Beiträge von Milly

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    Original von Handelsschwachmatenblatt
    Ein ganz anderer Ausweg aus den Zinsproblemen ist – Gold. "Höhere Inflation und damit höhere Zinsen sind in der zweiten Jahreshälfte wahrscheinlich, da bietet für sicherheitsorientierte Anleger der Goldpreis eine gute Absicherungsmöglichkeit – auch vor einem fallenden Dollar", so Mattera.


    Es tut mir leid, von diesem wirren Pisaökonomengelabber versteh' ich kein Wort.
    Sind höhere Zinsen nun gut oder schlecht für Gold? Schlecht, weil es keine abwirft, aber die Inflation ist gut für Gold, weil wegen der Inflation(serwartungen :D) die Zinsen erhöht werden ?(
    Und was hat das für den Euroanleger mit dem Dollar zu tun?


    Zitat

    Original von Handelsschwachmatenblatt
    Optionsscheine auf den Goldpreis, die noch möglichst lange laufen, sind jetzt wieder interessant. Da der Goldpreis in Dollar angegeben wird, gehen Dollar-Rückschläge für deutsche Anleger zulasten der Rendite. Der Dollar darf also nicht schneller fallen, als der Goldpreis steigt.


    Wieder verstehe ich die komplette Logik dieses Absatzes nicht. Satz 2, obwohl mit einem "da" verbunden, widerspricht der nun Satz 1? Oder nicht ?( Gewollt ?( Alles für mich völlig unzusammenhängende Scheinlogik, mit der sich der Verfasser womöglich noch als besonders genial darstellen will :D


    Davon abgesehen, das mit dem fallenden Dollar trifft für ein 1:1-Investment zu, also physisches Gold oder ungehebelte Gold-Zertis. Grade bei einem Optionsschein - mit einem in Dollar notierten hohen Strike - profitiere ich als Optionsscheininhaber, wenn der Goldpreis in Euro konstant bleibt, aber der Dollar fällt.
    Beispiel Gold 490 Euro/670 Dollar Strike 620 Dollar, 50 Dollar im Geld
    In 1-2 Jahren: Gold 490 Euro/770 Dollar Strike 620 Dollar, 150 Dollar im Geld


    Statt 50 Dollar im Geld bin ich nun 150 Dollar im Geld, bei der Verdreifachung verschmerze ich den 10%-Verlust im Dollar-Wert bei der Auszahlungsprämie.
    Bei OS am/außerhalb des Geldes triffts das noch mehr zu, allerdings ist der Zeitwertverlust höher. Aber über Zeitwertverlust zu schreiben, verbietet sich von Pisaökonomen an Pisaleser.


    Merke: Bei einem in $$ notierten Optionsschein ist immer der Teilwert bis zum Strike automatisch währungsgesichert, nur der (meist viel kleinere) Teil im Geld nicht!


    Aber ich habe die Hoffnung ausgegeben, daß das irgendein studierter XYZ-Diplom-dekorierter Mainstreamjournalist jemals begreifen wird. Und das wird immer wieder - falsch - abgeschrieben und wiedergekäut.


    Außerdem, warum kommen die nicht auf die Idee, ein 1:1-Investment in Gold - möglichst physisch - zu empfehlen, und zur Absicherung einen langlaufenden Euro-Dollar-Call? Habe ich noch nie gelesen.


    Zitat

    Original von Handelsschwachmatenblatt
    Aber das ist unwahrscheinlich. In den vergangenen Jahren kassierten Anleger mehrere Hundert Prozent Gewinn mit Kaufoptionsscheinen, weil einem Dollarverfall von rund 60 Prozent (?? - .80 auf 1.40 = 60% oder so :D) seit 2003 ein Goldpreisanstieg von knapp 200 Prozent folgte. Und die Aussichten für Gold sind weiter gut.


    Unbewußt merkt er hier selber, daß mit seiner Rechnung was nicht stimmt :D :D :D. Daß man 100% Gewinn braucht, um 50% Verlust zu kompensieren, hat der werte Herr, nebenbei, in seiner Karriere wohl auch noch nie begriffen.


    Und natürlich, es ist eine super Anlagestrategie, einfach die Trends aus der Vergangenheit für die Zukunft weiterzuextrapolieren. "Hätte man ... würde es die nächsten Jahre weiter so laufen" ... dann wären wir schon längst alle Millionär.


    Oder nach der hyperbolischen Extrapolation des Neuen Marktes (damals von denselben redeschwallbesoffenen "Wirtschaftsjournalisten" genauso betrieben!) ein Fall für Hartz!


    PS: Früher dächte ich, Wirtschaft wäre nichts für mich, weil ich zeitlebens zu blöd war, solche "Artikel" bzw. die dahinterstehenden genial-komplexen Gedankengänge der Autoren zu verstehen. Hat mich etliche Jahrzehnte gekostet, das zu überwinden.


    PSPS: Mario Mattera, Währungsfachmann bei der Privatbank Metzler :]

    Nur nebenbei, ich hab' mich auch an Euren Gammonzug angehängt, gestern früh, hab' schon immer gern Backgammon gespielt ... hoffentlich endet es nicht mit demselbigen! (es gibt: normalen Spielverlust, doppelten Spielverlust = GAMMON, dreifachen Spielverlust = Backgammon).


    Wieviel Leute haben jetzt hier die Gammon gekauft? ?( Hamm' wir bald die Aktienmehrheit! :D


    Mit Gruß an alle fleißigen Minenresearcher (ich blicke das immer noch nicht)

    Paladin hab' ich wieder geschmissen, 6% Reingewinn nach Gebühren in 2 Tagen ist ja ganz ok.


    Dafür sitze ich beim Explorer-Zertifikat DWS0G8 auf hohen Verlusten :(


    Irgendwie gibt's im ganzen Markt bloß technische Gegenreaktionen auf überzogene Abwertungen (konnte ich schon 2x mit Paladin und 1x Denison abfischen mit schnellen Tradinggewinnen), aber die mittelfristige Trendwende ist noch außer Reichweite. So lange laß ich dann mal meine Zerti-Verluste laufen ;) nach dem bewährten Börsenmotto "Gewinne mitnehmen, Verluste laufen lassen" :D

    Hallo Auratico,


    mir ist schon klar, daß in härter werdenden Zeiten die "Hoffnungswerte" (Explorer, Juniors etc.) es gegenüber den Cash generierenden Bluechips schwerer haben werden. Um ehrlich zu sein, habe ich genau aus diesem Grund den Explorerhype hier im Forum auch eher kritisch gesehen - die Cashburner erinnern trotz allem halt an den "Neuen Markt" :P. Ich selbst bin mithin über Aktien wie über Fonds zu ca. 75% in Blue Chips und nur zu 25% in Hoffnungswerten. Rio Tinto, BHP, CVRD, Norilsk Nickel, KGHM Polska sowie einige Ölfirmen etc., alles Gelddruckmaschinen, die vor Steuern grob gerechnet doppelt so hohe laufende Einnahmen wie Ausgaben haben :D


    Nun gut - aber irgendwer muß halt auch in die Zukunft investieren. Ich bin auch dabei, meine Engagements dementsprechend zu überdenken.


    Gruß Milly

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    Original von jaroslav


    Und hier gibt's sogar Leute, denen gehen täglich zumindest zur Zeit - mehrere Tausend Euro den Bach runter :( Aber ist trotzdem pur zum Vergnügen, andere lassen sich das Pokern oder das Casino halt was kosten, da braucht so jeder seinen Nervenkitzel ;)


    Aber ich glaube, zumindest für den Moment dreht es wieder: Hausse beim Dow/S&P 8), bemerkenswertes Intraday-Comeback des Bovespa (man, CVDR und Petrobras haben mich schön was gekostet die Tage), und schließlich fängt der Swissie wieder an, nach Süden zu drehen.


    Sagen wir, so etwa wie der Col de Telegraph einen kleinen Gegenhang beim Herunterrauschen vom Galibier darstellt ;)

    Hallo Goldesel,


    MLIF Mining ist schon ok, da hat man halt die Rohstoff-Standardwerte drin (BHP, Tinto, CVRD etc. - wenn die in besseren Tagen mal wieder performen :rolleyes: )


    Der NOAH Mix OP generiert vor allem aktiv Verluste. Meines Erachtens verläßt sich der Bergold viel zu sehr auf seine mathematische Modelle - ein reiner Trendfolger, der folglich auch auf jede vom PPT generierte Bullen- oder Bärenfalle reintappt :D


    Im Moment trötet er ja "so hoch investiert wie noch nie", wahrscheinlich war er, als es wirklich aufwärts ging, nur teilinvestiert :rolleyes:

    Naja, Dau, da mußte Dich bei den Sportsfreunden von Goldman-Sux & Co. bedanken:


    Die haben schließlich die Kri(e :P)se ausgelöst mit ihren Schrottkrediten, am Ende stabilisiert sich - natürlich! - der Dow, dafür wird alles andere kurz- und kleingehauen, POG, POS, HUI, diverse Rohstoff- und Ölaktien (seit Freitag mittag hab' ich da minus 10% bei einigen), die ja alle "wegen der drohenden US-Rezession" abgewertet werden (so lautet das blöde Anal-iystengeschwafel), aber um die US-Aktien abzuwerten, ist das alles natürlich kein Grund :rolleyes:

    Grade noch die ausgebomte Paladin eingesackt für 3,66 Eurotzer. 45% unter dem Jahreshoch :(


    Giftmüll scheint inzwischen ne Spezialität von Banker, deshalb fallen die Uraner :D


    Aber mir kommt da so eine Idee: Sehen wir demnächst in diesem Theater einen "arrangierten" Atomunfall ?( Ausgelöst von der Windflügelmafia in Tateinheit mit den CO2-Dealern ?( Dann weltweiter Atomausstieg ?( Und die Insider wissen das jetzt schon und shorten die Uraner wie blöde. :P


    Kann einem doch keiner einreden, daß wegen ein paar fauler immokredite Bankaktien um 5-8% fallen, und das als "Katastrophe" dargestellt wird, die Uraner in der gleichen Zeit um 25% oder so.

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    Original von kalle14
    Kannes ggf.sein,das man sich für dieDeflation entschieden hat??


    Hallo Kalle,


    das ist die große Preisfrage :rolleyes:


    Nach jahrelanger Assetinflation bei noch moderater Verbraucherpreisinflation läuft der Rabbit nun andersrum: Assetpreisdeflation, Konsumpreis(hyper-)inflation.


    Siehe den Verlauf dieser Woche.


    Die schlechteste aller Welten, kaum eine Chance, das Vermögen zu retten, selbst wenn man das Spiel durchschaut. Geld auf der Bank lagern wird auch gefährlich.


    Was logisch bleibt: Physisch horten in Form von Konservenbüchsen :D


    Leider auch nicht so liquide beim raschen Veräußern größerer Mengen wie Gold :rolleyes:

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    Original von Einsiedler
    Und das Geld hat er entweder verbraucht oder versteckt, dass es nicht mehr zu finden ist. :rolleyes:


    Wer hat den Geldsack, wer hat ihn bloß ?(


    XBAY wer denn sonst :D


    Nach jahrelangem Minusgeschäft ist natürlich nichts mehr da - man muß neben dem "operativen Minus" ja auch noch die eigenen Kosten einrechnen. Und irgendwann reichen die vorgestreckten Gelder nicht mehr, das aufgelaufene Minus zu decken.


    Tut mir leid für eventuelle Geschädigte - aber wer meint, irgendwo sei da, aus Taschen oder anderen Verstecken, noch was zu holen, der hat's immer noch nicht begriffen.

    Ich denk mal, die Analystenvorhersagen sind ALLE viel zu reißerisch: Wenn irgendwas a bisserl steigt (oder fällt), dann wird die (letzte zufällige :D) Kursbewegung gleich um das Zehnfache extrapoliert.


    In Wirklichkeit passiert, zumindest vorläufig, meistens erstmal GAR NÜSCHT. Aber mit so Vorhersagen wie "den Rest des Jahres wird Gold zwischen 640 und 720 traden" (was ich glaube) gewinnt man halt keine zahlungskräftigen Blumentöppe.


    Spannend wird's erst, wenn die europäischen Zentralbanken goldmäßg pleite sind, so in 3-5 Jahren.


    Bis dahin könnte man wirklich Ackermann-Aktien kaufen - wenn man gewußt hätte, daß sie die CDOs shorten ;)


    Eldos Bauch nennt immer prima Einstiegspunkte, als Permabulle bläst er aber nie zum Aussteigen (oder zumindest abbauen). So oft schon hier war er an der Super-Ober-Margin-Liqui-Kante, dann hat er 2 Tage später wieder dies und jenes gekauft ... aber hat er hier schon mal den Verkauf von irgend etwas angezeigt ?( ?( ?(


    Ich für meinen Teil war wegen der vielen Sonderangebote auch schon überinvestiert und hab' heute einiges liquidiert, Gold- und Silber-OS heruntergefahren und Denison, Sally weg; alles so mit minimalem Gewinn.


    Aber besser kleine Gewinne als große Verluste :D

    In der Tat, insbesondere Paladin und Silly Sally mit 15% Verlust oder so, Rio Tinto "nur" 6%.
    Man hatte ich einen Dusel, daß ich Paladin erst vor wenigen Tagen von 5,10 auf 5,35 Eurotzer getradet hatte.
    Überleg mir grad noch, Denison mit marginalem Plus rauszuschmeißen. Man kann ja später wieder einsammeln ;). Spesen zählen nicht, Gefangene werden in so einer Situation nicht gemacht.


    Super-Öl-Aktien wie Petroleo Brasileiro werden durchgeprügelt trotz Öl-Rekordpreis ?( ?( ?(


    Weltweite Liquikrise halt, und wie immer trifft's Metalle + Energie besonders schwer, statt dieser blöödeeen Bankaktien.

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    Original von Guardian of Time
    .. genau aus dem Grund der Unschuldsvermutung


    Ich halte die "Unschuldsvermutung" in diesem Zusammenhang für ein Wieselwort.


    Jemand, der sich von Fremden Geld für Waren im 4stelligen Bereich vorab überweisen läßt, ohne jegliche gebotene Sicherheiten, summierend in 6stelligen Beträgen von allen Kunden, der braucht nicht eine "Unschuldsvermutung" auf seiner Seite, sondern wäre im Gegenteil zu einer "besonderen Vertrauenswürdigkeit" verpflichtet.


    Und um diese "besondere Vertrauenswürdigkeit" als nicht mehr gegeben zu betrachten, genügt schon der kleinste (unbewiesene!) Verdacht. Und mithin muß das auch öffentlich diskutiert werden dürfen, ohne Angst vor "Ruf-/Geschäftsschädigungsklagen" mit Hinweis auf die "Unschuldsvermutung".


    Daß man mit dem Argument "ich bin bis zum Beweis des Gegenteils vermutlich :D unschuldig" Fremde dazu bewegt, Tausende aufs Konto zu überweisen, ist eine der vielen modernen Rechtsperversionen.

    Zwyss, hätt'st Du mal besser auf heute gewartet. Heute gibt's wieder Schnäppchenpreise, aber keiner ist mehr liquide, auch Eldo und ich nicht, Pulver schon am Freitag verschossen (nicht daß es auf uns ankäme - aber es mag typisch sein).


    Denn heute nacht gab's im rohstoff- und uranreichen Australien ein Blutbad, ASX minus 3,20 % X(

    Hier die versprochenen Dossiers der beiden KGHM-Gestalten in der Vox-Reportage:


    Edward Hadrys, Leiter Erzressourcen KGHM
    Hier ziehen sich durch Google die Spuren eines erfolglosen Treibens in Nord- bzw. Nordostdeutschland: Mal hier 1,75% bei einer Kommunalwahl, mal dort eine Teilnahme in der Altherrenklasse einer Tischtenniskreismeisterschaft; schließlich ein Ranglistenplatz 183 (von 183 :D) in einer regionalen Pokerrangliste.


    Natürlich wird er gelegentlich als KGHM-Mitarbeiter genannt. Irgendwelche akademische oder publizistische Meriten, die man von einer Führungskraft eines Weltklassekonzerns :] erwarten dürfte: Fehlanzeige


    Tomasz Szelag, "Chefhedger"
    Nur polnische Quellen - was immerhin darauf hoffen läßt, daß er nicht Wallstreet-braingewaschen ist.


    Lebenslauf + Foto hier (polnisch ;) - wird schon der Richtige sein, hat ja Ekonomia studiert):
    http://www.muratorplus.pl/inwe…y-w-selenie,17139_146.htm


    Jahrgang 1971 demnach, war wohl auch schon bei einer Autofirma beschäftigt, immerhin diverse Spuren publizistischer Arbeit bzw. Fachartikel.
    Ein geborener Silberspezialist also ;)


    Nun ja, freuen wir uns darüber, daß es wahrscheinlich billiges Personal ist, im Unterschied zu unseren hochbezahlten Nieten ;)

    Hallo Gutso,


    Rennschnecke hat den Sräd schon gesehen.


    Artet alles in Arbeit aus, aber auf KGHM hast Du mich gebracht - Danke ;)


    Ich für meinen Teil spiele kein Poker, sondern bloß Schach und Backgammon. Beim Schach ist schon längst Schäuble pur angesagt, jeder künftige Gegner wird per Google auf (reichlichst vorhandene) Turnierergebnisse und auf riesigen Datenbanken auf seinen Spielstil durchleuchtet, das ist echt der Horror, wenn man nicht gerade Müller heißt :P; das ist schon vor etlichen Jahren eingerissen, macht jeder so, Dossier anfertigen 8). Ihr habt ja gar keine Ahnung, wie anonym ihr noch alle seit, da kannste ein ziemlich gutverdienendes Tier sein und trotzdem weiß Google praktisch nix, wenn Du keine ausgefallenen Freizeitbetätigungen hast.


    Gruß Milly

    Hallo Gutso,


    ich komme auch aus dem Land der Weinbergschnecken ;)


    Der Edward Hadrys spielt anscheinend Poker, da muß man auch Risiken hedgen 8)


    Ansonsten nicht viel (Polnisch müßte man können :O), über meinen Klarnamen weiß Google mehr :rolleyes: