Beiträge von auratico

    Zitat

    Original von ADERA


    Kein Insider kauft auch nur 1 Aktie, wenn er nicht davon überzeugt wäre!


    LG
    ADERA


    Dies ist nun leider eine recht naive Ansicht, mit der ich nie und nimmer in Explorer- Minenwerte investieren würde, wo nicht selten mit kleinsten Insiderkäufen (in diesem Falle gerade mal $15.000, oft ist es noch viel weniger) Kurs- und Aufmerksamkeitspflege betrieben wird. Die Insider verkaufen mindestens ebenso häufig wie sie gelegentlich Ankäufe tätigen - würde dies im Umkehrschluß dann bedeuten, daß sie überhaupt nicht mehr von dem Wert überzeugt sind?


    So simpel ist die Minenwelt nicht, außer für die Zockerbuben bei wallstreet online, wo solche Sprüche über SRLM kursieren, wie ich gerade sehe.
    SRLM wirkt einfach billig im Moment, da ist ein kurzfristiger Sprung um 15% allemal drinnen. Allerdings ist die Aktie in letzter Zeit erfolgreich im Radar von Berufsshortern gelegen, da weiß man nie, wie weit sie die Kiste noch hinuntertreiben können.


    grüsse


    auratico

    Einen kräftigen Satz nach Norden hat heute die NOT.V in D gemacht (+38%) und in Canada derzeit + 19% auf dort nun wieder 72c.
    Von neuen Bohrungen auf ihrem möglichen Bonanza Grade Windfall Lake ist zwar nichts zu hören, doch engagieren sie sich nun deutlich bei ihren Nachbarn Murgor (MUG.V) und Schwester Freewest/Murgor (FWR-V). MUG.V ist in den letzten 2 Monaten super gelaufen und konnte eine schöne Ressourcenausweitung vermelden, die im letzten Börsengemetzel untergegangen ist.


    Noront sichert sich 50 % an 29 Nachbar-Claims nördlich und nordwestlich der letzten Bohrungen und verpflichtet sich 750000 Aktien und 4 Mio. Dollar an Entwicklungskosten an MUG.V zahlen. Eigentlich ein schöner Deal: man läßt sich die Explorationskosten zahlen und kassiert im Erfolgsfalle 50% der Erlöse.
    Also weiterhin Augen auf vor allem bei MUG.V.
    Bei NOT.V würde die Bestätigung ihres vermeintlichen Bonanza-Fundes die Aktie weiter abheben lassen. Den heutigen Anstieg kann ich mir nicht so recht erklären - vielleicht doch eine verspätete Reaktion auf den Deal mit MUG.V:


    Press Release Source: Noront Resources Ltd.


    Noront Options Murgor/Freewest Project Windfall Lake Area, Quebec


    Monday February 5, 12:10 pm ET


    TORONTO, ONTARIO--(CCNMatthews - Feb. 5, 2007) - Noront Resources Ltd. (Noront) (TSX VENTURE:NOT - News) is pleased to announce it has entered into an option agreement with Murgor Resources Inc. (MUG-V) and Freewest Resources Canada Inc. (FWR-V) (Murgor/Freewest) whereby Noront can earn an interest in Murgor/Freewest\'s Windfall Lake project comprised of 29 claims (the claims) adjoining to the north and northeast of Noront\'s 100% owned Windfall Lake project Urban Township, Quebec.


    Under the agreement, Noront has agreed to issue, subject to all regulatory approvals, 750,000 common shares in aggregate, of Noront and further match Murgor/Freewest\'s total exploration dollars spent by them on the project over the past several years, estimated to be approximately $4 million over three years, in order to earn a participating 50% interest in the claims.


    http://biz.yahoo.com/ccn/070205/200702050370953001.html?.v=1


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von midas
    nach langem Anlauf schafft OK wohl den Durchbruch: jetzt +12,5 % bei hohen Umsätzen :D


    Grusss
    midas



    ...und heute nochmals 25% draufgesattelt. Da muß doch etwas im Busch sein jenseits der Presseaussendungen bei diesem Volumen.
    OK ist bei mir im Depot das stark herbeigesehnte Trostpflaster in Zeiten wie diesen. Verkauft jemand jetzt schon? Seht ihr es nur als eine längst überfällige Wertkorrektur nach oben hin an und dann wieder monatelang mau?


    grüsse


    auratico


    Es wird immer wichtiger, die Währungen der Länder ganz genau im Auge zu behalten, wo man sein Geld in Minenaktien stecken hat. RSA ist in dieser Hinsicht im Moment natürlich ein Desaster, zusammen mit den rapide steigenden Förderkosten. In dieser Hinsicht bleiben Minen in USA in Zukunft interessant, wenn man von einem fallenden Dollar ausgeht und nicht gleich an mögliche Verstaatlichungen im Falle eines stark steigenden POG glaubt wie z.B. Herr Eichelburg und manche User hier im Forum.


    Tom Szabo von silveraxis.com dazu:


    In the past several weeks I have mentioned the various pressures and changes facing the mining industry such as inflating costs and labor shortages. One area that I have not spoken much about is the importance of jurisdiction and currency rates on mining profits. I plan to spend more time on this topic in the near future, but for now I wanted to lay the groundwork for such future discussion by pointing to the case of the Zimbabwe gold miner says on brink of collapse. Apparently, this is the case because the gold mines in Zimbabwe are forced to sell gold at an unrealistic exchange rate with respect to the dollar such that escalating mining costs are not being covered even as gold rises in terms of dollars. This is similar to the recent phenomenon in South Africa where a strong Rand made it virtually impossible for gold miners to generate profits even as gold was then closing in on $500 (this was a couple of years ago). The lesson here is that a gain in gold prices due to a weaker dollar may not translate to mining profits if the currency of the country in which the mine operates gets proportionally stronger. Another way to say this is that mining profits will rise to the extent gold prices rise as measured not by the dollar but rather by the currency of the country where the gold is being mined. Bottom line, if mining profits are predicated on a rising gold price and a weaker dollar, then the most profitable mines will be in the U.S. and other countries with weak currencies. More on this later.


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von Eldorado


    Die Profite die ich bei 685 $ abgeraeumt habe ist nun wieder drin.
    Wenn CNBC posaunt das Gold kein Safehaven mehr ist sollte man kaufen.
    Schmeisst Euer Gold weg, die(Gummi) Baeren sind da. :D


    Na klar, so läuft die Chose:


    "The last sub-wave within the Symmetrical Triangle for the HUI and Gold is scheduled to be down. That is exactly what we are getting now. The final leg down. Once complete, a huge rally will follow."


    Ich habe nichts gegen Akademiker wie Dr. McHugh: THE HUI WILL SOON DIVERGE AGAINST THE MAJOR STOCK MARKET DECLINE


    http://www.financialsense.com/…als/mchugh/2007/0304.html


    grüsse


    auratico


    emoba


    Gold Falls to Five-Week Low as Equities Slip; Tokyo Drops Limit


    ASIA (March 5) -- Gold in Asia fell to a five-week low as investors sold the metal to cover losses in equities. Tokyo gold futures dropped the daily limit.


    Gold futures in Japan dropped the maximum allowed by the exchange for a second day as Asian stocks tumbled to the lowest in two months.


    siehe u.a: http://www.gold-eagle.com/dmr3.php


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von Eldorado
    Gutso, der Yen Carry trade ist angeblich vorbei, ich frage mich was die Investoren mit dem Cash machen das sie rausgezogen haben.
    Einfach auf die Seite legen oder warten bis etwas im Eimer ist das dann gekauft wird.


    XEX


    Die Carry trades sind keineswegs vorbei - sie laufen immerhin seit gut 8 Jahren. Das bisherige unwinding ist noch sehr verhalten angesichts der ungeheuerlichen Summen, die da unterwegs sind. Noch ist der Yen-Zins bei 0.5% - eigentlich immer noch Goldilock-Phantasy-Land, auch wenn jetzt immer mehr Carry Trader die Hosen voll haben.
    Bis jetzt, so schätze ich, sind mindestens alle seit Jahresbeginn aufgelaufenen "Gewinne" perdu - wenn es noch weitergeht, läuft die Sache aber tatsächlich auf einen Crash hinaus. Diesmal kommt alles über die Währungen, weil die vorangegangenen Anstiege an den Aktienmärkten sich in einem schwer bestimmbaren Ausmaß nur aus der Zinsdifferenz zwischen Yen und den höherverzinslichen Währungen erklären ließen. NIEMAND, wirklich niemand kennt das wahre Ausmaß der Carry Trades, weil ja die meisten in den vergangenen Jahren und Monaten als OTC-Geschäfte zwischen Geschäftspartnern außerhalb jeder Finanz - oder Börsenaufsicht ausgetragen wurden.


    Die entscheidende Meldung bisher für heute, soweit es den Goldpreis betrrifft, ist für mich die Tatsache, daß in Tokio die maximal erlaubte Tagesschwankung nach unten bei den Futures erreicht wurde und der Handel dann beendet wurde - die Händler hätten den Preis also noch weiter nach unten gedrückt, so sie denn die Möglichkeit dazu gehabt hätten.
    Die Frage ist nun, ob es noch maßgebliche Gold-Positionen im Plus gibt, die zu Cash gemacht werden können, um sich gegen den Yen-Anstieg abzusichern bzw. inwieweit nun mit Short-Positionen gegengesteuert werden kann.


    Jetzt aber erstmal wieder auf die Loipe, denn der Schnee hier in Österreich schmilzt noch schneller als der POG.


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von Eldorado


    Man hat den Goldpreis von ca. $688/oz Anfang der Woche auf $640.80 heruntergedrückt.
    Offenbar hat man die Yield Carry-Trade Krise ausgenützt und die Fonds aus ihren Long-Futures gejagt.


    Was folgt, ist dass die physische Nachfrage nächste Woche wieder agressiv einsetzen wird. ;)


    Ich weiß nicht so recht, ob die Ausdrucksweise " man hat heruntergedrückt" oder "man hat die Fonds aus ihren Long-Futures gejagt" den Sachverhalt wirklich richtig beschreibt.
    Hedgefonds mit ihrer hohen Leverage sehen in ihre Goldpositionen auch nichts anderes als viele Privatinvestoren, nämlich eine geldnahe Absicherung ihrer übrigen Spekulationen, die seit Jahren auf den nun zumindest ins Gerede gekommenen Yen Carry Trades (warum eigentlich erst jetzt?) basieren.


    Es ist daher absolut nachvollziehbar, wenn die Hedge-Fonds in einer für sie bedrohlichen Margin-Situation ihre bis dahin gut gelaufenen Goldpositionen verkaufen. Und leider machen da wohl auch viele mit, die es gar nicht nötig hätten, weil sie nicht auf margin unterwegs sind und von einem steigenden Yen eher profitieren würden mit ihrem schuldenfreien Gold - die sind selbst schuld und wirklich zittrige Hände, weil sie sich wahrscheinlich erst vor kurzem in den steigenden Markt eingekauft haben.


    Daß dann große Adressen wie Goldman Sachs etc. Short-Morgenluft wittern und den POG weiter hinunter ziehen, wenn einmal so entscheidende Marken wie 660 oder gar 640 gefallen sind, gehört ebenfalls nur zum bekannten Geschäft und ist auch politisch mehr als nur erwünscht. Die werden bald wieder auf die Gegenseite wechseln und dort auch Profite einfahren.
    Deshalb sind auch viele der jüngsten Einschätzungen (z.B. von Clive Maund), die immer gleich einen Short-Squeeze aufziehen sehen, einfach verfrüht und falsch, weil sie den open interest-Markt nicht verstehen (wollen) und anwachsendes Volumen auf beiden Seiten mit vorhersehbaren Konsequenzen verwechseln.


    Auch ist es nicht notwendig, bei jedem heftigen Preisverfall von POG/POS gleich am ersten Tag mit Schaum vor dem Mund nachzulegen, weil man unbedingt der nächsten Aufwärtsbewegung zuvorkommen will. Dies haben - ich erinnere mich gut - auch etliche User hier von goldseiten.de im Mai 2006 gemacht. Warum nicht den Rauch ein wenig verziehen lassen und dann entscheiden?


    "Vom Hudeln kommen die Kinder", sagte mir der österreichische Pensionswirt gestern - ich hoffe, ich habe das richtig verstanden.
    Dennoch: Wer jetzt immer noch kein Gold/Silber hat oder nicht einmal daran denkt, sich endlich dazu aufzuraffen, dem wird wohl bald auch nicht mehr zu helfen sein.


    mit schneearmen Grüssen


    auratico

    Wie so oft, sind die Überlegungen von Jim Willie äußerst lesenswert.
    POG um die $ 700 wird noch für einige Zeit bedeuten: Expect the unexpected bzw. dann für die Eingeweihten: Expect the expected.
    Die haben noch viele Schrauben, an denen sie drehen können, auch wenn man das üble Spiel durchschaut:



    THE GOLDMAN FACTOR


    One can find a safe bet, that whenever gold flirts with the $700 mark, expect the unexpected. Silver was leading the way, moving into the mid-$14 level. Gold investors seem to require assurance to reinforce bravery. The events this week undercut that built bravery. As a result, gold and silver must climb a tougher wall of worry. My view regarding gold and monetary policy (central bank rate decisions) and stock/bond markets, against the backdrop of economic recession threats can be stated here simply. If over the next several months, gold fails to surpass $700, if silver fails to surpass $15, then we will be treated to a whopper recession. Why? Because the USEconomy has become driven by the financial sector in a truly bizarre display of a sick perversion. This is more than a tail wagging the dog. This is a Goldman tail wagging a dog sled team. In order to "control" gold, the powers must do irreparable harm to the entire economic system. They will therefore only permit little shocks. This accomplishes a concomitant fear factor to assist in the control of the gold price. My sure bet is that Goldman Sachs is behind the scenes working on the events this week. With Alan Greenspan gone from behind the curtain, Gentle Ben is not up to the task of pulling hidden levers. That job goes to the Team Goldman. The gold price was issuing loud shrill alarms. It will again, but fear must be quieted among the gold players. They must conclude once again, and they will, that gold will rise unless a painful recession is permitted from restricting the monetary spigot. The US cannot restrict that spigot, since its life blood is credit and not legitimate income from the manufacturing or other tangible sector. My gut tells me that the phrase "inflate or die" applies very aptly right now. The powers know it, so they shocked the system. Rates must rise in some global corners. Shocks might occur in other corners. But the flow of money which is constantly reflected in the gold price will remain brisk enough to lift that gold price. Is Goldman playing games, exploiting the cheaper gold price for large new long positions? Methinks probably yes.


    (...)


    THE HEADACHE


    If all this gives you a headache, you are not alone. Rest assured that unless a global recession led by the crippled USEconomy is desired, gold will thrive in the months ahead. The gold price reflects the abuse of money, and in order to prevent a meltdown on the financial side and on the economic side and within the banking arena, money must flow briskly so as to conceal the damage and to fill the gaps, not to mention restore the losses by insiders on Wall Street. Gold will only falter persistently if the entire system crashes after permitting it to crash. As long as clownish desperate central banks are on the job, at the controls, you can count on monetary inflation. Printing money and perverting the statistics is what they do best. They live to inflate tomorrow's bubble in order to become heroes once again. They act as accident event underwriters of last resort in today's accident ridden world. Their jobs will not go away. Gold took a hit as it danced next to the $690 line, but it is stabilizing above the $660 line. That is not a bad place to rest and recover and regroup for the next skirmishes. Fires rage everywhere one turns. Gold rises from the heat.


    http://www.financialsense.com/…als/willie/2007/0301.html


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von GOLD_Baron
    Heute war für Goldbugs ein stinknormaler Tag!


    Wer heute aus Angst verkauft hat, dem gönne ich keinen Pfifferling!


    Die Börsen stürzen ab und Gold mit - das ich nicht lache!


    Baron, ich wollte dich um Himmelswillen doch nicht kränken - es ging mir mehr um die Häufigkeit deiner Prognosen.
    Und dass sich die Minenaktien nun schon seit längerem äußerst merkwürdig verhalten, ist einfach eine Tatsache. Die Hintergründe hierfür zu erkunden ist doch das Gebot der Stunde.
    Neu einkaufen gehen kann man auch nur, wenn man zuvor etwas mit Gewinn zu rechten Zeit verkauft hat. Die hohe Kunst des richtigen Augenblicks - dies müssten wir vielleicht noch häufiger ansprechen als die vielen Prognosen.
    Verkauft habe ich freilich gar nichts, denn dazu gibt es noch überhaupt keine Veranlassung, weil ich wie alle anderen in die Stärke hinein verkaufen will.
    Aber wenn die halbe Welt ihre Gewinne realisiert und dann wieder billiger einsteigt, könnte man das bei Gelegenheit ja auch häufiger machen...


    grüsse


    auratico


    Baron, warum machst du ständig diese Prognosen, anstatt einfach hinzusehen, wie die Lage ist?
    Warum sollte jemand gleich "verloren" sein, der jetzt auf Cash sitzt oder mit bestem Instinkt wie der alte Fuchs Eldo exakt zum richtigen Zeitpunkt Kasse gemacht hat? Ich wünschte, ich wäre gestern in Cash gegangen.
    Heute sieht es doch auf breiter Front mies aus - meine Werte geben gerade die schönen Anstiege der vergangenen Tage zur Gänze und z.T. darüber hinaus wieder ab.
    Mich erinnert die Situation im Moment eher leicht an den Mai 06 - wenn dies noch einige Tage so weitergeht, wie heute begonnen. In Shanghai heute schon -9%, in Wien sind es auch schon -5%; genauso hat es im Mai 06 begonnen.
    Alle Weltbörsen geben stark nach, Basis- und Edelmetalle und Dollar gleichzeitig.
    Vielleicht nur wieder eine dieser sogenannten "Korrekturen", vielleicht aber schüttelt es wirklich noch weiter. Jedenfalls scheinen mir daueroptimistische Prognosen ohne weitere Hintergründe etwas gewagt und vielleicht auch ein wenig überflüssig.
    Irgendwann kannst du dein Züglein sicher wieder fahren lassen, aber kein Mensch kann wirklich wissen, wann.


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von Silvman
    Wir haben Inflation.
    Also wo soll denn ne Deflation herkommen....
    Erklärt es mir bitte.


    Die Deflation wird und muß die Folge der vorangegangenen hochinflationären Phase sein, d.h. ein Crash leitet von der einen in die andere Phase über. Da die gegenwärtige Inflation sich vor allem an den Aktien - und in manchen Ländern auch im Immobilienhypothekarbereich ausbreitet, werden diese Bereiche nach einem Crash rasant abwerten und Hunderte Milliarden an Papiervermögen (nicht Cash und kurzlaufende Anleihen!) werden sich einfach deflationär-reinigend in Luft auflösen.Gold dann recht gut, wahrscheinlich kaufkrafterhaltend oder mehr - das Gold steigt vielmehr zuvor stark an als Folge inflationärer Konstellationen - wie z.B. jetzt, da es weltweit gegen alle Währungen steigt und nur deren heftige Geldmengenausweitung widerspiegelt.


    Ein gutes Beispiel für ein solches Szenario bleibt - wenngleich geringer im Ausmaß als die zukünftige globale Deflation - die Entwicklung im Japan der 80er Jahre, als dort nach dem Platzen der hochinflationären Aktien-und Immobilienblasen eine bis heute andauernde Deflation mit stabilen Preisen und hartnäckiger Konsumzurückhaltung folgte.
    Inzwischen spielt Japan mit seiner Niedrigzinspolitk die Rolle einer globalen Zentralbank, die die ganze Welt mit billigem Geld versorgt, das die Aktienindize weltweit in inflationäre Höhen treibt - die chinesischen Aktien sind inzwischen bei einem KGV von 40 angelangt.


    Mir scheint, daß es manchen Lesern hier etwas schwerfällt zu verstehen, daß stark inflationären Phasen von deflationären abgelöst werden. Nur wenn man in hyperinflationäre Bereiche vordringt wie bei der berühmten Hyperinflation während der Weimarer Republik und mit dem Gelddrucken gar nicht mehr auffhört, wird es so sein, daß Cash nichts mehr gilt.
    Ansonsten kann man nach einer brutalen Wertbereinigung qua Crash davon ausgehen, daß Cash King ist - die inflationären Übertreibungen sind dann aus den Märkten hinweggefegt - leider auch Millionen von Arbeitsplätzen.


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von auratico
    [...und heute wieder + 18% in Frankfurt für BUF.U. Bei Buffalo geht´s zur Zeit zu wie im Riesenrad auf der Kirmes.


    auratico


    Das war gestern. Und heute: schon wieder + 10%. Offensichtlich vermag Damien Reynolds die Kurse seiner Gesellschaften fast x-beliebig zu steuern. Nachdem er bis vor kurzem kräftig auf der Verkäuferseite auftrat, kauft er sich seit vorgestern wieder so stark in seine eigene Gesellschaft ein, daß der Kurs innerhalb von 2 Tagen um über 25% hochschießt und damit die Langeweile der vergangenen Wochen vorüber ist.
    Und dann wird das Spielchen vermutlich wieder von vorn beginnen, wenn er noch 17 Millionen Shares dazubekommt.
    Der Junge hat es wirklich faustdick hinter den Ohren - ich habe es schon lange aufgegeben, mich darüber zu ärgern, aber er hat einfach einen uneinholbaren Informations-und Handlungssvorsprung.


    Heute noch dazu mit kräftiger Unterstützung durch Hommelberg: "hold or add to positions".


    grüsse


    auratico

    Jim Willie glaubt, daß sich die Differenzen zwischen USA und China schon bald zu einem veritablen Handelskrieg ausweiten werden. Die Chinesen hätten in der Vergangenheit nur deswegen so viele US-Anleihen erworben, weil sie sich dadurch Freiheit von protektionistischen Maßnahmen seitens der USA erwarten konnten.
    Nun aber, da sich die Stimmungslage vor allem im demokratisch dominierten Kongress zu ändern beginnt, werden sie ihre Muskeln spielen lassen und über Bondverkäufe, ständiges Reden über geplante Währungsdiversifikation, über Goldkäufe und Rohstoffhortung ihren Einfluß auf die Märkte verstärken.
    Die stark zurückgegangenen Anleihekäufe vom Dezemer 06 sind hier ein erstes Warnsignal, das nicht gleich so weitergehen muß, aber bei Bedarf wie ein Springteufel hervorgezogen werden kann.
    Willie glaubt, daß die Chinesen vor allem in die großen Minentitel einsteigen und auch ihre eigene nationale Goldproduktion aufkaufen werden:


    The potential for investments is broad and wide open, sure to include gold, perhaps the entire Chinese precious metals mining output (like Russia), surely additions to their crude oil stockpiles. My conjecture is that Beijing leaders will embark on a buying spree of world class mining and energy companies, engage in large scale joint projects on a global scope, and probably widen their stockpiles to include strategic metals for both industrial and military supply chains. Gold, silver, oil, natural gas, they will all love it. Let's not forget copper, nickel, tin, aluminum, cobalt, and uranium. The strategic metals like titanium, strontium, and vanadium will not be overlooked. The trade war will invite retaliatory strikes by Beijing on the USDollar and USTreasury Bonds. But the undercurrent not yet recognized is to be directed upon important commodities, principally gold and crude oil, the true currencys today.


    http://www.321gold.com/editorials/willie/willie022307.html


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von Eldorado
    Schade, gestern fehlten mir noch 3 Dollar dann waeren meine OS verkauft die ich bei 607 USD gekauft habe.


    Eldo


    Dieses Problem sollte sich bis spätestens heute abend erledigt haben und verspielte Gemüter wie unser Baron dürfen schon einmal den nächsten vom Karneval übriggebliebenen Partyzug anpinseln - allemal besser als die gefährliche 666, mit der man besser nicht spielen sollte als aufrechter Gemütsmensch.
    Aber ab jetzt wird es noch gefährlicher für alle neuen Margin-Ritter. Das Nachschußgeld sollte unbedingt kurzfristig vorhanden sein, sonst wird man von den Bocksprüngen des Bullen abgeworfen.


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von SilverbugX
    alles wieder abgegeben, scheint wohl eine Eintagsfliege gewesen zu sein...


    ...und heute wieder + 18% in Frankfurt für BUF.U. Bei Buffalo geht´s zur Zeit zu wie im Riesenrad auf der Kirmes. Ist im Moment ein gefährlicher Wert für Trading-Aktionen, aber ich werte dieses wilde Gezocke eher positiv, weil es den Wert bekannter macht und nun mächtig Bewegung aufkommt nach dem schleichenden Verfall der letzten Monate.
    Heute war eine internetbasierte Investorenkonferenz: http://www.investorcalendar.com/IC/ClientPage.asp?ID=114202



    Ein Lohnschreiber namens Stewart Armstrong (propagiert Madison und Buffalo schon seit längerem) macht sich dazu auf goldseek.com so seine Gedanken:


    Buffalo Gold - Mt Kare: Ain’t No Mountain High Enough …to keep me from getting that gold, babe!
    By: D. Stewart Armstrong


    -- Posted Wednesday, 21 February 2007


    I first wrote about Buffalo in June of 2006 and then again on March of 2006. Both articles can be found in my archives on Goldseek. I believe there is ample information contained in those two articles to bring you up to speed.


    When I added Buffalo to my list of Juniors, it was because I thought it had the potential to double in 2007. This is still my opinion, only now even more so.


    Recently, the share price has had a bit of a pull back.
    Why does a company such as Buffalo Gold or Madison Minerals trade within such extreme ranges? Simply put, it is the nature of the beast. There are many people that simply trade or flip these stocks not realizing that one day they should have zigged when they zagged, thereby discovering that they are out of position when the big move occurs. In my mind the big move is closer than we imagine. Junior Mining companies by their very nature are illiquid. My opinion is that it is better to let the others trade in and out for a dime or a quarter;
    There is no doubt that the ball is now squarely in Buffalo’s Court.


    The other consideration is that gold has been consolidating in the $650 range and the Junior Gold (and Silver) Mining Companies have been consolidating as well. I believe that if you buy the quality companies and “put them away” for the long haul you’ll do very well.


    When a company like Buffalo, with its assets and management, has a pull back, it is usually for one of only several reasons. There is a lack of bids because there is a lack of news. Perhaps there is a major seller who is unloading into the market for one reason or another—usually because they took part in a major financing and need to raise cash in a hurry regardless of whether they are in the money or not. These entities can always fall back on their warrants. Or it is because gold is in a consolidation phase and people don’t have the patience to stay the long haul.


    Right now, in my opinion, Buffalo Gold is a screaming buy. I personally will purchase it up to $2.50 and then hold it for the long haul. That’s how people make money in these markets. Those are not my words, but those of Richard Russell who suggests that people who really make money in markets that are in primary trends, purchase large positions early on and then adhere to those positions over the long haul.


    http://news.goldseek.com/StewartArmstrong/1172077200.php


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von alfonlein
    Nix Iran, da wollte nur jemand günstiger einsteigen.


    Nun, vorerst ist es aus mit günstig einsteigen, die Black Boxes der Fonds sind voll angesprungen. Wer gestern geshortet hat, bekommt enorme Schwierigkeiten. Jetzt ab POG $680 wird man wirklich einmal genau sehen können, was es mit PPT und anderen Kräften auf sich hat.
    Ob es diesmal "nur" die wiederkehrenden Inflationsängste sind, die bisher im Tagesrhythmus von den Mainstream-Medien beschworen und dann wieder ad acta gelegt wurden?


    By Polya Lesova, MarketWatch
    Last Update: 1:26 PM ET Feb 21, 2007



    NEW YORK (MarketWatch) -- Gold futures rallied sharply on Wednesday, as higher-than-expected consumer prices in January fueled concerns that inflationary pressures aren't easing, thereby boosting the lure of gold as an inflation hedge.
    Gold for April delivery surged $23.50 an ounce, gaining by 3.6% to stand at $684.50 on the New York Mercantile Exchange.
    "We have the possible makings of a key reversal," said Jon Nadler, an investment-products analyst at bullion dealers Kitco.com. "Traders cannot literally catch their breath to talk to us, but it looks as if all kinds of stops were being hit and whoever went short yesterday got massacred today, if they didn't jump on early enough." Market pundits are trying to "grasp for news that motivated this leap," Nadler said, with the main factors being the data on the consumer price index for last month as well as persistent worries about Iran's nuclear ambitions.


    grüsse


    auratico

    Die Zahlen von SLW können sich wirklich sehen lassen!


    SILVER WHEATON MORE THAN TRIPLES FOURTH QUARTER AND ANNUAL RESULTS
    February 19, 2007



    Vancouver, British Columbia – Silver Wheaton Corp. (TSX, NYSE:SLW) is pleased to announce record 2006 annual net earnings of US$85.2 million (US$0.40 per share) and record operating cash flows of US$104.7 million (US$0.50 per share). Fourth quarter net earnings and operating cash flows were US$23.8 million ($0.11 per share) and US$29.8 million ($0.14 per share), respectively.


    2006 HIGHLIGHTS (12 Months)


    Net earnings of US$85.2 million (US$0.40 per share) from the sale of 13.5 million ounces of silver, compared to US$25.3 million (US$0.15 per share) from the sale of 9.7 million ounces of silver in 2005.

    Operating cash flows of US$104.7 million (US$0.50 per share), compared to US$30.0 million (US$0.18 per share) in 2005.

    Cash and cash equivalents at December 31, 2006 of US$60.0 million (December 31, 2005 - US$117.7 million).

    With 2006 investments in silver purchase contracts totalling US$421 million, Silver Wheaton increased silver ounces sold by almost 40% compared with the previous year, and expects silver sales to increase a further 48%, to 20 million ounces, by 2009 without any further capital expenditures, and assuming no further acquisitions.

    The Company began trading on the New York Stock Exchange under the symbol SLW.

    The Company entered into an agreement with Goldcorp, whereby Silver Wheaton received a right of first refusal on future silver purchase contracts relating to the Peñasquito Project in Mexico.

    Silver Wheaton invested US$50.8 million to acquire significant ownership positions in publicly traded companies owning substantial undeveloped silver resources.


    http://www.silverwheaton.com/n…php?mod=cnt&act=cnt&id=85

    Nun wird der über 80jährige Richard "Dow Theory" Russell auch schon ungeduldig und glaubt, daß, von welcher Seite auch immer betrieben, im Moment ein starkes Interesse daran besteht, den POG nicht über $670 steigen zu lassen:


    "Someone or somebody is selling gold at the 670 level, and that someone or somebody doesn't want gold higher than 670. I don't know whether the seller is a government, a hedge fund or it may simply be speculators who are short, I don't know. But to me it's obvious that there's a campaign going on with the object of halting gold at 670."


    Dagegen setzt Mark Hulbert die Ansicht, daß viele Gold Bugs wieder einmal zu sehr auf eine schnelle Rally gesetzt haben - eine Meinung, der ich mich anschließen kann. Er glaubt, daß nur ein erheblicher, breitenwirksamer Stimmungswandel den Goldpreis rasch zu neuen Höchstständen treiben kann - wenn also wieder plötzlich auf allen Investorblättchen die Goldbarren reihenweise auftauchen und die Inflationsängste ganz andere Dimensionen annehmen:


    "Of course, just as paranoids sometimes have enemies, conspiracies sometimes do exist. But, in this case at least, there is a simpler explanation for what has been holding gold bullion back in recent weeks: The gold bugs became too excited too quickly, which is bearish from the point of view of contrarian analysis.


    The current reading means that almost all of the gold timing newsletters that are not bearish stopped clocks have already turned bullish.
    That's another way of saying that the gold market already discounts a heck of a lot of bullish news. In order for gold to continue going up, the news needs not only to be good, but to be even better than expected. That's why gold can be a net loser even while news on the inflation front is showing inflation to be heating up.


    But, regardless of how exuberance wanes among the gold timers, contrarians believe that it must happen before a sustained up-move in the gold market becomes an intelligent bet.


    http://www.marketwatch.com/new…4B69-A011-B895665FC5BF%7D


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von heron
    LV.V stiegen gestern um 27,7% (in Frankfurt). Weiß jemand was?



    LV.V wurde gestern ins Langfristdepot von Profiler übernommen. Dies ist vorerst alles, hoffentlich keine Eintagsfliege - siehe auch Buffalo Thread.