Ob´s einem nun gefällt oder nicht (wohl eher nicht) - es stimmt, dass derzeit viel Geld aus Goldanlagen heraus in andere Märkte fließt; sowohl in die Aktiennmärkte als auch durchaus in die Supereurorettungsanleihen, deren erste , gerade erst aufgelegt, in der Hoffnung auf Rundumgarantie, reißenden Absatz fand und demnächst wohl bald schon weitere Auflagen erleben wird.
Vom Gefühl her würde ich schon sagen, dass es das Gold gegenwärtig auch weiterhin schwer haben könnte, sofern diese gesamte Rettungsstimmung anhält.
Ob die Computer der Hedgefonds diese für die Edelmetalle ungünstige Stimmung vor dem Auslaufen der Optionen auch danach noch weiter ausnützen werden können, werden wir morgen feststellen. Denn in der Vergangenheit war es häufig so, freilich nicht immer, dass vor diesem Termin erfolgreiche Drückungen platziert werden konnten, nur um danach wieder flotte Anstiege zu erleben.
Andererseits: So überverkauft war das Gold seit etlicher Zeit nicht mehr, wie die unten angehängte Grafik von Jesse´s Café illustrieren soll. Aber auch solche Situationen können bekanntlich weit länger anhalten, als es reine Charttechnik nahelegt - vor allem, wenn sich erst einmal ein gewisser Herdentrieb entwickelt hat, der ordentliches Momentum entwickelt, so wie derzeit starker Euro/schwache Edelmetalle.
Grüße
auratico