
Du bekommst die Hausaufgabe, den Unterschied zwischen Preis und Wert herauszuarbeiten.
Das ist doch genau der Hintergrund der Frage.
Ein beliebtes Beispiel ist der gute Anzug für eine Unze Gold, bis zurück zur Tunika bei den alten Römern. Die Preise für Anzüge haben sich die letzten 1-2 Jahre längst nicht so entwickelt wie der POG. Könnte es also sein, dass Gold irgendwann überbezahlt ist? Aber eigentlich nehmen wir doch an, dass Gold immer noch unterbewertet sein sollte ...
Wir werden das vor einem Reset nicht definitiv entscheiden können, welchen Wert Gold danach haben wird. Ein gewisser Vorteil wird es auf jeden Fall sein, und wenn es eng wird oder es um die Nutzung +/- einmaliger Chancen geht kann auch ein kleiner Vorteil grosse Wirkung haben.
Was andere Anlagen angeht ist das bei kleinerem Geldbeutel ja auch nicht so einfach. Immos und Grundstücke gibt es (in brauchbarer Lage und Zustand) erst ab gewissen Beträgen. Kunst ebenso, und da kann ein langer Atem nötig sein. Arbeitsmaterial und Werkzeug, wer den Platz hat und es möglichst sogar selbst gebrauchen kann.
Am überzeugendsten für Otto Normalo scheint mir da Silber, auch wenn das genau wie Gold bereits gut (an-
)gelaufen ist und mit funktionierender Weltwirtschaft besser performen sollte als mit Problemen. Leider gibt es da im Handel derzeit einen extremen Spread.
Oh - übersehe ich gerade wieder den Unterschied zwischen Preis und Wert? Jein - solange Fiat 'nur' chronisch krank ist, aber nicht in den allerletzten Zügen liegt spielt natürlich der Preis (und zwar An- und Verkauf) eine Rolle. Wozu sonst die meisten Diskussionen hier im Forum? Nach einem Währungsreset ...?
Am wertvollsten wäre eine funktionierende 'Glaskugel'. ![smilie_happy [smilie_happy]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_happy_058.gif)