wie wäre das eigentlich (steuerrechtlich) wenn ich eine größere menge EM gegen etwas anderes eintausche? also z.b. mit einer goldunze zahle. habe ich dann schon 'nominale gewinne realisiert'?
das perverse an der besteuerung von gewinnen die über 30-40 jahre hinweg angelaufen sind, ist die tatsache, dass der nominale gewinn entscheidend ist. wer heute 10.000 € zu 3% nominaler rendite p.a. aber 4% 'inflation' anlegt, der fährt in 40 jahren einen realen verlust von knapp 40% also knapp 4000 € ein. trotzdem muss er von den verbleibenden ca. 6000 € (real) nochmal ca. 1000 an steuern abdrücken (auch bei nur 30% steuern, bei 50% entsprechend noch mehr). also quasi verlustbesteuerung.
wenn reale gewinne versteuert werden damit könnte ich noch leben. aber auf reale verluste noch steuern zahlen zu müssen ist einfach nur pervers und unverschämt! genau so wird es aber wohl kommen.