Beiträge von HIghtekki


    war vielleicht ein missverständnis. ich meinte nur dass es nicht viel bringt zu sagen das gold wäre noch meilenweit von seinem allzeithoch weg wenn man genau weiß dass 99% der leute den begriff 'allzeithoch' anders verwenden als man selbst.
    begriffe werden durch die gemacht, die sie verwenden und nciht durch ein wörterbuch oder sowas.


    daher ist es sinnvoll beides zu nennen. also zum einen 27 jahres hoch. und danach der hinweis, dass es sinnvoller ist den realen preisverlauf zu verwenden statt den nominalen und dass das gold real noch weit vom hoch weg ist.
    vermischen war gemeint in dem sinn dass der begriff anders verwendet wird als von 99% der leute. ihn einfach zu verwenden und wissend in kauf nehmen dass die mehrheit es missversteht finde ich nicht sinnvoll. in einem der vorigen postings (weiß nicht mehr von wem) hatte ich den eindruck als wenn dies anzustreben wäre. falls das nicht so ist um so besser aber es kam es rüber.


    mir schien es so als wollest du sagen: jetzt studieren die leutchen schon an der uni und sind trotzdem strunzdumm.


    das mag auf manche zutreffen aber sicher nicht alle. z.b. nicht auf die die nicht mitentschieden haben und vll. nichts davon wissen. das sollte die mehrheit sein.

    Zitat

    Original von BAAL
    Hallo,


    man kann sich natürlich immer herausreden, ich hoffe nicht, dass Du Eugen Weinberg persönlich bist, weil Du ihn gar so verteidigst.
    Man könnte genauso anführen, dass er das Wort "nominales Hoch" verwenden hätte können, wenn er gewollt hätte. Allerdings können wir uns dann in Wortglauberein verrennen, die bei keiner Diskussion recht hilfreich sind.


    best regards
    BAAL


    wie käme ich dazu der zu sein? ;)
    ich verteidige auch nicht ihn sondern weise nur drauf hin, dass man nicht irgendwem irgendwelche absichten unterstellen sollte die man gar nicht kennt. und wie gesagt ist die aussage dass gold ein 27 jahreshoch hat, erst mal neutral. genauso könntest du sagen wenn er der meinung ist, gold wäre noch sehr weit vom hoch weg, dass dann die leute denken mit gold macht man eh nur verlust. das hätte den gegenteiligen effekt. oder nicht? das würde dir leute vll. aufmuntern lieber aktien zu kaufen.


    ich geb dir recht es wäre fair und vollständiger auch den realen preis zu nennen aber wir kennen die umstände nciht, die dazu geführt haben, dass er es so sagte wie er es sagte.

    Zitat

    Original von BAAL
    Und mein Bauch sagt mir, dass er genau dafür bezahlt wird, da schließe ich mich GUTSO an. Die asymmetrische Informationslücke soll ja vorhanden bleiben, nicht wahr?!


    best regards
    BAAL


    kann sein, kann auch nciht sein. das anzunehmen ist reine spekulation. ich denke eher er hat sich dabei gar nichts gedacht. ich hab die erfahrung gemacht, dass sich die leute meist gar nichts bei irgendwas denken wo ich dachte das hätte einen gewissen sinn.


    was war nun eigentlich seine aussage? war er positiv oder negativ fürs gold? fand er es jetzt zu teuer oder wars kaufsignal wegen ausbruch?


    ja das was du nennst ist die interpretation des charts. das ändert aber nichts daran dass es rein von der begrifflichkeit ein 27 jahres hoch ist, da das nun mal so definiert ist.


    anders wäre es wenn du gleich einen anderen chart anfügst oder gleich von der kaufkraft redest o.ä.
    ich denke halt man muss die begriffe schon auseinander halten und nicht so durchmischen.

    Zitat

    Original von gutso
    Und manches wird einem erst in so einer Zusammenstellung nochmal besonders klar.


    Insbesondere, wenn man sich auch noch einmal bewusst macht, dass sich die Elite-Uni Harvard satt mit verzockt hat, bei der Sache.
    Das spricht wieder einmal mehr für den gesunden Menschenverstand, der, wenn es auf die Mehrung & vor allem um den Erhalt von Vermögen ankommt, eben vor der Intelligenz & der Güte der Ausbildung rangiert ... .


    nur mal so ne frage: woher willst du wissen, dass die die das geld dort verzockt haben, die sind die dort ausgebildet werden? vll. war das irgendein dummer angestellter der nie dort gewesen ist um sich zu bilden? ich finde es vorschnell daraus schlüsse zu ziehen.


    herr weinberg hat recht. es ist ein 27-jahres-hoch. und zwar deshalb weil es gang und gäbe ist solche vergleiche nominal anzustellen und nicht real. grund ist, dass man sich ansonsten erst mal drauf einigen muss, welche 'inflation' bzw. preissteigerung bzw. den zugehörigen index man im nenner verwendet. nominal weiß jeder was gemeint ist.


    ausschlaggebend ist die interpretation. heißt 27 jahres hoch, dass es jetzt (zu) teuer ist? oder heißt es, dass die leute wieder auf gold stehen und sich das ncoh eine längere zeit fortsetzen wird? das sollte man erst mal klären bevor man so rum lästert.
    ich hab den begriff 'allzeithoch' übrigens noch nie im zusammenhang mit realen preisen gehört. wann hat gold eigentlich real ein allzeithoch? bei 2000? oder bei 2200? ode sollte man lieber die geldmene nehmen statt den konsumentenpreisindex? wenn ja welche? oder vll. doch lieber die kernrate oder besser den persönlichen index errechnet aus dem persönlichen warenkorb?
    vll. hat jemand einen vorschlag wie das geht ohne dass keiner weiß was der andere meint.

    Zitat

    Original von Bürgerrechtler
    Eben, genau dieser Fakt spricht für Silber!!!! Es kommt für dieses Element, fundamental, demnächst von allen Seiten.........


    Eigentlich nicht Thema hier, sorry.......


    macht ja nix. ob es thema ist ist mir egal. ich weiß eh meist nicht wie das thema heißt wo ich grad schreib ;)


    ich hab trotzdem mehr gold als silber wertmäßig.


    ja das stimmt die menge muss nicht konstant sein. aber wenn sie mal eben so in wenigen jahren um 30% geringer wird oder so dann denke ich schon dass sich das auswirkt.


    ja verhältnis 1:11 da kann es auch wieder hin laufen.
    ich denke aber dass man z.b. im mittealter weniger problem damit hatte ob ein objekt nun 1 goldstück bzw. 11 silberstücke kostet oder ob 1 goldstück nun doch eher 11,3 silberstücke sind.
    dieses problem hätte man heute aber schon.

    Zitat

    Original von Bürgerrechtler
    @hlghtekki,


    du hast vergessen zu bemerken, das eine Remonetarisierung von Silber, nicht ausgeschlossen werden sollte.


    ja das stimmt. das würde dann für den preis sprechen. wobei ich es für gold sinnvoller hielte es als geld zu verwenden da die menge wohl weniger schwankt. oder liege ich da falsch? was wenn man geld 'aus dem verkehr ziehen' muss um die industrie zu befrieden?
    zudem würde das auch heißen, dass die nachfrage der industrie sich auf die nachfrage nach geld an sich auswirkt...hieße also z.b. wenn die industrienachfrage stark steigt dass dann andere preise gemessen in silber fallen könnten o.ä.
    weiß nicht so wirklich ob sowas dann gut funktioniert aber vll. hat jemand andere überlegungen?


    ergänzt sei noch folgendes: ich halte es für nicht sinnvoll in einem bimeetallstandard gold und silber fix aneinander zu kleben da wir schonmal gesehen haben was dann passiert. das bedeutet aber floaten der preise gegeneinander und damit müsste man wenn man den preis eines gutes in EM angibt sich für eines der beiden entscheiden, welches dann die 'führungsrolle' übernimmt. ansonsten müsste man ständig preise umrechnen.


    das waren jetzt nur praktische überlegungen.

    Zitat

    Original von cano
    Der Goldpreis war damals (1929 - 1932) "festgeschrieben". Er konnte also nicht fallen. Der Silberpreis hat sich in diesem Zeitraum mehr als halbiert!


    Warum sollte es mit Gold anders sein?


    Das einzige was damals seinen Wert behielt war Bargeld, sofern es "sicher" war und nicht z.B. auf einer Bankrott-Bank angelegt.


    anders: der dollar war an gold gebunden nicht umgekehrt. da gold aus den usa abfloss war die notenbank gezwungen dementsprechend dollars aus dem markt zu nehmen. so konnte man diese bindung aufrecht erhalten. also: gold wird weniger, dollar werden weniger. silber wurde jedoch mehr wegen großer funde. also: silberpreis fällt.


    wie wäre es heute:
    vermutung: goldmenge bleibt etwa gleich, silber ebenso. geldmenge fällt. folge => gold und silber fallen.
    einwände:
    1. der gold und silberpreis haben die ausufernde geldmenge noch nicht nachvollzogen, können also auch bei fallender geldmenge steigen.
    2. - betrachtung von anderer sichtweise: auch die nachfrage nach gold/silber und geld einbeziehen, nicht nur das angebot. wenn die nachfrage nach gold plötzlich stark steigt und die nach papier fällt steigen gold und silber auch bei fallender geldmenge.
    mal angenommen der us anleihemarkt geht den bach runter und die zinsen steigen extremst an. wieso sollte ich dann noch anleihen haben? dann verkaufe ich sie lieber und damit den us-$. folge: gut fürs gold.


    man sieht: einfach mit der möglichen geldmengenentwicklung argumentieren greift zu kurz.


    zudem trifft dein letztes posting ja wiederum die annahme dass es so läuft wie 1929-1932. und genau da denke ich ja, dass es diesmal anders ist. damals fiel die geldmenge. wenn sie heute steigt fällt auch nicht der silberpreis.



    ergänzt werden kann noch, dass sich der silberpreis gemessen in gold in den 20ern und 30ern grad im langfristigen abwärtstrend befand da es demonetisiet wurde und auch die araber über einen goldstandard nachdachten. daher verlor es im zuge des verlustes der stellung als wertanlage bzw. zahlungsmittel. diese stellung hat es heute komplett eingebüßt daher ist von dieser seite auch nichts negatives zu erwarten.
    beim gold ist es eher so dass die stellung in einer krise ansteigt. zudem wird es weniger in der industrie eingesetzt weshalb auch ein nachlassen der nachfrage aus der industrie in einer möglichen deflation weniger stark ausfällt wenn überhaupt.


    es wird nicht zum deflationären crash kommen. grund: es gibt zu viele notenbanken die im fall des falles so viel geld drucken können wie sie möchten.
    der einzige 'deflationäre crash' den ich kenne war 1929-1932, wobei das u.a. daran lag, dass die fed mit gewalt geld aus dem umlauf genommen hat statt neues zu drucken. das würde sie heute sicher nicht mehr tun, wie helicopter ben ja schon angekündigt hat.


    in japan gab es übrigens keinen deflationären crash falls das jemand meinen sollte.


    auf alle fälle gibt es bisher in der geschichte noch keinen einzigen fall wo der goldpreis im zuge eines deflationären crahs gefallen wäre. daher kann man darüber nur spekulieren. das gegenteil - entwertung des papiers und goldpreis geht zum mond - tritt beinahe regelmäßig immer wieder auf.


    der zeitraum wurde jetzt von dir natürlich sehr geschickt gewählt ;) angefangen 1980 als das gold grade in seiner größten blase war.
    wenn ich die performance von dow und gold von 1929 bis 1935 vergleichen würde, würde ich feststellen, dass das gold - insbesondere goldaktien - enorm zugelegt haben, während er dow extrem abgekackt ist.


    man kann es immer so drehen dass das objekt vorne liegt, das man gern vorne hätte.

    Zitat

    Original von Knallsilber
    Ich kenne etliche Leute, die ne kaputte Silberkette einfach wegwerfen, spätestens wenn sie grüngrau angelaufen und zerissen im Schmuckkästchen rumgammelt.


    Viel wird auch verloren (Ohringe, Fingeringe etc. am Sandstrand) und es wurden auch schon früher Dinge verloren oder im Krieg für immer versteckt/zerbombt.


    man muss aber auch mal die relationen sehen...wenn ich eine kette habe - ich weiß jetzt nicht genau wie viel die wiegt - aber mehr als für 5 oder 10 € wird da kaum silber drin sein. da ist manchmal die frage ob es sich lohnt die zum einschmelzen zu bringen (allein benzinkosten dürften die 10 € auffressen). verkauft kriegt man sie sicher nicht mehr wen sie kaputt ist (außer für 1 € bei ebay aber die zeit die das kostet ist mehr wert als 1 €) und wenn man sie verschenkt wird der empfänger wohl nicht glücklich sein...also alles in allem eher unwahrscheinlich dss es sich lohnt drüber nachzudenken wie viele euro oder cent man noch aus der kette rausziehen kann.
    gold ist natürlich was anderes. da sinds dann mal 500 statt 10 €. das lohnt sich schon.

    heißt im endeffekt: der steuerzahler zahlt die zeche. das papiergeld hat den riesen 'vorteil', dass man sie ihn zahlen lassen kann ohne dass er es merkt. so wie beim krieg.

    ich darf doch nochmal der vollständigkeit halber eine kleine kritik an herrn eichelburg anbringen:


    es steht auf seiner seite im gold und silberland:


    Auch Deutschland "leergefegt" (Leserzuschrift)?


    Zitat

    Ich wollte gestern noch mal Silber bei Pro Aurum per Telefon nachkaufen. Bis auf Silberbarren 250g waren im Internet alle Silber-Verkaufspreise mit "Auf Anfrage" deklariert. Nach Aussage der Dame bei Pro Aurum nimmt das Unternehmen für solch deklarierten Artikel keine Bestellungen mehr entgegen, da die Bestellungen sonst Überhand nehmen und sie nicht mehr wissen, falls sie beliefert werden, welchen Kunden zu welchem Preis sie zuerst beleifern sollen. Außerdem wissen Sie nicht, ob und wann wieder Silber in Münzform zu vernünftigen Preisen verfügbar ist. einzige kleine Münze (1 Oz Britania) für über 18 Euro ist nicht akzeptabel. Der deutsche Markt soll leergefegt sein und der Einkauf im Ausland bei anderen Händlern soll zu teuer sein. Wohl dem, der schon voll eingedeckt ist. Es wird wohl auf lange Zeit keine Maple Leaf 1 oz mehr geben. Heute waren mal wieder größere Kookaburra verfügbar.


    Auch von anderen Händlern hört man ähnliches. Sorry, die Zeit für grössere Eindeckungen ist abgelaufen.[/QUOTE]


    aha. es gibt also nichts mehr, auch bei anderen händlern.
    unterschlagen wird dabei leider, dass sich das ausschließlich auf den maple leaf bezieht, nach dem es immer schon eine größere nachfrage gab.


    ich hab eben erst mal MP edelmetalle angerufen und dort sagte man mir, dass 1. das problem nur beim maple leaf besteht und es beim eagle kein problem gibt...also: silber ist silber. dann kaufe ich halt eagle statt maple. kostet 10 cent mehr oder weniger das macht den bock nicht fett.
    2. wurde mir meine vermutung bestätigt, dass nicht das silber knapp ist sondern anscheinend die mint keinen bock hat in höhere produktionskapaitäten zu investieren. täte sie das gäbe es auch keinen engpass.
    ok es ist nicht klar ob der herr von mp die wahrheit sagt. aber würde er lügen würde er eher von engpass reden wenn keiner da ist statt umgekehrt. das macht sonst keinen sinn. also von wegen uns geht das silber aus!! es muss nur in die richtige form gebracht werden. zudem gibt es dann noch die barren. die kosten zwar mehr ust aber es gibt sie.


    somit sehe ich den hinweis von eichelburg als hinweis nach dem motto: wenn ihr jetzt nicht sofort all euer geld in silber investiert gibts morgen keins mehr. damit treibt er die leute rein.


    klar sollte man edelmetall haben und man sollte es schon länger haben und nicht mehr zu lang warten. aber eher weil der preis langsam steigen dürfte und nicht weil das silber bald alle ist. das ist volksverdummung!


    ok man könnte jetzt noch mit dem argument kommen irgendwann gibt keiner mehr silber ab...wenn z.b. der euro wertlos wird oder so...die frage wäre dann: womit zahlt man wenn man kein silber abgibt? und wenn der preis von silber gegenüber gold oder euro hoch genug ist, gibt es auch wieder ein angebot. zur not um den gewinn in gold zu tauschen.
    in der marktwirtschaft ist alles eine frage der preises. 'aus' gehen gold und silber sicher nicht. denn sonst müssten sie zu 100% vernichtet werden. oder eine person würde 130 000 tonnen gold horten ;)

    Zitat

    Original von Wolf99
    Vor 100 Jahren hättest du den Dow als solches (Index) gar nicht kaufen können. Selbst hier ist der Kauf von reinen Indices erst seit ein paar Jahren möglich. Wenn dann noch Kriege und ein paar Bankpleiten dazwischen kommen, bist du vielleicht zwischen drin auf Null. Auf NULL wärst du auch dann, wenn du den Dow vor 100 Jahren gekauft hättest und nie die Aktiengesellschaften ausgewechselt hättest. Dann könntest du dir die Wand mit wertlosen Eisenbahnaktien plakatieren. Du hättest also ständig umschichten müssen und nach Splits Positionen auf und abbauen müssen. Das kostet Geld und nicht zu wenig, sodass deine Performance total in die Knie geht. Also sind diese Backtesting oder Rückrechnungen totaler Humbug.


    Ist aber auch vollkommen egal, weil der Hack einfach ist, BEIDES zu haben.


    ist nicht ganz korrekt, ich darf korrigieren: eine aktie, nämlich general electric gab es schon 1896 im dow, auch wenn sie zwischendrin rausflog.
    zudem darfst du nicht die dividenden vergessen, die ja im dow nicht drin sind. ich denke dass die die transaktionskosten wieder wettgemacht hätten. so oft kommt das ja nicht vor, dass was ausgewechselt wird, zumindest sollten die transaktionskosten nicht jedes jahr so 3-6% auffressen.


    ansonsten hast du aber recht. beides ist noch am besten.

    Zitat

    Original von tapirus
    Kostolany, so wie ich ihn verstanden habe ist gegen einen Goldstandard, aber nicht grundsätzlich gegen das Spekulieren und Investieren in Gold.


    jeder der entweder gern konsumiert und/oder sich gern immens verschuldet um konsumieren zu können, MUSS gegen gold und den goldstandard sein. dieser würde nämlich verhindern, dass die schulden im laufe der zeit eventuell weginflationiert werden und das wäre ja ziemlich blöde für den schuldner der über seine verhältnisse lebt...da gibts dann keine möglichkeit auf kosten des gläubigers zu prassen und zu verschwenden.


    leider scheints von der sorte ziemlich viele zu geben inkl. staat!! daher wird ein goldstandard wohl (leider) so lange es noch geht mit gewalt verhindert werden. natürlich ist es um dies zu erreichen, absolut notwendig das gold regelmäßig schlecht zu machen und als sündenbock darzustellen, insbes. im zusammenhang mit 1929 bzw 1932 ff wobei klar ist dass nicht das gold an der krise schuld war sondern die prasserei und verschwendungssucht VOR 1929. wenn ein alkoholkranker ins koma fällt weil ihm der alk verweigert wird gibt man ja auch nicht dem schnapslieferanten die schuld (der nicht liefern will) sondern dem süchtigen.


    ein goldstandard wäre zugegeben auf dem aktuellen niveau nicht sinnvoll da gold viel zu niedrig notiert d.h. die forderungen an ev. vorhandene einlösende (zentral)banken wären viel zu hoch bzw. es wäre gar nicht genug gold da um alles papier zum aktullen kurs dagegen umzutauschen (nur ca. 2 billionen gegenüber zig billionen an papier). daher müsste der goldpreis sich erst vervielfachen, damit es von der 'wertrelation' wieder einigermaßen passt.


    öhm war das ernst gemeint?


    hast du schonmal charts gesehen, in denen ein index oder der preis irgendeines gutes inflationsbereinigt dargestellt ist? der den du da zeigst das ist so einer. der gibt die kaufkraft an und nicht den nominalpreis. der chart zeigt daher sehr schön dass es das GOLD war, das seinen wert behalten hat und nicht der $. der hat in derselben zeit nämlich ca, 93%!! an wert verloren, d.h. 500$ aus dem jahr 1930 wären heute nur noch ca. 40$ wert. also das ersparte wäre futsch, weg, in luft aufgelöst.


    der dow jones ist zugegeben mehr gestiegen als das gold. ABER: die frage ist nun ob man lieber etwas kauft was teuer ist oder was billig ist. ich persönlich stehe ja eher auf günstige preise aber wenn du gern was relativ überteuertes kaufen willst...niemand hält dich davon ab. vielleicht hättest du auch 1929 schon den dow gekauft und auf das gold verzichtet weil ja der dow nur gestiegen ist?