prima, egal ob mit oder ohne Grundschuld, denn wenn etwas schier unbegrenzt vorhanden ist, dann ist es Fiat.

    Es heißt ja nicht umsonst "Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers". Richtig wäre somit in der Kirche primär die Tafeln Moses zu symbolisieren, den Stern Bethlehems, o.ä., da nicht der Tod der eigentliche Sinn und Zweck der fiktiven Person Gottes Sohn war, sondern das Sein, Wirken und die Worte des Menschen Jesus.

    Instinktiv impliziert das die Masse in ihren Gedanken zwar, der Wirkmechanismus ist jedoch ein anderer, da sie es kognitiv nicht durchsteigt, was im Endeffekt eher destruktive als produktive Auswirkungen mit sich bringt.


    Jesus stand als Mensch zu seinen Worten und wurde dafür getötet, was im Umkehrschluss für Ausenstehende nichts anderes bedeutet, als dass sie tunlichst ihren Mund halten sollten, sofern es darum geht Nächstenliebe zu praktizieren und die Wahrheit zu sagen.

    Deswegen sind Gläubige oft dermaßen heuchlerische Doppelmoralisten, weil sie in der Kirche Scheinheiligkeit praktizieren und draußen alsbald den Petrus mimen oder im schlimmsten Fall den Judas spielen.

    Nein, es ging um Dein irriges Beharren darauf, dass man allein auf den hohen Immobilienwert, Dein sogenanntes "Haben", ein Darlehen bekommt. Ich hab nur versucht darzulegen, dass dem nicht so ist.

    So, ich denke es ist jetzt alles gesagt, zumindest von mir.

    Wenn du das Darlehen von deiner Bank nicht bekommst, dann von mir.

    Zum doppelten Zins natürlich, aber du bekommst es, sogar ohne Grundschuldeintrag, jedoch gegen unterschriebenen Vertrag und ausgehändigtes Pfand (Fahrzeugbrief, etc.), denn wenn diese Bank kein Geld mehr mit ihrem Kerngeschäft machen möchte... ich nehme gerne Moneten fürs Nichtstun entgegen.

    Doch durchaus, denn wenn ich wirklich weiß, dass ich keinen Kredit bekomme, dann muss ich erst recht vorsorgen um nicht eiskalt erwischt zu werden.

    Oder zumindest die Hütte gleich zum noch fairen Kurs veräußern, weil ich ihr im Ernstfall finanziell nicht gewachsen bin.

    Wobei wir hier noch nicht mal über richtige Bretter wie Lastenausgleich reden, bei dem schnell 30...50% des Verkehrswertes fällig sind.

    Was macht ihr dann, eure Immos alle dem Staat und den Neubürgern schenken?

    Keine Ahnung ob ich falsch erzogen wurde, aber Unsereiner musste stets so lange Geld herbeischaffen, dass es für ein fahrbares Auto oder eine neue Heizung gereicht hat und selbst dann noch Pulver für Unvorhergesehenes übrig war. Nix Kredit, egal ob er bewilligt würde oder nicht, zumindest nicht ob relativer Peanuts. Wenn das hieße 5 Jahre die Kohle zusammenhalten zu müssen, ohne Chance auf Urlaub, Festival oder Restaurant, ja gut, dann wäre das eben so. Nach einer 12-Stunden-Schicht schmeckt das Bier auf dem Balkon ohnehin besser und man kann sich hernach direkt ins Bett fallen lassen. Wegen 5000€ würde ich mich zumindest niemals kalt enteignen lassen, selbst wenn ich nach getaner Arbeit mir noch stundenlang Gedanken darum machen müsste, wen ich um das Geld anhaue.

    Reite mal weiter Dein kunterbuntes Einhorn.

    Du musst wahrscheinliich erst fürchterlich auf die Fresse fallen, bevor Du Einsicht in die Realitäten bekommst.

    Du bleibst hoffentlich von solchem Elend verschont.

    Weißt du wer bitterböse auf die Fresse fällt?

    Einer der ob 1% Schuldforderung nicht nur 100% seines Eigentums veräußern muss, sondern ob seiner eigenen Inkompetenz dieses gepfändet bekommt.

    Da ist noch jeder schlauer, der heute ne Hütte ins Ahrtal baut, denn in einem solchen Fall sind sämtliche Klienten des Herrn Peter Zwegat regelrechte Genies dagegen.

    Wer schon ob 1% Ausfall in die Predoullie gerät, der bekommt besser niemals nicht ernsthafte Probleme, denn er kann sich schlicht gleich den Strick nehmen, weil im Leben immer wieder mal eine solche Situation auftritt.


    Was mich so stutzig macht...

    Dort draußen gibt es zweifelsohne Massen mit Null Ahnung von Finanzen, das ist unstrittig. Wenn jedoch die eigene Hütte nicht nur der größte sondern einzig nennenswerte Vermögenswert ist welchen ich besitze, dann versuche ich diesen möglichst gut gegen Verlust abzusichern und nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Dass Edelmetall im Allgemeinen und Gold im Besonderen das Mittel der Wahl sind, dürfte hier im Forum, wenn nicht Konsens, dann doch aber zumindest bekannt sein. Zumal EM-Halter genau wie Häuslebauer meist grundsätzlich keine hochrisikoaversen Typen sind, es deswegen bei diesem extremen 1%-Beispiel eigentlich gar keine Diskussion geben dürfte, weil ein gewisses Backup so essentiell ist wie eine Brandschutzversicherung. Soll heißen: Nicht mal in die Verlegenheit kommen müssen je einen Kredit auch nur anfragen zu müssen, sondern so lange Einkommen generieren bis die Rechnung stimmt, spricht 10% vom Eigenheimwert für unvorhergesehene Ereignisse auf der hohen Kante liegen. Mindestens. Zuvor gibt es notfalls Wasser und Brot. Ein Leasingfahrzeug als Privater ohnehin nicht.

    Das ist so ein Faden wie die Gold-/Silber-Jammerfäden, in denen Leute über EM schimpfen, nur weil sie stets zu Höchstkursen gekauft haben und deshalb nicht zu Potte kommen.


    Bin ich Netto im Plus, egal ob als AN, Angestellter, Rentner, Privatier, etc., oder auch als offiziell Arbeitsloser, dann bekomme ich stets Geld beschafft um eine drohende Pfändung abzuwehren.

    Falls nicht, dann liegt es nicht an einer Forderung als solche, sondern an meinem eigenen Unvermögen auf gewisse Situationen korrekt, angemessen und rechtzeitig zu reagieren. Es ist und bleibt ein kognitives Grundsatzproblem, aber sicher keines einzig durch die Gegenpartei verursachtes, denn da liegen die Ursachen viel tiefer.

    Und im ungünstigsten Fall stehen dann deine Erben auch noch mit Schulden da.

    Das ist möglich, aber auch wieder so ein Extremfall welcher im Promillebereich rangiert.

    Man muss kognitiv schon dauerstramm sein um ein Schuldenerbe anzutreten.

    Ich kannte durchaus auch so eine Type, die immer fragte: "Was müsst ihr machen wenn ich sterbe? Antwort: "Dich verscharren und das Erbe ausschlagen!"

    Diese Person hat es allerdings auch dermaßen hart im Leben getroffen, teils selbst schuld, teils unverschuldet, dass selbst die Bank nicht mit so viel Pech kalkuliert hat, obwohl im Hauptstadtslum beherbergt, wo die Risiken eher hoch bewertet werden.

    Die EU wird ähnlich zusammenbrechen wie einst die UDSSR, denn Geschichte reimt sich.

    Sozialisten und Kommunisten stopfen sich die Taschen voll, die Masse verliert den Glauben in eine gute Zukunft, der kleine Mann wird ausgenommen wie eine Weihnachtsgans und am Ende folgt eine irgend geartete, gesellschaftliche Revolution um den Umbruch herbeizuführen.

    Der Grundstein ist doch längst gelegt, zumal die Wirtschaft aus Fernost heute das ist, was die USA seinerzeit waren, die Karavane ist ergo nur ein mal um die halbe Welt weiter gezogen.

    Nochmal, es ging mir nicht darum ob du (oder sonst wer) einen Kredit in sechs- oder gar siebenstelliger Höhe bekommt, da liegt das Risiko nochmal ganz anders, sondern einen überschaubaren Betrag begleichen kann, wenn ansonsten relatives Vermögen vorhanden ist welches besichert werden kann, denn das ist mitunter die Natur der eingetragenen Grundschuld, genau dafür ist sie gedacht.

    Was du vermutlich versucht hast, ist aus Sicht der Bank Spekulationsgewinne per Immo zu realisieren, deswegen war ihnen die Sache zu heiß bzw. du bist einfach bei der falschen Bank. Wahrscheinlich handelte es sich auch um kein Mehrparteienmietobjekt in guter Lage bzw. es war renovierungsbedürftig, weswegen auch zeitnah keine hohen Mehreinkünfte aus Mieten zu erwarten waren.

    Hat aber so oder so rein gar nichts mit einer Art kurz- bis mittelfristigen Überbrückungs- oder Anschlusskredit zu tun, wie er z.B. auch auftritt wenn Dächer, Heizungen, Straßen, etc. saniert werden.

    Und klar, eine Bank schaut sich (per Algo oder notfalls persönlich) auch nicht nur die Einkommens- sondern immer auch die Ausgabenstruktur der Konten an, weswegen es durchaus auch mal sinnvoll sein kann über längere Zeit größere Geldbeträge dort ungenutzt zu parken. Wenn monatlich 20.000€ eingehen aber 19.900€ davon wieder weg, ist der Kunde weniger solvent als einer der 2000€ Gehaltseingang hat aber 500€ davon regelmäßig wegspart.

    Last but not least ist es auch noch etwas anderes, ob das Konto z.B. bei der Sparkasse besteht und die Grundschuld auf die Deutsche eingetragen ist, bei der schon längst kein Konto mehr geführt wird, oder beides bei eben der Sparkasse, denn auch dann würde das Geld eher fließen (der Kredit bewilligt), weil Banken eben sehr wohl auch Spielräume für Nasenfaktor haben. Nicht ultimativ, denn das Ausfallrisikos steigt überproportional zur Betragshöhe, aber bei überschaubaren Beträgen, welche die Bilanzsumme faktisch nicht verändern, sehr wohl.

    Oder man heißt Trump, da ist im Zweifelsfall nicht mehr der Kunde das Problem, sondern es wird zum Problem der Bank. 😂

    nicht nur rentner, sondern auch jungspunde wie ich ohne regelmässiges einkommen aber schuldenfreier hütte.

    Das ist ja mit der Hauptgrund eine eingetragene Grundschuld nicht löschen zu lassen, nämlich im Bedarfsfall bei der Bank einen günstigeren Kredit zu bekommen, respektive überhaupt einen.

    Dass es Fallstricke gibt, ist die Kehrseite der Medaille, auch logisch.


    Wenn du eine schuldenfreie Hütte besitzt, jedoch keinen Kredit bekommst, dann bist du eben höchstwahrscheinlich nicht Netto schuldenfrei, hast ergo irgendwo anders noch offene Rechnungen und dein Schufascore ist entsprechend schlechter als jener von dem, der keinerlei Schulden mehr hat. Frei nach dem Motto: Wer hat, dem wird gegeben.

    Das sind besagte 0,1%, entsprechen jedoch nicht meinem genannten Beispiel, da dies eine andere Rechtslage widerspiegelt.

    Bei einer noch eingetragenen Grundschuld, bei der der damalige Kredit auf die Hütte bereits abbezahlt wurde, man selbst ergo gar nicht mehr mit Raten in Rückstand sein kann, zieht kein Titel auf Zwangsvollstreckung, denn den unterschreibt kein Notar. Zumal in der Folge auch gar keine Zwangsvollstreckungsunterwerfung mehr gelten würde, selbst wenn es sie laut Gläubigeraussage gäbe, eben weil der ursprüngliche Kredit vollends beglichen wurde.

    Die neue Forderung "Grundschuldbegleichung" ist ein eigenständiger Vertrag, für den neuen Regeln gelten und in der Folge auch Fristen. Meist sind das 2 Wochen - nicht gerade viel, das mag so sein - zuvor ist jedoch kein Titel möglich.

    Selbst wenn der Rentner, rein hypothetisch, über keine Barreserven verfügt und auch keinen günstigen Kredit mehr auf die Hütte bekäme, dann doch aber entweder einen Dispo- oder Privatkredit, welche von den Konditionen her zweifelsfrei schlechter wären, aber es käme deswegen immer noch nicht "der Kuckuck" und wirft ihn morgen vom eigenen Grundstück. Es ist schon reichlich naiv einen solch krassen Eindruck erwecken zu wollen, warum auch immer. Ganz soooo desolat wie Manche hier tun, ist der Rechtsstaat dann doch noch nicht. Noch nicht!

    Alternativ könnte man sich das Geld auch noch per Verwandten-/Bekanntenkreis oder Crowdfundigplattformen besorgen, denn solche Beträge sind im Verhältnis gesehen lächerlich.

    Bei 100 k€ mag das eine andere Nummer sein, aber das war ja nicht explizit mein genanntes Beispiel, weswegen ich auch schrieb man müsse die Beträge einzelfallbezogen beachten. Verschiedene andere Faktoren ohnehin, denn stehen z.B. noch weitere zu bedienende Kredite aus, verhält sich die Sachlage definitiv anders.

    Was du nicht verstehst, ist, dass ich sagte er könne mit dem Besitzrecht einer 500 k€ Hütte jederzeit problemlos einen Kredit bekommen, der die Forderung aus der GS um ein Mehrfaches übersteigt.


    Natürlich würde der Kredit höhere Beträge aufweisen als 5 k€, schließlich kommen Zins und Tilgung hinzu, wer aber Sicherheiten mit Faktor 100 bieten kann, der bekommt auch einen Kredit, so einfach ist das.

    Solventer als Häuslebesitzer sind kaum welche, außer natürlich EM-Halter, denn die lachen über solch Forderungen, können nämlich die geforderte Summe binnen 24 Stunden bar begleichen. 😉👍

    Nochmal zum mitschreiben:

    Hütte mit 500 k€ Wert

    stehen einer

    Grundschuld von 10 kDM = ~ 5 k€

    gegenüber

    Ist Faktor Hundert an Vermögen vs. Schulden


    Wer damit in Zwangsversteigerung geht, der gehört enteignet, denn so dumm kann eigentlich gar niemand sein. Nicht mal ein Schulabbrecher einzig mit drei Fächern (Singen, Klatschen und Namen tanzen).

    Nein, zu einer Zwangsvollstreckung wird es bei solch einem Verhältnis zu 99,9% in der Praxis nicht kommen, da rund 100x mehr beleihbares Vermögen besteht als GS-mäßig auf dem Papier eingetragen ist.

    Selbst wenn nur ein Bruchteil von 10...20% des Verkehrswertes als neue Sicherheit für ein zwingendes Darlehen angenommen würde, weil der Eigner außer der Immo keine Vermögenswerte/Barmittel besitzt, dann bekäme er dennoch problemlos einen Kredit über 50.000...100.000€, was die etwaige Forderung mehr als abdeckt.

    Also ich lass mich ja gern vom Gegenteil überzeugen...... Ich hab mir das pdf nun durchgelesen und seh da schon, dass unliebsame (verbrecherische) Banken (ausländische?) da Ärger machen können. Aber so ganz ohne Rechte ist man ja hier (noch?) nicht ganz. So versteh ich das Ganze. Ja, die können Ärger/Druck machen - aber zur Eigentumsumschreibung/nochmaliger Zahlung der getilgten Grundschuld ist es dennoch schon ein weiter Weg. Also da wird auch wieder nur ominös Angst gemacht. Nix für ungut, ich geb schon zu wenn ich auf dem falschen Weg bin, aber so weit, dass man seine Häuschen zweimal zahlen muss, ist es dennoch noch nicht. Der Artikel ist da zu unkonkret und oberflächlich.

    Deshalb bleibe ich dabei, lieber der anstehenden? Zwangsabgabe ein Schnippchen schlagen. Die Gefahr, dass da eine verbrecherische Bank was geltend macht, ist da m.A. nach weitaus geringer, wenn nicht sogar theoretischer Natur. Ja, das ganze Leben bedeutet Gefahr, aber man muss immer die Nerven behalten.

    Und auch gegen eine sofortige Zwangsvollstreckung gibt es ja Rechtsmittel. Also das Eigentum kann einem so schnell auch noch nicht abgenommen werden (auch wenn man ja z.Z. nix mehr für unmöglich hält). Aber sollte das kommen, ist ja alles aus.


    Also deutlich: Ich würde das sogar s e h r g e r n löschen lassen, halts aber für besser es stehen zu lassen, weil eben der Staat pleite ist und deshalb die Wahrscheinlichkeit höher ist, da an den Staat -wenn das Häuschen unbelastet ist- nochmal Geld zu bezahlen. Ich freu mich sogar, wenn jemand konkret schreibt, welche Gefahr dennoch droht........ Dann kann ichs ja doch löschen lassen.

    Genau so sehe ich das auch.


    Kommt es zum Schwur des Staates, was genauso möglich ist wie Insolvenzen einzelner Banken, dann wird überall wo möglich nach pfänd- oder beleihbaren Vermögenswerten gesucht, egal ob von einer inländischen oder ausländischen Institution.

    Es ist dann auch egal ob die Forderung gerechtfertigt ist oder nicht, sie steht wenn es dumm kommt einfach mal so im Raum.


    Wir hatten das Thema selbst vor kurzem in zwei Fällen.

    Im ersten ging es um Löschung bzw. Nichtlöschung einer niedrigen fünfstelligen Grundschuld auf das eigengenutzte, schuldenfreie Haus. Da diese GS noch auf DM lautet, weil vor rund 50 Jahren eingetragen, bleibt sie bisweilen eingetragen, da die Löschung zum einen verhältnismäßig teuer und aufwendig wäre, zum anderen vermögensmindernd wirken könnte, so der Staat bankrott geht.


    Im anderen Fall wurde eine Immobilie zwecks Erbe im direkten Verwandtschaftskreis übertragen und die bis dato noch eingetragene Grundschuld im Zuge des notariellen Vorgangs gelöscht. Es entstanden somit kaum Mehrkosten, da solch Dinge beim bürokratischen Procedere automatisch geklärt und schriftlich festgehalten werden.


    Das Thema ist komplex, zu Pauschalaussagen würde ich mich nie hinreißen lassen, es kommt hier stets auf den Einzelfall drauf an.

    Zumal nicht gewiss ist, ob im Fall des Falles der Staat oder eine private Institution berechtigt oder unberechtigt versucht die Hand aufzuhalten.

    Ich würde es von möglichst vielen Faktoren abhängig machen, z.B.:

    - Vermögenswerte beachten. Ist man schuldenfrei oder nicht (steuertechnische Relevanz zwecks Absetzung, etc.)

    - Betragshöhe der GS beachten. Lautet die GS auf 10.000 DM, die Immo ist indes >500.000 € wert, übersteigt das Vermögen eine etwaige Forderung um ein Vielfaches, zu einer Zwangsversteigerung wird es somit niemals kommen.

    - Behördliche Vorgänge beachten. Muss auf absehbare Zeit ein Grundbucheintrag vorgenommen werden oder nicht? Falls ja, dann GS so lange eingetragen lassen, bis sie in dem Zuge mit gelöscht werden kann.

    Usw., usf.

    Schaltgetriebe ist sinnlos, weil völlig überholt.

    In dem Fall ist ein DSG oder (auf Renne, etc.) manuell betriebenes 8-/9-Gang-Automatikgetriebe die bessere Wahl, denn es ist einerseits energetisch effizienter und andererseits auch von den Schaltzeiten her fixer, ergo ist man damit schneller.

    Die Zeit der Handgerissen ist längst vorbei. Das ist als würde man in eine reine E-Schleuder einen Soundgenerator einbauen - machbar, aber kompletter Nonsens. Manche tun es auch, z.B. Hyundai, aber es ist und bleibt Quark. Keinen Cent für solche Blödsinnsschüsseln, auch wenn sie zunächst Retro wirken.