das ja das problem heutzutage, dass die kurse eigentlich allesamt absolut nichts mehr mit der realität und qualität zu tun haben, sondern einzig und allein der unglaublichen neu erzeugten geldmenge zu verdanken ist, welche ja irgendwann mal wieder zurück geführt werden wird, da der schuldendienst nicht mehr finanzierbar ist. sprich das "backtesting" ist komplett verwässert.
Ja, soweit ich das beurteilen kann, ist das richtig. Der Hinweis auf die inflationäre Geldmenge ist sicherlich eine Erklärung. Was wann wie weitergeht, wissen wir alle nicht. Meiner Meinung nach ist das ganze System schon 1971 mit der Aufhebung der Golddeckung zum Teufel gegangen, aber es erfreut sich mangels Alternativen immer noch großer Beliebtheit.
Und wie lange das noch so weitergeht – darüber sind schon viele gestorben. Ich erinnere mich nur an den Dresdner-Bank-Vorstand, der ich weiß nicht wie viel Gold hielt, als Gold im Vergleich zu heute noch nichts wert war. Es dauert immer alles viel länger, als die Crashpropheten voraussagen – ob nun der berühmte Marc Friedrich, der eloquente Markus Krall oder Max Otte und wie sie alle heißen. Leben für den Crash ist kein Leben.
Es ist interessant zu sehen, dass die Thesen, die diese Leute vor 15 Jahren aufgestellt haben, heute (mit der massiven Ausweitung der Geldmenge seit 2020) wieder im Mainstream diskutiert werden – auch wenn der „totale Zusammenbruch“ deutlich länger auf sich warten lässt, als Jim Willie und Co. es damals prophezeit haben. Oder Walter K. Eichelburg, der über ein Jahrzehnt lang das Finanzsystem als kollabierendes Ponzi-Schema darstellte.
Herbert Wolf war Chefvolkswirt der Dresdner Bank und galt als einer der profiliertesten Kritiker der Währungsunion und des Fiat-Geldsystems.
- Sein Erbe: Er starb im Jahr 1999 – also tragischerweise genau an dem Tiefpunkt, als Gold bei ca. 250 bis 280 USD pro Unze herumdümpelte (dem sogenannten „Brown Bottom“), kurz bevor der gewaltige Bullenmarkt ab dem Jahr 2000 startete.
- Die Goldmenge: Es kursierten in der Szene immer wieder Gerüchte über seine privaten Bestände. Oft war die Rede davon, dass er einen erheblichen Teil seines Vermögens in Gold angelegt hatte. Genaue öffentliche Zahlen über sein privates Erbe gibt es nicht, aber Eichelburg nutzte ihn oft als Beispiel für jemanden, der „recht hatte, aber den Sieg nicht mehr erlebte
Herbert Wolfs Schicksal ist die klassische Warnung für alle Investoren: Man kann mit seiner Analyse goldrichtig liegen, aber das Timing des Marktes kann einen überdauern.
Mein langfristiges Ziel ist es mich mit einer Backstube als Konditorin selbstständig zu machen. Wann dies geschehen wird (nächstes Jahr oder erst in 5 Jahren), ist jedoch sehr davon abhängig, wann ich eine passende Räumlichkeit finde. Für dieses große Ziel möchte ich das Erbe meines Opas dann investieren. Ist es für den angestrebten Zeitraum (max. 5 Jahre bis zur eigenen Backstube) sinnvoll größtenteils in Aktien, Anleihen und Gold umzuschichten oder sollte ich mir eine höhere Liquidität beibehalten um kurzfristig auf Räumlichkeitsangebote reagieren zu können?
Also, das hört sich doch nach einem Plan an. Bäcker ist immer gut. Es ist ein harter Job, aber man kann damit immer gut verdienen – in der eigenen Immobilie am besten. Schau dich um, es gibt immer mal jemanden, der zumacht; da kannst du günstig einsteigen.
Mach dich so unabhängig wie möglich: eigenes Wasser, eigener Strom. Eigene Immobilie – ja, das ist fraglich wegen Enteignungstendenzen. Und frag dich wirklich: Muss es Deutschland sein, oder hast du zu anderen Ländern einen Bezug oder ein gutes Gefühl? Alles, was EU oder EU-nah ist, würde ich zu vermeiden versuchen.
Ich würde den ganzen Commerzbank-Quatsch auflösen und mir physische Edelmetalle in verschiedenen Lagerstätten zulegen. Dabei würde ich nur 100-g-Barren, keine Münzen (zu großer Spread), nehmen oder das, was dein lokaler Goldhändler bevorzugt. Meide alles, wo eine Bank draufsteht, obwohl die Sparkassen und Volksbanken heute auch schon solche physischen Produkte im Angebot haben.
Versuche, das Erbe so gut wie möglich zu retten. Mach dich so weit wie möglich unabhängig von Energiekosten. Backen ist sehr energieintensiv. Anleihen auf keinen Fall – wir befinden uns in einem säkularen Zinssteigerungszyklus. EM (Edelmetalle), also Gold, kannst du immer selbst physisch halten. Die anderen EM am besten über Lagerdienstleister; da gibt es inzwischen viele gute Angebote.
Ob ich unbedingt nach Singapur gehen würde, weiß ich nicht. Ich misstraue dem asiatischen Raum und speziell China. Aber es gibt ja mittlerweile eine Menge guter Angebote. Immer verteilen: zwischen den Anbietern und zwischen den Metallen. Also die Silbermetalle (Palladium, Platin, Silber) zu gleichen Teilen wie das Gold. Das Wichtigste: Achte immer auf die Kosten, das entscheidet über deinen Profit in der ganzen Sache. Und ein Anlageproblem hat jeder, das ist wie bei eBay, es geht los mit 1 € Vermögen/Kapital/Liquidität, was auch immer. Und mit dem richtigen Timing kannst du viel mehr verdienen, als wenn du morgens aufstehst, So, jetzt genug kostenlose Existenzgründungsberatung gemacht.