Beiträge von auratico

    Aus Zeitmangel noch nicht gelesen, sieht aber interessant aus: Martin Armstrong hat zum ersten Mal seit seit seiner Entlassung aus dem Gefängnis sein - damals (1999 !) - legendäres Computerprogramm wieder angeworfen und sich damit gleich übers Gold hergemacht:


    Warning


    The Following Section is Written by the Computer. It is a Preliminary Attempt to Restart the System. This is not yet fully tested and its forecasts should not yet be regarded as accurate as they once were.


    http://www.martinarmstrong.org/files/Gold%2009-15-2011.pdf


    Grüße
    auratico

    Nach der landesüblichen zweimonatigen Auszeit am Strand meldet sich der der französische Think Tank der „Erasmus-Generation“ GEAP/LEAP 2020 wieder zu Wort. Wie gehabt wird für Großbritannien und die USA der baldige Untergang vorausgesagt, während die Eurozone wie ein Phönix aus der Asche aus der Staatsschuldenkrise auf dem eigenen Kontinent hervorgehen wird – vorausgesetzt, man läßt endlich die in den Startlöchern wartende europhile Erasmus-Generation, die ja nun auch schon die Vierzig überschritten hat, an die Regierungsstellen.


    Der Abgang von Jürgen Stark wird gefeiert, weil sich mit ihm ein Verständnis des Zentralbankwesens verbinde, das in seiner Starrsinnigkeit eher der ehemaligen DDR gleiche. Wenig verwunderlich wird stattdessen Peer Steinbrück als Visionär gefeiert.
    So nachvollziehbar und gut argumentiert vieles von dem ist, was GEAP/LEAP 2020 schon seit langem über die zerstörerische Rolle der angelsächsischen Finanzindustrie bemerkt (nichts Neues zwar zumal für mich), so schwer erträglich ist die unglaubliche Ignoranz gegenüber den strukturellen Unzulänglichkeiten der Eurozone inzwischen. Man müsse nur endlich die richtigen europasüchtigen Leute ranlassen, dann komme schon alles wie von Zauberhand in Ordnung. Das Allheilmittel auf dem Weg dahin ist natürlich – richtig geraten – die Einführung von Eurobonds.


    Vorerst nur in französischer Sprache, demnächst dann wohl auch auf Deutsch:


    http://www.leap2020.eu/Crise-s…ciers-mondiaux_a7619.html


    Grüße


    auratico

    Es stellt sich die Frage, wie lange die von den Zentralbanken nun angekündigte Dollarflut für die angeschlagenen europäischen Banken Wirkung zeigt. Auf dem Papier zumal sind damit im besten Falle einige Monate gewonnen, ehe die letzte Rückzahlung fällig wird. Das hat heute die Aktienmärkte in der Form eines klassischen Short Squeeze in die Höhe getrieben und dem Goldpreis einen Dämpfer versetzt. In der Vergangenheit jedoch war es in letzter Zeit oft so, dass die Wirkungen solcher Interventionen erstaunlich kurz waren und der Goldpreis sich rasch erholen konnte - für Trader ein kleines Paradies. Außerdem dürften nun viele Händler davon ausgehen, dass solche Aktionen der Notenbanken in Europa für die Banken wieder und wieder inszeniert werden können.


    Ob es diesmal doch ein wenig länger dauert ? Der von Jim Sinclair des öfteren als Gewährsmann zitierte Freund " Master Kenny" glaubt, dass mehrere überstandene Attacken bei $ 1770/Oz (heute lief es zeitweilig in diese Richtung) richtungsweisend sein werden dafür, wie weit bzw. wie lange der Balg des "Korrekturakkordions" beim Goldpreis ausgedehnt wird.


    Eine mehrfache Abwehr dieser Marke mache einen Abfall bis auf ca. $ 1705/Oz dann unwahrscheinlicher, die Korrekturphase würde maximal 40 Tage anhalten. Mal sehen.


    "We are in the 17th day of corrective action, and near the end of our minimum expectation of time required (15 to 18 days) to exhaust this corrective action, (but with a maximum time factor still projected at not more than 36 to 40 days). Each failed attempt to close below 1770 widens out this accordion correction and weakens the possibility of for a return to the 1705.40 low."


    http://www.jsmineset.com/2011/09/14/in-the-news-today-976/


    Grüße
    auratico


    "....Der Goldmarkt ist noch lange nicht vorbei auf lange Sicht..."


    Einige Zahlen von Armstrong : ein Wochenschlusskurs von unter $ 1583, so meint er, würde den Bullenmarkt für etliche Zeit aufs Abstellgleis stellen. Bekanntlich erwartet er ca. 2014 die Höchststände.


    "This is the correction that seems to be due for this period, but we need a weekly closing BELOW 1617 to confirm that. A further weekly closing BELOW 1583 would warn of a serious correction to flush-out a lot of people before any uptrend could resume.


    Ziemlich gut im Feld mit seinen Prognosen lag zuletzt Ben Davis von Hinde Capital, der bei seinen $ 2010 als Zielmarke bis Jahresende 2011 bleibt, davor jedoch eine Korrektur bis ca. $ 1675 für äußerst wahrscheinlich angab. Diese scheint augenblicklich auf dem Weg.


    Kein Text, sondern Radiointerview:


    http://www.kingworldnews.com/k…2011/8/20_Ben_Davies.html


    Grüße


    auratico

    Weil Kleinanleger ja IMMER ein goldenes Näschen haben und IMMER richtig liegen, verkaufen sie [smilie_happy]


    "Kleinanleger" ist ein dehnbarer Begriff:


    Gadafi verzweifelt?


    Ex-Notenbankchef: "Er will unbedingt Gold loswerden"


    Libyens Machthaber Muammar al-Gadafi verfügt nach Angaben seines früheren Zentralbankchefs über Goldreserven in Milliardenhöhe und könnte diese einsetzen, um Chaos zu säen. Farhat Bengdaras Angaben zufolge versuche Gadafi verzweifelt, einen Teil des Edelmetalls loszuwerden. "Ein Freund von mir hat mir berichtet, dass ihm engste Mitarbeiter Gadafis angeboten hatten, 25 Tonnen Gold zu kaufen. "


    http://www.krone.at/Welt/Ex-No…felt-Story-293755?utm_sou


    Dass die Rebellen, sollten sie Zugriff auf das Gold erhalten, mit diesem für die erhaltene Militärhilfe geradestehen müssen, kann man realistischerweise annehmen.



    Grüße
    auratico

    was haltet Ihr davon? :


    Absicherung der physischen Bestände in Gold und Silber ( die ich auch nicht mehr so schnell hergebe )


    mit Endloszertifikaten ( haben zwar keine so großen Hebel -ca. 3-4 ) aber ich habe ( wie ich finde ) mir ein paar nette ausgesucht.


    Ein Endloszertifikat o.ä zur Absicherung in einem als übergeordert bullisch empfundenen Markt ist reine Geldverschwendung. Wenn einen hingegen angesichts heftiger, aktueller Ausschläge nach oben, etwa bei zuvor als kurzfristig kaum vorstellbaren Marken (z.B. jüngst $ 1.900/Oz) , das Gefühl überkommt, eine deutliche Korrektur sei wahrscheinlich, dann kann man im vollen Bewußtsein des Risikos auch einmal short gehen. Nur als perfekt getimte Blitzaktion ergibt ein solches Vorgehen Sinn. Aber wer kann das schon ? Das bleibt im Grunde Spökenkiekerei, dies sollte einem klar sein, wenn man nicht bei Blythe Masters und ihren Kabalkollegen auf dem Schoß sitzt. Mal wird die Sache aufgehen, mal nicht. Meistens wohl eher nicht.


    Wer ein solches Endlos-Shortzertifikat schon vor Monaten "zur Absicherung" erworben haben sollte, befindet sich immer noch in einem Gruselkabinett:


    http://www.onvista.de/zertifik…ot.html?ISIN=DE000CZ33CX7


    Grüße


    auratico

    Dass jetzt, wenige Tage nachdem wieder einmal alle Medien fleißig ihre Goldbildchen gedruckt hatten und von langen Käuferschlangen bei den Edelmetallhändlern die Rede war, sofort der Schwenk vollzogen wird, war abzusehen:


    Kleinanleger trennen sich von Gold. Platzt die Blase?


    Sparer trennen sich seit Wochenbeginn vermehrt von Münzen und Barren. Schon werden Parallelen zum Ende der Dax-Hausse des Jahres 2000 gezogen.


    Bei einem der größten Edelmetallhändler im Land ist eine fast verschollen geglaubte Kundengruppe zurück: die Verkäufer von Gold. Das Verhältnis von Käufern zu Verkäufern sei mittlerweile ausgeglichen, heißt es bei dem Münchner Unternehmen Pro Aurum.


    (...) Der Chart des Dax in den 90er-Jahren und der des Goldes der vergangenen Jahre weisen in der Tat frappierende Parallelen auf.


    http://www.welt.de/finanzen/ar…old-Platzt-die-Blase.html


    Grüße


    auratico

    1790$! 8|
    Wow! Was ein Einbruch!


    Was sagt uns das? QE3 wurde beschlossen und kommt. ;)


    So eindeutig ist das nicht. War dies nur eine Großdrückung vor "beschlossenem" QE 3 oder umgekehrt die Ahnung, dass es eben zumal auf die Schnelle nicht dazu kommen wird ?


    Sollte QE3 noch in dieser Woche in Jackson Hole eingeläutet werden wie zuletzt vor einem Jahr an gleicher Stelle QE2, würde sich der Goldpreis rasch wieder auf die jüngst erreichten Höhen schwingen. Wenn von dort jedoch keine eindeutigen Signale in Richtung weiterer Monetarisierungen kommen (mit Hinweis z.B. auf leichte Erholung, steigende Auftragseingänge etc.), bedeutet das für den zuletzt so rasant hochgeschossenen Goldpreis auf kürzere Sicht nichts Gutes. Die schwächelnden Goldaktien waren tatsächlich ein Warnsignal - entweder folgen sie dem dovoneilenden Goldpreis nach, oder der Goldpreis streckt die Hand aus nach unten zu den trotz hohen Profiten schwach bewerteten Herstellern des Metalls. Noch ist freilich in dieser Hinsicht nichts entschieden, trotz der kurzfristig klaren Richtung: POG runter von den gerade erklommenen Höhen.


    Interessant bleibt auch, ob die von Jim Sinclair - unter Berufung auf das Denken von Jesse Livermore - zur Kampfzone erklärten $ 1764/Oz (die zuerst einmal locker passiert wurden, doch dann ...) tatsächlich eine markante Rolle spielen werden auf dem Weg nach oben.


    Grüße


    auratico

    Erwarten konnte man es zwar schon seit etlicher Zeit, doch nun macht Chavez Nägel mit Köpfen: just nach der Ankündigung, alles im Ausland liegende Gold Venezuelas zu repatriieren, soll nun auch die gesamte Goldförderung im Lande verstaatlicht werden.


    Dadurch könnten sich in Zukunft auch andere Staaten zu ähnlichen Schritten ermutigt sehen, aber den meisten Minenanlegern hier im Forum ist diese politische Gefahr schon lange bewusst. Zumindest den ersten Schritt, die Rückführung des nationalen Goldes (es soll ja vor einiger Zeit von deutschen Bundesbeamten in USA "inspiziert" worden sein), könnte sich Deutschland beim verpönten Hugo abgucken. Dass nun überhaupt erstmals ein Staat sein Gold mit offensiver Geste zurückholt, ist vielleicht das wichtigste Signal an der ganzen Sache.


    Chavez to nationalize Venezuelan gold industry


    * Chavez says move will help expand gold reserves


    * President says he will issue decree in coming days


    http://www.reuters.com/article…old-idUSN1E77G0WN20110817


    Grüße


    auratico

    Zitat

    quote='Edel Man',


    Sinclair meint den von Dir erwähnten Ausbruch aus dieser Linie, die Progression, d.h.wachsende Beschleunigung. Er widerspricht sich sich glgtl. an anderer Stelle: Als Ziel und möglichen Climax bei Gold hatte er kürzlich noch 2015 angegeben, dafür wäre jetzt der Beginn der Progression zu früh.


    Hier noch einmal einige seiner "Kernthesen" aus der letzten Zeit zur Erinnerung. Er rechnet bekanntlich damit, dass Gold in absehbarer Zeit zum Bestandteil unter anderen einer globalen virtuellen Währung sein wird, die den Dollar als Weltreservewährung ablösen wird. Interessant auch, dass er glaubt, dass es zu Übertreibungen beim POG nach oben hin nur in einem Bereich von ca. 20% kommen wird. Dann wird sich der Goldpreis einigermaßen eingepegelt haben und in einem solchen Währungsgefüge seine kontrollierende Rolle erfüllen. Und: produzierende Goldminen werden am Aktienmarkt ab ca. 2016 ungefähr die Rolle von Versorgeraktien haben.
    Anm. von mir: Bis dahin werden die größeren Minentitel dann aber auch endlich ordentliche Dividenden zahlen müssen anstatt die heute üblichen Kleckerbeträge.


    Sinclair:


    There are no signs whatsoever of a top in the gold price.


    When $1,650 was selected mathematically based on probabilities it was simply the first level off the bottom that might have offered a top. It has not.


    The key number in the gold market is $1,764.


    As gold approaches that number you can anticipate furious but very short price reactions.


    A virtual reserve currency is coming. You will not be able to own or trade that virtual reserve currency as you have been able with the dollar. Gold will be attached to that virtual reserve currency via a broad measure of world liquidity. It will be something akin to a planetary measure of liquidity as M3 was in the past for the dollar. That linkage, which is not convertibility, will translate into price, but no central bank of any nation will need to add to or delete from their then reserves.


    There will be no 1980 type collapse in the gold price. Over valuation which occurs in all bull markets might be by 20%. This will result in producing gold mining shares becoming the utilities of 2016 onward.


    http://www.jsmineset.com/2011/…rice-next-target-is-1764/


    Grüße
    auratico

    Zitat

    quote='SilberBug100','
    die guten "wahrsager" bauen sich dann noch schlupflöcher ein, um später zu sagen, dass sie das so und so gemeint haben


    Gerade Armstrong aber ist jemand, der solche argumentativen Schlupflöcher nicht für sich in Anspruch nimmt. Interessant bei ihm ist doch vor allem, dass er seine Prognosen in „Vertrauenszyklen“, also durchaus in massenpsychologischer Hinsicht erstellt. In Bezug auf den Goldpreis würde das bedeuten, dass es vor einem weiteren, dann hyperbolischen Anstieg aufgrund der Unrettbarkeit des derzeitigen monetären Systems zuvor eine Phase der Scheinberuhigung geben würde (Euro-Transferunion, irgendeine mittelfristige Einigung der US-Parteien über Schuldenausweitung etc.). Das ist so, wie wenn man z.B. im privaten Bereich ein schwerwiegendes Problem hat, dieses dann nach vergeblichen Anstrengungen eine Weile beiseiteschiebt, auch aus Erschöpfung, und dann erleben muss, dass die Sache mit noch größerer Heftigkeit zurückkommt bzw. weiterbesteht.


    Ich denke, wer auf Armstrongs Überlegungen mit Standardaussagen wie „Mit Gold kann ich mir immer einen Laib Brot kaufen“ reagiert, hat sich nicht die Mühe gemacht, sein historisch-mentalitätsgebundenes Denken verstehen zu wollen. Muss man freilich auch nicht. Aber sollte der Goldpreis - sagen wir mit Armstrong mal bis 2013 - nochmals für eine Weile um einige hundert Dollar fallen vor einem dann umso heftigeren Anstieg – mich würde es jedenfalls weder wundern noch zu besonderen hektischen Aktionen veranlassen.


    Grüße
    auratico

    In Deutschland und Österreich ein alter Hut vor allem im Umfeld der "Russen-Mafia", aber möglicherweise auch eine Einnahmequelle von Kitco in Kanada: Mehrwertsteuerbetrug durch Tricksereien mit der mehrfachen Transformation von steuerfreiem Barrengold in mehrwertsteuerpflichtiges Bruchgold und vice versa. Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung, aber wenn in Kanada erst einmal ein Sachwalter hinzukommen muss, sieht es meistens ziemlich ernst aus. Da wird sich der notorische Dummschwätzer Jon Nadler zur Abwechslung mal etwas wirklich Originelles einfallen lassen müssen:


    Kitco Charged With Massive Tax Fraud Scheme, Business Viability In Question


    http://www.zerohedge.com/artic…siness-viability-question


    Grüße


    auratico

    ... das könnte man auch so verstehen, wenn die seit 1934 kein Gold mehr besitzen, dann ist unseres ja auch nicht dabei 8|
    wer hat denn dann unseres :hae: ?)



    Die Fed hat das Gold laut offizieller Version 1934 an das Finanzministerium übergeben und dieses hat der Fed dann dafür Goldzertifikate gutgeschrieben. Dies scheint ein reiner bilanzieller Buchungsakt gewesen zu sein, d.h. diese Zertifikate waren/sind wohl weder einlösbar noch handelbar. Was das Verständnis dieser ganzen Sache einigermaßen, zumindest für mich, erschwert, ist die Tatsache, dass all die offiziellen Buchungsposten im Zusammenhang mit dem US-Gold seit den 30er Jahren immer nur mit dem damals festgelegten Kurs von $ 42,2/Oz stattfinden. Die offiziellen Goldreserven aller anderen Länder hingegen werden immer mit dem jeweils aktuellen Preis bewertet.


    Der Hintergrund ist mE immer gewesen, dem Gold gegenüber dem Dollar auch in Krisenzeiten wie in den späten 70ern und frühen 80ern keine Bedeutung zukommen zu lassen, sondern es als Relikt aus der Depressionszeit zu betrachten. Hätte demgemäß, nach einer aktuellen Neubewertung dieses (offiziellen) Goldes, das US-Finanzministerium nach einem solchen Schritt dann ca. Assets im Wert von $ 400 Milliarden mehr in der Bilanz als zum gegenwärtigen Zeitpunkt ? Und was würde dies andererseits für die Bilanz der der Fed bedeuten, wenn deren alte Goldzertifikate dann folgerichtig ebenfalls auf den "heutigen Stand" gebracht würden ? Wer hätte die Autorität, einen solchen eventuellen Schritt zur Neubewertung zu veranlassen - das Finanzministerium selbst oder nur der Kongress ? Wäre interesssant, etwas dazu in Erfahrung zu bringen.


    Grüße
    auratico

    Zitat

    quote='Argus'
    VT haben das schon immer behauptet, aber als offizielle Bestätigung durch die Fed ... Ob die Aussage ihren Weg in die Finanzmärkte findet?


    Jedenfalls sieht sich nun auch die Mainstreampresse genötigt, über diese Zusammenhänge zumindest zu berichten. Inzwischen werden die entsprechenden Goldartikel bei Springer & Co immer länger.


    So in der "Welt" von heute:


    "Allerdings ranken sich um die Goldbestände der Notenbanken auch einige Verschwörungstheorien. Eine harmlose Variante davon ist noch, dass die Regierungen den Goldmarkt seit Jahrzehnten manipulieren, um die Inflationserwartungen der Bürger zu beeinflussen.


    Eine andere Theorie besagt, dass die Tresore der US-Notenbank längst leer sind. Die Federal Reserve habe ihr Gold seit Langem heimlich veräußert. Der Kongressabgeordnete der Republikaner Ron Paul, ein Kritiker der Fed und Anhänger des Goldstandards, hat im US-Kongress eine Überprüfung gefordert, konnte sich damit aber nicht durchsetzen.


    Sogar die Verhaftung des ehemaligen IWF-Chefs Strauss-Kahn wird im Internet mit dem vermeintlichen Verschwinden der Goldbestände in Fort Knox in Verbindung gebracht.


    Die Goldbarren der Bundesbank liegen im Ausland


    Auch das Gold der Bundesbank ist Objekt solcher Theorien. Anstoß nehmen manche Beobachter daran, dass ein Teil des deutschen Staatsgoldes bei der Federal Reserve Bank in New York, der Bank of England in London und der Banque de France in Paris lagert.


    Warum sind die Barren im Ausland, fragen sie. Die Antwort der Bundesbank hierauf: „Einen großen Teil ihrer Goldbestände hält die Bundesbank in eigenen Tresoren im Inland. Weitere Bestände werden an wichtigen Goldhandelsplätzen bei den dort ansässigen Zentralbanken verwahrt.“ Dies habe sich „historisch und marktbedingt“ so ergeben, da das Gold an diesen Handelsplätzen an die Bundesbank übertragen worden sei.


    Die Verschwörungstheorien rund ums Gold sind auch deshalb so langlebig, weil die Notenbanker sich bei ihrer Goldpolitik noch weniger in die Karten blicken lassen wollen als bei ihrer Währungspolitik ohnehin.


    Je größer die Bedeutung des Goldes im internationalen Devisensystem wird, desto genauer werden die Bürger Bescheid wissen wollen, wie viel Edelmetall in den Tresoren der Notenbanken schlummert – und wer die Hoheit über die glänzenden Barren hat. "


    Zitiert aus: "Warum Gold zur begehrtesten Währung wurde .Gold ist als sichere Währung gefragt, wie nie zuvor. Doch um die Goldreserven in aller Welt ranken sich etliche Verschwörungstheorien"


    http://www.welt.de/finanzen/ar…esten-Waehrung-wurde.html

    Ein Vorgeschmack auf künftige Entwicklungen ? In Afrika häufen sich die blutigen Auseinandersetzungen bei Minenunternehmen. Nun auch bei Barrick Africa, bei denen die Afrika-Beteiligungen von Barrick börsenotiert versammelt sind. Und das auch noch im vermeintlichen afrikanischen Vorzeige-Land Tansania: 800 Leute stürmen eine Goldmine, um ans Gold zu kommen, 7 Tote:


    African Barrick mine raid leaves seven intruders dead


    Seven "criminal intruders" have been killed by police at one of African Barrick Gold's mines in Tanzania after 800 people raided the operation in an attempt to steal gold.


    http://www.telegraph.co.uk/fin…seven-intruders-dead.html


    Grüße
    auratico

    Zitat

    ='Focusianer'

    In meinen Augen haben die Systemlinge sehr geschickt und erfolgreich einen "deflationären Schock" erzeugt, der Ihnen jetzt wieder für eine gewisse Zeit Luft verschafft, weiterhin ungehemmt sehr große Mengen Papier-FIAT erzeugen zu können, dass insbesondere die Regierungen in den PIIGS und den USA DRINGENST benötigen, um die Finanzierung ihrer Haushalte und damit die ihre MACHT und die ÖFFENTLICHE ORDNUNG aufrecht erhalten zu können....


    Wieder einmal eine durchaus gelungene konzertierte Aktion von Wall Street und US-Regierung.Vor allem haben die Investmentbanken damit nun wieder in nur wenigen Tagenr Unsummen verdient. Goldman Sachs hat vor ca. einer Woche eine riesige "Rohstoffwarnung" abgegeben, da waren sie natürlich schon längst mächtig short auf breiter Basis. Genau dies ist dann geschehen. Das Öl, der allergrößte Brocken, wollte anfangs noch nicht so recht mit. Nun ist in den Kommentaren der Mainstreampresse schon zu lesen, der heftige Preissturz beim Silber, ein vergleichsweise winziger Markt, hätte gar noch das Öl mitgerissen:


    "Der Preis für den wichtigsten Rohstoff der Welt gibt den zweiten Tag in Folge massiv nach. Vor allem Spekulanten flüchten aus dem Markt. Kurios: Ausgangspunkt war der Preissturz beim Silber."


    http://www.ftd.de/finanzen/mae…t-ohne-halt/60048392.html


    Grüße
    auratico

    Jetzt wird es richtig interessant zu verfolgen, ob Jim Sinclair und Martin Armstrong recht behalten werden, dass ein Fall des Goldpreises vor dem Sommer (aktuell eingetreten) die Basis für einen nachfolgenden explosiven Anstieg schon ab möglicherweise Juni sein wird. Basis dieser Überlegung ist, dass die gegenwärtigen Dollarerholung nur Pillepalle sein und bald wieder vorüber sein wird.


    Jetzt gilt´s:


    Simply stated, the drop at this time will in retrospect be seen as the foundation for gold trading not at $1650 but rather at $5000.


    Armstrong was right and wrong. He looked for a reaction in gold at a time it would not happen, to a price that simply did not and will not occur.


    He is absolutely right that as June approaches this type of action is the foundational proof of a major move in gold coming out of June and continuing with the normal drama into 2015.


    Relax!


    http://jsmineset.com/2011/05/0…ndation-for-gold-at-5000/


    Grüße
    auratico