Beiträge von Ritterwacht

    Zitat

    Original von antares2000
    Das ganze ist vielleicht ein etwas theoretisches Szenario, aber mich interessiert halt da die Rechtslage. Wie war das denn in den USA damals, sowas muss doch vorgekommen sein?


    Rein praktisch äußerte sich die Geschichte so dass man halt sein Papiergeldguthaben nicht mehr in Gold umtauschen konnte.


    Und wer zufällig (oder absichtlich...) Goldmünzen gehortet hatte, der konnte mit Inkraftteten des Verbotes nicht mehr "darauf spekulieren" seine Golddollars mit entsprechendem Aufpreis los zu werden... was ja die faktische Inflation offenkundig gemacht hätte.


    Nur um den letzteren Satz ging es also - Es ging darum zu vermeiden dass die Leute zu den Banken rennen um sich ihr Erspartes in Gold auszahlen zu lassen. Das musste verhindert werden - weil wohl nicht genug Gold da war.
    Zugleich mußte verhindert werden dass es plötzlich harte und weiche Dollars in den Köpfen der Menschen gab...

    Völliger Schwachsinn... Wenn es sowas gäbe wäre Bill Gates schon heute nur noch der zweitreichste Mann. So einfach ist das widerlegt.


    Hier sollen wohl nur blauäugige Investoren abgezockt werden... vielleicht auch nur eine Internetseite "googletechnisch aufgebaut" werden - die man später mit irgendwelchen 08/15 Angeboten füllt...


    Ich tippe auf Letzteres - Ist doch schon ein alter Hut. Ich mache eine Site mit einem relativ interessanten Thema das zugleich möglichst große Kontroversen auslöst - mülle das in so ziemlich jedes Forum rein - und schon ist der Mist mit Google recht gut zu finden.
    Später nehme ich die "technischen Geschichten" die keiner Überprüfung stand halten würden wieder raus und biete nur noch Magnetarmbänder an... und die esotherische googlende Kundschaft findet immer schön zu mir...


    Also laßt euch nicht verarschen und begrabt diesen sinnlosen Thread.

    Als weitdenkender Anleger sollte man wohl seinen Namen von den Quittungen fern halten - aber trotzdem Quittungen sammeln.


    Man weis ja nie wie die Zeiten mal werden. Mir ist es jedenfalls lieber wenn ich mir gar nicht erst eine Story ausdenken muss um zu erklären wo das Zeug ist oder geblieben ist...


    Kann ja so oder so peinlich sein diese Frage - Einmal könnte man in Erklärungsnot geraten wenn sich da Jemand fragt warum der Gewinn aus dem (behaupteten) Verkauf nicht brav versteuert wurde...
    und wenn Goldbesitz dann gerade verboten sein sollte... wäre die Antwort "hab ich doch noch" auch verkehrt...


    Jetzt stelle man sich doch nur mal eine Kommunistische Nazi-Junta vor - die es schon schlimm findet wenn Jemand überhaupt mehr besessen hat als das richtige Parteibuch... Wie war das noch in Kambodscha? - da wurden Leute hingerichtet weil sie lesen und schreiben konnten... und deshalb als privellegiert galten... Zugegeben etwas krass das Beispiel - aber trotzdem wahr und noch nicht soooo lange her.


    Sicher ist eben sicher... Was keiner weis - macht keinen heiss...

    Der Sinn eines Goldbesitzverbots liegt alleine darin Gold als "Parallel" oder "Ersatzwährung" abzuwehren. In die gleiche Kerbe schlagen ja auch andere gesetliche Bestimmungen wie z.B. dass Ware in Landeswährung ausgezeichnet zu sein hat.


    An "Razzien" in Privathaushalten nach Gold glaube ich nicht - schon weil wenig realistisch und technisch nicht durchführbar. Drogen könnte man wenigstens mit Hunden suchen... Gold, das vielleicht irgendwo verbuddelt ist?


    Gearscht wären wohl nur jene Leute, die ihr Gold auf der Bank aufbewaren. Aber wer hat schon Gold auf der Bank - das wäre ja genauso blöd wie Bargeld unter´m Kopfkissen.

    So lange die Kurse bei moderater Volatilität steigen sollte man halten. Ich fabge über´s Verkaufen an nachzudenken wenn die Volatilität anfängt aufzufallen. Verkauft wird dann entweder wenn der Kurs dreht oder die Volatilität anfängt ein Vielfaches normaler Zustände zu betragen.
    Immobilien sind nie verkehrt wenn sie gerade preiswert sind oder wenn man sie selbst braucht.
    Aktien würde ich im großen Stil auch erst nach einer gewaltigen Korrektur kaufen - also dann wenn alle Anderen Leute alleine auf das Wort Aktie mit Hohn und Spott reagieren. Momentan würde ich allenfalls Papiere kaufen von deren strahlenden Perspektiven ich auf Grund hervorragender Sachkenntnis wirklich überzeugt bin.


    Zu den Immopreisen am Starnberger See - Im Prinzip richtig - allerdings sollte man auch nicht vergessen dass in den 1950iger Jahren eine Mark für einen Quadrateter auch ein stolzer Preis war. Damals dürfte es etwa genauso viele Leute gegeben haben die mal locker 2.000 DM für ein Grundstück hinblättern konnten - so wie es heute Leute gibt die mal eben 100.000 € für ein Grundstück bezahlen können (und dann auch noch Geld haben ein Haus zu bauen...)
    Damals waren es sogar sicher weniger Leute... Und letztendlich auch deshalb auf den ersten Blick "billiger" - Saure Wiesen gab es halt mehr als solvente Häuslebauer.

    Ich würde nicht regelmäßig kaufen - ich würde in erster Linie regelmäßig einen fixen Betrag für den Edelmetalleinkauf zurücklegen um dann zu kaufen wenn es günstig erscheint.
    Wer stur egal zu welchem Preis einkauft zahlt im Schnitt zu viel. Ein Blick auf die Charts der letzten Jahre zeigt recht eindrucksvoll dass es sich wirklich lohnt temporäre Hochpreisphasen auszusitzen und in Preistälern zu kaufen.


    Man sollte ja auch nie in einen fallenden Markt hineinkaufen - So lange die Preise sinken hält man sein Pulver trocken - und wenn es wieder bergauf geht - legt man das Angesparte auf den Bankthresen. Jemand der z.B. seit 1980 regelmäßig Gold gekauft hätte - hätte viel weniger Gold für´s Geld bekommen als Jemand der mit dem Kauf bis zum Durchschreiten des Tals gewartet hätte (Vom Zinsertrag des Geldes einmal ganz abgesehen).


    Kauft man nach dem Durchschreiten eines Tals dann wohl sehr viel - kann man auch in die steigenden Kurse hinein ganz gut weiterkaufen ohne sich den durchschnittlichen Unzenpreis allzusehr zu verhageln.
    Dann kann man auch ganz cool das Kaufen einstellen, wenn man das Gefühl hat dass der Goldpreis zuletzt einfach zu schnell gestiegen ist. Man sitzt dann ja auch mengenmäßig schon auf einem guten Polster.


    Gold muss man nun einmal sehr langfristig sehen... und abwarten können.



    Vom Kauf auf Kredit halte ich gar nichts. Kein Mensch kann wirklich in die Zukunft sehen. Im Nachhinein redet es sich da immer leicht.
    Ich würde allenfalls den umgekehrten Weg gehen und in einer Phase steigender Kurse vorhandenes Gold beleihen, falls sich überraschend und ein überschaubar kurzfristiger Geldbedarf abzeichnet.

    Zitat

    Original von privileg
    Was haltet Ihr von Barren in den Gewichten von 1gr - 20gr ?


    Nichts - weil einfach zu teuer. Ich habe vor allem Unzen und 100gr-Barren. Da stimmt das Preis-Leisungs-Verhältnis schon - und man kann sich notfalls auch eine "vernünftige Zusatzrente" ohne "zersägen" durch Verkauf selbst auszahlen.
    Selbst in einer Krise ist die Kaufkraft von Gold ja nicht größer als in "guten Zeiten" (Wer das nicht glaubt soll sich einfach mal mit den Preisen zuTageskursen in Dollar (=Gold) nach dem 1.WK in Deutschland auseinandersetzen...) - somit ist man sicher mit ganzen Unzen und 100gr-Stücken auch nicht zu grob gestückelt.
    Für den in meinen Augen eher Abwegigen Einsatz von Gold als Geldersatz/Tauschmittel in einer möglichen Krise habe ich auch ein paar Handvoll gängige Kleinmünzen (Vreneli, Wilhelm, Soverein).


    Aus meiner Einschätzung die Kaufkraft in einer Krise betreffend ergibt sich auch dass bei mir Silber für diesen Zweck keine Rolle spielt. Silber würde ich mir ausschliesslich in 1 kg und 5 kg-Barren kaufen - eben weil der Aufpreis für gemünzte Unzen viel zu groß ist. Und Silber eben sicher auch nicht "für die Krise" - sondern ausschließlich als Anlage bei der man ggf. Gewinne auch schon früher realisiert.

    Vor meiner Pelletsheizung hatte ich gar kein Diesel gelagert - da wäre ich notfalls einfach an den Heizöltank gegangen ;)
    Als Student bin ich immer mit dem Heizöl vom Vermieter in Urlaub gefahren... :)


    Blaubronco
    Ja ich weis - die Kanister können das Emaille der Wanne böse verkratzen... :)

    Sollte nicht so krätzig klingen... ;)
    Sicher macht Jeder das was er für Richtig hält... und soll das auch dürfen. Meine Oma sagte dazu immer: "Jeder blamiert sich so gut er kann".


    Ich möchte aber auch zu Bedenken geben dass die ganz kleinen Barren eher für Schmuckzwecke produziert werden - oder als Geschenk wenn man ein paar Enkerl zuviel hat... ;)


    Der erste diskutable Barren ist doch letztendlich der 100gr.
    20gr und 50gr sind "zu nah an der Unze" - und die 5-10gr-Klasse decken die alten Kursmünzen ab.


    Du solltest Dich auch fragen wozu so klein - Glaubst Du dass Du die Dinger mal einzeln verkaufen willst? Wenn ich verkaufe - dann verkaufe ich immer so ziemlich alles - oder wenigstens die Hälfte.


    Und als Geldersatz in einer möglichen "Geldlosen Zeit" würde ich der bessern Wirkung wegen auf kleine Goldmünzen zurückgreifen. Diese kann man ggf. auch besser als einzelnes Erbstück "verkaufen" - als Barren. Bei letzteren wittert doch jeder Büttel oder Geschäftemacher gleich dass da noch mehr zu holen sein könnte...

    Du vergißt dass der Aktionär der Geldgeber ist - und damit Miteigentümer der Firma.
    Die Dividende ist sein Anteil am Unternehmensgewinn.
    Der Kursgewinn ist wiederum eine Sache die sich nur zwischen den Anlegern abspielt.


    Schau´Dir mal an wieviele Arbeitsplätze alleine durch Risikokapitalfonds geschaffen werden - das sind Arbeitsplätze die es ohne Aktionäre nicht gäbe. Und ohne Aktionäre gäbe es wohl auch so manchen deutschen Großkonzern nicht.

    @S04


    Ich denke Jeder kann spekulieren - der über eine Bankverbindung verfügt und wenigstens ein paar Hundert Euro auf der hohen Kante hat.
    Mit dem entsprechenden Hintergrundwissen und Erfahrung lassen sich Hunderteuro-Beträge auch nicht anders vermehren als große Beträge.
    Ich möchte sogar behaupten dass sich fast nur kleine Beträge entsprechend hochprozentig vermehren lassen - eben weil kein Normalverdiener willens ist wirklich große Beträge zu riskieren.
    Sprich der Architekt von nebenan zockt wahrscheinlich mit gar nicht so viel höheren Beträgen als der Student der bei ihm aushilfsweise die Pläne faltet.


    Sicher ist auch Gold kaufen und Verkaufen Spekulation - aber anders gefragt: Wäre es nicht einfach dumm etwas zu behalten obwohl man sich sicher ist, dass der Preis gerade kellerwärts macht?
    Umgekehrt kaufe ich doch Sachen auch nur wenn ich mir entweder einen konkreten Nutzen erwarte oder denke dass sie morgen teuerer sein werden.


    Ich denke Goldseiten beiten dem an Edelmetallen Interessierten die Möglichkeit das eigene Wissen auch in solche Richtungen mit Edelmetallkontext zu erweitern, mit denen man sich bislang nicht beschäftigt hat. Gerade die Warentermingeschichten finde ich sehr interessant - bieten sie doch eine Möglichkeit die eigenen physischen Beständ auch bei fallenden Kursen verlustfrei zu halten.
    Und warum sollte man sich nicht auch mit den Unternehmen beschäftigen, welche das Gold fördern und sich ggf. an einem solchen Unternehmen beteiligen?


    Das alles finde jedenfalls ich interessanter als mir in regelmäßigen Abständen aus der Tastatur Eichelbugs reinziehen zu dürfen dass die Krise schon wiedermal unmittelbar bevor steht - nur weil die Kronenzeitung gerade wieder eine neue Sau durch Wien geprügelt hat - oder mal wieder der alte Sack Kartoffel umgefallen ist.
    Ich denke wenn jeder Eichelburgfan auch nur mal einen einzigen Aspekt dessen Argumentation gründlich auf Plausibilität hinterfragen würde - dann gäbe es nur noch einen einzigen Eichelburgfan - ihn selbst :)

    Zitat

    Original von S 04
    ... Aber das eigentliche (frühere ?() Ziel, das uns Gold und
    Silber wieder zu einem ehrlicherem Geld führt, verlieren wir dann
    entgültig aus den Augen. Dann kann ich mich gleich von der FED
    an der Nase rumführen lassen.


    Also das finde ich wenig plausibel - Sind wir nicht alle Spekulanten?
    Einer spekuliert in dem er mit Papierchen gewaltig herumhebelt - Ein Anderer spekuliert in dem er in eher langfristig kauft und verkauft - und Eichelburg´s Jünger sind die etwa keine Spekulanten?


    Sie unterscheiden sich doch nur in ihren überzogenen Erwartungen und etwas unrationale Herangehensweise von "normalen Spekulanten". Wenn Eichelburg geradezu penetrant darauf hinweist dass man am Tage x für ein paar Unzen ganze Häuser kaufen könne... was anderes als "Spekulation" ist denn das?


    Eichelburgs Jünger unterscheiden sich von "normalen Spekulanten" doch lediglich darin dass sich trotz allem andauernden "unmittelbar Bevorstehen" der erhoffte Erfolg wegen wieder einmal urplötzlichem Ausfall des Weltuntergangs nicht eingestellt hat.


    Herr Eichelburg sollte mit seiner Heilslehre einfach eine Kirche gründen - dort kommt man auch ungeschoren davon wenn der Messias schon ein paar tsd. Jahre auf seine Wiederkehr warten läßt...

    Zitat

    Original von S 04
    ... man hat in letzter Zeit JEDEN meiner Artikel abgelehnt.
    Was ist da los ?(


    Sollten Eichelburgs Ergüsse noch schlechter geworden sein? (kann ich mir eigentlich gar nicht vorstellen... :) ) Oder ist es den Machern von Goldseiten einfach nur langweilig oder peinlich geworden derartigen Stuß zu publizieren?

    Also ich horte keine größeren Bargeldreserven - nur so viel dass man im Falle eines Stromausfalls o.Ä. (wenn Geldautomaten nicht funktionieren oder die Kreditkarte nicht funzt) noch ohne Stress einkaufen und tanken kann.
    Mir reichen da aber so 200 €...


    Man sollte ja auch nicht vergessen dass bei Stromausfall usw. auch die Geschäfte nicht "funktionieren" - fängt bei der Tür an - geht über die Beleuchtung weiter - und endet an der Kasse....
    Tankstelle dito... Also ich denke ein kleiner Vorrat an Sprit in Kanistern und ein paar haltbare Nahrungsmittel bringen da sogar mehr "Sicherheit" für den realistischen "Notfall" - als ein paar Scheine mehr...

    Wenn man erwartet dass der Goldpreis fällt - verkauft man doch unabhängig von der Frage ob man das Geld "braucht". :rolleyes:


    Und wer kauft schon Gold wenn er mit stagnierenden oder gar fallenden Kursen rechnet ???

    Ich denke das sind im Wesentlichen schon jene Faktoren welche Silber schon immer etwas "volatiler" machen.
    Ich persönlich halte ja von Silber auch nicht allzuviel - aber von Glanz verlieren würde selbst ich nie sprechen. Nach oben ist jetzt wohl einfach die Luft etwas dünner geworden. Aber vielleicht erinnert sich der Eine oder Andere ja noch an Silberkurse von unter 5$ die Unze... ist ja nicht soooo lang her. Und seither ist Silber ja sogar besser als Gold gelaufen.


    Silber leidet wohl in erster Linie unter seinem eigenen aktuell hohen Preis, welcher es gerade für Niedriglohnländer mit geringen Umweltstandards (also die meisten großen Silberförderländer) recht attraktiv macht die Produktion hochzufahren.
    Für einen Preiseinbruch wird das sicher nicht reichen - ich hätte so aus dem Bauch heraus gesagt dass Silber etwa dort bleibt wo es ist. Jedenfalls deutlich über 10 und deutlich unter 20.
    Für Zocker ist das natürlich keine lukrative Aussicht. Aber das muss ja den klassischen Anleger nicht unbedingt stören der etwas mehr Sitzfleisch hat... und mit Silber vielleicht einfach nur etwas diversivizieren will...

    Ich persönlich bevorzuge für Anlagezwecke Barren zu 100 gr und Bouillons zu 1 Oz.


    Bei den Bouillons bevorzuge ich 999.9 Reinheit. Mein Lieblingsbouillon ist der Philharmoniker - weil es ihn in so praktischen 10er bzw. 12er-Packs gibt... Die stapeln sich einfach gut.

    Also mal ehrlich - in so kleinen Gewichtseinheiten würde ich tatsächlich nur an Vrenelis, Wilhelms oder Sovereigns denken.
    Rechne Dir einmal aus wie teuer Dir ein Viertelkilo in diesen Minibärrchen kommt - im Vergleich mit der selben Menge in größeren Barren oder Bouillons...


    Sicher macht Kleinvieh auch mist. Ich kann ja auch verstehen dass nicht Jeder das Zeuch Kiloweise oder 10Oz-Weise einkauft - aber dann kann man doch auch einfach ein paar Monate Geld sparen... So galoppierend ist die Inflation derzeit ja nun wirlich nicht. ;)


    Für mich klingt das also ein bisserl nach Spielerei oder Aktionismus. Beides sollte man sich als Anleger sofort abgewöhnen.
    Erfolg setzt nicht nur voraus dass man "Das Riochtige macht" - sondern auch dass man es zum richtigen Zeitpunkt tut.

    Wenn ich es richtig sehe, dann rentieren Hedge-Fonds derzeit eher schwach. Demzufolge wäre es ja keine Überraschung wenn sich die Anleger zurückziehen.
    Gut - den Dingern weint wohl keiner eine Träne nach - aber was kann das für den übrigen Markt bedeuten?
    Dass es die Aktienkurse runterzieht ist zumindest denkbar - wenn nicht sogar wahrscheinlich. Aber nutzt es den Edelmetallen?


    Kurzfristig sicher nicht weil die Anleger sicher noch an eine Jahresendralley glauben und ihr Pulver trocken halten.
    Aber langfristig? Nur mal angenommen die Jahresendralley entpuppt sich als ein veritabler Kurseinbruch?


    Das Spielgeld hat sich ja dann aufgelöst (wenn Jemand heute seine Papiere verkauft - hat sie ja ein Anderer gekauft...) - und kann folglich auch keine Edelmetalle mehr kaufen. Also auch Flaute auf dem Goldmarkt?


    Wie seht Ihr das?

    Zitat

    Original von Fury1972
    Ich habe mal einen Bericht gelesen, das die Differenz zwischen Gold und Silber in den Kriesenzeiten bei ca, 1/15 wäre. Im Augenblick sind wir bei 1/57. So das meiner Meinung als Leihe doch vieles für Silber spricht.


    Mit Analogien auf der Zeitachse sollte man immer extrem vorsichtig sein. Gerade der "alte" Silberpreis muss auch im Zusammenhang mit Silbermünzen gesehen werden, die damals (im Gegensatz zu Goldmünzen) tatsächlich in Jedermanns Hand waren (Hier kommt eine große Menge zusammen...) . Mitunter war die Gold/Silber-Ratio sogar gesetzlich geregelt (z.B. in den USA) - Sprich Silber konnte gar nicht "billiger" werden weil der Staat für eine fixe Menge Gold gab.
    Das Ergebnis waren damals übrigens gigantische Mengen von Silbermünzen die nie in Umlauf kamen - weil man sie einfach nicht brauchte. Sie werden z.T. erst heute an Sammler verkauft.
    Wenn man so möchte war der Silberpreis lange Zeit "staatlich subventioniert".


    Aus diesem Grund würde ich doch den Märkten vertrauen und sagen - die Ratio wie sie heute ist - ist in Ordnung. Sicher kann und wird sie sich ändern - aber das fällt bereits unter die Rubrik Spekulation. In welche Richtung der Zug fährt - kann niemand sagen. Könnte es Jemand - wir würden es an der Kurstafel lesen können.


    Silber ist sicherlich nicht schlecht - ich finde es nur einfach zu schwer. Ein Kilo Gold kann ich problemlos und unauffällig am Körper tragen - Den Gegenwert in Silber bekomme ich nicht mal mehr im Auto unauffällig weg.