Beiträge von Madson

    Kompletter Quatsch, "Geiselhaft" als ob das eine Rebellenarmee wäre, die auf Pfeifen aus Brüssel oder Jerewan wartet.

    Ist ja schön, dass wir das herausgearbeitet haben, dass wir hier unterschiedliche Standpunkte haben. Kommen außer den Nebelkerzen auch noch echte Argumente? Also in Dialektik macht den Russen keiner was vor.
    Das Ende der Staatsromantik: Warum der „starke Mann“ im Sonnenlicht zerbröselt

    Es ist schon bezeichnend: Wenn die Sachargumente ausgehen, wird auf die KI oder den „Bias“ eingedroschen. Klassisches Ablenkungsmanöver, wenn man in der Sache blankzieht. Aber bleiben wir bei den Fakten, auch wenn sie manchen hier den Blutdruck hochtreiben:
    1. Der „Glorreiche Sieg“-Mythos und die Realität

    Wer hier die russische Überlegenheit feiert, vergisst gern die Geschichte: Ohne den „kapitalistischen“ Lend-Lease der USA wäre der letzte große vaterländische Sieg schon damals im Schlamm stecken geblieben. Also dass ausgerechnet Lastwagen und Dosenfleisch wichtiger waren als die berühmten Panzerschlachten! Und heute? Russland ist in einem Verlusttrade ohne Stop in UA mit seiner „Spezialoperation“ („специальная военная операция“). Wer die Infrastruktur in RUS jenseits der Moskauer Vorzeigemeilen kennt, weiß: Das Land zehrt von der Substanz, während die Elite Geheimdienst-Mafia spielt. Und das schon seit 30 Jahren, wenn man Jim Rogers' Beschreibungen glauben darf.
    2. Armenien: Zünglein an der Waage statt „Kanonenfutter“

    Es ist völlig egal, ob man Paschinjan mag oder nicht. Fakt ist: Armenien tritt heute so selbstbewusst auf, weil es weiß, dass Moskau überdehnt ist. Jerewan nutzt den Moment, in dem die „Großmacht“ in der Ukraine ausblutet. Wer das als „beleidigte Leberwurst“ abtut, ignoriert, dass hier gerade ein historischer Machtwechsel im Kaukasus stattfindet. Niemand kann es sich leisten, Armenien jetzt zu verlieren – weder der Westen noch der Iran, und schon gar nicht ein strauchelndes Russland. Und China zieht die Fäden geschickt zu seinem Vorteil im Hintergrund.

    3. Der deutsche Untertanengeist trifft Mafia-Strukturen

    Es ist erschreckend, wie gut der alte Untertanengeist in D mit der Sehnsucht nach einem „starken Mann“ harmoniert und wie sich das hier in den Beiträgen widerspiegelt. Man hofft auf einfache Lösungen für komplexe Probleme, übersieht aber: Diese staatliche Lenkungsidee ist ein Auslaufmodell, zigmal gescheitert, aber immer wieder als Lösung propagiert worden. Wer wirklich an die Überlegenheit von Planwirtschaft und Autokratie glaubt, sollte dringend mal wieder Igor Schafarewitsch lesen – oder einfach mal versuchen, ohne westliche Technologie ein modernes Land am Laufen zu halten. Nur privater Wettbewerb ohne staatliche Eingriffe schafft Wohlstand. Auch wenn das hier keiner hören will und schon gar nicht mein Lieblingskapitalismus-Fan Ulrike Herrmann.
    4. Propaganda vs. Wirklichkeit

    Wenn ich RUS-Propaganda will, schaltet Rossija ein. Dazu brauche ich hier nicht diese nichtssagenden Nebelkerzen von den Russenverstehern zu lesen. In Moskau wird der Sieg jeden Tag ausgerufen, während das Volk froh wäre, wenn es sein geliebtes Telegram oder WhatsApp ohne VPN oder überhaupt nutzen könnte. Die Realität ist: Russland hat sich geopolitisch in eine Sackgasse manövriert. Armenien ist nur das erste sichtbare Symptom für den Zerfall des postsowjetischen Bogens. Und von da ab kann alles sehr schnell gehen, wie die Geschichte lehrt.

    Fazit: Ihr könnt die Person (oder die KI) attackieren, so viel ihr wollt – die Fakten bleiben. Insofern bin ich als Pazifist in der paradoxen Situation, dass ich den Krieg gut finde. Da gibt es kein Schönreden oder Wunschdenken, Chaceuer, sondern harte, brutale, tödliche Realität, die jeden Tag auf cm genau gemessen werden kann. Das ist eben manchmal das Einzige, das hilft, offensichtliche Missstände zu beseitigen. Ein Staat, der nur durch Einschüchterung und Gas-Erpressung überlebt, wird wie ein Vampir im Sonnenlicht zerbröseln, sobald die Realität des 21. Jahrhunderts voll zuschlägt. Und die UA hat sich in den 4 Jahren zu einer der stärksten Armeen der Welt gemausert und wir werden in Europa noch sehr froh sein, wenn die UA-Armee auf unserer statt auf der anderen Seite steht. Frag mal RUS-Offiziere, ob die lieber mit oder gegen die UA-Armee kämpfen.


    Also mal ne Frage in die Runde: Wer hat ein echtes Sachargument, wie Russland diesen Verlusttrade beenden will, ohne als Juniorpartner Chinas oder im Ruine zu enden?


    Ich höre...

    KI-Bashing: Ob Gemini oder Claude – die Quellen sind dieselben: UN-Daten, EU-Berichte, armenisches Parlament. Wer das Argument killt, tötet die Fakten, nicht die KI. Tipp: Argumente widerlegen, nicht den Absender.

    Diaspora-Zeitbombe: 2,5 Mio. Armenier in Russland – Putins Faustpfand? Nein. Sein Risiko. Sie sehen täglich, dass Jerewan ohne Moskau funktioniert. Das ist die gefährlichste Nachricht, die in russische Wohnzimmer sickert. Keine Armee braucht das. Kein Zensor stoppt das. Wer glaubt, die 2,5 Millionen Armenier in Russland seien nur loyale Geiseln des Kremls, unterschätzt die Hebelwirkung. Diese Diaspora ist keine stille Masse, sondern ein Netzwerk aus Kapital, Intelligenz und Information, das Putin gefährlich werden kann.

    • Der Insider-Virus: Armenier sind in der russischen Wirtschaft und Medienlandschaft (noch) tief vernetzt. Wenn Jerewan sich endgültig Richtung EU verabschiedet, exportiert Armenien das Modell „Demokratischer Aufbruch“ direkt in die russischen Wohnzimmer. Das ist der Albtraum jeder Autokratie: Eine Minderheit, die sieht, dass es ohne den „starken Mann“ in Moskau besser läuft.
    • Wirtschaftliche Sabotage: Die Rücküberweisungen sind keine Einbahnstraße. Wenn die Diaspora beginnt, Kapital aus Russland abzuziehen oder Kanäle zur Umgehung von Sanktionen (die bisher über Armenien liefen) zu schließen, trifft das den Kreml dort, wo es wehtut: an der ohnehin klammen Kasse.
    • Das Risiko: Natürlich kann Putin die „Geisel-Karte“ spielen – Repressionen, Enteignungen, Ausweisungen. Aber damit riskiert er den endgültigen Bruch mit einer der fähigsten Bevölkerungsgruppen im Land.

    Fazit für die „Russland-Versteher“: Die Diaspora ist kein Grund für Armenien, zu kuschen. Sie ist die fünfte Kolonne der Modernisierung mitten im Herzen der russischen Autokratie. Jerewan nutzt diese Verbindung nicht als Leine, sondern als Dietrich, um das russische Monopol im Kaukasus von innen aufzuknacken. Kurz gesagt: Putin hält 2,5 Millionen Armenier – aber die Armenier halten wichtige Fäden der russischen Infrastruktur. Wer hier wen mehr braucht, wird sich zeigen, wenn der Gashahn endgültig gegen die Freiheit getauscht wird.

    Was meint ihr? Wird die armenische Diaspora in Russland zum Brandbeschleuniger für einen „russischen Frühling“, oder wird Putin sie als Faustpfand opfern?

    Gashahn 2026: Der North-South-Power-Corridor mit Iran & Georgien ist unterzeichnet. Die EU zahlt die Umrüstung. Der Gashahn ist nicht mehr das Messer am Hals – er ist Putins letzter Witz.

    Ein Erpresser, der seinen einzigen Hebel verliert, ist kein Erpresser mehr.


    Russenversteher verstehen Russland – aber 2015. Wer 2026 erklärt, braucht andere Quellen als Nostalgie.


    Und der größte blinde Fleck der Russland-Fans: Russland selbst wird schwächer. Der Ukrainekrieg frisst Ressourcen, Iran wankt durch Konflikte im Nahen Osten, Syrien ist kaum noch belastbar, Venezuela weit weg. Moskau verliert Stück für Stück Partner und Handlungsspielraum. Die Vorstellung, Russland sitze souverän am Gashahn und kontrolliere den Kaukasus wie früher, wirkt eher nostalgisch als realistisch.

    Der harte Kern ist simpel: Armenien wendet sich nicht dem Westen zu, weil der Westen so toll ist. Sondern weil Russland als Schutzmacht immer weniger liefern kann. „Zurück nach Moskau kriechen“ ist keine Strategie mehr – es ist genau der Zustand, der Armenien überhaupt erst in diese Lage gebracht hat.


    Kanonenfutter-Logik vs. geopolitische Realität: Wer hier wirklich in die Röhre schaut

    Nettes Ablenkungsmanöver, die KI-Karte zu spielen, wenn man inhaltlich in der Sackgasse steckt. Aber reden wir Tacheles über Fakten, statt über „Bias“ zu jammern.

    1. Der „Firststein“-Effekt: Armenien ist kein Bauernopfer
    Wer Armenien als unwichtiges „Kanonenfutter“ abtut, versteht das Prinzip eines Gewölbes nicht. Armenien ist der Firststein (Schlussstein): Zieh ihn raus, und der gesamte russische Einfluss-Bogen im Kaukasus kracht zusammen.

    • Wenn Jerewan fällt oder komplett zu Moskau zurückkriecht, ist das Signal an Kasachstan, Usbekistan und Co. eindeutig: „Der Westen taugt nichts.“
    • Genau deshalb ist Armenien für die USA und die EU ein Prestigeobjekt. Es geht um die Glaubwürdigkeit der Systemkonkurrenz (Demokratie vs. Autokratie). Wenn das Internet dort offen bleibt (WA, Telegram) und die Leute westwärts schauen, ist das Gift für Putins Narrativ. Die USA servieren Putin sicher keine „Kirsche auf der Sahnetorte“, indem sie den Iran destabilisieren und Armenien dann dem Kreml überlassen. Das wäre strategischer Selbstmord.

    2. Die Iran-Zwickmühle: Wenn das Hemd näher ist als die Hose
    Das Argument „Der Iran hat jetzt andere Sorgen“ ist zwar kurzsichtig richtig, aber langfristig brandgefährlich.

    • Fakt ist: Der Iran hat kein Interesse daran, dass Armenien wegbricht. Warum? Weil ein aserbaidschanisch-türkischer Durchmarsch (Zangezur-Korridor) die einzige Landverbindung des Irans nach Norden (Richtung Europa/Russland) kappen würde.
    • Wenn der Iran durch die aktuelle Eskalation im Nahen Osten zerdeppert wird, verliert Russland seinen wichtigsten Technologielieferanten (Drohnen!) und seinen strategischen Partner. Ein geschwächter Iran hilft Armenien zwar nicht direkt, aber er entzieht Putin die Rückendeckung. Ohne Teheran ist Moskau im Kaukasus allein gegen die Türkei und den Westen. Das ist kein „Patt“, das ist eine Erosion der russischen Macht.

    3. Realität vs. Wunschdenken
    Zu sagen, Armenien wolle Moskau nur „eifersüchtig machen“, ist zynisch. Man macht den größten Schlägertrupp der Region nicht eifersüchtig, indem man den IStGH-Haftbefehl gegen dessen Chef unterschreibt. Das ist kein Flirt, das ist die Scheidung durch Flucht.

    Fazit: Natürlich ist die Lage für Armenien knüppelhart. Aber wer glaubt, dass Jerewan einfach nur dumm ist und der Westen nur „spielt“, verkennt, dass hier Weltmächte (USA und China) um Zentimeter kämpfen. Wenn Armenien kippt, verliert Russland seinen letzten Anker – und genau deshalb wird Washington alles tun, um diesen Anker zu lichten.

    An meinen Diskussionspartner: Weniger auf die KI schimpfen, mehr auf die Landkarte schauen. Wer ist denn der nächste Partner für Russland, wenn der Kaukasus brennt und der Iran mit sich selbst beschäftigt ist? Nordkorea? Viel Glück dabei.


    Was meinst du? Reicht die „Prestige-Garantie“ des Westens aus, um die russische Sabotage vor den Wahlen im Juni zu überstehen, oder brennt der Firststein ab, bevor das Gewölbe hält?

    Am Ende ist es ein Patt, Armenien kann zwar beleidigte Leberwurst spielen, aber Sie müssen den Russen eigentlich in den Arsch kriechen.

    Kaukasus-Casino: Warum Putins Schutzgeld-Nummer nicht mehr zieht

    Wer heute noch faselt, Armenien müsse Moskau „in den Arsch kriechen“, hat die Geopolitik der letzten zwei Jahre im Tiefschlaf verbracht.

    Fakt ist: Russland hat Armenien nicht nur fallen lassen, sondern am helllichten Tag an Baku verraten. 2020 und 2023 hat der Kreml genüsslich zugesehen, wie die Armenier rasiert wurden. Ein „Schutzpatron“, der dich beim Überfall festhält, damit der Gegner besser trifft, ist kein Partner – das ist ein Geiselnehmer.
    Der Westen: Kein Samariter, aber ein verdammt teurer Türsteher

    Natürlich rettet der Westen Armenien nicht aus Nächstenliebe. Und ja, das Gas aus Baku schmeckt Brüssel gerade verdammt gut. Aber Armenien ist zum geopolitischen Dominostein geworden. Lassen USA und EU Jerewan krepieren, können sie ihren Einfluss von Zentralasien bis Osteuropa direkt in die Tonne treten. Dann glaubt niemand mehr an westliche Deals. Deshalb gibt’s jetzt Waffen, Training und Präsenz. Keine NATO-Garantie, klar – aber genug Stolperdrähte, um einen Angriff für Aserbaidschan und die Türkei schmerzhaft teuer zu machen.
    Der Brand im Iran: Moskaus nächster Albtraum

    Der entscheidende Faktor, den die meisten Stammtisch-Strategen übersehen: Der Iran brennt. Während Israel und die USA das strategische Brett im Nahen Osten neu sortieren und Teheran militärisch wie wirtschaftlich an die Wand fahren, verliert Putin seinen wichtigsten Buddy. Keine iranischen Drohnen mehr, keine Kooperation, kein strategischer Anker.

    • Russlands einsames Sterben: Venezuela ist weg, Syrien nur noch eine Ruine, und wenn der Iran einknickt, steht Moskau im Nahen Osten nackt da. Das ist der „UdSSR-Zerfall 2.0“ in Zeitlupe. Umgeben von US-Basen verliert Russland gerade jede Fähigkeit, Macht zu projizieren.

    Fazit: Der Knotenpunkt des Wahnsinns
    Der Kaukasus ist kein Kindergeburtstag, sondern die Schnittstelle eines globalen Machtkampfs. Armenien flüchtet nicht in den Westen, weil dort Milch und Honig fließen – sondern weil das russische Schiff sinkt und der iranische Rettungsring brennt.
    In einer Welt, in der Moskau sich in der Ukraine zu Tode verschleißt und Teheran ums Überleben kämpft, sucht sich jeder kleine Staat neue Sicherheitsanker. Wer das als „beleidigte Leberwurst“ abtut, hat nicht kapiert, dass der Kreml im Kaukasus gerade Hausverbot bekommt.

    Was meint ihr: Zieht Putin die Reißleine und fackelt Armenien ab, bevor er ganz rausfliegt, oder ist der russische Bär im Kaukasus bereits klinisch tot?

    Wieder mal so ein Moment, in dem man hängen bleibt: Der Artikel ‚Russland oder EU: Putin stellt Armenien ein Ultimatum‘ über das jüngste Treffen zwischen Putin und Paschinjan hat mich getriggert, die ganze Kaukasus-Nummer mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Und was man da findet, ist geopolitischer Sprengstoff pur.
    Achtung: Der Text im Spoiler wurde mit Hilfe von KI erstellt, aber er ersetzt nicht meine eigenen Ansichten und Gedanken. Die KI gibt nämlich nur das aus, was ich vorher eingegeben habe. Also: Mist rein, Mist raus – genauso wie Gold rein, Gold raus. Also nur draufklicken, wer danach nicht wieder rumheult, das sei alles nur ‚Blabla‘. Also Jungs, ich bin raus – Klick auf eigene Gefahr!


    Was meint ihr? Zieht Paschinjan den EU-Beitritt durch oder dreht Moskau vorher den Hahn zu und stiftet den nächsten Bürgerkrieg an? Vor allem: Was bedeutet das für Georgien, und wie verhält sich das NATO-Mitglied Türkei dazu? Auch hier sind die geopolitischen Implikationen brisant, aber ich möchte meine Leser ja nicht überfordern. Das kommt alles noch in späteren Artikeln – gut verdaulich und häppchenweise.

    Zitat

    Also ganz ehrlich: Bei genauerer Betrachtung ergibt diese Grafik für mich überhaupt keinen Sinn.

    Wenn ich das richtig interpretiere, handelt es sich bei einem Put mit Strike 1000 klar um „in the money“-Optionen – und genau diese scheinen hier auch den größten Anteil auszumachen.

    Das wirft für mich direkt die nächste Frage auf: Worauf bezieht sich dieser Strike von 1000 überhaupt? Welche Preisbasis ist gemeint? In welcher Währung wird hier gerechnet? Ist das USD, RMB oder etwas ganz anderes? Ohne diese grundlegenden Angaben ist die Darstellung aus meiner Sicht kaum belastbar.

    Ebenso unklar ist die Bezeichnung, was mit „Last“ gemeint ist. Soll das der zuletzt gehandelte Preis sein – beispielsweise der aktuelle Silberkurs bei 500? Falls ja, warum wird das nicht eindeutig benannt? Gerade bei Finanzgrafiken ist eine saubere und präzise Beschriftung essenziell, sonst bleibt viel zu viel Interpretationsspielraum.

    Insgesamt wirkt das Ganze auf mich daher eher verwirrend als aufklärend. Ohne klare Definitionen und nachvollziehbare Achsenbeschriftungen lässt sich kaum beurteilen, was hier eigentlich ausgesagt werden soll. Im jetzigen Zustand erscheint mir die Grafik eher „schräg“ und wenig aussagekräftig.



    So sieht es heute jedenfalls an der Börse aus und macht auch viel mehr Sinn. Natürlich muss man verstehen, was eine Future-Option ist.

    Als vor Jahren Schland 350 t oder so zurückführte, brauchten die Amis dafür einige Monate.

    Angeblich wurden die Barren umgeschmolzen, vermutlich mußten die Jungs aber erst das Gold irgendwie zusammenkratzen, lästerlich angedacht.. ^^

    Na ja, laut einem befreundeten Goldhändler lief die Story anders: Es gab gar keinen physischen Transport aus den USA. Das Gold der Bundesbank wurde in NY versilbert, der Erlös transferiert und hier in Europa in einer Nacht-und-Nebel-Aktion heimlich wieder am Markt aufgekauft. Also wie bei der Franzmann-Aktion. Alles natürlich nur Hörensagen, ich stand nicht daneben. Nur die Chinesen lassen ihre Barren scheinbar tatsächlich physisch aus New York oder London nach Hause verschiffen, wie man aus der City mit Unmut hört.

    ...Video mit deutschen Untertiteln eine Rede von George Friedman im Februar 2015. Ab 01:38 genau hinhören bzw lesen was er sagt.



    George Friedman von Stratfor – dem alten Großmeister der geopolitischen Schachpartien – verfolge ich seit Jahren mit einer Mischung aus Respekt und Skepsis. Seine Analysen sind brillant formuliert, keine Frage, doch oft schimmern darin auch jene leicht feuchten Think-Tank-Träume durch, die mehr Planspiel als Realität sind. Vielen Dank für den Link. War zwar nichts Neues, aber noch mal eine wichtige Erinnerung. Und zeigt die US-Denkweise sehr gut auf. Denn das hören die hochrangigen Entscheigungsträge in der US Echokammer immer gerne. Wie klein doch die Unterschiede sind.

    Und ganz ehrlich: Was genau müssten Russland und Deutschland eigentlich noch anstellen, um den USA wirklich gefährlich zu werden? Washington schafft es doch mit bemerkenswerter Konsequenz, sich seine Probleme selbst zu basteln – ganz ohne fremde Hilfe.

    Wenn man den Blick weitet, drängt sich ohnehin ein anderer Gedanke auf: Die Europäische Union ist – zumindest auf dem Papier – die einzige echte Supermacht dieses Planeten. Wer könnte ihr ernsthaft das Wasser reichen, wenn sie endlich beginnen würde, ihre wirtschaftliche, technologische und militärische Schlagkraft zu bündeln? Man stelle sich nur vor, Europa würde mit der strategischen Nüchternheit Israels und der machtpolitischen Konsequenz Russlands agieren – allerdings ohne deren expansive Reflexe der USA. Wir wären global in einer völlig anderen Liga unterwegs und die Welt wäre ein friedlicherer Ort.

    Doch genau hier liegt der wunde Punkt: Diese Potenziale bleiben weitgehend ungenutzt. Stattdessen wirkt Europa in zentralen Bereichen wie eine digitale Kolonie der USA: abhängig, fragmentiert, strategisch zögerlich. Parallel dazu treibt eine überideologisierte Klimapolitik – man könnte auch sagen: ein mit missionarischem Eifer betriebener industriepolitischer Selbstversuch – die Deindustrialisierung insbesondere Deutschlands voran, jenes Landes, das eigentlich das industrielle Herz der EU bildet.

    Die Idee einer Pufferzone? So abwegig ist sie nicht. Eine 300 Kilometer breite, entmilitarisierte Zone Richtung Osten auf RUS-Gebiet – ein klarer, harter Sicherheitskorridor. Und zugleich die unmissverständliche Botschaft: Jeder noch so kleine Vorstoß würde eine geschlossene und entschlossene Antwort nach sich ziehen. Das wäre weniger Eskalation als vielmehr eine Einladung zur Klarheit.

    Vielleicht würde genau das helfen, alte imperiale Phantomschmerzen von RUS unter denen es jetzt leidet und mit denen es seine Zukunft verspielt, zu befrieden und den Blick nach vorn zu richten. Russland hätte – wie China es vorgemacht hat – die Chance, Stabilität, wirtschaftliches Wachstum und echte Kooperation in den Mittelpunkt zu stellen. Freihandel statt Einflusszonen, Entwicklung statt Daueranspannung. So, wie es die EU bereits mit Australien und Indien vormacht – und hoffentlich bald auch mit Mercosur. Dann kann Donny so viele Zölle verhängen, wie er will, und mit seinem wirtschaftsnationalen Gehabe in der eigenen Ecke schmoren.

    Doch man darf sich nichts vormachen: Historisch gewachsene autoritäre Strukturen verschwinden nicht über Nacht. Weder in Russland noch anderswo. Der Weg zu einer offenen, selbstbestimmten Gesellschaft ist lang – und er verlangt mehr als geopolitische Architektur. Er verlangt einen tiefgreifenden mentalen Wandel.

    Bis dahin bleibt vieles ein Gedankenspiel. Aber eines mit bemerkenswertem Zündstoff.

    Mein Kommentar:

    Diese 400 Idioten haben im Laufe der Woche Verkaufsaufträge an die EKG geschickt.

    Entsprechend den Regeln, die jeder bei der Einrichtung eines Depots unterschreibt, werden alle Aufträge am Freitag einer Woche abgerechnet. Dadurch können Kauf- und Verkaufsaufträge innerhalb der EKG normalerweise ausgeglichen werden, was Gebühren spart und allen Anlegern zu Gute kommt. (GermanLong)

    Die 400 "besonders Schlauen" sind durch diese Regel (eher durch ihre eigene Dummheit und Gier) in den stärksten je gesehen Kurssturz der EM gekommen. Die EKG konnte bei dem erzwungenen Verkauf (keine/kaum Käufer) immerhin einen Preis von umgerechnet 81 €/oz erzielen und lag damit ca. 10 € über dem Schlusskurs.

    Diese 400 Idioten haben ihr Silber vermutlich zum Tiefstkurs verkauft. Diese Verkäufer dürften nur zu wesentlich höheren Kursen wieder in den Markt kommen, weshalb ich sie als Idioten bezeichnet habe.

    Also nur mal so fürs Protokoll: Die Idioten liegen weiter vorne mit sich vergrößerndem Abstand.

    Zum Glück kann das ja Vatapitta nicht sehen. Bitte nicht aufwecken. 8o :P

    Meine Meinung: Was im Zollfreilager liegt, wird doch wohl auch deswegen nicht ver- oder bezollt, weil der Staat jederzeit sofort, besonders an Wochenenden und über Nacht Zugriff drauf hat. Die haben es bereits. Den offiziellen Zoll zahlt der, der es entnehmen will. Wer es nur verkauft: egal, es bleibt ja unter der Fuchtel des Staates....

    Einen größeren Mindfuck für den Tag, wo man seinen Notgroschen braucht gibt es nicht. Solche Lager sind nur was für Spekulanten. Spekulation ist auch OK, wenn man weiß, dass man nur spekuliert und sonst nichts. Dann aber sollte man das ehrlich sagen.

    Und ehrlich gesagt erschließt sich mir der Vorteil eines Zollfreilagers nicht, wenn ich das hier lese. Und ja, ich sehe das ähnlich – vor allem vor dem Hintergrund, dass die Schweiz im Hinblick auf die Digitalisierung des Geldsystems entsprechende Entscheidungen getroffen hat.

    Wenn ich spekulieren möchte und nach einem Jahr keine Steuern zahlen muss, kann ich doch auch einfach ETFs als Vehikel nutzen und muss mich nicht mit den Erklärungen des Lagerdienstleiters herumschlagen.

    Oder habe ich da etwas falsch verstanden?




    Also ich sehe das nicht so wie bei den Mayas, aber kann mir mal jemand erklären, warum seit 20 Jahren gegen D und die ureigensten Interessen der Wähler gewählt wird? Morgen wieder in freier Wildbahn zu beobachten.

    Vielleicht ist Demokratie doch eine aussterbende Staatsform. Wer weiß das schon, wenn sich erstmal RUS in der UA festgesetzt hat und einen vernünftigen Präsidenten ergewählt hat?

    wie-russland-mit-europa-abrechnen-will


    Das fand ich mal interessant, weil Russland immer noch bereit ist, auch der EU Gas und Öl zu liefern. Also, wenn ich an RUS Stelle wäre, würde dieser ****** keinen Tropfen mehr bekommen. Aber sicher, RUS braucht auch ein bisschen Spielgeld für die SMO (spezialnaja wojennaja operazija) und sonstige Fürze. Aber RUS kann sich die SMO leisten, also ich finde, jeder kann mit seinem Geld machen, was er will. Oder wie seht Ihr das?

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    Also nur mal so:

    Die „Idioten“ liegen auch nach zwei Wochen vorne – bis zu 29 €/Unze Low am 06.02.26. Wobei für mich die Preisfindung der EKG weiterhin eine offene Frage ist.

    Wir werden sehen, wer am Ende die Idioten und wer die Schlaumeier sind. 2012 lagen die „Idioten“ jedenfalls 13 Jahre lang vorne – zumindest nominell.

    Was ich von einem Lagerdienstleister erwarte, ist eigentlich simpel:

    Er soll das, wofür er bezahlt wird, zuverlässig erledigen. Konkret:

    • meine physischen Barren sicher lagern

    • und sie bei Verkaufswunsch zum festgelegten Preis handeln

    • sowie mir das Geld umgehend überweisen

    Die Aussage von Herrn Müller, dass niemand bereit gewesen sei, ihm Silber abzukaufen, ist in diesem Zusammenhang bezeichnend – vor allem, wenn man sich das ständige Echokammer-Gerede hier anhört: „Es gibt zu wenig Silber.“

    Wenn es tatsächlich zu wenig Silber gäbe, würde einem das Material mit kräftigem Aufgeld auf den Spotpreis aus den Händen gerissen – und nicht der Handel verweigert.

    Außerdem verstehe ich nicht, warum sich die ganze Sache nicht ohnehin ähnlich wie beim Hawala-Banking ausgleichen sollte.

    Wenn es wirklich eine große Silber-Knappheit gäbe, müsste es mehr Kauf- als Verkaufsaufträge geben. Laut Herrn Müller war es am 30.01.26 jedoch genau umgekehrt. Das wird natürlich – wenig überraschend – geflissentlich ausgeblendet.

    Was ich außerdem nicht verstanden habe, ist, was Herr Müller mit „Ausnutzen“ meint.

    Wenn ich als Produzent tatsächlich kein Silber mehr bekommen würde – was offenbar nicht der Fall ist –, dann würde ich unter „Ausnutzen“ verstehen:

    Ich überweise der EKG diese Woche Geld und verlange die Ware in der kommenden Woche.

    Das scheint jedoch auch kein besonders guter Deal zu sein, da ich dann möglicherweise drei Wochen oder länger auf die Lieferung warten muss und keinen Einfluss auf den Preis habe den ich Zahlen werde.

    Goldmarkt in China


    Interessanter Artikel zum chinesischen Goldmarkt mit vielen aufschlussreichen Details. Er zeigt einmal mehr, dass auch in China nicht alles Gold ist, was glänzt.

    Ich bin allerdings überzeugt, dass die offiziell gemeldeten rund 2.000 Tonnen Gold der PBoC nur einen Bruchteil dessen darstellen, was China tatsächlich an physischen Goldreserven kontrolliert – direkt oder indirekt. Ein erheblicher Teil dürfte außerhalb der offiziellen Bilanz gehalten werden, etwa über staatliche Banken, den Staatsfonds oder andere strategische Vehikel. Diese Intransparenz ist kein Zufall, sondern Teil der chinesischen Währungs- und Machtpolitik.

    Nichtsdestotrotz bleiben die chinesischen Devisenreserven weiterhin stark in Papierwerten konzentriert. Gold ist – gemessen an der Gesamtreserve – klar unterrepräsentiert, insbesondere im Vergleich zu westlichen Zentralbanken. Selbst wenn Peking den Goldanteil massiv erhöhen wollte, ließe sich das nicht über Nacht umsetzen, ohne den Markt deutlich zu bewegen und die Preise explodieren zu lassen.

    Genau hier liegt der strategische Zielkonflikt: China sitzt auf enormen Exportüberschüssen und Devisenbeständen, die real kaum noch sinnvoll diversifizierbar sind. Deswegen machen die diese Infrastrukturprojekte auf Teufel komm raus. Stichwort „neue Seidenstraße“: Diese Infrastrukturprojekte verhalten sich wie 30-jährige Bonds, um überhaupt was Sinnvolles mit Ihrem Geld anfangen zu können. Das sollte uns hier im Westen spez. D, gerade im Kontext globaler Handelsungleichgewichte und schwindenden Vertrauens in Papierwährungen, durchaus zu denken geben.


    Nur ein Clickbait für den Münchner Merkur MSM werden üblicherweise nicht verlinkt….

    Warum nicht MSM? Ich höre mir ja bekanntlich immer beide Seiten an, bevor ich mir eine eigene Meinung bilde. Oder wie machst du das?

    Oder war es am Ende die Diktion, die nicht gefallen hat, und deshalb der freundliche Hinweis auf die Etikette?













    Berlin: Vor dem Brandenburger Tor liegt ein Haufen geräumter Schnee. (den es lt . Herrn Latif gar nicht geben dürfte im Jahre 2026 a.d.A.)

    Zitat

    Berlin versinkt in Eis, Schnee und Dauerfrost. Wer in diesen Tagen durch die Hauptstadt navigiert, erlebt ein Szenario, das nach den gängigen Prognosen der Jahrtausendwende eigentlich der Vergangenheit angehören sollte. Fast täglich werden Glatteiswarnungen gemeldet, der öffentliche Nahverkehr kapituliert vor vereisten Weichen, und die Gehwege sind nicht selten unter einer dicken Schnee- und Eisdecke verborgen. Es ist ein Winter, den einer der prominentesten Klimaforscher Deutschlands bereits vor mehr als zwei Jahrzehnten für faktisch unmöglich erklärt hatte.

    Anhand des Artikels kann man sich an Herrn Latif und dem Klimawandel abarbeiten.