Beiträge von Argentum 999

    Mein erster Kontakt mit Edelmetall der nachgefragten Klassifizierung bestand aus 4 Stück 2 RM - III. Reich, die ich von meinem Vater (Ich war etwa 15) erhalten hatte.
    Und das war in der ehemaligen DDR schon eine edle Angelegenheit.
    Eine solche Münze (eigentlich Massenware) hätte mich beim Händler zu dieser Zeit ca. 40,- Mark gekostet, so man eine bekommen hätte.

    Zitat

    Original von TeeKay
    ...Banken kaufen in der Regel keine Silberunzen an...


    Das ist mir völlig neu. Eine vernünftige Bank kauft und verkauft Edelmetalle und Münzen. Dazu gehören auch Silberunzen.

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    Original von bartiris
    ...mein mann hat seit über 20 jahren immer mal wieder eine maple leaf münze 1 oz gekauft. jetzt wollten wir doch mal die eine oder andere verkaufen. hört sich vielleicht für euch profis naiv an, aber wir sind schon etwas älter und haben doch bedenken, dass uns privatkäufer reinlegen könnten. zumal wir auch noch andere sehr schöne münzen haben und wollen auch nicht jeden fremden ins haus lassen.


    wäre es für uns nicht sicherer, einfach zu einer bank zu gehen und zum
    tageskurs zu verkaufen? oder macht man da zu viel verlust?
    es wäre wirklich sehr freundlich von euch, wenn ihr uns einen tipp geben könntet.


    Die maple leaf könntet Ihr zu einer Bank bringen. Dafür gibt es nachvollziehbare Tagespreise. - Betrug durch Käufer (Bank) ist nahezu ausgeschlossen.
    Bie anderen Münzen solltet Ihr einem seriösen Händler vorstellen. Sollten interessante Stücke dabei sein, gebt diese in eine Auktion - keine Internetauktion - denn das könnte danebengehen.

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    Original von black-coins99
    Heisst also - das man einfach an den Stand der "Perth Mint" gehen kann und sich dort auch z.b. ältere Jahrgänge von australischen Nuggets kaufen kann ??
    Oder ist der Verkauf von Münzen nur den Händlern vorbehalten ???


    Die meisten Prägeanstalten präsentieren ausschliesslich, jedoch sind ausreichend Händler vor Ort, bei denen man in der Gesamtheit den Eindruck erhält, dass alles angeboten wird, auch ältere Jahrgänge verschiedenster Münzen.
    Es wird halt nur nicht verschenkt!!

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    Original von silver1st
    Die 10-Mark-Stücke wird man nur im glücklichen Ausnahmefall zum Nennwert erwerben können. ... [/IMG]


    Da fällt mir ein, dass ich am Wochenende 10 DM-Stücke auf einem freien Trödelmarkt gesehen habe. Zum Preis kann ich allerdings nichts sagen, weil ich ihn nicht hinterfragt hatte. Das wird meine Aufgabenstellung für das nächste mal sein.

    Zitat

    Original von silver1st
    Ich persönlich finde die alten 10-DM-Stücke der letzten Jahre ab 1998 (Sterlingsilber) sehr interessant. Riesige Auflagen bei hohem Silbergehalt und relativ wenig Nachfrage - vergleichbar etwa den Reichsmark-Fünfern des Dritten Reiches. Für Münzsammler ein Graus, aber es gibt ja noch andere als numismatische Gründe, gerade diese Münzen zu kaufen. [Blockierte Grafik: http://www.goldseitenforum.de/images/icons/icon5.gif]
    BTW: Für alle, die sowohl Bargeld wegen einer (vielleicht) bevorstehenden Bankenkrise mit Bargeldknappheit und gleichzeitig Silber halten möchten, sollten die DM-10er ebenfalls von großem Interesse sein. So eine Münze hat schließlich einen "Nominalwert" von 5,11 Euro bei einem Metallwert von zur Zeit etwa 4,70 Euro. Und ich vermute, wenn in Deutschland Bargeldmangel herrschen sollte, werden viele Händler gerne die "gute, alte" D-Mark in Zahlung nehmen.
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    Deine Angaben zum Nominal- und Metallwert 10-DM-Stücke gehen i.O.
    Wo aber sind diese in kleineren und größeren Mengen zu beziehen - zum Nominal?
    Keine gibt sie dafür ab!

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    Original von damokless
    Das finde ich unmöglich.
    Wie kann man sich erst die Mühe machen, so (meist) schöne Münzen zu produzieren und die dann wieder einschmelzen?


    Solange ich einige besitze können sie meinetwegen den Rest einschmelzen. Die Auflagen von 1,6 Mio sind vermessen hoch.

    Hat jemand im Forum Kentnisse davon, was mit BRD Silbermünzen geschieht, die nicht "verkauft" werden oder wurden? Gehen diese ggf. zurück in die Schmelze und verringern dadurch die tatsächlich verbliebene Auflage?
    Wissende, ich hätte gern Antworten.

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    Original von Poldy
    Wo kann ich die Auflagen der Münzen finden?


    Na z.B. im kleinen "Deutschen Münzkatalog"! Hier findest Du alle möglichen Prägezahlen (Auflagen), denn hier sind wir Deutschen sehr genau.

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    Original von Pulverfass
    Ich kan euch nur beneiden! Hier im " der "Süden" der "Ostzone" GIBT ES KEINE! Auch bei der LZB nicht. Banken und Sparkassen aussichtslos,


    Das kann ich mir nicht vorstellen. Wo ist denn der "Süden der Ostzone"?

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    Original von Tom-Quentin
    Das muß man aber im allgemeinen nicht. Ich mach so was grundsätzlich nicht (nicht mal wenn ich Kunde der Bank wäre). Wenn du nen 50er Schein in 5 10er tauscht mußt du das ja auch nicht.


    Das ist mir schon einmal passiert. Ich vermute, dass der Verteilerschlüssel der 10er die Ursache dafür sein wird, wie auch immer er aussieht. Es muss schon Ärger mit Kunden gegeben haben. Eine andere Erklärung habe ich nicht.

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    Original von Robin.71
    Es kommt wahrscheinlich nur darauf an, wie groß die Gewichts-Toleranz der Kapsel sein draf.


    Natürlich ähnlich tolerant, wie das Gewicht der zu verkapselnden Münze, sonst macht das Ansinnen des 1. Beitrages keinen Sinn!

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    Original von tritium
    Also, liebe Hersteller von Muenzkapseln, wie waere es wenn ihr einfach mal das Gewicht der Kapsel aufpraegt?


    Die Produktion solcher gewichtgenauer Kapseln wäre viel zu kostenintensiv, wofür es wohl kaum einen Markt geben wird.

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    Original von sunny
    Jäger ("Die Deutschen Münzen seit 1871") schätzt, dass von den Münzen 1871 - 1918 heute noch vorhanden sind:
    15 - 20 % der Silberkursmünzen
    30 - 50 % der Gedenkmünzen
    70 - 80 % der Goldmünzen


    Ich habe den Jäger zwar nicht, aber schreibt er auch, wie er auf diese Zahlen kommt? Das würde mich interessieren.