eigentlich müsste man in diesem fall ja zusehen dass nicht ZU viele leute horten. denn sonst kommt der staat irgendwann auf die idee dass es lukrativ wäre mal nach EM ausschau zu halten. so wenig wie das aktuell um geht dürfte sich das kaum lohnen da nachzuforschen wo ev. gewinne drauf sind. viel zu aufwendig und teuer im verhältnis zu dem was raus kommt.
Beiträge von HIghtekki
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Original von wassergeist
..... nur naive bringen em auf 'ne bank ....

ich nehme an du hast nen 2 meter hohen und 500-1000 kg schwerer tresor zu hause rum stehen?
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das ganze wird um so krasser je höher die preissteigerungsrate liegt. insgesamt näher sich bei steigender preissteigerunsrate die 'gewinnbesteuerung' in % der substanzbesteuerung an, konvergiert also dagegen.
angenommen die preise liegen 2050 10 mal so hoch wie heute (und die aktienkurse etc. ebenfalls) und angenommen man muss dann 50% steuer auf 'gewinne' zahlen dann ist das so ähnlich wie 45% vermögebssteuer!! egal wie hoch das vermögen ist.
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Original von sebi21
Zum Glück gibt es noch keine Steuer auf Bargeldabhebungen vom Girokonto...in der mensa in darmstadt gibts seit letztem jahr statt dessen einen bargeldaufschlag für die die sich erdreisten nicht mit karte zu zahlen (wobei das was auf der karte ist nicht mal fiat darstellt sondern nur eine forderung an die uni).
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noch was ist mir aufgeallen: ein fehler, den der herr begeht, liegt darin, anzunehmen, wenn der dollar steigt, dann steigt er gegenüber allem. es kann schon sein, dass er gegen euro kurzfristig steigt. vll. auch gegen öl, da der ölpreis auch real gesehen immer noch historisch hoch ist. sicher auch rohstoffe wie nickel o.ä. aber man darf nicht alles über einen kamm scheren und z.b. auch gold dort miteinbeziehen. gold und silber sind vor allem gegenüber dem ölpreis historisch gesehen immer noch extrem billig. wenn sich wieder ein 'normaleres' verhältnis bei gold zu öl von vll. 25 einstellt, kann der ölpreis durchaus bis 40 fallen und gold trotzdem auf 1000 steigen und silber auf 25.
einige industriemetalle sind in der tat 'real' und gegenüber gold im historischen vergleich am oberen rand ihrer bandbreite(n), so dass dort möglicherweise nicht mehr allzu viel potenzial ist. es sei denn die werden wirklich ganz plötzlich knapp und alle minen versiegen plötzlich. aber das halte ich bei industriemetallen wie kupfer oder nickel eher für unwahrscheinlich. wenn das kurzfristige engpässe sind die die preise treiben ist das nicht unbedingt nachhaltig.
das verhältnis von kupfer zu silber ist allerdings nicht mehr unbedingt so extrem tief wies mal war da kupfer schon stark gefallen ist. trotzdem könnte silber noch bis auf ca. 20 steigen, damit dieses verhältnis am oberen rand ankommt.
der chart zeigt dass man hier offensichtlich nicht den fehler machen darf immer den aktuellen kurs mit den historischen tops zu vergleichen. die liegen durchaus beim silber noch 4 mal so hoch wie aktuell und beim kupfer wurden sie schon überschritten. aber es gab bei den anderen rohstoffen auch keine so krasse blase wie beim silber. kupfer z.b. ist in den letzten 40 jahren 604% gestiegen, silber 895%. in den letzten 100 jahren kupfer 1214% und silber 1820%.
allein aufgrund dieser überlegungen ist es also eher unwahrscheinlich, dass sich der silberpreis gegenüber kupfer nochmal ver10-facht o.ä. ES SEI DENN silber übernimmt wieder eine zunehmend monetäre funktion und wird im vergleich zu industriemetallen wirklich sehr knapp

und davon ist auszugehen.
noch mal die zahlen:
aluminium 40 jahre: 436%
alunimium 100 jahre: 266%palladium 40 jahre: 920%
palladium 95 jahre: 530%platin 40 jahre: 1061%
platin 40 jahre: 3146%kupfer 40 jahre: 604%
kupfer 40 jahre: 1214%silber 40 jahre: 895%
silber 100 jahre: 1820%gold 40 jahre: 1736%
gold 100 jahre: 2125%öl 40 jahre: 2956%
öl 100 jahre: 7434%weizen 40 jahre: 153%
weizen 100 jahre: 503%was ist nun historisch billig? der cpi ist in den letzten 40 jahren 519% gestiegen, in den letzten 100 jahren 2205%.
wenn man sich die zahlen so ansieht, kommt man zu dem schluss, dass:
gold uns silber wie erwartet die preissteigerung (so sie denn stimmt) ausgeglichen haben, öl vergleichsweise teuer ist, weizen vergleichsweise billig (wobei man dort die produktion leicht ausweiten kann), kupfer jetzt nicht mehr wirklich teuer ist und aluminium und palladium noch nachholbedarf haben, insbesondere palladium gegen platin. -
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ich hab zwar keine zahlen zur geldbasis...aber geldbasis kaum wachstum und M3 +ca. 10% p.a. passt irgendwie nicht zusammen oder?
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in darmstadt bei der volksbank gibts auch immer ein paar wenn ich vorbei komme.
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stimmt die charts sehen öfter gleich aus. z.b. hat der der south sea company des jahres 1720 eine auffallende ähnlichkeit mit em.tv zur jahrtausendwende

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...lag 1980 am top bei 50$, das sind aber umgerechnet ca. 100 DM gewesen (denke es sollte auf den absoluten höchststand angespielt werden). damit werden aus den 48000 schon 96000 DM und das kommt der sache schon etwas näher.
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steht zumindest hier
http://www.goldseiten.de/modul…visit.php?cid=5&lid=48503
vermute, dass es 211 tonnen sind und irgendwer nicht richtig überlegt hat dass wohl der englische punkt ein deutsches komma ist. und auch sonst niemandem aufgefallen ist, dass 211557 tonnen weltweit in den letzten 5000 jahren noch gar nicht gefördert wurden.
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möglicherweise waren die münzen nicht mehr taufrisch. ich weiß dass die postbank vergleichsweise viel zahlt. mehr als andere. aber das gilt meist nur für tadellose münzen. ist bei westgold z.b. auch so. da müssen silbermünzen unberührt sein. wenn dem nicht so ist, wird so viel gezahlt wie bei anderen. die postbank will die münzen ja auch irgendwann wieder los werden.
vor allem bei nugget u.ä. ist aussehen entscheidend. bei vreneli eherweniger da nicht 100% (bzw 99,9%) gold. das verkratzt leicht mal.
schock: was z.b. den 1/4 nugget angeht: da zahlt die postbank schon mehr als alle andern. besser als den preis mit abschlag wirds woanders kaum geben.
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Original von wef
Das KGV ist weiterhin die entscheidende Größe um ein Unternehmen zu bewerten ! Aber nicht das zukünftige, sondern das Vergangene. Kurzzeitig kann man KGV s fälschen oder beschönigen, aber nicht für Lange. Es gibt haufenweise Anlagestrategien die sich an der langfristigen KGV Entwicklung (bzw. Chart) orientieren.genau das hab ich gemacht und kam zu dem ergebnis, dass das KGV von 28 im s&p aktuell historisch extrem hoch ist. so hoch wie 1929.
ZitatDas geschätzte KGV orientiert sich stark am Vorjahr !
eher so: die geschätzte gewinnsteigerung orientiert sich stark am vorjahr. wenn der gewinn die letzten 3 jahre jeweils 20% stieg tut er das wahrscheinlich auch noch die nächsten 3.
ZitatAnalysten sind nicht grundsätzlich dämlich (Ausnahmen bestätigen die Regel). Sie orientieren sich an der Vergangenheit.
sie orientieren sich eher an der masse. analysten sind ebenfalls risikoavers was ihre eigene karriere angeht. d.h.: möglichst wenig risiko für einen selbst fahren, also die analysen nicht zu stark von der masse abweichen lassen. denn liegt man dann falsch, liegen alle anderen auch falsch. schätzt man aber allein zu hoch oder zu tief dann ist man der einzige der falsch lag und das gibt dann prügel. aber i.d.R. schätzen analysten den gewinn eher zu hoch da auch der job des analysten besonders dann sicher ist, wenn die börse läuft.
ZitatDie erwarteten KGV s lagen 2000 bis 2002 viel höher als jetzt. Bei vergleichbarem Zinsniveau.
das KGV von us steel lag 1929 auch extrem viel niedriger als in den jahren davor - dort teilweise über 60, 1929 nur noch bei 20. obwohl der kurs gestiegen war aber die gewinne waren ja noch schneller gestiegen und würden es sicher auch noch weiter tun...so meinte man.
leider brachen dann kurs und gewinn ein. der gewinn um ca. 50%, der kurs um ca. 90%. immerhin war das KGV dann 1932 recht niedrig.
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ich hab diesbezüglich direkt bei GS nachgefragt. die haben natürlich alles abgestritten und gesagt darauf hätte niemand einen einfluss (also keiner der den korb ändert). kann man glauben oder es auch lassen.
öl ist aktuell zum gold eh viel zu teuer (im historischen vergleich).
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Original von juergenlangen
wenn ich die Prägezahlen so überschlage, dann gab es ca 20 Jahrgänge mit je ca. 5 Mio 20 Märkern ... gleichbleibende Kaufkraft wie heute unterstellt, also 20 Mark = etwas 100 Euro heute, und ein Bevölkerungszahl im grossen Reich auf ähnlichem Niveau wie heute in der BRD .. heisst dass jeder Bürger hätte im Durchschnitt etwas mehr als eine Münze im Wert 100 Euro besessen ... das war wohl auch schon damals nur ein Bruchteil des Bruttoinlandsprodukts.das wären dann ca. 2 mrd. mark in goldmünzen. wenn mal nur mal so pi mal daumen annimmt, dass das BIP in D so gesteigen ist wie in den usa und das zurückrechnet kommt man auf ungefähr 10 mrd. vor 100 jahren. so ein kleiner bruchteil wäre das dann auch nicht.
ok so ganz stimmts doch nicht. hab nochmal recherchiert:
für das jahr 1913: das BIP in gesamtdeutschland (so wie nach der wiedervereinigung) lag dort bei 145 mrd. us-$ aus dem jahr 1990 (The world economy: a Millennial perspective Von Angus Maddison, S. 178 ). nominal lag es damit bei ca. 10.65 mrd. $ (da der CPI von 9.6 auf 130.7 gestiegen ist). da der $ 1913 bei 4,20 mark lag, kommt man damit auf ein BIP von ca. 44,73 mark. damit hätten die goldmünzen ca. 5% davon ausgemacht. -
ein problem am warenkorb sehe ich neben der tatsache, dass er ein reiner durchschnitt ist, darin, dass er nur alle 5 jahre in der gewichtung angepasst wird. da nicht alle güter gleichermaßen im preis steigen, ist anzunehmen, dass der anteil der güter, die sehr viel teurer werden, an den gesamtausgaben ansteigt. infolgedessen müssten diese güter auch einen steigenden anteil am warenkorb haben. tun sie aber nicht während dieser 5 jahre. folge: die güter, die viel teurer werden, werden systematisch zu niedrig gewichtet.
jetzt kann man natürlich sagen, dass die leute von den gütern, die teurer werden, dann halt weniger kaufen, so dass der anteil doch gleich bleibt. das geht leider nicht bei allen gütern. bei nahrung und energie z.b. geht das eher schlecht, dass man halt mal weils teurer wurde 1/3 weniger tankt oder heizt. statt dessen wird dann eher an gütern wie neuer hardware im rechner o.ä. gespart, die ständig billiger werden. insofern hätte man dort den effekt dass diese ausgaben systematisch zu hoch im anteil angesetzt werden.
noch schlimmer ist es in den usa: dort wird angenommen, dass für güter, die teurer werden, nicht nur der anteil zurückgeht, sondern dass hierfür sogar insgesamt trotz preisanstieg weniger $ ausgegeben werden. damit wird die systematische falschgewichtung noch verstärkt.
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ich sehr da auch nicht wirklich einen zusammenhang. klar ab 1929 sind natürlich die kurzen zinsen massiv gesenkt worden, aber die sätze der 10j bonds z.b. sind kaum gesunken. nach meinen quellen war das top 1929 bei 3,74% und das tief 1932 bei 3,13%.
mehr hätte man da schon mit der tatsache erwirtschaftet, dass das allgemeine preisniveau gefallen ist. die kaufkraft eines $ hat sich also um ca. 25% erhöht. zusammen mit den kurssteigerungen bei den bonds können das dann also durchaus über 30% gewesen sein bez ca. 10% p.a. zwischen 1929 und 1932.mit goldminenaktien konnte man 1929 bis 1932/33 übrigens noch mehr verdienen. hometstake z.b. ist um 300% gestiegen in der zeit. real dann halt knapp 400%

quelle bzl homestake: The Crash and Its Aftermath: A History of Securities Markets in the United States, 1929-1933 von Barrie A. Wigmore, S. 478.
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Original von DerAlchemist
Was in der Vergangenheit war, interessiert die Aktienmärkte aber nicht. Für die Bewertung ist die Zukunft entscheidend.
stimmt. aktuell wachsen die gewinne wesentlich schneller als in den 1920er jahren und insbesondere viel schneller als 1929 und das wird die nächsten jahre und jahrzehnte so weitergehen. daher dürfen die bewertungen auch höher sein

genau das hat man im jahr 2000 auch gedacht.
die aktuellen 'kgvs' basieren auf schätzungen, die davon ausgehen, dass die gewinne weiterhin mit zweistelligen %-sätzen ansteigen. das tun sie wirklich manchmal. aber halt nur temporär. die gewinn margen sind aktuell auf historischen höchstständen daher müssten die umsätze ebenfalls 2-stellig steigen. ist mittelfristig aber nicht einzuhalten. war es noch nie.
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beispiel hierzu:
die absicherung des goldpreises gegen $-verfall

mal abgesehen davon, dass das genauso ist als wenn man sich eine unze hinlegt und noch einen dollar-put kauft, ist festzustellen, dass zumindest über weite strecken hinweg der goldpreis in € weniger schwankt als in us-$. folge: man bezahlt für die 'absicherung' drauf um als ergebnis eine höhere vola zu haben. also: man bezahlt noch für mehr risiko.
ob die aussichten des $ bei einem euro von 1,30 wirklich so exorbitant viel schlechter sind als die des € ist fraglich...kann sein, ist aber spekulativ.
aber wer sich unzen hin legt muss nicht absichern. denn das gold ist nicht vom $ abhängig, im gegensatz vll. zu einigen us-aktien p.ä.
wenn man sich gegen den us-$ absichern will, bietet sich übrigens auch silber an. denn wenn der us-$ fällt dann steigt oftmals auch der goldpreis. ok das gleicht sich mehr oder weniger aus. aber: wenn der goldpreis in $ steigt, steigt auch fast immer der silberpreis noch stärker. d.h. bei $ verfall bei dem das gold steigt, würde silber gerechnet in € ebenfalls steigen. und genau das ist die absicherung, z.b. wenn man doch us aktien haben sollte.
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ums mal etwas anders auszudrücken: das ist so als wenn ich eine junkbond anleihe aus argentinien o.ä. mit 3,01% zinsen einer AAA anleihe mit 3,00% zinsen vorziehe nur weil es 0,01%-punkte mehr gibt.